Butzbach GmbH Industrietore
Weiherstraße 16, 89293 Kellmünz an der Iller, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Neubauer seit 8.4.2025 | Geschäftsführer |
Moritz Niklas Butzbach seit 21.11.2023 | Geschäftsführer |
Thilo Butzbach seit 11.12.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Butzbach GmbH IndustrietoreKellmünzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Jahr 2023der Butzbach GmbH IndustrietoreA. Geschäftstätigkeit Die Butzbach GmbH Industrietore entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen Hubstaffeltore und Schnelllauftore im qualitativ hochwertigen Marktsegment. Das Unternehmen ist in der Lage, verschiedenste kundenindividuelle Anforderungen umzusetzen und ist einer der wenigen Anbieter von Groß- und Hangartoren. In Deutschland wird der Markt über eigene Vertriebsmitarbeiter und über Fachhändler bearbeitet. In Europa ist die Butzbach GmbH Industrietore in allen wesentlichen Märkten durch Händler vertreten sowie in Tschechien durch die Vertriebstochtergesellschaft Butzbach s.r.o. Über den Kundendienst bietet Butzbach Wartung, Service und Ersatzteile an. Damit wird die Funktionalität und Sicherheit der installierten Toranlagen über Jahrzehnte gewährleistet. B. Bericht zum Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 ins Stocken. Geprägt von hohen Preisen über alle Wirtschaftssektoren hinweg, ungünstigen Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und gleichzeitig einer geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 019 vom 15.01.2024). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Einige Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr steigern und waren die Stütze der Wirtschaft im Jahr 2023 Der Bereich "Information und Kommunikation" verzeichnete den größten preisbereinigten Zuwachs, dahingegen ging die Bruttowertschöpfung insbesondere im Groß- und Einzelhandel deutlich zurück. (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 019 vom 15.01.2024). Im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging die Wirtschaftsleistung insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Wesentlich war hierfür eine deutlich niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. In den energieintensiven Industriezweigen sank die Wertschöpfung wiederholt. Positive Impulse waren vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau zu verzeichnen. (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 019 vom 15.01.2024). Hohe Baukosten, überbordende Bürokratie, Fachkräftemangel und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen beeinflussten das Baugewerbe. Davon war insbesondere der Hochbau betroffen. Im Tiefbau und Ausbaugewerbe konnte die Produktion gesteigert werden, sodass im Baugewerbe insgesamt eine leichte Erhöhung um 0,2% erzielt wurde. (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 019 vom 15.01.2024). Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresende 2023 deutlich abgeschwächt. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 stagnierte das BIP weitestgehend aufgrund von den anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das BIP ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Zum Jahresende wurde die Konjunktur durch rückläufige Investitionen gebremst, dahingegen konnte der Konsum leicht zulegen. (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 066 vom 23.02.2024). In den anderen großen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie der EU insgesamt hat sich die Wirtschaft im 4. Quartal 2023 ebenfalls abgekühlt. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP stagnierte im Euroraum insgesamt (0,0 %), (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 066 vom 23.02.024). Weltweit betrachtet macht sich die verhaltene wirtschaftliche Dynamik auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, denn die Exporte sanken preisbereinigt um 1,8 %. (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Diese Kennzahlen bzw. die generelle wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und der EU sind u.a. Einflussfaktoren für die Entwicklung der Butzbach GmbH Industrietore. Von der insgesamten Erholung des Baugewerbes konnte die Gesellschaft profitieren. 2. Geschäftsentwicklung Der mit der Restrukturierung eingeschlagene Weg hat sich auch im Jahr 2023 weiterhin bewährt. Das Leistungsniveau der letzten Jahre konnte beibehalten werden und gegenüber der Planung konnte ein deutliches Leistungsplus verzeichnet werden. Die positive Entwicklung des Unternehmens hat sich damit fortgesetzt. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Erwartungen wurde für 2023 eine konservative Umsatzplanung getroffen. Die Umsatzplanung konnte insgesamt übertroffen werden. Im Industrietorbereich ist eine Umsatzsteigerung von 8,7% und im Servicebereich sogar von 16,9% im Vergleich zur Planung zu verzeichnen. Überblick wesentlicher Unternehmensdaten der letzten zwei Jahre: Finanzielle Indikatoren
3. Produktion Aufgrund der guten Auftragslage war die Produktion im gesamten Geschäftsjahr 2023 durchgehend gut ausgelastet. 4. Beschaffung Durch die Entwicklungen der letzten Jahre sind die Materialpreise weiterhin auf einem hohen Niveau. Preissteigerungen konnten zum großen Teil an Kunden weitergegeben werden. Lieferengpässe waren kaum mehr zu erwarten, deshalb wurden in der 2. Jahreshälfte 2023 erste Maßnahmen ergriffen, um die Bevorratung von vor allem Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wieder zu reduzieren. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden erforderlichen Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen in Höhe von TEUR 711 (Vj. TEUR 1.304) getätigt. 6. Finanzierung Aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung bewegt sich das Unternehmen das gesamte Geschäftsjahr über im Guthabenbereich. Zur Finanzierung zweier Fertigungsmaschinen wurde im Jahr 2022 ein Bankdarlehen aufgenommen, welches aufgrund einer quartalsweisen Tilgung zum Bilanzstichtag noch in Höhe von TEUR 359 besteht. 7. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Personalaufwendungen auf TEUR 15.512 (Vorjahr: TEUR 15.078) an. Einzelne Bereiche wurden je nach Geschäftsentwicklung gezielt personell verstärkt. Weiterhin wird bewusst im Bereich Service in zusätzliche Service- und Wartungstechniker investiert, wobei es nach wie vor schwierig ist, geeignetes Fachpersonal zu finden. Gleichzeitig wurden ab November die Löhne und Gehälter für alle Mitarbeiter angehoben. C. Bericht zur Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich auf TEUR 14.154 (Vorjahr: TEUR 13.831). Das Anlagevermögen verändert sich durch oben genannte Investitionen auf einen Bilanzwert von TEUR 2.734 (Vorjahr: TEUR 2.545). Das Umlaufvermögen beläuft sich auf TEUR 11.296 (Vorjahr: TEUR 11.229), wobei das Vorratsvermögen sich auf TEUR 6.007 (Vorjahr: TEUR 6.690) reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten erhöhen sich auf TEUR 2.807 (Vorjahr TEUR 2.419). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verringern sich auf TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 44). Bei den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Erhöhung auf TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 215) zu verzeichnen. Die Zusammensetzung des Umlaufvermögens hat sich damit gegenüber dem Vorjahr bei insgesamt nahezu gleicher Höhe leicht verändert. Das Eigenkapital erhöht sich auf TEUR 4.569 (Vorjahr: TEUR 3.889). Die Steuerrückstellungen vermindern sich auf TEUR 265 (Vorjahr: TEUR 590). Die sonstigen Rückstellungen nehmen auf TEUR 1.654 (Vorjahr: TEUR 1.419) zu. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus einem Darlehen in Höhe von TEUR 359 (Vorjahr: TEUR 489). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten reduzieren sich auf TEUR 344 (Vorjahr TEUR 418). Durch die gute Liquidität ist das Unternehmen in der Lage, alle Rechnungen fristgerecht, unter Nutzung von Skonto, zu begleichen. Aus Forderungsverzichten in der Vergangenheit bestehen Besserungsscheine. Durch das positive Ergebnis im Jahr 2023 leben TEUR 726 als Darlehensverbindlichkeit inkl. Verzinsung wieder auf. Unterjährig wurde eine Tilgung der in Vorjahren wiederaufgelebten Darlehensverbindlichkeiten vorgenommen. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhen sich auf TEUR 178 (Vorjahr: TEUR 146). 2. Finanzlage Das Unternehmen hat die eingeräumten Kontokorrentlinien nicht in Anspruch genommen. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte ein Mittelzufluss in Höhe von TEUR 1.276 (Vorjahr: TEUR 610) erzielt werden. Dem gegenüber steht ein Mittelabfluss durch Investitionen in Höhe von TEUR 711 (Vorjahr: TEUR 1.305). Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf TEUR -193 (Vorjahr: TEUR 489). In Summe ergibt sich daraus für das Geschäftsjahr 2023 ein Mittelzufluss in Höhe von TEUR 276 (Vorjahr: Mittelabfluss in TEUR 181). 3. Ertragslage Die Gesamtleistung hat sich im Jahr 2023 zur Gesamtleistung im Jahr 2022 reduziert. Das Rohergebnis hat sich gegenüber 2022 verbessert und beläuft sich auf TEUR 25.717 (Vorjahr: TEUR 24.927). Mit 69,4 % hat sich die Rohertragsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) erhöht (Vorjahr: 66,3 %). Im Vorjahresvergleich sinkt die Materialaufwandsquote auf 32,9 %-Punkte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf TEUR 7.688 (Vorjahr: TEUR 6.979). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft verwendet zur internen Steuerung den Umsatz, Rohertrag und EBIT. 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 2023 Den konjunkturellen Einflüssen (Inflation, Kriege, etc.) konnte das Unternehmen erfolgreich begegnen. Der für 2023 erwartete Geschäftsverlauf ist geringfügig besser als erwartet eingetreten. Die Unternehmensausrichtung bewährt sich weiterhin. Die Prozessdurchläufe sind so organisiert, dass die gestiegene Nachfrage zeitnah bearbeiten werden kann und zum geforderten Kundentermin erbracht werden kann. Der Umsatz verteilt sich in diesem Jahr insbesondere auf zwei Umsatz-Segmente. Monatliche Umsatzstabilität gewährleisten vor allem Industrietore und Service. Projekte verbessern in gewissem Umfang durch Bestandsaufbau die Betriebsleistung, werden jedoch erst bei der Endabrechnung voll ergebniswirksam und kennzeichnen deutlich die Monate mit einer Projektabrechnung. Kennzahlen zu den letzten zwei Geschäftsjahren:
D. Risiko- und Prognosebericht 1. Risiken der künftigen Entwicklung In Ausübung ihrer unternehmerischen Tätigkeit unterliegt die Gesellschaft natürlicherweise immer auch Risiken. In der Abwägung von Chancen und Risiken werden unternehmerische Risiken eingegangen, wenn diese beherrschbar sind und angemessene Erträge generieren. Als wesentliches Risiko wird gesehen, dass die Kostenstruktur nicht mit der Umsatz- und Auftragseingangsentwicklung des Unternehmens einhergeht. In dieser Verantwortung werden von der Geschäftsleitung als wesentliche Maßnahme kontinuierlich die Umsatz- und Aufwandsentwicklung und damit einhergehend das laufende Ergebnis geprüft. Darüber hinaus wird die Liquiditätslage und -entwicklung der Gesellschaft eingehend betrachtet. In der künftigen Entwicklung sind keine unternehmensspezifischen Risiken erkennbar (konjunkturelle Risiken, die sich auf den Markt auswirken, sind nicht einschätzbar). Weitere Beeinträchtigungen könnten durch die länder- und branchenübergreifenden Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und im Nahen Osten bestehen. Hierzu kann keine Einschätzung getroffen werden, inwieweit sich daraus negative Folgen für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 ergeben. In der Baubranche zeigte sich nach einer schwachen zweiten Jahreshälfte 2023 wieder eine Erholung im 1. Quartal 2024 (Quelle: Pressemitteilung Destatis Nr. 205 vom 24.05.2024). Weiterhin beeinflussen ungünstigere Finanzierungsbedingungen sowie ein hohes Kostenniveau die Bauinvestitionen. Ob die Trendwende im Bau in 2024 erreicht wird, ist demzufolge noch nicht abschätzbar. Die Entwicklung der Baubranche hat insofern einen Einfluss, ob die Unternehmen in die Erneuerung ihrer Bestandsgebäude oder in Neubauten investieren und somit ein Bedarf an Toren vorherrscht. 2. Chancen der künftigen Entwicklung Der andauernde Krieg in der Ukraine sowie der eskalierte Konflikt im Nahen Osten, mit den damit einhergehenden krisenhaften Entwicklungen und entsprechenden Unsicherheiten, erschweren die Abschätzung der Chancen. Das Unternehmen ist in der Lage, mit der erreichten Kosten-/Leistungsstruktur eine branchenübliche Rendite zu erzielen. Der gute Auftragseingang spiegelt wider, dass die Nachfrage nach Butzbach-Toren stabil bleibt. Durch die Intensivierung der Marketingaktivitäten und die stärkere Präsenz auf Fachmessen visiert Butzbach weiterhin die Steigerung der Marktbekanntheit und die zeitgleiche Erhöhung der Nachfrage nach Butzbach-Toren an. Überdies wird der Fokus auf die Optimierung der Produkte und Prozesse gelegt, um durch Effizienzsteigerungen eine positive Ergebnisbeeinflussung zu bewirken. Die flächenmäßige Ausweitung des Servicenetzes wird weiter vorangetrieben, sodass sich weitere Chancen bieten, das Wartungs- und Ersatzteilgeschäft zu optimieren bzw. zu steigern. 3. Voraussichtliche Entwicklung Der Auftragseingang in den Monaten Januar - Juni 2024 liegt in allen Bereichen über Plan und weist auf eine gute künftige Umsatzentwicklung hin. Weiterhin werden in der zweiten Jahreshälfte einige Projekte abgeschlossen, was sich ebenfalls positiv auf die Umsatzentwicklung auswirkt. Demzufolge erwarten wir einen guten Geschäftsverlauf für das Jahr 2024. Unter der Annahme, dass uns keine weiteren Krisenszenarien treffen, gehen wir mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass wir mit einer weiterhin guten Auftragsgewinnung - dem bisherigen Auftragseingang im Jahr 2024 folgend - unsere Jahresziele im Hinblick auf Rohertrag und EBIT erreichen. Insgesamt plant das Unternehmen für das Jahr 2024 optimistischer. Dementsprechend wird von einem geringfügig höheren Umsatz im Vergleich zum Jahr 2023 ausgegangen. Hauptgrund hierfür sind die sehr guten Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2024. Trotz weiterer Investitionen in Prozessoptimierungen und einer leicht erhöhten Kostenstruktur im Vergleich zum Vorjahr resultiert dies voraussichtlich in einem höheren Rohertrag sowie EBIT als im Jahr 2023. Zum heutigen Zeitpunkt weisen die laufenden Projekte für das Geschäftsjahr 2024 nicht auf negative Entwicklungen der Gesellschaft hin, vorausgesetzt, es kommt nicht zu einschneidenden konjunkturellen Entwicklungen. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die von der Gesellschaft verwendeten Finanzinstrumente i.S.d. Handelsgesetzbuches stellen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Kredite, Darlehen, Akkreditive und Guthaben bei Kreditinstituten dar. Die Absicherung der von den Kunden beanspruchten Leistungen erfolgt durch Stellung von Abschlagszahlungen und Vorauskassen, sodass das Risiko von Forderungsausfällen begrenzt ist. Die Kunden und Händler verfügen über eine gute Bonität, sodass Forderungsausfälle eine Ausnahme darstellen. Verbindlichkeiten werden stets unverzüglich im Rahmen der Skontofrist bezahlt. Butzbach finanziert sich im kurzfristigen Bereich durch Kontokorrent- und Avalkreditlinien bei mehreren Kreditinstituten. Das Zinsänderungsrisiko ist durch die Vertragsgestaltung von Finanzierungsvereinbarungen gering. In der Verwendung von Finanzinstrumenten betreibt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik.
Kellmünz, den 30.08.2024 Thilo Butzbach, Geschäftsführer Moritz Butzbach, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGBAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGB
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGBA. ALLGEMEINE ANGABEN Die Butzbach GmbH Industrietore hat ihren Sitz in Kellmünz und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Memmingen (HRB 12000). Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den einschlägigen Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie nimmt bei der Aufstellung des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. B. GRUNDSÄTZE ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: I. ANLAGEVERMÖGEN Im Anlagenspiegel (Angaben nach § 284 Abs. 3 HGB) wird die Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. 2. Sachanlagen Die Bauten auf fremden Grundstücken und bewegliche Anlagegegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear und auch aus der Vergangenheit heraus degressiv abgeschrieben. Von der analogen Anwendung des Bewertungswahlrechts nach § 6 Abs. 2 EStG (volle Absetzung der geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung) wird in vollem Umfang Gebrauch gemacht. 3. Finanzanlagen An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 %:
Die Bewertung der Beteiligung an der Butzbach s.r.o. erfolgt zu Anschaffungskosten. II. UMLAUFVERMÖGEN 1. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen (Durchschnittspreis) bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die selbst gefertigten Bauteile werden zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt und zum Nennbetrag angesetzt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist erkennbaren Einzelrisiken durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen sowie dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. 3. Kassenbestand und Bankguthaben Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. III. EIGENKAPITAL Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. IV. RÜCKSTELLUNGEN 1. Steuerrückstellungen Es handelt sich um die voraussichtlichen Steuernachzahlungen an Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2021 und 2022. Als Bewertungsgrundlage gilt hier der Erfüllungsbetrag. 2. Sonstige Rückstellungen Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. V. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. VI. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSSTETIGKEIT Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. VII. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Positionen in Fremdwährung wurden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Sofern die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, wurden § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB beachtet. C. ANLAGENSPIEGEL Der Anlagenspiegel wird außerhalb des Anhangs separat veröffentlicht. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG I. BILANZ 1. Mitzugehörigkeitsvermerk der Forderungen In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind insgesamt TEUR 27,2 (Vorjahr: TEUR 44,2) an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. 2. Mitzugehörigkeitsvermerk und sonstige Angaben der Verbindlichkeiten Gegenüber Gesellschaftern sind TEUR 6.340,5 (Vorjahr: TEUR 6.614,3) an sonstigen Verbindlichkeiten in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. 3. Besicherung der Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Form einer Sicherungsübereignung von Anlagevermögen (Buchwert zum 31.12.2023: 475 TEUR) besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehaltsrechte der Lieferanten. *Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden aktivisch unter den Vorräten in der Bilanz ausgewiesen. II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0,6 (Vorjahr: TEUR 0,9) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0,6 (Vorjahr: TEUR 0,2) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres sind TEUR 597,2 (Vorjahr: TEUR 1.325,8) aus dem Wiederaufleben einer Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft aufgrund bestehender Besserungsscheine als außergewöhnliche Aufwendungen enthalten. Die daraus resultierenden Zinsaufwendungen TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 162) sind in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern und vor Aufwendungen aus den Besserungsscheinen beträgt TEUR 1.990,7 (Vorjahr: TEUR 2.424,9). E. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Leasingverpflichtungen, die für Fahrzeuge eingegangen wurden. Daneben hat die Gesellschaft ihren Verpflichtungen aus den Mietverträgen mit der Arnold Butzbach Immobilien GmbH & Co. KG nachzukommen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 5.784,7 (Vorjahr: TEUR 4.963,0). Bei der Arnold Butzbach Immobilien GmbH & Co. KG handelt es sich um ein nahestehendes Unternehmen. 2. Besserungsscheine Zur Verbesserung des Eigenkapitals und der Ertragslage erfolgten Verzichte auf Nachrangdarlehen der Butzbach Metallbau Vermietungs- und Verpachtungs-GmbH. Die ausgesprochenen Verzichte sind jeweils mit einem Besserungsschein versehen. Aus diesen Forderungsverzichten der Gesellschafterin bestehen Besserungsscheine in Höhe von insgesamt TEUR 11.544,9, die aus zukünftigen Jahresüberschüssen zu bedienen sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich in diesem Zusammenhang auch aus den Zinsen für die wiederaufgelebten Besserungsscheine. Aufgrund der in den Besserungsscheinen vereinbarten Bedingungen sind zum 31.12.2023 einschließlich der Verzinsung TEUR 726,2 an erlassenen Verbindlichkeiten wieder aufgelebt. Im Jahr 2023 ist eine Tilgung in Höhe von TEUR 1.000 erfolgt. 3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
4. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug: Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Anzahl
5. Mitglieder der Geschäftsführung Im Berichtsjahr waren als Geschäftsführer bestellt: Herrn Thilo Butzbach, Finanz- und Vertriebsgeschäftsführer Herrn Werner Spengler, Produktions- und Vertriebsgeschäftsführer, bis zum 31.10.2023 Herr Moritz Butzbach, Produktions- und Technikgeschäftsführer, ab dem 01.11.2023 6. Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. 7. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. 8. Muttergesellschaft Die Butzbach Metallbau Vermietungs- und Verpachtungs-GmbH, Neu-Ulm, ist seit dem 13.08.2020 die alleinige Anteilseignerin. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 sind der andauernde Krieg in der Ukraine zu nennen. Solange es dadurch zu keinen nicht abschätzbaren Folgen kommt, zeichnen sich zum jetzigen Zeitpunkt - aufgrund der guten Auftragslage - keine negativen Folgen für das Unternehmen ab. Bezüglich der Folgejahre verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt D. Risiko- und Prognosebericht im Lagebericht. G. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Kellmünz, 30.08.2024 Thilo Butzbach, Geschäftsführer Moritz Butzbach, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt. C. ANLAGENSPIEGEL
Hinweis: Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Butzbach GmbH Industrietore, Kellmünz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Butzbach GmbH Industrietore, Kellmünz, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Butzbach GmbH Industrietore, Kellmünz, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neu-Ulm, den 30.08.2024 Kloss
GmbH
Hubert Kloss, Wirtschaftsprüfer |
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