Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbH
Finckensteinallee 123, 12205 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heike Schröder seit 10.10.2025 | Prokura |
Michael Schlickum seit 12.12.2023 | Geschäftsführer |
Volker Büßgen seit 1.10.2021 | Prokura |
Ralf Hörstgen seit 22.1.2015 | Geschäftsführer |
Alexander Philipp May seit 7.6.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.98% | |
Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem - Der Johanniterorden - | 41.04% |
| 15.98% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 37.25% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbHBerlinInhaltsverzeichnis 1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Ziele und Strategien 1.3 Steuerungssystem 2 WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 2.2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft 2.2.2.1. Ertragslage 2.2.2.2. Bedeutsame Kennzahlen 2.2.2.3. Vergleich Kennzahlen Geschäftsjahr mit Vorjahresprognose 2.2.2.4. Vermögens- und Finanzlage 2.2.3 Sonstige Leistungsindikatoren 2.2.4 Qualitätsmanagement 3 PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 3.1 Prognosebericht 3.2 Chancen- und Risikobericht 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbH (JoHS GmbH) begleitet als Tochtergesellschaft der Johanniter GmbH die stationären Einrichtungen des Johanniter Verbundes und weitere Kunden hauptsächlich in den Bereichen der Healthcare-Informationstechnologie, des Projektmanagements und bei betriebswirtschaftlichen, als auch ablauforganisatorischen Fragestellungen. Als einer der führenden Healthcare-IT-Dienstleister im Gesundheitswesen in Deutschland decken wir mit unseren Serviceleistungen den kompletten und notwendigen IT-Lebenszyklus ab, der für ein zeitgemäßes, angemessenes und bedarfsgerechtes Providing der stationären Einrichtungen des Johanniter-Verbundes und darüber hinaus notwendig ist. Zu unseren über 20 Jahre etablierten Kernkompetenzen zählen neben verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten des Rechenzentrums am Standort Berlin, auch unser Kundenservice, das IT-Servicemanagement und diverse Healthcare-IT Beratungsdienstleistungen. 1.2 Ziele und Strategien Eine kontinuierliche Fokussierung auf die unter 1.1 benannten Kernkompetenzen ist für uns ebenso selbstverständlich, wie die stetige Weiterentwicklung (basierend auf regelmäßigen Prüfungsverfahren etablierter Standards wie ISO 27001, TÜV Trusted Data Center) in den Bereichen Service, Sicherheit und Qualität. Nicht nur zeitgemäß-bedarfsgerechte Hard- und Softwarelösungen oder die ganzheitliche Betreuung von IT-Projekten, auch eine offene und ehrliche Kommunikation, die von Fairness und Respekt geprägt ist, wird sowohl intern als auch extern gepflegt. Oberste Priorität hat für uns eine hohe Kundenzufriedenheit, sie bildet die Basis für ein moderates Wachstum in der Zukunft. Unsere Unternehmensziele verfolgen wir gemeinsam durch eine professionelle Zusammenarbeit in allen Bereichen und allen Organisationseinheiten. Nicht zuletzt dadurch unterstützen wir unsere Kunden mit effizienten IT-Dienstleistungen, die auf hohen Qualitäts- und Prozessstandards basieren, um deren Wettbewerbsfähigkeit sowie die Basis der weiteren Digitalisierung sicher zu stellen. Strategisch betrachtet wollen wir in den nächsten Jahren weiterhin eines der führenden Healthcare-IT Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen bleiben und unseren Marktanteil durch organisches, aber auch anorganisches Wachstum stetig weiter steigern. 1.3 Steuerungssystem Die Leitung und Steuerung des Johanniter Konzerns erfolgt durch die Konzerngeschäftsführung. Weitere Organe sind der Gesellschafterausschuss und die Gesellschafterversammlung. Die folgenden Bereiche werden zentral gesteuert: Governance, Risk & Compliance, Zentrale Revision, Nachhaltigkeit, Ethik, Personal, Unternehmensentwicklung, Unternehmenskommunikation, Medizinmanagement und -strategie, Pflegemanagement und -strategie, Qualitätsmanagement, Berichtwesen und Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Fundraising, strategischer Einkauf. Die Johanniter definieren als wesentliche Kennzahlen zur Überwachung und Steuerung der Entwicklung das EAT (Ergebnis nach Steuern), das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen, Steuern und Sondereffekten im nicht geförderten Bereich) und daraus abgeleitet die EBITDA-Rentabilität. Daneben stehen die Liquiditätsüberwachung und -steuerung im Fokus. Die operative Verantwortung wird dabei auf die einzelnen Einrichtungen übertragen. Im Rahmen eines etablierten Risikomanagementsystems, das auf die zentralen Bereiche ausgerichtet ist, werden die Einrichtungen analysiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet. In den Einrichtungen selbst sind interne Kontrollsysteme eingerichtet. Angesichts immer komplexerer Geschäftsprozesse, werden so Risiken minimiert und Schäden und Verluste vorgebeugt. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist laut Herbstgutachten des Bundesministeriums für Wirtschaft in 2023 um 0,4 % geschrumpft. Ursächlich hierfür sind unter anderem hohe Energiepreise, Inflation sowie zahlreiche kriegerische Konflikte. Für 2024 wird laut Herbstgutachten mit einem Aufschwung um 1,3 % gerechnet. Die Bundesregierung erwartet nach einem Anstieg der Verbraucherpreise um 6,1% in 2023 einen deutlichen Rückgang auf 2,6 % im nächsten Jahr. Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt sich robust. Der aktuelle Fachkräftebedarf ist hoch. Die Bundesregierung plant durch hohe Investitionen in die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft und dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz die Wirtschaft zu stabilisieren. Der Mindestlohn liegt im Durchschnitt um 14,0 % über dem Vorjahresniveau. Im Januar 2023 ist eine neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) in Kraft getreten. Aufgrund dieser Richtlinie werden künftig zahlreiche Unternehmen dazu verpflichtet sein, ihre Aktivitäten in puncto Nachhaltigkeit zu dokumentieren und offenzulegen, zudem werden damit verbindliche Berichtsstandards auf EU-Ebene eingeführt. Für große nicht börsennotierte Kapitalgesellschaften gelten die Berichtspflichten nach dem aktuellen Zeitplan ab dem 1. Januar 2025. Sowohl Mitarbeiter aber auch Geschäftspartner und Banken erwarten künftig eine klare Position zum Thema Nachhaltigkeit. So wird sich beispielsweise die Kreditvergabe von Finanzinstituten künftig vermehrt an Nachhaltigkeitsaktivitäten von Unternehmen ausrichten. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Geschäftsjahr 2023 der JoHS GmbH war geprägt von einer Vielzahl an konzerninternen Projekten und zwei firmeninternen Auditierungsverfahren (zur Aufrechterhaltung der ISO 27001 und der TÜV Trusted Data Center Zertifizierung), um auch in den kommenden Jahren unseren Kunden bedarfsgerechte digitale Services auf hohem Niveau zur Verfügung stellen zu können. Alle umgesetzten Maßnahmen unterstützen das strategische Ziel der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Johanniter Einrichtungen. Als wesentliche, erfolgreiche Projekte des Geschäftsjahres 2023 sind zu nennen:
Aus Sicht der Geschäftsführung ist das Geschäftsjahr 2023 sehr gut verlaufen. Das geplante Ergebnis i.H.v. 140,1 TEUR wurde um 10,0 TEUR übertroffen (150,1 TEUR) und liegt damit auf Vorjahresniveau (150,4 TEUR). 2.2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft 2.2.2.1. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr vor allem aufgrund der aus diversen erfolgreich abgeschlossenen Projekten des Vorjahres resultierenden Dauerleistungserlösen innerhalb der Organschaft (+982,7 TEUR) und einem wesentlichen Anstieg der konzerninternen Projekthandelswaren (+1 Mio. EUR) von 19,1 Mio. Euro auf knapp 21,4 Mio. Euro an. Die Personalkosten sind im Berichtszeitraum um 772,0 TEUR gestiegen, dies resultiert vor allem aus dem Zuwachs von Personal (+8 Mitarbeitende im Geschäftsjahr 2023), Lohnsteigerungen bei Neu- & Nachbesetzungen von Fachkräften, aber auch aus der Anpassung bestehender Verträge aufgrund der allgemeinen Marktentwicklung bei Fach- und Führungskräften. Der Materialaufwand verzeichnet projektbedingt im Vergleich zum Vorjahr einen nennenswerten Zuwachs (+904,9 TEUR) an Wareneingängen für Handelswaren. Die Energiekosten liegen um 69,6 TEUR (30,5 %) über dem Niveau des Vorjahres. Zudem wurden die Abrechnungen für Strom durch die Energieversorgungsunternehmen um die Entlastungen nach den Gesetzen zur Strompreisbremse um 46 TEUR gekürzt. 2.2.2.2. Bedeutsame Kennzahlen Bedeutsame Kennzahlen der Gesellschaft haben sich wie folgt entwickelt:
2.2.2.3. Vergleich Kennzahlen Geschäftsjahr mit Vorjahresprognose Die Prognosen aus dem Vorjahr sind im Geschäftsjahr 2023 annähernd eingetreten.
Die niedrigere Personalaufwandsqoute ergibt sich aus den höheren Umsatzerlösen in 2023 (TEUR 21.358) im Verhältnis zum prognostizierten Jahreswert (TEUR 17.596) bei einem Personalaufwand 2023 in Höhe von TEUR 5.983 (Prognose: TEUR 5.869). 2.2.2.4. Vermögens- und Finanzlage Der Vermögens- und Kapitalaufbau der Gesellschaft ergibt sich aus den nach Liquiditätsgesichtspunkten zusammengefassten Bilanzzahlen.
Im Geschäftsjahr 2023 wurden höhere Anlagenzugänge (917,5 TEUR zu 651,4 TEUR im Vorjahr) verzeichnet. Es gab eine Verlagerung des Investitionsfokus von Software auf Hardware (u.a. zur Erhöhung der Rechenzentrumssicherheit). Die Veränderung im kurzfristigen Vermögen ist im Vergleich zum Vorjahr vor allem auf den Anstieg der Forderungen und sonst. Vermögensgegenständen (+750,6 TEUR) und dem Anstieg bei den liquiden Mitteln (+507,2 TEUR) zurückzuführen. Die Gesellschaft hat zum Stichtag eine Eigenkapitalquote von 37,2 Prozent und finanziert sich langfristig aus eigenen Mitteln. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr (43,8 Prozent) um 6,6 Prozentpunkte gesunken. Die folgende Übersicht stellt die Veränderung der liquiden Mittel im Jahresverlauf dar:
Der Anstieg des Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist überwiegend auf die Zunahme der Rückstellungen (vornehmlich begründet in der ausbleibenden Rechnungslegung eines Lieferanten) zurückzuführen. Die Liquidität der JoHS GmbH lag zum Bilanzstichtag bei 931,1 TEUR (ein Anstieg um 507,2 TEUR im Vergleich zum Vorjahr mit 423,9 TEUR). Der Gesellschaft stand zum Stichtag, aber auch zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr, ausreichend Liquidität zur Verfügung. 2.2.3 Sonstige Leistungsindikatoren 7.384 Userobjekte (alle Userobjekte die 90 Tage inaktiv waren werden nicht berücksichtigt, im Vorjahr waren es 7.341 Userobjekte) werden durch den Geschäftsbereich IT in einem TÜV geprüften Rechenzentrum (TIER III bei der Versorgungsicherheit und beim Objektschutz) auf 119 physischen Servern (Vorjahr 122) und 1.421 virtuellen Servern (Vorjahr 1.354) verwaltet. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsführung aufgrund der geplanten Projekte (vgl. Prognosebericht) u.a. eine weitere Steigerung der virtuellen Server. Die Verfügbarkeit unserer Services im Rahmen der vereinbarten Service Level Agreements lag im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bei hervorragenden 99,92 Prozent. 2.2.4 Qualitätsmanagement IT-Sicherheit und Datenschutz ist für die JoHS GmbH von höchster Priorität. Daher sind wir nach DIN ISO 27001 und die JoHS Private Cloud nach TÜV Trusted Data Center zertifiziert. Im Geschäftsbereich Informationstechnologie nutzen wir zusätzlich die international anerkannte Sammlung von vordefinierten und standardisierten Prozessen, Funktionen und Rollen der IT Infrastruktur, kurz ITIL genannt (IT Infrastructure Library). Auf Grundlage einer etablierten Prozesslandkarte, die die internen Prozesse darstellt, wurden Kernkompetenzen abgeleitet, die Services und Dienstleistungen beschreiben, die die JoHS GmbH ihren Kunden zur Verfügung stellt. Zu jedem Prozess liegen Dokumentationen, zum Beispiel in Form von Handbüchern, Prozessbeschreibungen oder Checklisten vor. Diese gelenkten Dokumente werden regelmäßig geprüft, bei Bedarf aktualisiert und in einem Dokumentenmanagementsystem (Q.doc der Firma ONTIV) verwaltet. Über den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und regelmäßig durchgeführte Audits wird das Qualitätsmanagement weiterentwickelt und optimiert. Jeder Mitarbeitende der JoHS GmbH ist in das Qualitätsmanagement eingebunden und leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag, damit unsere Kunden vom gelebten Qualitätsmanagement profitieren. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Die Mittelfristplanung geht davon aus, dass das Leistungsgeschehen in 2024 (vor allem wegen der notwendigen KHZG-Projekte) leicht ansteigt. Die im Jahr 2024 zu erwartenden Kostensteigerungen (u.a. im Bereich der Energiekosten) wurden in der Planung konservativ berücksichtigt. Für das Geschäftsjahr 2024 sind folgende Kennzahlen geplant:
Unter Berücksichtigung der derzeitig bekannten Planwerte ist mit einer EBITDA-Rentabilität und Umsatzrentabilität leicht unter Vorjahresniveau zu rechnen. Die Geschäftsführung erwartet im kommenden Geschäftsjahr aufgrund der derzeitigen Marktentwicklung bei Fachkräften bzw. Healthcare-IT Experten einen steigenden Personalaufwand (TEUR 6.903). Trotz des geplanten Anstieges an Umsatzerlösen (u.a. Handelswarenumsätzen aus KHZG-Einmaleffekten) sinkt die Personalaufwandsquote im Verhältnis. In den ersten drei Monaten des Jahres 2024 sind noch keine signifikanten Planabweichungen erkennbar. Aufgrund der derzeitig beauftragten Kundenprojekte (u.a. sind der weitere Rollout des zentralen Patientenportals, die Implementierungen der Fachmodule "Medication", Pflegeprozesssteuerungsverfahren, anhängige IT-Sicherheitsmaßnahmen und andere KHZG-getriggerte Vorhaben an allen betroffenen Einrichtungen zu benennen), geht die Geschäftsführung von einer moderaten Steigerung der sonstigen Leistungsindikatoren aus. Die Sicherstellung und Umsetzung einer bedarfsgerechten Digitalisierung der stationären Johanniterwelt steht im absoluten Fokus aller strategischen und operativen Maßnahmen der JoHS GmbH. Die JoHS GmbH ist für die aktuellen Herausforderungen der HealthCare-IT (bspw. durch Anforderungen des Krankenhauszukunftsgesetzes [KHZG] oder der Telematikinfrastruktur [TI]) gut aufgestellt und die Geschäftsführung erwartet auch im Geschäftsjahr 2024 eine positive Geschäftsentwicklung mit einem positiven Jahresergebnis auf dem Vorjahresniveau. Für die Folgejahre wird aufgrund der teilweise hohen Investitions- und Anlaufkosten einzelner Projekte (u.a. resultierend aus der fortlaufenden Umsetzung der Johanniter Plattformstrategien) mit vergleichbaren Jahresergebnissen auf Vorjahresniveau gerechnet. 3.2 Chancen- und Risikobericht Es wird erwartet, dass sich die Inflation in 2024 mehr als halbiert und von 6,1 Prozent in 2023 auf 2,6 Prozent in 2024 fällt. Die Preissteigerungen der Vorjahre in nahezu allen Bereichen, sind damit deutlich zurückgegangen. Daneben haben sich wesentliche Veränderungen der Chancen- und Risikolage gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Nach aktuellem Stand sehen wir kein bestandgefährdendes Risiko. Zum jetzigen Zeitpunkt ist festzuhalten, dass extrinsische Faktoren nicht zu unterschätzende Risikopotentiale darstellen, die dauerhaft anhalten könnten. Sowohl die aktuellen geopolitischen Ereignisse, der immanente Fachkräftemangel und die allgegenwärtige Krisensituation deutscher Akutkliniken bedürfen immanenter Risikobewertungen. Die JoHS GmbH ist sich ihrer besonderen Aufgabe innerhalb des Johanniterkonzerns bewusst, sowohl den Träger vor äußeren Faktoren - wie es die Lage gebietet - zu schützen, als auch sich selbst technologisch und führungstechnisch angemessen aufzustellen. Die digitale Transformation, also die Umwandlung analoger Prozesse in sinnvoll unterstützende digitale Form, ist das bestimmende Element der Chancen- und Risikobeurteilung der JoHS GmbH im täglichen Geschäft. Hierbei geht es für die JoHS GmbH sowohl um zusätzliche Dienstleistungsbereiche als auch die Sicherung bestehender Kundenkontakte durch effiziente Leistungsangebote. Dem Zentralbetrieb durch das hauseigene Rechenzentrum muss hierbei ein besonderes und kritisches Augenmerk geschenkt werden: Hier hat die JoHS in 2023 das Projekt "JoBrid" ins Leben gerufen, um mit einer Cloudstrategie den zukünftigen Bedürfnissen an Skalierbarkeit, Betriebssicherheit und technischer Innovation zu begegnen. Die Ergebnisse eines entsprechenden Cloud-Assessments bescheinigen der JoHS, hier den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Die Prüfung der bestehenden Applikationslandschaft des gesamten Trägers auf Bedarfs- und Innovationsgerechtigkeit ist die Chance, den Johanniterkonzern für die Zukunft adäquat aufzustellen und auch zukünftig Erlöse innerhalb des Johanniterkonzerns und darüber hinaus zu sichern. Bei der Betrachtung des Marktes außerhalb des Johanniterkonzerns fällt auf, dass auch hier langjährige Kunden weiter im Bestand sind und bleiben. Ein besonderes Risiko außerhalb des Johanniterkonzerns liegt im Bereich der Lizenzcompliance. Die Einhaltung von Lizenzbestimmungen der unterschiedlichen Lizenzgeber wird immer komplexer. Um das Ziel der Compliance sicher zu stellen, hat die JoHS GmbH sowohl eigene Lizenzmanager als auch einen externen Dienstleister zur Seite. Lizenzcompliance ist neuerdings für den Auftraggeber als auch den Auftragnehmer ein bestimmendes Element zur Wahl eines Healthcare-IT Dienstleisters oder zur Annahme eines Kunden. Als weitere Risiken, denen es zu begegnen gilt, sind zu nennen:
Im Zusammenhang mit den soeben erwähnten Risiken wird deutlich, wie wichtig und teilweise betriebsbestimmend diese exogenen Faktoren für einen Geschäftsbetrieb eines IT-Providers im Gesundheitswesen sind und weiter sein werden. Chancen sieht die Geschäftsführung in verschiedenen Bereichen, dazu gehören:
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die dargestellten Chancen genutzt werden, um das organische/ anorganische Wachstum zu befördern und gleichsam die Kompetenzen der JoHS GmbH weiter marktgerecht auszubauen. Hierbei gilt es momentan, dem organischen Wachstum besonderes Augenmerk zu widmen. Wir sind davon überzeugt, dass unternehmerischer Erfolg nur im Einklang mit der Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards von Dauer ist. Durch einen risikobasierten Managementansatz können menschenrechtliche sowie umweltbezogene Risiken identifiziert, durch angemessene Präventionsmaßnahmen adressiert und, im Falle des Eintrittes eines Risikos, durch geeignete Abhilfemaßnahmen korrigiert werden. Die Gesellschaft möchte einen Beitrag dazu leisten, Menschenrechte, sowie Umwelt- und Klimaschutz im Gesundheitswesen voranzubringen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die dargestellten Risiken nur als moderat einzuschätzen sind und daher keinen wesentlichen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der nächsten Jahre haben werden.
Berlin, den 28. März 2024 Michael Schlickum Ralf Hörstgen Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin), HRB 88999 BAnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff und 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear nach Maßgabe der folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:
Anlagenzugänge werden im Monat der Anschaffung erfasst und pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 netto werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Zu den Anschaffungskosten der einzelnen Wirtschaftsgüter zählen auch die nicht abziehbaren Vorsteuerbeträge aus den Lieferantenrechnungen. Die Vorsteuer wurde mit 98 % der ausgewiesenen Beträge hinzuaktiviert. Unter den Finanzanlagen werden Genossenschaftsanteile ausgewiesen, diese werden mit dem Nennwert oder im Falle einer dauernden Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen für Vorgänge ausgewiesen, die in den nachfolgenden Geschäftsjahren zu Aufwand führen. Der Wertansatz für die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Bilanzierung erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einzahlungen für Vorgänge ausgewiesen, die in den nachfolgenden Geschäftsjahren zu Ertrag führen. III. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus laufender Verrechnung. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 60.950,00 und ist voll eingezahlt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus laufender Verrechnung. IV. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich hauptsächlich aus Erträgen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 20.716 (i.V. TEUR 18.501) zusammen. Die Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbH (JoHS) versorgt die Johanniter-Einrichtungen mit bedarfsgerechter Informationstechnologie. Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen verrechnete sonstige Sachbezüge aus Kfz-Gestellung. Ferner sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2,2 (i.V. TEUR 0,0) enthalten. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus den Aufwendungen für Miete/Pacht und Leasing, Wartungen sowie aus dem Verwaltungsbedarf zusammen. Darüber hinaus sind Erstattungen aus der Energiepreisbremse in Höhe von TEUR 46 (i.V. TEUR 0,0) enthalten. Ferner sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 144,4 (i.V. TEUR 18,3) enthalten. V. Ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- bzw. Mietverträgen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von TEUR 2.431, hierin enthalten sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.132. Die Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 454. Mitarbeiter In 2023 waren im Jahresdurchschnitt 77,75 Mitarbeiter (Vorjahr 69) beschäftigt, davon 25 Frauen und 52,75 Männer (Vorjahr 20,25 Frauen und 48,75 Männer). Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren folgende Personen als Geschäftsführer berufen:
Der Beruf der Mitglieder der Geschäftsführung ist mit ihrer Organstellung identisch. Hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel gem. § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der Johanniter GmbH, Berlin. Ihr Jahresabschluss wird für den größten und kleinsten Kreis in den Konzernabschluss der Johanniter GmbH, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Sonstige Angaben Es wird der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Seit dem Abschlussstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.
Berlin, den 28. März 2024 Michael Schlickum, Geschäftsführer Ralf Hörstgen, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Bescheinigung In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Johanniter HealthCare-IT Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 25. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Laurent Griffoul, Wirtschaftsprüfer ppa. Jan Witing, Wirtschaftsprüfer Mit Gesellschafterbeschluss vom 15. November 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 150.104,87 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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