Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 10852
Eingetragen
16.11.2005
Branche
Herstellung von technischen TextilienHerstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung sowie nationaler und internationaler Handel mit technischen Produkten in den Bereichen Ballistik, Belüftungssysteme, Funktionsunterwäsche, Tragesysteme, Abstandsgewirke, Smart Textilien, Bekleidungssysteme sowie verwandte Gebiete, Forschung, Entwicklung und Einführung neuer Qualitäten und Verfahrenstechniken sowie die Qualitätssicherung und Beratung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Paggen
seit 6.5.2022
Prokura
Sabine Petra Albert
seit 20.5.2019
Geschäftsführer
Markus Riedl
seit 20.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
NFM ASNOR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NFM AS
Norway
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hexonia GmbH

Nettetal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Hexonia GmbH

Inhaltsverzeichnis

I. I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. 2. Geschäftsbereiche

3. 3. Forschung und Entwicklung

1. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Berechnungen des statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. 6 Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sei hierbei nach Angaben von Destatis unterschiedlich verlaufen. Während die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe um 2,2 % deutlich zurück ging, konnten die Dienstleistungsbereiche Ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr erneut ausweiten (Quelle: Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.02.2024 - Destatis). Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurück gegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 % 6 Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % aus (Jahreswirtschaftsbericht-2024 Februar 2024). Gemäß Ihrer Jahresprojektion 2024 wird mit einer binnenwirtschaftlichen Erholung im Jahresverlauf gerechnet, während die Perspektive für den Außenhandel angesichts der Unsicherheit durch geopolitische Krisen und Spannungen eher gedämpf sei. 6 Branchenbezogen hat der im Februar 2022 begonnene russische Angriffskrieg gegen die Ukraine w eiterhin Auswirkungen auf die Entwicklung der zur Verfügung stehenden Mittel im Verteidigungshaushalt, der für 2024 mit 51,95 Mrd. Euro einen Zuwachs um 1,83 Mrd Euro erhält. Für die Ersatzbeschaffung militärischen Materials, dass an die Ukraine abgegeben wurde, sind im 2024 im Sondervermögen 520 Mio. € etatisiert. (Quelle: Deutscher Bundestag - Haushalt 2024: Plus im Verteidigungsetat) 6

a) Ertragslage Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen: 7

b) b) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Mittelherkunft und Mittelverwendung ergibt sich aus der folgenden Kapitalflussrechnung: 10

c) c) Vermögenslage Die Vermögenslagen stellt sich zum 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: 12

IV. IV. Chancen und Risikobericht 17

1. Risikobericht 17

Risikomanagementziele und -methoden: 17

Die stetige Überwachung und das Management von Risiken gehören zu den wesentlichen Aufgabenstellungen der Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat geeignete Kontrollen und Maßnahmen eingerichtet, um einen geordneten Betriebsablauf zu garantieren und Risiken zu minimieren. Das Risikomanagement-System stellt sicher, dass kritische Informationen und Daten direkt an die Geschäftsleitung gegeben werden. Beschaffungs- und Einkaufsrisiko 18

Für am Markt stark nachgefragte Rohstoffe müssen wir uns zunehmenden Preissteigerungen stellen. Dies gilt auch für Transportkosten insbesondere im Bereich der Seefracht, u.a. für längere Seewege um Afrika aufgrund der Meidung des Suez Kanals durch einige Reederein. 18

Leistungswirtschaftliche Risiken Die leistungswirtschaftlichen Risiken betreffen die einwandfreie und vertragsgerechte Lieferung an unsere Kunden. Eine nicht fristgerechte Lieferung zieht Vertragsstrafen nach sich, die es zu vermeiden gilt. Durch stetige Prozessoptimierung und einen insbesonderen auch personellen Ausbau der Produktionsmitarbeiter und der externen Produktionskapazitäten wird angestrebt, dieses Risiko zu minimieren. 19

Risiken aufgrund von Wettbewerb 19

Aufgrund des insgesamt negativen Trends in der Bekleidungsbranche ist vermehrt festzustellen, dass Unternehmen, die sich bisher nicht an öffentlichen Ausschreibungen von Behörden beteiligt haben, in den Markt drängen und Zuschläge aufgrund von günstigeren Angeboten erhalten. Wir glauben jedoch an unsere Stärke als deutsches Unternehmen in Deutschland für unsere Kunden einen großen Vorteil. 19 Hierbei werden auf Kundenseite die Themen Nachhaltigkeit und Investitionen in Entwicklungen für zukünftig optimierte Ausstattung häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Hier gilt es weiterhin, die Behörden für diese Themen zu sensibilisieren. 19

Personelle Risiken 19

Der zukünftige Erfolg hängt wie bei anderen mittelständischen Unternehmen in erheblichem Umfang von der Verfügbarkeit von Arbeitskräften ab. 19

Es ist daher von wesentliche Bedeutung berufserfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und zusätzlich neue Kräfte zu gewinnen und dauerhaft an die Gesellschaft zu binden. Ferner ist die Gewinnung und Bindung von hinreichend ausgebildeten Arbeitskräften in der Produktion wichtig. Andernfalls führt dies zu nicht geplanten Kostensteigerungen infolge von einem verstärkten Einsatz von Zeitarbeitnehmern. 19 Die personellen Risiken, insbesondere das Finden von qualifizierten Fachkräften angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland und in der Region sowie eine mögliche Personalfluktuation, werden als niedrig eingestuft. 19

2. 2. Chanchenbericht Der weiterhin hohe Bedarf an Bekleidung und Ausstattung im militärischen Bereich wird weitere umfangreiche Beschaffungen über Ausschreibungen generieren. Aufgrund unserer guten Reputation am Markt und der Erfahrung im Ausschreibungsgeschäft sehen wir sehr gute Chancen, weitere Zuschläge für Mehrjahresverträge zu erhalten. 20 Neben dem Kunden Bundeswehr ist beabsichtigt, den Bereich Law Enforcement verstärkt auszubauen. Hier sehen wir insbesondere durch die Erweiterung unseres Produktportfolios durch NFM Produkte in diesem Bereich ein großes Potential. 21

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hexonia GmbH gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich Schutz- und Bekleidungssysteme in Deutschland. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Nettetal entwickelt, produziert und vertreibt Produkte in den Bereichen Ballistik und Tragesysteme, Kopfschutzsysteme, Bekleidungssysteme, Funktionswäsche und Smart Textiles.

Kunden von Hexonia sind mittelbar oder unmittelbar über Generalunternehmer inländische staatliche Institutionen wie die Bundeswehr oder diverse Polizeibehörden. Die Kundenbeziehungen sind durch langjährige Zusammenarbeit geprägt und für die Zukunft durch mehrjährige Rahmenverträge gesichert.

Wir verstehen uns als Systemanbieter, der für seine Kunden ganzheitliche Systeme entwickelt und liefert und neben den kundenspezifischen Forderungen auch eine sehr hohe Produktqualität zusammen mit der geforderten Dokumentation garantiert.

Hexonia verfügt über eigene Produktionskapazitäten am Standort Nettetal, die alle Produktbereiche abdecken und eine weitere Produktionsstätte in Thum-Jahnsbach, Sachsen, mit einer Seamless Strickerei sowie einer Konfektion für den Bereich Strick.

Ein wesentlicher Geschäftsanteil ist der aus systemrelevanten Projekten entstehende Bedarf für den querschnittlichen Einsatz (d.h. für alle Soldaten). Diese Projekte unterliegen dem europäischen Ausschreibungsrecht.

Auf der Beschaffungsseite verbindet die Hexonia eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Lieferanten und Konfektionären im In- und Ausland.

Qualifizierte, kreative und motivierte Beschäftigte sind eine weitere Säule des Unternehmenserfolges. Eine moderne Unternehmenskultur mit flexibler Arbeitszeitgestaltung ist Garant für eine nachhaltige Bindung der Beschäftigten und damit für den Erfolg des Unternehmens.

2. Geschäftsbereiche

Die Geschäftsbereiche haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.

3. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 2023 rund 1,8 Mio €.

Seit 2023 ist Hexonia das Center of Excellence für Bekleidungssysteme innerhalb der NFM Group.

Hiermit verbunden wurde auch ein Product Manager Combat Clothing Systems sowie ein R&D Manager für den Bereich Combat Clothing System bei Hexonia etabliert, die die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in diesem Bereich bei Hexonia leiten und vorantreiben.

Wir folgen bei Hexonia jedoch weiterhin der Philosophie, keine getrennt voneinander agierenden Abteilungen Entwicklung und Produktion zu installieren, sondern die Mitarbeiter für ihr Spezialgebiet als Projektmanager zu etablieren, die ihre Produkte entwickeln, zur Serienreife führen und später auch in der Serienfertigung weiterhin mit eingebunden sind. Von unseren rund 40 Ingenieuren sind gut 25 aus den verschiedensten Fachrichtungen im Bereich Forschung und Entwicklung aktiv. Jeder Projektmanager wendet durchschnittlich zwischen 30 und 50 % seiner Arbeitszeit für Forschung und Weiterentwicklung in seinem Produktportfolio auf.

Durch diese Strategie sind wir in der Lage, kurzfristig auf Kundenwünsche und geänderte Anforderungen am Markt zu reagieren. Das Produktspektrum wird durch intensive Forschung und Entwicklung kontinuierlich weiterentwickelt. Hierzu trägt auch die Kooperation im Bereich Forschung & Entwicklung auf NFM-Gruppenebene bei.

Die Innovationskraft von Hexonia zeigt sich durch den Besitz einer Vielzahl von Patenten, Gebrauchsmustern und Marken.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Berechnungen des statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sei hierbei nach Angaben von Destatis unterschiedlich verlaufen. Während die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe um 2,2 % deutlich zurück ging, konnten die Dienstleistungsbereiche Ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr erneut ausweiten (Quelle: Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.02.2024 - Destatis).

Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurück gegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 %

Für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % aus (Jahreswirtschaftsbericht-2024 Februar 2024). Gemäß Ihrer Jahresprojektion 2024 wird mit einer binnenwirtschaftlichen Erholung im Jahresverlauf gerechnet, während die Perspektive für den Außenhandel angesichts der Unsicherheit durch geopolitische Krisen und Spannungen eher gedämpf sei.

Branchenbezogen hat der im Februar 2022 begonnene russische Angriffskrieg gegen die Ukraine w eiterhin Auswirkungen auf die Entwicklung der zur Verfügung stehenden Mittel im Verteidigungshaushalt, der für 2024 mit 51,95 Mrd. Euro einen Zuwachs um 1,83 Mrd Euro erhält. Für die Ersatzbeschaffung militärischen Materials, dass an die Ukraine abgegeben wurde, sind im 2024 im Sondervermögen 520 Mio. € etatisiert. (Quelle: Deutscher Bundestag - Haushalt 2024: Plus im Verteidigungsetat)

Der sich seit Herbst 2023 verstärkene Nahostkonflikt stellt einen weiteren Unsicherheitsfaktor für die globale politische Entwicklung dar. Hier stellen insbesondere die Angriffe von Huthi-Rebellen auf Frachtschiffe im Golf von Aden ein Risiko dar, das u.a. Lieferketten gefährten kann. Dies stellt ein auch ein Kostenrisiko dar, da bereits einige Reedereien den Suezkanal meiden und den längeren Seeweg um Afrika nach Asien nehmen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das Jahr 2023 war geprägt durch die Herausforderung einer Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 159 % .

Hexonia spielt eine wesentliche Rolle bei der Ausrüstung deutscher Soldaten mit Kampfbekleidung. Die Herausforderungen der COVID-19 Pandemie sowie der im Februar 2022 begonnenen Ukraine-Krise habe die Strategie der Hexonia, Fertigungskapazitäten am Standort Nettetal auszubauen, weiter verstärkt.

Wir sind darauf bedacht, eine größtenteils europäische Lieferkette aufzubauen, die uns unabhängiger bei weiteren Engpässen der Lieferketten macht und Einschränkungen durch Transporteinschränkungen oder -verzögerungen reduziert.

a) Ertragslage

Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 89.033 34.395
Bestandsveränderung unfertige und fertige Erzeugnisse 6.005 10.607
Gesamtleistung 95.038 100 % 45.002 100 %
Sonstige betriebliche Erträge 1.142 1 % 674 1 %
Materialaufwand -53.374 -56 % -26.967 -60 %
Personalaufwand -12.129 -13 % -9.596 -21 %
Abschreibungen -1.437 -2 % -1.512 -3 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.542 -11 % -5.283 -12 %
Betriebsergebnis (EBIT) 18.698 20 % 2.318 5 %
Finanzerträge 2 0 % 86 0 %
Finanzaufwendungen -1.023 -1 % -623 -1 %
Steuern vom Einkommen und Ertrag -5262 -6 % -566 -1 %
Sonstige Steuern -374 0 % -5 0 %
Jahresergebnis 12.041 13 % 1.210 3 %
Abweichung 23/22
TEUR
Umsatzerlöse 54.638 159 %
Bestandsveränderung unfertige und fertige Erzeugnisse -4.602 -43 %
Gesamtleistung 50.036 111 %
Sonstige betriebliche Erträge 468 69 %
Materialaufwand -26.407 98 %
Personalaufwand -2.533 26 %
Abschreibungen 75 -5 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.259 100 %
Betriebsergebnis (EBIT) 16.380 707 %
Finanzerträge -84 -98 %
Finanzaufwendungen -400 64 %
Steuern vom Einkommen und Ertrag -4.696 830 %
Sonstige Steuern -369 7380 %
Jahresergebnis 10.831 895 %

Die bereits im Jahr 2022 gestiegene Auftragslage, u.a. durch die Schnellbeschafftung der Bundeswehr, führte nun im Geschäftsjahr 2023 zu einer außerorderdentlichen Umsatzsteigerung von 159 % bezogen auf die Umsatzerlöse.

Zum 31.12.2023 haben sich die unfertigen und fertigen Erzeugnisse im Vergleich zum Vorjahr um 6.005 TEUR vermindert. Dieser Wert ist abhängig von dem Produktions- und Auslieferungsstand einzelner Aufträge zum Bilanzstichtag.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind wie im Vorjahr wiederum Erträge aus dem Verkauf von Maschinen und Anlagen im Rahmen von Sale & Lease-Back enthalten.

Der Materialaufwand hat sich im Verhältnis zur Gesamtleistung aufgrund des unterschiedlichen Produktmixes leicht vermindert.

Der Aufwand für Personal ist um 2.533 TEUR auf 12.129 TEUR gestiegen und resultiert aus der gestiegenen Anzahl der Beschäftigten, die sich von 202,75 auf 247 erhöht hat. Desweiteren wurde allen Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie gezahlt. Die zusätzlichen Einstellungen von Personal insbesondere im Bereich der Produktion und Qualitätssicherung waren zur Abwicklung des gestiegenen Auftragsvolumens notwendig.

Bezogen auf die Gesamtleistung hat sich der Personaufwand im Berichtszeitraum von 21 % auf 13 % vermindert.

Der Anteil der Abschreibungen an der Gesamtleistung hat sich mit 2% leicht vermindert. Neue Investionen werden überwiegend durch Leasing finanziert.

Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Gesamtleistung hat sich mit 11% ebenfalls leicht reduziert.

Die außerordentlich Steigerung der Gesamtleistung mit im Verhältnis gesunkenen Aufwandpositionen führte im Ergebnis zu einer Steigerung des EBIT von 2.318 TEUR im Vorjahr auf 18.698 TEUR und entspricht somit 20 % der Gesamtleistung.

Die Finanzaufwendungen sind 2023 um 400 TEUR auf 1.023 TEUR gestiegen. Die gestiegene Auftragslage führte zu einem höheren Maß der Vorfinanzierung und damit einhergehend zu einer durchschnittlich höheren Auslastung der Kreditlinie (Intercompany) im Vergleich zum Vorjahr. Der Zinsaufwand wurde des Weiteren durch das im Jahr 2023 weiter gestiegene Zinsniveau beeinflusst.

Der Jahresüberschuss hat sich um 10.831 TEUR (895 %) auf 12.041 TEUR erhöht. Die Umsatzrendite (bezogen auf die Gesamtleistung) hat sich somit von 3 % im Vorjahr auf 13 % erhöht.

Wesentliche Inflations- und Wechselkurseinflüsse auf die Erträge und Aufwendungen bestanden 2023 nicht.

b) Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Mittelherkunft und Mittelverwendung ergibt sich aus der folgenden Kapitalflussrechnung:

2023
TEUR
2022
TEUR
Jahresergebnis 12.041 1.210
+ Abschreibungen Anlagevermögen 1.437 1.512
Zunahme (-), Abnahme (+) der Aktiva:
Vorräte -8.950 -13.836
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände -10.510 145
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten -35 -10
Zunahme (+), Abnahme (-) der Passiva:
Rückstellungen 5.070 -289
Übrige Verbindlichkeiten 2.201 23.848
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.254 12.580
Investitionen in das Anlagevermögen -2.006 -1.859
Abgänge des Anlagevermögens 340 13
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.666 -1.846
Zunahme (+), Abnahme (-) der
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 52 -9.897
Ausschüttungen an Gesellschafter 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 52 -9.897
Veränderung der liquiden Mittel -360 837
Liquide Mittel am Jahresanfang 839 2
Liquide Mittel am Jahresende 479 839
Veränderung der liquiden Mittel -360 837

Die Veränderung der liquiden Mittel im Berichtzeitraum beträgt - 360 TEUR.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr von 12.580 TEUR auf 1.254 TEUR vermindert. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass hier - wie bereits im Vorjahr - die Veränderungen der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sind. Während im Vorjahr die Ablösung der Kreditlinien bei den Kreditinstituten durch ein Gesellschafterdarlehen zur Darstellung eines Cashflows von 12.580 TEUR führte, beinhalten die "übrigen Verbindlichkeiten im Berichtsjahr" eine Verminderung des Gesellschafterdarlehens.

Zum Jahresende bestand im Rahmen der Cashpool - Vereinbarung zum Gesellschafterdarlehen eine noch nicht ausgenutzte Kreditlinie.

Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in die Errichtung der neuen Kommissionierhalle am Standort Nettetal. Die Erweiterung des Maschinenparks wurde mittels Leasing finanziert und spiegelt sich daher nicht im Anlagevermögen wider. Es wurden im Berichtszeitraum technische Anlagen in einem Umfang von ca. 1,34 Mio. € fremdfinanziert und über verschiedene Leasingpartner angeschafft.

Es existieren keine wesentlichen außerbilanziellen Verpflichtungen, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage von Hexonia haben könnten.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslagen stellt sich zum 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 37 0 % 113 0 %
Sachanlagen 15.340 22 % 15.035 30 %
Vorräte 36.612 53 % 27.662 56 %
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.487 24 % 5.977 12 %
Liquide Mittel 479 1 % 839 2 %
Rechnungsabgrenzungsposten 94 0 % 59 0 %
Aktiva 69.049 100 % 49.685 100 %
Eigenkapital 25.522 37 % 13.481 27 %
Rückstellungen 5.755 8 % 685 1 %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.711 7 % 4.659 9 %
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 17.514 25 % 20.015 40 %
Übrige Verbindlichkeiten 15.547 23 % 10.845 22 %
Passiva 69.049 100 % 49.685 100 %
Abweichung Vorjahr
TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände -76 -67 %
Sachanlagen 305 2 %
Vorräte 8.950 32 %
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.510 176 %
Liquide Mittel -360 -43 %
Rechnungsabgrenzungsposten 35 59 %
Aktiva 19.364 39 %
Eigenkapital 12.041 89 %
Rückstellungen 5.070 740 %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 52 1 %
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen -2.501 -12 %
Übrige Verbindlichkeiten 4.702 43 %
Passiva 19.364 39 %

Das Anlagevermögens beträgt 22 % der Bilanzsumme und ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Das Umlaufvermögen ist im Geschäftsjahr 2023 um 19,4 Mio. EUR angewachsen, einerseits durch die Zunahme von Vorräten von 8,9 Mio € sowie die Zunahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 10,5 Mio. EUR. Dies ist grundsätzlich verursacht durch die Abwicklung der hohen Auftragslage. Zudem ist das Geschäft von Hexonia stark von einzelnen großen Aufträgen abhängig, so dass der Bestand zum Stichtag vom Produktions- und Abrechnungsstand dieser Großaufträge abhängig ist.

Der zum Stichtag bestehende Bestand der Vorräte von 36.612 TEUR dient im Wesentlichen der Vorbereitung von zukünftigen Umsätzen und hat sich aufgrund des erhöhten Auftragsbestandes daher zum Vorjahrstichtag um 32 % erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sich bedingt durch die signifikant gestiegenen Umsatzerlöse um 10.510 TEUR auf 16.487 TEUR erhöht. Die liquiden Mittel verminderten sich auf 479 TEUR.

Das Eigenkapital ist im Berichtszeitraum von 13,4 Mio auf 25,2 Mio angewachsen, die Eigenkapitalquote ist von 27 % auf 37 % angestiegen. Das Eigenkapital besteht überwiegend aus thesaurierten Gewinnen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Darlehen für die Finanzierung des Anlagevermögens . Diese erhöhten sich im Saldo um 52 TEUR, wobei den planmäßigen Tilgungen von Bankdarlehen die neue Finanzierung der im Berichtsjahr im Bau befindlichen neuen Halle gegenübersteht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 2.501 TEUR auf 15.547 TEUR vermindert. Im Vorjahr wurden die bei Banken in Anspruch genommenen Kontokorrentkredit bereits durch ein Gesellschafterdarlehen abgelöst. Das Gesellschafterdarlehen, das seit 2023 im Rahmen eines Cash-Poolings zur Verfügung gestellt wird, dient der Finanzierung des Umlaufvermögens.

Der Anstieg der übrigen Verbindlichkeiten um 4.702 TEUR auf 15.547 TEUR betrifft im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und geht einher mit der gestiegenen Produktionsleistung.

Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Vermögenshöhe genommen.

Die Vermögensstruktur ist geordnet , die Vermögens - und Kapitalstruktur ist solide.

d) Gesamtaussage

Die Hexonia hat das Geschäftsjahr 2023 mit einer signifikaten Steigerung im Hinblick auf Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind als positiv und stabil zu beurteilen.

III. Prognosebericht

Die Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir weiterhin sehr positiv.

Die Hexonia GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024 mit einer weiteren Umsatzsteigerung gegenüber 2023. Dieser Umsatz ist bereits durch fixe Abrufe aus Rahmenverträgen der Bundeswehr sowie aus Einzelverträgen gesichert.

Auf Basis der weiteren Umsatzsteigerung rechnen wir entsprechend mit einer weiteren Steigerung des Jahresüberschuss im Vergleich zu 2023.

Die Auftragslage ist auch für das Folgejahr bereits als sehr gut zu bezeichnen. Es liegen zum Zeitpunkt der Berichtserstellung bereits fixe Auftragsbestände vergleichbar mit dem Auftragsvolumen von 2024 vor.

Weitere Aufträge werden aus dem zwischenzeitlich durch das Parlament und den Bundesrat verabschiedete "Sondervermögen Bundeswehr" für einzelne Projekte erwartet.

Um die positive Entwicklung weiter zu stärken, setzen wir auf den Ausbau des Zielmarktes um den Bereich Law enforcement, in Kooperation mit anderen Unternehmen der NFM Gruppe. Es wurde bereits Anfang 2024 eine personelle Verstärkung des Vertriebs vorgenommen, um neue Vertriebswege in Deutschland zu erschließen.

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden:

Die stetige Überwachung und das Management von Risiken gehören zu den wesentlichen Aufgabenstellungen der Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat geeignete Kontrollen und Maßnahmen eingerichtet, um einen geordneten Betriebsablauf zu garantieren und Risiken zu minimieren. Das Risikomanagement-System stellt sicher, dass kritische Informationen und Daten direkt an die Geschäftsleitung gegeben werden. Beschaffungs- und Einkaufsrisiko

Die Absicherung von Einkaufspreisrisiken wird im Wesentlichen dadurch gewährleistet, dass mit Lieferanten Rahmenvereinbarungen geschlossen werden, die insbesondere den Bezugspreis auf einen längeren Zeitraum festschreiben. Allerdings versuchen Lieferanten unter Hinweis auf die enorm gestiegenen Energie- und Transportpreise von der Rahmenvereinbarung abzuweichen und fordern befristete Aufschläge.

Dem Einkaufsrisiko durch Wegfall einzelner Lieferanten wird dadurch begegnet, dass - sofern es die Technologien erlauben - bei allen wesentlichen Komponenten mindestens zwei Lieferanten aufgebaut und qualifiziert werden.

Aufgrund der sehr speziellen Anfertigungen für die Hexonia GmbH besteht in einzelnen Bereichen jedoch immer wieder das Risiko, dass ein Lieferant ausfällt, der nicht umgehend ersetzt werden kann.

Der Bereich Beschaffung wird in Zukunft weiterhin durch eine enge Kooperation innerhalb der NFM Group gestärkt. Durch die Erhöhung der Beschaffungsvolumen des Gesamtbedarfs der NFM Group kann die Position der NFM Group gegenüber den Zulieferern gestärkt werden und ggf. auch günstigere Konditionen ausgehandelt werden.

Risiken bestehen im Bezug der Energie hinsichtlich der Preisentwicklung für Gas und Strom. Hier profitiert Hexonia aber noch von längerfristig abgeschlossenen Lieferverträgen für Strom und Gas, die fest kalkulierbare Preise bis Ende 2024 garantieren. Preisverhandlungen für die Zeitschiene darüber hinaus sind aktuell in Verhandlung.

Für am Markt stark nachgefragte Rohstoffe müssen wir uns zunehmenden Preissteigerungen stellen. Dies gilt auch für Transportkosten insbesondere im Bereich der Seefracht, u.a. für längere Seewege um Afrika aufgrund der Meidung des Suez Kanals durch einige Reederein.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Die leistungswirtschaftlichen Risiken betreffen die einwandfreie und vertragsgerechte Lieferung an unsere Kunden. Eine nicht fristgerechte Lieferung zieht Vertragsstrafen nach sich, die es zu vermeiden gilt. Durch stetige Prozessoptimierung und einen insbesonderen auch personellen Ausbau der Produktionsmitarbeiter und der externen Produktionskapazitäten wird angestrebt, dieses Risiko zu minimieren.

Risiken aufgrund von Wettbewerb

Aufgrund des insgesamt negativen Trends in der Bekleidungsbranche ist vermehrt festzustellen, dass Unternehmen, die sich bisher nicht an öffentlichen Ausschreibungen von Behörden beteiligt haben, in den Markt drängen und Zuschläge aufgrund von günstigeren Angeboten erhalten. Wir glauben jedoch an unsere Stärke als deutsches Unternehmen in Deutschland für unsere Kunden einen großen Vorteil.

Hierbei werden auf Kundenseite die Themen Nachhaltigkeit und Investitionen in Entwicklungen für zukünftig optimierte Ausstattung häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Hier gilt es weiterhin, die Behörden für diese Themen zu sensibilisieren.

Personelle Risiken

Der zukünftige Erfolg hängt wie bei anderen mittelständischen Unternehmen in erheblichem Umfang von der Verfügbarkeit von Arbeitskräften ab.

Es ist daher von wesentliche Bedeutung berufserfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und zusätzlich neue Kräfte zu gewinnen und dauerhaft an die Gesellschaft zu binden. Ferner ist die Gewinnung und Bindung von hinreichend ausgebildeten Arbeitskräften in der Produktion wichtig. Andernfalls führt dies zu nicht geplanten Kostensteigerungen infolge von einem verstärkten Einsatz von Zeitarbeitnehmern.

Die personellen Risiken, insbesondere das Finden von qualifizierten Fachkräften angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland und in der Region sowie eine mögliche Personalfluktuation, werden als niedrig eingestuft.

Mit steigender Größe und der Standardisierung von Unternehmensabläufen wird sich die Abhängigkeit von Schlüsselpersonen weiter verringern. Die Attraktivität als Arbeitgeber ist uns sehr wichtig, um die Mitarbeiterzufriedenheit hochzuhalten und neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für unser weiteres Wachstum gewinnen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch kurz- /mittelfristige Liquidätsplanung wird ein möglicher Finanzbedarf, der u.a. durch Vorfinanzierung im Bereich des Umlaufvermögens entsteht, frühzeitig ermittelt, um entsprehende Maßnahmen einzuleiten.

Unsere Kunden sind fast ausschließlich Behörden oder Generalunternehmer aus unserem Geschäftsbereich, die an Behörden liefern. Aus diesem Grund ist das Risiko von Forderungsausfällen zu vernachlässigen bzw. als minimal zu betrachten. Die Begleichung der Kundenrechnungen erfolgt zuverlässig innerhalb der Zahlungsfristen.

Währungsrisiken könnten sich aus Materialbeschaffung auf Basis von US-Dollar ergeben, sind aber vom Volumen nachrangig.

Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten sind nicht wesentlich

2. Chanchenbericht

Der weiterhin hohe Bedarf an Bekleidung und Ausstattung im militärischen Bereich wird weitere umfangreiche Beschaffungen über Ausschreibungen generieren. Aufgrund unserer guten Reputation am Markt und der Erfahrung im Ausschreibungsgeschäft sehen wir sehr gute Chancen, weitere Zuschläge für Mehrjahresverträge zu erhalten.

Neben dem Kunden Bundeswehr ist beabsichtigt, den Bereich Law Enforcement verstärkt auszubauen. Hier sehen wir insbesondere durch die Erweiterung unseres Produktportfolios durch NFM Produkte in diesem Bereich ein großes Potential.

Auf dem Internationalen Markt können Hexonias Produkte und Technologien das NFM Produktangebot ergänzen und über das internationale Vertriebsnetz der NFM Group vermarktet werden. Von daher sehen wir wie schon in den Vorjahren sehr große Potentiale für die weitere Entwicklung und das Wachstum des Unternehmens.

Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft durch Neuentwicklungen und Patente absichern.

3. Gesamtaussage

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen gegenüber dem 31.12.2023 nicht wesentlich verändert.

Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Nettetal, 25.03.2024

Nils Holm Toverud

Sabine Albert

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 15.377.069,60 15.147.513,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.047,00 112.617,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 31.256,00 55.535,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.791,00 57.082,00
II. Sachanlagen 15.339.983,28 15.034.857,56
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.894.940,01 10.028.707,01
2. technische Anlagen und Maschinen 2.190.070,00 2.576.487,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.669.909,22 2.208.736,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.585.064,05 220.927,33
III. Finanzanlagen 39,32 38,48
1. Genossenschaftsanteile 39,32 38,48
B. Umlaufvermögen 53.577.384,35 34.478.393,39
I. Vorräte 36.611.882,12 27.661.928,19
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.652.047,84 7.821.190,56
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 21.309.119,96 10.462.158,49
3. fertige Erzeugnisse und Waren 4.517.948,72 9.299.201,38
4. geleistete Anzahlungen 132.765,60 79.377,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.486.792,75 5.977.515,78
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.958.066,33 5.775.737,25
2. sonstige Vermögensgegenstände 528.726,42 201.778,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 478.709,48 838.949,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 94.200,02 59.440,63
davon Disagio 0,00 531,34
Aktiva 69.048.653,97 49.685.347,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 25.521.884,03 13.480.586,11
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 13.455.586,11 12.245.861,03
III. Jahresüberschuss 12.041.297,92 1.209.725,08
B. Rückstellungen 5.755.099,94 685.282,77
1. Steuerrückstellungen 5.055.009,26 158.731,67
2. sonstige Rückstellungen 700.090,68 526.551,10
C. Verbindlichkeiten 37.747.229,45 35.482.131,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.710.668,91 4.659.226,16
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.430.588,63 10.648.662,78
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.513.848,37 20.015.485,93
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.092.123,54 158.756,78
davon aus Steuern 3.044.928,66 92.547,58
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 11.834,42 23.156,81
D. Passive latente Steuern 24.440,55 37.346,53
Passiva 69.048.653,97 49.685.347,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 89.032.718,42 34.395.392,19
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6.004.793,21 10.606.994,96
3. sonstige betriebliche Erträge 1.141.871,79 674.907,69
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 414,80 26.776,51
4. Materialaufwand 53.374.460,16 26.969.949,05
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 33.919.681,41 17.336.150,10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.454.778,75 9.633.798,95
5. Personalaufwand 12.128.728,14 9.595.890,86
a) Löhne und Gehälter 10.009.965,11 8.007.363,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.118.763,03 1.588.527,22
davon für Altersversorgung 94.612,07 88.576,81
6. Abschreibungen 1.436.599,21 1.512.036,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.436.599,21 1.512.036,17
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.541.805,05 5.282.749,69
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 4.032,17 41.422,24
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1,14 1,11
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.983,74 86.444,40
davon aus verbundenen Unternehmen 439,93
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.022.509,54 622.657,00
davon an verbundene Unternehmen 799.601,50 40.638,21
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.262.003,58 565.852,46
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 12.905,98 19.487,69
12. Ergebnis nach Steuern 12.415.262,62 1.214.605,12
13. sonstige Steuern 373.964,70 4.880,04
14. Jahresüberschuss 12.041.297,92 1.209.725,08

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Hexonia GmbH hat ihren Sitz in Nettetal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Krefeld unter der Nummer HRB 10852 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen fürmittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt.

Die dem Jahresabschluss zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei der Entwicklung angefallenen Herstellungskosten bewertet.

Das Anlagevermögen wurde zu handelsrechtlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Abschreibungssätzen vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bestände des Vorratsvermögens wurden zum Bilanzstichtag aufgenommen.

Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu den Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung erfolgt auf der Basis gleitender Durchschnittspreise. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkten Fertigungs- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerreichweite ergeben, wird entsprechend Rechnung getragen.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Bestandsrisiken wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Netto-Forderungsbestand ausreichend Rechnung getragen.

Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Fremdwährungen werden mit dem historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie die Grunderwerbsteuer aus dem Verkauf der Anteile des Gesellschafters.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 5.937.817,93 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 7.142.253,80 Euro

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 369.744,40 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 308.316,01 2.900,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 678.060,41 2.900,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.571.114,90 132.704,07 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.288.059,86 115.687,73 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.327.129,99 380.727,41 571.914,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 220.927,33 1.373.886,72 0,00
Summe Sachanlagen 20.407.232,08 2.003.005,93 571.914,34
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 38,48 0,84 0,00
Summe Finanzanlagen 38,48 0,84 0,00
Summe Anlagevermögen 21.085.330,97 2.005.906,77 571.914,34
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 369.744,40
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 311.216,01
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 680.960,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 10.703.818,97
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.403.747,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.750,00 4.145.693,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -9.750,00 1.585.064,05
Summe Sachanlagen 0,00 21.838.323,67
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 39,32
Summe Finanzanlagen 0,00 39,32
Summe Anlagevermögen 0,00 22.519.323,40
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 314.209,40 24.279,00 0,00 0,00 338.488,40
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 251.234,01 54.191,00 0,00 0,00 305.425,01
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 565.443,41 78.470,00 0,00 0,00 643.913,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 542.407,89 266.471,07 0,00 0,00 808.878,96
2. technische Anlagen und Maschinen 2.711.572,86 502.104,73 0,00 0,00 3.213.677,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.118.393,77 589.553,41 232.163,34 0,00 2.475.783,84
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.372.374,52 1.358.129,21 232.163,34 0,00 6.498.340,39
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.937.817,93 1.436.599,21 232.163,34 0,00 7.142.253,80
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 31.256,00 55.535,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.791,00 57.082,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 37.047,00 112.617,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 9.894.940,01 10.028.707,01
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.190.070,00 2.576.487,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.669.909,22 2.208.736,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.585.064,05 220.927,33
Summe Sachanlagen 0,00 15.339.983,28 15.034.857,56
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 39,32 38,48
Summe Finanzanlagen 0,00 39,32 38,48
Summe Anlagevermögen 0,00 15.377.069,60 15.147.513,04

Forschungs- und Entwicklungskosten

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden in den Jahren 2014, 2015 und 2016 aktiviert. Diese sind nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 27.107,96 Euro (Vorjahr: 27.121,90 Euro).

Sonstige Rückstellungen

Die größten Posten betreffen Urlaub (Euro 310.753,00), Abschluss- und Prüfungskosten (Euro 88.000,00), Überstunden (Euro 80.698,00), Beiträge zu einer Warenlager- und Transportversicherung (Euro 65.530,00) sowie erfolgsabhängige Vergütungen (Euro 64.800,00).

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von Euro 3.044.928,66 (Vorjahr: Euro 92.547,58).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 83.440,48 Euro (Vorjahr: 407.398,41 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 4.710.668,91 Euro.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Sicherungsübereignung Maschinen

- Globalabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

- Grundschulden

- Bürgschaften

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 4.710,7 1.497,0 3.130,3 83,4
aus Lieferungen und Leistungen 12.430,6 12.430,6 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 17.513,8 0,0 17.513,8 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 3.092,1 3.092,1 0,0 0,0
Summe 37.747,2 17.019,7 20.644,1 83,4

Latente Steuern

Es war ein Posten für passive latente Steuern in Höhe von 24.440,55 Euro (Vorjahr: 37.346,53 Euro) zu bilden. Die passiven latenten Steuern betreffen im Wesentlichen das Anlagevermögen. Als Steuersatz wenden wir den voraussichtlich gültigen unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 30,14% an, der sich aus den Prozentsätzen der Körperschaftsteuer, des Solidaritätszuschlages sowie der Gewerbesteuer zusammensetzt.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 4.021.817,26 Euro (Vorjahr: 4.767.545,66 Euro) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sie betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverpflichtungen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Solche Erträge und Aufwendungen lagen im Berichtsjahr nicht vor.

V. Sonstige Angaben

Angaben gem. § 285 Nr. 21 HGB

Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden zu marktüblichen Konditionen durchgeführt. Es handelt sich im Wesentlichen um die Vermietung von Anlagevermögen an die Gesellschaft und den Bezug von bestimmten Vorprodukten.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl (Vorjahr)
Arbeiter 176 (138)
Angestellte 66 (64)
leitende Angestellte 5 (0)
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit: 247 (202)
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 243 (198)
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 4 (4)

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Sabine Albert, Mönchengladbach ausgeübter Beruf: Kauffrau
Nils Toverud, Oslo ausgeübter Beruf: Kaufmann

Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütung der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Gewinn-/Verlustvortrag

Auf neue Rechnung werden 13.455.586,11 Euro vorgetragen.

Konzernzugehörigkeit

Die Hexonia GmbH wird in den Konzernabschluss der NFM Group AS (Norwegen) einbezogen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss und der Gewinnvortrag, in Summe Euro 25.496.884,03 werden auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nettetal, den 6. März 2024

Sabine Albert

Nils Toverud

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Hexonia GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hexonia GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hexonia GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 31. März 2024

Kunz & Bauer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Bauer, Wirtschaftsprüfer

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