Reijnders Aktiv e.K.
Selbe AdresseEinzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Paggen seit 6.5.2022 | Prokura |
Sabine Petra Albert seit 20.5.2019 | Geschäftsführer |
Markus Riedl seit 20.5.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NFM AS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hexonia GmbHNettetalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Hexonia GmbHInhaltsverzeichnis I. I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. 2. Geschäftsbereiche 3. 3. Forschung und Entwicklung 1. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach den Berechnungen des statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. 6 Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sei hierbei nach Angaben von Destatis unterschiedlich verlaufen. Während die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe um 2,2 % deutlich zurück ging, konnten die Dienstleistungsbereiche Ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr erneut ausweiten (Quelle: Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.02.2024 - Destatis). Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurück gegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 % 6 Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % aus (Jahreswirtschaftsbericht-2024 Februar 2024). Gemäß Ihrer Jahresprojektion 2024 wird mit einer binnenwirtschaftlichen Erholung im Jahresverlauf gerechnet, während die Perspektive für den Außenhandel angesichts der Unsicherheit durch geopolitische Krisen und Spannungen eher gedämpf sei. 6 Branchenbezogen hat der im Februar 2022 begonnene russische Angriffskrieg gegen die Ukraine w eiterhin Auswirkungen auf die Entwicklung der zur Verfügung stehenden Mittel im Verteidigungshaushalt, der für 2024 mit 51,95 Mrd. Euro einen Zuwachs um 1,83 Mrd Euro erhält. Für die Ersatzbeschaffung militärischen Materials, dass an die Ukraine abgegeben wurde, sind im 2024 im Sondervermögen 520 Mio. € etatisiert. (Quelle: Deutscher Bundestag - Haushalt 2024: Plus im Verteidigungsetat) 6 a) Ertragslage Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen: 7 b) b) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Mittelherkunft und Mittelverwendung ergibt sich aus der folgenden Kapitalflussrechnung: 10 c) c) Vermögenslage Die Vermögenslagen stellt sich zum 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: 12 IV. IV. Chancen und Risikobericht 17 1. Risikobericht 17 Risikomanagementziele und -methoden: 17 Die stetige Überwachung und das Management von Risiken gehören zu den wesentlichen Aufgabenstellungen der Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat geeignete Kontrollen und Maßnahmen eingerichtet, um einen geordneten Betriebsablauf zu garantieren und Risiken zu minimieren. Das Risikomanagement-System stellt sicher, dass kritische Informationen und Daten direkt an die Geschäftsleitung gegeben werden. Beschaffungs- und Einkaufsrisiko 18 Für am Markt stark nachgefragte Rohstoffe müssen wir uns zunehmenden Preissteigerungen stellen. Dies gilt auch für Transportkosten insbesondere im Bereich der Seefracht, u.a. für längere Seewege um Afrika aufgrund der Meidung des Suez Kanals durch einige Reederein. 18 Leistungswirtschaftliche Risiken Die leistungswirtschaftlichen Risiken betreffen die einwandfreie und vertragsgerechte Lieferung an unsere Kunden. Eine nicht fristgerechte Lieferung zieht Vertragsstrafen nach sich, die es zu vermeiden gilt. Durch stetige Prozessoptimierung und einen insbesonderen auch personellen Ausbau der Produktionsmitarbeiter und der externen Produktionskapazitäten wird angestrebt, dieses Risiko zu minimieren. 19 Risiken aufgrund von Wettbewerb 19 Aufgrund des insgesamt negativen Trends in der Bekleidungsbranche ist vermehrt festzustellen, dass Unternehmen, die sich bisher nicht an öffentlichen Ausschreibungen von Behörden beteiligt haben, in den Markt drängen und Zuschläge aufgrund von günstigeren Angeboten erhalten. Wir glauben jedoch an unsere Stärke als deutsches Unternehmen in Deutschland für unsere Kunden einen großen Vorteil. 19 Hierbei werden auf Kundenseite die Themen Nachhaltigkeit und Investitionen in Entwicklungen für zukünftig optimierte Ausstattung häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Hier gilt es weiterhin, die Behörden für diese Themen zu sensibilisieren. 19 Personelle Risiken 19 Der zukünftige Erfolg hängt wie bei anderen mittelständischen Unternehmen in erheblichem Umfang von der Verfügbarkeit von Arbeitskräften ab. 19 Es ist daher von wesentliche Bedeutung berufserfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und zusätzlich neue Kräfte zu gewinnen und dauerhaft an die Gesellschaft zu binden. Ferner ist die Gewinnung und Bindung von hinreichend ausgebildeten Arbeitskräften in der Produktion wichtig. Andernfalls führt dies zu nicht geplanten Kostensteigerungen infolge von einem verstärkten Einsatz von Zeitarbeitnehmern. 19 Die personellen Risiken, insbesondere das Finden von qualifizierten Fachkräften angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland und in der Region sowie eine mögliche Personalfluktuation, werden als niedrig eingestuft. 19 2. 2. Chanchenbericht Der weiterhin hohe Bedarf an Bekleidung und Ausstattung im militärischen Bereich wird weitere umfangreiche Beschaffungen über Ausschreibungen generieren. Aufgrund unserer guten Reputation am Markt und der Erfahrung im Ausschreibungsgeschäft sehen wir sehr gute Chancen, weitere Zuschläge für Mehrjahresverträge zu erhalten. 20 Neben dem Kunden Bundeswehr ist beabsichtigt, den Bereich Law Enforcement verstärkt auszubauen. Hier sehen wir insbesondere durch die Erweiterung unseres Produktportfolios durch NFM Produkte in diesem Bereich ein großes Potential. 21 I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Hexonia GmbH gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich Schutz- und Bekleidungssysteme in Deutschland. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Nettetal entwickelt, produziert und vertreibt Produkte in den Bereichen Ballistik und Tragesysteme, Kopfschutzsysteme, Bekleidungssysteme, Funktionswäsche und Smart Textiles. Kunden von Hexonia sind mittelbar oder unmittelbar über Generalunternehmer inländische staatliche Institutionen wie die Bundeswehr oder diverse Polizeibehörden. Die Kundenbeziehungen sind durch langjährige Zusammenarbeit geprägt und für die Zukunft durch mehrjährige Rahmenverträge gesichert. Wir verstehen uns als Systemanbieter, der für seine Kunden ganzheitliche Systeme entwickelt und liefert und neben den kundenspezifischen Forderungen auch eine sehr hohe Produktqualität zusammen mit der geforderten Dokumentation garantiert. Hexonia verfügt über eigene Produktionskapazitäten am Standort Nettetal, die alle Produktbereiche abdecken und eine weitere Produktionsstätte in Thum-Jahnsbach, Sachsen, mit einer Seamless Strickerei sowie einer Konfektion für den Bereich Strick. Ein wesentlicher Geschäftsanteil ist der aus systemrelevanten Projekten entstehende Bedarf für den querschnittlichen Einsatz (d.h. für alle Soldaten). Diese Projekte unterliegen dem europäischen Ausschreibungsrecht. Auf der Beschaffungsseite verbindet die Hexonia eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Lieferanten und Konfektionären im In- und Ausland. Qualifizierte, kreative und motivierte Beschäftigte sind eine weitere Säule des Unternehmenserfolges. Eine moderne Unternehmenskultur mit flexibler Arbeitszeitgestaltung ist Garant für eine nachhaltige Bindung der Beschäftigten und damit für den Erfolg des Unternehmens. 2. Geschäftsbereiche Die Geschäftsbereiche haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. 3. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 2023 rund 1,8 Mio €. Seit 2023 ist Hexonia das Center of Excellence für Bekleidungssysteme innerhalb der NFM Group. Hiermit verbunden wurde auch ein Product Manager Combat Clothing Systems sowie ein R&D Manager für den Bereich Combat Clothing System bei Hexonia etabliert, die die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in diesem Bereich bei Hexonia leiten und vorantreiben. Wir folgen bei Hexonia jedoch weiterhin der Philosophie, keine getrennt voneinander agierenden Abteilungen Entwicklung und Produktion zu installieren, sondern die Mitarbeiter für ihr Spezialgebiet als Projektmanager zu etablieren, die ihre Produkte entwickeln, zur Serienreife führen und später auch in der Serienfertigung weiterhin mit eingebunden sind. Von unseren rund 40 Ingenieuren sind gut 25 aus den verschiedensten Fachrichtungen im Bereich Forschung und Entwicklung aktiv. Jeder Projektmanager wendet durchschnittlich zwischen 30 und 50 % seiner Arbeitszeit für Forschung und Weiterentwicklung in seinem Produktportfolio auf. Durch diese Strategie sind wir in der Lage, kurzfristig auf Kundenwünsche und geänderte Anforderungen am Markt zu reagieren. Das Produktspektrum wird durch intensive Forschung und Entwicklung kontinuierlich weiterentwickelt. Hierzu trägt auch die Kooperation im Bereich Forschung & Entwicklung auf NFM-Gruppenebene bei. Die Innovationskraft von Hexonia zeigt sich durch den Besitz einer Vielzahl von Patenten, Gebrauchsmustern und Marken. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach den Berechnungen des statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sei hierbei nach Angaben von Destatis unterschiedlich verlaufen. Während die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe um 2,2 % deutlich zurück ging, konnten die Dienstleistungsbereiche Ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr erneut ausweiten (Quelle: Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.02.2024 - Destatis). Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurück gegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 % Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % aus (Jahreswirtschaftsbericht-2024 Februar 2024). Gemäß Ihrer Jahresprojektion 2024 wird mit einer binnenwirtschaftlichen Erholung im Jahresverlauf gerechnet, während die Perspektive für den Außenhandel angesichts der Unsicherheit durch geopolitische Krisen und Spannungen eher gedämpf sei. Branchenbezogen hat der im Februar 2022 begonnene russische Angriffskrieg gegen die Ukraine w eiterhin Auswirkungen auf die Entwicklung der zur Verfügung stehenden Mittel im Verteidigungshaushalt, der für 2024 mit 51,95 Mrd. Euro einen Zuwachs um 1,83 Mrd Euro erhält. Für die Ersatzbeschaffung militärischen Materials, dass an die Ukraine abgegeben wurde, sind im 2024 im Sondervermögen 520 Mio. € etatisiert. (Quelle: Deutscher Bundestag - Haushalt 2024: Plus im Verteidigungsetat) Der sich seit Herbst 2023 verstärkene Nahostkonflikt stellt einen weiteren Unsicherheitsfaktor für die globale politische Entwicklung dar. Hier stellen insbesondere die Angriffe von Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Golf von Aden ein Risiko dar, das u.a. Lieferketten gefährten kann. Dies stellt ein auch ein Kostenrisiko dar, da bereits einige Reedereien den Suezkanal meiden und den längeren Seeweg um Afrika nach Asien nehmen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Jahr 2023 war geprägt durch die Herausforderung einer Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 159 % . Hexonia spielt eine wesentliche Rolle bei der Ausrüstung deutscher Soldaten mit Kampfbekleidung. Die Herausforderungen der COVID-19 Pandemie sowie der im Februar 2022 begonnenen Ukraine-Krise habe die Strategie der Hexonia, Fertigungskapazitäten am Standort Nettetal auszubauen, weiter verstärkt. Wir sind darauf bedacht, eine größtenteils europäische Lieferkette aufzubauen, die uns unabhängiger bei weiteren Engpässen der Lieferketten macht und Einschränkungen durch Transporteinschränkungen oder -verzögerungen reduziert. a) Ertragslage Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:
Die bereits im Jahr 2022 gestiegene Auftragslage, u.a. durch die Schnellbeschafftung der Bundeswehr, führte nun im Geschäftsjahr 2023 zu einer außerorderdentlichen Umsatzsteigerung von 159 % bezogen auf die Umsatzerlöse. Zum 31.12.2023 haben sich die unfertigen und fertigen Erzeugnisse im Vergleich zum Vorjahr um 6.005 TEUR vermindert. Dieser Wert ist abhängig von dem Produktions- und Auslieferungsstand einzelner Aufträge zum Bilanzstichtag. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind wie im Vorjahr wiederum Erträge aus dem Verkauf von Maschinen und Anlagen im Rahmen von Sale & Lease-Back enthalten. Der Materialaufwand hat sich im Verhältnis zur Gesamtleistung aufgrund des unterschiedlichen Produktmixes leicht vermindert. Der Aufwand für Personal ist um 2.533 TEUR auf 12.129 TEUR gestiegen und resultiert aus der gestiegenen Anzahl der Beschäftigten, die sich von 202,75 auf 247 erhöht hat. Desweiteren wurde allen Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie gezahlt. Die zusätzlichen Einstellungen von Personal insbesondere im Bereich der Produktion und Qualitätssicherung waren zur Abwicklung des gestiegenen Auftragsvolumens notwendig. Bezogen auf die Gesamtleistung hat sich der Personaufwand im Berichtszeitraum von 21 % auf 13 % vermindert. Der Anteil der Abschreibungen an der Gesamtleistung hat sich mit 2% leicht vermindert. Neue Investionen werden überwiegend durch Leasing finanziert. Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Gesamtleistung hat sich mit 11% ebenfalls leicht reduziert. Die außerordentlich Steigerung der Gesamtleistung mit im Verhältnis gesunkenen Aufwandpositionen führte im Ergebnis zu einer Steigerung des EBIT von 2.318 TEUR im Vorjahr auf 18.698 TEUR und entspricht somit 20 % der Gesamtleistung. Die Finanzaufwendungen sind 2023 um 400 TEUR auf 1.023 TEUR gestiegen. Die gestiegene Auftragslage führte zu einem höheren Maß der Vorfinanzierung und damit einhergehend zu einer durchschnittlich höheren Auslastung der Kreditlinie (Intercompany) im Vergleich zum Vorjahr. Der Zinsaufwand wurde des Weiteren durch das im Jahr 2023 weiter gestiegene Zinsniveau beeinflusst. Der Jahresüberschuss hat sich um 10.831 TEUR (895 %) auf 12.041 TEUR erhöht. Die Umsatzrendite (bezogen auf die Gesamtleistung) hat sich somit von 3 % im Vorjahr auf 13 % erhöht. Wesentliche Inflations- und Wechselkurseinflüsse auf die Erträge und Aufwendungen bestanden 2023 nicht. b) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Mittelherkunft und Mittelverwendung ergibt sich aus der folgenden Kapitalflussrechnung:
Die Veränderung der liquiden Mittel im Berichtzeitraum beträgt - 360 TEUR. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr von 12.580 TEUR auf 1.254 TEUR vermindert. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass hier - wie bereits im Vorjahr - die Veränderungen der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sind. Während im Vorjahr die Ablösung der Kreditlinien bei den Kreditinstituten durch ein Gesellschafterdarlehen zur Darstellung eines Cashflows von 12.580 TEUR führte, beinhalten die "übrigen Verbindlichkeiten im Berichtsjahr" eine Verminderung des Gesellschafterdarlehens. Zum Jahresende bestand im Rahmen der Cashpool - Vereinbarung zum Gesellschafterdarlehen eine noch nicht ausgenutzte Kreditlinie. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in die Errichtung der neuen Kommissionierhalle am Standort Nettetal. Die Erweiterung des Maschinenparks wurde mittels Leasing finanziert und spiegelt sich daher nicht im Anlagevermögen wider. Es wurden im Berichtszeitraum technische Anlagen in einem Umfang von ca. 1,34 Mio. € fremdfinanziert und über verschiedene Leasingpartner angeschafft. Es existieren keine wesentlichen außerbilanziellen Verpflichtungen, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage von Hexonia haben könnten. c) Vermögenslage Die Vermögenslagen stellt sich zum 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Das Anlagevermögens beträgt 22 % der Bilanzsumme und ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen ist im Geschäftsjahr 2023 um 19,4 Mio. EUR angewachsen, einerseits durch die Zunahme von Vorräten von 8,9 Mio € sowie die Zunahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 10,5 Mio. EUR. Dies ist grundsätzlich verursacht durch die Abwicklung der hohen Auftragslage. Zudem ist das Geschäft von Hexonia stark von einzelnen großen Aufträgen abhängig, so dass der Bestand zum Stichtag vom Produktions- und Abrechnungsstand dieser Großaufträge abhängig ist. Der zum Stichtag bestehende Bestand der Vorräte von 36.612 TEUR dient im Wesentlichen der Vorbereitung von zukünftigen Umsätzen und hat sich aufgrund des erhöhten Auftragsbestandes daher zum Vorjahrstichtag um 32 % erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sich bedingt durch die signifikant gestiegenen Umsatzerlöse um 10.510 TEUR auf 16.487 TEUR erhöht. Die liquiden Mittel verminderten sich auf 479 TEUR. Das Eigenkapital ist im Berichtszeitraum von 13,4 Mio auf 25,2 Mio angewachsen, die Eigenkapitalquote ist von 27 % auf 37 % angestiegen. Das Eigenkapital besteht überwiegend aus thesaurierten Gewinnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Darlehen für die Finanzierung des Anlagevermögens . Diese erhöhten sich im Saldo um 52 TEUR, wobei den planmäßigen Tilgungen von Bankdarlehen die neue Finanzierung der im Berichtsjahr im Bau befindlichen neuen Halle gegenübersteht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 2.501 TEUR auf 15.547 TEUR vermindert. Im Vorjahr wurden die bei Banken in Anspruch genommenen Kontokorrentkredit bereits durch ein Gesellschafterdarlehen abgelöst. Das Gesellschafterdarlehen, das seit 2023 im Rahmen eines Cash-Poolings zur Verfügung gestellt wird, dient der Finanzierung des Umlaufvermögens. Der Anstieg der übrigen Verbindlichkeiten um 4.702 TEUR auf 15.547 TEUR betrifft im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und geht einher mit der gestiegenen Produktionsleistung. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Vermögenshöhe genommen. Die Vermögensstruktur ist geordnet , die Vermögens - und Kapitalstruktur ist solide. d) Gesamtaussage Die Hexonia hat das Geschäftsjahr 2023 mit einer signifikaten Steigerung im Hinblick auf Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind als positiv und stabil zu beurteilen. III. Prognosebericht Die Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir weiterhin sehr positiv. Die Hexonia GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024 mit einer weiteren Umsatzsteigerung gegenüber 2023. Dieser Umsatz ist bereits durch fixe Abrufe aus Rahmenverträgen der Bundeswehr sowie aus Einzelverträgen gesichert. Auf Basis der weiteren Umsatzsteigerung rechnen wir entsprechend mit einer weiteren Steigerung des Jahresüberschuss im Vergleich zu 2023. Die Auftragslage ist auch für das Folgejahr bereits als sehr gut zu bezeichnen. Es liegen zum Zeitpunkt der Berichtserstellung bereits fixe Auftragsbestände vergleichbar mit dem Auftragsvolumen von 2024 vor. Weitere Aufträge werden aus dem zwischenzeitlich durch das Parlament und den Bundesrat verabschiedete "Sondervermögen Bundeswehr" für einzelne Projekte erwartet. Um die positive Entwicklung weiter zu stärken, setzen wir auf den Ausbau des Zielmarktes um den Bereich Law enforcement, in Kooperation mit anderen Unternehmen der NFM Gruppe. Es wurde bereits Anfang 2024 eine personelle Verstärkung des Vertriebs vorgenommen, um neue Vertriebswege in Deutschland zu erschließen. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden: Die stetige Überwachung und das Management von Risiken gehören zu den wesentlichen Aufgabenstellungen der Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat geeignete Kontrollen und Maßnahmen eingerichtet, um einen geordneten Betriebsablauf zu garantieren und Risiken zu minimieren. Das Risikomanagement-System stellt sicher, dass kritische Informationen und Daten direkt an die Geschäftsleitung gegeben werden. Beschaffungs- und Einkaufsrisiko Die Absicherung von Einkaufspreisrisiken wird im Wesentlichen dadurch gewährleistet, dass mit Lieferanten Rahmenvereinbarungen geschlossen werden, die insbesondere den Bezugspreis auf einen längeren Zeitraum festschreiben. Allerdings versuchen Lieferanten unter Hinweis auf die enorm gestiegenen Energie- und Transportpreise von der Rahmenvereinbarung abzuweichen und fordern befristete Aufschläge. Dem Einkaufsrisiko durch Wegfall einzelner Lieferanten wird dadurch begegnet, dass - sofern es die Technologien erlauben - bei allen wesentlichen Komponenten mindestens zwei Lieferanten aufgebaut und qualifiziert werden. Aufgrund der sehr speziellen Anfertigungen für die Hexonia GmbH besteht in einzelnen Bereichen jedoch immer wieder das Risiko, dass ein Lieferant ausfällt, der nicht umgehend ersetzt werden kann. Der Bereich Beschaffung wird in Zukunft weiterhin durch eine enge Kooperation innerhalb der NFM Group gestärkt. Durch die Erhöhung der Beschaffungsvolumen des Gesamtbedarfs der NFM Group kann die Position der NFM Group gegenüber den Zulieferern gestärkt werden und ggf. auch günstigere Konditionen ausgehandelt werden. Risiken bestehen im Bezug der Energie hinsichtlich der Preisentwicklung für Gas und Strom. Hier profitiert Hexonia aber noch von längerfristig abgeschlossenen Lieferverträgen für Strom und Gas, die fest kalkulierbare Preise bis Ende 2024 garantieren. Preisverhandlungen für die Zeitschiene darüber hinaus sind aktuell in Verhandlung. Für am Markt stark nachgefragte Rohstoffe müssen wir uns zunehmenden Preissteigerungen stellen. Dies gilt auch für Transportkosten insbesondere im Bereich der Seefracht, u.a. für längere Seewege um Afrika aufgrund der Meidung des Suez Kanals durch einige Reederein. Leistungswirtschaftliche Risiken Die leistungswirtschaftlichen Risiken betreffen die einwandfreie und vertragsgerechte Lieferung an unsere Kunden. Eine nicht fristgerechte Lieferung zieht Vertragsstrafen nach sich, die es zu vermeiden gilt. Durch stetige Prozessoptimierung und einen insbesonderen auch personellen Ausbau der Produktionsmitarbeiter und der externen Produktionskapazitäten wird angestrebt, dieses Risiko zu minimieren. Risiken aufgrund von Wettbewerb Aufgrund des insgesamt negativen Trends in der Bekleidungsbranche ist vermehrt festzustellen, dass Unternehmen, die sich bisher nicht an öffentlichen Ausschreibungen von Behörden beteiligt haben, in den Markt drängen und Zuschläge aufgrund von günstigeren Angeboten erhalten. Wir glauben jedoch an unsere Stärke als deutsches Unternehmen in Deutschland für unsere Kunden einen großen Vorteil. Hierbei werden auf Kundenseite die Themen Nachhaltigkeit und Investitionen in Entwicklungen für zukünftig optimierte Ausstattung häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Hier gilt es weiterhin, die Behörden für diese Themen zu sensibilisieren. Personelle Risiken Der zukünftige Erfolg hängt wie bei anderen mittelständischen Unternehmen in erheblichem Umfang von der Verfügbarkeit von Arbeitskräften ab. Es ist daher von wesentliche Bedeutung berufserfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und zusätzlich neue Kräfte zu gewinnen und dauerhaft an die Gesellschaft zu binden. Ferner ist die Gewinnung und Bindung von hinreichend ausgebildeten Arbeitskräften in der Produktion wichtig. Andernfalls führt dies zu nicht geplanten Kostensteigerungen infolge von einem verstärkten Einsatz von Zeitarbeitnehmern. Die personellen Risiken, insbesondere das Finden von qualifizierten Fachkräften angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland und in der Region sowie eine mögliche Personalfluktuation, werden als niedrig eingestuft. Mit steigender Größe und der Standardisierung von Unternehmensabläufen wird sich die Abhängigkeit von Schlüsselpersonen weiter verringern. Die Attraktivität als Arbeitgeber ist uns sehr wichtig, um die Mitarbeiterzufriedenheit hochzuhalten und neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für unser weiteres Wachstum gewinnen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Durch kurz- /mittelfristige Liquidätsplanung wird ein möglicher Finanzbedarf, der u.a. durch Vorfinanzierung im Bereich des Umlaufvermögens entsteht, frühzeitig ermittelt, um entsprehende Maßnahmen einzuleiten. Unsere Kunden sind fast ausschließlich Behörden oder Generalunternehmer aus unserem Geschäftsbereich, die an Behörden liefern. Aus diesem Grund ist das Risiko von Forderungsausfällen zu vernachlässigen bzw. als minimal zu betrachten. Die Begleichung der Kundenrechnungen erfolgt zuverlässig innerhalb der Zahlungsfristen. Währungsrisiken könnten sich aus Materialbeschaffung auf Basis von US-Dollar ergeben, sind aber vom Volumen nachrangig. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten sind nicht wesentlich 2. Chanchenbericht Der weiterhin hohe Bedarf an Bekleidung und Ausstattung im militärischen Bereich wird weitere umfangreiche Beschaffungen über Ausschreibungen generieren. Aufgrund unserer guten Reputation am Markt und der Erfahrung im Ausschreibungsgeschäft sehen wir sehr gute Chancen, weitere Zuschläge für Mehrjahresverträge zu erhalten. Neben dem Kunden Bundeswehr ist beabsichtigt, den Bereich Law Enforcement verstärkt auszubauen. Hier sehen wir insbesondere durch die Erweiterung unseres Produktportfolios durch NFM Produkte in diesem Bereich ein großes Potential. Auf dem Internationalen Markt können Hexonias Produkte und Technologien das NFM Produktangebot ergänzen und über das internationale Vertriebsnetz der NFM Group vermarktet werden. Von daher sehen wir wie schon in den Vorjahren sehr große Potentiale für die weitere Entwicklung und das Wachstum des Unternehmens. Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft durch Neuentwicklungen und Patente absichern. 3. Gesamtaussage Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen gegenüber dem 31.12.2023 nicht wesentlich verändert. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Nettetal, 25.03.2024 Nils Holm Toverud Sabine Albert BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Hexonia GmbH hat ihren Sitz in Nettetal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Krefeld unter der Nummer HRB 10852 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen fürmittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Die dem Jahresabschluss zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei der Entwicklung angefallenen Herstellungskosten bewertet. Das Anlagevermögen wurde zu handelsrechtlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Abschreibungssätzen vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Bestände des Vorratsvermögens wurden zum Bilanzstichtag aufgenommen. Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu den Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung erfolgt auf der Basis gleitender Durchschnittspreise. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkten Fertigungs- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerreichweite ergeben, wird entsprechend Rechnung getragen. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Bestandsrisiken wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Netto-Forderungsbestand ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Fremdwährungen werden mit dem historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie die Grunderwerbsteuer aus dem Verkauf der Anteile des Gesellschafters. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 5.937.817,93 Euro Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 7.142.253,80 Euro
Forschungs- und Entwicklungskosten Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden in den Jahren 2014, 2015 und 2016 aktiviert. Diese sind nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 27.107,96 Euro (Vorjahr: 27.121,90 Euro). Sonstige Rückstellungen Die größten Posten betreffen Urlaub (Euro 310.753,00), Abschluss- und Prüfungskosten (Euro 88.000,00), Überstunden (Euro 80.698,00), Beiträge zu einer Warenlager- und Transportversicherung (Euro 65.530,00) sowie erfolgsabhängige Vergütungen (Euro 64.800,00). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von Euro 3.044.928,66 (Vorjahr: Euro 92.547,58). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 83.440,48 Euro (Vorjahr: 407.398,41 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 4.710.668,91 Euro. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Sicherungsübereignung Maschinen - Globalabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Grundschulden - Bürgschaften Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Latente Steuern Es war ein Posten für passive latente Steuern in Höhe von 24.440,55 Euro (Vorjahr: 37.346,53 Euro) zu bilden. Die passiven latenten Steuern betreffen im Wesentlichen das Anlagevermögen. Als Steuersatz wenden wir den voraussichtlich gültigen unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 30,14% an, der sich aus den Prozentsätzen der Körperschaftsteuer, des Solidaritätszuschlages sowie der Gewerbesteuer zusammensetzt. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 4.021.817,26 Euro (Vorjahr: 4.767.545,66 Euro) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sie betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverpflichtungen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Solche Erträge und Aufwendungen lagen im Berichtsjahr nicht vor. V. Sonstige Angaben Angaben gem. § 285 Nr. 21 HGB Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden zu marktüblichen Konditionen durchgeführt. Es handelt sich im Wesentlichen um die Vermietung von Anlagevermögen an die Gesellschaft und den Bezug von bestimmten Vorprodukten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütung der Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Gewinn-/Verlustvortrag Auf neue Rechnung werden 13.455.586,11 Euro vorgetragen. Konzernzugehörigkeit Die Hexonia GmbH wird in den Konzernabschluss der NFM Group AS (Norwegen) einbezogen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss und der Gewinnvortrag, in Summe Euro 25.496.884,03 werden auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Nettetal, den 6. März 2024 Sabine Albert Nils Toverud Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 31.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Hexonia GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hexonia GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hexonia GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 31. März 2024 Kunz
& Bauer GmbH
Markus Bauer, Wirtschaftsprüfer |
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