Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 13599
Vorher
Weicken GmbH
Eingetragen
19.3.1999
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
der Handel, insbesondere der Großhandel mit Farben, Tapeten, Bodenbelägen und Heimtextilien und damit verwandten Artikeln sowie alle damit verbundenen Nebengeschäften sowie die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen einschließlich der Übernahme von Geschäftsführungsaufgaben bei Beteiligungsunternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Benedikt Kniep
seit 28.7.2025
Geschäftsführer
Thomas Sarras
seit 31.3.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
794.937 €
79.49%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weicken & Schmidt GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 88.665,00 80.554,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.331,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 578.700,00 407.599,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 117.347,70 789.043,70 0,00 488.153,02
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 91.716,50 91.716,50
880.760,20 579.869,52
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 102.000,00 105.000,00
2. Handelswaren 4.256.048,86 4.358.048,86 4.846.226,16 4.951.226,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.244.039,89 3.269.835,93
2. Forderungen gegen Gesellschafter 548.486,75 638.804,63
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 250.642,29 302.408,22
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.056.269,97 6.099.438,90 1.281.998,06 5.493.046,84
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 28.995,31 77.753,02
10.486.483,07 10.522.026,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.885,50
11.367.243,27 11.104.781,04

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.500.000,00 1.500.000,00
III. Bilanzverlust (i. Vj. Bilanzgewinn) -142.015,21 1.121.699,23
2.357.984,79 3.621.699,23
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 59.837,69 6.981,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.530.263,62 1.594.501,48
1.590.101,31 1.601.482,48
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.237,40 698,09
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.221,12 2.201,33
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 914.028,19 704.324,18
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.844.564,26 4.338.543,19
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 545.552,78 475.049,40
6. Sonstige Verbindlichkeiten 108.553,42 360.783,14
7.419.157,17 5.881.599,33
11.367.243,27 11.104.781,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 13.433.195,28 14.130.077,55
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.980.190,46 5.581.908,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.273.738,64 7.253.929,10 1.159.483,69 6.741.391,92
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 174.295,83 159.600,80
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.278.926,59 5.594.005,90
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.397,17 7.973,79
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 149.828,54 45.049,79
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -62.606,41 556.334,52
8. Ergebnis nach Steuern -356.781,20 1.041.668,41
9. Sonstige Steuern 43.142,52 40.703,97
10. Jahresfehlbetrag (i. Vj. Jahresüberschuss) -399.923,72 1.000.964,44
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 257.908,51 120.734,79
12. Bilanzverlust (i. Vj. Bilanzgewinn) -142.015,21 1.121.699,23

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 655.961,61 38.010,83 2.474,50 691.497,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.081,28 4.475,00 894,81 35.661,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.713.241,12 318.230,00 351.087,53 1.680.383,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 117.347,70 0,00 117.347,70
2.401.284,01 478.063,53 354.456,84 2.524.890,70
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 91.716,50 0,00 0,00 91.716,50
2. Beteiligungen 6.537,38 0,00 0,00 6.537,38
98.253,88 0,00 0,00 98.253,88
2.499.537,89 478.063,53 354.456,84 2.623.144,58
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 575.407,61 29.899,83 2.474,50 602.832,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.081,28 144,00 894,81 31.330,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.305.642,10 144.252,00 348.210,51 1.101.683,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.913.130,99 174.295,83 351.579,82 1.735.847,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 6.537,38 0,00 0,00 6.537,38
6.537,38 0,00 0,00 6.537,38
1.919.668,37 174.295,83 351.579,82 1.742.384,38
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 88.665,00 80.554,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.331,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 578.700,00 407.599,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 117.347,70 0,00
789.043,70 488.153,02
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 91.716,50 91.716,50
2. Beteiligungen 0,00 0,00
91.716,50 91.716,50
880.760,20 579.869,52

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Weicken & Schmidt GmbH, Dortmund, zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den Regelungen des für alle Kaufleute geltenden Ersten Abschnittes des Dritten Buches HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften des Zweiten Abschnittes des Dritten Buches HGB sowie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages erstellt.

Die Weicken & Schmidt GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund eingetragen (Reg.Nr. HRB 13599).

Nach den Größenklassenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB gilt die Weicken & Schmidt GmbH als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 276 Satz 1 HGB und des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Zur Verbesserung der Lesbarkeit werden die "Restlaufzeiten" und die "Davon-Vermerke" zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang angegeben.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert. Für die wirtschaftliche Nutzungsdauer legen wir grundsätzlich die amtlichen AFA-Tabellen für allgemein verwendbare Anlagegüter zugrunde. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode berechnet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Herstellungskosten der Sachanlagen umfassen die aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Etwaige Zuschüsse von Dritten mindern die Anschaffungs- und Herstellungskosten. Instandhaltungskosten und Zinsen für das Fremdkapital werden nicht aktiviert, sondern als Aufwand gebucht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00 (netto) nicht übersteigen, werden in laufender Rechnung als Aufwand abgesetzt. Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00 (netto), jedoch EUR 800,00 nicht übersteigen, sofort im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird nach drei Jahren das Ausscheiden des geringwertigen Wirtschaftsguts als Abgang dargestellt.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert. Abschreibungen auf Finanzanlagen werden nur bei dauernder Wertminderung vorgenommen.

2. Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung des FiFo-Bewertungsvereinfachungsverfahren angesetzt.

Die Handelswaren haben wir mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Als Anschaffungskosten wird der gleitende Einkaufspreis angesetzt. Im gleitenden Anschaffungspreis sind Anschaffungskostenminderungen und Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt. Abwertungen werden für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, vorgenommen. Abwertungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung und des Niederstwerttests werden durch die Anwendung eines durchschnittlichen Abwertungssatzes der vergangenen drei Jahre in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Es wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt.

3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei der Bewertung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, weiterhin werden sie gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit den für die Restlaufzeit entsprechenden Zinssätzen, wie sie von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden, diskontiert.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem als Anlage zum Anhang in Anlage 1 beigefügten Anlagenspiegel hervor.

Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft Beteiligungen mit einer Beteiligungshöhe von mindestens 20 % an den folgenden Unternehmen:

Beteiligungsquote Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
% EUR EUR
R. Schmidt Verwaltungs-GmbH, Wuppertal 100% 96.091,71 -308,80
Perfekt Systemzentrale GmbH & Co. KG, Dortmund * 25% -11.531,42 -1.287,95

* Die Daten stammen mangels aktueller Daten aus dem Jahresabschluss 2022

2. Forderungen

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 637).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 47.808,14 (Vorjahr: TEUR 103).

3. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Weicken & Schmidt GmbH beträgt EUR 1.000.000,00 (Vorjahr: TEUR 1.000) und ist voll eingezahlt.

Im Geschäftsjahr hat sich das Eigenkapital wie folgt entwickelt:

31.12.2023 Veränderung durch Ausschüttung (A) 31.12.2022
EUR EUR
Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 0,00 1.000.000,00
Kapitalrücklage 1.500.000,00 0,00 1.500.000,00
Gewinnvortrag 257.908,51 137.173,72 120.734,79
Jahresfehlbetraa / Jahresüberschuss -399.923,72 -863.790,72 (A) 1.000.964,44
-137.173,72
Insgesamt 2.357.984,79 3.621.699,23

4. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 399.923,72 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für ausstehende Kundenboni in Höhe von EUR 503.913,02 (Vorjahr: TEUR 580), für Instandsetzung in Höhe von EUR 189.251,83 (Vorjahr: TEUR 188), für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 123.483,41 (Vorjahr: TEUR 110) sowie für Personalkosten in Höhe von EUR 311.716,67 (Vorjahr: TEUR 441) enthalten.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel:

davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2023
31.12.2022
weniger als 1 Jahr einem Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.237,40 1.237,40 0.00 0,00
698,09 698,09 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.221,12 5.221,12 0,00 0,00
2.201,33 2.201,33 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 914.028,19 914.028,19 0,00 0,00
704.324,18 704.324,18 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.844.564,26 2.844.564,26 3.000.000,00 0,00
4.338.543,19 1.338.543,19 3.000.000,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 545.552,78 545.552,78 0,00 0,00
475.049,40 475.049,40 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 108.553,42 108.553,42 0,00 0,00
360.783,14 360.783,14 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 7.419.157,17 4.419.157,17 3.000.000,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten zum 31.12.2022 5.881.599,33 2.881.599,33 3.000.000,00 0,00
davon besichert
grundpfandrechtlich Bürgschaft sicherungsübereignet Forderungsabtretung
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0.00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten zum 31.12.2022 0,00 0,00 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 169.863,63 (Vorjahr: TEUR 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 449.461,07 (Vorjahr: TEUR 379).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 63.212,73 (Vorjahr: TEUR 309).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 51.258,99 (Vorjahr: TEUR 111) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 28.570,71 (Vorjahr: TEUR 41), welche im Wesentlichen aus Gutschriften für Vorjahre resultieren.

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 24.554,08 (Vorjahr: TEUR 48) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 56.614,85 (Vorjahr: TEUR 62), welche aus Rechnungen aus Vorjahren sowie aus Wertberichtigungen auf Forderungen resultieren.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge aus der Bewertung langfristiger Rückstellungen in Höhe von EUR 1.738,89 (Vorjahr: TEUR 1).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von EUR 0,61 (Vorjahr: TEUR 569) das laufende Geschäftsjahr sowie mit EUR 62.607,02 einen periodenfremden Ertrag (Vorjahr: TEUR 12).

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Miet- und Pachtverträge 3.747.009,70 2.772.181,33
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Leasingverpflichtungen 774.872,16 684.919,84
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Insgesamt 4.521.881,86 3.457.101,17
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00

Die Mietverpflichtungen resultieren überwiegend aus der Anmietung von Immobilien. Diese werden aus strategischen Gesichtspunkten sowie aus Gründen der Flexibilität gegenüber einem Erwerb von Sachanlagen eingegangen.

Unter den Leasingverpflichtungen werden im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Leasing von Kraftfahrzeugen ausgewiesen. Diese wurden zu Liquiditätszwecken, der komfortableren Abwicklung seitens der Leasinggesellschaften sowie zur Einhaltung von Bilanzkennziffern eingegangen.

Von den finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 1.522 innerhalb des nächsten Geschäftsjahres fällig.

Sämtliche bestehenden Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.

2. Haftungsverhältnisse:

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
aus der Bestellung für Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 511.292,00 511.292,00
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 511.292,00 511.292,00
Insgesamt 511.292,00 511.292,00
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 511.292,00 511.292,00

Die Besicherung der Verbindlichkeit betrifft die Garantieerklärung der Weicken & Schmidt GmbH gegenüber der Bank eines verbundenen Unternehmens und besteht in der Erfüllung aller vorhandenen und künftigen, auch bedingten oder befristeten Forderungen der Bank, gegenüber dem verbundenen Unternehmen.

Das Risiko der Inanspruchnahme ist gering, da die Gesellschaften, für deren Verbindlichkeiten Sicherheiten bestellt wurden, nach der derzeitigen Einschätzung selbst in der Lage sein werden, ihre Verbindlichkeiten zu begleichen.

3. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt:

31.12.2023 31.12.2022
Anzahl Anzahl
Vertrieb 78 74
Lager und Logistik 35 35
Allgemeine Verwaltung 5 3
118 112

Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung verweisen wir auf die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB. Diese wurde in Anspruch genommen, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von dieser Gesellschaft erhalten hat.

4. Organe der Gesellschaft

Zur Geschäftsführung war im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

 

Herr Georg Dreisbach, hauptberuflich, Kirchhundem

Mutterunternehmen ist die Murjahn SE & Co Familien KG, Ober-Ramstadt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Murjahn SE & Co Familien KG einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

5. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft seit dem Bilanzstichtag und bis zur Aufstellung unseres Anhangs eingetreten.

Zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft verweisen wir auf unsere Berichterstattung im Prognosebericht des Lageberichts.

 

Dortmund, den 18. Oktober 2024

Weicken & Schmidt GmbH

Georg Dreisbach

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Gliederung

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

2. Ertragslage

3. Finanzlage

4. Vermögenslage

5. Risikobericht

6. Prognosebericht und Chancen

II. Inhalt

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Als Großhandel mit einem insbesondere auf das Maler-Handwerk ausgerichteten Sortiment ist die Gesellschaft wesentlich von der konjunkturellen Entwicklung des Bau- und Bauausbaugewerbes abhängig. Das Maler-Handwerk in Deutschland zählt zu den bedeutendsten Handwerkszweigen. Zum 31.05.2023 waren in der Handwerksrolle 39.241 (-0,9 % zum 30.06.2022) selbständige Firmen eingetragen; diese Unternehmen beschäftigten rd. 201.000 Mitarbeiter (Stand 2023). Das Umsatzvolumen betrug 2023 ca. 19,4 Mrd. EUR. 1

1 Bundesverband Farben Gestaltung Bautenschutz / Stand Mai 2023 / Zahlen und Fakten Maler- und Lackiererhandwerk

Die deutsche Bauwirtschaft weist die folgende Entwicklung in den letzten 4 Jahren aus:

Umsatzentwicklung 2

2023 2022 2021 2020
- Wohnungsbau - 3,2 % + 12,3 % + 2,6 % + 7,2 %
- Gewerblicher Bau + 4,6 % * + 8,8 %* + 1,2 % + 3,0 %
- Öffentlicher Bau - 2,3 % + 5,3 %

2 Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. / Kraus / 22.12.2023 / Baugewerblicher Umsatz im Bauhauptgewerbe in Deutschland

*: Gesamtwert gewerblicher und öffentlicher Bau ohne Straßen- und Tiefbau

Die Preissteigerung in 2023 (>3%) verstärkt die tatsächliche Entwicklung im Jahr 2023. Real ist der Wohnungsbau stark geschrumpft und der gewerbliche und öffentliche Bau weisen in 2023 nur ein geringes Wachstum von gut 1 % auf. Die Baugenehmigungen für Wohnungen sinken in 2023 um ca. 11,5 % gegenüber dem Vorjahr. 3 Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe liegt real in allen Segmenten bis auf Tiefbau deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Auftragseingang lag im Wohnungsbau per Dezember 2023 um ca. -15,4 % unter dem Vorjahresniveau (real -22,2 %). 4 Die steigenden Hypothekenzinsen sowie die geopolitischen Unsicherheiten bremsen aktuell das Wachstum der vergangenen Jahre.

3 Destatis Statistisches Bundesamt / 18.12.2023 / Pressemitteilung Nr. 482

4 Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. / Kraus / 22.12.2023 / Auftragseingang im Bauhauptgewerbe in Deutschland

Alle wesentlichen Institute in Deutschland gehen für 2024 von einem Rückgang der Bauinvestitionen zwischen -0,6 % und -2,5 % aus. 5

5 Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. / Kraus / 14.12.2023 / Prognose der Bauinvestitionen

Absatzgebiete der Weicken & Schmidt GmbH sind die westlichen Teile des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen; Schwerpunkt Ruhrgebiet, Bergisches Land, Süd-Westfalen, Süd-Münsterland und Sauerland. Mittlerweile stehen in diesen Gebieten in Summe neun Abholstandorte zur Verfügung.

Für die Abwicklung aller betrieblichen Geschäftsprozesse wird das CMS-Branchensoftwarepaket für den Farben- und Heimtextiliengroßhandel seit 2004 mit großem Erfolg eingesetzt. Große Teile der administrativen Aufgaben in den Bereichen IT und Verwaltung sind auf die CMS Dienstleistungs-GmbH ausgelagert, die diese Aufgaben auch für andere Großhandelsunternehmen übernimmt. Dadurch ist eine ständige Weiterentwicklung der IT-Prozesse gewährleistet, was Grundlage für eine weitere Optimierung der Kostenstrukturen ist.

2. Ertragslage

Nach einem guten Vorjahr konnte das Umsatzniveau in 2023 entgegen den Erwartungen nicht gehalten werden und die Umsatzerlöse reduzierten sich um 3,5% (Vorjahr + 9,8 %) gegenüber dem Vorjahr.

Der Umsatzrückgang beruht im Wesentlichen auf der Entwicklung in den Produktsegmenten Farbe und Boden, während das Produktsegment WDVS gewachsen ist und die Segmente Wandbeläge und Werkzeuge zum Vorjahr stagnierten.

Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis.

Das Rohergebnis in % vom Umsatz liegt mit 29,2% unterhalb des Vorjahresniveaus (29,6 %).

Die Gesamtkosten haben sich um 13,4 % erhöht. Der Anstieg ist wertmäßig im Wesentlichen auf höhere Personalkosten sowie stark gestiegene Fuhrparkkosten und deutlich höhere Miet- und Mietnebenkosten für die genutzten Immobilien zurückzuführen.

Das Jahresergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahr stärker als erwartet infolge der schlechten Umsatzentwicklung bei gleichzeitig starkem Kostenanstieg auf -400 T€ (Vorjahr 1.001 T€) und erreichte eine Umsatzrendite von - 0,9 % (Vorjahr 2,1 %).

Insgesamt hat sich die Ertragslage der Gesellschaft aufgrund des Volumenrückgangs, einer schlechteren Rohertragsmarge und gestiegener Kosten deutlich verschlechtert.

3. Finanzlage

Gegenüber den Vorjahren unverändert wird die Finanzmittelausstattung des Unternehmens durch Eigenkapital und die Einbindung in das Cash-Pool-Management-System der Muttergesellschaft und durch Gesellschafterfinanzmittel sichergestellt.

Im Geschäftsjahr hatte die Gesellschaft keine Liquiditätsengpässe, so dass wir unsere Verbindlichkeiten jederzeit fristgerecht begleichen konnten; sämtliche Lieferanten werden in der ersten Kondition reguliert.

4. Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 stellten 92,3 % (Vorjahr 94,8 %) des Vermögens kurzfristig gebundenes Vermögen dar. Den Hauptanteil bilden dabei die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 28,5% (Vorjahr 29,4%) und die Handelswaren mit 37,4% (Vorjahr 43,6 %).

Der Handelswarenbestand hat sich um rd. 590 T€ verringert. Der Umschlagsfaktor ist mit 10,8 (Vorjahr: 9,8) gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind umsatzbedingt um 26 T€ minimal gesunken. Das Zahlungsziel ist mit 22 Tagen (Vorjahr 21 Tage) leicht gestiegen. Dieser im Verhältnis zu anderen Betrieben niedrige Wert spiegelt das gute Kreditmanagement wider.

Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:

31.12.2023 2.358 T€ = 20,7 % der Bilanzsumme
31.12.2022 3.622 T€ = 32,6 % der Bilanzsumme

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 170 erhöht. Der Hintergrund für den Anstieg sind geänderte Zahlungskonditionen. Die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool haben sich ebenfalls auf TEUR 2.675 erhöht (im Vorjahr TEUR 1.339).

Insgesamt ist die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft trotz der angespannten Ertragslage noch günstig verlaufen.

5. Risikobericht

Die Risiken von negativen Effekten auf unseren Geschäftsbetrieb werden von der Geschäftsführung zum aktuellen Zeitpunkt als gering eingeschätzt und stellen sich wie folgt dar:

a)

Angaben zu wirtschaftlichen Bestandsgefährdungspotenzialen (Insolvenzgefahr):

Die Eigenmittel des Unternehmens sind ausreichend, um Planungsrisiken aufzufangen.

b)

Angaben zu rechtlichen Bestandsgefährdungspotenzialen:

Bestandsgefährdungspotenziale, die ihre Ursachen in den rechtlichen Verhältnissen und / oder dem Umfeld haben, sehen wir derzeit nicht.

c)

Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nicht bestandsgefährdend sind:

Die Risiken im Forderungsbereich sind durch eine Warenkreditversicherung und die Einstellung einer entsprechenden Risikovorsorge in der Planungsrechnung berücksichtigt. Warentermin- und Zinsarbitragegeschäfte sind nicht geplant.

Warenbestandsrisiken werden durch ständige Überprüfung der Reichweiten beobachtet und, soweit notwendig, erfolgen entsprechende Wertkorrekturen.

d)

Es bestehen keine langfristigen Einkaufskontrakte und/oder Lieferverpflichtungen zu festgelegten Konditionen. Preisänderungen im Einkaufsbereich können stets kurzfristig an die Abnehmer weitergegeben werden.

Die Finanzierung ist durch ausreichende Kreditlinien gesichert.

e)

In 2023 waren die durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Unsicherheiten weiterhin weltweit bestimmend. Hinzu kamen im Herbst 2023 Unsicherheiten im Nahen Osten. Die eventuellen Auswirkungen der Ukraine-Krise auf Deutschland (insbesondere bezüglich der Erfordernisse aus der Energieversorgung und dem Klimaschutz) für die Folgejahre können noch nicht abgeschätzt werden. Für die Weicken & Schmidt GmbH besteht das Risiko, dass die Gesellschaft aufgrund der durch die Ukraine-Krise gestiegenen Energiekosten und rezessiven Tendenzen in Deutschland weitere moderate Absatzeinbußen erleiden wird. Demgegenüber besteht die Chance, dass die Gesellschaft aufgrund der Notwendigkeit von weiterem Wohnraum und der damit verbundenen Nachfrage im Ausbaugewerbe eine stabile Umsatzentwicklung verzeichnen wird. Insgesamt werden die Risiken aus den weltweiten Krisenherden für das Geschäft von der Geschäftsführung als moderat eingeschätzt.

6. Prognosebericht und Chancen

Trotz anhaltender Unsicherheiten über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Europa plant das Unternehmen für das nächste Jahr moderate Umsatzzuwächse durch weiteres Wachstum im Rheinland und steigende Preise. Hier spielt die Verschlechterung der konjunkturellen Lage einhergehend mit einem dadurch bedingten Auftragsrückgang, insbesondere aus dem Segment Neubau aufgrund des aktuell noch hohen Zinsniveaus eine wesentliche Rolle. Beim Jahresergebnis wird ein starker Anstieg infolge eines gestarteten Effizienzprogramms geplant.

Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren eine gute Infrastruktur geschaffen, die dazu beitragen wird, dass unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung Chancen für das Umsatz- und Ertragswachstum generiert werden können. So ist das Unternehmen Weicken & Schmidt GmbH nunmehr im gesamten Vertriebsgebiet mit einem Zentrallager und neun Abhollägern sehr kundennah aufgestellt. Für die nächsten Jahre sind eine Ausweitung der Außendienst-Präsenz und ein weiteres organisches Wachstum geplant, um die Marktanteile von Weicken & Schmidt zu erhöhen. Die dazu notwendigen organisatorischen Voraussetzungen sind vorhanden.

 

Dortmund, den 18. Oktober 2024

Georg Dreisbach

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Weicken & Schmidt GmbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Weicken & Schmidt GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weicken & Schmidt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 23. Oktober 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rataj, Wirtschaftsprüfer

Schröder, Wirtschaftsprüfer

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