MediaMarktSaturn Bochum-Hattingen GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Krüger Oliver seit 25.9.2013 | Geschäftsführer |
Jürgen Knoth seit 7.2.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH BochumBochumJahresabschluss zum 30.09.2013LageberichtI. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf Die Gesellschaft betreibt das Geschäft im sechsten Jahr. Die allgemeine Situation des Einzelhandels mit Haushalts- und Unterhaltungselektronik ist gekennzeichnet durch anhaltenden Konkurrenzkampf und einen bei geringem Wachstum des Gesamtmarktes vorherrschenden Verdrängungswettbewerb. Diese Situation wird durch den Online-Handel verstärkt. Die Unternehmensstrategie zur Erhaltung und zum Ausbau der Marktanteile besteht im Wesentlichen in einer Niedrigpreispolitik und einer effizienten Werbung. Darüber hinaus erwartet die Gesellschaft zusätzliche Impulse aus der Multi-Channel-Strategie. Mit ihrem breiten Sortiment in den Warengruppen Elektroartikel, Unterhaltungselektronik sowie Foto und Computer hat die Gesellschaft entsprechend der Unternehmensstrategie eine starke lokale Marktpräsenz. Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über die Umsatz- und Rohertrags-situation des abgelaufenen Geschäftsjahres:
Die Umsätze des abgelaufenen Geschäftsjahres haben die Erwartungen erfüllt. Aufgrund des starken Margendrucks wurde das geplante Ergebnis nicht erreicht. Aufgrund der mit den Lieferanten vereinbarten Zahlungsziele und der Einbindung in das Cash-Pooling der Media-Saturn-Gruppe Deutschland wird die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft stets sichergestellt. Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist wesentlich durch Vorräte in Höhe von EUR 2.829.678,63 (i. Vj. EUR 3.406.779,58) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 4.314.507,54 (i. Vj. EUR 4.764.820,95) gekennzeichnet. Die Cash-Pooling Konten der Gesellschaft weisen zum Stichtag einen positiven Saldo von EUR 1.248.369,25 (i. Vj. EUR 1.328.948,61) auf, der in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen ist. II. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Für das Geschäftsjahr 2013/14 gehen wir von einer stabilen Umsatzentwicklung bei verbesserter Ertragskraft aus, die durch geplante Marktanteilssteigerungen realisiert werden soll. Von gruppenweit eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen erwarten wir positive Ergebniseffekte. Für das darauf folgende Geschäftsjahr 2014/15 planen wir mit einer positiven Umsatzentwicklung bei stabiler Ertragskraft. Wir erwarten, dass die Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr einen positiven operativen Cash Flow erwirtschaften wird, aus dem laufende Investitionen finanziert werden. Den aus dem hohen Wettbewerbsdruck resultierenden Risiken der künftigen Entwicklung begegnen wir durch Synergien bei Werbemaßnahmen sowie durch Niedrigpreispolitik, Sortimentsgestaltung und die Eigenmarkenstrategie. Chancen ergeben sich durch die Fähigkeit der Gesellschaft, ihren Kunden in den von einem schnellen technischen Wandel geprägten Marktsegmenten innovative Produkte in einer breiten Auswahl anbieten zu können. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächliche Umsatzentwicklung und Ertragskraft wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, soweit die genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. Die kurzfristige Finanzierungsstruktur, insbesondere über mit Lieferanten vereinbarte Zahlungsziele bei im Verhältnis hierzu geringer Eigenkapitalausstattung, setzt eine fortlaufend hohe Umschlagshäufigkeit der Vorräte bei gleichbleibenden Zahlungszielen und einer ausreichenden Handelsmarge voraus. Sollte die tatsächliche künftige Entwicklung wesentlich hinter den Erwartungen zurückbleiben, kann sich aus dieser Finanzierungsstruktur grundsätzlich ein erhöhtes Liquiditätsrisiko der Gesellschaft ergeben. Dieses Risiko wird für die einzelne Gesellschaft, in Bezug auf die Handelsmarge und die Umschlagshäufigkeit, aufgrund der Einbeziehung in das Cash-Pooling der Media-Saturn-Gruppe Deutschland relativiert. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Media-Saturn-Gruppe einbezogen. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ein, über die zu berichten wäre. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung des Jahresabschlusses der Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bochum, Bochum, erfolgt unter Anwendung der §§ 265 ff. HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird dabei das Gesamtkostenverfahren zu Grunde gelegt. Die Bewertung entspricht den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB. II. Angaben zu einzelnen Bilanzposten Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten ein-schließlich Nebenkosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Sämtliche Vermögensgegenstände werden stets nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Für Zugänge bei beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens wird die anteilige Jahresabschreibung (pro rata temporis) verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelwert bis einschließlich EUR 150,00 werden im Zeitpunkt ihrer Anschaffung unmittelbar als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelwert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden im Zeitpunkt des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 20 % abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Seiten 6 und 7 dargestellt. Bei den Vorräten werden Waren zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Lagerrisiken und nicht vollwertige Bestände werden warengruppenspezifische Bewertungsabschläge auf die Vorräte vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Auf zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind sonstige Forderungen in Höhe von EUR 173.500,86 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit dem Nennwert angesetzt. Sie beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt, in Höhe von EUR 991.096,51. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Bonusforderungen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden. Latente Steuern werden für sich in den folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt und unverrechnet ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000,00. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht abgegoltene Urlaubs- sowie Lohn- und Gehaltsansprüche, Garantieverpflichtungen sowie für Tantieme. In den sonstigen Rückstellungen ist ein Betrag aus der Überdeckung nach Art. 67 Abs. 1 Satz 4 EGHGB aus der Rückstellung für Sterbegeld in Höhe von EUR 1.063,00 enthalten. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die Abgrenzung verkaufter Garantie-Plus Versicherungen in Höhe von EUR 453.655,53. III. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Auf eine gesonderte Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen wird verzichtet, da die auszuweisenden Beträge für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. Der Zinsertrag enthält Erträge aus der Aufzinsung von Forderungen in Höhe von EUR 2.872,35. Der Zinsaufwand enthält Aufwendungen aus der Rückstellungsaufzinsung in Höhe von EUR 3.467,00. IV. Sonstige Angaben Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in gemieteten Räumlichkeiten; zum Bilanzstichtag bestehen nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von EUR 4.245.273,23. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 96 Mitarbeiter. Dabei handelt es sich um 68 Vollzeitbeschäftigte und 28 Teilzeitbeschäftigte. Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers werden im Konzernabschluss der METRO AG, Düsseldorf, veröffentlicht. Geschäftsführung Jürgen Knoth, Geschäftsführer Oliver Krüger, Geschäftsführer (ab 2. Mai 2013) Folgendes Mitglied der Geschäftsführung ist im Geschäftsjahr ausgeschieden: Ingrid Lohr, Geschäftsführerin (bis 19. März 2013). Gemäß § 285 Nr. 28 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 8 HGB übersteigen die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern die passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 14.555,79. Wir schlagen vor, den Jahresüberschuss und die frei verfügbaren Rücklagen insoweit auszuschütten, als dass kein Aktivüberhang der ausgewiesenen latenten Steuern dem entgegensteht. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der METRO AG, Düsseldorf, (Bekanntmachung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger) sowie in den Konzernabschluss der Media-Saturn-Holding GmbH, Ingolstadt, einbezogen.
Bochum, den 18. Dezember 2013 Die Geschäftsführung Jürgen Knoth Oliver Krüger BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bochum, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 18. Dezember 2013 KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pütz, Wirtschaftsprüfer Cazin, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel
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