fischer Edelstahlrohre GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Bisch seit 10.4.2026 | Geschäftsführer |
Marc Jochen Schweizer seit 14.7.2025 | Prokura |
Guido Klaus Eckenwalder seit 7.2.2025 | Prokura |
Martin Cordes seit 22.9.2023 | Prokura |
Roland Fischer seit 9.12.2022 | Geschäftsführer |
Jochen Ziegler seit 24.5.2022 | Prokura |
Björn Weber seit 21.11.2013 | Prokura |
Hans-Peter Fischer seit 7.3.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
fischer group SE & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
fischer group SE & Co. KGAchernKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die fischer group SE & Co. KGPrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der fischer group SE & Co. KG, Achern, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der fischer group SE & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg i. Br., 21. Dezember 2023 Ernst
& Young GmbH
Nietzer, Wirtschaftsprüfer Krug, Wirtschaftsprüferin Konzernbilanz zum 31.12.2020Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2020 bis 31.12.2020
Konzern-Kapitalflussrechnung vom 01.01.2020 bis 31.12.2020
Konzern-Eigenkapitalspiegel für 2020
KONZERNANHANG zum 31. Dezember 2020Im Gewerbegebiet 7, 77855 AchernI. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag sowie zu BefreiungstatbeständenDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 der fischer group SE & Co. KG mit Sitz in Achern wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften gem. §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Der vorliegende Konzernabschluss ist grundsätzlich unter den für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzesbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zu Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke in diesen Anhang aufgenommen. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Mit Ausnahme einer Tochtergesellschaft, deren Geschäftstätigkeit für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung ist, entspricht auch das Geschäftsjahr der Tochtergesellschaften dem Kalenderjahr. Die folgenden Tochtergesellschaften nehmen die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch:
Mitte 2019 wurde von der Konzernleitung die Entscheidung getroffen, den Standort der Urenkelgesellschaft fischer Hydroforming Chemnitz GmbH & Co. KG, Chemnitz zu schließen und die Geschäftstätigkeit einzustellen. Die bilanziellen Auswirkungen aus der Abkehr von Going Concern für die Gesellschaft wurden bereits im Konzernabschluss 2018 berücksichtigt und im Konzernabschluss 2019 sowie im vorliegenden Konzernabschluss fortgeschrieben. Im aktuellen Geschäftsjahr wurde eine konzerninterne Reorganisation der Hydroforming-Gesellschaften vor dem Hintergrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in Chemnitz vorgenommen. Registerinformationen: Das Mutterunternehmen ist unter der Firma fischer group SE & Co. KG mit Sitz in Achern im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRA 220538 eingetragen. II. Angaben zum KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss sind neben der fischer group SE & Co. KG als Mutterunternehmen grundsätzlich alle Tochterunternehmen und Enkelgesellschaften im In- und Ausland einbezogen, bei denen die fischer group SE & Co. KG unmittelbar oder mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung (beherrschender Einfluss) hält. Die Anzahl der einbezogenen Tochterunternehmen und Enkelunternehmen hat sich im Geschäftsjahr 2020 wie folgt verändert:
Im Geschäftsjahr 2020 wurde eine konzerninterne Reorganisation der Hydroforming-Gesellschaften vor dem Hintergrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit der fischer Hydroforming GmbH & Co. KG, Chemnitz, vorgenommen. In diesem Zusammenhang wurde die fischer Hydroforming Chemnitz Verwaltungs GmbH, Chemnitz auf die fischer Hydroforming GmbH, Menden, zur Aufnahme verschmolzen. Daneben ist das Vermögen der Kommanditgesellschaft der fischer Hydroforming GmbH in Menden nach Austritt der Komplementärin angewachsen. Die beiden Gesellschaften in Chemnitz wurden im Vorjahresabschluss 2019 letztmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Aufgrund der konzerninternen Übernahme der Geschäftstätigkeit bei der übernehmenden Gesellschaft ist die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses zum Vorjahr ohne Einschränkung gegeben. Der konsolidierte Abschluss der Koenigfischer Metal Inc., Waterloo (Ontario)/Kanada und der Meyer & fischer eco solutions GmbH, Papenburg, wurde anteilig gemäß § 312 HGB einbezogen. Die Equity-Bilanzierung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nahmen wir nach der Buchwertmethode vor. Es handelte sich um eine inländische und um eine ausländische Gesellschaft. Die Aufstellung über den Anteilsbesitz ist dem Anhang als Anlage beigefügt. III. KonsolidierungsgrundsätzeDer Konsolidierung haben wir die von den einbezogenen Gesellschaften nach jeweiligem lokalen Recht aufgestellten und - mit Ausnahme von elf nicht wesentlichen Tochtergesellschaften sowie der nicht prüfungspflichtigen Muttergesellschaft - von unabhängigen Abschlussprüfern geprüften bzw. einer prüferischen Durchsicht unterzogenen Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2020 (Handelsbilanzen I), die von uns an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angepasst wurden (Handelsbilanzen II), zu Grunde gelegt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmenserwerbe bis zur erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 1. Januar 2010 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Tochterunternehmen mit dem ermittelten konsolidierungspflichtigen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt bzw. zum Erstkonsolidierungszeitpunkt am Bilanzstichtag. Für Unternehmenserwerbe nach dem 31. Dezember 2009 erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei Tochterunternehmen, auf deren Einbeziehung bisher gemäß § 296 HGB verzichtet worden war, ist der Zeitpunkt der Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss maßgeblich. Aktivische Unterschiedsbeträge werden, soweit möglich, den betreffenden Bilanzposten zugeordnet und über die Nutzungsdauern ergebniswirksam abgeschrieben. Bei den Unternehmenserwerben vor dem 1. Januar 2010 wurden die verbleibenden aktivischen Unterschiedsbeträge erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet. Die aufgrund der langen Zeit vor der Erstkonsolidierung liegenden Gründungen bzw. Erwerbe einiger Tochtergesellschaften entstandenen sogenannten unechten technischen passivischen Unterschiedsbeträge in Höhe von TEuro 17.814 sind im Eigenkapital in den Rücklagen enthalten. Eine ergebniswirksame Auflösung erfolgt nicht, der Posten besteht entsprechend unverändert fort. Im Wege einer Sacheinlage durch Dritte erlangte Anteile an einem Tochterunternehmen wurden im Jahresabschluss des Mutterunternehmens mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die hieraus im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der F.E.R. fischer Edelstahlrohre GmbH und der fischer Maschinentechnik-GmbH entstandenen passiven Unterschiedsbeträge in Höhe von TEuro 152.900 sind ebenfalls rein technischer Natur und wurden erfolgsneutral in die Rücklagen eingestellt. Eine ergebniswirksame Auflösung erfolgt nicht. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung der F.E.R. fischer Edelstahlrohre GmbH entspricht dabei den thesaurierten Gewinnen der Vergangenheit im F.E.R.-Konzern und hat daher den Charakter von Gewinnrücklagen. Bei Hinzuerwerben von Anteilen von Dritten an bereits vollkonsolidierten Unternehmen wurde 2015 auf eine Erstkonsolidierung verzichtet, da es sich hierbei lediglich um einen die Kapitalseite betreffenden Vorgang zwischen zwei Gesellschafter-Gruppen des Konzerns handelt. Soweit für die erworbenen Anteile ein höherer Kaufpreis gezahlt wurde, als anteilig zu fortgeführten Konzernbuchwerten bewertetes Reinvermögen zugeordnet wird, wird der bezahlte Mehrbetrag erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind aufgerechnet. Daraus resultierende währungsbedingte Differenzen wurden ergebniswirksam behandelt. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr resultierende Zwischenergebnisse sind eliminiert worden. Soweit sich ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnamen in nachfolgenden Perioden voraussichtlich ausgleichen, wurde eine Steuerabgrenzung mit dem individuellen Steuersatz der jeweiligen Gesellschaft vorgenommen. Die latenten Steuern resultieren aus den Maßnahmen der Konsolidierung sowie aus Unterschieden zwischen den Steuerbilanzen und den Handelsbilanzen II der Tochtergesellschaften. Die Aktivierung latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wird im Geschäftsjahr in der Höhe vorgenommen, soweit auf Grundlage einer Steuerbilanzplanung innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (einschließlich Währungsumrechnung)Die aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen entwickelten Handelsbilanzen II werden in den Konzernabschluss entsprechend der gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich einheitlich nach den bei der fischer group SE & Co. KG geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und unverändert zum Vorjahr aufgestellt. Die Jahresabschlüsse von assoziierten Unternehmen wurden aufgrund von Unwesentlichkeit nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst. Bilanzstichtag aller Konzernunternehmen ist grundsätzlich der 31. Dezember. Der Bilanzstichtag der indischen Enkelgesellschaft SerEnergy India Ltd., Mumbai/Indien, ist der 31. März. Auf die Erstellung eines Zwischenabschlusses wurde aufgrund der geringfügigen Geschäftstätigkeit verzichtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen dabei regelmäßig zwischen drei und fünf Jahren, die Abschreibung erfolgt linear. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugänge werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind bei den deutschen Gesellschaften im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als Euro 250,00 bis Euro 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Zugänge bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthalten neben erworbenen Anteilen auch Einlagen und anteilige Jahresüberschüsse. Unter den Abgängen sind anteilige Jahresfehlbeträge sowie Dividendenausschüttungen und veräußerte Anteile erfasst. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Die in den Vorräten liegenden Risiken, insbesondere infolge der Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich nach der Durchschnittskostenmethode bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten sowie angemessener Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten keine Fremdkapitalzinsen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens setzten wir zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls zu niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, an. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die vor dem Abschlussstichtag entstanden sind und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Aktive und passive latente Steuerabgrenzungen wurden nach der Verbindlichkeitsmethode für temporäre Abweichungen zwischen der handels- und steuerrechtlichen Bilanzierung von Aktiv- und Passivposten sowie für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet. Die Höhe der jeweiligen landesspezifischen Steuersätze und entsprechend dazu der Ansatz der latenten Steuern richten sich nach dem Realisierungszeitpunkt der Aktiva bzw. den Ausgleich der Verbindlichkeiten und den zu diesem Zeitpunkt gültigen lokalen Steuersätzen. Aktive latente Steuern aus zeitlichen Bewertungsdifferenzen werden nur in dem Ausmaß aktiviert, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftige Gewinne verfügbar sein werden, mit denen die temporären Differenzen verrechnet werden können. Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden nur in der Höhe bilanziert, in der eine Verrechnung innerhalb von fünf Geschäftsjahren nach dem Bilanzstichtag erwartet wird. Das Kommanditkapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen enthält öffentliche, nicht rückzahlbare Zuschüsse zu Investitionen in den Tochtergesellschaften in Österreich sowie Achern und Menden in Deutschland. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden auf Basis versicherungsmathematischer Berechnungen pauschal mit einem, der Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst und betreffen ausschließlich die deutschen Konzerngesellschaften. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach den Grundsätzen kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und betreffen die für das Geschäftsjahr noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen ausgewiesen, die vor dem Abschlussstichtag entstanden sind und Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei Forderungen und Verbindlichkeiten grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Soweit der Kurs einer Forderung oder einer Verbindlichkeit in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr am Tag des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber liegt, ist dieser angesetzt. Die Berichtswährung der Muttergesellschaft ist der Euro. Im Konzernabschluss werden die Bilanzen und die Gewinn- und Verlustrechnungen von einbezogenen Unternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, grundsätzlich wie folgt einheitlich umgerechnet:
Die sich aus der Umrechnung ergebenden Währungsunterschiede sind in dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" nach den Rücklagen im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Die Wechselkurse der für den fischer Konzern wesentlichen Währungen haben sich wie folgt entwickelt: Währungen
Währungen
V. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der KonzernbilanzAnlagespiegelDie Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Konzern-Anlagespiegel). Für entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wird eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer von Grundstückseinrichtungen beträgt fünf bis 33,3 Jahre, von technischen Anlagen und Maschinen drei bis 15 Jahre, von anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung fünf bis 13 Jahre. Geschäfts- und FirmenwertDie Geschäfts- und Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen wurden entsprechend ihrer bestmöglich geschätzten Nutzungsdauern im Wesentlichen über fünf Jahre linear abgeschrieben. Angaben zum AnteilsbesitzDie Angaben zum Anteilsbesitz sind in der "Anlage Beteiligungsverhältnisse" am Ende dieses Anhangs dargestellt. Beteiligungen an assoziierten UnternehmenEs bestehen Beteiligungen an der als assoziiertes Unternehmen bilanzierten Koenigfischer Metal Inc., Waterloo (Ontario)/Kanada, (Unterschiedsbetrag zwischen Beteiligungsbuchwert und anteiligem Eigenkapital: TEuro 948) sowie an der Meyer & fischer eco solutions GmbH, Papenburg, (Unterschiedsbetrag: TEuro -10,0). Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11. Dezember 2019 wurde die Auflösung der Meyer & fischer eco solutions GmbH, Papenburg, mit Ablauf des 31. Dezember 2019 beschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 6. Januar 2020. Mit Datum vom 27. Oktober 2022 wurde die Beendigung der Liquidation im Handelsregister eingetragen und die Gesellschaft gelöscht. Die Anteile am Kapital dieser Gesellschaften entsprechen grundsätzlich der Verteilung der Stimmrechte. Die Wechselkurseffekte auf die Beteiligungsbuchwerte betrugen im Geschäftsjahr 2020 bei der Koenigfischer Metal Inc., Waterloo/Kanada TEuro -76 (Vorjahr: TEuro 74). Finanzinstrumente im AnlagevermögenIm Anlagevermögen sind Wertpapiere mit einem Buchwert in Höhe von TEuro 4.557 (Vorjahr: TEuro 4.051) bilanziert, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden. Die beizulegenden Zeitwerte dieser Finanzinstrumente belaufen sich insgesamt auf TEuro 4.033 (Vorjahr: TEuro 3.397). Eine Abschreibung auf deren am Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwert erfolgte aufgrund fehlender dauerhafter Wertminderung nicht. Eine dauernde Wertminderung liegt aufgrund geringfügiger Wertschwankungen (< 20 %) nicht vor. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenForderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 175 (Vorjahr: TEuro 270) haben eine Laufzeit größer einem Jahr. Forderungen gegen assoziierte UnternehmenBei den Forderungen gegen assoziierte Unternehmen handelt es sich in Höhe von TEuro 112 (Vorjahr: TEuro 353) zugleich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von TEuro 379 (Vorjahr: TEuro 534) Vorsteuerbeträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEuro 24.592 (Vorjahr: TEuro 28.901) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Latente SteuernNach Saldierung wurden aktive latente Steuern aus den Einzelabschlüssen in Höhe von TEuro 4.072 (Vorjahr: TEuro 3.756) und passive latente Steuern aus den Einzelabschlüssen in Höhe von TEuro 2.052 (Vorjahr: TEuro 4.235) angesetzt. Aus den Konsolidierungsmaßnahmen -Kapitalkonsolidierung betreffend einen aktivischen Unterschiedsbetrag, Zwischenergebniseliminierung und Schuldenkonsolidierung - ergaben sich TEuro 3.808 (Vorjahr: TEuro 3.862) aktive und TEuro 106 (Vorjahr: TEuro 440) passive latente Steuern. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Verrechnung von aktiven latenten Steuern mit passiven latenten Steuern. Für die Ermittlung der latenten Steuern gem. § 274 HGB aus den Einzelabschlüssen wurden je nach Land folgende Steuersätze verwendet.
Für die Ermittlung der latenten Steuern auf Konsolidierungsvorgänge wurde der individuelle Steuersatz der jeweiligen Gesellschaft zu Grunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEuro 9.110 (Vorjahr: TEuro 8.993) resultieren aus folgenden Sachverhalten:
Latente Steuern auf Differenzen bilanzieller Wertansätze gemäß § 274 HGB bei:
Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEuro 3.388 (Vorjahr: TEuro 6.050) resultieren aus folgenden Sachverhalten: Latente Steuern auf Differenzen bilanzieller Wertansätze bei:
Aufgrund der Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde im Vorjahr die sich insgesamt ergebende Steuerbelastung in Höhe von TEuro 479 mit der aktiven Steuerlatenz in der Bilanz saldiert. Im aktuellen Geschäftsjahr wurde die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung in Höhe von TEuro 2.020 als aktive Steuerlatenz in der Bilanz angesetzt. Entsprechend § 306 Satz 1 und 2 HGB wurde die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung auf Konsolidierungsvorgänge in Höhe von TEuro 3.702 (Vorjahr: TEuro 3.422) als aktive latente Steuer in der Konzernbilanz angesetzt. EigenkapitalDie gesellschaftsrechtlich vereinbarte und geleistete Pflichteinlage beträgt 52.161,00 Euro. Davon abweichend haften die Gesellschafter bis zur Höhe ihrer Hafteinlage von 120.000,00 Euro. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals wird im Konzerneigenkapitalspiegel gesondert dargestellt. Bei den Erstkonsolidierungen der fischer Maschinentechnik-GmbH, Fischer Rohrtechnik GmbH, fischer Canada Stainless Steel Tubing Inc., fischer Mexikana S.A. de. C.V. und fischer Edelstahlrohre Austria GmbH ergaben sich sog. unechte technische passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEuro 17.814. Eigenkapitaldifferenz aus WährungsumrechnungDer Posten zeigt, neben den sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Unterschieden bei der Umrechnung der Bilanzposten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag und der Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zu Durchschnittskursen des Geschäftsjahres, den Unterschiedsbetrag zwischen dem zu historischen Kursen und dem zu Stichtagskursen umgerechneten Eigenkapital. Er beläuft sich im Geschäftsjahr 2020 auf TEuro -37.190 (Vorjahr: TEuro -17.518). Sonderposten für Zuschüsse und ZulagenDer Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen umfasst Investitionszuschüsse der Tochtergesellschaft fischer Maschinentechnik-GmbH, Achern, in Höhe von TEuro 22 (Vorjahr: TEuro 27) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand sowie der Enkelgesellschaften fischer Edelstahlrohre Austria GmbH, Griffen/Österreich, in Höhe von TEuro 12 (Vorjahr: TEuro 14) für die Erneuerung zweier Produktionsanlagen und fischer Hydroforming GmbH, Menden, für ein Werkzeugprojekt in Höhe von TEuro 144 (Vorjahr: TEuro 173). RückstellungenDie Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen einen geschäftsführenden Gesellschafter und die Ehefrau eines verstorbenen Prokuristen einer Tochtergesellschaft. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Projected-Unit-Credit-Verfahren (PUC-Verfahren) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, soweit sie ausschließlich zur Erfüllung der Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen, werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Zum 31. Dezember 2020 beträgt der beizulegende Zeitwert des der Verrechnung dienenden Vermögens TEuro 1.509. Der Zeitwert entspricht der Höhe nach grundsätzlich dem Aktivwert für die Steuerbilanz. Die Anschaffungskosten betragen TEuro 1.689. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEuro 2.062. Die Erträge aus dem verrechneten Vermögen in Höhe von TEuro 54 wurden mit den Aufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellung in Höhe von TEuro 52 verrechnet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEuro 155. Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Überstunden- und Sondervergütungen, Gewährleistungsverpflichtungen, Jubiläumsgelder und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. VerbindlichkeitenZur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Angabe in Klammer = Vorjahresbeträge In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten enthalten
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Eigentumsvorbehalt Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten UnternehmenBei den Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber GesellschafternIn den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 5.935 (Vorjahr: TEuro 6.096) enthalten. VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse des Konzerns (TEuro 510.219) werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
Sonstige betriebliche Erträge und AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 20.198 (Vorjahr: TEuro 11.932) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 22.113 (Vorjahr: TEuro 14.953) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Geschäftsjahr Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von TEuro 643, die aus einem Erlass von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEuro 1.981 (Vorjahr: TEuro 493), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 540 (Vorjahr: TEuro 1.625) und allgemeiner Art in Höhe von TEuro 13 (Vorjahr: TEuro 80). Die periodenfremden Aufwendungen betreffen Aufwendungen aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEuro 1.024 (Vorjahr: TEuro 515) und allgemeiner Art in Höhe von TEuro 66 (Vorjahr: TEuro 145). PersonalaufwandIn der Position Personalaufwand - soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEuro 930 (Vorjahr: TEuro 988) enthalten. AbschreibungenUnter den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEuro 1.320 (Vorjahr: TEuro 0) und Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro 656 (Vorjahr: TEuro 167) ausgewiesen. Finanzergebnis
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen des Berichtsjahres 2020 enthalten in Höhe von TEuro 461 (Vorjahr: TEuro 828) lang- und kurzfristige Zinszahlungen. Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind in Höhe von TEuro 75 (Vorjahr: TEuro 145) Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sowie erstmalig Aufwendungen aus Börsentermingeschäften in Höhe von TEuro 5.312 (Vorjahr: TEuro 0) enthalten. Des Weiteren beinhaltet dieser Posten Nachzahlungszinsen für die Jahre 2014 bis 2018 aufgrund der steuerlichen Außenprüfung in Höhe von TEuro 53. Im Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind in Höhe von TEuro 28 (Vorjahr: TEuro 48) Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen sowie erstmalig Erträge aus Börsentermingeschäften in Höhe von TEuro 5.619 (Vorjahr: TEuro 0) enthalten. Des Weiteren beinhaltet dieser Posten Erstattungszinsen für das Jahr 2018 aufgrund der Steuerveranlagungen in Höhe von TEuro 11. ErtragsteuernDie Ertragsteuern des Konzerns teilen sich wie folgt auf:
Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfasst Erträge aus der Zuführung latenter Steuern in Höhe von TEuro 2.813 (Vorjahr: Aufwendungen aus der Auflösung latenter Steuern TEuro 2.354) Konzernbilanzergebnis (Gewinnverwendung)Das Jahresergebnis des Konzerns lässt sich zum Konzernbilanzergebnis wie folgt weiterentwickeln:
VII. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten VerbindlichkeitenNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Stichtag die folgenden zusätzlichen Verbindlichkeiten: Eine Zahlungsgarantie in Höhe von. 15.000,00 Euro besteht gegenüber der Shin-Etsu Silicones Europe B.V., Almere/Niederlande, zugunsten der Tochtergesellschaft SerEnergy A/S (nun: Advent Technologies A/S), in Aalborg/Dänemark, falls diese ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung des Tochterunternehmens bedingt durch geänderte Transfer-Pricing-Vereinbarungen verbunden mit positiven Cash-Flows als gering angesehen. Zwei Zahlungsgarantien in Höhe von USD 3.500.000,00 bzw. USD 700.000,00 bestehen gegenüber der COLUMBUS STAINLESS (Pty.) Ltd., Middelburg/Südafrika, sowie der APERAM INOX AMERICA DO SUL S.A., Belo Horizonte/Brasilien, zugunsten der Tochtergesellschaft fischer stainless steel tubing Uruguay S.A., Montevideo/Uruguay falls diese Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung des Tochterunternehmens und des damit verbundenen positiven Cash-Flows als gering angesehen. Eine weitere Zahlungsgarantie in Höhe von. 1.000.000,00 DKK besteht gegenüber der Aalborg Aluminium Industri A/S, Arden/Dänemark, zugunsten der Tochtergesellschaft SerEnergy A/S (nun: Advent Technologies A/S), Aalborg/Dänemark, falls diese ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung des Tochterunternehmens bedingt durch geänderte Transfer-Pricing-Vereinbarungen verbunden mit positiven Cash-Flows als gering angesehen. Eine Garantie (Standby Letter of Credit) besteht in Höhe von 2.000.000,00 Euro gegenüber der DZ- Bank AG Deutsche-Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, zugunsten der Nordea Danmark, Copenhagen/Dänemark, für von unserer Tochtergesellschaft Serenergy A/S (nun: Advent Technologies A/S) in Anspruch genommene Kontokorrentkredite. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung des Tochterunternehmens bedingt durch geänderte Transfer-Pricing-Vereinbarungen verbunden mit positiven Cash-Flows als gering angesehen. Eine Patronatserklärung besteht gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zugunsten dem verbundenen Unternehmen SerEnergy A/S (nun: Advent Technologies A/S), in Aalborg/Dänemark zur Erfüllung deren finanziellen Verpflichtungen für die Dauer der Umsetzung eines Forschungsprojektes. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung des Tochterunternehmens bedingt durch geänderte Transfer-Pricing-Vereinbarungen verbunden mit positiven Cash-Flows als gering angesehen. Eine Garantie besteht gegenüber der Mekoprint A/S, Stovring/Dänemark, und Mekoprint Cales Sp.z.o.p., Wolomin/Polen, zugunsten der Tochtergesellschaft SerEnergy A/S (nun: Advent Technologies A/S) in Aalborg/Dänemark, falls diese ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung des Tochterunternehmens bedingt durch geänderte Transfer-Pricing-Vereinbarungen verbunden mit positiven Cash-Flows als gering angesehen. Je eine Garantie besteht gegenüber der Brenntag Nordic A/S, Ballerup/Dänemark in Höhe von 100.000 EUR als auch gegenüber der Leasinggesellschaft DLL financial solutions partner, Soborg/Dänemark, in Höhe von 102.270 DKK zugunsten der Tochtergesellschaft SerEnergy A/S (nun: Advent Technologies A/S), in Aalborg/Dänemark, falls diese Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung des Tochterunternehmens bedingt durch geänderte Transfer-Pricing-Vereinbarungen verbunden mit positiven Cash-Flows als gering angesehen. Eine Garantie in Höhe von maximal 14.000.000,00 USD besteht gegenüber einer US-amerikanischen Bank für von unserer Tochtergesellschaft Fischer USA stainless steel tubing Inc., Manchester/USA, in Anspruch genommene Kontokorrentkredite. Zum 31. Dezember 2020 belief sich der Gesamtbetrag der Kredite, für die diese Garantie gilt, auf null. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung des Tochterunternehmens als gering angesehen. Zum 31. Dezember 2020 entstanden hieraus keine zu erfüllenden Verpflichtungen. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie jährlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Dienstleistungsverträgen bestehen in folgender Höhe und Fälligkeit:
Der Jahresbetrag beinhaltet die im Geschäftsjahr 2020 geleisteten Zahlungen. Beim Gesamtbetrag handelt es sich um den Wert bis zum erstmöglichen Kündigungszeitpunkt. Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEuro 28.536. Außerbilanzielle GeschäfteMit zwei unserer Lieferanten haben wir unbefristete Konsignationslager-Vereinbarungen abgeschlossen. Damit sind für uns Abnahmeverpflichtungen verbunden. Die Vereinbarungen sichern uns die zeitlich optimale Rohstoffversorgung ohne eigene Lagerhaltung. Die Vereinbarungen können mit einer Frist von je drei bzw. sechs Monaten gekündigt werden. Zum Ende des Geschäftsjahres beläuft sich die Höhe der Abnahmeverpflichtung auf ca. Euro 3,8 Mio. Die nicht in der Bilanz enthaltenen Leasinggeschäfte betreffen insbesondere die Beschaffung von Anlagen und Maschinen im Fertigungsbereich, ohne den bei einer alternativen Anschaffung notwendigen Abfluss der gesamten Investitionssumme. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. KonzernkapitalflussrechnungIn der nach DRS 21 erstellten Kapitalflussrechnung werden die Zahlungsströme unabhängig von der Bilanzstruktur dargestellt, und zwar getrennt nach den Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Den Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden direkt die entsprechenden Zahlungsströme zugeordnet, der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird indirekt abgeleitet. Ausgehend vom Konzernjahresüberschuss, der zunächst um die nicht zahlungswirksamen Erträge und Aufwendungen, insbesondere Abschreibungen, korrigiert wird, ergibt sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit umfasst die Zu- und Abgänge des Sach- und Finanzanlagevermögens sowie der immateriellen Vermögenswerte. Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit sind neben Dividendenzahlungen die Zahlungsströme aus der Aufnahme und Tilgung langfristiger Finanzkredite dargestellt. Der Finanzmittelbestand zum Jahresende entspricht der in der Bilanz ausgewiesenen Position für die liquiden Mittel in Höhe von TEuro 132.971 (Vorjahr: TEuro 102.295) abzüglich der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 101). Die wechselkurs-, konzernkreis- und bewertungsbedingten Änderungen des Finanzmittelbestandes betragen TEuro -3.160 (Vorjahr: TEuro 768). Gesamthonorar des AbschlussprüfersIm Geschäftsjahr wurde das folgende Honorar des Konzernabschlussprüfers als Aufwand erfasst:
In der Position Abschlussprüfungsleistungen sind die gesamten für das Geschäftsjahr 2020 berechneten Honorare der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Freiburg, für die Prüfung des Konzernabschlusses der fischer group SE & Co. KG sowie für die Prüfung von Abschlüssen verbundener Unternehmen enthalten. Die Position Steuerberatungsleistungen umfasst die für das Geschäftsjahr berechneten Honorare der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für Steuerberatungsleistungen an die fischer group SE & Co. KG und deren verbundene Unternehmen. Angaben zu den GeschäftsführergehälternVon der Angabe der Organbezüge wird analog § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit: 2.573,75. KonzernverhältnisseDie fischer group SE & Co. KG, Achern, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen. Die Offenlegung erfolgt im Bundesanzeiger. VIII. NachtragsberichtFolgende berichtspflichtige Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2020 liegen vor: Im Geschäftsjahr 2021 hat sich der fischer Konzern entschieden, sich vom Geschäftsbereich Brennstoffzellentechnologie zu trennen. In diesem Geschäftsbereich waren insbesondere die beiden Enkelgesellschaften fischer eco solutions GmbH (nun Advent Technologies GmbH), Achern und SerEnergy A/S (nun Advent Technologies A/S), Aalborg, Dänemark, seit einem Jahrzehnt tätig. Mit Wirkung zum 31. August 2021 wurden daher sämtliche Anteile an den Enkelgesellschaften fischer eco solutions GmbH (nun Advent Technologies GmbH), Achern, und Serenergy A/S (nun Advent Technologies A/S), Aalborg, Dänemark, sowie deren Tochtergesellschaften veräußert. Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Auch in Deutschland hatte dies bereits Folgen und führte zunehmend zu deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft. Die weiteren konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf die Immobilienbranche können auch weiterhin nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch auch weiterhin mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Für weitere Ausführungen zu den Risiken, die aus dem Krieg Russlands gegen die Ukraine und der COVID-19-Pandemie hervorgehen, verweisen wir auf unseren Lagebericht.
Achern, den 15. Dezember 2023 Hans-Peter Fischer geschäftsführender Direktor fischer group Verwaltungs SE Roland Fischer geschäftsführender Direktor fischer group Verwaltungs SE Björn Weber geschäftsführender Direktor fischer group Verwaltungs SE Anlage BeteiligungsverhältnisseGemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
1 Einbeziehung nach der Equity-Methode
Konzern-Anlagenspiegel für 2020
KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen des KonzernsDer fischer Konzern wird geleitet von der fischer group SE & Co. KG mit Sitz in Achern. Die fischer group SE & Co. KG steht als Management- und Finanzholding an der Spitze des fischer Konzerns. Sie steuert und überwacht alle wesentlichen Aktivitäten innerhalb des Konzerns. Neben der Festlegung der Konzernstrategie ist sie für die Konzernrechnungslegung verantwortlich. Die Tochter- und Schwestergesellschaften stehen dabei unter Kontrolle der fischer group SE & Co. KG, wobei die rechtliche Selbständigkeit der Konzerngesellschaften gewahrt bleibt. Die operative Steuerung obliegt der jeweiligen Geschäftsführung, welche bei ihrer Aufgabe von der Konzernzentrale unterstützt wird. Im Rahmen der strategischen Zielsetzung strebt der fischer Konzern konzernweit profitables Wachstum an. Die fischer group SE & Co. KG stellt den Konzernabschluss unter Einbeziehung von verbundenen Unternehmen in Kanada, China, Deutschland, Mexiko, Österreich, Südafrika, Uruguay, Dänemark, Indien, Philippinen und den Vereinigten Staaten von Amerika auf. Bis auf eine Gesellschaft in Kanada und in Deutschland (jeweils Anteil 50 %), werden die Anteile von allen konsolidierten Gesellschaften zu 100 % gehalten. Mit Ausnahme von diesen zwei Gesellschaften werden alle Gesellschaften im Rahmen einer Vollkonsolidierung in den Konzernabschuss einbezogen. Diese beiden Gesellschaften in Kanada und Deutschland (Anteil jeweils 50 %) werden im Rahmen der At-Equity-Methode als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzern beschäftigt sich weltweit im Wesentlichen mit der Herstellung von Edelstahlrohren und deren Weiterverarbeitung. Die gefertigten Produkte finden zum größten Teil ihre Abnehmer in der Automobilindustrie, aber auch in den Sparten Sanitär, Nahrungsmittel und Wasseraufbereitung. Besonders im Bereich Automobil ist der Wettbewerbsdruck höher, da wir hier mit Unternehmen im Wettbewerb stehen, die direkt von unseren teilweise gemeinsamen Rohstofflieferanten betrieben werden. Ausgehend von dem Ursprungsbetrieb in Achern sind die Ansiedlungen unserer Tochtergesellschaften überwiegend durch den neuen Bedarf bereits bestehender Kunden ausgelöst. Für unsere Weiterentwicklung richten wir unser Augenmerk besonders auf die o.g. Sparten, bei denen neben der Automobilbranche mit kontinuierlichem Wachstum gerechnet wird. Hierbei steht sowohl eine stetige technologische Verbesserung als auch der Neueinsatz bzw. der Ausbau bestehender Technologien in neuen Märkten auf der Agenda. II. Wirtschaftsbericht 2020a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie globale Weltkonjunktur zeigte sich 2020 in einer schwachen Verfassung und war durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geprägt. Nach der ersten Infektionswelle ab Februar bis zum Frühsommer 2020, erholte sich die Wirtschaft in vielen Ländern bis September 2020 wieder spürbar. Eine zweite Welle verzögerte eine Rückkehr auf den Wachstumspfad aber deutlich. Da die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus während der zweiten Infektionswelle in vielen Ländern gezielter waren, wurde die Wirtschaft insgesamt, insbesondere das produzierende Gewerbe, nicht mehr so stark beeinträchtigt wie noch während der ersten Infektionswelle. Die COVID-19-Pandemie verstärkte teilweise eine rückläufige Entwicklung, da viele Volkswirtschaften bereits zuvor eine deutliche Abkühlung des Wirtschaftswachstums verzeichneten. So war der globale Handel bereits 2019 kaum gewachsen und schrumpfte mit einer Rate von -3,3 % im Jahr 2020. Die großen Wirtschaftsregionen waren von der Wirtschaftskrise unterschiedlich stark betroffen. China gelang es durch drastische Maßnahmen vergleichsweise schnell, eine weitere Verbreitung des Virus einzudämmen und so die Auswirkungen auf die Wirtschaft zu begrenzen. China war unter den großen Wirtschaftsnationen die einzige, deren Wirtschaft auch 2020 wuchs, wenn auch mit 2,3 % deutlich moderater als in den Vorjahren. Deutlich stärker war die negative Entwicklung in den USA und ganz Nordamerika. Da die Bedeutung des Außenhandels und grenzüberschreitender Produktionsketten im Vergleich zu Europa oder einigen asiatischen Ländern geringer ist, gab es jedoch auch weniger von außen wirkende negative Effekte. So fiel die Rezession mit einem Rückgang von -3,4 % niedriger aus als noch zu Jahresbeginn prognostiziert. Europa indes trafen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie stärker. Vor allem in den großen westeuropäischen Volkswirtschaften Vereinigtes Königreich, Italien, Spanien und Frankreich sowie im Euroraum insgesamt brachen die Wirtschaftsleistungen stark ein. Die Eurozone verzeichnete ein negatives Wachstum von -6,4 %. Auch die Wirtschaft Deutschland litt unter der Pandemie, verzeichnete mit einer Rate von -5,0 % einen vergleichsweise weniger starken, aber dennoch substanziellen Rückgang der Wirtschaftsleistung. In Deutschland wirkte sich die starke Abhängigkeit vom Außenhandel insbesondere bei Investitionsgütern negativ aus. Aufgrund solider Staatsfinanzen war Deutschland jedoch besser als andere Länder gerüstet, um den negativen Folgen der COVID-19-Pandemie zu begegnen. Unter anderem wurde die Wirtschaft mit Krediten, steuerlichen Entlastungen sowie dem Kurzarbeitsprogramm unterstützt. Stützend wirkten sich auch der niedrigere Ölpreis sowie die weiter sehr expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) auf die europäische Wirtschaft aus. Im Geschäftsjahr 2020 fiel das globale Pkw-Marktvolumen mit 65,8 Mio. Einheiten aufgrund der COVID-19-Pandemie signifikant unter das Niveau des Vorjahres (-16,8 %). Dies war auf Jahresbasis der dritte Rückgang in Folge. Von diesem Einbruch waren alle Regionen betroffen. Überdurchschnittliche Einbußen verzeichneten dabei die Gesamtmärkte Westeuropa und Nord- und Mittelamerika, während in der Region Asien-Pazifik, insbesondere in China, der prozentuale Rückgang im Vergleich dazu geringer ausfiel. Die weltweite Abkühlung der Weltwirtschaft war im Berichtszeitraum 2020 auch im Bereich Sanitär zu spüren, wenn auch deutlich geringer. Grund waren unter anderem die boomende Baubranche, deren Produktion auch in Coronazeiten weiter auf Expansionskurs blieb, und den Umsatz stützte. b) GeschäftsverlaufIn diesen Rahmenbedingungen hat sich der fischer Konzern im Geschäftsjahr 2020 nach unserer Ansicht trotz der Widrigkeiten erfolgreich behauptet. Das Geschäftsjahr war von den Folgen der COVID-19-Pandemie gekennzeichnet. In Folge des Nachfrageeinbruchs auf den internationalen Automobilmärkten weist auch der fischer Konzern für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 einen rückläufigen Umsatz aus. Fischers wichtige Absatzmärkte sind entsprechend dem allgemeinen Trend im Geschäftsjahr 2020 ebenfalls zurückgegangen. Die Weltwirtschaft schrumpfte im Berichtsjahr um -3,3 % gegenüber dem Vorjahr. Unter diesen globalen Rahmenbedingungen einer Rezession lag der Umsatz 21,2 % unter dem des Vorjahres. Dieser Rückgang entspricht in etwa den Erwartungen aus dem Vorjahr, welche von einem Rückgang in Höhe von etwa 20,0 % ausgingen. Im Inland fielen die Umsätze um 18,2 % und somit weniger stark als im Ausland wo die Veränderungsrate -23,3 % betrug. Betrachtet man die beiden klassischen Geschäftsfelder des fischer Konzerns, Rohrherstellung und Rohrverformung, so zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Während das Geschäftsfeld Rohrherstellung im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von -21,4 % erzielte, verzeichnete das Geschäftsfeld Rohrverformung mit -20,5 % einen ähnlich hohen Umsatzrückgang. Sowohl die Prognosen im Geschäftsfeld Rohrverformung, welche von einem Umsatzminus von ca. 20,0 % unter Vorjahresniveau ausgegangen waren, als auch im Geschäftsfeld Rohrherstellung, bei welchem man ein Umsatzniveau von -20,0 % unter Vorjahr prognostizierte, sind somit in etwa eingetreten. Das Geschäftsfeld Anlagenbau erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von 4,3 Mio. € (-28,1 %). Mit sinkenden Umsätzen hatten im Geschäftsfeld Rohrherstellung alle fischer Standorte zu kämpfen. Bis auf Österreich (-8,8 %) verzeichneten sämtliche Standorte zweistellige negative Umsatzraten. Während das Umsatzminus in den nordamerikanischen Standorten in Kanada (-24,1 %), USA (-19,6 %) und Mexiko (-26,1 %) betrug, lag der Umsatzrückgang mit -54,8 % bei unserem südamerikanischen Standort in Uruguay im Vergleich deutlich höher. Insbesondere ungünstige Wechselkurseinflüsse des US-Dollar als Transaktionswährung trugen zu dieser Umsatzreduzierung bei. Deutschland als der größte Standort im Bereich Rohrherstellung verzeichnete mit einem Minus von 18,9 % deutliche Umsatzrückgänge (-37,3 Mio. €). Während das Umsatzniveau bei einem leichten Rückgang im Bereich Sanitär fast gehalten werden konnte, waren geringere Umsätze im Bereich Automotive sowohl bei den Grunderlösen als auch bei den Legierungszuschlägen im Vergleich zum Vorjahr hauptursächlich für den Umsatzrückgang. Im Geschäftsfeld Rohrverformung gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr von 181,4 Mio. € um 37,3 Mio. € auf 144,1 Mio. € zurück. Der Standort Deutschland erzielte im Jahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 89,3 Mio. € und damit rund 62,0 % der Gesamtumsätze dieses Geschäftsfeldes. Sämtliche Standorte konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr nicht halten und mussten Umsatzreduzierungen im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen. Während die Umsatzrückgänge in den deutschen Standorten (-17,7 %) und China (-19,6 %) noch moderater ausfielen, verzeichneten die Standorte in Kanada (-26,4 %), Mexiko (-25,5 %) als auch Südafrika (-40,3 %) deutlich stärkere Umsatzreduzierungen. Etwas ungünstigere Wechselkurseinflüsse verstärkten diese negative Umsatzentwicklung zusätzlich. Insgesamt konnte der fischer Konzern in dem Geschäftsfeld Rohrverformung, verursacht durch die im Geschäftsjahr 2020 coronabedingt gesunkene Nachfrage, seine Umsatzziele, welche bereits von einem Rückgang von ca. 20 % ausgingen, erreichen. Hauptursächlich für diese negativen Veränderungsraten war des Weiteren der generelle Rückgang der Weltautomobilproduktion, da der weitaus überwiegende Umsatzanteil des Geschäftsfelds Rohrverformung im Automobilbereich erwirtschaftet wird. Im Bereich Sanitär sanken die Umsätze insgesamt nur leicht von 38,2 Mio. € auf 37,5 Mio. €, was einem Rückgang von -1,8 % gegenüber dem Vorjahresniveau bedeutet. Ursächlich für das nur geringe Umsatzminus war unter anderem die auch in der Coronazeit boomende Baubranche, deren Produktion auch bei der sich abschwächenden Konjunktur weiter auf Expansionskurs blieb. Trotz gesunkener und weiter zu belastender Legierungszuschläge wirkte sich eine geringere Materialaufwandsquote positiv auf das Ergebnis aus. In Verbindung mit der coronabedingt deutlich niedrigeren Nachfrage reduzierte sich der Materialaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt um 92,7 Mio. € oder 23,9 % auf 295,4 Mio. €. Infolgedessen verbesserte sich die Materialaufwandsquote, die den Materialaufwand ins Verhältnis zur Gesamtleistung setzt, gegenüber dem Vorjahr von 59,3 % auf 57,5 %. Nichtsdestotrotz konnte auf der Beschaffungsseite die alternativenreduzierende Wirkung, die durch die kontinuierlich fortschreitende Konzentration der Lieferanten entstanden ist, durch ausgleichende Maßnahmen erneut nicht vollständig kompensiert werden. Daneben gingen, analog zum Vorjahr, nach den Jahren der Abkühlung der Rohstoffmärkte, Materialverknappungen und Preiserhöhungen für weite Teile der im fischer Konzern eingesetzten Rohmaterialien miteinander einher. Weiterhin erhöhten sich die Energiekosten in weiten Teilen der Welt weiter. Insbesondere die als Folge des Klimawandels in Deutschland eingeleitete Kehrtwende in der Energiepolitik führte zu zusätzlichen finanziellen Belastungen. Da nur in Teilbereichen mehrjährige Belieferungsverträge mit Fixpreisen abgeschlossen werden konnten, wirkten sich auch die Belastungen durch die Energiemärkte entsprechend umfänglich auf die Ergebnissituation aus. Aus anderen Beschaffungsmärkten bekannte Gegenmaßnahmen, wie die länderübergreifende bzw. globale Bündelung von Bedarfen, sind im Energiemarkt ohne Vorlaufzeiten nicht möglich. Andere Optimierungsschritte, wie die Bedarfsreduzierung oder Vermeidung von Belastungsspitzen zu Hochpreiszeiten, wurden bereits an allen Standorten frühzeitig und unabhängig von den aktuellen Energiepreisentwicklungen initiiert. Darüber hinaus wurde auch die Nutzung alternativer Energiequellen geprüft. Der Auf- und Ausbau einer erweiterten Lieferantenstruktur gestaltet sich jedoch aufwendig, da unsere internen hohen Anforderungen an die Prozesssicherheit und Qualität einen mehrstufigen und zeitintensiven Lieferantenaufbau durch den fischer Konzern erfordern. Um beste Qualität garantieren zu können, verpflichtet der fischer Konzern seine internationalen Produktionsstätten, in denen automatisierte Fertigungs- und Prüftechnologien eingesetzt werden, wie auch seine Lieferanten, zu strengen Qualitätsstandards. Alle fischer Standorte sind auf Basis der internationalen Qualitätsnormen der Automobilindustrie zertifiziert. Für die Einkaufsbereiche des fischer Konzerns ist es ein Ansporn, die Qualitätsstandards kontinuierlich weiterzuentwickeln. Diesem Anspruch trägt unser Einkauf durch die Weiterentwicklung einer eigenen Qualitätsmanagement-Funktion Rechnung. Im Geschäftsjahr 2019 wurde von der Konzernleitung die Entscheidung getroffen, den Standort der bislang in den Konzern im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Urenkelgesellschaft fischer Hydroforming Chemnitz GmbH & Co. KG mit Sitz in Chemnitz zu schließen. Die Aufträge dieses Standortes werden an die Enkelgesellschaft fischer Hydroforming GmbH, Menden, verlagert. Ein Großteil der Maschinen und Anlagen wurde innerhalb des fischer Konzerns weiterveräußert. Für die betreffenden Mitarbeiter wurde ein Sozialplan erstellt. Damit wird der Entwicklung des Marktes Rechnung getragen und eine Anpassung an die Auslastungssituation vorgenommen. Im aktuellen Geschäftsjahr wurde eine konzerninterne Reorganisation der Hydroforming-Gesellschaften vor dem Hintergrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in Chemnitz vorgenommen. c) Finanzlage, Vermögenslage sowie Ertragslage des Konzerns einschließlich finanzieller und nichtfinanzieller LeistungsindikatorenVermögens- und FinanzlageBilanzkennzahlen
Die Vermögens- und Finanzlage des fischer Konzerns wurde im Geschäftsjahr 2020 vor allem von den coronabedingt konjunkturell schwierigen Rahmenbedingungen und der instabilen unsicheren Ertragsentwicklung bestimmt. Die Bilanzsumme reduzierte sich im Geschäftsjahr 2020 um 4,2 Mio. € auf 631,9 Mio. €. Unsere Finanzlage ist nach unserer Ansicht als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der dänischen und deutschen Tochtergesellschaft, welche im Brennstoffzellenbereich tätig sind, werden zur Aufrechterhaltung der Liquidität aufgrund hoher Investitionen in die Brennstoffzellentechnik zur technologischen Weiterentwicklung entsprechende Mittel innerhalb des Konzerns zur Verfügung gestellt. Das Anlagevermögen nahm im Geschäftsjahr 2020 um 16,9 Mio. € von 280,6 Mio. € auf 263,7 Mio. € ab. Grund für diese Abnahme liegt u.a. in der zurückhaltenden Investitionstätigkeit in sämtlichen Standorten des fischer Konzerns im Vergleich zum Vorjahr. Des Weiteren belasten starke Wechselkurseffekte, bedingt durch einen zum Euro schwächeren Kurs des US-Dollars, des kanadischen Dollars als auch des mexikanischen und uruguayischen Pesos das Anlagevermögen. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 2,9 % auf 361,3 Mio. €. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um 16,1 Mio. € auf 114,5 Mio. €. So haben sich u.a. die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der coronabedingten schwächeren Nachfrage um 10,2 Mio. € reduziert. Ebenso dadurch bedingt verminderten sich gleichermaßen die Vorräte um 10,6 Mio. €. Die sonstigen Wertpapiere erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Mio. €. Die liquiden Mittel erhöhten sich deutlich um 30,7 Mio. € auf 133,0 Mio. €. Dies ist insbesondere auf die zurückgeführten Forderungen und des verhaltenen Investitionsverhaltens sowie dem erzielten Jahresüberschuss zurückzuführen. Das Eigenkapital des fischer Konzerns betrug zum Bilanzstichtag 556,1 Mio. €. Das Eigenkapital stieg somit verglichen zum Vorjahr nur um 1,5 Mio. € an. Der Erhöhung des Eigenkapitals durch den Konzernjahresüberschuss in Höhe von 22,6 Mio. € steht einer Minderung des Währungsausgleichspostens von 19,7 Mio. € gegenüber. Die Rücklagen beinhalten insbesondere die in Vorjahren erzielten, nicht ausgeschütteten Ergebnisse der Konzernmutter fischer group SE & Co. KG und der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Die Eigenkapitalquote des fischer Konzerns beträgt 88,0 % und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Eigenkapitalrendite in Höhe von 4,1 % liegt deutlich über dem Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Gegenüber Kreditinstituten bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 4,5 Mio. € (Vorjahr: 3,7 Mio. €), welche 0,7 % der Bilanzsumme betragen. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über fünf Jahre betragen 0,2 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €). Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 4,2 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um 7,9 Mio. € auf 26,4 Mio. €. Ursächlich hierfür war die Anpassung der Rohmaterialbestellungen an die sich im Jahresverlauf abschwächende Nachfrage. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Der fischer Konzern war jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Rückstellungen haben sich um 0,7 Mio. € auf 21,6 Mio. € erhöht. Grund für die Erhöhung war die Zuführung von Steuerrückstellungen um 2,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 1,9 Mio. € auf 18,0 Mio. € reduziert. Ursächlich hierfür war u.a. die Inanspruchnahme der Arbeitszeitkonten aufgrund coronabedingt geringerer Nachfrage. ErtragslageIm Geschäftsjahr 2020 konnte der fischer Konzern nur bedingt an die positive Umsatzentwicklung der letzten Jahre anknüpfen. Unter dem Eindruck der COVID-19-Pandemie verzeichnete der fischer Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 510,2 Mio. € (Vorjahr: 647,8 Mio. €). Dies entspricht einem Minus von 21,2 %. Damit hat das Unternehmen besser abgeschnitten als erwartet, denn der Rückgang fiel sowohl geringer als die deutsche Automobilproduktion (-24,6 %) als auch geringer als die europäische Produktion (-23,3 %) aus. Die Folgen der COVID-19-Pandemie, wie z.B. Lockdown und Produktionsunterbrechungen, führten in allen Regionen zu einem Umsatzrückgang. Insbesondere in Deutschland konnte der fischer Konzern die Auswirkungen aber recht gut abfedern, indem die Umsatzerlöse mit 213,2 Mio. € nur um 18,2 % oder 47,3 Mio. € geringer ausfielen als im Vorjahr. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge um 9,2 Mio. € (+ 55,8 %) liegt im Wesentlichen begründet in den wechselkursbedingt höheren Erträgen aus Kursdifferenzen und einem sonstigen Ertrag aus dem Erlass einer Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen. Die Materialaufwandsquote hat sich auf Konzernebene von 59,3 % auf 57,5 % verringert. Grund hierfür sind im Wesentlichen der im Verlauf des Geschäftsjahres gesunkene Materialeinsatz durch eine coronabedingt geringere Nachfrage nach unseren Produkten als auch gesunkene Legierungszuschläge auf der Einkaufsseite. Daneben hat sich die Personalaufwandsquote von 19,5 % auf 20,7 % um 1,2 % erhöht. Dies ist insbesondere auf die geringere Gesamtleistung zurückzuführen. Die Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 3,3 Mio. € (-4,5 %) lässt sich zurückführen auf die im Geschäftsjahr erfolgten Kosteneinsparungen. So führten u.a. auch coronabedingte Einsparungen, wie zum Beispiel geringere Reisekosten und weniger Dienstleistungen von Dritten, zu einem Rückgang der Aufwendungen. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation), in dem das operative liquiditätswirksame Ergebnis zum Ausdruck kommt, sank verglichen zum EBITDA des Vorjahres im Geschäftsjahr 2020, trotz einer geringeren Materialeinsatzquote, aufgrund gesunkener Umsatzerlöse und eines im Verhältnis zur Gesamtleistung höheren Personalaufwandes um 14,4 Mio. € auf 69,0 Mio. €. Basierend auf der Vorjahresprognose wurde ein Ergebnis von rund 25 Mio. € erwartet. Tatsächlich erreicht wurde ein Konzernjahresüberschuss von 22,6 Mio. €, da sich die Geschäftsentwicklung negativer als erwartet gestaltete. EBITDA
Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. € erhöht. Sowohl Kredit- als auch Guthabenzinsen verharrten im Geschäftsjahr auf konstant niedrigem Niveau. Der Steueraufwand hat sich unter anderem durch geringere Ertragssteuern aufgrund des geringeren Jahresergebnisses reduziert. Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns wegen des bestehenden Verdrängungswettbewerbs nur noch vermindert angeboten. Der gesunkenen Nachfrage als Folge der COVID-19-Pandemie versuchen wir im Berichtszeitraum 2020 durch Reduzierung von Kosten entgegenzuwirken. Maßnahmen zur Ertragsverbesserung und die Anpassung der Produktion an die geringere Nachfrage zeigten im Berichtszeitraum 2020 bereits positive Wirkung und spiegeln sich in einer unverändert positiven Ertragslage des fischer Konzerns wider. Mit 2.499 Mitarbeitern zum 31. Dezember 2020 hat sich der Personalbestand des fischer Konzerns im Vorjahresvergleich um 4,7 % verringert. Als Folge der gesunkenen Nachfrage und konjunkturellen Eintrübung hat der fischer Konzern seine Personalkapazitäten auch durch den Abbau von Leiharbeitnehmern und die Reduzierung der Arbeitszeitkonten angepasst. Der Personalaufwand hat sich verglichen mit dem Vorjahr entsprechend um 21,7 Mio. € auf 106,1 Mio. € reduziert. Mit 60,9 % (1.522 Mitarbeiter) sind die meisten Mitarbeiter an den ausländischen Standorten des Konzerns beschäftigt. Der Anteil der in Deutschland Beschäftigten beträgt im Berichtsjahr 39,1 % (977 Mitarbeiter). Die Ausbildung und Weiterbildung der Mitarbeiter sind für den fischer Konzern von hoher Bedeutung. Weiterbildungsmaßnahmen werden stets bedarfsgerecht und zielorientiert umgesetzt. Dadurch gewinnen unsere Beschäftigten neue Zukunftsperspektiven und sind für die Arbeit im Unternehmen noch besser motiviert und qualifiziert. Die Entwicklung der Mitarbeiter wird auch durch einen länderübergreifenden Know-how-Transfer gefördert. So werden insbesondere beim Aufbau neuer Werke im Inland oder im Ausland Mitarbeiter aus dem Stammwerk eingesetzt, um die Anlagen und Prozesse vor Ort aufzubauen. Des Weiteren ermöglichen wir Studenten verschiedenster Studiengänge, ihre Praktika in unseren Tochterunternehmen zu absolvieren. Gesamtaussage zur LageInsgesamt stellte sich im Geschäftsjahr 2020 der ursprünglich prognostizierte Umsatzerlös von ca. 20 % unter Vorjahresniveau ein. Das Ergebnis vor Steuern (31,2 Mio. €) des fischer Konzerns zeigte sich trotz des Nachfragerückgangs im Zug der COVID-19-Pandemie ist im Vergleich zum Vorjahr (47,7 Mio. €) sehr robust. Das Geschäftsjahr 2020 schließt mit einem Konzernjahresüberschuss von 22,6 Mio. €. Unsere wirtschaftliche Lage und der Geschäftsverlauf in 2020 ist unserer Ansicht nach insgesamt als gut zu bezeichnen. III. Prognose-, Chancen- und Risikoberichta) Voraussichtliche Entwicklung des KonzernsEs sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach 51-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie war der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021 weiter mit großer Unsicherheit behaftet. Das Virus hatte die Weltwirtschaft weiter fest im Griff. Aufgrund der gestarteten Impfmaßnahmen und einer nachhaltigen Eindämmung der COVID-19-Pandemie konnte sich die Weltwirtschaft dennoch rasch erholen. Die starke und koordinierte Reaktion der Politik auf die Pandemie trug gemeinsam mit den Impffortschritten über das Jahr hinweg zu einer raschen Konjunkturerholung bei. Am Jahresende hatte die Wirtschaftsleistung in vielen Regionen der Welt ihr Vorkrisenniveau bereits wieder erreicht. So erreichte das globale Bruttoinlandsprodukt wieder ein Wachstum von 6,1 % gegenüber dem Vorjahr. Auch das Jahr 2022 stand noch in Teilen weiterhin im Zeichen der Corona-Pandemie (COVID-19) und ihrer Auswirkungen auf die Wirtschaft und unser Leben. Im Frühjahr 2022, nachdem sich die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Pandemie gelegt haben, verlagerten sich diese nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine auf den Krieg. Dieser betrifft mit seinen wirtschaftlichen Folgewirkungen viele Länder, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Ansteigende Inflationsraten sowie die durch die Weltpolitik entschiedenen Sanktionsmaßnahmen gegenüber Russland sorgen für wirtschaftliche Unsicherheit und weiter steigende Preise, insbesondere im Energiebereich. Seit Beginn des Jahres 2022 hat sich die Weltwirtschaft merklich abgekühlt. Gestiegene Energiepreise belasten die erhöhten Produktionskosten der Unternehmen zusätzlich und haben die Verbraucherinflationen weltweit zusätzlich befeuert. Infolgedessen haben viele Zentralbanken ihre Zinspolitik geändert. Darüber hinaus haben die gestiegene Zahl an COVID-19-Infektionen und die damit verbundenen Produktionsausfälle, insbesondere in China, die Weltkonjunktur im Frühjahr 2022 gedämpft und zu neuen Lieferengpässen geführt. Diese Faktoren belasten den globalen konjunkturellen Ausblick, der sich im Vergleich zum Frühjahr 2022 deutlich verschlechtert. Die anhaltende Teuerung reduziert die Kaufkraft der privaten Haushalte, was den privaten Konsum belastet. Die Finanzierungsbedingungen dürften sich infolge der weltweiten Straffung der Geldpolitik weniger günstig entwickeln als in den vergangenen Jahren und die Nachfrage dämpfen. Insgesamt konnte die Weltwirtschaft im Jahr 2022 dennoch um 5,6 % wachsen. Die Aussichten für die weltwirtschaftliche Entwicklung bleiben dennoch auch für 2023 gedämpft. Nach wie vor prägen die Auswirkungen des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie die hohe Inflation das Bild. Andererseits stützen staatliche Entlastungsmaßnahmen den Konsum. So ist die Nachfrage privater Haushalte weiterhin hoch, weshalb Unternehmen investieren, um die Nachfragen bedienen zu können, was durch zurückgehende Lieferkettenengpässe erleichtert ist. Auch die Energiemärkte haben sich auf die neue Situation nach Beginn des russischen Angriffskrieges eingestellt, weshalb schon Ende 2022 die Energiepreise wieder sanken, auch dank eines milden Winters und Gaseinsparbemühungen in Europa. In China wurden Ende des Jahres 2022 unerwartet plötzlich die Beschränkungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie gelockert In der Folge haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft trotz Leitzinsanhebungen leicht aufgehellt. Der IWF erwartet nunmehr eine Wachstumsrate für die Weltwirtschaft in Höhe von 2,9 % im Jahr 2023 und von 3,1 % im Jahr 2024. Im Vergleich zur letzten Prognose vom Oktober 2022 ist das für 2023 eine Aufwärtsrevision von 0,2 Prozentpunkten, für 2024 eine Abwärtsrevision um 0,1 Prozentpunkte. Die Weltwirtschaft ist damit weit entfernt von einer Rezession auf globaler Ebene. Allerdings sinkt das Wachstum im Vergleich zum Jahr 2022 nochmals deutlich um 0,5 Prozentpunkte und die Wachstumsraten bleiben klar unterhalb des langjährigen Durchschnitts von 3,8 % der Jahre 2000 bis 2019. Der Rückgang der weltwirtschaftlichen Dynamik geht dabei insbesondere auf die Industriestaaten zurück. Nachdem die weltweite Automobilkonjunktur bereits im zweiten Halbjahr 2020 einen Trend zur Erholung zeigte, setzte sich die Aufwärtsbewegung der globalen Fahrzeugmärkte in 2021 fort. Mit 67,0 Mio. produzierten Einheiten war der Restart nach Corona durchaus erfolgreich, war aber dennoch von Hochs und Tiefs geprägt und entspricht einer Zuwachsrate von 2,0 % gegenüber dem Vorjahr. Während insbesondere in der ersten Jahreshälfte aufgrund des niedrigen Vorjahresvergleichs und aufgrund von Nachholeffekten teilweise deutliche Zuwächse realisiert werden konnten, zeichnete sich in der zweiten Jahreshälfte ein deutlich negatives Bild. Insbesondere der Mangel an Halbleitern strapazierte die weltweiten Lieferketten. Daneben machen Knappheiten bei weiteren Vorprodukten und Rohstoffen sowie steigende Preise für Energie und Logistik der Industrie zu schaffen. Von den drei größten Absatzregionen musste im Gesamtjahr 2021 jedoch einzig Europa (EU27, EFTA & UK) einen Rückgang verbuchen. In den USA und in China legte der Absatz hingegen leicht zu. In den USA sind die Light-Vehicle-Verkäufe (Pkw und Light Trucks) 2021 um 3 % auf 14,9 Mio. Fahrzeuge gewachsen, lagen aber weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau von rund 17,0 Mio. Fahrzeugen im Jahr 2019. Der chinesische Pkw-Markt hat das Jahr 2021 mit einem Marktvolumen von 21,1 Mio. neu zugelassenen Fahrzeugen beendet und ist somit um 7 % gewachsen. Die Jahresbilanz fiel damit auch besser aus als im Vor-Coronajahr 2019. Auf dem europäischen Pkw-Markt wurden im Jahr 2021 knapp 11,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, rund 2 % weniger als im Vorjahr. In Deutschland wurden hingegen 10 % weniger Pkw zugelassen als im Vorjahr. Auch im Jahr 2022 waren die internationalen Automobilmärkte von sehr unterschiedlichen Dynamiken geprägt. Während die Märkte in Europa (EU27, EFTA & UK), Japan und den USA hinter dem Vorjahresniveau zurückblieben, legte der Absatz in China deutlich zu. Insbesondere der Mangel an Vorprodukten und Rohstoffen, die deutlich gestiegenen Preise für Energie und Logistik sowie die durch den russischen Angriffskrieg ausgelöste Unsicherheit verhinderten ein besseres Ergebnis auf den internationalen Automobilmärkten. Insgesamt blieb der Pkw-Weltmarkt 2022 auf Vorjahresniveau. Es wurden 71,2 Millionen Pkw abgesetzt. Für das Jahr 2023 geht der VDA für den Pkw-Weltmarkt von einem Plus von 4 % auf 74,0 Mio. Einheiten aus. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges dürften sich in höheren Teuerungs- und Inflationsraten niederschlagen, welche der boomenden Baubranche und somit auch unserem Bereich Sanitär bis dato eine stabile Auftragslage sichern. Angesichts steigender Inflationsraten haben die Zentralbanken vieler fortgeschrittener Volkswirtschaften sowie einiger großer Schwellenländer im Jahr 2022 ihre Leitzinsen deutlich angehoben. Diese veränderten Finanzierungsbedingungen dürften zeitversetzt auch Folgewirkungen auf diesen Bereich auslösen. Auf Basis dieser Annahmen sieht der Konzern die Entwicklung der Geschäftsfelder - auch auf der Grundlage einer sich nach COVID-19 langsam erholenden Weltwirtschaft und vor dem Hintergrund eventueller Folgen und Auswirkungen des russischen Angriffskriegs - wie folgt. Vor dem Hintergrund der genannten Entwicklungen erreichen wir im Geschäftsfeld Rohrverformung im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von ca. 15 % über dem Niveau von 2020. Sofern die weltwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen wie dargestellt eintreten, erreichen wir nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsfeld Rohrverformung für das Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz von ca. 20,0 % bis 35,0 % über dem Niveau des Jahres 2020. Für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 erwarten wir auf Basis der laufenden Kundenausschreibungen indes einen Umsatz von ca. 10,0 bis 15,0 % über dem des Geschäftsjahres 2020. Um im Geschäftsfeld Rohrverformung die Abhängigkeit von der Automobilindustrie in den kommenden Jahren weiter zu reduzieren, werden intensiv neue Marktsegmente bearbeitet. Auch im Geschäftsfeld Rohrherstellung zeigen sich die Folgen der verbesserten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlicher. So erreichte der fischer Konzern im Segment Rohrherstellung für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von ca. 30 % über Vorjahresniveau. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2022 haben wir nach vorläufigen Zahlen ein Umsatzniveau von ca. 85,0 % über dem Umsatz des Berichtsjahres 2020 erzielen können. Für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 erwarten wir ebenfalls eine Umsatzsteigerung von ca. jeweils 40,0 bis 50,0 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2020. Neben den allgemeinen welt- und automobilwirtschaftlichen Tendenzen und deren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung sowie den kontinuierlichen internen Bemühungen um Produktivitätssteigerungen und organische Marktanteilsgewinne durch innovative Produkte und kostengünstige Produktionsstrukturen, waren die Geschäftsjahre 2021 bis 2023 und voraussichtlich auch 2024 auf den Ausbau unserer Marktstellung als internationaler Anbieter von Spitzentechnologie in der Herstellung und Weiterverarbeitung von Edelstahl gekennzeichnet. Angesichts der schwierigen weltwirtschaftlichen Entwicklungen im Jahr 2021 war es oberstes Ziel für das Geschäftsjahr 2021, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Konzern so gering wie möglich zu halten. Hauptsächliches Ziel für die Geschäftsjahre 2022 und auch 2023 war und ist es, das Umsatzniveau des Vorcorona-Jahres 2019 wieder zu erreichen und die weiteren Auswirkungen und Folgen der COVID-19-Pandemie und der beschlossenen Sanktionspakete gegen die russische Wirtschaft, auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns so gering wie möglich zu halten. Das Erreichen eines angemessenen Jahresergebnisses und eines soliden Cash-Flows bleiben auf diesem Weg unsere Priorität. In 2021 wird ein Ergebnis vor Steuern von rd. 75 Mio. € erzielt. Für die Jahre 2022 und 2023 wurde bzw. wird ein Ergebnis vor Steuern von rd. 60 Mio. € erzielt bzw. angestrebt. Daher muss es auch gelingen, die bislang stark gestiegenen Kosten in Form von höheren Produktpreisen weiterzugeben. Von wesentlicher Bedeutung ist es auch, dass sich die zur Produktion eingesetzten Rohstoffe und die Energiepreise nicht noch weiter verteuern. Auch in den folgenden Geschäftsjahren wird der Materialaufwand unserer Einschätzung nach wieder deutlich mehr als 50 % des Umsatzes betragen. Grund hierfür sind die weiterhin hohen Rohstoffpreise. Angesichts unserer langfristigen Lieferantenbeziehungen rechnen wir nicht mit Versorgungsengpässen. Hinsichtlich unserer Investitionen sind mittelfristig Anschaffungen geplant sowie bereits umgesetzt, mit denen wir das Produktprogramm für unsere Kunden ausweiten möchten. So erfolgten im Jahr 2021 nach Kundenakquisition Investitionen in die Technologie des Warmumformens von Aluminium-Strukturbauteilen. Daneben sollen geplante Investitionen unsere Produktivität und die Qualität der Prozesskette weiter verbessern. Zur Finanzierung der geplanten Investitionen stehen unserer Einschätzung nach ausreichend Mittel zur Verfügung. In den folgenden Geschäftsjahren werden wir unsere Einkaufsinitiative hinsichtlich des Produktionsmaterials fortsetzen. Im Geschäftsjahr 2021 haben wir unsere Belegschaft aufgrund notwendiger Anpassungen an die Produktionskapazitäten in Folge der COVID-19-Pandemie um ca. 4,6 % reduziert. Im Geschäftsjahr 2022 haben wir unsere Belegschaft weiter den Bedarfen angepasst und um ca. 3,0 % gegenüber dem Berichtsjahr aufgebaut. Für das Geschäftsjahr 2023 und 2024 ist geplant, die Belegschaft wieder weiter aufzubauen auf ein Niveau von noch ca. 4 % bzw. 5 % über 2020. Insgesamt erreichen wir im Geschäftsjahr 2021 auf vorläufigen Zahlen basierend einen Umsatz von rund 25 % über dem Niveau aus 2020 und ein Ergebnis nach Steuern von rund 225 % über dem Ergebnis aus 2020. Zusammengefasst erreichen wir nach vorläufigen Zahlen in 2022 eine Entwicklung, die umsatzseitig deutlich über der von 2021 und über dem nicht von Corona betroffenen Jahr 2019 liegt. Umsatzseitig erreichen wir 2022 einen Umsatz zwischen 55 % und 60 % über dem Niveau aus 2020. Beim Ergebnis nach Steuern erreichen wir für 2022 zwar eine Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr, aber ein Ergebnis von ca. 150 % über dem des Geschäftsjahres 2020. Hauptursächlich für die deutliche Verbesserung des Ergebnisses ist die Aufgabe des Geschäftsbereichs Brennstoffzelle im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021. Insgesamt werden für das Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von knapp 50 % über den Umsatzerlösen aus dem Berichtsjahr 2020 budgetiert. Für das Geschäftsjahr 2024 werden Umsatzerlöse in Höhe von 830 Mio. € und ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von rund 70 Mio. € geplant. Grundlage dieser Planung ist, dass sich die globale Wirtschaftsleistung weiter insgesamt erholen wird - vorbehaltlich einer nachhaltigen Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Ungeachtet dieses positiven Trends sehen wir weiterhin eine erhebliche Unsicherheit über den tatsächlichen Verlauf. Befürchtungen anhaltender Störungen internationaler Lieferketten sowie geopolitischer Spannungen und Konflikte als auch weltweit hohe Inflationsraten verbunden mit der Sorge des Verlusts von Kaufkraft privater Haushalte, trüben die wirtschaftlichen Planungen. Wir werden unserer Einschätzung nach und basierend auf den derzeitigen Planungen auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir weisen abschließend darauf hin, dass bei zukunftsbezogenen Aussagen die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von unseren Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Faktoren, die zu Abweichungen führen können, sind unter anderem Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen. Insgesamt gehen wir davon aus, dass der fischer Konzern im Jahr 2023 wächst. Ebenso werden steigende Material- und Energiekosten erwartet. b) Chancen- und RisikoberichtAls weltweit agierende Unternehmensgruppe ist der fischer Konzern mit einer Vielzahl von möglichen Risiken konfrontiert. Gleichzeitig ergeben sich Chancen durch geänderte Rahmenbedingungen, die der Konzern zur Verbesserung seiner Wettbewerbssituation zu antizipieren versucht. Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst eingegangen, wenn dadurch der Unternehmenswert gesteigert werden kann und ihre möglichen Auswirkungen beherrschbar bleiben. Allgemeiner Risiko- und ChancenberichtDie seit Beginn des Jahres 2020 weltweit grassierende COVID-19-Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft - und auf unsere Unternehmensgruppe. Wir haben daher proaktiv unsere Fertigung zu Beginn und im Verlauf des Jahres 2020 an die von großen Automobilherstellern getroffenen Maßnahmen ebenfalls angepasst. Die Auswirkungen und Risiken der Pandemie sind vielfältig und betreffen eine Vielzahl von Bereichen in unserer Unternehmensgruppe. Die Konzernleitung steht im engen Austausch mit den Tochtergesellschaften und wird von den Geschäftsführern kontinuierlich über Risiken informiert, welche die Geschäftsentwicklung maßgeblich beeinflussen können. Zum frühzeitigen Erkennen von Marktentwicklungen und möglichen Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette arbeitet fischer mit dem System der rollierenden Überwachung und Vorausschau. Regelmäßig erfolgt bereichsübergreifend eine Aktualisierung der Absatz-, Produktions- und Beschaffungsstrategie. Nachfolgende beachtenswerte Risiken wurden dabei identifiziert und ihrer Bedeutung nach betrachtet:
Aus heutiger Sicht sind die vorstehend beschriebenen Risiken unserer Einschätzung nach beherrschbar. Dies sind jedoch nicht die einzigen Risiken, denen der fischer Konzern ausgesetzt ist. Risiken, die im Konzern derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die jetzt noch als weniger signifikant eingeschätzt werden, könnten sich ebenfalls nachteilig auf den fischer Konzern auswirken. Viele Risiken können gleichzeitig auch Chancen darstellen.
In einer konsequenten Vorwärtsstrategie sehen wir deshalb Wachstumschancen für die kommenden Jahre. Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Leistungspalette weiter erhöhen. Innovative Verfahren und Produkte eröffnen für uns Chancen, unsere Position zu sichern und auszubauen. Spezieller RisikoberichtDie Liquiditätslage ist gut; es sind unserer Einschätzung nach, keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Als Zulieferer der Automobilindustrie sind branchenbedingt Forderungsausfälle durch Insolvenz von Kunden nicht ausgeschlossen. Dieses Risiko ist durch entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bereits im Bilanzansatz berücksichtigt. Der Konzern verfügt über ein effizientes Mahnwesen, welches darüber hinaus durch vorgeschaltete Bonitätsprüfungen, Vergabe von Kreditlimits, Lieferungen gegen Akkreditive sowie den Abschluss von Kreditversicherungen in kaufmännisch vernünftigem Rahmen Forderungsausfälle minimiert. Verbindlichkeiten sollen grundsätzlich innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt werden. Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaften ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Daher wird der Konzern seine vorausschauende Finanzpolitik auch künftig fortsetzen und Vermögenswerte - wenn überhaupt - nur einem sehr geringen Ausfall- und Bonitätsrisiko aussetzen. Aufgrund der derzeitigen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Gruppe sind Liquiditätsrisiken unserer Ansicht nach derzeit nicht erkennbar. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird eine fortlaufende Liquiditätsübersicht bei der Muttergesellschaft und den Tochtergesellschaften erstellt, die permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird. Risiken aus Wechselkursänderungen aus dem Beschaffungs- und Absatzbereich sind eher als gering einzustufen, da sich Einkäufe in Fremdwährung durch Verkäufe in ähnlicher Größenordnung ausgleichen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Gesamtaussage zu den Chancen und RisikenDie Risiko- und Chancensituation des fischer Konzerns in der Gesamtbetrachtung bleibt im Wesentlichen unverändert. Neben den beschriebenen Risikokategorien gibt es unvorhersehbare Ereignisse, die sich negativ auf die Geschäftstätigkeit und somit auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns sowie die Reputation des Konzerns auswirken können. Die Gesamtschau der Risiken ergibt, dass der Konzern im Wesentlichen von Marktrisiken getroffen ist. Diese umfassen insbesondere konjunkturelle Preis- und Mengenentwicklungen sowie die Abhängigkeit von der Entwicklung bei wichtigen Kunden bzw. in wichtigen Branchen. Die Prozesse der Leistungserbringung werden insgesamt gut gesteuert und sind daher weniger risikobehaftet. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Insgesamt sind die Risiken im fischer Konzern unserer Ansicht nach begrenzt und überschaubar und gefährden allein oder in Kombination mit anderen Risiken unserer Einschätzung nach nicht den Fortbestand des Konzerns. Es sind nach unserer Ansicht auch keine Risiken erkennbar, die zukünftig eine Bestandsgefährdung darstellen. Die sich uns bietenden Chancen wollen wir im Sinne unserer Strategie konsequent nutzen. IV. SonstigesBericht über Forschung und EntwicklungEin innovatives Produktangebot mit einem hohen Kundennutzen ist ein primär entscheidender Faktor für die gute Marktposition des fischer Konzerns und für die Differenzierung vom Wettbewerb. Innovation ist ebenso wie Leistungskraft ein wesentliches Merkmal des Markenkerns des fischer Konzerns. Um diese Position zu sichern und zu stärken, werden hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt. Neben den Innovationen bei der Produkttechnik erfolgen außerdem intensive Forschungs- und Entwicklungs- (F & E) Aktivitäten zur Verbesserung der Prozess- und Verfahrenstechnik. Innovative Produktionsprozesse garantieren dabei eine höchstmögliche Qualität und Zufriedenheit der Kunden. Der fischer Konzern nutzt in den Bereichen Rohrverformung und Brennstoffzellen eine Vielzahl von Patenten. So wurde, um die Brennstoffzellentechnik weiter zu verbessern, im Geschäftsjahr ca. 0,8 % des Konzernumsatzes verwendet. Der Großteil der F & E - Arbeit findet im Rahmen einzelner Aufträge statt. Die dabei entstehenden Kosten werden deshalb unter dem Posten Herstellung und nicht unter dem Posten Forschungs- und Entwicklungskosten erfasst. Insgesamt trugen die F & E - Aktivitäten wesentlich dazu bei, dass der fischer Konzern seine Wettbewerbsposition weiter stärken und wesentliche Grundlagen für zukünftige Produkte sowie unternehmerische Erfolge legen konnte.
Achern, den 15. Dezember 2023 Hans-Peter Fischer, geschäftsführender Direktor fischer group Verwaltungs SE Roland Fischer, geschäftsführender Direktor fischer group Verwaltungs SE Björn Weber, geschäftsführender Direktor fischer group Verwaltungs SE Protokoll über die Billigung des Konzernabschlusses der fischer group SE & Co. KG, AchernDer Konzernjahresabschluss der fischer group SE & Co. KG für das Geschäftsjahr 2020 mit einer Konzernbilanzsumme von Euro 631.923.677,58 und einem Konzernjahresüberschuss von Euro 22.618.795,10 wird gebilligt.
Achern, 22.12.2023 Hans-Peter Fischer, fischer group Verwaltungs SE, geschäftsführender Direktor Hans Fischer, Gesellschafter Hans-Peter Fischer, Gesellschafter Michaela Behrle, Gesellschafter Roland Fischer, Gesellschafter |
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