Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 8596
Eingetragen
8.12.2004
Branche
Herstellung von Süßwaren, ohne DauerbackwarenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenHerstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kau- und Hartbonbons und anderen Süßwaren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Moritz Richter
seit 2.4.2026
Prokura
Florian Schwarzkopf
seit 28.8.2024
Geschäftsführer
Sonja Schindler
seit 5.1.2024
Prokura
Ralf Schulzke
seit 22.2.2012
Geschäftsführer
Oliver Schindler
seit 7.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hamburg
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWEET TEC GMBH

Boizenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 29.02.2024

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 2024

SWEET TEC GmbH, Boizenburg

1. Geschäftstätigkeit des Unternehmens

Die SWEET TEC GmbH entwickelt als Full Service Hersteller Eigenmarkenprojekte für Handels- und Industriekunden in den Segmenten der Hartkaramellen, Weichkaramellen und Fruchtgummi. Dieser Full Service umfasst das Entwickeln von Produkt- und Verpackungskonzepten, die Lohnherstellung bis hin zu Vermarktungskonzepten. Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, für die Synonyme Innovation, Qualität und Erfolg zu stehen.

Um dieses Ziel zu erreichen, stehen ein qualifiziertes Managementteam, engagierte Mitarbeiter und hochmoderne Prozessanlagen zur Verfügung. Dabei handelt das Unternehmen proaktiv unter Fokussierung auf noch höhere Produktqualität und das Vorantreiben der weiteren Internationalisierung des Unternehmens. Nachhaltiges Wirtschaften ist dabei die Basis unseres Handelns.

Seit Dezember 2006 ist die SWEET TEC GmbH im höheren Niveau gemäß IFS (Internationaler Food Standard) sowie seit 2011 für den Einsatz von nachhaltigem Palmöl RSPO zertifiziert.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie Entwicklung der Branche und des Segments der Zuckerwaren

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/2024 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den Kaufkraftverlusten als Folge des Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin schwach dar.

Für das Gesamtjahr 2023 ergab sich ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Im 1. Quartal 2024 konnte das BIP um 0,2 % gegenüber dem 4. Quartal 2023 ansteigen. Insbesondere der private Konsum ist im Jahr 2023 aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Im Februar 2024 bewegten sich die Frühindikatoren leicht aufwärts, liegen jedoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) blickt für die Branche mit ihren genussbringenden Produkten auf einen fantastischen Jahresstart. Nach bereits zweistelligem Umsatzwachstum im Januar konnte im Februar 2024 ein Umsatzwachstum von 13,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat erreicht werden.

Zum Großteil ist das Wachstum preisgetrieben. Insgesamt sind die Preise im gesamten Süßwarensegment im Februar 2024 um mehr als 10 % pro kg gestiegen. Das heißt aber gleichzeitig auch, dass nicht das komplette Umsatzplus durch den Preisanstieg erklärt werden kann; die abgesetzten Tonnagen sind ebenfalls gestiegen, wenn auch nur leicht um 2,7 %.

Die Karnevalssaison im Februar verschaffte besonders den Zuckerwaren positive Impulse: sie wuchsen mit 3,1 % in der Menge, 19,4 % im Umsatz und zogen 5,7 % mehr Käufer an. Vor allem diverse Promotions bei (Hart-)Bonbons und Fruchtgummi lockten mehr Shopper als noch im Vorjahr.

Die Hersteller von Zuckerwaren verzeichneten im Februar 2024 eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Bereich Zuckerwaren liegt der Umsatz bei EUR 460,9 Mio. was eine Veränderung von 9,1 % ausmacht. Der mengenmäßige Absatz lag bei 54,7 Tausend Tonnen.

Der dramatische Mangel an Arbeitskräften und Auszubildenden verschärft sich auch in der mittelständisch geprägten deutschen Süßwarenindustrie mit über 200 Unternehmen und rund 60.000 Beschäftigten immer weiter. Nachhaltigkeit und Gesundheit gehören zu den gesellschaftlichen Megatrends. Dabei möchten Verbraucherinnen und Verbraucher aber nicht verzichten, sondern bewusst genießen. Passgenaue Produkte für individuelle Geschmäcker und Bedürfnisse bleiben im Süßwarenmarkt wichtig. Hierzu gehören auch zuckerfreie/zuckerreduzierte bzw. fettfreie oder fett-/salzreduzierte Süßwaren und Knabberartikel, sowie Produkte in Bioqualität oder mit nachhaltig angebauten Rohstoffen. Den Verbrauchern steht eine große Vielzahl an Süßwaren und Knabberartikeln zur Auswahl, so dass sie für ein sehr breites Angebot an unterschiedlichen Produkten vorfinden.

Auch 2024 erwartet die deutsche Süßwarenindustrie kein ruhiges Jahr, denn insbesondere bei den Kakao- und Zuckerpreisen ist keine Entspannung zu erkennen. Auch der Klimawandel bereitet der Branche Sorge, weil es weltweit immer mehr Extremwetterlagen gibt. So wird man sich in Zukunft zum Beispiel mehr mit der Verfügbarkeit von Kakao oder anderen Zutaten beschäftigen müssen.

3. Darstellung des Geschäftsverlaufs

3.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Vergleichszahl spiegelt nicht das komplette Geschäftsjahr 2023 wider, sondern ist ein Durchschnittswert, der mit Zweizwölftel des Vorjahreswertes herangezogen wurde.

Der Umsatz der SWEET TEC GmbH ist im Rumpfgeschäftsjahr 2024 im Vergleich zum 2/12 Umsatz des Geschäftsjahres 2023 um 12,7 % auf TEUR 29.774 gesunken; Entwicklung 2023 zu 2022 (volle 12 Monate): +36,2 %.

Nichtsdestotrotz hat die SWEET TEC GmbH eine stabile Kundenstruktur.

Die Geschäftsführung ist dennoch mit dem erreichten Umsatz und mit der Umsatz- und Auftragsentwicklung zufrieden.

3.2 Produktion

Die Produktionstonnage konnte gegenüber dem Vorjahr bezogen auf das Rumpfgeschäftsjahr entsprechend dem erforderlichen Absatzniveau gehalten werden.

Bei steigender Komplexität durch die Markt- und Konsumentenanforderungen konnten die Leistungen der Fertigungslinien gegenüber dem Vorjahr auf allen Linien weiter optimiert und gesteigert werden, sowie die Ausschussquote weiter gesenkt werden.

3.3 Beschaffung

Das gesamte Beschaffungsvolumen der SWEET TEC GmbH ist im Wesentlichen durch zwei Hauptbeschaffungssegmente, neben der Beschaffung von Hilfsmitteln und Bedarfsgegenständen, gekennzeichnet:

Rohstoffe

Verpackungsmaterial

Im Allgemeinen war das abgeänderte Geschäftsjahr 2024 auf der Beschaffungsseite herausfordernd. Die Vorlaufzeiten der Beschaffungen und die Transportpreise sind in diesem Geschäftsjahr unverändert. Die Transportpreise wirken sich somit auch auf alle Beschaffungssegmente aus. Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine waren auch noch im Rumpfgeschäftsjahr 2024 wahrzunehmen. Die Auswirkungen -direkten und indirekten- waren in allen Bereichen der Beschaffung spürbar.

Rohstoffe

Zu Beginn des Rumpfgeschäftsjahres 2024 lag der Zuckerpreis im Vergleich zu den Vorjahren auf einem stabilen Niveau. Der Weltmarktpreis für Zucker entwickelte sich im Jahr 2023 auf ein 10-Jahres-Hoch und stabilisierte sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 auf einem hohen Niveau.

Die moderaten Preise für Glukose zu Ende 2023 spiegelten sich auch im Jahresbeginn 2024 wider. Die Preise für die zur Herstellung verwendeten Produkte Mais und Weizen waren zu Ende 2023 ähnlich wie zu Beginn 2024. Dennoch waren die Preise der Glukose über dem 5 Jahres Durchschnitt.

Der Gelatinepreis hat sich im bisherigen Jahresverlauf 2024 erneut nach unten reguliert. Sinkende Nachfragen und hohe Lagerbestände sorgten für niedrige Gelatinepreise. Die Preise haben sich somit bis dato auf niedrige Niveaus eingependelt, nachdem der Preis im Jahr 2023 langsam gefallen ist. Neue Anbieter von Bovine-Gelatine üben Angebotsdruck auf die gesamte Industrie aus. Die daraus resultierenden niedrigen Preise in Bovine-Gelatine ziehen auch die Schweine-Gelatinepreise mit sich.

Isomalt ist der Hauptrohstoff zur Herstellung von zuckerfreien Bonbons. Der Einkaufspreis für Isomalt ist stark an dem Zuckerpreis gekoppelt. Isomalt wird im Herstellungsprozess aus Zucker gewonnen. Die hohen Preise für Zucker führten somit auch zu weiterhin hohen Preisen in Isomalt. Hinzukommt, dass Isomalt eine hohe Nachfrage erfährt und die Marktkapazitäten knapp sind.

Verpackungsmaterial

Die Lieferkettenengpässe, sowie die Energiepreise (Spätfolgen des Ukraine Krieges) führten zu steigenden Preisen auf dem Papiermarkt, sodass auch auf der Beschaffungsseite der Preis für Wellpappe auch zu Beginn des Jahres 2024 abermals unter Druck geraten ist. Vor allem zur Papierherstellung notwendige Rohstoffe, wie Altpapier haben sich überdurchschnittlich verteuert.

Vom Krieg in der Ukraine waren besonders die Gläser betroffen. Hier waren für die Gesellschaft Preissteigerungen aufgrund des Rohstoffes, der Energie und Transportsituation zu verzeichnen.

Auch im Bereich der Folienbeschaffung sind die europaweiten Auswirkungen des Ukraine Krieges als Einfluss auf die Preisentwicklung zu bewerten. Hier sind auf Grund der Energiepreise Preiserhöhungen zu entnehmen.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024/2025

Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2024/2025 bei Zucker ab Oktober 2024 von stark fallenden Preisen und bei Isomalt von einem günstigeren Jahr aus. Bei dem Rohstoff Glukose wird, zumindest zum Ende des Kalenderjahres, eine weitere Degression der Preise für das neue Geschäftsjahr erwartet. Dies wird allerdings stark von weiteren Entwicklungen im Ukraine Konflikt abhängig sein. Bei Gelatine geht die Gesellschaft davon aus, dass der Preis im Geschäftsjahr 2024/2025 weiter fallen wird.

Die Nachfrage auf dem Verpackungsmarkt bleibt weiterhin moderat. Dadurch wird es allerdings zu keinen weiteren Lieferverzögerungen und Preissteigerungen kommen, sodass die Gesellschaft erwartet, dass die Folienpreise im Geschäftsjahr 2024/2025 moderat sinken werden. Hier bleibt allerdings abzuwarten, wie sich der Öl-Preis entwickelt. Einen weiteren Aspekt werden die gestiegenen Frachtkosten der Rohware aus Asien ausmachen. Aufgrund der Angriffe der Huthi-Rebellen im Roten Meer, sehen sich die Reedereien gezwungen den weiten Umweg über Afrika in Kauf zu nehmen und entsprechende Mehrkosten weiter zu berechnen, sodass hier mit steigendem Transport/-Frachtkosten zu rechnen ist.

Auf Seiten der Beschaffung von Papier und Wellpappe wird die Preissituation angespannt bleiben, und es ist mit weiteren steigenden Preisen zu rechnen.

Demgegenüber wird weiterhin intensiv geprüft, wie die Gesellschaft Verpackungsmaterialien einsparen und somit die Einkaufsmenge reduzieren kann. Hinzukommend wird es im Jahr 2024/2025 verstärkt auf die Entwicklung der Strom und Gaspreise ankommen.

3.4 Investitionen

Im Rumpfgeschäftsjahr 2024 hat die SWEET TEC GmbH rund TEUR 2.942 (Vorjahr: TEUR 3.832) in das Anlagevermögen investiert. Die Gesellschaft hat im Rumpfgeschäftsjahr 2024 hauptsächlich in Bau befindliche neue Maschinen und Anlagen investiert und hat somit weiter den Umbau, Ausbau sowie die Automatisierung der Produktionsanlagen forciert.

3.5 Personalbereich

Der Personalbestand betrug im Rumpfgeschäftsjahr 2024 durchschnittlich 487 (Vorjahr: 480) Mitarbeiter. Hiervon sind 414 (Vorjahr: 413) Mitarbeiter im Produktionsbereich und 73 (Vorjahr: 67) Mitarbeiter im Verwaltungsbereich tätig.

3.6 Forschung und Entwicklung

Auch im Rumpfgeschäftsjahr wurde der Bereich Forschung und Entwicklung durch eine gezielte Weiterentwicklung des Know-hows gestärkt. Ziel ist es, die aktuelle Produktqualität stetig zu verbessern und durch innovative Rohstoffe weiterzuentwickeln. Hierbei liegt der Fokus weiterhin auf vegane/vegetarische und auf länderspezifische Produkte. Im Rumpfgeschäftsjahr 2024 konnten fünf neue Produkte zur Einführung in nationale und internationale Märkte vorbereitet werden.

3.7 Qualitäts- & Nachhaltigkeitsmanagement

Die konstant hohe Qualität der Produkte bildet das Fundament der Unternehmensphilosophie und ist die Basis für den ökonomischen Erfolg der SWEET TEC GmbH. Die Geschäftsprozesse der SWEET TEC GmbH sind im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems und der IFS Food-Zertifizierung entsprechend so ausgelegt, dass die Süßwaren unter Berücksichtigung höchstmöglicher Hygiene, Lebensmittelsicherheit und Qualität hergestellt werden. Die Einhaltung dieses hohen Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitsstandards wird jährlich in unangekündigten Audits überprüft.

Nachhaltigkeit bedeutet für die SWEET TEC GmbH das Gestalten einer Entwicklung, welche die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert. Dabei hat sie gleichzeitig den Blick dafür, dass nachfolgende Generationen dadurch keine Nachteile haben, sondern bestenfalls profitieren. Als Unternehmen ist sich die SWEET TEC GmbH ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber ihrer Region, den hier lebenden Menschen und insbesondere gegenüber ihren Mitarbeitenden bewusst.

Bereits seit 2010 ist die SWEET TEC GmbH Mitglied im ZNU (Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung) Partnernetzwerk, welches mittlerweile ca. 100 Mitglieder aus Wissenschaft, Industrie, Logistik- und Dienstleistungsbranche verbindet und auf dem Weg der nachhaltigen Unternehmensführung unterstützt.

Im Geschäftsjahr 2022 nahm die SWEET TEC GmbH zum zweiten Mal am Nachhaltigkeitsranking von EcoVadis teil und wurde erneut mit der Silber-Medaille ausgezeichnet. Die Bewertung konzentriert sich auf 21 Kriterien, die in vier übergeordnete Themenbereiche gegliedert sind (Umwelt, Arbeitspraktiken & Menschenrechte, Ethik/faire Geschäftspraktiken, nachhaltige Beschaffung). Die Kriterien basieren auf internationalen CSR-Standards wie den Global Compact Principles, den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), dem Global Reporting Initiative (GRI) Standard, der ISO 26000 sowie den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte.

Mit diesem Ergebnis gehörte die SWEET TEC GmbH zu den besten 25 % der von EcoVadis bewerteten Unternehmen. Die nächste Bewertung wird im Kalenderjahr 2024 durchgeführt.

Seit ihrer Gründung versucht die SWEET TEC GmbH im Rahmen ihrer Unternehmenspolitik auch die Ressourcen in Verpackung und Transport zu schonen. Dabei setzt die Gesellschaft von Beginn an auf Mehrwegsysteme in der Rohstoffbeschaffung. Rohstoffe wie unter anderem Zucker und Glukose werden bei SWEET TEC GmbH in Silo-Fahrzeugen und Mehrweg-Containern angeliefert. Wo es im Einflussbereich der SWEET TEC GmbH liegt, setzt sie zudem bei Entwicklung und Herstellung seit vielen Jahren auf nachhaltige Quellen in der Rohstoffauswahl (z.B. RSPO-zertifiziertes Palmöl [Segregated-Standard]). Diese Standards stellen neben den Umweltschutzkriterien auch hohe soziale Anforderungen (z.B. bezogen auf Menschenrechte, Arbeits- und Lebensbedingungen in den Anbaugebieten) dar. Darüber hinaus ist geplant, die SWEET TEC GmbH im Kalenderjahr 2024 erstmals nach dem SMETA (Sedex Members Ethical Trade Audit)-Standard zu verifizieren, der Arbeitsbedingungen (z.B. Arbeitssicherheit und Gesundheit), Unternehmensethik und Umweltschutzkriterien bewertet.

Die Gesellschaft unterhält ein umfassendes Energiemanagement (Zertifizierung nach ISO 50001 seit 2015), dass sich zum Ziel nimmt den Energiebedarf und den CO 2 -Ausstoß stets zu verringern. Die Schonung natürlicher Ressourcen bzw. die Reduktion im Einsatz von eingesetzten Energien wird auch bei neuen Prozessen und Neuinvestitionen berücksichtigt. Eine Reihe von Reduktionsmaßnahmen (BHKW, Wärmerückgewinnung Kälteanlage, Abwasservorbehandlung, Optimierung der Druckluftsteuerung, Umstellung auf LED, Ausbau der Messtechnik und des Monitoringsystems zur Identifikation von Optimierungspotenzialen, etc.) führte bereits über die vergangenen Jahre zu bedeutenden Einsparungen.

Bedeutende Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz waren die Laufzeitoptimierung des BHKWs sowie die Steigerung der Klärgasnutzung aus der Abwasservoranlage. Im Jahr 2023 konnten Optimierungen im Bereich Dampf umgesetzt werden, um den Energiebezug der SWEET TEC GmbH zu reduzieren. Dabei wurden neue Isolierungen an dampfgeführten Leitungen sowie Heißwasserleitungen implementiert. Zudem wurde ein Projekt zur Optimierung der Wärmerückgewinnung der Druckluftkompressoren initiiert, welches im Jahr 2024 finalisiert wird. Zum Ende des Jahres 2023 wurde begonnen eine PV-Anlage zu installieren, wodurch im Jahr 2024 die SWEET TEC GmbH einen Teil des Strombedarfes selbst mit erneuerbaren Energien erzeugen wird.

Zusätzlich werden auch die Treibhausgasemissionen des Standortes seit 2020 jährlich bilanziert, um hier Möglichkeiten zu ermitteln, diese weiter zu reduzieren. Die Berechnung erfolgt zusammen mit einem externen Partner und in Anlehnung an die Richtlinien des GHG-Protokolls für das vorherige Geschäftsjahr.

3.8 Soziales Engagement

Soziale Verantwortung

Das Rumpfgeschäftsjahr 2024 umfasste lediglich zwei Wintermonate, wodurch das soziale Engagement aufgrund der Witterungsbedingungen stark eingeschränkt war. Nichtsdestotrotz spielt das Thema bei der SWEET TEC GmbH, wie bereits in der Vergangenheit, eine bedeutende Rolle.

Mitarbeitergesundheit

Im Februar 2024 haben wir mit unserem zertifizierten Sporttrainer einen neuen Rückenschul-Sportkurs eingeführt, um Rückenproblemen vorzubeugen oder auch Rückenschmerzen durch aktive Bewegung zu lindern.

Ausbildung

Im Januar 2024 konnten zwei Auszubildende Ihre Ausbildung zum Elektroniker erfolgreich beenden und sind in ein Angestelltenverhältnis übergegangen.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die dargestellten Vergleichszahlen bei der Vermögens- und Finanzlage beziehen sich auf das vorangegangene volle Geschäftsjahr. Die Vergleichszahlen bei der Ertragslage spiegeln nicht das komplette Geschäftsjahr 2023 wider, sondern sind Durchschnittswerte, die mit Zweizwölftel des Vorjahreswertes herangezogen wurden, und sie dienen der besseren Veranschaulichung der Entwicklungen und Ergebnisse des Rumpfgeschäftsjahres, das einen Zeitraum von zwei Monaten umfasst.

Im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr 2024 erhöhte sich das Anlagevermögen um TEUR 2.098 auf TEUR 39.371. Unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 772 und den Anlagenabgängen von TEUR 75 wurden TEUR 2.942 in das Anlagevermögen investiert. Die Zugänge betreffen hauptsächlich den Bereich geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (TEUR 2.792).

Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 624 verringert. Diese Entwicklung beruht im Wesentlichen auf zwei gegenläufigen Effekten. Die SWEET TEC GmbH hat in das Vorratsvermögen investiert (+ TEUR 4.316) und dagegen hat sich der Bestand an liquiden Mitteln verringert (- TEUR 4.874).

Das Vorratsvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.316 angestiegen (TEUR 36.894 Vorjahr: TEUR 32.578). Dieser Anstieg beruht auf einen um TEUR 5.158 gestiegenen Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren. Mit diesem Bestandsaufbau gewährleistet die Gesellschaft zu jederzeit Lieferfähig zu sein und den Anforderungen ihrer Kunden vollumfänglich nachzukommen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.048 verringert (TEUR 6.271; Vorjahr: TEUR 7.319).

Das Eigenkapital ist aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses von TEUR 656 gegenüber dem Vorjahresstichtag auf TEUR 23.798 gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich leicht auf 26,1% erhöht. Die Bilanzsumme ist um TEUR 2.093 auf TEUR 91.133 gestiegen.

Die SWEET TEC GmbH weist Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.889 (Vorjahr: TEUR 2.644) für mehrere Veranlagungszeiträume aus. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 934 auf TEUR 5.181 verringert und wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen gebildet.

Im Rumpfgeschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft keine neuen Bankdarlehen zur Finanzierung der getätigten Auszahlungen in das Sachanlagevermögen aufgenommen und alle Darlehen planmäßig getilgt. Somit werden insgesamt TEUR 2.956 (Vorjahr: TEUR 3.158) unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 3.368 auf TEUR 14.988 gestiegen. Dies korrespondiert unter anderem mit dem Anstieg des Vorratsvermögens und des Anlagevermögens.

Die Umsatzerlöse im Rumpfgeschäftsjahr haben sich im Vergleich zu 2/12 des Vorjahres um TEUR 4.325 auf TEUR 29.774 verringert.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) hat sich demzufolge im Vergleich zu 2/12 des Vorjahreszeitraums um TEUR 2.009 auf TEUR 33.255 verringert. Der Bestandsaufbau konnte den Umsatzrückgang im Vergleich zu 2/12 des Vorjahreszeitraums nicht kompensieren.

Korrespondierend zur Entwicklung der Gesamtleistung hat sich der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahreszeitraums auf TEUR 20.325 verringert.

Die Personalaufwendungen betrugen im Rumpfgeschäftsjahr TEUR 4.832 und haben sich im Vergleich zu 2/12 des Vorjahreszeitraums um TEUR 596 erhöht. Dieser Anstieg beruht im Wesentlichen auf die im Berichtsjahr gestiegenen Mitarbeiterzahlen.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich im Vergleich zu 2/12 des Vorjahreszeitraums um TEUR 164 reduziert und liegen bei TEUR 772.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 6.271) haben sich im Vergleich zu 2/12 des Vorjahreszeitraums um TEUR 52 erhöht. Durch das gestiegene Vorratsvermögen haben sich die Logistikkosten zum Stichtag im Verglich zu 2/12 des Vorjahreszeitraums erhöht. Des Weiteren sind die Energiekosten - bedingt durch Preissteigerungen - im Vergleich zu 2/12 des Vorjahreszeitraums angestiegen. Dagegen haben sich die Fremdarbeitskosten sowie die Frachtkosten im Vergleich zu 2/12 des Vorjahreszeitraums verringert.

Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich im Rumpfgeschäftsjahr im Vergleich zu 2/12 des Vorjahres um TEUR 161 auf TEUR 914. Insgesamt erwirtschaftete die SWEET TEC GmbH einen Jahresüberschuss von TEUR 656 (Vorjahr: 2/12 Zeitraum TEUR 741). Dies bewertete die Geschäftsführung bezogen auf das Rumpfgeschäftsjahr in diesem Marktumfeld als positiv.

Der Liquiditätsbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.874 auf TEUR 4.925 reduziert.

TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit: -672
Cashflow aus der Investitionstätigkeit: -2.869
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit: -1.333
-4.874

Ursächlich für den negativen operativen Cashflow im Rumpfgeschäftsjahr 2024 ist der starke Aufbau beim Vorratsvermögen. Das positive Jahresergebnis als auch die Zunahme bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten dies nicht kompensieren. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist ebenfalls negativ. Hier wurde in neue Projekte investiert, um zukünftiges Wachstum zu sichern. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zeigt das die Gesellschaft ihren Tilgungsverpflichtungen nachgekommen ist und keine neuen Bankdarlehen in Anspruch genommen wurden. Es bestehen aus heutiger Sicht für das Unternehmen keine Liquiditäts- oder Finanzierungsrisiken.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

5.1 Chancenbericht

Die SWEET TEC GmbH erweitert permanent in die Betriebsdatenerfassungssysteme, um gezielt Schwachstellen in verschiedenen Prozessbereichen zu erkennen und zu reduzieren. Die dadurch geschaffene Transparenz führt zu einer ständigen Optimierung der Prozessabläufe und zur Steigerung der OEE (Overall Equipment Effectiveness). Die Wachstumsraten führen weiterhin dazu, dass das Management und die Mitarbeiter immer wieder an neuen Prozessen arbeiten und damit die Lernkurve des Unternehmens insbesondere durch neue Mitarbeiter weiterhin intensiv durch das Management unterstützt werden muss.

Durch die ständigen Investitionen in neue Maschinen und der Modernisierung von bestehenden Produktionsanlagen verschafft sich die SWEET TEC GmbH eine wettbewerbsfähige Ausgangssituation für die kommenden Jahre. Durch diese Unternehmensstrategie wird weiterhin an der Effizienz der Produktion und der Diversifikation der Produkte gearbeitet. Unter anderem werden dadurch Rüstzeitverluste bei kleineren Losgrößen reduziert und Ausschussquoten verringert.

Zudem müssen im Geschäftsjahr 2024/2025 aufgrund des hohen Wachstums weitere Investitionen in Pack- und Gießkapazitäten umgesetzt werden.

Innovatives Denken zeichnet die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der SWEET TEC GmbH aus. Diese Kernkompetenz führte im Rumpfgeschäftsjahr 2024 dazu, dass der Produktmix weiterhin auf hohem Niveau liegt und die SWEET TEC GmbH in die Lage versetzt, ihren Kunden Produkte zu liefern, die vom Endkonsumenten nachgefragt werden. Dabei achtet die Gesellschaft darauf, dem geändertem Konsumentenverhalten - speziell bei vegetarischen und veganen Produkten - Rechnung zu tragen und somit auch für die kommenden Jahre wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die weiterhin voranschreitende Digitalisierung der Verwaltungsarbeitsplätze schafft neue Arbeitsmodelle sowie angepasste Arbeitszeitmodelle, so dass die Gesellschaft sich den wandelnden Bedürfnissen der "neuen Mitarbeitergeneration" stellt.

Die SWEET TEC GmbH lässt in den Wachstumsbestrebungen ihre ökologische Verantwortung nicht außer Acht. Durch moderne Anlagen und innovativen Lösungsansätzen hat die Gesellschaft es im Rumpfgeschäftsjahr 2024 geschafft, die Ressourcen möglichst schonend einzusetzen. Auch in dem Geschäftsjahr 2024/2025 wird die Gesellschaft daran arbeiten, diesen Prozess zu verbessern.

Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass die SWEET TEC GmbH durch das Bestreben, stets in ihrem Handeln besser zu werden sowie den geändertem Konsumentenverhalten Rechnung zu tragen, großes Potential sieht, langfristig den Umsatz und Absatz zu steigern.

5.2 Risikobericht

Die weltweit wechselhafte Situation der einzelnen Industrieländer und speziell der seit dem 24. Februar 2022 widerrechtliche Übertritt der Grenzen des ukrainischen Staatsgebiets durch das russische Militär führt weiterhin zu Unsicherheiten auf den Weltmärkten und damit nicht nur verbunden zu Preisschwankungen, sondern auch zu möglichen Beschaffungsengpässen. Ferner werden die Lieferketten immer wieder durch neue geopolitische Krisen in der Welt - unter anderem im Roten Meer - belastet, so dass langfristig Unsicherheiten auf der Beschaffungsseite bestehen.

Zu dem belasten außergewöhnliche Klimabedingungen, unter anderem langanhaltende Trockenperioden im Sommer, die Verfügbarkeit der Rohstoffe sowie die Rohstoffpreise. Diesen Rohstoff-, Verpackungs- sowie Energiepreisschwankungen begegnet die SWEET TEC GmbH durch Abschlüsse von Lieferkontrakten, so dass die Gesellschaft sich gut aufgestellt sieht.

Weiterhin beschäftigt die SWEET TEC GmbH der Fachkräftemangel. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 konnten Planstellen mit eigenem Personal nicht besetzt werden, so dass entweder auf Zeitarbeitskräfte zurückgegriffen werden musste oder dieser Fachkräftemangel Einfluss auf die Produktivität des Unternehmens hatte. Dies hat sich auch in den ersten zwei Monaten 2024 nicht geändert. Um dem entgegenzuwirken, wird weiterhin ein erheblicher Ressourcenaufwand zur Fachkräftesicherung notwendig werden müssen. Es ist weiterhin geplant den Bereich Ausbildung weiter zu forcieren und somit neue Fachkräfte zu gewinnen.

Das geänderte Konsumentenverhalten stellt für die Gesellschaft eine Herausforderung dar. Produkte, die in der Vergangenheit konsumiert wurden, werden zukünftig nicht mehr so stark am Markt nachgefragt werden. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit innovativen Produkten und dem Erkennen von Endkonsumentenverhalten, sowie durch die Investition in neue Produktionstechnologien.

Seit einigen Jahren sieht sich die Gesellschaft immer umfangreicheren und in ihrer Vielzahl sich häufenden gesetzlichen regulatorischen Anforderungen - unter anderem durch die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und dem europäischen und deutschem Lieferkettengesetz - konfrontiert. Damit die SWEET TEC GmbH diesen zusätzlichen gesetzlichen Anforderungen entspricht, wird das bestehende Nachhaltigkeitsteam weiter aufgestockt und speziell geschult.

Fremdwährungen stellen für die Gesellschaft kein bedeutendes Risiko dar.

Möglichen Liquiditätsrisiken entgegnet die Gesellschaft durch den Einsatz einer rollierenden Liquiditätsplanung.

Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass die Risiken der Geschäftstätigkeit schwieriger geworden sind, aber noch überschaubar sind. Wesentlichen Risiken wird mit geeigneten Gegenmaßnahmen begegnet. Bestandsgefährdende Risiken werden von der Geschäftsführung derzeit nicht gesehen. Der Krieg in der Ukraine und die klimatischen Veränderungen in der Welt und damit die stark schwankenden Rohstoffpreise können zu Umsatz- und Ergebniseffekten, führen denen das Management durch Preisanpassungen und Prozessoptimierungen und Kostenreduktionsprogramme begegnet, um diese Effekte aufzufangen.

5.3 Prognosebericht

Für die deutsche Konjunktur stehen für das neue Jahr 2024 die folgenden Aspekte besonders im Fokus:

Die Konjunkturprognosen wurden zuletzt deutlich nach unten korrigiert. Nach einem Minus von 0,3% des Wirtschaftswachstums im Jahr 2023 gehen die Einschätzungen konsensual von einem sehr geringen Wachstum im Jahr 2024 aus, was je nach Institut bei 0,2% (z.B. Bundesregierung, ifo-Institut, HWWI) - 0,6% (z.B. IWF und DIW) gesehen wird. Konsensual ist hierbei ebenfalls die Einschätzung, dass sich für die deutsche Wirtschaft erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 eine wirtschaftliche Erholung zeigen wird.

Haupttreiber der wirtschaftlichen Erholung wird der private Konsum sein. In der Erwartung sinkender Zinsen, abflachender Inflation und gleichzeitig steigender Löhne aufgrund hoher Tarifabschlüsse im Jahr 2023 gehen die Institute davon aus, dass die Sparneigung der Konsumenten ab und der Konsum zunehmen wird.

Durch ein Anziehen der globalen Industrieproduktion wird eine Erholung der exportorientierten Wirtschaft in der 2. Jahreshälfte 2024 erwartet, die dann im Jahr 2025 wieder zu steigendem Investitionsverhalten führen dürfte.

Die Inflationsrate soll nach knapp 6% im Jahr 2023 im Jahr 2024 weitergehend auf 2,2% (ifo Institut) bis 2,8% (Bundesregierung) absinken. Die Markterwartungen bezüglich der weiteren Zinsentwicklung gehen davon aus, dass die EZB die Leitzinsen in 1-3 Schritten ab Sommer 2024 um 25-75 Basispunkte absenken wird.

Die Ertragsplanung der SWEET TEC GmbH für das Geschäftsjahr 2024/2025 geht insgesamt von einem höheren Niveau als im Rumpfgeschäftsjahr 2024 aus. Dabei wird der Umsatz anteilig (2/12) leicht über Vorjahresniveau liegen. Die Beschaffungsmarktsituation wird sich im Kalenderjahr 2024/2025 leicht entspannen, so dass sich dieses positiv auf den Rohertrag auswirkt. Gegenläufig dazu werden die Personalkosten, angelehnt an die allgemeine inflationäre Situation, überproportional steigen. Auch bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwartet die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024/2025 steigende Kosten, so dass insgesamt das Ergebnis vor Steuern aufgrund des Rumpfgeschäftsjahr leicht unter dem Vorjahr liegen wird.

Gerade unter der allgemeinen inflationären Situation wird an Einsparungen in der Kostenstruktur der Gesellschaft intensiv gearbeitet. Zudem sehen wir uns, durch bereits eingeleitete, umfangreiche Kosteneinsparungs-, Optimierungs- und Automatisierungsprojekte der hochmodernen Produktionsstätte sowie der Weiterqualifizierung und Spezialisierung von Mitarbeitern, weiterhin auf einem guten Weg, die steigenden Kosten kompensieren zu können. Darüber hinaus trifft die SWEET TEC GmbH erhebliche Maßnahmen, über Zusatzmaßnahmen im Bereich der Sozialleistungen Mitarbeiter zu halten.

 

Boizenburg, den 30. September 2024

Oliver Schindler

Ralf Schulzke

Florian Schwarzkopf

Bilanz

Aktiva

29.2.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 39.371.420,71 37.273.753,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 223.848,00 237.639,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 223.848,00 237.639,00
II. Sachanlagen 39.147.572,71 37.036.114,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.972.386,05 19.092.524,05
2. technische Anlagen und Maschinen 13.912.156,18 14.408.153,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.049.804,00 1.041.813,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.213.226,48 2.493.624,90
B. Umlaufvermögen 51.038.065,49 51.662.555,69
I. Vorräte 36.893.685,06 32.577.859,54
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.260.319,06 11.688.164,99
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.140.242,65 4.554.685,08
3. fertige Erzeugnisse und Waren 21.493.123,35 16.335.009,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.219.301,32 9.286.030,67
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.270.745,34 7.318.949,91
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.948.555,98 1.967.080,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.925.079,11 9.798.665,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 723.476,23 103.837,30
Summe Aktiva 91.132.962,43 89.040.146,94

Passiva

29.2.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 23.797.927,78 23.141.652,01
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 50.000,00 50.000,00
III. Gewinnvortrag 22.891.652,01 18.443.682,76
IV. Jahresüberschuss 656.275,77 4.447.969,25
B. Rückstellungen 8.070.725,16 8.758.788,53
1. Steuerrückstellungen 2.889.337,67 2.643.549,31
2. sonstige Rückstellungen 5.181.387,49 6.115.239,22
C. Verbindlichkeiten 59.264.309,49 57.139.706,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.956.027,64 3.157.858,30
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.987.602,50 11.619.535,42
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 111.354,97 110.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 41.209.324,38 42.252.312,68
davon aus Steuern 336.305,93 294.968,57
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 11.927,89 10.549,18
Summe Passiva 91.132.962,43 89.040.146,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 29.2.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 29.774.022,10 204.594.341,83
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.481.104,23 6.989.538,03
3. sonstige betriebliche Erträge 219.897,69 1.667.077,94
davon Erträge aus Währungsumrechnung 9,31 7.579,84
4. Materialaufwand 20.325.154,00 136.484.992,77
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 20.325.154,00 136.484.992,77
5. Personalaufwand 4.832.397,61 25.420.581,46
a) Löhne und Gehälter 3.940.842,14 21.341.001,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 891.555,47 4.079.579,64
davon Aufwendungen für Altersversorgung 100.000,00 100.000,00
6. Abschreibungen 772.034,14 5.618.117,15
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 772.034,14 5.618.117,15
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.271.236,13 37.314.033,79
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 5.806,40
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 23.855,27
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 359.750,49 1.983.982,88
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 245.788,36 1.942.537,15
11. Ergebnis nach Steuern 668.663,29 4.510.567,87
12. sonstige Steuern 12.387,52 62.598,62
Jahresüberschuss 656.275,77 4.447.969,25

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 2024

SWEET TEC GMBH, Boizenburg

I. Allgemeine Angaben

Die SWEET TEC GMBH hat ihren Sitz in Boizenburg und ist unter der Nummer HRB 8596 im Handelsregister des Amtsgerichts Schwerin eingetragen.

Der Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 29. Februar 2024 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des 3. Buches des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB auf.

Die Folgenden dargestellten Vergleichszahlen beziehen sich auf das vorangegangene volle Geschäftsjahr und dienen der Veranschaulichung der Entwicklungen und Ergebnisse des Rumpfgeschäftsjahres, das einen Zeitraum von zwei Monaten umfasst.

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden, soweit nachstehend nicht anderslautend, unverändert fortgeführt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungssätze richten sich nach den voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, die im Wesentlichen den steuerlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung entsprechen.

Im Zugangsjahr wird die planmäßige Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Netto-Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben und, soweit die Anschaffungskosten EUR 250,00 übersteigen, am Ende des Rumpfgeschäftsjahres als Abgang gezeigt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Allgemeine Verwaltungskosten und Zinsen für Fremdkapital wurden nicht einbezogen.

Die Waren sind mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bestände der Ersatzteile werden unter den Vorräten in Höhe von TEUR 3.381 (Vorjahr: TEUR 2.977) ausgewiesen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Soweit erkennbare konkrete Ausfallrisiken zu Forderungen bestanden haben, wurden sie im Rahmen von Einzelwertberichtigungen bei der Bewertung berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Die zum Abschlussstichtag vorhandenen liquiden Mittel in Fremdwährung wurden zum Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank per 29. Februar 2024 ausgewiesen.

Ausgaben, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sie sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften ausreichend Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Aus Gründen der Wesentlichkeit wurde auf die Abzinsung einer Rückstellung mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr verzichtet.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag höheren Erfüllungsbeträgen bewertet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens und der auf diese entfallenden Abschreibungen und Zuschreibungen ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 200.000,00.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen zum Bilanzstichtag gliedern sich wie folgt:

29.02.2024
EUR
31.12.2023
EUR
Körperschaftsteuer 1.454.312,74 1.331.664,74
Gewerbesteuer 1.384.073,31 1.267.678,59
Solidaritätszuschlag 50.951,62 44.205,98
2.889.337,67 2.643.549,31

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 29. Februar 2024 wie folgt zusammen:

29.02.2024
EUR
31.12.2023
EUR
Personalrückstellungen 2.001.520,71 2.149.389,11
Ausstehende Rechnungen 1.926.390,59 966.211,80
Kundenboni 481.454,52 412.944,17
Vermittlungsprovision 300.000,00 1.800.000,00
Instandhaltung 184.132,14 339.709,14
Zinsen 154.585,53 351.681,00
Abschluss- und Prüfungskosten 99.304,00 61.304,00
Archivierungskosten 34.000,00 34.000,00
5.181.387,49 6.115.239,22

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag gliedern sich wie folgt:

Gesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit über 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.956.027,64 817.374,44 2.138.653,20 245.890,01
Vorjahr 3.157.858,30 881.851,09 2.276.007,21 279.140,07
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.987.602,50 14.354.150,52 633.451,98 0,00
Vorjahr 11.619.535,42 10.918.862,02 700.673,40 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 111.354,97 111.354,97 0,00 0,00
Vorjahr 110.000,00 110.000,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 41.209.324,38 4.674.771,32 36.534.533,06 19.511.048,42
Vorjahr 42.252.312,68 4.653.790,58 37.598.522,10 20.575.017,46
Gesamt 59.264.309,49 19.957.651,25 39.306.638,24 19.756.938,43
Vorjahr 57.139.706,40 16.564.503,69 40.575.202,71 20.854.157,53

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.956 (Vorjahr: TEUR 3.158) sind besichert durch:

Buchgrundschuld in Höhe von TEUR 1.250 auf dem Betriebsgrundstück der Gesellschaft.

Sicherungsübereignung der Maschinen, die im Zusammenhang mit der Verbindlichkeit angeschafft worden sind.

Raumsicherungsübereignung von Waren.

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 40.790 (Vorjahr: TEUR 41.854) sind besichert durch:

Buchgrundschuld in Höhe von TEUR 14.000 auf dem Betriebsgrundstück der Gesellschaft.

Sicherungsübereignung der Maschinen, die im Zusammenhang mit der Verbindlichkeit angeschafft worden sind.

Globalzession Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2024
TEUR
2023
TEUR
Inland 10.339 68.747
Ausland 19.435 135.848
29.774 204.595

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 80 handelt es sich im Wesentlichen um Gutschriften aus Gasabrechnungen, die das Vorjahr betreffen (TEUR 76), sowie um Bonusgutschriften (TEUR 4).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 14 handelt es sich im Wesentlichen um mehrere sonstige betriebliche Aufwandssachverhalte aus dem Vorjahr.

V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft haftet durch Bürgschaften und gesamtschuldnerische Mithaftungen für Darlehens- und Kontokorrentverbindlichkeiten von nahestehenden Unternehmen. Diese Verbindlichkeiten valutieren zum Bilanzstichtag mit TEUR 1.813.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Berichtsgesellschaft für die vorstehend übernommenen Haftungsverhältnisse kann als gering eingeschätzt werden, da weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung der betreffenden Unternehmen ausgegangen werden kann.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für bestehende Verträge in Höhe von TEUR 4.760 (Vorjahr: TEUR 4.598). Diese Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Mietverträge und Kfz-Leasingverträge/Gabelstapler-Leasingverträge sowie Beratungs- und Dienstleistungsverträge und enden zwischen März 2024 und März 2029.

VI. Sonstige Angaben

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Art der Honorare 2024
EUR
Abschlussprüfungsleistungen 35.000,00
Andere Bestätigungsleistungen 0,00
Steuerberatungsleistungen 8.000,00
sonstige Leistungen 365,00
Gesamt 43.365,00

Angaben zu Arbeitnehmern

Die Anzahl der bei der Gesellschaft beschäftigten Mitarbeiter betrug zum 29. Februar 2024 durchschnittlich 487 Personen (Vorjahr: 480 Personen) und entfiel auf folgende Bereiche:

Verwaltungsbereich: 73 Personen im Jahresdurchschnitt

Produktionsbereich: 414 Personen im Jahresdurchschnitt

Organe

Die Gesellschaft wurde im Rumpfgeschäftsjahr 2024 durch die Geschäftsführer Herrn Oliver Schindler, Dipl.- Kaufmann, Hamburg, Herrn Ralf Schulzke, Kaufmann, Brahlstorf, und Herrn Frank Göbel, Kaufmann, Gütersloh (bis 30. Juli 2024), vertreten. Darüber hinaus wird die Gesellschaft seit dem 01. August 2024 durch den Geschäftsführer Herrn Florian Schwarzkopf, Diplom-Ingenieur, Wickede (Ruhr), vertreten. Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

 

Boizenburg, den 30. September 2024

Oliver Schindler

Ralf Schulzke

Florian Schwarzkopf

Entwicklung des Anlagevermögens für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 29. Februar 2024

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
29.02.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen 1.452.056,22 0,00 0,00 1.452.056,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 27.685.701,35 28.786,60 0,00 27.714.487,95
2. technische Anlagen und Maschinen 77.676.409,91 49.485,52 2.175,99 77.723.719,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 5.191.086,19 71.853,02 0,00 5.262.939,21
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.493.624,90 2.792.201,58 72.600,00 5.213.226,48
114.498.878,57 2.942.326,72 74.775,99 117.366.429,30
Abschreibungen
01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung
EUR
29.02.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen 1.214.417,22 13.791,00 0,00 1.228.208,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.593.177,30 148.924,60 0,00 8.742.101,90
2. technische Anlagen und Maschinen 63.268.256,91 545.456,52 0,00 63.811.563,26
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 4.149.273,19 63.862,02 0,00 4.213.135,21
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
77.225.124,62 772.034,14 0,00 77.995.008,59
Buchwerte
29.02.2024
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen 223.848,00 237.639,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 18.972.386,05 19.092.524,05
2. technische Anlagen und Maschinen 13.912.156,18 14.408.153,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1.049.804,00 1.041.813,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.213.226,48 2.493.624,90
39.371.420,71 37.273.753,95

Bestätigungsvermerk

An die SWET TEC GmbH, Boizenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SWEET TEC GmbH, Boizenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWEET TEC GmbH, Boizenburg, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 29. Februar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 29. Februar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 29. Februar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 19. Dezember 2024

nbs partners GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Danneberg, Wirtschaftsprüfer

Michels, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss des Rumpfgeschäftsjahres zum 29. Februar 2024 wurde am 23. Dezember 2024 festgestellt.

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