Grimminger Vertriebs- und Dienstleistungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gabriele Grimminger seit 12.11.2009 | Geschäftsführer |
Michael Grimminger seit 26.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Grimminger GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Mannheim, den 31. Dezember 2023 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANGA. Allgemeine Angaben Die Grimminger GmbH hat Ihren Sitz in Mannheim und ist unter der Nummer HRB 5607 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/ Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung BILANZ Anlagevermögen Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen wird auf die Entwicklung des Anlagemögens (Anlage 3.1.) verwiesen. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Basis der steuerlichen Afa-Tabelle gewählt; soweit diese nicht zutreffend waren, nach der voraussichtlich tatsächlichen Nutzungsdauer geschätzt. Die Abschreibungen werden zeitanteilig berechnet. Für die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 150,00 wurde in voller Höhe der Betriebsausgabenabzug vorgenommen. Die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 netto wurden voll abgeschrieben, wobei gleichzeitig die Fiktion unterstellt worden ist, dass im Jahr des Zugangs sofort wieder ein Abgang erfolgte. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund dauerhafter Wertminderungen waren nicht vorzunehmen. Die Grimminger GmbH hält eine Kommanditbeteiligung an der Danuwa Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Wiesbaden. Das Festkapital der KG beträgt EUR 5.000,00. Davon hält die Grimminger GmbH einen Anteil von 94%, nominal EUR 4.700,00. Mit notariellem Vertrag vom 28.12.2023 hat die Grimminger GmbH 100% der Anteile an der Grimminger Vertriebs- und Dienstleistungs GmbH erworben. Der Gesamtkaufpreis betrug EUR 4,00. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen bzw. sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt worden. Eine Pauschalwertberichtigung war zum Bilanzstichtag nicht zu bilden. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Die Kapitalrücklage beträgt EUR 897.308,01 und resultiert aus der Verschmelzung der Mikes Backwaren GmbH auf die Berichtsgesellschaft im Jahr 2019. Der Verlustvortrag hat sich wie folgt entwickelt:
Der Jahresüberschuss 2023 beträgt EUR 699.829,35 Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen:
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende außergewöhnliche Erträge enthalten:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge enthalten:
Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Steueraufwand beinhaltet im Wesentlichen die Gewerbesteuer für das Jahr 2023 in Höhe von TEUR 211. C. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen p. a. in Höhe von ca. TEUR 5.854 Hierbei handelt es sich um finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Firmengebäude und Verkaufsfilialen sowie aus Leasingverträgen für Einrichtungen, Maschinen und Fahrzeuge. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag keine. Geschäftsführer Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. In Bezug auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verweisen wir auf § 286 Abs. 4 HGB. Es bestehen Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von insgesamt EUR 359.195,35 Die Forderungen werden mit 3% p.a. verzinst. Prüferhonorar Das im Geschäftsjahr für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses erfasste Honorar beträgt für
Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 811 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
ErgebnisverwendungDas Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 699.829,35 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 63.949,33 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Mannheim, im März 2024 gezeichnet Michael Grimminger, Geschäftsführer gezeichnet Gabriele Grimminger, Geschäftsführerin Lagebericht 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche 2. Positionierung der Grimminger GmbH 3. Beschaffung 4. Produktion 5. Investitionen 6. Personalbereich 7. Geschäftsführung B. Darstellung der Lage 1. Ertragslage 2. Finanz-und Vermögenslage C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens 2. Chancen und Risikobericht A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Bei einem Konsum von knapp 40,7 kg Brot und Backwaren pro Haushalt in Deutschland stieg der Jahresumsatz im Bäckerhandwerk im Jahr 2023 auf 17,55 Milliarden Euro (2022: 16,27 Mrd. Euro) - das entspricht ca. 1.899.000 Euro pro Betrieb. Die Anzahl der Betriebe verringerte sich auch weiter und dieser Trend setzt sich fort mit 9.242 Betriebe im Jahr 2023 zu 9.607 Betriebe im Jahr 2022. Dadurch entwickelte sich die Beschäftigtenzahl um 1,4 Prozent rückläufig und lag im Jahresmittel bei 235.200 (2022: 238.200). Auch die Anzahl der Auszubildenden der Branche ging 2023 um 8,0 Prozent zurück. Ein positiver Aspekt ist die gestiegene Anzahl der abgeschlossenen Meisterprüfungen von 284, was einer Zunahme von 7,6 Prozent entspricht. 401 Meister:innen wagten den Schritt in die Selbstständigkeit, was Grund gibt zu Zuversicht und Optimismus. Wie auch die Jahre zuvor hält der Trend an. Kleine und mittelständische Bäckereien mussten im harten Wettbewerb gegenüber den großen Mitbewerbern Umsatzeinbußen sowie erhöhte Kostensteigerungen hinnehmen. Um diesem Druck Stand zu halten, kann man sich nur mit Premium- Produkten auf dem Markt behaupten, sowie internen Abläufe verbessern. Dadurch entziehen sich diese Bäckereien dem Preiswettbewerb mit den Discountern. 2. Positionierung der Grimminger GmbH 1911 wurde die Familienbäckerei Grimminger GmbH durch Josef Grimminger gegründet und zählt in der Metropolregion Rhein- Neckar als Traditionsunternehmen im Premium-Segment. Das Grimminger Unternehmen umfasst 2023 86 Filialen, die sich im Norden bis Darmstadt, im Süden bis Karlsruhe und im Südosten bis Sinsheim erstreckt. Die meisten Filialen sind an 7 Tagen/Woche geöffnet und alle Filialen werden 2 x /Tag beliefert. Wie auch die Jahre zuvor, wurden in diesem Jahr weitere unrentable Filialen geschlossen, sowie neue attraktive Flagship-Stores eröffnet. Das Sortiment umfasst zahlreiche Brot -und Brötchensorten, Konditoreiprodukte, saisonale Artikel sowie ein ansprechendes Snack- und Kaffeesortiment. Wie in den letzten Jahren erfolgt die Belieferungen sowohl mit Eigen- als auch mit Fremdlogistik. Die Umsatzerhöhung lag bei + 5,3 Mio. Euro, entspricht +18,1 % resultierend aus 2 Preiserhöhungen und der Gewinnung von Neukunden auf bestehender Fläche. Der Personalkostenblock stieg um 2,2 Mio. Euro. Dies resultiert aus der Anpassung des Mindestlohns und einem gestiegenen Personalbestand. Die Gesamtkosten 2023 stiegen um 3,0 Mio. Euro; dies entspricht +11,5%. Diese Kostenerhöhungen beruhen auf Energie, Leasing von Neuinvestitionen, Mindestlohn sowie Fremde Dienste. 3. Beschaffung Das im Jahr 2021 neu installierte Warenwirtschaftssystem hat sich sehr zum Positiven bewährt und wird von der Firmenzentrale gesteuert. Die Rohstoffeinkaufspreise hatten sich auf Grund der politischen Situation im Jahr 2023 auf höherem Niveau stabilisiert. Die Materialkosten verringerten sich aber wieder von 24,1% auf 23% bezogen auf den Umsatz. Durch das Backen von Teiglingen in den Filialen, die damit steigende Brötchenqualität und der Weiterveredlung der Brötchen wurde auch 2023 ein erheblich besserer Deckungsbeitrag erwirtschaftet. Das Ergebnis beläuft sich auf ein Plus von 0,7 Mio. Euro. 4. Produktion Die zentrale Produktionsstätte der Grimminger GmbH ist am Firmensitz der Gesellschaft in 68169 Mannheim, Pettenkoferstr. 12 - 20 5. Investition Wie jedes Jahr sind größere Investitionen in alten sowie neuen Filialen notwendig und auch in der Produktion werden Investitionen für neue Maschinen getätigt. 6. Personalbereich Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 811 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Vorjahr: 803 7. Geschäftsführung: Geschäftsführer im Berichtsjahr 2023 waren: Herr Michael Grimminger Frau Gabriele Grimminger B. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 41.319,6 (Vj.: TEUR 36.013,4). Dies entspricht einem Anstieg um TEUR 5.306,2. Der Personalaufwand ist von TEUR 15.924,3 auf TEUR 18.096,7 gestiegen. Dies entspricht einer Erhöhung um ca. 13%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 614,2 auf TEUR 10.983,9. Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 9,1 auf TEUR -109,8 verschlechtert. Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 694,2 verbessert und beträgt TEUR 1.016,8. 2. Finanz- und Vermögenslage Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt TEUR 1.472,6 und liegt um TEUR 699,8 über dem Vorjahresniveau. Zur Stärkung des Eigenkapitals wurde im Jahr 2019 die Mikes Backwaren GmbH auf die Gesellschaft verschmolzen. Dadurch erhöhte sich das Eigenkapital um TEUR 897,3. Der Betrag wird in der Kapitalrücklage ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote beträgt 19,8% (Vj.: 10,5%). Die Sachanlagequote beträgt 66,2% (Vj.: 66,7) und spiegelt die für eine Großbäckerei charakteristische Anlagenintensität wieder. Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 756,1 machen 10,2% der Bilanzsumme aus (Vj.: TEUR 623,0; 8,5%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum 31.12.2023 TEUR 2.029,7 (Vj.: EUR 2.780,1) und liegen somit bei 27,5% (Vj.: 37,8). C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens Das erfolgreiche Filialoptimierungssystem wird auch 2024 weiter fortgesetzt. Wie die Jahre zuvor wird das komplette Filialnetz mit den einzelnen Filialen jeden Monat auf Rentabilität überprüft und unrentable Filialen geschlossen. Alle Unternehmensbereiche wie Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb und Overhead werden hinterfragt, kontrolliert und ggf. mit Kostenreduzierung und optimalen Abläufen optimiert. 2. Chancen-und Risikobericht Wir rechnen in 2024 weiterhin mit realen Umsatzzuwächsen, die nicht nur den Preissteigerungen geschuldet sind, sondern auch den Kundenzuwächsen. Die Grimminger GmbH setzt auch 2024 auf neue rentable Filialen. Das Liefergeschäft an Fremdkunden mit hohen Rabattierungen wird weiterhin verringert bzw. mit Preissteigerungen optimiert. Was den Einkauf betrifft, so wird die Grimminger GmbH auf gut Bewährtes setzen und die erfolgreiche Einkaufspolitik (Kontrakte, Vergleiche, langfristige und regionale Lieferanten) der Vergangenheit fortsetzen. Unsere langfristigen Lieferanten waren immer in der Lage, uns bei Rohstoffengpässen mit den von uns geforderten Mengen zu beliefern. Forderungsausfälle sind als gering einzuschätzen, da wir eine langjährige und finanzstarke Kundenstruktur aufweisen. Unsere Qualität, die wir im letzten und dieses Jahr weiter verbessert haben, sowie unser mengenmäßig gleichbleibendes Filialnetz, die Erhöhung unserer Kundenanzahl und neue saisonale Produkte werden trotz unseren Mitbewerbern dafür sorgen, ein positives Jahresergebnis auszuweisen.
Mannheim, im Mai 2024 Michael Grimminger, Geschäftsführer Gabriele Grimminger, Geschäftsführerin Tz. F. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des unabhängigen Abschlussprüfers 28 Zu dem Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Grimminger GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Grimminger GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Grimminger GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." |
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