ihg Immobilien GmbH Göppingen
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Johannes Kramer seit 29.3.2021 | Geschäftsführer |
Tobias Wendt seit 29.3.2021 | Prokura |
Hans-Peter Deuschle seit 2.5.2018 | Geschäftsführer |
Roland Werner seit 18.4.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ahg Autohandelsgesellschaft mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alphartis SEHorb am NeckarKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen des KonzernsDie Gesellschaft wurde in 2019 als AHG Gruppe GmbH gegründet, hat im Verlauf des Geschäftsjahrs 2021 einen Wechsel der Gesellschaftsform in die Europäische Aktiengesellschaft (SE) vollzogen und firmiert seither unter Alphartis SE. Die Alphartis SE stellt einen Konzernabschluss auf, in dem neben der Alphartis SE als oberstes Mutterunternehmen 14 inländische sowie ein ausländisches Tochterunternehmen einbezogen werden. Die Unternehmen des Alphartis-Konzerns agieren als Vertriebspartner von BMW, BMW Motorrad, MINI, Alpina, Land Rover Peugeot, VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda und Seat an über 40 verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg und zählen damit zu den führenden (unter den TOP 5 nach Umsatz) Autohandelsgesellschaften im gesamten Bundesgebiet. Das Fahrzeugportfolio umfasst Neuwagen, Dienst- und Vorführwagen der vorgenannten Marken ebenso wie Gebrauchtfahrzeuge aller Marken. Als Mobilitätspartner vor Ort bietet der Konzern nicht nur Neu- und Gebrauchtwagen an, sondern leistet einen Rundum-Service in der Werkstatt und steht den Kunden darüber hinaus mit umfangreichen Dienstleistungen zur Seite - von Leasing, Finanzierung bis hin zu Fahrschule und Veranstaltungen. B. WirtschaftsberichtI. Geschäftsverlauf1. BranchenentwicklungNach einem weltweit kräftigen Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr 2021 (5,9%) waren die Hoffnungen groß, dass der multiple Dauer-Krisenzustand ein Ende findet. Mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine waren alle positiven Aussichten aber schnell überholt. Der Krieg sorgte für bisher kaum gekannte Energiepreise, was die Inflation in vielen Ländern auf Höchststände trieb. Die Folge war eine globale Zinswende, die insbesondere die Aktienmärkte durcheinanderwirbelte und die Konjunktur in einem unsicheren Umfeld vor große Herausforderungen stellte. Weil auch das Wachstum in China aufgrund der dortigen Null-Covid-Politik stark zurückging und aufgrund weiterhin bestehender Materialengpässe verringerte sich das weltweite Wirtschaftswachstum auf 3,4% im Jahr 2022. In der EU erreichte die Teuerung im Oktober 2022 den Rekordwert von 10,7% im Vergleich mit dem Vorjahresmonat. Die Wirtschaft dürfte wegen eines überraschend guten Wachstums in der ersten Jahreshälfte im Gesamtjahr um rund 3,2% zulegen (gegenüber 5,2 % im Jahr 2021). Die deutsche Wirtschaft ist nach ersten Schätzungen des statistischen Bundesamtes bei allen beschriebenen Unsicherheiten um 1,8% spürbar gewachsen und hat sich damit erfreulich robust entwickelt. Trotz Kaufkraftverlusten durch stark steigende Preise (7,9% im Jahresdurchschnitt 2022) dürften vor allem die Verbraucher mit ihren Konsumausgaben (+4,6%) die Konjunktur angeschoben haben. Allerdings fällt das Wachstum damit hinter das Vorjahr zurück (2,6%) und Deutschland entwickelte sich damit auch 2022 im europäischen Vergleich unterdurchschnittlich. Im Jahr 2022 kamen weltweit nach Branchenangaben 71,2 Millionen Pkw neu in den Verkehr. Damit bewegte sich der internationale Automobilmarkt auf dem schwachen Niveau von 2021. In Europa waren die Pkw-Neuzulassungen 2022 so gering wie seit fast 30 Jahren nicht. Im Dezember legen große Automärkte in Europa zwar einen Schlussspurt hin, doch die Bilanz für 2022 fällt mit rund -4% und nur 11,3 Mio. Neuzulassungen noch schlechter aus als die Zahlen des schon schwachen Vorjahres. In Deutschland sind 2022 etwas mehr Neuwagen zugelassen worden als ein Jahr zuvor, vor allem aufgrund deutlicher Zuwächse ab dem Herbst. Während die Autobranche im ersten Halbjahr noch mit 11% weniger Neuzulassungen konfrontiert war, gingen die Zahlen ab September stetig nach oben. Neben der traditionell starken Verkaufsentwicklung zum Jahresende haben die zum neuen Jahr erfolgten Kürzungen bei der E-Auto-Prämie die Neuzulassungen maßgeblich beeinflusst und einen "künstlichen Elektro-Boom" ausgelöst. Dank der Dezember-Dynamik drehte der Pkw-Markt kumuliert ins Plus. Im Gesamtjahr kamen 2,65 Mio. Neuwagen zur Anmeldung, und damit 1,1 % mehr als im Jahr davor. Stark nachgefragt waren im vergangenen Jahr elektrifizierte Autos. Darunter erreichten Plugin-Hybride (PHEV) eine Steigerung von 11,3% und eine Quote von 13,7%, die Zahl der neuen rein batteriebetriebenen Elektroautos (BEV) erhöhte sich um 32,2% auf einen Marktanteil von 17,7%. Federn lassen mussten auf Jahressicht dagegen weiter die Verbrenner. Der Anteil benzinbetriebener Pkw reduzierte sich um 11,2% und lag mit 32,6 Prozent 4,5%-Punkte unter dem Niveau von 2021. Einen Dieselmotor hatten im vergangenen Jahr nur noch 17,8% der neu zugelassenen Neuwagen unter der Haube, der Anteil gab um 2,2%-Punkte gegenüber 2021 nach. Aufgrund der Verschiebungen gingen die CO 2 -Emissionen der Pkw um 7,7% weiter zurück, diese lagen im Durchschnitt bei 109,6 g/km. Gebrauchte Pkw sind auch im Jahr 2022 Mangelware gewesen. Anders als der Neuwagenmarkt ist das Gebrauchtwagengeschäft zum Jahresende ein Trauerspiel geblieben, auch wenn sich die Talfahrt verlangsamt. Im gesamten Jahr 2022 ist ein Einbruch der Pkw-Besitzumschreibungen um 15,8% aufgelaufen. Insgesamt gingen nur noch 5,6 Mio. Pkw an einen neuen Halter über. Im Jahr 2019, vor Coronapandemie und Lieferengpässen, waren es noch knapp 7,2 Millionen Einheiten gewesen. Die Kehrseite des gesunkenen Gebrauchtwagenangebots waren gestiegene Verkaufspreise. Im After Sales Bereich konnte man von einem Normaljahr sprechen. Weniger gefahrene Kilometer (z.B. getrieben durch Home-Office-Regelungen) und dadurch ein durch weniger Verschleiß und weniger Unfälle reduziertes After Sales-Geschäft dürften dauerhafte Begleiter bleiben. Die Restabwicklung der Unwetterereignisse vom Juni 2021 sorgte in den betroffenen Regionen im ersten Halbjahr noch einmal für höhere Auslastungen der Karosserieabteilungen. 2. AbsatzIm Geschäftsjahr 2022 konnte sich der Konzern im Marktumfeld sehr gut behaupten. Im Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres konnten die Unternehmen des Alphartis-Konzerns insgesamt mit rund 33.300 Einheiten (2021: rund 35.200) 5% weniger neue und gebrauchte Automobile sowie Motorräder absetzen, was wesentlich durch Beschränkungen auf der Angebotsseite beeinflusst wurde. Diese Zahl setzt sich insgesamt aus dem Verkauf von BMW, MINI-, Peugeot-, Land Rover-, VW-, VW Nutzfahrzeuge-, Audi-, Seat- und Skoda-Automobilen im Neufahrzeugsektor sowie aus Fahrzeugverkäufen diverser Marken im Gebrauchtwagensektor zusammen. 3. BeschaffungHauptlieferanten für Neufahrzeuge, Zubehör und Ersatzteile sind BMW und MINI, Land Rover und Peugeot sowie Audi, VW und Skoda. Für Fremdfabrikate greift der Alphartis-Konzern auf die örtlichen Händler bzw. den Zubehörgroßhandel zurück. Fremdleistungen (hauptsächlich Lackierungen) werden von umliegenden Fachbetrieben durchgeführt. Die Inzahlungnahme von Gebrauchtfahrzeugen erfolgt dabei überwiegend im Zusammenhang mit dem Verkauf von Neu- bzw. hauseigenen Gebrauchtfahrzeugen. Gezielte Gebrauchtwagenzukäufe dienen zur Arrondierung unseres Gebrauchtwagen-Portfolios. 4. InvestitionenUnter den immateriellen Vermögensgegenständen erfasste Investitionen des Konzerns betreffen mit EUR 2,0 Mio. den Firmenwert aus der Übernahme des Geschäftsbetriebs vom Autohaus Friedmann und mit EUR 10,9 Mio. den Firmenwert aus Erstkonsolidierung infolge der Übernahme von 100 % der Anteile am Stammkapital der Märtin GmbH, Bötzingen. Das Investitionsvolumen in Sachanlagen belief sich im Geschäftsjahr insgesamt auf ca. EUR 48,9 Mio. Der überwiegende Anteil hiervon mit rund 60,5 % entfällt auf den autohausspezifischen Vorführwagen- und Geschäftsfahrzeug-Bestand. Erwähnenswert sind darüber hinaus die in 2022 angefallenen Anschaffungskosten und geleisteten Anzahlungen für den Erwerb einer bis dato angemieteten Immobilie in Pforzheim (EUR 7,2 Mio.) sowie die Investitionen für die laufenden Bauprojekte an den Standorten Baden-Baden (EUR 4,7 Mio.) und Donaueschingen (EUR 1,2 Mio.). Der verbleibende Investitionsanteil entfällt im Wesentlichen auf Investitionen zur Erneuerung von EDV-Hardware und der IT-Landschaft sowie eine Vielzahl von Kleininvestitionen im Bereich der Werkstattausrüstung und der technischen Einrichtungen sowie auf die laufend erforderlichen Erneuerungen der von den Herstellern geforderten markenspezifischen Standards in einem Autohausbetrieb. 5. PersonalIm Jahresdurchschnitt waren 1.611 Mitarbeiterinnen (ohne Vorstand bzw. Geschäftsführer und Auszubildende) bei dem Alphartis-Konzern beschäftigt.
Im Unternehmen beschäftigen wir über 70 Personen in leitender Position. Mit über 400 Auszubildenden tragen die Unternehmen des Alphartis-Konzerns zudem ihrer regionalen Verantwortung weiterhin Rechnung. 6. Sonstige wichtige Vorgänge im GeschäftsjahrZum 01.01.2022 wurde die Übernahme des Geschäftsbetriebs der Autohaus Friedmann GmbH mit einer Filiale in Bühl im Rahmen eines Asset Deals durchgeführt. Mit Wirkung zum 01.10.2022 wurden 100 % der Anteile am Stammkapital der Märtin GmbH, Bötzingen, erworben und erstmalig in den Konzernabschluss der Alphartis SE einbezogen. II. Darstellung der Lage1. Vermögens- und FinanzlageDie Konzernbilanzsumme zum 31. Dezember 2022 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund EUR 96,8 Mio. auf rund EUR 367,6 Mio. erhöht. Diese Steigerung ist u.a. auf die neuen Filialen in Bühl, Bötzingen, Freiburg und Emmendingen zurückzuführen. Die wesentlichen Konzernbilanzkennzahlen haben sich dabei wie folgt entwickelt:
Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren aus Übernahmen von Geschäftsbetrieben (EUR 4,3 Mio.) bzw. aus erstmaligem Einbezug in den Konzernabschluss (EUR 10,6 Mio.). Die Zunahmen im Geschäftsjahr resultieren zum einen aus dem Erwerb des Autohauses Friedmann (EUR 2 Mio.) sowie aus dem Erwerb des Autohauses Märtin (EUR 10,9 Mio.). Die Sachanlagenintensität ist im Wesentlichen durch den hohen Anteil an eigenen Immobilien (EUR 49,1 Mio.) und Vorführfahrzeugen (EUR 30,0 Mio.) beeinflusst. Die Zunahme der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau resultiert insbesondere aus den oben (B. I. 4.) beschriebenen Anzahlungen für eine neue Immobilie am Standort Pforzheim (EUR 7,2 Mio.) und die Bauprojekte in Baden-Baden (EUR 4,7 Mio.) und Donaueschingen (EUR 1,2 Mio.). Die Vorräte (ohne erhaltene Anzahlungen) - im Wesentlichen Neu- und Gebrauchtfahrzeuge -haben gegenüber dem Vorjahr um rund EUR 50,6 Mio. auf EUR 179,7 Mio. zugenommen. Dabei spielten die Preisentwicklungen sowie der Erwerb der Märtin GmbH eine wesentliche Treiberrolle. Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren überwiegend aus Bonus- und Prämienforderungen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 3,8 Mio. auf EUR 16,6 Mio. erhöht, was im Wesentlichen auf Personalrückstellungen sowie sonstige im Kfz-Handel übliche Verpflichtungen zurückzuführen ist. Die Finanzierung des Konzerns erfolgt überwiegend über die Herstellerbanken sowie die Konsortialfinanzierung. Zum 31. Dezember 2022 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 226,7 Mio. (Vorjahr: EUR 165,0 Mio.). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt von EUR 36,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 32,6 zum Ende des Geschäftsjahres 2022 reduziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde in der Gruppe ein Gesamtcashflow (Veränderung des Finanzmittelfonds) in Höhe von EUR +4,1 Mio. erzielt. Der Finanzmittelfonds hat sich damit zum Ende des Geschäftsjahres 2022 auf insgesamt EUR 9,5 Mio. erhöht. 2. ErtragslageIm Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz des Alphartis-Konzerns um 8,9 % (EUR 86,8 Mio.) auf insgesamt EUR 1.065,2 Mio. gesteigert werden, was u.a. auf die neu erworbenen Filialen (Bühl, Bötzingen, Freiburg und Emmendingen), aber auch auf gestiegene Fahrzeugpreise und einen geänderten Absatzmix hin zu höherwertigen Fahrzeugklassen zurückzuführen ist. Im Bereich "Fahrzeuge" ist der Umsatz um EUR 63,9 Mio. auf EUR 864,4 Mio. gestiegen (Steigerung resultiert hauptsächlich aus dem Gebrauchtwagenbereich). Die Umsätze im Bereich Werkstatt/Sonstiges sind um EUR 22,9 Mio. auf EUR 200,8 Mio. gestiegen. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge von EUR 7,7 Mio. (Vorjahr EUR 6,0 Mio.) und der Materialaufwendungen von EUR 843,5 Mio. (Vorjahr EUR 789,8 Mio.) ergibt sich ein Rohergebnis von EUR 229,5 Mio. (Vorjahr EUR 194,7 Mio.). Bezogen auf die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich sonstige betriebliche Erträge) entspricht dies einer Rohergebnisquote im Geschäftsjahr 2022 von 21,4 % (Vorjahr 19,8 %), die sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1,6 %-Punkte erhöht hat. Der Personalaufwand hat sich um EUR 7,9 Mio. auf EUR 109,9 Mio. erhöht. Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt die Personalaufwandsquote dadurch 10,2 % (Vorjahr 10,4 %). Die Abschreibungen haben sich von EUR 8,2 Mio. auf EUR 9,2 Mio. erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 5,6 Mio. auf EUR 64,5 Mio. gestiegen und betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für allgemeine Betriebskosten, Vertriebskosten, Fuhrparkkosten sowie Verwaltungskosten. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 42,6 Mio. sowie ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 29,5 Mio. erzielt, was beides deutlich über der Vorjahresprognose liegt. III. Finanzielle / Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Steuerung des Ergebnisses vor Steuern. Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Augenmerk auf der Zufriedenheit der Hersteller und damit auf einer optimalen Ausschöpfung unseres Heimatmarktes. Des Weiteren sind die Kundenzufriedenheit und Kundenloyalisierung zu den von uns vertriebenen Marken wesentliche strategische Säulen für alle Unternehmen des Alphartis-Konzerns. Die stetige Schulung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter dient dabei der Sicherung unseres hohen Qualitätsstandards, den der Kunde positiv erlebt. Die vorgenannten nicht finanziellen Leistungsindikatoren werden jedoch nicht zur Steuerung und Überwachung des Unternehmens herangezogen. Jedoch schlagen sich diese Faktoren entsprechend in der Absatzmenge von PKWs nieder, welche für uns einen wesentlichen und zur Steuerung herangezogenen nicht finanziellen Leistungsindikator darstellt. IV. Gesamtaussage zu Geschäftsverlauf und LageZusammenfassend konnte der Alphartis-Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Marktposition (unter den TOP 5 nach Umsatz) weiter festigen. Die wirtschaftliche Lage des Konzerns ist geordnet. Verglichen mit dem Vorjahr bzw. mit der Vorjahresprognose hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus Sicht der Geschäftsleitung insgesamt überaus positiv entwickelt. Die Liquiditätsausstattung des Konzerns war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. C. Prognosebericht einschließlich Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungI. PrognoseberichtWir hatten in den Vorjahren auf die pandemiebedingten Unsicherheiten unserer Prognosen und Planungen hingewiesen, die seriöse Einschätzungen beinah unmöglich machten. Die Geschäftsverlaufe der beiden Vorjahre mit einer Aneinanderreihung von Sondersituationen haben viele unserer Annahmen meist zum Guten hin prompt widerlegt. Mit Blick auf das Jahr 2023 sollten die pandemiebedingten Sonderfaktoren der Vergangenheit angehören. Die Lieferkettenproblematiken, die politischen Unsicherheiten aufgrund des Ukraine-Krieges, die hohen Teuerungsraten sowie in der Folge weitere Zinserhöhungen dürften uns erhalten bleiben. Der IWF rechnet in jüngsten Prognosen damit, dass die Weltwirtschaft 2023 noch um 2,8% wachsen wird und sich das Wachstum damit verlangsamen wird (2022 3,4%). Hauptgrund ist die hartnäckige Inflation, die Talsohle der Entwicklung sollte Ende 2023 erreicht sein und sich umkehren. Ein Abrutschen in eine Rezession werde aber verhindert. Positive Treiber der Entwicklung seien die widerstandsfähigen Arbeitsmärkte und die chinesische Abkehr von der Null-Covid-Strategie. Für Deutschland hat die Bundesregierung in ihrer jüngsten Konjunkturprognose (im Januar 2023) ein kleines Wachstum von 0,2% prognostiziert, damit würde anders als erwartet eine Rezession abgewendet. Man rechnet auch in diesem Jahr mit deutlich erhöhten, wenn auch im Jahresverlauf rückläufigen Inflationsraten. Für den Jahresdurchschnitt 2023 wird ein Anstieg der Verbraucherpreise um 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet. Stabilisierend auf die Konjunktur wirkt weiterhin der widerstandsfähige Arbeitsmarkt und in der Folge der private Konsum. Allerdings wird die Arbeitskräfteknappheit zunehmend zur Wachstumsbremse. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen stieg im Jahr 2022 auf ein Höchstniveau. Insbesondere im Dienstleistungssektor suchen fast alle Branchen nach neuen Mitarbeitenden. In der Automobilbranche wird weltweit ein Zulassungsniveau von 74 Mio. Neuzulassungen und damit ein Plus von 4% zum Vorjahr erwartet. Der Branchenverband ACEA rechnet in Europa mit einem Plus von 5% zum Vorjahr. Für die deutsche Automobilbranche zeichnet sich ein weiteres, schwieriges Jahr ab. Der Branchenverband VDA rechnet mit rund 2,7 Mio. Neuzulassungen und damit rund 2% mehr als im Vorjahr, aber einem Viertel weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Es wird erwartet, dass sich die Lieferketten-Probleme aus der Pandemie zunehmend auflösen, doch aufgrund der hohen Nachfrage auch aus anderen Branchen wird insbesondere der Materialmangel weiterhin ein Problem bleiben. Der Anteil elektrifizierter Neuzulassungen (PHEV und BEV) lag 2022 bei knapp 32%. Eine Prognose, wie sich die Zahlen in diesem Jahr entwickeln, ist gerade mit Blick auf die Änderungen bei der E-Auto-Prämie sehr schwer. Ein Ausbleiben von Förderungen könnte zu einem Knick in der Entwicklung, insbesondere bei den PHEV führen, wovon wir ausgehen. Das Preisniveau der Neuwagen ist in den vergangenen beiden Jahren zum einen durch die Konzentration der Hersteller auf höherwertige Fahrzeuge und zum anderen durch die allgemein gestiegenen Preise stark angestiegen. Diese Entwicklung wird weiter Bestand haben. Dies wird zu höheren Umsätzen pro Einheit führen, aber auch dazu, dass sich verschiedene Kundensegmente die teuren Autos nicht mehr leisten können oder wollen. Im Gebrauchtwagengeschäft wird aufgrund der weiterhin leeren Gebrauchtwagenhöfe weiterhin mit einem hohen Preisniveau gerechnet, der Höhepunkt der Entwicklung sollte allerdings überschritten sein und im Jahresverlauf ein weiterer Rückgang der Preise einkehren. Ein Erfolgsfaktor wird das engmaschige Beobachten des Marktes, der Preisentwicklung und das schnelle Reagieren auf die Veränderungen sein. Der Alphartis-Konzern stellt sich auf die genannten Prämissen ein, blickt optimistisch auf das Jahr 2023 und plant ein Ergebnis vor Steuern von EUR 23,0 Mio.. Dabei gehen wir, unter Berücksichtigung eines veränderten Absatzmixes, von einer deutlichen Steigerung der Absatzmenge aus. II. RisikoberichtEin frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie deren Erfassung, Bewertung und Überwachung sind Grundlagen einer erfolgreichen Unternehmensführung. Das Risikomanagementsystem beinhaltet alle Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme einschließlich der internen Revision. In diesem Rahmen werden Risiken kontinuierlich analysiert und beurteilt. Der Konzern ist in der Lage, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und darauf schnell und angemessen zu reagieren. Die Transformation der gesamten Mobilität sowie der langfristige Umstieg weg von den Verbrennungsmotoren und die damit einhergehende Verlagerung der Umsätze in den Bereichen Verkauf und After-Sales sind herausfordernd und werden Veränderungen und möglicherweise kurzfristige Nachfrage- und Verfügbarkeitsschwankungen mit sich bringen. Die Unternehmen der Automobilbranche werden bei der Bewältigung dieses Transformationsprozesses kritisch betrachtet und die Aussichten aktuell, pauschal getrübt wahrgenommen. Deshalb ist beim Blick auf die Geschäftsmodelle differenziert darauf zu achten, welche Bestandteile der Wertschöpfungskette bedient werden (Zulieferer, Hersteller oder Vertrieb- und Serviceeinheit), wohin die Zuordnung erfolgt und wie sich die entsprechenden Segmente verändern. Durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine und nach wie vor gestörte Lieferketten kann sich weiterhin eine Verknappung der Angebotsmenge an Neufahrzeugen ergeben. Hierdurch kann sich eine reduzierte Absatzmenge an Neufahrzeugen ergeben, was entsprechende Auswirkungen auf die Umsätze haben würde. Über das übliche Maß hinausgehende mittelfristige Preisänderungs- und Ausfallrisiken bestehen trotz der dynamischen Inflationsentwicklung aktuell nicht. Bezüglich kurzfristiger Preisänderungsrisiken im Neuwagen- und Gebrauchtwagenmarkt verweisen wir auf die Ausführungen im vorherigen Abschnitt. III. ChancenberichtDer Alphartis-Konzern sieht sich als Mobilitätsanbieter in den relevanten Zukunftsfeldern des Autohandelshandels mit einem zukunftssicheren Markenportfolio und einem adäquaten Markenmix sowie der Marktgängigkeit der angebotenen Modelle gut aufgestellt. Weitere Basis des Geschäftsmodelles bildet das geschlossene Vertriebsgebiet in einer wirtschaftlich starken Region im vorwiegend ländlich strukturierten Raum mit Städten in mittlerer Größe bei entsprechendem Mobilitätsbedürfnis. Der oben erwähnte Transformationsprozess wird die Konsolidierungs- und Konzentrationsprozesse im Markt beschleunigen und zu weiteren Restrukturierungen des Händlernetzes führen. Die Netzstruktur im Autohandel verschiebt sich verstärkt zugunsten größerer Händler. Die ahg ist für diesen Konzentrationsprozess gut gerüstet und möchte die sich in diesem Umfeld ergebenden weiteren Wachstumschancen nutzen. Weitere Chancen einer zukünftigen Entwicklung ergeben sich durch die entsprechende Skalierbarkeit, die durch konsequente Zentralisierung und Digitalisierung der Prozesse genutzt werden. Wie im Risikobericht beschrieben, kann sich durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine und weiterhin gestörte Lieferketten eine Verknappung des Angebots an Neufahrzeugen ergeben, was sich wiederum positiv auf die Verkaufspreise, insbesondere von Neufahrzeugen auswirken wird. Darüber hinaus können sich Chancen aus der Luxusstrategie von Premiumherstellern ergeben, was die Margen erhöhen kann. IV. GesamtaussageDie Geschäftsleitung blickt positiv auf das abgeschlossene Geschäftsjahr 2022 zurück. Wir sehen uns für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt. Risiken, welche die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gefährden können, sind derzeit nicht ersichtlich.
Horb am Neckar, 6. April 2023 Alphartis SE Der Vorstand Albrecht Wollensak Hans - Peter Deuschle Alexander Kramer Thomas Linderich Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 779949 in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Die Firma des Unternehmens lautet: Alphartis SE. Sitz der Gesellschaft ist Horb am Neckar. Der Konzernabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 290 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Konzern-Bilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. B. KonsolidierungskreisDer Konzernabschluss umfasst die Alphartis SE, Horb am Neckar, als Mutterunternehmen sowie 14 inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen. Der Konsolidierungskreis besteht im Einzelnen aus:
Mit Wirkung zum 1. Oktober hat die Alphartis SE mittelbar (über die Alphartis Betriebs SE) 100,0% der Anteile am Stammkapital der Märtin GmbH, Bötzingen, erworben. Die Alphartis SE hält mittelbar (über die ahg Autohandelsgesellschaft mbH) 49,0 % der Anteile am Stammkapital der DRWZ Mobile GmbH, Wiesbaden (assoziiertes Unternehmen). In Ausübung des Wahlrechts gem. § 311 Abs.2 HGB erfolgt im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 der Ansatz in Höhe der Anschaffungskosten, da die Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. C. Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und BewertungsmethodenKonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Aus dem erstmaligen Einbezug (Erstkonsolidierung) der ahg Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am Neckar, zum 1. Januar 2020 resultiert ein technischer passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 608, der als eigener Posten nach dem Eigenkapital ausgewiesen wird. Der Unterschiedsbetrag resultiert aus der Einbeziehung zu fortgeführten Buchwerten (resultierend aus einer Transaktion unter gemeinschaftlicher Leitung). Beginnend im Geschäftsjahr 2020 wird der Unterschiedsbetrag linear über eine Dauer von 5 Jahren erfolgswirksam aufgelöst. Die gewählte Nutzungsdauer entspricht der erwarteten durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände. Der Auflösungsbetrag (TEUR 122) ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "2. sonstige betriebliche Erträge" enthalten. Aus dem erstmaligen Einbezug (Erstkonsolidierung) der Märtin GmbH, Bötzingen, zum 1. Oktober 2022 resultiert ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEUR 10.915. Beginnend im Geschäftsjahr 2022 wird dieser linear über die Dauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die hierbei zugrunde gelegte Abschreibungsdauer wurde in Anlehnung an die standardisierte Nutzungsdauer für planmäßige Abschreibungen für entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte bestimmt. Aufgrund § 303 Abs. 1 HGB wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen eliminiert. In den Konzernabschluss übernommene Vorräte, die auf Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, werden mit den Konzernanschaffungs- oder -Herstellungskosten angesetzt. Soweit bei Lieferungen oder Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen Zwischenergebnisse realisiert werden, werden diese gemäß § 304 Abs. 1 HGB für Zwecke des Konzernabschlusses ermittelt und eliminiert. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen den einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Die gemäß § 306 HGB zu bilanzierenden latenten Steuern aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen werden mit einem Steuersatz von 29,0 % ermittelt. Im Geschäftsjahr 2022 waren keine latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen zu bilden oder aufzulösen. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt, die nachfolgend dargestellt sind. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Konzerns ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. In Anlehnung an die standardisierte Nutzungsdauer für planmäßige Abschreibungen wird für die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Unternehmen eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - entsprechend ihrer Nutzungsdauer zwischen drei und 33 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 250 werden voll abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen wurde unterstellt, dass die zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter auch abgegangen sind. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EUR 250 bis EUR 1.000 werden als Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Vorführ- und Geschäftsfahrzeuge werden linear über eine Nutzungsdauer von 6 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ersatzteile werden in Wertigkeitsklassen eingeteilt und gegebenenfalls auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Die von den Vorräten offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Einzelwertberichtigungen werden wie im Vorjahr anhand von Überfälligkeitsklassen unter Berücksichtigung spezifischer Abwertungssätze gebildet. Bei gegebener Aufrechnungslage werden kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit den kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saldiert ausgewiesen. Die liquiden Mittel (Finanzmittelfonds) sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen erfassen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Höhe. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 und S. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Fahrzeugverkäufen an Leasinggesellschaften (Mehrkomponentenverträge) wird der auf das Optionsrecht der Leasinggesellschaft zur Fahrzeugrückgabe entfallende Anteil der Umsatzerlöse bis zum Vertragsende als sonstige Verbindlichkeit abgegrenzt. Die Bewertung dieser Option erfolgt unter Berücksichtigung vertraglich vereinbarter Risikoprämien der Leasinggesellschaft bzw. auf Basis von aus Verträgen ableitbaren Hilfsgrößen bzgl. des zu Beginn des Leasingverhältnisses erwarteten, durchschnittlichen Wertverlusts im Zeitpunkt der Fahrzeugrückgabe. Aktive und passive latente Steuern nach § 274 HGB, die sich aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen ergeben, werden miteinander saldiert. Da die unternehmensindividuellen Steuersätze im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen nicht bekannt sind, werden bei der Bewertung der latenten Steuern die am Abschlussstichtag gültigen Steuersätze zugrunde gelegt. Im Falle eines Aktivüberhangs unterbleibt ein Ansatz aktiver latenter Steuern. Im Falle eines Passivüberhangs erfolgt ein saldierter Ausweis unter dem Posten "Passive latente Steuern". D. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage 3.a zum Konzernanhang dargestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der nicht aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften stammt, resultiert aus der Erstkonsolidierung der Märtin GmbH, Bötzingen (siehe Ausführungen unter C. Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -Konsolidierungsgrundsätze). Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Bonus- und Prämienvereinbarungen, die aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr resultieren. Darüber hinaus beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände Körperschaftsteuerrückforderungen in Höhe von TEUR 741 enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. EigenkapitalDas Grundkapital entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Es beträgt EUR 120.000,00 und ist in 120.000 Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag), die vollständig Stammaktien sind, eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Namen der Aktionäre und dürfen nur mit Zustimmung der Muttergesellschaft übertragen werden (vinkulierte Namensaktien). Das Grundkapital ist voll einbezahlt. Es bestehen Beteiligungen an der Muttergesellschaft, die gem. § 20 (1) AktG über 25 % der Aktien betragen. Der Wortlaut der Bekanntmachung gemäß § 20 Abs. 6 AktG lautet wie folgt: "Die R.K. Beteiligungs GmbH, Baden-Baden, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien an unserer Gesellschaft unmittelbar gehört. Die R.K. Management- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Baden-Baden, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft mittelbar gehört, da ihr die von der R.K. Beteiligungs GmbH gehaltenen Aktien an unserer Gesellschaft nach § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen sind [...]. Die H. E. Beteiligungs GmbH, Tiefenbronn, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien an unserer Gesellschaft unmittelbar gehört [...]." Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 24.700 entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten und resultiert aus Sacheinlagen der Gesellschafter im Geschäftsjahr 2020. Es handelt sich daher um andere Zuzahlungen im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Durch die im Geschäftsjahr 2021 erfolgte Umwandlung in eine europäische Aktiengesellschaft (SE) unterliegt die Alphartis SE der Pflicht zur Bildung einer gesetzlichen Rücklage. Durch die bereits vorhandene Kapitalrücklage, die den zehnten Teil des Grundkapitals übersteigt, erfolgte darüber hinaus keine Bildung einer gesetzlichen Rücklage. Aufgrund Gesellschafterbeschluss vom 18. Mai 2022 hat die Alphartis SE eine Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2021 in Höhe von TEUR 8.000 vorgenommen. Unter Berücksichtigung des Konzern-Bilanzgewinns aus 2021, der in 2022 erfolgten Ausschüttung und des Konzernjahresüberschusses für das laufende Geschäftsjahr besteht zum 31. Dezember 2022 ein Konzern-Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 39.391. AusschüttungssperreIm Rahmen der geplanten Ergebnisverwendung bei der Muttergesellschaft besteht zum 31. Dezember 2022 wie im Vorjahr kein ausschüttungsgesperrter Betrag. Unterschiedsbetrag aus der KapitalkonsolidierungDer Unterschiedsbetrag resultiert aus der Erstkonsolidierung der ahg Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am Neckar (siehe Ausführungen unter C. Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - Konsolidierungsgrundsätze). Bewertungseinheiten nach § 254 HGBZur Absicherung des Zinsrisikos wurden für vier variabel verzinste Darlehen - zwei Darlehen mit einer Laufzeit bis 2027 (Valuta zum Bilanzstichtag: TEUR 2.375), ein Darlehen mit einer Laufzeit bis 2033 (Valuta zum Bilanzstichtag: TEUR 2.921) und ein Darlehen mit einer Laufzeit bis 2036 (Valuta zum Bilanzstichtag: TEUR 455) Zinsswaps abgeschlossen (Valuta und Laufzeit entsprechen jeweils derjenigen der zugrundeliegenden Darlehen). Diese sollen das Risiko aus Marktzinsschwankungen während der Laufzeit der Darlehen kompensieren. Die Effektivität dieser Mikro-Hedges wird anhand der Critical-Term-Match-Methode gemessen und zum Zeitpunkt der Bildung der Bewertungseinheit sowie zum Bilanzstichtag festgestellt. Der indikative positive Marktwerkt der Zinsswaps beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 315. Aufgrund der Anwendung der Einfrierungsmethode erfolgten keine Buchungen. Rückstellungen für PensionenDie Pensionsverpflichtungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der Wahrscheinlichkeitswerte nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Zudem fand im Jahresabschluss zum 31.12.2022 erstmalig das Deckungskapitalverfahren zur Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 Anwendung und dabei wurde die Methodik des Passivprimats ausgewählt. Bezüglich des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Aufgrund der gesetzlichen Regelung des § 253 Abs. 6 HGB wird für die Berechnung der Pensionsrückstellung anstatt des Durchschnittszinssatzes der vergangenen 7 Jahre der Durchschnittssatz der vergangenen 10 Jahre zugrunde gelegt. Der im laufenden Geschäftsjahr verwendete Rechnungszins beträgt 1,78 % (Vj.: 1,87 %). Der Vergleichszinssatz hätte 1,45 % (Vj.: 1,35 %) betragen. Der Unterschiedsbetrag (nach Passivprimat) aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit dem Durchschnittszinssatz der letzten 10 Jahre und dem Durchschnittszinssatz der letzten 7 Jahre, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB bei der Tochtergesellschaft ahg Autohandelsgesellschaft mbH nicht ausgeschüttet werden kann, beträgt zum 31.12.2022 TEUR 5. Aufgrund der geringen Anzahl der begünstigten Personen sowie deren langjähriger Zugehörigkeit wurde eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate von 0,0 % verwendet. Des Weiteren sind ein Gehaltstrend von 0,0 % sowie eine Rentenanpassungsrate von 2,0 % in die Berechnung der Pensionsverpflichtungen mit eingeflossen. Der passiv ausgewiesene Verrechnungssaldo resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen. Die Rückstellungen für Pensionen zum Bilanzstichtag ergeben sich aus der Verrechnung des Erfüllungsbetrags der verrechneten Schulden in Höhe von TEUR 105 (nach Passivprimat) mit dem Erfüllungsbetrag (nach Passivprimat) der Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 7. Es bestehen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 2. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 8.266 (Vj.: TEUR 6.276), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 2.694 (Vj.: TEUR 2.268) sowie sonstige im Kfz-Handel übliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.725 (Vj.: TEUR 2.485). Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum 31. Dezember 2022 TEUR 214.481 (Vj.: TEUR 156.548) durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen, Raumsicherungsübereignungen, Abtretung von Außenständen (Globalzession) und Verpfändung von Bankguthaben besichert. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gelten die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Latente SteuernDie nicht bilanzierten, aktiven latenten Steuern ergeben sich aus Unterschieden zwischen den Handels- und Steuerbilanzen der Organgesellschaften bei Abschreibungen des Anlagevermögens, bei der Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie bei der Bildung von Rückstellungen. Die passiven latenten Steuern resultieren aus Veräußerungsgewinnen (Grundstücke und Gebäude), für die in der Steuerbilanz eine Rücklage gemäß § 6 b EStG gebildet wurde. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden die am Abschlussstichtag gültigen unternehmensindividuellen Steuersätze der Organgesellschaften zu Grunde gelegt. Im Mittel wurde ein Steuersatz von 29,0 % verwendet. Die latenten Steuersalden haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 31. Dezember 2022 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 78.721 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 9.076 und mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr TEUR 69.644. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 41.767. E. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen bzw. Regionen wie folgt auf:
Periodenfremde Aufwendungen und ErträgeIm Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres sind periodenfremde Aufwendungen aus nicht realisierten Forderungen in Höhe von TEUR 143 sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 88 aus der Auflösung von Rückstellungen aus Zahlungseingängen auf wertberichtigte Forderungen und Abgrenzung sowie periodenfremde Zinserträge in Höhe von TEUR 102 enthalten. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 2 (Vj.: TEUR 2) Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen. F. Sonstige AngabenVorstandAls Mitglieder des Vorstands in 2022 waren bestellt: Herr Albrecht Wollensak, Vorstandsvorsitzender, Herr Hans-Peter Deuschle, Vorstand Finanzen, Herr Alexander Kramer, Vorstand Vertrieb, Herr Thomas Linderich, Vorstand Aftersales. Die an die Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsleitung für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2022 gewährten Gesamtbezüge belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.381. AufsichtsratAls Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt: Herr Dr. Ralf Kogeler, Unternehmer, Vorsitzender des Aufsichtsrats Herr Rolf Heinzelmann, Kaufmann, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Herr Hans Neuweiler, Vorstand der Sparkasse Pforzheim Calw, Mitglied des Aufsichtsrats Herr Rainer Schneble, Rechtsanwalt, Mitglied des Aufsichtsrats. Die an die Aufsichtsratsmitglieder für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2022 gewährten Gesamtbezüge belaufen sich auf insgesamt TEUR 138. MitarbeiterDie Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug:
AbschlussprüferhonorarDas im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers von TEUR 165 entfällt mit TEUR 147 auf Abschlussprüfungsleistungen, mit TEUR 4 auf andere Bestätigungsleistungen und mit TEUR 14 auf Steuerberatungsleistungen. NachtragsberichtZu Beginn des Geschäftsjahres 2023 wurde von der Auto Gscheidle GmbH der Geschäftsbetrieb in Albstadt in Form eines Asset Deals mit Wirkung zum 1. Januar 2023 übernommen und wird seither als ein Betriebsstandort der bhg Autohandelsgesellschaft mbH weitergeführt. Das mit einer Betriebsimmobilie bebaute Grundstück in Albstadt wurde von der Tochtergesellschaft ihg Immobilien GmbH erworben. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres 2022 haben sich nicht ergeben. Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses des MutterunternehmensDer Vorstand schlägt vor, die Hälfte des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2022 der Alphartis SE auszuschütten und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGBUnter Bezugnahme auf § 264 Abs. 3 HGB wird auf die Offenlegung der Jahresabschlüsse der folgenden inländischen Tochtergesellschaften verzichtet:
Gemäß § 264 Abs. 3 HGB wird für die Märtin GmbH, Bötzingen, darüber hinaus auf die Pflicht zur Prüfung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr zum 31.12.2022 verzichtet.
Horb am Neckar, 6. April 2023 Alphartis SE Der Vorstand Albrecht Wollensak Hans - Peter Deuschle Alexander Kramer Thomas Linderich Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31.12.2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Entwicklung des Konzerneigenkapitals (Eigenkapitalspiegel) für das Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alphartis SEPrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Alphartis SE und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Alphartis SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
fungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 18. April 2023 dhmp
GmbH &Co. KG
Tobias Nellinger, Wirtschaftsprüfer Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer BERICHT DES AUFSICHTSRATS AN DIE HAUPTVERSAMMLUNGDER ALPHARTIS SEIm Berichtsjahr 2022 hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit der Lage und Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns sowie mit deren strategischer Ausrichtung auseinandergesetzt. Gewissenhaft und mit Sorgfalt übte er seine beratende und kontrollierende Funktion gegenüber dem Vorstand aus. In Sitzungen erörterte der Aufsichtsrat mit dem Vorstand Fragen der Unternehmensplanung, der Geschäftspolitik, der Risikolage und des Risikomanagements. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende auch außerhalb der Sitzungen in engem Kontakt mit dem Vorstand, um sich zeitnah über wichtige Entwicklungen und Ereignisse zu informieren. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über sämtliche für die Gesellschaft und den Konzern relevanten Entwicklungen unmittelbar und vollständig informiert. In sämtliche Entscheidungen, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig eingebunden und hat seine Beschlüsse nach eingehender Prüfung auf Grundlage von schriftlichen Entscheidungsvorlagen gefasst. Schwerpunkte der Beratung- und Kontrolltätigkeit des AufsichtsratsIm Berichtsjahr fanden 4 Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Regelmäßiger Gegenstand der Sitzungen waren die Berichte des Vorstands über die Geschäftslage der Alphartis-Gruppe, insbesondere über die jeweils aktuelle Umsatz- und Ergebnisentwicklung sowie über die Finanz- und Vermögenslage. Beschlüsse durch den Aufsichtsrat wurden sowohl in den telefonischen als auch persönlichen Sitzungen wie auch schriftlich im Umlaufverfahren gefasst. In der Bilanzsitzung am 17. Mai 2023 hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit der Prüfung des Jahresabschlusses der Alphartis SE, des Konzernabschlusses der Alphartis-Gruppe und mit dem Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes, jeweils für das Geschäftsjahr 2022, befasst. Ferner wurden die Beschlussvorschläge zu den Tagesordnungspunkten der ordentlichen Hauptversammlung 2023 verabschiedet. Weitere Schwerpunkte der Arbeit des Aufsichtsrats im abgelaufenen Geschäftsjahr bildeten die weitere Expansion der Alphartis SE und die Aufnahme neuer Geschäftsfelder im Bereich Versicherungsmakler- und Fuhrparkmanagement. Personelle Zusammensetzung und Veränderungen in Aufsichtsrat und VorstandIm Berichtszeitraum haben sich sowohl im Aufsichtsrat als auch im Vorstand keine personellen Veränderungen ergeben. In der Aufsichtsratssitzung vom 16.12.2022 hat sich der Aufsichtsrat bereits für die Dienstvertragsverlängerung von Herrn Thomas Linderich ausgesprochen. In der Aufsichtsratssitzung vom 16.03.2023 hat der Aufsichtsrat einstimmig den offiziellen Beschluss gefasst, den Dienstvertrag von Herrn Thomas Linderich, als Mitglied des Vorstandes - verantwortlich für das Ressort After Sales mit einer Laufzeit von fünf Jahren bis zum 31.12.2028 zu verlängern. Billigung des Jahresabschlusses, des Lageberichts, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2022Die dhmp GmbH &Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Pforzheim hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Alphartis SE für das Geschäftsjahrs 2022 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Berichte der dhmp GmbH &Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des aufgestellten Konzernabschlusses lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in unserer Bilanzsitzung am 17. Mai 2023 in Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich behandelt. In dieser Sitzung hat der Vorstand auch detailliert über Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung berichtet. Wesentliche Schwächen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems wurden nicht berichtet. Wir hatten keine Einwendungen und stimmen dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Des Weiteren schloss sich der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstandes an, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2022 wie folgt zu verwenden:
Dank des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Engagement sowie den Aktionären für ihr Vertrauen in das Unternehmen.
Horb im Neckar, den 17. Mai 2023 Dr. Ralf Kogeler, Vorsitzender des Aufsichtsrats Erklärung über bestehende Ergebnisabführungsverträge und Einstandserklärung der Alphartis SE (bis 27. Mai 2021: AHG Gruppe GmbH; vom 28. Mai 2021 bis 29.Juni 2021: AHG Gruppe AG) mit ihren Tochterunternehmen und deren Tochterunternehmen (Enkelunternehmen). Die ahg Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am Neckar, hat am 30.09.2020 mit der AHG Gruppe GmbH (nun: Alphartis SE), Horb am Neckar, einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 440304) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die Alphartis SE zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die ahg Automobilcenter GmbH, Horb am Neckar, hat am 16.04.1993 mit der AHG-Autohandelsgesellschaft mbH (nun: ahg Autohandelsgesellschaft mbH), Horb am Neckar, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 440575) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die ahg Autohandelsgesellschaft mbH unmittelbar und die Alphartis SE mittelbar zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die Alphartis Betriebs SE, Horb am Neckar, hat am 15.09.2021 mit der Alphartis SE, Horb am Neckar, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 780843) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die Alphartis SE zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die ahg Servicegesellschaft mbH Süd, Horb am Neckar, hat am 28.10.2013 mit der AHG-Autohandelsgesellschaft mbH (nun: ahg Autohandelsgesellschaft mbH), Horb am Neckar, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 746788) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die ahg Autohandelsgesellschaft mbH unmittelbar und die Alphartis SE mittelbar zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die ahg Servicegesellschaft mbH Südwest, Horb am Neckar, hat am 06.11.2017 mit der AHG- Autohandelsgesellschaft mbH (nun: ahg Autohandelsgesellschaft mbH), Horb am Neckar, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 753366) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die ahg Autohandelsgesellschaft mbH unmittelbar und die Alphartis SE mittelbar zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die bhg Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am Neckar, hat am 30.09.2020 mit der AHG Gruppe GmbH (nun: Alphartis SE), Horb am Neckar, einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 734186) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die Alphartis SE zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die bhg Servicegesellschaft mbH, Horb am Neckar, hat am 23.11.2009 mit der AHG-Autohandelsgesellschaft mbH (nun: ahg Autohandelsgesellschaft mbH), Horb am Neckar, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 740991) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die ahg Autohandelsgesellschaft mbH unmittelbar und die Alphartis SE mittelbar zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die fhg Fuhrparkmanagementgesellschaft mbH, Horb am Neckar, hat am 17.12.2021 mit der Alphartis SE, Horb am Neckar, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 440793) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die Alphartis SE zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die Märtin GmbH, Bötzingen, hat am 24.10.2022 mit der Alphartis SE, Horb am Neckar, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. (HRB 6202) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die Alphartis SE zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die vhg Versicherungsmaklergesellschaft mbH, Horb am Neckar, hat am 21.12.2021 mit der Alphartis SE, Horb am Neckar, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 781642) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die Alphartis SE zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt. Die Wiech Autohandelsgesellschaft mbH, Rottenburg am Neckar, hat am 15.09.2004 mit der ahg Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am Neckar, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Dieser ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 390530) eingetragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist die ahg Autohandelsgesellschaft mbH unmittelbar und die Alphartis SE mittelbar zur Verlustübernahme im Sinne von § 302 AktG verpflichtet. Die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, zum 31.12.2022 ist erfolgt.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Vorstand der Alphartis SE ahg Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie ahg Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung ahg Automobilcenter GmbH, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4b i. V. m. § 325 HGBDie ahg Automobilcenter GmbH, Horb am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung Alphartis Betriebs SE, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie Alphartis Betriebs SE, Horb am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Der Vorstand ahg Servicegesellschaft mbH Süd, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie ahg Servicegesellschaft mbH Süd, Horb am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung ahg Servicegesellschaft mbH Südwest, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie ahg Servicegesellschaft mbH Südwest, Horb am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung bhg Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie bhg Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung bhg Servicegesellschaft mbH, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie bhg Servicegesellschaft mbH, Horb am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung fhg Fuhrparkmanagementgesellschaft mbH, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie fhg Fuhrparkmanagementgesellschaft mbH, Horb am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung Märtin GmbH, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Rumpfgeschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie Märtin GmbH, Bötzingen, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Rumpfgeschäftsjahr zum 31.12.2022 von der Prüfung und der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung vhg Versicherungsmaklergesellschaft mbH, Horb am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie vhg Versicherungsmaklergesellschaft mbH, Horb am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Horb am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung Wiech Autohandelsgesellschaft mbH, Rottenburg am NeckarBekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bekanntmachung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 4 b i. V. m. § 325 HGBDie Wiech Autohandelsgesellschaft mbH, Rottenburg am Neckar, wird in den Konzernabschluss der Alphartis SE, Horb am Neckar, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist daher nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 von der Offenlegung befreit.
Rottenburg am Neckar, 01.02.2023 gez. Die Geschäftsführung |
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