Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 12509
Eingetragen
27.11.2013
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
An- und Verkauf sowie die Reparatur und Wartung von Automobilen und jegliche KFZ-bezogene Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gero Ganowiak
seit 5.2.2024
Geschäftsführer
Jürgen Janßen
seit 27.11.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Herbrand Holding GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Herbrand Holding GmbH & Co.KG

Kevelaer

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Herbrand Holding GmbH & Co. KG wurde im Jahr 2007 gegründet, um verschiedene auf dem Markt tätige Firmen zu bündeln und eine zukunftssichere Unternehmensstruktur zu schaffen, die allen Ansprüchen gewachsen ist. Dabei arbeiten die angeschlossenen Firmen eng mit den dem Konzern nahestehenden Herbrand-Autohäusern zusammen (nachfolgend zusammen mit dem Konzern als Verbund "Herbrand-Gruppe" genannt).

Die Herbrand Holding GmbH & Co. KG hat ihr Portfolio mit zusätzlichen Beteiligungen stetig erweitert und fungiert inzwischen als umfassender Dienstleister rund um den Themenbereich Mobilität. Es werden neben den Produkten der klassischen Autohäuser auch verschiedene Dienstleistungen angeboten, die eine Rundum-Versorgung des Kunden, aber auch die Unterstützung dritter Unternehmen ermöglichen sollen.

Die Dienstleistungsbereiche entwickeln sich immer weiter, und doch bleibt die Automobilbranche das wesentliche Standbein des Konzerns. Die Entwicklung des weltweiten Pkw-Markts war im Jahr 2021 zweigeteilt. Dank der kräftigen weltwirtschaftlichen Erholung bewegten sich die Verkaufszahlen in der ersten Jahreshälfte noch deutlich zweistellig über dem pandemiebedingt schwachen Vorjahresniveau. Im weiteren Jahresverlauf kamen allerdings die durch den Halbleitermangel bedingten Angebotsengpässe immer stärker zum Tragen. Aus diesem Grund war der Weltmarkt trotz weiterhin günstiger Nachfragesituation auf Kundenseite im zweiten Halbjahr im Vorjahresvergleich deutlich rückläufig. Im Gesamtjahr wurde das schwache Vorjahresniveau mit einem Plus von rund 5 % leicht übertroffen.

In Deutschland sanken die Pkw-Neuzulassungen um 10,3 % zum Vorjahr auf 2,62 Mio. zugelassene Einheiten in 2021 (2020: 2,92 Mio.). Während vor allem bei den herkömmlichen Antrieben Benzin und Diesel die Zulassungszahlen deutlich zurückgingen, waren die alternativen Antriebe von dem Abwärtstrend nicht betroffen. Dort setzte sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort: Mehr als jedes zehnte neu zugelassene Fahrzeug war ein rein batterie-elektrisches. Das sind in Summe fast 356.000 Autos, eine Steigerung von rund 83 % im Vergleich zu 2020. Auch Fahrzeuge mit einem Hybridantrieb legten bei den Zulassungszahlen noch einmal deutlich zu. Der Pkw-Gebrauchtwagenbereich musste einen Umsatzrückgang von 4 % zum Vorjahr hinnehmen, wobei die Durchschnittspreise pro Fahrzeug aufgrund der Knappheit an Fahrzeuge deutlich anstiegen. Das Jahr 2021 war aus Sicht der Werkstätten ein eher durchwachsenes Jahr. So waren rund 75% aller Pkw Halter mit ihrem Fahrzeug mindestens einmal in einer Werkstatt, aber die weiterhin reduzierte Jahresfahrleistung sorgte für weniger Verschleißreparaturen an den Fahrzeugen und weniger Inspektionen. Auch Unfallreparaturen wurden von PKW-Haltern seltener beauftragt.

Innerhalb des Konzerns gingen die Umsatzerlöse vor allem im Bereich der Autohäuser zurück, so dass der konsolidierte Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um rd. 5,6 % niedriger ausgefallen ist.

Der Konzern beschäftigte innerhalb der operativ tätigen Tochterunternehmen in 2021 durchschnittlich 352 Mitarbeiter sowie 24 Auszubildende. Um dem Fachkräftemangel erfolgreich zu begegnen, ist die Herbrand-Gruppe weiterhin stark auf die Ausbildung junger Menschen fokussiert.

Beteiligungen der Herbrand Holding GmbH & Co. KG

Die Herbrand Holding GmbH & Co. KG ist derzeit an den nachfolgend aufgeführten Unternehmen unmittelbar beteiligt:

Die Herbrand Wesel GmbH stellt einen klassischen Werkstattbetrieb für Nutzfahrzeuge dar, welcher sich seit der Gründung grundsätzlich positiv entwickelt hat. Die in 2020 eingeleitete Neuorganisation hat in 2021 nochmals zu einem Jahresfehlbetrag geführt. In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 hält dieser Trend noch an. Im Laufe des Jahres 2022 soll eine enge Anbindung an die Herbrand GmbH erfolgen, wodurch größere Synergieeffekte erreicht werden dürften, um den Standort in Zukunft wieder profitabel zu machen.

Gegenstand der EVOSEC GmbH & Co. KG ist die Erbringung von IT-Leistungen im Schwerpunkt für die Unternehmen der Herbrand-Gruppe, aber zunehmend auch für externe Kunden. Nach einem positiven Jahr 2021 wird auch für 2022 mit weiter steigenden Umsatzzahlen gerechnet, da die Weiterentwicklungen im Bereich Autohaussoftware konstant voranschreiten und auch externe Autohäuser die angebotenen Produkte im Zuge ihrer Digitalisierungsstrategie verstärkt nachfragen.

Gegenstand der Tip Top Autopflege GmbH sind hauptsächlich Dienstleistungen in den Bereichen Fahrzeugaufbereitung, Zulassungsdienst und Transport. Das Unternehmen hat in 2021 auch auf Grund der Auswirkungen der Corona-Pandemie einen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von rund 10 TEUR erwirtschaftet. Die ersten vier Monate 2022 ergaben noch keine deutliche Verbesserung der Ergebnislage. Soweit sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld nicht absehbar erholt, kann die Geschäftsführung jedoch mit Maßnahmen zur Kostensenkung gegensteuern.

Die Herbrand Personal Service GmbH ist im Bereich der Personalgestellung und -vermittlung tätig. Aktuell ist die wirtschaftliche Tätigkeit der Firma auf ein Minimum beschränkt, so dass nur unwesentliche Ergebnisse erwirtschaftet werden.

Gegenstand der Herbrand art mobil GmbH ist der An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen sowie alle hiermit im Zusammenhang stehenden Geschäfte und Tätigkeiten. Im Fokus stehen hierbei die beiden Marken Ford und seit 2020 auch Hyundai. Nach Anbindung der Marke Hyundai konnte die Firma in 2021 deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen und hat mit einem positiven Jahresergebnis abgeschlossen. Die ersten vier Monate zeigen auf Grund der Lieferengpässe bei den Herstellern spürbare Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahr, es wird aber dennoch mit einem positiven Ergebnis für das Jahr 2022 gerechnet.

Die Herbrand Verwaltung & Dienstleistung GmbH bietet umfassende Dienstleistungen für die Konzernmitglieder und nahestehende Unternehmen in den Bereichen Buchhaltung, Controlling, Personal, Einkauf und Facility Management, Marketing, Kundenservice, Online-Vertrieb und sonstige Verwaltung an. Das stetige Wachstum der Herbrand-Gruppe hat sich auch in 2021 positiv auf den Umsatz ausgewirkt. Dieser Trend wird u. a. durch die weitere Zentralisierung von Aufgaben innerhalb der Gruppe und Bündelung dieser Aufgaben in der Herbrand Verwaltung & Dienstleistung GmbH auch in 2022 fortsetzen.

Für die Herbrand Autoteile GmbH liegt der Schwerpunkt der Dienstleistungen in der Übernahme der Vermittlung und logistischen Abwicklung von Ersatzteil-Geschäften der Herbrand-Gruppe. Zwar sind die Umsatzerlöse auf Grund der Reduzierung des Markenportfolios in 2021 erwartungsgemäß gesunken, doch hat sich die Ertragslage dabei deutlich verbessert. Für 2022 wird nach der nun abgeschlossenen Neuausrichtung mit ähnlichen Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.

Die Daniels GmbH betreibt eine Werkstatt der Marke Mercedes-Benz. Für 2021 wurden zum Teil auch bedingt durch Sondergeschäfte deutlich steigende Umsatzerlösen verzeichnet, die Gesamtentwicklung war dabei weiter erfreulich. 2022 entwickelt sich bisher weiter positiv, so das mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau gerechnet wird.

Mit 50 % ist die Herbrand Holding GmbH & Co. KG seit 2015 an der Auto Sibbing GmbH & Co. KG beteiligt. Die Umsatzzahlen haben sich auch in 2021 weiterhin erfreulich positiv entwickelt und sorgen somit für eine sehr gute Auslastung des vor einigen Jahren erweiterten Standorts. 2022 wird damit gerechnet, dass sich der Umsatz spürbar weiter erhöht. Da die Gesellschaft als assoziiertes Unternehmen behandelt wird, wird sich die Umsatzentwicklung nicht in der Gesamtleistung des Konzerns widerspiegeln.

Seit dem 1. Januar 2019 ist die Herbrand Holding GmbH & Co. KG ebenfalls mit 50 % an der Auto-Siebertz GmbH beteiligt. Analog zur Prognose aus dem Vorjahresbericht ergab sich in 2021 nochmals ein leichter Rückgang der Umsatzerlöse, jedoch bei einem weiterhin insgesamt positiven Verlauf in der Gesamtentwicklung des Unternehmens. Die ersten Monate des Jahres 2022 deuten auf erstmals spürbar steigende Umsatzerlöse hin, welche sich auch nochmals positiv auf die Ertragslage auswirken. Da die Gesellschaft als assoziiertes Unternehmen behandelt wird, wird sich die Umsatzentwicklung nicht in der Gesamtleistung des Konzerns widerspiegeln.

In 2021 wurde die Herbrand-Jansen Mönchengladbach GmbH auf die Herbrand-Jansen Neuss GmbH verschmolzen, welche nun unter dem Namen Herbrand-Jansen GmbH firmiert. Die Herbrand-Jansen GmbH ist als Rechtsnachfolgerin der beiden verschmolzenen Firmen weiterhin im An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen tätig. Mit der Verschmelzung wurde parallel eine Neuausrichtung des Markenportfolios eingeleitet: Bereits im Laufe des Jahre 2021 wurde der Verkauf der Marke Toyota eingestellt, was zu deutlichen Umsatzrückgängen und mitunter zu einem deutlich 6-stelligen Jahresfehlbetrag führte. Dafür vertreibt die Firma seit Beginn des Jahres 2022 neben Fahrzeugen der Marke Peugeot und Mitsubishi auch weitere Marken der Stellantis-Gruppe, namentlich Citroën, Opel und DS. Weiterhin werden auch alle im Kfz-Handel üblichen Dienstleistungen und Produkte rund um diese Fahrzeuge angeboten. Für das Jahr 2022 besteht das Ziel, die Umsatzzahlen des Vorjahres zu erreichen. Für das Gesamtjahr wird gemäß Planung aufgrund der Anlaufphase mit dem neuen Markenportfolio und den anhaltenden langen Lieferzeiten für PKWs mit einem deutlich negativen Ergebnis gerechnet.

Bei der CaRent Autovermietung GmbH handelt es sich um eine Tochter der Herbrand-Jansen GmbH. Das Unternehmen ist im Bereich der Autovermietung tätig und verzeichnete in 2021 sinkende Erlöse aus Vermietung und Fahrzeugverwertung. Hier wirkt sich unter anderem auch die schlechte Verfügbarkeit von Neuwagen aus, welche nach der Nutzung wieder veräußert werden könnten. Für 2022 wird mit Erlösen auf gleichbleibendem Niveau gerechnet.

Die Herbrand-Jansen Grevenbroich GmbH führt einen markenunabhängigen PKW Gebrauchtwagenhandel. Darüber hinaus werden Leistungen im Werkstattservice und Teilebereich angeboten. Analog zur Herbrand-Jansen GmbH, erfolgte in 2021 eine Trennung von der Marke Toyota im Vertrieb, was sich ebenfalls in rückläufigen Umsatzzahlen bemerkbar machte. Bei der Firma handelt es sich um ein weiteres Tochterunternehmen der Herbrand-Jansen GmbH. Für 2022 wird mit zum Vorjahr stabilen Umsätzen gerechnet.

An der Lackier- und Servicecenter Kleve GmbH ist die Herbrand Holding GmbH & Co. KG mit 16,67 % beteiligt. Das Unternehmen bietet vor allem Lackierung und Unfallinstandsetzung bei Kraftfahrzeugen an.

Weitere Beteiligungen sind zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses nicht geplant. Wie in den Vorjahren werden sich ergebende Markt-Chancen allerdings auf ihren Nutzen hin überprüft, so dass ein weiteres Wachstum nicht ausgeschlossen ist.

2. Erläuterungen zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurde im Geschäftsjahr 2021 durch die Ergebnisse der Herbrand-Jansen Betriebe negativ beeinflusst, welche ihre Ursache vor allem in einem schwierigen Marktumfeld und dem Einfluss der Markenneuausrichtung hatten. Die Neuausrichtungen in der Herbrand Wesel GmbH haben zu moderaten Verlusten geführt, die Tip Top Autopflege GmbH musste erstmals den schwierigen Marktbedingungen Tribut zollen und beendete das Jahr ebenfalls mit einem geringen Minus. Demgegenüber standen die positiven Ergebnisse aller weiteren Vertriebs- und Servicebetriebe sowie der Dienstleister innerhalb des Konzerns.

2.1 Konzern-Ertragslage

Die verschiedenen operativ tätigen Unternehmen haben sich im Geschäftsjahr 2021 in einem pandemiebedingt weiterhin zum Teil sehr schwierigen Umfeld größtenteils zufriedenstellend entwickelt. Die durch die Änderungen innerhalb der Herbrand-Jansen Betriebe zu erwartenden deutlichen Umsatzrückgänge konnten zu großen Teilen durch andere Tochterunternehmen aufgefangen werden.

Die konsolidierten Umsatzerlöse sanken trotzdem um 5,6 %. Die Wareneinsätze gingen dabei analog um 5,7 % zurück. Das Rohergebnis liegt um TEUR 886 unter Vorjahr.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,3 % geringfügig gesunken (TEUR - 44). Die Mitarbeiterzahlen wurden bei den sinkenden Umsätzen konstant gehalten, u.a. da mit Start des neuen Markenportfolios in 2022 bei der Herbrand-Jansen GmbH wieder mit einer Belebung der Umsätze zu rechnen ist.

Die Abschreibungen stiegen zum Vorjahr leicht um 2,1 %. Im Geschäftsjahr gab es keine nennenswerten Investitionen oder Abgänge, die zu größeren Veränderungen geführt hätten.

Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen verbessern das Ergebnis um ca. TEUR 890. Hierin enthalten ist u. a. ein Ertrag in Höhe von TEUR 480 als Sonderzahlung für die Umstrukturierung des Vertriebsnetzes. Der Ergebnisbeitrag aus assoziierten Unternehmen ist um TEUR 14 gesunken.

Insgesamt erwirtschaftete der Konzern einen Verlust von TEUR -115 (im Vorjahr: TEUR -4).

2.2 Konzern-Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 % auf TEUR 22.986. Die Eigenkapitalquote stieg dabei leicht auf nun 5,6 %.

Auf der Aktivseite wird der Rückgang der Bilanzsumme vor allem durch die Verringerung der Warenbestände geprägt. Dieser ergab sich aus dem Markenwechsel in den Herbrand-Jansen Betrieben, welcher zu sehr geringen Beständen zum Stichtag führte.

Analog ergab sich auf der Passivseite ein deutlicher Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, da die zum Stichtag vorrübergehend fehlenden Warenbestände nicht refinanziert werden mussten.

Nennenswerte, über die Bestandserhaltung hinausgehende Investitionen wurden in 2021 außerhalb des Fuhrparks nicht getätigt.

2.3 Konzern-Finanzlage

Der Bestand an flüssigen Mitteln sank im Jahresvergleich um TEUR 157. Den hohen Zuflüssen aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit standen hohe Abgänge im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und moderate Abgänge aus der Investitionstätigkeit gegenüber.

Die Zahlungsfähigkeit aller dem Konzern angeschlossenen Unternehmen war während des Geschäftsjahres und zum Abschlussstichtag stets gegeben und wird durch eine zeitnahe und permanente Liquiditäts-Steuerung und Überwachung auch künftig sichergestellt.

3. Risiken und Chancen

Nach Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation können wir den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken nicht erkennen.

Gesamtwirtschaftliche Risiken und Branchenentwicklung

Für den Konzern ist der Blick auf die Automobilbranche auch weiterhin wesentlich. Die Erwartung des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe lag zu Beginn des Jahres für 2022 mit 2,9 Millionen Neuzulassungen in der Pkw-Sparte oberhalb des durch COVID-19 und Lieferengpässen geprägten Vorjahres. Allerdings berücksichtigte diese Prognose noch nicht etwaige Effekte aus dem Ukraine-Krieg. Der Konflikt birgt neue Risiken für Lieferketten und Finanzmärkte und führt zu einer stetig steigenden Inflation mit verunsicherten Verbrauchern. Eine Prognose für das Gesamtjahr 2022 ist daher kaum möglich. Für das Gebrauchtwagengeschäft geht der ZDK von einer "schrittweisen Normalisierung" aus, im Bereich Service werden Auslastungsquoten geringfügig unter Vorjahresniveau vorhergesagt.

Sämtliche Prognosen der Automobilverbände dürften aufgrund der genannten Gründe auch in 2022 mit größeren Unsicherheiten behaftet sein. Die erreichte Immunität der Bevölkerung durch Impfung und Infektion sollte ausreichen, um ohne das Auftreten einer neuen Virusvariante erneute pandemiebedingte Schließungen der Automobilen Verkaufsstellen zu vermeiden. Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Konflikts werden aber sowohl bei den Automobilen Herstellern als auch im Automobilen Handel ihre Spuren hinterlassen. Die gesamtwirtschaftliche Lage scheint trotzdem aktuell zunächst noch stabil.

Anhand von umfangreich vorliegenden Reports und Kennzahlen bewertet die Geschäftsleitung die wirtschaftliche Situation der Unternehmen kontinuierlich neu und steuert mit entsprechenden Maßnahmen bei Abweichungen zu Planwerten und zu Benchmarks entgegen. Langfristig ist die Strategie des Unternehmens auf einen hohen Digitalisierungsgrad von Prozessen bei einer gleichzeitig hohen Bindung und Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden ausgelegt.

Liquiditätsrisiko

Derzeit ist, aufgrund der ausreichenden Ausstattung an Betriebsmittellinien von Banken und Herstellerbanken, keine Situation absehbar, in der sich ein Liquiditätsengpass ergeben würde. Das Unternehmen unterhält ein täglich verfügbares Liquiditätsreporting, monitort die Bestandsentwicklung von Fahrzeugen und Ersatzteilen, überwacht die offenen Posten in festgelegten Zyklen und erstellt rollierend Liquiditätsprognosen für die Zukunft.

Risikomanagement

Die Steuerung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäftes werden mit einem engmaschigen Controlling gewährleistet. Signifikante Abweichungen werden in monatlichen Auswertungen erfasst und erörtert. Zusätzlich werden in regelmäßigen Geschäftsführungsbesprechungen die erkennbare Marktentwicklung nebst Chancen und Risiken sowie wesentliche Aspekte der Unternehmenspolitik und die aktuelle Vermögens-, Finanz- und Ertragslage analysiert.

4. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2022 wird zumindest in der ersten Jahreshälfte in der Umsatz- und Ertragslage weiter durch Lieferengpässe beeinflusst werden. Diese finden ihre Ursache zum Teil noch in der Corona-Pandemie, zunehmend aber auch im Ukraine-Krieg. Eine verlässliche Prognose für die Entwicklung der einzelnen Konzernunternehmen ist unter diesen Gesichtspunkten nur bedingt möglich.

Insgesamt wird auf Grund der bisherigen Entwicklung mit etwas rückläufigen bis gleichbleibenden Umsatzzahlen zum Vorjahr gerechnet. Mit entscheidend wird sein, wie lange und in welchem Ausmaß der Ukraine-Konflikt fortschreitet und in der Folge die Verbraucherpreise weiter anziehen. Die Geschäftsführung geht mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Lage und den Effekten aus der Neuausrichtung des Markenportfolios in den Herbrand-Jansen Betrieben für 2022 von einem Konzernergebnis etwas unter Vorjahresniveau aus.

Konzernbilanz

Aktiva

Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.256,90 76.869,88
2. Geschäfts- oder Firmenwert 280.679,34 385.967,18
  403.936,24 462.837,06
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 235.919,66 280.372,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.801,55 16.150,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.111.150,43 5.742.311,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 429.629,67 13.586,71
  6.789.501,31 6.052.421,70
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.203.485,64 2.131.253,35
2. Sonstige Beteiligungen 331.419,08 331.419,08
3. Sonstige Ausleihungen 210,00 160,00
  2.535.114,72 2.462.832,43
  9.728.552,27 8.978.091,19
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe 571.482,89 704.534,96
2. Unfertige Leistungen 56.937,07 9.466,32
3. Waren 5.963.275,55 10.844.392,21
4. Geleistete Anzahlungen 59.534,99 0,00
  6.651.230,50 11.558.393,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.834.254,90 1.685.372,57
2. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 1.490.877,31 1.050.114,17
3. Forderungen gegen Gesellschafter 38.399,25 87.475,86
4. Sonstige Vermögensgegenstände 866.909,52 737.029,18
  4.230.440,98 3.559.991,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.273.282,24 2.430.242,48
  13.154.953,72 17.548.627,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 102.468,33 122.509,24
  22.985.974,32 26.649.228,18

Passiva

   
Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital    
I. Kommanditkapital 700.000,00 700.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.328.782,12 1.328.782,12
III. Konzernbilanzverlust -791.216,35 -676.671,06
  1.237.565,77 1.352.111,06
B. Unterschiedsbetrag aus der    
Kapitalkonsolidierung 57.045,31 57.045,31
C. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 142.682,01 199.229,96
2. Sonstige Rückstellungen 1.055.747,67 1.088.138,98
  1.198.429,68 1.287.368,94
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.664.176,90 11.954.529,14
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 164.010,33 146.467,46
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.415.836,53 890.930,90
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 8.771.257,47 8.527.694,99
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Unterbeteiligten 537.600,74 488.524,14
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.500.726,03 1.523.534,73
- davon aus Steuern: EUR 615.993,23 (i. V. EUR 535.032,00)    
- davon im Rahmen der soz. Sicherheit EUR 49.620,90 (i. V. EUR 31.665,03)    
  20.053.608,00 23.531.681,36
E. Rechnungsabgrenzungsposten 439.325,56 421.021,51
  22.985.974,32 26.649.228,18

Gewinn- und Verlustrechnung

2021
EUR
2020
EUR
1. Umsatzerlöse 62.210.335,47 65.935.415,98
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 47.470,75 7.311,50
3. Sonstige betriebliche Erträge 719.287,54 492.364,04
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -41.301.219,63 -43.908.108,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.001.023,63 -966.274,30
  -42.302.243,26 -44.874.382,85
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -10.463.819,57 -10.599.458,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.396.655,09 -2.305.321,49
- davon für Altersvorsorgung 7.563,94 EUR (i.V. 2.289,60 EUR)    
  -12.860.474,66 -12.904.779,59
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.216.312,69 -1.191.695,66
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.472.376,68 -7.136.410,59
8. Erträge aus Beteiligungen 24.156,39 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.500,52 18.767,51
10. Erträge / Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 232.622,69 246.184,12
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -301.628,55 -367.721,75
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag -208.882,89 -229.126,85
13. Ergebnis nach Steuern -114.545,37 -4.074,14
14. sonstige Steuern 0,08 0,00
15. Konzernjahresfehlbetrag -114.545,29 -4.074,14
16. Konsolidierter Verlustvortrag -676.671,06 -672.596,92
17. Konzernbilanzverlust -791.216,35 -676.671,06

Konzern-Anhang

I. Allgemein

Nach den Vorschriften des § 290 Abs. 1 HGB ist die Herbrand Holding GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Die Herbrand Holding GmbH & Co. KG wird beim Amtsgericht Kleve unter der Registernummer HR A 3099 geführt.

II. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethoden

In den Konsolidierungskreis sind neben der Herbrand Holding GmbH & Co. KG alle Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen die Herbrand Holding GmbH & Co. KG über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt bzw. die einheitliche Leitung ausübt. Die Einzelabschlüsse sämtlicher einbezogener Unternehmen (inklusive assoziierter Unternehmen) sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden.

Konsolidierungsstichtag

Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen schließen ihr Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2021.

Einbezogene Tochterunternehmen

Der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2021 umfasst neben dem Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen:

̶ Herbrand Wesel GmbH, Wesel 100,0 %
̶ EVOSEC GmbH & Co. KG, Bocholt 100,0 %
̶ EVOSEC Verwaltung GmbH, Bocholt 100,0 %
̶ Herbrand Holding Verwaltung GmbH, Kevelaer 100,0 %
̶ Tip Top Autopflege GmbH, Geldern 100,0 %
̶ Herbrand Personal Service GmbH, Kevelaer 100,0 %
̶ Herbrand art mobil GmbH, Kevelaer 100,0 %
̶ Herbrand Verwaltung & Dienstleistung GmbH, Kevelaer 100,0 %
̶ Herbrand Autoteile GmbH, Goch 100,0 %
̶ Daniels GmbH, Goch 100,0 %
̶ Herbrand-Jansen GmbH, Neuss 100,0 %
sowie deren Töchter  
- CaRent Autovermietung GmbH, Mönchengladbach 100,0 %
- Herbrand-Jansen Grevenbroich GmbH, Grevenbroich 100,0 %

Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen werden von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 b HGB für das zum 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr Gebrauch machen: Herbrand Holding GmbH & Co. KG und EVOSEC GmbH & Co. KG.

Für die Herbrand Wesel GmbH, Tip Top Autopflege GmbH, Herbrand Personal Service GmbH, Herbrand art mobil GmbH, Herbrand Verwaltung & Dienstleistung GmbH, Herbrand Autoteile GmbH, Daniels GmbH, CaRent Autovermietung GmbH, Herbrand-Jansen GmbH und Herbrand-Jansen Grevenbroich GmbH wird von der Befreiungsmöglichkeit nach § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

Konsolidierungsmethoden

Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen werden gemäß den Vorschriften des § 300 ff. HGB zur Vollkonsolidierung zum Konzernabschluss zusammengefasst. Die bis Ende 2009 erfolgten Kapitalkonsolidierungen erfolgten nach der sog. Buchwertmethode, bei der das Eigenkapital mit dem Betrag angesetzt wird, der dem Buchwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Aufgrund gesetzlicher Änderungen durch das BilMoG wird die Kapitalkonsolidierung ab 2010 nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Aktive Unterschiedsbeträge werden in Höhe von TEUR 140 als Firmenwert im Anlagevermögen ausgewiesen. Passive Unterschiedsbeträge werden in Höhe von TEUR 57 in einem eigenen Posten nach dem Eigenkapital als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Die Erstkonsolidierungen wurden jeweils auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Bei der Schuldenkonsolidierung werden konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten gegeneinander aufgerechnet. Restbeträge verbleiben nicht. Konzerninterne Erträge und Aufwendungen werden ebenfalls miteinander aufgerechnet.

Equity-Konsolidierung

Die Beteiligungen an der Auto Sibbing GmbH & Co. KG, Gescher, und der Auto Siebertz GmbH, Heinsberg, wurden nach der Equity-Methode unter Anwendung der Buchwertmethode bilanziert, da die Herbrand Holding GmbH & Co. KG über genau 50 % der Kapital-/Stimmrechte verfügt und einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik des assoziierten Unternehmens ausübt.

Die Erstkonsolidierung der Auto Sibbing GmbH & Co. KG erfolgte zum 1. Januar 2015, zu dem der Anteil an dem Unternehmen erworben wurde. Der im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung das anteilige Eigenkapital des assoziierten Unternehmens übersteigende Kaufpreis betrifft den Firmenwert, der analog zur angenommenen Werthaltigkeit der mit erworbenen Kundendaten über eine geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben wird. Im Geschäftsjahr 2021 wurde der Beteiligungswert um die Firmenwertabschreibung vermindert und um das anteilige erzielte und noch nicht ausgeschüttete Ergebnis des assoziierten Unternehmens erhöht. Der verbleibende Firmenwert beläuft sich auf TEUR 300.

Die Erstkonsolidierung der Auto Siebertz GmbH erfolgte zum 1. Januar 2019, zu dem der Anteil an dem Unternehmen erworben wurde. Der im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung das anteilige Eigenkapital des assoziierten Unternehmens übersteigende Kaufpreis betrifft den Firmenwert, der analog zur angenommenen Werthaltigkeit der mit erworbenen Kundendaten über eine geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben wird. Im Geschäftsjahr 2021 wurde der Beteiligungswert um die Firmenwertabschreibung vermindert und um das anteilige erzielte und noch nicht ausgeschüttete Ergebnis des assoziierten Unternehmens erhöht. Der verbleibende Firmenwert beläuft sich auf TEUR 249.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches angewandt worden.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken; sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der Bilanzposten dargestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des assoziierten Unternehmens entsprechen denen der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Konzernanlagespiegel.

Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände

Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und überwiegend in längstens 3 Jahren abgeschrieben.

Die im Zusammenhang mit den Übernahmen laufender Geschäftsaktivitäten durch die die Herbrand Wesel GmbH, Wesel, und die Daniels GmbH, Goch, entgeltlich erworbenen Firmenwerte werden - unter Berücksichtigung der Kundenbeziehungen sowie der übrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - linear über 10-15 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung des Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Technische Anlagen und Maschinen werden in längstens 7 Jahren, Betriebs- und Geschäftsausstattung in längstens 13 Jahren, Vorführwagen über 6 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Aus Gründen der Praktikabilität wurde der Betrag für unmittelbar aufwandswirksam zu erfassende Anschaffungskosten geringwertiger Anlagegüter auf EUR 800 festgelegt.

Finanzanlagen

Die Anteile an assoziierten Unternehmen betreffen die 50 %-ige Beteiligung an der Auto Sibbing GmbH & Co. KG, Gescher, und der Auto Siebertz GmbH, Heinsberg.

Die Bewertung der Auto Sibbing GmbH & Co. KG erfolgte zum Kaufpreis im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung, das anteilige Jahresergebnis wurde zugerechnet. Außerdem wurde der Beteiligungsbuchwert um die aufgelaufenen Abschreibungen auf den im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten Firmenwert (ursprünglich TEUR 1.000) vermindert. Der Buchwert übersteigt das anteilige Eigenkapital um TEUR 326.

Die Bewertung der Auto Siebertz GmbH erfolgte zum Kaufpreis im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung, das anteilige Jahresergebnis wurde zugerechnet. Außerdem wurde der Beteiligungsbuchwert um die aufgelaufenen Abschreibungen auf den im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten Firmenwert (ursprünglich TEUR 355) vermindert. Der Buchwert übersteigt das anteilige Eigenkapital um TEUR 248.

Die sonstigen Beteiligungen betreffen die 16,7 %-ige Beteiligung an der Lackier- und Servicecenter Kleve GmbH, Kleve, bewertet zum Kaufpreis im Zeitpunkt der Anteilsübernahme. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft betrug im Jahr 2021 TEUR 490.

Die sonstigen Ausleihungen betreffen Geschäftsguthaben bei Genossenschaftsbanken.

Vorräte

Die Bestandsermittlung erfolgte durch körperliche Aufnahme am Abschluss-Stichtag oder in Lagerbereichen mit ordnungsmäßigen Bestandsfortschreibungen im Laufe des Geschäftsjahres.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu fortgeschriebenen, durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten am Abschluss-Stichtag bewertet.

Bestände an Neuwagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Gebrauchtwagen sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten am Abschluss-Stichtag gemäß DAT-Bewertung bzw. Schwacke-Bewertung oder mit den bis zur Abschlussaufstellung tatsächlich erzielten Verkaufspreisen abzüglich noch anfallender Kosten und Gewinnabschlag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Wertberichtigungen waren nur im geringen Ausmaß erforderlich.

Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betreffen Forderungen gegen die Herbrand GmbH, Kevelaer, die Herbrand Niederrhein GmbH & Co. KG, Krefeld, die Herbrand Goch KG, Kevelaer und die Herbrand Fichtenhain GmbH & Co. KG, Krefeld. Darin sind per Saldo TEUR 299 aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Verrechnung mit gleichartigen Verbindlichkeiten enthalten.

Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen die assoziierten Unternehmen Auto Sibbing GmbH & Co. KG und Auto-Siebertz GmbH, in denen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 10 enthalten sind.

Forderungen mit Restlaufzeiten über 1 Jahr bestehen nicht.

Eigenkapital

Die Gewinnrücklagen bestehen in voller Höhe aus anderen Gewinnrücklagen.

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Aus der Erstkonsolidierung der CaRent Autovermietung GmbH resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 57. Eine Auflösung hat in 2021 nicht stattgefunden.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten bestehen ausschließlich aus Aufwandsabgrenzungen. Der passive Abgrenzungsposten enthält im Wesentlichen abgegrenzte Verkaufsförderungen und Umweltboni, welche erst im Folgejahr wirksam wurden/werden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (ausstehende Tantieme- und Provisionszahlungen, ausstehender Urlaub und Überstunden, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Personalkosten im Folgejahr), ausstehende Rechnungen, Gewährleistungsverpflichtungen, drohende Verluste aus Leasingrücknahmeverpflichtungen, Jahresabschlussprüfungs- und Steuerberatungskosten und Aufbewahrungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die bestellten Sicherheiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Herbrand GmbH, Kevelaer, der Herbrand Niederrhein GmbH & Co. KG, Krefeld, und der Herbrand Fichtenhain GmbH & Co. KG, Krefeld. Darin sind per Saldo Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.669 nach Verrechnung mit gleichartigen Forderungen enthalten.

Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die konsolidierten Umsatzerlöse des Geschäftsjahres betreffen mit ca. 49,4 Mio. EUR Erlöse aus dem Vertrieb von Kraftfahrzeugen und der Erbringung von Kfz-Serviceleistungen. Ferner entfallen die Umsatzerlöse mit ca. 12,8 Mio. EUR auf Dienstleistungen in den Bereichen Vertrieb, Verwaltung und Marketing, auf Reifeneinlagerung und Aufbereitung, Zulassung und Transport von Fahrzeugen sowie sonstigem Material, auf EDV-Softwareleistungen und auf Personalüberlassungen bzw. Reinigungsleistung.

Personalaufwand

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird mit Hinweis auf die analoge Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Periodenfremden Erträgen von TEUR 156 stehen periodenfremde Aufwendungen von TEUR 38 gegenüber.

An außerordentlichen Erträgen sind T€ 480 aus der Umstrukturierung des Vertriebsnetzes innerhalb der Toyota Deutschland GmbH und der daraus resultierenden Beendigung des Vertriebs der Marke Toyota enthalten.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Mietverpflichtungen für Geschäftsräume und bewegliches Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.300, Rückkaufverpflichtungen aus Leasinggeschäften über TEUR 5.999, Verpflichtungen aus der Nutzung von Software oder aus Dienstleistungsverträgen über TEUR 564 und Verpflichtungen aus Leasingverträgen über TEUR 125. Die Höhe der Verpflichtungen betrifft die Mittelabflüsse bis zur nächstmöglichen Beendigung der Verträge.

VI. Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Durch das Mutterunternehmen und ihre Tochtergesellschaften wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen zu nicht marktüblichen Bedingungen vorgenommen.

Abschlussprüferhonorare

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

2021
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 39
Steuerberatung 20
Sonstige Leistungen 7
Summe 66

Ergänzende Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Der in der Kapitalflussrechnung verwendete Finanzmittelfonds entspricht der Bilanzposition "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten".

Angabe gemäß § 285 Nr. 15 HGB

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Herbrand Holding Verwaltung GmbH, Kevelaer. Das Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 auf EUR 25.000,00.

Beschäftigte

Im Konzern waren im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich 304 kaufmännische und 48 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kamen 24 Ausbildungsverhältnisse. Auf anteilmäßig assoziierte Unternehmen entfallen zusätzlich im Durchschnitt 36 kaufmännische und 35 gewerbliche Mitarbeiter.

Ergebnisverwendung

Gemäß Gesellschaftsvertrag wird der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens des Geschäftsjahres 2021 mit den Verlustvortragskonten verrechnet.

Organe

Geschäftsführung

Herbrand Holding Verwaltung GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer

Richard Lacek-Herbrand, Geschäftsführer Service und Verwaltung der Herbrand GmbH

Sven Holtermann, Geschäftsführer Vertrieb der Herbrand GmbH

Nachtragsbericht

Der Ukraine-Krieg, der im Februar 2022 begonnen hat, wirkt sich auf die Preisentwicklung sowie auf Lieferketten und die Verfügbarkeit von Bauteilen aus. Derzeit haben sich noch keine wesentlichen Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ergeben.

 

Kevelaer, 22. Juni 2022

Herbrand Holding Verwaltung GmbH

Geschäftsführung

Richard Lacek-Herbrand

Sven Holtermann

Entwicklung des konsolidierten Anlagevermögens in der Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021

Anschaffungskosten-oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2021
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchung
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Wert sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 380.647,57 95.662,39   13.586,71 489.896,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.059.548,38       1.059.548,38
  1.440.195,95 95.662,39   13.586,71 1.549.445,05
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 535.025,56 2.582,15 52.656,24   484.951,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 57.985,24   10.718,58   47.266,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.496.528,14 5.205.179,01 4.543.481,07 2.642,24 8.160.868,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.586,71 432.271,91   -16.228,95 429.629,67
  8.103.125,65 5.640.033,07 4.606.855,89 -13.586,71 9.122.716,12
III. Finanzanlagen          
1. Sonstige Beteiligungen 331.419,08       331.419,08
3. Sonstige Ausleihungen 160,00 50,00     210,00
  2.725.382,28 50,00     2.725.432,28
  12.268.703,88 5.735.745,46 4.606.855,89   13.397.593,45
Abschreibungen
Stand 01.01.2021
EUR
Zugang
EUR
Zuschreibung
EUR
Abgang
EUR
Umbuchung Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Wert sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 303.777,69 62.862,08       366.639,77
2. Geschäfts- oder Firmenwert 673.581,20 105.287,84       778.869,04
  977.358,89 168.149,92       1.145.508,81
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 254.652,79 36.467,41   42.088,39   249.031,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 41.834,64 3.317,05   10.686,58   34.465,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.754.216,52 1.008.378,31   712.876,94   2.049.717,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau            
  2.050.703,95 1.048.162,77   765.651,91   2.333.214,81
III. Finanzanlagen            
1. Sonstige Beteiligungen            
3. Sonstige Ausleihungen            
  262.549,85 135.526,14 207.758,43     190.317,56
  3.290.612,69 1.351.838,83 207.758,43 765.651,91   3.669.041,18
Restbuchwert
Stand 31.12.2021
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Wert sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.256,90 76.869,88
2. Geschäfts- oder Firmenwert 280.679,34 385.967,18
  403.936,24 462.837,06
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 235.919,66 280.372,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.801,55 16.150,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.111.150,43 5.742.311,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 429.629,67 13.586,71
  6.789.501,31 6.052.421,70
III. Finanzanlagen    
1. Sonstige Beteiligungen 331.419,08 331.419,08
3. Sonstige Ausleihungen 210,00 160,00
  2.535.114,72 2.462.832,43
  9.728.552,27 8.978.091,19

Konzern-Kapitalflussrechnung

2021
TEUR
2020
TEUR
Konzern-Jahresfehlbetrag/-überschuss -115 -4
+/- Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.216 1.192
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen für latente Steuern    
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen -72 -116
+/- Zunahme/Abnahme der sonst. Rückstellungen -32 -176
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 21 23
-/+ Zunahme/Abnahme des Umlaufvermögens u. Abgrenzungen 4.257 1.350
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten u. Abgrenzungen 782 -3.119
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 288 349
- Sonstige Beteiligungserträge 0 0
+/- Ertragssteueraufwand / -ertrag 209 243
-/+ Ertragssteuerzahlungen -266 -236
= Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 6.288 -494
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 3.819 5.074
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -5.640 -5.874
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -96 -70
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 0
+ Erhaltene Zinsen 14 19
+ erhaltene Dividenden 0 0
= Cash Flow aus Investitionstätigkeit -1.903 -851
- Gezahlte Zinsen -302 -368
+ Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen und Zuschüssen der Gesellschafter; Gewährung (+), Auszahlung (-) von Darlehen 0 0
- Auszahlungen an Gesellschafter 49 36
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 0 0
+ Zugang Anteile fremder Gesellschafter 0 0
- Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten -4.290 1.749
= Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -4.543 1.416
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes -157 71
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 2.430 2.359
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 2.273 2.430

Konzerneigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital
T€
Gewinn-/ andere Gewinnrücklagen
T€
Bilanzgewinn
T€
Konzerneigenkapital
T€
Stand 1.1.2020 700 1.329 -673 1.356
Einstellung in /Entnahmen aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung / Einlage 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 -4 -4
Stand 31.12.2020 700 1.329 -677 1.352
Einstellung in /Entnahmen aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung / Einlage 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 0 0 -114 -114
Stand 31.12.2021 700 1.329 -791 1.238

Bestätigungsvermerk

An die Herbrand Holding GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Herbrand Holding GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Herbrand Holding GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 22. Juni 2022

RSM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Katrin Steinecke, Wirtschaftsprüferin

Paul Berger, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafter erfolgte im Rahmen der Gesellschafterversammlung vom 05.08.2022.

Nachrichten & Medien

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