Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 5607
Eingetragen
23.9.1991
Branche
Herstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenHerstellung von DauerbackwarenGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Backwaren aller Art sowie der damit verbundenen Nebenprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gabriele Grimminger
seit 12.11.2009
Geschäftsführer
Michael Grimminger
seit 26.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

99.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
99.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Michael Artur Grimminger
Mannheim
990000
99.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Grimminger GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.680,50 17,6
II. Sachanlagen 4.890.048,80 4.910,7
III. Finanzanlagen 6.075,78 6,4
4.914.805,08 4.934,7
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 381.554,49 491,2
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.688.347,19 1.552,4
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 23.969,53 (24,0)
- davon gegen Gesellschafter: EUR 0,00 (0,0)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 98.614,60 74,4
2.168.516,28 2.118,0
C. Rechnungsabgrenzungsposten 304.558,22 305,5
7.387.879,58 7.358,2

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511,3
II. Kapitalrücklage 897.308,01 897,3
III. Gewinnvortrag -635.880,02 -739,2
IV. Jahresüberschuss 699.829,35 103,4
1.472.549,22 772,8
B. Rückstellungen 756.088,18 623,0
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.029.708,51 2.780,1
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.313.458,51 (1.388,2)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 716.250,00 (1.391,9)
2. Übrige Verbindlichkeiten 3.129.533,67 3.182,3
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.833.592,42 5.159.242,18 5.962,4 (2.863,8)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 295.941,25 (318,5)
- davon gegenüber Gesellschafter: EUR 0,00 (103,0)
- davon aus Steuern: EUR 128.644,34 (3,7)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.935,18 (0,0)
7.387.679,58 7.358,2

 

Mannheim, den 31. Dezember 2023

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 30.922.194,76 27.400,4
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.809.108,45 13.082,2
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.287.623,77 2.842,0
- davon für Altersversorgung: EUR 14.590,30 (17.7)
18.096.732,22 15.924,2
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 824.793,72 783,9
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.983.925,41 10.369,7
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,0
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.049,80 8,8
- davon von Gesellschaftern: EUR 11.049,80 (8,8)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 120.763,24 109,5
- davon an Gesellschafter: EUR 0,00 (0,2)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 211.382,48 121,1
9. Ergebnis nach Steuern 695.647,49 100,80
10. Sonstige Steuern -4.181,86 -2,6
11. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 699.829,35 103,40

ANHANG

A. Allgemeine Angaben

Die Grimminger GmbH hat Ihren Sitz in Mannheim und ist unter der Nummer HRB 5607 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/ Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

BILANZ

Anlagevermögen

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen wird auf die Entwicklung des Anlagemögens (Anlage 3.1.) verwiesen.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet

Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Basis der steuerlichen Afa-Tabelle gewählt; soweit diese nicht zutreffend waren, nach der voraussichtlich tatsächlichen Nutzungsdauer geschätzt.

Die Abschreibungen werden zeitanteilig berechnet.

Für die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 150,00 wurde in voller Höhe der Betriebsausgabenabzug vorgenommen.

Die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 netto wurden voll abgeschrieben, wobei gleichzeitig die Fiktion unterstellt worden ist, dass im Jahr des Zugangs sofort wieder ein Abgang erfolgte.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund dauerhafter Wertminderungen waren nicht vorzunehmen.

Die Grimminger GmbH hält eine Kommanditbeteiligung an der Danuwa Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Wiesbaden. Das Festkapital der KG beträgt EUR 5.000,00. Davon hält die Grimminger GmbH einen Anteil von 94%, nominal EUR 4.700,00.

Mit notariellem Vertrag vom 28.12.2023 hat die Grimminger GmbH 100% der Anteile an der Grimminger Vertriebs- und Dienstleistungs GmbH erworben. Der Gesamtkaufpreis betrug EUR 4,00.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen bzw. sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt worden. Eine Pauschalwertberichtigung war zum Bilanzstichtag nicht zu bilden.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Eigenkapital

Die Kapitalrücklage beträgt EUR 897.308,01 und resultiert aus der Verschmelzung der Mikes Backwaren GmbH auf die Berichtsgesellschaft im Jahr 2019.

Der Verlustvortrag hat sich wie folgt entwickelt:

EUR
Verlustvortrag 31.12.2022 -739.239,70
Jahresüberschuss 2022 103.359,68
Verlustvortrag 31.12.2023 -635.880,02

Der Jahresüberschuss 2023 beträgt EUR 699.829,35

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Rückständiger Urlaub 473.358,00
Berufgsnossenschaftsbeiträge 42.560,95
Nachkommende Rechnungen 24.179,43
Jahresabschlusskosten, Offenlegung 24.000,00
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 20.500,00
DAL Jahresabschlusskosten 12.000,00
Schwerbeschädigtenausgleichsabgabe 11.900,00
608.498,38

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen:

Restlaufzeiten
Gesamtbetrag bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren über fünf Jahre davon gesicherte Beträge Art der Sicherheit
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.029.708,51 1.313.458,51 528.750,00 187.500,00 2.029.708,51 Bürgschaften, Grundschulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.392.503,42 1.392.503,42 - - 1.392.503,42 Eigentumsvorbehalte
Sonstige Verbindlichkeiten 1.737.030,25 1.441.089,00 295.941,25 - -
5.159.242,18 4.147.050,93 824.691,25 187.500,00 3.422.211,93 -

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 41.363 35.990
Erlösschmälerungen -131 -72
Sonstige Erlöse 88 95
Gesamt 41.320 36.013

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende außergewöhnliche Erträge enthalten:

Gewinne aus Anlageabgängen TEUR 47
Schadenersatz TEUR 44

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge enthalten:

Ausbuchung Verbindlichkeiten für Umsatzmiete TEUR 25

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand beinhaltet im Wesentlichen die Gewerbesteuer für das Jahr 2023 in Höhe von TEUR 211.

C. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen p. a. in Höhe von ca. TEUR 5.854 Hierbei handelt es sich um finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Firmengebäude und Verkaufsfilialen sowie aus Leasingverträgen für Einrichtungen, Maschinen und Fahrzeuge.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag keine.

Geschäftsführer

Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum

 

Herr Michael Grimminger, Lebensmittelingenieur und

 

Frau Gabriele Grimminger, Dipl. Betriebswirtin

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. In Bezug auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verweisen wir auf § 286 Abs. 4 HGB.

Es bestehen Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von insgesamt EUR 359.195,35 Die Forderungen werden mit 3% p.a. verzinst.

Prüferhonorar

Das im Geschäftsjahr für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses erfasste Honorar beträgt für

2023
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 28
Steuerberatungsleistungen 0
28

Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 811 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Angestellte 677 671
gewerbliche Arbeitnehmer 134 134
811 805

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 699.829,35 ab.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 63.949,33 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Mannheim, im März 2024

gezeichnet

Michael Grimminger, Geschäftsführer

gezeichnet

Gabriele Grimminger, Geschäftsführerin

Lagebericht 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

2. Positionierung der Grimminger GmbH

3. Beschaffung

4. Produktion

5. Investitionen

6. Personalbereich

7. Geschäftsführung

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

2. Finanz-und Vermögenslage

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens

2. Chancen und Risikobericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Bei einem Konsum von knapp 40,7 kg Brot und Backwaren pro Haushalt in Deutschland stieg der Jahresumsatz im Bäckerhandwerk im Jahr 2023 auf 17,55 Milliarden Euro (2022: 16,27 Mrd. Euro) - das entspricht ca. 1.899.000 Euro pro Betrieb.

Die Anzahl der Betriebe verringerte sich auch weiter und dieser Trend setzt sich fort mit 9.242 Betriebe im Jahr 2023 zu 9.607 Betriebe im Jahr 2022. Dadurch entwickelte sich die Beschäftigtenzahl um 1,4 Prozent rückläufig und lag im Jahresmittel bei 235.200 (2022: 238.200).

Auch die Anzahl der Auszubildenden der Branche ging 2023 um 8,0 Prozent zurück.

Ein positiver Aspekt ist die gestiegene Anzahl der abgeschlossenen Meisterprüfungen von 284, was einer Zunahme von 7,6 Prozent entspricht.

401 Meister:innen wagten den Schritt in die Selbstständigkeit, was Grund gibt zu Zuversicht und Optimismus.

Wie auch die Jahre zuvor hält der Trend an. Kleine und mittelständische Bäckereien mussten im harten Wettbewerb gegenüber den großen Mitbewerbern Umsatzeinbußen sowie erhöhte Kostensteigerungen hinnehmen.

Um diesem Druck Stand zu halten, kann man sich nur mit Premium- Produkten auf dem Markt behaupten, sowie internen Abläufe verbessern. Dadurch entziehen sich diese Bäckereien dem Preiswettbewerb mit den Discountern.

2. Positionierung der Grimminger GmbH

1911 wurde die Familienbäckerei Grimminger GmbH durch Josef Grimminger gegründet und zählt in der Metropolregion Rhein- Neckar als Traditionsunternehmen im Premium-Segment.

Das Grimminger Unternehmen umfasst 2023 86 Filialen, die sich im Norden bis Darmstadt, im Süden bis Karlsruhe und im Südosten bis Sinsheim erstreckt. Die meisten Filialen sind an 7 Tagen/Woche geöffnet und alle Filialen werden 2 x /Tag beliefert. Wie auch die Jahre zuvor, wurden in diesem Jahr weitere unrentable Filialen geschlossen, sowie neue attraktive Flagship-Stores eröffnet.

Das Sortiment umfasst zahlreiche Brot -und Brötchensorten, Konditoreiprodukte, saisonale Artikel sowie ein ansprechendes Snack- und Kaffeesortiment.

Wie in den letzten Jahren erfolgt die Belieferungen sowohl mit Eigen- als auch mit Fremdlogistik.

Die Umsatzerhöhung lag bei + 5,3 Mio. Euro, entspricht +18,1 % resultierend aus 2 Preiserhöhungen und der Gewinnung von Neukunden auf bestehender Fläche.

Der Personalkostenblock stieg um 2,2 Mio. Euro. Dies resultiert aus der Anpassung des Mindestlohns und einem gestiegenen Personalbestand.

Die Gesamtkosten 2023 stiegen um 3,0 Mio. Euro; dies entspricht +11,5%.

Diese Kostenerhöhungen beruhen auf Energie, Leasing von Neuinvestitionen, Mindestlohn sowie Fremde Dienste.

3. Beschaffung

Das im Jahr 2021 neu installierte Warenwirtschaftssystem hat sich sehr zum Positiven bewährt und wird von der Firmenzentrale gesteuert.

Die Rohstoffeinkaufspreise hatten sich auf Grund der politischen Situation im Jahr 2023 auf höherem Niveau stabilisiert. Die Materialkosten verringerten sich aber wieder von 24,1% auf 23% bezogen auf den Umsatz.

Durch das Backen von Teiglingen in den Filialen, die damit steigende Brötchenqualität und der Weiterveredlung der Brötchen wurde auch 2023 ein erheblich besserer Deckungsbeitrag erwirtschaftet. Das Ergebnis beläuft sich auf ein Plus von 0,7 Mio. Euro.

4. Produktion

Die zentrale Produktionsstätte der Grimminger GmbH ist am Firmensitz der Gesellschaft in 68169 Mannheim, Pettenkoferstr. 12 - 20

5. Investition

Wie jedes Jahr sind größere Investitionen in alten sowie neuen Filialen notwendig und auch in der Produktion werden Investitionen für neue Maschinen getätigt.

6. Personalbereich

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 811 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt.

Vorjahr: 803

7. Geschäftsführung:

Geschäftsführer im Berichtsjahr 2023 waren:

Herr Michael Grimminger

Frau Gabriele Grimminger

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 41.319,6 (Vj.: TEUR 36.013,4). Dies entspricht einem Anstieg um TEUR 5.306,2.

Der Personalaufwand ist von TEUR 15.924,3 auf TEUR 18.096,7 gestiegen. Dies entspricht einer Erhöhung um ca. 13%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 614,2 auf TEUR 10.983,9. Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 9,1 auf TEUR -109,8 verschlechtert.

Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 694,2 verbessert und beträgt TEUR 1.016,8.

2. Finanz- und Vermögenslage

Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt TEUR 1.472,6 und liegt um TEUR 699,8 über dem Vorjahresniveau. Zur Stärkung des Eigenkapitals wurde im Jahr 2019 die Mikes Backwaren GmbH auf die Gesellschaft verschmolzen. Dadurch erhöhte sich das Eigenkapital um TEUR 897,3. Der Betrag wird in der Kapitalrücklage ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote beträgt 19,8% (Vj.: 10,5%).

Die Sachanlagequote beträgt 66,2% (Vj.: 66,7) und spiegelt die für eine Großbäckerei charakteristische Anlagenintensität wieder.

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 756,1 machen 10,2% der Bilanzsumme aus (Vj.: TEUR 623,0; 8,5%).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum 31.12.2023 TEUR 2.029,7 (Vj.: EUR 2.780,1) und liegen somit bei 27,5% (Vj.: 37,8).

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens

Das erfolgreiche Filialoptimierungssystem wird auch 2024 weiter fortgesetzt. Wie die Jahre zuvor wird das komplette Filialnetz mit den einzelnen Filialen jeden Monat auf Rentabilität überprüft und unrentable Filialen geschlossen.

Alle Unternehmensbereiche wie Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb und Overhead werden hinterfragt, kontrolliert und ggf. mit Kostenreduzierung und optimalen Abläufen optimiert.

2. Chancen-und Risikobericht

Wir rechnen in 2024 weiterhin mit realen Umsatzzuwächsen, die nicht nur den Preissteigerungen geschuldet sind, sondern auch den Kundenzuwächsen.

Die Grimminger GmbH setzt auch 2024 auf neue rentable Filialen.

Das Liefergeschäft an Fremdkunden mit hohen Rabattierungen wird weiterhin verringert bzw. mit Preissteigerungen optimiert.

Was den Einkauf betrifft, so wird die Grimminger GmbH auf gut Bewährtes setzen und die erfolgreiche Einkaufspolitik (Kontrakte, Vergleiche, langfristige und regionale Lieferanten) der Vergangenheit fortsetzen.

Unsere langfristigen Lieferanten waren immer in der Lage, uns bei Rohstoffengpässen mit den von uns geforderten Mengen zu beliefern.

Forderungsausfälle sind als gering einzuschätzen, da wir eine langjährige und finanzstarke Kundenstruktur aufweisen.

Unsere Qualität, die wir im letzten und dieses Jahr weiter verbessert haben, sowie unser mengenmäßig gleichbleibendes Filialnetz, die Erhöhung unserer Kundenanzahl und neue saisonale Produkte werden trotz unseren Mitbewerbern dafür sorgen, ein positives Jahresergebnis auszuweisen.

 

Mannheim, im Mai 2024

Michael Grimminger, Geschäftsführer

Gabriele Grimminger, Geschäftsführerin

Tz.

F. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des unabhängigen Abschlussprüfers

28 Zu dem Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Grimminger GmbH, Mannheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Grimminger GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Grimminger GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

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