Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 5921
Eingetragen
29.8.1996
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von technischen Kunststoffen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Mayr
seit 5.2.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

87488 Betzigau, Hochgreut 41
125.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kunststofftechnik Mayr GmbH

Unterthingau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Kunststofftechnik Mayr GmbH wurde am 24.06.1996 gegründet und hat ihren Sitz in Unterthingau.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Kunststofftechnik Mayr GmbH liegt bei der Herstellung von thermoplastischen Folien und Platten.

Die Strategie der Kunststofftechnik Mayr GmbH bezieht sich auf:

- Festigung und Ausbau der Marktanteile

- separierte Geschäftsbereiche

- leistungsorientierte Vergütung der Mitarbeiter

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern haben wir auch weiterhin neue Produkte in unser Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten.

Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten im Wesentlichen voll auslasten.

Wir haben Maßnahmen eingeleitet, um Produktionsausfälle möglichst zu verhindern bzw. sie in ihren negativen Auswirkungen zu begrenzen.

2. Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Zu Beginn des Jahres 2023 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose zur Weltwirtschaft im laufenden Jahr leicht angehoben. Hatte der IWF der Weltwirtschaft im Oktober 2022 ein Wachstum von 2,7 Prozent für 2023 vorausgesagt - wurde diese Prognose auf 2,9 Prozent angehoben. Das liege nicht zuletzt an den Entwicklungen in China, heisst es in der aktualisierten Prognose.

Unverändert liegt das globale Wachstum im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahrzehnten unter dem "historischen Durchschnitt". Weiter heisst es in dem Bericht, dass Chinas Abkehr von der Null-Covid-Strategie den Weg zu einer Erholung der weltweiten wirtschaftlichen Lage ebnen könne. Der IWF hat seine Konjunkturprognose für China deutlich nach oben korrigiert. Von 4,4 Prozent auf 5,2 Prozent.

Die Weltwirtschaft wird die Folgen des Russland - Ukraine - Kriegs sowie die weiterhin hohe Inflation etwas besser verkraften als zunächst befürchtet.

Insgesamt gebe es "positive Überraschungen" und eine "unerwartet hohe Widerstandsfähigkeit" in zahlreichen Volkswirtschaften, so der IWF. Die Experten erwarten für 2023 kein Abrutschen der Weltwirtschaft in die Rezession - ein Szenario, dass die Ökonomen im Herbst 2022 nicht ausgeschlossen hatten. So könne, laut IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas, die aktuelle Prognose sogar einen "Wendepunkt" darstellen und das Wachstum seinen Tiefpunkt erreichen, während die Inflation zurückgehe.

Deutschland:

Deutschland könnte nach Ansicht des internationalen Währungsfonds im Jahr 2023, entgegen früherer Prognosen, eine Rezession vermeiden. Dies wird vermutlich auch auf Italien zutreffen. Im Oktober 2022 hat der IWF für beide Länder noch ein abrutschen in die Rezession vorhergesagt.

Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) verlief der Start in das Jahr 2023 besser als erwartet. Es kam zu keiner Energieverknappung und der befürchteten Gasmangellage. Damit wurden die gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten nicht durch Versorgungsnotstände und Rationierungen beeinträchtigt. Diese Gefahr bestand, aber der milde Winter, funktionierende Versorgungswege, Einsparungen beim Gasverbrauch auf Haushalts- und Gewerbeebene, Produktionsrückgänge in energieintensiven Wirtschaftsbereichen und eine insgesamt schwache Industriekonjunktur haben dazu beigetragen, eventuelle Industrieengpässe und einen dadurch ausgelösten Wirtschaftseinbruch zu vermeiden.

Die Auswirkungen der nachlassenden Weltkonjunktur waren aber, über das gesamte Jahr 2023 hinweg, spürbar. Die preisbereinigten Warenausfuhren Deutschlands lagen in den ersten neun Monaten um 2,2 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. So geriet die globale Ökonomie mehr und mehr in den Sog der geopolitischen Verwerfungen und deren ökonomischen Kollateralschäden. Geoökonomische Verunsicherungen und Handelsverzerrungen sowie hohe Inflationsraten bremsen weltweit die Investitions- und Konsumbereitschaft. In solch einem schwachen globalen Umfeld tut sich die deutsche Wirtschaft, aufgrund ihrer hohen Exportquote, generell schwer.

Hohe und kumulative Kostenschocks der letzten Jahre schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industriefirmen. Im Rahmen der Konjunkturumfrage des IW vom Sommer 2023 wurden die Belastungen deutscher Firmen mit verschiedenen Kostenkategorien gemessen. Steigende Lohnkosten werden von fast 40 Prozent der befragten Unternehmen als starke Mehrbelastung empfunden. Dies wird auch von nahezu allen Firmen als dauerhaftes Wettbewerbshandicap angesehen. Energie-, Rohstoff- und Materialkosten werden von zwei Dritteln der Unternehmen als eine dauerhafte Belastung ihrer Wettbewerbsfähigkeit bewertet.

Aufgrund der oben genannten - und weiterer Belastungsfaktoren wie der Inflation und der Zinsentwicklung - konnte im Jahresverlauf 2023 kaum Bewegung in der deutschen Volkswirtschaft verzeichnet werden.

Entwicklung der Branche

Die deutsche Kunststoffindustrie umfasst sowohl die Kunststofferzeugenden als auch die Kunststoffverarbeitenden Unternehmen. Auch Kunststoffmaschinenbauer und Recyclingunternehmen sind Teil dieser Industrie. Kunststoffe werden vor allem für die Herstellung von Verpackungen eingesetzt oder finden in der Bau-, Automobil- und Elektronikindustrie Verwendung. Auch die Möbelindustrie sowie die Agrarwirtschaft und Medizintechnik profitieren von der Anwendung und dem Einsatz verschiedener künstlicher Stoffe.

Allgegenwärtige Produkte dieser in der Wertschöpfungskette nachgelagerten Verwenderindustrien von Kunststoffen sind u.a. PET-Flaschen, Fensterrahmen, Kabel, Haushaltswaren, Folien, Schläuche, um nur einige aufzuführen.

Die deutsche Kunststoffindustrie ist im europäischen Vergleich führend bezogen auf die Produktion, den Außenhandel sowie hinsichtlich ihrer FuE Aktivitäten künstlicher Stoffe.

Die Produktion der energieintensiven Branche fiel, beginnend im zweiten Halbjahr 2022, aufgrund der sprunghaften Verteuerung der Kosten deutlich zurück. Der (vorläufige) Tiefpunkt wurde erst im Herbst 2023 erreicht. Je nach Vertragslage der Energiekontrakte konnte die Herstellung nicht mehr kostendeckend dargestellt werden. Ein zeitweises deutliches ansteigen der Preise, musste, aufgrund schwächerer Nachfrage und wieder moderateren Energiepreisen zurückgenommen werden, sodass sich die Erzeugnisse im Jahr 2023 wieder verbilligten.

Im gesamten Verlauf des Jahres 2023 hat sich das Geschäftsklima in der Gummi- und Kunststoffwarenherstellung stets verschlechtert. Die Geschäftserwartungen blieben das ganze Jahr über pessimistisch. Auch wenn die Inflation rückläufig ist, bleibt das Tempo der Erholung verhalten. In nahezu allen Wirtschaftsbereichen klagen die Unternehmen über eine rückläufige Nachfrage. Insbesondere blieb die Situation der energieintensiven Produktionsbereiche innerhalb der Kunststoffverarbeitung angespannt.

Eine überwiegende Mehrheit der Kunststoffunternehmen bewertet Deutschland als Wirtschaftsstandort mit "ausreichend" oder "mangelhaft". Besonders nachteilig beurteilen die Unternehmen die Energie- und Arbeitskosten sowie Bürokratie, Steuer- und Abgabenlast. Aufgrund der globalen Wettbewerbssituation ist eine nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland von essenzieller Bedeutung, um langfristig die Unternehmen in Deutschland zu halten.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusste die Entwicklung unseres Unternehmens nur unwesentlich.

Für diese Entwicklung gibt es verschiedene Ursachen:

- Einführung neuer Produkte,

- Bau und Inbetriebnahme einer Freiflächen-PV-Anlage ab August 2023, dadurch Senkung der Stromkosten,

- Inanspruchnahme Energiepreisbremsen entsprechend StromPBG,

- gestiegene Rohstoff-, Energie- und Transportpreise,

- Produkte, die der Kostensenkung, der Rationalisierung oder der Qualitätssicherung dienen, wurden insgesamt mehr nachgefragt.

Die allgemeine Branchenentwicklung spiegelte sich nicht im Rohergebnis des Unternehmens wieder. Trotz Rückgang der Umsätze stieg demnach im Berichtsjahr das Rohergebnis um rd. 39 %. Hierzu muss man sagen, dass ohne eine Inanspruchnahme von Energiepreisbremsen ein Rückgang des Rohergebnisses zu verzeichnen wäre.

Dabei blieb, im Gegensatz zur allgemeinen durchschnittlichen Entwicklung, der Beitrag unseres Auslandsgeschäftes, traditionell, auf geringem Niveau.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der Kunststofftechnik Mayr GmbH war im Berichtsjahr zufriedenstellend.

Das Ergebnis wurde durch folgende ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst:

- weiterhin steigende Rohstoffpreise

- überproportional steigende Energiepreise

- teilweise ungünstigere Verkaufspreise

- höhere Transportkosten

- gestiegene Personalkosten

Trotz der überaus schwierigen Wettbewerbs- und Kostensituation in unserer Branche können wir ein EBIT in Höhe von EUR 2.482.612,37 vorlegen.

Für 2024 wird insgesamt mit einem verhaltenen Aufschwung für die Branche gerechnet. Aufgrund der auch weiterhin nicht definierbaren Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, dem Ende des Jahres 2023 wieder offen aufgeflammten Gaza-Konflikt mit einer unbestimmbaren Ausweitung auf die Region, geopolitischen Spannungen, der Inflationsentwicklung, den Präsidentschaftswahlen in den USA, der Lieferkettenproblematik und hohen Rohstoff- und Strompreisen ist diese Annahme allerdings sehr wage.

B. Darstellung der Ertrags- Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Kunststofftechnik Mayr GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend entwickelt.

1. Ertragslage

Das Rohergebnis lag mit EUR 12.602.509,84 rd. 39 % über dem Niveau des Vorjahres.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung der ersten 4 Monate verlief erwartungsgemäß und lag rd. 5 Prozent unterhalb der Höhe des vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres.

Im Geschäftsjahr haben wir einen Jahresüberschuss von EUR 1.567.187,34 erzielt. Das Ergebnis entsprach unseren angepassten Erwartungen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um rd. 43 % gestiegen.

Dieser Anstieg basiert insbesondere auf einer Lohnerhöhung für die Belegschaft sowie der Übernahme der Arbeitnehmer der Franz Mayr GmbH zum 1. Januar 2023.

Die Entwicklung der Beschaffungsmarktpreise war auch weiterhin durch einen Anstieg gekennzeichnet.

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen.

Durch den Abschluss von langfristigen Liefervereinbarungen wurde die termingerechte Versorgung mit den notwendigen Einsatzstoffen gesichert.

Trotzdem war es uns möglich die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im Vergleich zum Vorjahr zu senken.

Das Finanzergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um rd. 288 % gesteigert werden.

Gegenüber dem Vorjahr stieg das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um EUR 1.070.755,01 auf EUR 2.403.046,13.

Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:

31.12.2023
EUR / Wert
31.12.2022
EUR / Wert
Veränderung zum Vorjahr
Kennzahlen zur Erfolgslage
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.567.187,34 1.023.799,84 543.387,50
Eigenkapital 28.119.981,58 26.552.794,24 1.567.187,34
Eigenkapitalrendite in % 5,57 3,86 1,71
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.665.371,71 1.075.214,79 590.156,92
Bilanzsumme 35.286.456,36 30.473.075,34 4.813.381,02
Gesamtkapitalrendite in % 4,72 3,53 1,19

EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.567.187,34 1.023.799,84 543.387,50
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 817.240,66 289.884,15 527.356,51
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 98.184,37 51.414,95 46.769,42
+ Abschreibungen (auf immat. VGdAV und SAV + VGdUV) 562.368,89 741.424,50 -179.055,61
EBITDA 3.044.981,26 2.106.523,44 938.457,82

2. Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum EUR 7.151.630,48 (Vorjahr: EUR 2.728.654,60).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR -918.485,82 (Vorjahr: EUR -19.677,83).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf EUR -92.508,95 (Vorjahr: EUR -547,94).

Der Finanzmittelfonds - im Vorjahr unter Hinzurechnung der kurzfristigen Wertpapiere - belief sich am Ende des Berichtsjahrs auf EUR 15.017.467,16 (Vorjahr: EUR 11.570.222,85).

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr ausreichend.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Die Investitionen im Berichtsjahr wurden zum Teil unter Aufnahme von Fremdmitteln finanziert.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Kunststofftechnik Mayr GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 35.286.456,36. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (EUR 30.473.075,34) um 15,80 % erhöht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 19 % gekennzeichnet.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um EUR 2.375.559,33.

Im Wesentlichen wurde investiert in: technische Anlagen und Maschinen mit Schwerpunkt Freiflächen-PV-Anlage sowie in andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um EUR 2.463.597,69.

Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen 42,56 % nach 37,97 % im Vorjahr.

14 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Im Vorjahr betrug der Anteil 20 %.

Unser Vorratsvermögen betrug zum Ende des Berichtsjahr EUR 4.837.566,07.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich trotz Umsatzrückgang um EUR 351.500,64. Der Anteil an der Bilanzsumme dagegen blieb unverändert bei 11 %.

Die Forderungen wurden zum Teil mittels einer Kreditausfallversicherung abgesichert.

Die Investitionsmaßnahmen konnten im Wesentlichen mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 80 % gekennzeichnet.

Die Rückstellungsquote betrug im Berichtsjahr 6 % nach 2 % im Vorjahr.

Die Verbindlichkeitsquote betrug im Berichtsjahr 15 % nach 11 % im Vorjahr.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, gerade auch vor dem Hintergrund der bestehenden großen Krisen (u.a. Russland-Ukraine-Krieg, Gaza-Konflikt, Lieferkettenprobleme, Energie- und Rohstoffpreise, Inflation) wird sich voraussichtlich auch 2024 in der Kunststoffbranche widerspiegeln.

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr geringeres Ergebnis.

Für das laufende Geschäftsjahr sind fallende Umsatzerlöse in Höhe von rd. 20 Prozent zu verzeichnen.

Unsere Kapazitäten waren in den ersten 4 Monaten des laufenden Jahres im Wesentlichen ausgelastet.

Grundlage unserer Wachstumsschätzung ist der Umsatz als typischer Indikator der Hersteller von Kunststoffwaren.

Für die kommenden 2 Jahre haben wir Investitionen mit einem Umfang von insgesamt EUR 2.000.000 geplant.

Für das Jahr 2024 werden wir ein Investitionsvolumen von EUR 600.000 einsetzen.

Unsere Investitionstätigkeit wird sich auf die Werterhaltung und Erweiterung unserer Maschinen und technischen Anlagen konzentrieren.

Die Investitionsmaßnahmen werden aus eigenen Mitteln finanziert.

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr, aufgrund der Übernahme der Mitarbeiter der Franz Mayr Kunststoff GmbH zum 1. Januar 2023, deutlich erhöht. Mithin waren im Durchschnitt des Geschäftsjahres 103 (VJ: 70) Mitarbeiter beschäftigt.

Im Gegenzug mindern sich für uns Kosten für bezogene Leistungen.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Das gilt im Besonderen auch wegen den weiteren Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges, dem aktuellen Nahostkonflikt, der Inflation, der anhaltenden Lieferkettenproblematik, einer Zunahme von Handelsbarrieren, der Entwicklung der Rohstoff- und Energiekosten und weltweit anhaltenden geopolitischen Spannungen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostizierte für das Jahr 2024 eine leichte Beschleunigung des globalen Wachstums auf 3,1 Prozent. Es wird befürchtet, dass die Auswirkungen der drastischen Zinserhöhungen der Zentralbanken die Nachfrage bremsen. Auch für den IWF ist der Ausblick auf die Weltkonjunktur von großer Unsicherheit geprägt. So erweist sich zwar die Weltwirtschaft als widerstandsfähig, doch in den meisten Ländern sind die kurz- und mittelfristigen Wachstumsaussichten unverändert gedämpft und Abwärtsrisiken erhöht. Angesichts der Straffung des geldpolitischen Kurses zur Eindämmung der Inflation wirken sich auch weitere Unsicherheiten, wie u.a. der Russland-Ukraine-Krieg, belastend auf die Konjunktur und die makrofinanzielle Stabilität aus und erzeugt Stress im Finanzsektor. So hat sich die Inflation zwar abgeschwächt, doch der zugrundeliegende Preisdruck erweist sich als stabil.

Die Wachstumsperspektiven Deutschlands haben sich laut Angaben des IWF vom April 2024 auch weiterhin nicht aufgehellt. So rechnen die Experten für 2024 weiterhin mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2023. Damit wäre Deutschland, sollten die Prognosen zutreffen, 2024 erneut das Schlusslicht unter den großen Industrienationen.

Deutschland leide als Exportnation, so der IWF, stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Auch habe die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen dem IWF zufolge für ein schwaches Wachstum der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) geht in seiner Einschätzung davon aus, dass die Entwicklung der Weltwirtschaft und der Inflation maßgeblich die konjunkturellen Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft bestimmen. So bleiben die Aussichten für die Weltkonjunktur aufgrund der instabilen geopolitischen Lage, der restriktiven Geldpolitik und der volatilen Energiepreise eingetrübt. Die Weltwirtschaft wird im Jahr 2024 mit einem ähnlichen Expansionstempo wie im Jahr 2023 moderat zulegen. Beim globalen Warenhandel ist von einer schwachen Erholung in 2024 mit einem Wachstum von Ein Prozent auszugehen. Darüber hinaus schafft die unsichere Haushaltslage in Deutschland Verunsicherungen über die fiskalischen Effekte in 2024 und sie gefährdet die Zeitkonsistenz der Wirtschaftspolitik. Dabei geht der IW davon aus, dass es der deutschen Wirtschaft in diesem Umfeld nicht gelingen wird, sich aus ihrer langjährigen Schwäche zu befreien. Nach einem Rückgang des realen BIP von rd. 0,5 Prozent im Jahr 2023 wird die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 ähnlich sinken. Das Jahr 2024 reflektiert das schwache globale Umfeld, was wiederum den deutschen Außenhandel und damit die Investitionen in Deutschland belastet.

Die Kunststofferzeugende Industrie in Deutschland kämpfte im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 bereits zum zweiten Mal in Folge mit einer deutlich rückläufigen Produktion. Die Nachfrage nach Kunststoffen ging in Deutschland im Jahr 2023 um 16 Prozent zurück. Eine schnelle Erholung wird auch in 2024 nicht erwartet. So betont Dr. Ralf Düssel, Vorstandsvorsitzender von PlasticsEurope Deutschland e.V., dem Verband der Kunststofferzeuger während der Wirtschaftspressekonferenz 2024 von PlasticsEurope, die Ernsthaftigkeit der Lage: "Dies ist ohne Frage die schwerste ökonomische Krise seit dem Bestehen unserer Industrie. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Produktion auch in diesem Jahr stagniert und rund 25 Prozent unter dem Niveau von 2022 bleibt. Das Ziel der gesamten Kunststoffwertschöpfungskette muss es jetzt sein, wichtige Strategie- und Strukturanpassungen vorzunehmen, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen."

Auch Carolina Hupfer, Geschäftsführerin Wirtschaft und zentrale Aufgaben bei PlasticsEurope sieht keine Anzeichen für eine kräftige Erholung in 2024.

Traditionell fällt es den Kunststoffverarbeitern schwer, Kostensteigerungen vollständig zu überwälzen. Dieses sollte auch aktuell der Fall sein. Die Margen sind in den Jahren 2023/2024 sehr kritisch. Damit wird es schwierig, erforderlich Investitionen in die zusammenhängenden Themen Kreislaufwirtschaft, energetische Transformation und Energieeffizienz zu tätigen.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose für die Jahre 2024 und 2025 als realistisch: Das vergangene Jahr war geprägt von sehr vielen Krisen zur selben Zeit welche auch weiterhin Bestand haben. Die Alterung der Gesellschaft, der Rückgang an Arbeitskräften, die Klimakrise und der damit unabdingbare Umbau unserer Industrie. Zusätzlich kam der Wegfall der Gasimporte aus Russland dazu, welcher zu einer Verteuerung der Energieversorgung führte. Wachsende geopolitische Spannungen beeinträchtigen den internationalen Warenhandel. Die neuen Kriege und geopolitische Spannungen führen zusätzlich dazu, dass mehr Ressourcen für Verteidigung eingesetzt werden muss.

Die deutschen Wirtschaftsweisen haben ihre Konjunkturprognose für das Jahr 2024 gesenkt. Es wird nur noch ein Plus des BIP von 0,2 Prozent erwartet. Auch die Bundesregierung geht für dieses Jahr nur von einem Wachstum von 0,3 Prozent aus. So hatte sie unter anderem darauf verwiesen, dass die Weltwirtschaft noch nicht wieder richtig in Schwung gekommen sei. Nach einer Prognose der EU-Kommission wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr langsamer wachsen als erwartet. In einer Schätzung der Brüsseler Behörde prognostiziert sie Deutschland, der größten Volkswirtschaft in der EU, für 2024 nur ein minimales Wachstum von 0,1 Prozent. Als Gründe werden eine schwache Auslandsnachfrage, ein schleppender privater Konsum und zu geringe Investitionen genannt.

Die Teuerung in Deutschland wird sich nach der Prognose des Sachverständigenrats weiter verlangsamen. Hier rechnen die Wirtschaftsweisen in diesem Jahr mit einer Inflationsrate von 2,4 Prozent und 2025 mit einer von 2,1 Prozent. Laut Prognose gehen sie davon aus, dass die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2025 um 0,9 Prozent wachsen dürfte.

Laut IWF liegt Deutschlands Underperformance an der anhaltend schwachen Verbraucherstimmung und langfristig sorgt sich der Fonds mit Blick auf Deutschland vor allem um strukturelle Probleme wie den Rückgang der arbeitenden Bevölkerung und Hürden bei Investitionen. Trotzdem erwartet der IWF für 2025 mehr Dynamik und geht von einem BIP-Wachstum von 1,3 Prozent aus.

Für die Branche Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren stellen die im internationalen Vergleich hohen Energiepreise eine unverändert große Herausforderung dar. Sollten die Energiekosten auch weiterhin über denen der Internationalen Wettbewerbern liegen, droht der Standort Deutschland weiter an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Hinsichtlich der Höhe der Energiekosten belegt Deutschland in der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer kaufkraftbereinigt Platz 2 hinter Italien.

Immer mehr Unternehmen geben an, ihre Produkte ins Ausland verlagern zu wollen, sollte sich die Situation nicht verbessern.

Die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft ist die Grundlage, um Ressourcen zu sparen, zu recyclen und wiederzuverwenden. Dafür müssen neue Technologien und Materialien entwickelt werden. Gute Chancen bestehen für Hightech-Kunststoffe sowie für digitale Fertigungs- und Automatisierungsprozesse. Für kleine und mittelständische Betriebe bieten der Zusammenschluss in Clustern und Netzwerken und auch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen aussichtsreiche Möglichkeiten, das Risiko auf mehrere Partner zu verteilen.

Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Kunststofftechnik Mayr GmbH.

Auf Grund der konjunkturellen Lage und der derzeitigen Entwicklung der Kunststofftechnik Mayr GmbH rechnet unser Unternehmen in diesem und im nächsten Jahr mit einem Umsatz und Gewinn entsprechend dem durchschnittlichem Branchenniveau.

Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschriebenen sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen.

Nachfolgende Risiken bieten hervorragende Chancen:

- Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

- Produktrisiken

- Finanzrisiken

- Investitionsrisiken

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- sinkenden Rohstoffpreisen

- belebender Konjunktur, einschließlich staatlicher Konjunkturprogramme

- der Erschließung neuer Absatzmärkte

- einer stabilen finanziellen Situation

- neuen innovativen Produkten

- zeitgemäße Produktion, d.h.: den Ressourcenverbrauch bei hoher Funktionalität zu senken

- hoher Produktqualität

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Vor dem Hintergrund des seit Jahren stattfindenden Modernisierungsprozesses hinsichtlich der "Industrie 4.0", dem sich keine Branche entziehen kann, nimmt der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften zu. Durch adäquate Ausbildungsprogramme und aktualisierten Ausbildungsinhalten stellen wir uns diesen Herausforderungen.

D. Risikobericht

1. Risikomanagementziele und -methoden

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Gesellschaft ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Das Risikomanagementsystem wird ständig aktualisiert und erweitert, um den aktuellen gesetzlichen Anforderungen besser entsprechen zu können.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind

- die Risikosteuerung,

- das Risikocontrolling und

- das Risikoreporting.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- den Einsatz zuverlässiger Software

- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- laufende Prüfungen durch interne Revision

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

- Maßnahmen zur Funktionstrennung

Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken, Bonitätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bleiben bestehen.

Aus der unwesentlichen internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren nur untergeordnete Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen kaum Wechselkursrisiken ausgesetzt.

Die Absicherung der Währungs- und Zinspositionen ist somit, wie in den Vorjahren, nicht angezeigt.

3. weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die Kunststoff-Branche wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen und in bestehenden geopolitischen Entwicklungen zu sehen.

Hier sind insbesondere die weiteren Auswirkungen der hohen Energiepreise, einer Verknappung der Rohstoffe, Entwicklung der Inflation und der Zinsen sowie der weitere Verlauf des Ukrainekriegs und des Nahost-Konfliktes auf die globale Weltwirtschaft zu benennen.

Eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Besonders kritisch ist für die energieintensive Branche das Kostenniveau des Stromeinsatzes.

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln.

- Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern

- Verschlechterung der Qualität des Materials

- das Fehlen innovativer Produkte

- geringer Deckungsbeitrag der Produkte

- erhöhte Ausschussquoten

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet.

- Überschreiten des mit Banken vereinbarten Kreditrahmens

- fehlende Kreditsicherheiten

- steigende Inanspruchnahme der Zahlungsziele

Personalrisiken

Die Kunststofftechnik Mayr GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Vor allem in der Produktion und hinsichtlich der "Industrie 4.0" besteht Bedarf an qualifizierten Personal, was unternehmensinterne sowie externe Qualifizierungsmaßnahmen erfordert.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Das Unternehmen beschäftigt zum Bilanzstichtag 2 Auszubildende.

Umweltrisiken

Die Entwicklung des Unternehmens wird im Wesentlichen durch den Einfluss externer Umweltfaktoren gefährdet.

Kunststoffe haben dazu beigetragen, die moderne Welt aufzubauen. Sie sind unerlässlich, um eine nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen und sicherzustellen, dass sich zukünftige Technologien schnell und kostengünstig entwickeln. Doch der Einsatz von Kunststoffen bringt auch große ökologische Herausforderungen mit sich.

Die Kunststoffindustrie hat auch weiterhin mit einer Image-Krise zu kämpfen. Kunststoff gilt in der öffentlichen Wahrnehmung als Umweltproblem. Plastikabfälle bedrohen die Lebensgrundlage vieler Lebewesen auf unserem Planeten. Hierzu bedarf es nachhaltige Lösungen für eine fachgerechte Sammlung und Sortierung von Abfällen und weitere Investitionen in Recyclingtechnologien weltweit, um die Kreislaufwirtschaft voranzubringen.

Die deutsche Kunststoffindustrie bekennt sich zur Kreislaufwirtschaft und zum Klimaschutz. Der Wandel zur Kreislaufwirtschaft bedeutet große Veränderungen in der Art, wie wir Kunststoffprodukte in Zukunft herstellen, nutzen und verwerten und er bringt Chancen für ein nachhaltiges Wachstum unserer Industrie. Dazu bedarf es ein klares Bekenntnis zur Technologie- und Innovationsoffenheit sowie ein rechtliches Umfeld, in dem Investitionen sicher und zügig stattfinden können.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir in den Risiken der Energiepreisentwicklung, des Fachkräftemangels, den weiteren Verlauf des Ukrainekrieges, einer eventuellen Ausweitung des Nahost-Konfliktes sowie der Inflation- und Zinsentwicklung. Sie lassen sich nicht abschätzen, sind aber wesentlich.

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

- negativen Entwicklung der Zahlungsfähigkeit

- langfristigen Vermögensverlusten

- langfristigen Verlusten der Ertragsquellen

- der dynamischen Wettbewerbssituation

- Verschärfung der Wettbewerbssituation

- bestehenden Überkapazitäten

- Wechselkursrisiken

- angespannte wirtschaftliche Verhältnisse

- Geschäfte in Krisensituationen

- Geschäfte mit Rücknahmeklauseln

- Geschäfte mit Vertragsstrafenklauseln

Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale

- Rücknahme von Bestands- oder Ertragsgarantien

- verschärfenden gesetzlichen Auflagen hinsichtlich der Umwelt- und Produkthaftung

- Schadensersatzklagen

- Beschwerdeverfahren

- Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften

E. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen auf EUR 69.800 (Vorjahr: EUR 52.500).

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 2 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Durch eine Intensivierung der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Materialeigenschaften streben wir eine rentable Ausweitung des Geschäfts an.

F. Bestehende Zweigniederlassungen

Die Kunststofftechnik Mayr GmbH verfügt neben dem Standort in Unterthingau noch über einen weiteren Produktionsstandort bei Heilbronn.

Unterschrift der Geschäftsführung und der Gesellschafter

 

Unterthingau, den 18.07.2024

gez. Thomas Mayr

Grundlage der Einschätzung sind eigene Erfahrungen, die betriebswirtschaftliche Vorausschau, sowie die Analysen verschiedener Konjunkturberichte und Branchenauswertungen wie: PlasticsEurope Deutschland e.V., Wirtschaftspressekonferenz 2024 vom 13.03.2024; FERI AG, 22.21.0 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen, Kennzahlen vom 04.04.2024; Artikel in n-tv , Wirtschaft, Wirtschaftsweise schrauben Prognose nach unten vom 15.05.2024, https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirtschaftsweise-schrauben-Prognose-nach-unten-article24944123.html#; Artikel in n-tv , Ratgeber, Deutsche zahlen weltweit nicht mehr am meisten für Strom vom 22.04.2024, https://www.n-tv.de/ratgeber/Deutsche-zahlen-weltweit-nicht-mehr-am meisten-fuer-Strom-article24891680.html; Artikel in n-tv , Wirtschaft, Green Austria, Kreislaufwirtschaft vom 07.12.2023, https://www.n-tv.de/wirtschaft/green-austria/Neue-Recyclingmethode-macht-aus-Umweltkiller-Plastik-den-Wertstoff-Kunststoff-article24536825.html; IWF-Prognose: Deutschland bleibt Konjunktur-Schlusslicht von M. Janson vom 17.07.2024; Artikel in tagesschau.de, Bessere Aussichten für Weltwirtschaft vom 31.01.2023; Artikel: Kunststoffe für Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz, vom Oktober 2021 unter www.bde.de, www.bvse.de, www.gkv.de, www.plasticeurope.org, www.vdma.de; Statista Research Department, Statistiken zur Kunststoffindustrie in Deutschland vom 22.02.2024; Dt. Sparkassenverlag Branchenreport: Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren vom 08.09.2023; VR Branchen special (Sonderausgabe für die DATEV eG), Gummi- und Kunststoffindustrie vom März 2024; Artikel in Der Aktionär, Deutschland steigt ab - Gefahr für Mercedes, Rheinmetall & Co? vom 17.04.2024, https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/deutschland-steigt-ab-gefahr-fuer-mercedes-rheinmetall-co-20355419.html; Artikel in t-online, Deutschland in der Dauerkrise: Die Wirtschaft schwächelt und dem Staat fehlt es an Geld. Kriegen wir die Kurve? Ein Gespräch mit dem Top-Ökonomen Clemens Fuest vom 22.06.2024; IWF Jahresbericht 2023 vom September 2023; IW Hausgemachte Probleme verschärfen konjunkturelle Schwäche in IW-Konjunkturprognose Winter 2023 vom 13.12.2023.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.856.181,68 4.506.398,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 25.776,00
II. Sachanlagen 6.856.181,68 4.480.622,35
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.362.122,00 2.449.430,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.628.476,00 444.068,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 181.227,00 254.422,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 684.356,68 1.332.702,35
B. Umlaufvermögen 28.368.547,24 25.899.118,64
I. Vorräte 4.837.566,07 6.122.809,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.513.514,01 8.206.086,05
1. Forderungen gegen Gesellschafter 259.927,15 358.101,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 259.927,15 358.101,34
2. sonstige Vermögensgegenstände 8.253.586,86 7.847.984,71
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.116.038,37 3.039.037,53
III. Wertpapiere 0,00 1.993.391,40
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.017.467,16 9.576.831,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.727,44 67.558,35
davon Disagio 277,78 4.722,20
Summe Aktiva 35.286.456,36 30.473.075,34

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 28.119.981,58 26.552.794,24
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Gewinnrücklagen 14.683,92 14.683,92
III. Bilanzgewinn 27.980.297,66 26.413.110,32
davon Gewinnvortrag 26.413.110,32 25.389.310,48
B. Rückstellungen 1.962.588,00 676.882,53
C. Verbindlichkeiten 5.203.886,78 3.243.398,57
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.045.992,06 3.243.398,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.157.894,72
Summe Passiva 35.286.456,36 30.473.075,34

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.602.509,84 9.064.103,29
2. Personalaufwand 6.013.538,17 4.185.260,40
a) Löhne und Gehälter 5.053.349,76 3.534.017,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 960.188,41 651.242,81
davon für Altersversorgung 3.830,93 3.216,57
3. Abschreibungen 562.368,89 741.424,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 562.368,89 741.424,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.900.228,74 2.876.380,72
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,18
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 374.856,46 122.668,40
davon Erträge aus Abzinsung 24.387,03 1.250,52
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 98.184,37 51.414,95
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 44.411,67
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 817.240,66 289.884,15
8. Ergebnis nach Steuern 1.585.805,47 1.042.406,97
9. sonstige Steuern 18.618,13 18.607,13
10. Jahresüberschuss 1.567.187,34 1.023.799,84
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 26.413.110,32 25.389.310,48
12. Bilanzgewinn 27.980.297,66 26.413.110,32

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Kunststofftechnik Mayr GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Unterthingau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kempten (Allgäu)
Register-Nr.: 5921

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 16.069.652,40

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 16.632.021,29

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.801,99 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 28.000,00 0,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 25.030,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 120.831,99 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.929.315,13 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 12.079.643,77 530.681,39 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.113.557,51 21.445,55 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.332.702,35 2.360.025,28 0,00
Summe Sachanlagen 20.455.218,76 2.912.152,22 0,00
Summe Anlagevermögen 20.576.050,75 2.912.152,22 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 67.801,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 28.000,00
3. geleistete Anzahlungen -25.030,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände -25.030,00 95.801,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.391,20 4.977.706,33
2. technische Anlagen und Maschinen 2.959.979,75 15.570.304,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.030,00 2.160.033,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -3.008.370,95 684.356,68
Summe Sachanlagen 25.030,00 23.392.400,98
Summe Anlagevermögen 0,00 23.488.202,97
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.055,99 746,00 0,00 0,00 67.801,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 28.000,00 0,00 0,00 0,00 28.000,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 95.055,99 746,00 0,00 0,00 95.801,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.479.885,13 135.699,20 0,00 0,00 2.615.584,33
2. technische Anlagen und Maschinen 11.635.575,77 306.253,14 0,00 0,00 11.941.828,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.859.135,51 119.670,55 0,00 0,00 1.978.806,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 15.974.596,41 561.622,89 0,00 0,00 16.536.219,30
Summe Anlagevermögen 16.069.652,40 562.368,89 0,00 0,00 16.632.021,29
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 746,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 25.030,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 25.776,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.362.122,00 2.449.430,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.628.476,00 444.068,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 181.227,00 254.422,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 684.356,68 1.332.702,35
Summe Sachanlagen 0,00 6.856.181,68 4.480.622,35
Summe Anlagevermögen 0,00 6.856.181,68 4.506.398,35

Forschungs- und Entwicklungskosten

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 69.800 EUR.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Stromsteuererstattungen für das 2. Halbjahr 2023 i.H.v. 64.839,40 EUR.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Urlaubsrückstellungen: 372.200 EUR
Sonstige RSt: 628.172 EUR
RSt für Gewährleistungen: 346.818 EUR.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Lohnverbindlichkeiten Lohn und Gehalt für Monat Dezember 2023 i.H.v. 162.725,71 EUR.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 512.700 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- laufende Miet-, Pacht- und Leasingverträge: 276.000 EUR,

- Maschinenmiete: 227.500 EUR,

- Miete für bewegliche Einrichtungen, sozialer Bedarf: 7.700 EUR,

- Miete für bewegliche Einrichtungen, Elektro-Stapler: 1.500 EUR.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Periodenfremde Erträge aus Erstattung Versicherung für Haftpflichtschaden aus 2021 i.H.v. 56.400 EUR, Mieteinnahmen aus Untermietvertrag i.H.v. 144.000 EUR und Erstattung weiterberechneter Fremdleistungen i.H.v. rd. 38.000 EUR.

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Periodenfremde Aufwendungen i.H.v. rd. 7.100 EUR.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 89,00
Angestellte 14,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 103,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 95,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Thomas Mayr ausgeübter Beruf: Elektroniker
Weitere Geschäftsführer: Franz Mayr ausgeübter Beruf: techn. Angestellter

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 1.042.815,36
Rückzahlungen im Berichtsjahr 104.293,28
Neuvergaben im Berichtsjahr, Zinsen 26.458,59
= neuer Kreditbestand 964.980,67

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane

Zu den zu Gunsten einzelner Gesellschafter-Geschäftsführer vergebenen Krediten wird ausgeführt:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 358.101,34
Rückzahlungen im Berichtsjahr 104.293,28
Neuvergaben im Berichtsjahr 6.119,09
= neuer Kreditbestand 259.927,15

Vergütungen

Von einer Angabe der Vergütungen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Honorar des Abschlussprüfers

Von dem Angabewahlrecht gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.567.187,34 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 27.980.297,66 EUR, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 27.980.297,66 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Unterthingau, den 18.07.2024

gez. Thomas Mayr

sonstige Berichtsbestandteile

Hinweis: § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB

Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft Erleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kunststofftechnik Mayr GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Kunststofftechnik Mayr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Kunststofftechnik Mayr GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Ich gebe gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass ich die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten habe, und erörtere mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf meine Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.

 

Landshut, 09.08.2024

CM Bavaria Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez.: Dipl.-Kfm. Christoph Kuglmeier, Wirtschaftsprüfer

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