Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 1336 EL
Eingetragen
11.7.2006
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Der nationale und internationale Handel mit Waren aller Art, Ausrüstungsgegenständen für Fabrikation, insbesondere für die chemische, die Futtermittelindustrie sowie Lebensmittel- und Pharmaindustrie, einschließlich der speditionellen Abwicklung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peer Fölster
seit 8.3.2023
Prokura
Gerrit Warncke
seit 12.8.2021
Prokura
Lothar Brandt
seit 10.3.2020
Geschäftsführer
Dmytro Robur
seit 29.3.2011
Prokura
Bernhard Gruben
seit 29.3.2011
Prokura
Klaus Hermann Harz
seit 11.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Klaus Hermann Harz
Emil-Nolde-Str. 21, 25336 Elmshorn
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Inter-Harz GmbH

Klein Offenseth-Sparrieshoop

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der Inter-Harz GmbH, Klein Offenseth-Sparrieshoop

Grundlagen des Unternehmens

Die Inter-Harz GmbH versteht sich als weltweiter Anbieter von Rohstoffen und Zwischenprodukten für die chemische Industrie mit einem weitreichenden Produktportfolio, das für Hersteller und Produzenten von kosmetischen Artikeln, Haushalts- und Industriereinigern, Schmierstoffen und Additiven für Korrosionsschutz unerlässlich ist. Kunden auf dem Sektor "Rohstoffe für die Tierernährung und Petfood" schätzen unsere Kompetenz, die wir aufgrund jahrzehntelanger Tätigkeit entwickelt haben. Eine wichtige Erweiterung der Produktpalette der Gesellschaft ergibt sich aus dem Aufbau der Pharma- Abteilung für "Pharma-Rohstoffe einschließlich Active Pharma Ingredients (APIs) und Excipients". Entsprechende Zertifikate für diese Tätigkeit liegen vor.

Vom Sitz Klein Offenseth-Sparrieshoop in der Nähe von Elmshorn in Deutschland wird der Handel von über 800 verschiedenen Produkten und Rohstoffen weltweit koordiniert. Der Rohstoffhandel und die Branche der chemischen Industrie befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel, den wir, gemeinsam mit unseren Kunden und Lieferanten, vorantreiben und gestalten wollen. Mit unserem stabilen Kerngeschäft schaffen wir die Basis, um in die Zukunftsfelder unseres Handelns zu investieren.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands ist im Berichtsjahr stark eingetrübt. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die schleppende Entwicklung in China beigetragen. Von den USA gingen seit dem Frühjahr 2023 zwar positive außenwirtschaftliche Impulse aus. Die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wuchs im 2. Quartal 2023 aber zum zweiten Mal in Folge nur geringfügig. Auch die chinesische Volkswirtschaft wuchs im Jahr 2023 bislang deutlich langsamer als in der Vergangenheit und weniger als nach Beendigung der Null-Covid-Politik erwartet. 1

Die Inflationsrate hat sich seit Jahresbeginn 2023 etwa halbiert. Wegen eines starken Preisdrucks zum Jahresanfang 2023 dürften die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt aber noch um 6,1 Prozent steigen. Während die Preissteigerungen bei Energie und Nahrungsmitteln deutlich abnehmen, dürfte die Kerninflation auch im kommenden Jahr erhöht bleiben. Dies liegt unter anderem an den stark gestiegenen Lohnstückkosten, die zu anhaltenden Preissteigerungen bei Dienstleistungen führen dürften. Für das Jahr 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung daher eine Inflationsrate von 2,6 Prozent. 2

1 Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten für 2023 und 2024, Wiesbaden vom 8. November 2023
2 Ebenda

Das BIP fiel preis-, saison- und kalenderbereinigt im 1. Quartal 2023 um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die inländische Verwendung ging gleichzeitig um 1,0 Prozent und damit wesentlich stärker zurück. Die vorliegenden Indikatoren deuteten für das 3. Quartal 2023 auf einen Rückgang des BIP um 0,1 Prozent hin.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet in seiner Konjunkturprognose, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 Prozent zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 Prozent beträgt.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 Prozent gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 Prozent gelegen.

Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr, von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituationen beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte.

Geschäftsverlauf

Ertragslage

Die Inter-Harz GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 trotz vielfacher negativer Einflussfaktoren, wie den fortgeführten Einflüssen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, hoher Energiepreise, einer restriktiveren Geldpolitik und des Aufflammens des Nahost-Konfliktes, erfolgreich behaupten und entwickeln können. Der Geschäftsverlauf im Jahre 2023 war, in Anbetracht der weiterhin großen Herausforderungen, insgesamt zufriedenstellend. Unsere ursprüngliche Erwartung, an das Umsatzniveau des Jahres 2020 wieder anschließen zu können, haben wir durch den konjunkturbedingten stärkeren Einbruch in den Märkten hinsichtlich unserer Umsatzerwartungen nicht erfüllen können. Dennoch liegt unser Jahresergebnis auf dem Niveau unserer prognostizierten Erwartung.

Insgesamt übten verringerte Umsätze in den Ausfuhrlieferungen (- € 9,7 Mio.), gesunkene Umsatzerlöse im Binnenland (- € 9,9 Mio.) und europäischem Ausland (- € 1,7 Mio.) einen erheblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens aus und beeinflussten den Trend der unternehmerischen Gesamtentwicklung. Unser Unternehmen erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von € 85,0 Mio. (Vorjahr: € 106,0 Mio.).

Stark gesunkene Materialaufwendungen in Höhe von € 73,9 Mio. (Vorjahr: € 91,1 Mio.) führten im Ergebnis insgesamt zu einer verringerten Rohertragsquote in Höhe von 13,3 % (Vorjahr 14,6 %). Die Entwicklung des Personalaufwands im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von € 4,6 Mio. korrespondiert mit der Entwicklung der Anzahl der Mitarbeiter. Wir sehen uns weiterhin für die Zukunft gerüstet, da wir in Vorjahren bereits neue junge Mitarbeiter für unser Unternehmen gewinnen konnten.

Zum Rückgang der Transportpreise haben die rückläufige Transportnachfrage in Verbindung mit dem geringeren Verbrauch sowie die Folgen der hohen Inflation in den meisten europäischen Ländern beigetragen. Die schrumpfende Kaufkraft der europäischen Verbraucher führt zu geringeren Ausgaben und folglich zu weniger Aufträgen für die Transportunternehmer. Ein zusätzlicher Faktor, der die Transportraten nach unten drückte, war der Rückgang der Kraftstoffpreise unter dem Vorjahresniveau, diese sind aber immer noch höher als im Jahr 2021. Aufgrund des Rückgangs der Nachfrage hat sich die Verfügbarkeit von Lkw-Fahrern leicht verbessert. Das Problem des Fahrermangels wurde jedoch keineswegs gelöst.

Insgesamt wirkten weiter sinkende Frachtraten im Überseeverkehr den Kostensteigerungen derart entgegen, dass sich die Kosten der Warenabgabe (€ 2,2 Mio.) stark gegenüber dem Vorjahr (€ 4,8 Mio.) verringerten.

Mit der Beteiligung an der Nelo Verkehrs- und Industrielogistik GmbH, Neuss, hat sich Inter-Harz im inländischen Straßengüter- und Ladungsverkehr, insbesondere im Bereich der Lagerung sowie der internationalen speditionellen Abfertigung im Im- und Export, für die Zukunft unabhängig aufstellen können. Expertise und Service stellen wir auch anderen, dritten Unternehmen zur Verfügung und verfolgen eine entsprechende Aufbaustrategie mit Unternehmen außerhalb der von Inter-Harz GmbH an. Aus diesem Grund wird die Nelo GmbH auch weiterhin als selbständiges Unternehmen geführt.

Finanzlage und Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt mit € 47,0 Mio. um € 7,9 Mio. unter dem Vorjahresniveau.

Das Anlagevermögen hat sich im Jahresverlauf um T€ 225 auf T€ 3.627 verringert. Diese Entwicklung betraf den Erwerb von Sachanlagevermögen (T€ 19), denen planmäßige Abschreibungen von T€ 245 gegenüberstehen.

Unser wesentliches unternehmerisches Ziel besteht in der Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit unserer Waren. Der Schlüssel zu einer effizienten Logistik und zur Vermeidung von Mehrkosten bei der Einlagerung liegt in einem optimalen Lagerbestand. Insofern haben wir im Berichtsjahr Sorge getragen, die Vorratsbestände aufgrund besserer Verfügbarkeit im Rahmen der Beschaffung anzupassen. Im Ergebnis sind die Bestände vorrangig stichtagsbedingt um T€ 7.523 verringert.

Die Zahlungsmittel erhöhten sich um T€ 682 auf T€ 2.791.

Das Eigenkapital nahm im Berichtsjahr um T€ 1.244 auf T€ 21.644 zu. Der Zuwachs steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Jahresüberschuss.

Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 46,1 % (Vorjahr: 37,2 %) und liegt damit über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um T€ 14 auf T€ 359 gesunken.

Die Verbindlichkeiten sind um T€ 9.200 auf T€ 24.953 gesunken. Die Veränderung ist vor allem auf eine verringerte Inanspruchnahme aus kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (- T€ 3.091) bei gleichzeitiger stichtagsbedingter Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- T€ 2.653) zurückzuführen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Inter-Harz GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2024, dass sich die allgemeine Kosteninflation auf leicht niedrigerem Niveau fortsetzen wird und die aktuellen geopolitischen Herausforderungen in allen Bereichen einschließlich der Volatilität und den rezessiven Entwicklungen in unseren Märkten anhalten. Ferner erwarten wir, dass sich die Zinsen auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr 2023 bewegen werden mit einer abnehmenden Tendenz im 4. Quartal 2024. Unbenommen dessen, beurteilen wir die Geschäftsaussichten für unser Unternehmen als positiv und erwarten ein zufriedenstellendes, erfolgreiches Geschäftsjahr 2024. Wir setzen die Transformation unserer Personalpolitik und gesteigerten Marktpräsenz für eine stabile Zukunft konsequent fort. Insofern werden nach jetzigem Kenntnisstand Anpassungsmaßnahmen aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Bezug auf Konjunktur und Zinsentwicklung fortgesetzt.

Wir werden auf diese Entwicklungen agil reagieren und unser wirtschaftliches Handeln auf die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Unsere Marktpräsenz durch Ausweitung der Kundschaft und Aufnahme von neuen Produkten wurde - bedingt durch unsere in Vorjahren begonnenen Organisationsmaßnahmen - in keiner Weise negativ beeinträchtigt; ganz im Gegenteil, wir haben bisher auf Exportmärkten und auch in Deutschland konsequent unsere Positionen ausbauen und halten können. Unsere Strategie haben und werden wir aber weiterhin mit großer Zielstrebigkeit und auch mit einem entsprechenden Mitteleinsatz weiter fortsetzen. Gemeinsam mit unseren kompetenten Mitarbeitern werden wir den eingeschlagenen Kurs wiederum diszipliniert fortsetzen, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein und unverändert profitabel zu bleiben.

Unser Unternehmen muss sich auch weiterhin organisatorisch und personell für die Zukunft ausrichten, um sich erfolgreich im Marktgeschehen zu positionieren.

Ziel ist, den Verlust des Russlandgeschäfts durch Ausbau bestehender und Aufbau neuer Märkte auszugleichen und eine Ertragslage zu erreichen, wie wir es aus Zeiten vor Beginn des Russland/Ukraine- Krieges kennen.

Risiko und Chancenbericht

Die Inter-Harz GmbH ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die mit dem facettenreichen unternehmerischen Handeln der Geschäftsbereiche verbunden sind. Gleichzeitig können sie sich aus externen Einflüssen ergeben.

Dabei treten als Risiken unternehmensspezifische Gefahren auf, die auf Ereignissen oder Entwicklungen beruhen, die das Unternehmen bzw. einzelne Geschäftsbereiche hindern, die gesetzten Ziele zu erreichen. Andererseits ist es wichtig, sich ergebende Chancen als Möglichkeiten zu identifizieren, um diese zur Sicherung und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Inter-Harz GmbH nutzen zu können, um letztlich die Ziele des Unternehmens zu sichern oder zu übertreffen. Um unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und konsequent zu handhaben, wurden wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die in einem Risiko- und Chancenmanagementsystem gebündelt sind und jährlich auf Verlässlichkeit validiert werden. Dabei verfolgen wir stetige Verbesserungen, gemessen an den Anforderungen unserer Aufbauorganisation

Unter einem Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse, Entwicklungen oder Handlungen unser Unternehmen oder eines der Geschäftsfelder daran hindern, die gesetzten Ziele zu erreichen. Gleichzeitig ist es für die Inter-Harz GmbH wichtig, Chancen für das Unternehmen zu erkennen, um diese im Zuge des unternehmerischen Handelns nutzbar zu machen, umso die Wettbewerbsfähigkeit der Inter-Harz GmbH zu sichern und auszubauen. Eine Chance bezeichnet dabei die Möglichkeit, aufgrund von Ereignissen, Entwicklungen oder Handlungen unsere geplanten Ziele bzw. eines unserer Geschäftsfelder zu übertreffen. Die direkte Verantwortung, unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und zu steuern, liegt bei den Geschäftsführern. Im Rahmen des Strategieprozesses werden Risiken, die mit der geplanten längerfristigen Entwicklung verbunden sind, und Chancen für weiteres profitables Wachstum ermittelt und in den Entscheidungsprozess eingebracht. Eine Verrechnung von Risiken und Chancen erfolgt nicht.

Im Folgenden werden Risiken und Chancen beschrieben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben können. Sofern kein Geschäftsfeld besonders hervorgehoben wird, betreffen die beschriebenen Risiken und Chancen alle Geschäftsfelder der Inter-Harz GmbH.

Volkswirtschaftliche Risiken und Chancen

Grundsätzlich erwarten wir, dass sich der Abschwung der Weltwirtschaft nach Eindämmung der Pandemie auch 2024 fortsetzt, jedoch mit einer weiter geringeren Dynamik als im Vorjahr bzw. Effekte in das Jahr 2024 und darüber hinaus verschoben werden könnten.

Die volkswirtschaftlichen Risiken und Chancen sind an Annahmen und Prognosen über die Gesamtentwicklung der Wirtschaft gekoppelt. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt jedoch bedeutenden Risiken. Die Konjunkturprognosen unterliegen weiterhin verschiedenen Abwärtsrisiken.

Sollte die Inflation langsamer zurückgehen als erwartet, könnte dies eine ausgeprägtere geldpolitische Straffung erfordern. Dies würde die private Nachfrage stärker dämpfen. Zugleich haben die zuletzt gestiegenen Finanzmarktrisiken die Inflationsbekämpfung durch die Zentralbanken erschwert. Sollte die geldpolitische Reaktion aufgrund dieser Abwägungen zu gering ausfallen, könnte die Inflation länger als erwartet hoch bleiben oder sogar nochmal anziehen.

Eine Zunahme der geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China könnte den globalen Warenhandel und die internationalen Lieferketten erheblich beeinflussen.

Die Rohstoffmärkte wurden im vergangenen Jahr durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geprägt. Er führte zunächst zu einem markanten Preissprung, insbesondere an den Energiemärkten, woraufhin schnell im Zuge zunehmender Rezessionsängste aufgrund einer drohenden Energiekrise und steigender Zinsen weltweit ein markanter Preisrückgang einsetzte. Im Chemikaliensektor spiegelte sich diese Entwicklung wider.

In der zweiten Jahreshälfte trat dieser bei den Kunden bestehende Druck wieder in den Hintergrund. Die Seefrachten entwickelten sich rückläufig und Vorratsbestände wurden allgemein abgebaut. Diese Tendenz setzte sich auch im ersten Quartal 2023 entsprechend der allgemeinen Wirtschaftslage fort. Unser Russlandgeschäft ist im Jahr 2022 zum Erliegen gekommen. Alternative Geschäftsfelder im osteuropäischen Raum konnten nicht wie gehofft bedient werden. Unsere Diversifikationsstrategie verhinderte dabei den allgemeinen Rückgang der Umsätze durch die Verstärkung der Geschäftsaktivitäten in andern Geschäftsfeldern.

Wenn die Engpässe aber schneller überwunden werden, eröffnen sich Chancen, so dass die aufgestaute Konsum- und Investitionsnachfrage nach der rezessiven Entwicklung wieder für einen dynamischeren Aufschwung sorgt. Wir werden im Jahre 2024 fortgesetzt konsolidieren und die notwendigen Maßnahmen treffen, um erfolgreiche Geschäftsfelder voranzutreiben, sowie schwächelnde Segmente umstrukturieren oder abstoßen, damit Inter-Harz langfristig auf den ehemaligen Wachstumskurs zurückkehren wird.

Positiv in dieser Phase ist, dass wir in den vergangenen Jahren einen hoch qualifizierten Personalstamm etablieren konnten und im Markt ein entsprechendes Image als verlässlicher Partner aufgebaut haben. Ferner ist die betriebene Diversifizierung unserer Absatzgebiete weiterhin als positiv zu bewerten.

Aufgrund von Informationen aus unserer Kundschaft müssen wir davon ausgehen, dass die allgemeine Marktlage nach wie vor unbefriedigend ist, mit anderen Worten, wir durchschreiten nach dem Hoch im Jahre 2023 im Augenblick eine Baisse, die sich voraussichtlich erst dem Ende des dritten Quartals abschwächen wird.

Allgemeine Marktrisiken und -chancen

Risiken und Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung auf den Rohstoffmärkten sind maßgeblich durch die in den vorhergehenden Abschnitten beschriebene konjunkturelle Lage der Weltwirtschaft beeinflusst. Die Beurteilung marktwirtschaftlicher Risiken und Chancen ist an Annahmen und Prognosen über die Gesamtmarktentwicklung in den Regionen gekoppelt, in denen die Inter-Harz GmbH tätig ist. Die Möglichkeit, dass sich Märkte gegenüber der Planung besser oder schlechter entwickeln oder Marktbedingungen sich verändern, besteht jedoch grundsätzlich für alle Geschäftsfelder der Gesellschaft.

Schwankungen in Bezug auf die Entwicklungen der Märkte können aber auch dazu führen, dass sich der Gesamtmarkt oder regionale Rahmenbedingungen für den Handel mit Rohstoffen und Chemikalien besser entwickeln als in unseren Prognosen und Prämissen angenommen und sich in marktwirtschaftliche Chancen wandeln. Auch aus einer Verbesserung der Wettbewerbssituation oder einer positiven Nachfrageentwicklung der Geschäftsfelder können sich Chancen ergeben.

Wir werden konsolidieren, auf breiter Ebene weiter aufbauen, neue Kundensegmente erschließen und unsere Angebotspalette durch neue Lieferanten erweitern. Diese Maßnahmen dienen dem Ziel, Inter-Harz wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Unsere Infrastruktur, die Kenntnisse der Märkte und unser breitgefächertes Angebotsportfolio wird es uns ermöglichen. Ferner muss an dieser Stelle auch auf die Expertise und Qualität unseres Personals insgesamt hingewiesen werden, insbesondere im Verkauf an der "vordersten Front".

Durch den Erwerb der der NELO GmbH, Internationale Spedition und Lagerung, Neuss, ist es uns bereits gelungen, die Servicetiefe bei unseren Kunden zu vergrößern. Unsere Kunden können auf einen zwischengeschalteten Warenumschlag verzichten und müssen damit auch kein externes Lager in den Prozess einbinden. Kurzum, wir bieten einen vollständigen Haus-Haus-Service an, der den Kunden umfassende Vorteile verschafft.

Umfeld- und Branchenrisiken und -chancen

Die Risikoklasse unserer Geschäftsrisiken subsumiert Risiken, die auf sich verändernde rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Bereich des Vertriebs von Chemikalien, Rohstoffen und Futtermitteln zurückzuführen sind. Die klassischen Hauptrisiken im Handelsbereich stellen dabei Finanzierungsrisiken, Risiken bei der Beschaffung der Handelsware sowie die weitere Absatzentwicklung der Produkte und Sortimente dar, die vor allen Dingen durch den technologischen Wandel eine stetige Veränderung erfahren.

Der wesentliche Bereich des Risikomanagements fokussiert sich bei der Inter-Harz GmbH auf die Beschaffungs- und Absatzrisiken. Hierbei wird auf eventuell auftretende Risiken auf der Beschaffungsseite mit einem gezielten Waren- und Lieferantenrisikomanagement reagiert.

Im Absatzbereich betreffen finanzielle Ausfallrisiken in erster Linie mögliche Forderungsausfälle. Durch eine regelmäßige effiziente Kreditprüfung, die zeitnahe Überwachung von Außenständen und vertraglich geregelten Zahlungsbedingungen wird es auf einem geringen Niveau gehalten.

Darüber hinaus ermöglicht das implementierte Warenwirtschaftssystem eine permanente Bestandsüberwachung über alle Lagerstandorte. Monatlich erstellte betriebswirtschaftliche Auswertungen gewähren die detaillierte Darstellung und die ausführliche Sicht auf die aktuelle Gesamtlage des Unternehmens. Wesentliche Abweichungen können so zeitnah analysiert werden, um bei gegebenem Anlass schnell auf Marktpreis- und Absatzrisiken reagieren zu können.

Zusammenfassend betrachtet existieren für das Unternehmen keine Risiken, die nicht bewältigt werden könnten bzw. deren Ausprägung als unternehmensgefährdend eingestuft werden müssten.

Die Erstellung von Finanzreporten erfolgt täglich zur Überwachung und Steuerung der Liquidität.

Im EDV-Bereich sind umfangreiche Backup- und Sicherungssysteme installiert, um gegen Datenverlust oder den Ausfall vom IT-System abgesichert zu sein.

Prognosebericht

Nach übereinstimmenden Aussagen von Branchenkennern und eigenen Beobachtung unserer Vertriebsspezialisten gehen wir im Jahr 2024 davon aus, dass sich der deutsche Markt für chemische Produkte weiter konsolidiert und nach anfänglicher rezessiv Entwicklung in der ersten Jahreshälfte seitwärts entwickelt. Mögliche Zahlungsschwierigkeiten der Kundschaft unserer Kunden dürfen daher nicht zu Einschränkungen des Geschäftsbetriebs bei Inter-Harz führen.

Wir erwarten, dass sich die allgemeine Entwicklung der Weltwirtschaft milder oder stagnierend fortsetzen wird; dies gilt sowohl für die Industrie- als auch für die Schwellenländer. Ferner werden sich Preisbereinigungseffekte aus Vorjahren fortsetzen und sich auf das Niveau vor Pandemiebeginn stabil einpendeln, aber unseren Umsatz und das Ergebnis beeinflussen. Die Entwicklung des Zinsniveaus wird im kommenden Geschäftsjahr unsere Prognoseaussichten eintrüben, auch wenn die Finanzierung unseres Geschäftsbetriebs stabil ausgerichtet ist und die vorausschauende, angepasste Vorratshaltung, die den kurzfristigen Finanzierungsbedarf abdeckt, von unseren Hausbanken, zwei deutschen Kreditinstituten, sicherstellt.

Unsere Politik der intensiven Pflege bestehender Verbindungen und der Entwicklung weiterer Lieferanten- und Kundenkontakte, auch in weiteren geographischen Märkten, werden wir weiterhin fortsetzen.

Dies würde wiederum vor allem für unsere Geschäfte mit Asien insbesondere mit China sowie in verschiedenen Schwellenländern gelten. So werden alle Maßnahmen ergriffen, um Inter-Harz an die neuen Marktsituationen anzupassen.

Zusammenfassend geht die Geschäftsführung unter den jetzt bekannten Rahmenbedingungen von im Vergleich zu 2023 verbesserten Umsatzerlösen und einem leicht steigenden Jahresergebnis aus. Im Falle von unvorhersehbaren politischen Einflüssen (USA-China Handelsstreit), der Ausweitung von kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa oder Asien sowie extremen Dollar-Wechselkursschwankungen oder das Ausbleiben der Wirkungen von Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung können sich das Jahresergebnis und die Umsatzerlöse jedoch verringern.

 

Klein Offenseth-Sparrieshoop, den 29. März 2024

Inter-Harz GmbH
Klein Offenseth-Sparrieshoop

Klaus Hermann Harz

Lothar Brandt

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen und EDV-Programme 17.600,00 33
2. Kundenstamm 2,00 0
17.602,00 33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.969.927,03 3.072
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.529,00 410
3.264.456,03 3.482
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 345.371,50 338
3.627.429,53 3.853
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 18.103.000,00 25.690
2. Geleistete Anzahlungen 798.512,79 735
18.901.512,79 26.425
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.711.253,72 21.451
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 462.423,80 382
3. Sonstige Vermögensgegenstände 458.844,92 698
21.632.522,44 22.531
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.791.487,25 2.109
43.325.522,48 51.065
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.000,00 9
46.955.952,01 54.927

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 7.830.000,00 7.830
III. Bilanzgewinn 8.813.792,91 7.570
21.643.792,91 20.400
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 158.932,63 63
2. Sonstige Rückstellungen 199.600,00 310
358.532,63 373
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.449.991,21 18.760
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 171.429,92 132
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.114.404,22 6.767
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 666.081,43 895
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.551.719,69 7.600
- davon aus Steuern: € 51.475,31 (Vorjahr: T€ 93) -
24.953.626,47 34.154
46.955.952,01 54.927

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2022
T€
1. Umsatzerlöse 84.752.406,85 106.088
2. Sonstige betriebliche Erträge 506.899,71 553
- davon aus Währungsumrechnung: € 111.514,28 (Vorjahr: T€ 283) -
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -73.934.412,71 -91.111
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.910.887,20 -4.511
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -657.341,59 -4.568.228,79 -633
- davon aus Altersversorgung: € 14.227,23 (Vorjahr: T€ 22) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -244.739,50 -293
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.680.720,37 -6.633
- davon aus Währungsumrechnung: € 87.189,11 (Vorjahr: T€ 316) -
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 333,00 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -997.167,94 -613
9. Aufwendungen aus der Verlustübernahme -63.195,08 -28
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -514.421,77 -793
11. Ergebnis nach Steuern 1.256.753,40 2.026
12. Sonstige Steuern -13.360,38 -19
13. Jahresüberschuss 1.243.393,02 2.007
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.570.399,89 5.563
15. Bilanzgewinn 8.813.792,91 7.570

(Amtsgericht Pinneberg, HRB 1336 EL)

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Bewertung erfolgt unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern- Prinzip).

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Gegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibung kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungssätze der verschiedenen Anlagegüter richten sich nach der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Bei Neuzugängen des Anlagevermögens wird die Abschreibung pro rata temporis angesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände (bis € 800,00) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe aufwandswirksam behandelt.

2. Finanzanlagen

Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten.

3. Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich zu den letzten Einkaufspreisen bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Risiken sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bewertung erfolgte zum Nennwert.

6. Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Das Wahlrecht, nur den Saldo aus aktivischen und passivischen Differenzen zu bilanzieren, wird in Anspruch genommen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 27,38 %. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 HGB nicht aktiviert.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Entwicklung des Anlagevermögens

Es wird auf den Anlagenspiegel (1/Seite 18) verwiesen.

IV. Angaben zur Bilanz

1. Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn in Höhe von € 8.813.792,91 ist ein Gewinnvortrag von € 7.570.399,89 enthalten.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 80), Prüfungs- und Abschlusskosten (T€ 58) sowie Energiekosten (T€ 35).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeiten
Gesamtbetrag bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.450 15.352 98 0
(Vj: 18.760) (Vj: 18.443) (Vj: 317) (Vj: 0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 172 172 0 0
(Vj: 132) (Vj: 132) (Vj: 0) (Vj: 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.114 4.114 0 0
(Vj: 6.767) (Vj: 6.767) (Vj: 0) (Vj: 0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 666 666 0 0
(Vj: 895) (Vj: 895) (Vj: 0) (Vj: 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 4.552 4.552 0 0
(Vj: 7.600) (Vj: 6.700) (Vj: 0) (Vj: 0)
24.954 24.856 98 0
(Vj: 34.154) (Vj: 33.837) (Vj: 317) (Vj: 0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 869.196,19 durch eine erstrangige Grundschuld an den Objekten in Sparrieshoop, Rostock-Koppel 17 und 19, gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von T€ 666 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen den Handel mit Chemikalien im weitesten Sinne, Rohstoffen für die Pharmaindustrie und die Futtermittelindustrie sowie artverwandten Produkten und gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt:

2023 2022
T€ T€
Ausland 55.615 67.047
Inland 29.137 39.041
84.752 106.088

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Sachbezügen (T€ 137) und aus der Währungsumrechnung (T€ 112).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungskursverluste in Höhe von T€ 87.

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag.

Sonstige Angaben

1. Organmitglieder

Geschäftsführung:

Klaus Hermann Harz, Elmshorn, Kaufmann

Lothar Brandt, Nordhastedt, Kaufmann

Bezüglich der gewährten Geschäftsführungsbezüge wird die Regelung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

2. Beschäftigte

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 52 Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon waren 46 Angestellte und 6 leitende Angestellte.

Anteilsbesitz

Name Sitz Anteil Eigenkapital Jahres- Ergebnis (EAV)
Tramontex GmbH Elmshorn 100 % 94.591,19 -63.195,08
Nelo Gesellschaft für Verkehrs- und Industrielogistik mbH Neuss 100 % 769.868,89 100.708,05

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

4. Gesamthonorar

Das aufwandsmäßig berücksichtigte Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr T€ 20, die auf Abschlussprüfungsleistungen entfielen.

Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 beträgt unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrages von € 7.570.399,89 aus dem Vorjahr € 8.813.792,91. Es ist beabsichtigt, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Klein Offenseth-Sparrieshoop, den 29. März 2024

Inter-Harz GmbH
Klein Offenseth-Sparrieshoop

Klaus Hermann Harz

Lothar Brandt

Der Jahresabschluss wurde am 19. September 2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen und EDV-Programme 240.618,94 0,00 0,00 240.618,94
2. Kundenstamm 159.782,54 1,00 0,00 159.783,54
400.401,48 1,00 0,00 400.402,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.210.196,09 0,00 0,00 4.210.196,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.319.597,59 19.356,50 58.771,27 1.280.182,82
5.529.793,68 19.356,50 58.771,27 5.490.378,91
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 337.371,50 8.000,00 0,00 345.371,50
337.371,50 8.000,00 0,00 345.371,50
Summe Anlagevermögen 6.267.566,66 27.357,50 58.771,27 6.236.152,89
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen und EDV-Programme 207.684,94 15.334,00 0,00 223.018,94
2. Kundenstamm 159.781,54 0,00 0,00 159.781,54
367.466,48 15.334,00 0,00 382.800,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.137.708,06 102.561,00 0,00 1.240.269,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 909.697,59 126.844,50 50.888,27 985.653,82
2.047.405,65 229.405,50 50.888,27 2.225.922,88
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.414.872,13 244.739,50 50.888,27 2.608.723,36
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen und EDV-Programme 17.600,00 32.934,00
2. Kundenstamm 2,00 1,00
17.602,00 32.935,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.969.927,03 3.072.488,03
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.529,00 409.900,00
3.264.456,03 3.482.388,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 345.371,50 337.371,50
345.371,50 337.371,50
Summe Anlagevermögen 3.627.429,53 3.852.694,53

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie dem Lagebericht der Inter-Harz GmbH, Klein Offenseth-Sparrieshoop, den folgenden

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Inter-Harz GmbH, Klein Offenseth-Sparrieshoop

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Inter-Harz GmbH, Klein Offenseth-Sparrieshoop, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Inter-Harz GmbH, Klein Offenseth-Sparrieshoop, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungs-nachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsur-teile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 22. Juli 2024

Roser GmbH
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Dr. Roser, Wirtschaftsprüfer

Faust, Wirtschaftsprüfer

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