KiTa Altenessener Str. GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKinderkrippen und Kindertagespflege für Kinder unter 3 Jahren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Drabe seit 11.7.2018 | Geschäftsführer |
Werner Matthias Thielen seit 20.5.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Interline System Logistik GmbHGeldernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Interline System Logistik GmbH ist seit vielen Jahren in den Geschäftsbereichen Speditionsgeschäft im Güterfern- und Güternahverkehr sowie Dienstleistungen im Logistikbereich tätig. Schwerpunkt stellt hierbei der Transport von Pflanzen dar. Der geographische Schwerpunkt der durchgeführten Frachtaufträge liegt wie bisher weiterhin in Deutschland und im westlichen Europa. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Branche Güterbeförderung im Straßenverkehr konnte den Umsatz in 2022 steigern. Die Beförderungsmenge ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Die Umsatzsteigerungen resultieren aus den gestiegenen Preisen für Beförderungsleistungen. Die höheren Beförderungskosten infolge der Energiekrise wurden zumindest teilweise an die Auftraggeber weitergegeben. Die Rahmenbedingungen für die Nachfrage nach Blumen und Pflanzen waren auch 2022 schwierig. Während sich die Konsumgewohnheiten nach der Pandemie ab 2022 wieder normalisiert haben, muss die Branche nun die Folgen des Ukraine-Krieges verkraften: Preise für Energie und Nahrungsmittel haben sich verteuert, was sich im Konsumverhalten niederschlägt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Auftragslage und Rohgewinn Das Berichtsunternehmen konnte 2022 den Rohgewinn gegenüber dem Vorjahr nicht aufrechterhalten. Deutlich gestiegene Aufwendungen für Treibstoffe, Mautgebühren, übrige LKW Kosten sowie Aufwendungen für Subunternehmer konnten nur teilweise an die Auftraggeber weitergegeben werden und haben das Ergebnis belastet. Investition Im Berichtsjahr fand eine Modernisierung der LKW-Flotte statt. Es wurden erhebliche Erhaltungsinvestitionen in der eigenen LKW-Flotte durchgeführt. Nach wie vor wird jedoch vermehrt auf Subunternehmen zurückgegriffen. Finanzierung Im Berichtsjahr wie auch in den Vorjahren wurden Investitionen aus dem laufenden Cashflow finanziert. Banken wurden nicht in Anspruch genommen. Zum Jahresende 2022 belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 0 Euro. a) Ertragslage Die Ertragslage hat sich wie folgt entwickelt:
b) Finanzlage Die Finanzlage wird nachfolgend anhand einer indirekten Kapitalflussrechnung dargestellt:
c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft wird nachfolgend anhand von Kennzahlen dargestellt:
3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Das übergeordnete Unternehmensziel ist die kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswertes über eine nachhaltige Verbesserung der Ertragskraft. Zur Steuerung des Unternehmens dient ein Controllingsystem für jeden Geschäftsbereich, in dessen Mittelpunkt Umsatz, Deckungsbeitrag und Ergebnis stehen. Die Ergebnisse der einzelnen Profit Center dienen der unmittelbaren Beurteilung der laufenden Geschäftsentwicklung. Das übergeordnete finanzpolitische Ziel ist die Gewährleistung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Finanzierungssicherheit, Eigenkapitalrentabilität und Wachstum. Dies zeigt auch die positive Kapitalausstattung. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung, • Betriebsergebnis und • Branchenentwicklung Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cashflow heran. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Technologisch streben wir eine permanente Verbesserung an. Hierbei berücksichtigen wir Rationalisierungs-, Sicherheits- und insbesondere Umweltinteressen. 4. Gesamtaussage Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf und die Lage des Berichtsjahres als gut. Das weitere Wachstum und Wertsteigerungspotential des Unternehmens sind vor dem Hintergrund der soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gut abgesichert. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt nicht über Zweigniederlassungen. IV. Prognosebericht Für das Jahr 2023 strebt die Gesellschaft ein Rohgewinnziel in Höhe von 2.900 T€ an. Ein konstanter Rohgewinn bei ansonsten geringeren Kosten lassen ein besseres Ergebnis erwarten. Die Personalkosten sollen von 1.720 T€ Euro auf 1.580 T€ sinken. Die Abschreibungen werden mit ca. 330 T€ unverändert bleiben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen schätzt die Geschäftsleitung auf 300 T€ und damit geringer als im Berichtsjahr. Die Gesellschaft rechnet für 2023 mit einem Jahresergebnis von 490 T€. Für 2024 werden ein verbesserter Rohgewinn von 3.200 T€ und ein Jahresergebnis von 560 T€ erwartet. V. Chancen- und Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die Risiken aus der Pandemie scheinen überwunden zu sein. Daneben treten die gesamtwirtschaftlichen Risiken aus dem Krieg in der Ukraine. Kaufkraftverluste und Preissteigerungen belasten die Entwicklung. Ab der zweiten Jahreshälfte 2023 verbessern sich jedoch die konjunkturellen Rahmenbedingungen voraussichtlich. Diese Entwicklung wird sich 2024 wahrscheinlich fortsetzen. Dies lässt positive Impulse für das Güterverkehrsaufkommen erwarten. In Zukunft wird sich das Problem, über genügend gut ausgebildetes Personal zu verfügen, weiter verschärfen und eines der Kernprobleme für die Gewährleistung eines reibungslosen Leistungsprozesses darstellen. Insoweit steht der Bereich der Aus- und Weiterbildung der Berufskraftfahrer weiter stark im Vordergrund. Die Entwicklung der Verkehrswegekosten (Entwicklung der Dieselpreise und der Mautgebühren), die Entwicklung in der Fahrzeugtechnik (Diesel-Antrieb vs. Feinstaubproblematik) und der infrastrukturellen Rahmenbedingungen (überfüllte Verkehrswege sowie marode Straßen und Brücken) stellen auch weiterhin in Zukunft für die Berichtsgesellschaft die wesentlichen Risikofaktoren aus dem operativen Bereich für die geplante Ertrags- und Liquiditätsentwicklung dar. Die hohe Eigenkapitalquote und die damit einhergehende finanzielle Unabhängigkeit lässt die Gesellschaft trotz der zuvor genannten Risiken positiv in die Zukunft blicken. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2022der Interline System Logistik GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Saldenvorträge zum 01.01.2022 entsprechen den Schlussbilanzwerten des Vorjahres. Die Bilanzkontinuität im Sinne des § 252 (1) Nr. 1 HGB mit mithin gewahrt. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Ferner wurden das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Im Finanzanlagevermögen werden Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis von 800,00 Euro sind voll- bzw. sofortabgeschrieben worden. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte, sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Bilanzposten ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von 369.384,83 Euro, gewährte Mitarbeiterdarlehen in Höhe von 96.487,96 Euro, sowie eine gezahlte Kaution in Höhe von 62.054,52 Euro enthalten. Alle Beträge haben Forderungscharakter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte
Sonstige Verbindlichkeiten Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 29.969,87 Euro enthalten. Sämtliche Beträge haben Verbindlichkeitscharakter. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde zulässigerweise hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 141.635,75 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 12.242.221,06 Euro, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 12.242.221,06 Euro vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
Geldern, 30.11.2023 gez. Werner Thielen, Geschäftsführer gez. Tim Drabe, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkInterline System Logistik GmbH, Geldern-Lüllingen In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Interline System Logistik GmbH, Geldern-Lüllingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Interline System Logistik GmbH, Geldern-Lüllingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Interline System Logistik GmbH, Geldern-Lüllingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 12.12.2023 gssr
GmbH
gez. Christian Reiss, Wirtschaftsprüfer |
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