Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 229043
Vorher
Kronen zweitausend283 GmbHMcAfee Germany GmbHTrellix Germany GmbH
Eingetragen
27.10.2016
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Gegenstand
Tätigkeit auf dem Feld der Sicherheitstechnologien, insbesondere Entwicklung, Vermarktung, Vertrieb, Verkauf, Lizenzierung und Förderung von Sicherheitssoftware und zugehöriger Hardware sowie Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen und diesem Zweck dienender Finanzierungsaktivitäten, einschließlich Ausreichung und Aufnahme von Darlehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sameer Ahmad Syed
seit 29.9.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Martin Kath
seit 29.9.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Musarubra Germany GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Musarubra Germany GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Allgemeine Informationen

1. Hintergrund

Die Musarubra Germany GmbH wurde 2016 unter dem Namen McAfee Germany GmbH gegründet und übernahm am 3. April 2017 im Rahmen eines Asset Deals den Geschäftsbereich McAfee der Intel Deutschland GmbH. Im Jahr 2022 wurde der Name des Unternehmens von McAfee Germany GmbH in Musarubra Germany GmbH geändert. Zum 31. Dezember 2023 war der einzige Gesellschafter der Musarubra Germany GmbH die Musarubra UK Subsidiary 4 Ltd, Slough/UK. Die Gesellschaft wurde zum 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss der Magenta Buyer LLC, San Jose, Kalifornien/USA, (Trellix Gruppe) einbezogen.

Trellix ist nach eigener Einschätzung ein führender Anbieter von Cybersicherheitslösungen, die Netzwerkangriffe verhindern und Computersysteme vor Angriffen und Bedrohungen der nächsten Generation schützen. Die Cybersicherheitslösungen werden für verschiedene Kundengruppen angeboten. Dazu gehören im Geschäftsjahr 2023 Großunternehmen, Behörden sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Die Musarubra Germany GmbH erbringt Vertriebs- und Marketingdienstleistungen für Trellix Produkte in Deutschland und Teilen Osteuropas. Die Zusammenarbeit zwischen Musarubra Germany GmbH und Musarubra Ireland Limited basiert auf einer Provisionsvereinbarung. Dementsprechend erhält die McAfee Germany GmbH eine Provision, die sich aus den Vermittlungskosten zuzüglich eines Zuschlags von 5 % ergibt. Die Musarubra Germany GmbH erbringt auch Softwareentwicklungsleistungen für die Musarubra US LLC und erhält dafür eine Provision auf der Grundlage der Vermittlungskosten zuzüglich eines Zuschlags von 10 %.

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 145 (Vorjahr 149) Mitarbeiter. Der Hauptsitz befindet sich in Unterschleißheim. Außerdem gibt es Niederlassungen in Ratingen und Paderborn. Alle Büros sind angemietet.

Am 31. Dezember 2022 hat die Gesellschaft einen schuldrechtlichen Vertrag über den Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile an der FireEye Security Deutschland GmbH, München, von einer Schwestergesellschaft abgeschlossen. Der Erwerb der Anteile wurde jedoch erst mit der notariellen Beurkundung am 30. Januar 2023 vollzogen. Da der vereinbarte Kaufpreis nicht markgerecht war, wurde im Vorjahr bereits eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von € 0,9 Mio. gebildet. Im Jahr 2023 erfolgte daraufhin eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Finanzanlage. Der sich aus der Auflösung der im Vorjahr gebildeten Drohverlustrückstellung entstandene Ertrag wurde im Rohertrag erfasst.

2. Forschung und Entwicklung

Die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Trellix Gruppe hängt in hohem Maße von der Fähigkeit ab, bestehende Produkte erfolgreich zu verbessern, neue Produkte zu entwickeln und zu erwerben sowie erworbene Produkte weiterzuentwickeln und zu integrieren. Die Musarubra Germany GmbH unterhält eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit 61 (Vorjahr 71) Mitarbeitern, in der Internet-Sicherheitsprodukte entwickelt werden. Die Forschungs- und Entwicklungskosten werden einem verbundenen Unternehmen zuzüglich eines Aufschlags von 10% in Rechnung gestellt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Allgemeine Wirtschaftslage und Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 stand die Weltwirtschaft vor erheblichen Herausforderungen, die von anhaltenden geopolitischen Spannungen geprägt waren, darunter der anhaltende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie der Konflikt zwischen Palästina und Israel. Entgegen früheren Prognosen eines bescheidenen Wachstums schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3 %, was eine Rezession widerspiegelt. Der Abschwung wurde durch eine schwache Binnennachfrage, geringere Investitionen und schleppende Exporte verursacht. Die Inflation blieb ein wichtiger Faktor, der die Kaufkraft der Haushalte und die Investitionsentscheidungen der Unternehmen belastete.

Trotz dieses wirtschaftlichen Gegenwinds setzte der globale Cybersicherheitsmarkt sein schnelles Wachstum fort. Laut Fortune Business Insights wurde die Größe des globalen Cybersecurity-Marktes im Jahr 2023 auf US$ 172,24 Mrd. geschätzt. Es wird prognostiziert, dass der Markt von US$ 193,73 Mrd. im Jahr 2024 auf US$ 562,72 Mrd. Dollar im Jahr 2032 ansteigen wird, was einer CAGR von 14,3 % während des Prognosezeitraums entspricht.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Rohertrag im Geschäftsjahr 2023 betrug € 29,5 Mio. (Vorjahr € 38,4 Mio.) und entspricht somit der Prognose des Vorjahres. Die Umsatzerlöse ergeben sich aus der Weiterberechnung der Kosten zuzüglich eines Gewinnaufschlags für Aktivitäten im Vertriebsbereich und sind entsprechend den geringeren Kosten gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Kosten für Forschung und Entwicklung werden ebenfalls zuzüglich eines Gewinnaufschlags weiterberechnet.

Der Personalaufwand von € 19,6 Mio. (Vorjahr € 24,0 Mio.) ist insbesondere geprägt durch die rückläufige Mitarbeiterzahl, niedrigere Boni und Tantiemen sowie deutlich niedrigere Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Abschreibungen betragen € 0,9 Mio. (Vorjahr € 2,1 Mio.). Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert vorgenommen, da dieser bereits im Vorjahr vollständig abgeschrieben wurde.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf € 6,8 Mio. (Vorjahr € 12,5 Mio.). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr bezieht sich hauptsächlich auf die im Vorjahr ausgewiesenen außergewöhnlichen Aufwendungen aus Forderungsverlusten aus ehemaligen verbundenen Unternehmen, die Bildung der Rückstellung für drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und den Verlust aus dem Verkauf des Consumer-Geschäfts. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen auch Miet-, Reise- und Marketingkosten sowie Kosten für externe Berater.

Nach Berücksichtigung von Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von € 0,9 Mio. (Vorjahr € 0,0 Mio.) ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von € 1,3 Mio. (Vorjahr € -0,4 Mio.), das im Rahmen der Prognose liegt (deutlich verbessertes Ergebnis nach Steuern).

Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich die Bilanzsumme auf € 29,7 Mio. (Vorjahr € 20,5 Mio.).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf € 22,3 Mio.

(Vorjahr € 10,9 Mio.) und betreffen Lieferungen und Leistungen. Die Zunahme ist auf Timing- Effekte beim Ausgleich der Forderungen zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen aufgrund von Steuerforderungen angestiegen.

Die größten Posten auf der Passivseite sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 11,5 Mio. (Vorjahr € 0,0 Mio.), Pensionsrückstellungen in Höhe von € 6,7 Mio. (Vorjahr € 8,0 Mio.), das Eigenkapital in Höhe von € 6,3 Mio.

(Vorjahr € 5,1 Mio.) und sonstige Rückstellungen in Höhe von € 3,4 Mio. (Vorjahr € 5,6 Mio.). Die Zunahme der Verbindlichkeiten ist auf Timing-Effekte zurückzuführen. Die Entwicklung der Pensionsrückstellungen spiegelt die Zinsentwicklung wider. Die Abnahme der sonstigen Rückstellungen betrifft im Wesentlichen Boni und die Auflösung der Rückstellung für drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente belaufen sich zum Bilanzstichtag auf € 1,0 Mio. (Vorjahr € 3,2 Mio.).

Nach Bewertung der Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 unter Berücksichtigung der oben erläuterten Aspekte wird die Gesamtbeurteilung angesichts der Erfolgsaussichten des aktuellen Geschäfts als positiv und im Einklang mit unseren Erwartungen angesehen.

III. Risikobericht

Das Risikomanagement des Unternehmens stellt sicher, dass alle wesentlichen, zum jeweiligen Stichtag identifizierten Risiken regelmäßig gemeldet und beseitigt werden. Die Risikoerfassung und Risikoberichterstattung stellen sicher, dass Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen unverzüglich ergriffen werden können. Wesentliche Bestandteile der Risikokontrolle sind der regelmäßige Planungsprozess und das umfassende Berichtswesen.

Die Einschätzung der einzelnen Risiken basiert auf einem Zeitraum von mindestens einem Jahr. Die Risiken sind wie folgt, mit abnehmender Bedeutung:

Die Gesellschaft ist ausschließlich für verbundene Unternehmen tätig und die Finanzierung erfolgt über verbundene Unternehmen. Die Gesellschaft ist in den Shared-Services Strukturen des Konzerns eingebunden. Darüber hinaus bestehen hohe Forderungen an verbundene Unternehmen. Dies führt zu einer hohen finanziellen und operativen Abhängigkeit von der Trellix Gruppe.

Trellix hat bisher den Großteil seiner Einnahmen mit Antiviren-Softwareprodukten erzielt. Der Markt, in dem Trellix tätig ist, ist durch starken Wettbewerb und schnellen Wandel gekennzeichnet. Signifikante technologische Veränderungen, sich ändernde Kundenanforderungen oder neue Produkte von Wettbewerbern mit neuen Funktionen oder Technologien könnten sich negativ auf das Betriebsergebnis auswirken.

Außerdem könnten ungünstige oder unsichere wirtschaftliche Bedingungen zu einem Rückgang der IT-Investitionen führen. Dies würde sich negativ auf die Märkte auswirken, in denen das Unternehmen tätig ist. Dies könnte auch zu rückläufigen Verkäufen von Trellix Produkten, längeren Verkaufs- und Vertriebszyklen und einer verzögerten Einführung neuer Technologien führen.

Die Rekrutierung von hochqualifiziertem Verkaufspersonal auf dem IT-Markt ist mit Risiken behaftet. Die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit von Trellix im Bereich der Technologieprodukte hängt in hohem Maße davon ab, hochqualifizierte Mitarbeiter langfristig zu halten. Der Wettbewerb um hochqualifizierte Mitarbeiter ist in der Softwarebranche sehr groß.

Das Unternehmen hat Versicherungen gegen mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken abgeschlossen, die die wirtschaftlichen Folgen möglicher Risiken vollständig ausschließen oder reduzieren.

Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, einschließlich des andauernden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, und der Konflikt zwischen Palästina und Israel sind einschneidende Ereignisse, die deutliche Spuren in der Weltwirtschaft und damit auch in der Rechnungslegung hinterlassen werden. In der Realwirtschaft kann dies zu erheblichen Beeinträchtigungen und Risiken führen, zum Beispiel im Hinblick auf die Absatzmärkte, bestehende Lieferketten, insbesondere im Hinblick auf den Rohstoff- und Energiebedarf, im Hinblick auf die Kreditversorgung durch externe Banken oder durch Cyberangriffe. Es ist derzeit fraglich, inwieweit staatliche Stützungsmaßnahmen ergriffen werden und inwieweit diese Krise zu einer nachhaltigen Transformation der Gesamtwirtschaft führen wird, ist derzeit nicht absehbar. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung im Zusammenhang mit den Kriegen in der Ukraine und in Palästina ist nicht auszuschließen, dass der Umsatz der Trellix- Gruppe beeinträchtigt wird.

Insgesamt sieht die Geschäftsleitung jedoch keine derartigen wesentlichen Unsicherheiten im Zusammenhang mit Ereignissen oder Bedingungen, die Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Geschäftstätigkeit aufkommen lassen könnten, und es könnte sein, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist, seine Vermögenswerte im normalen Geschäftsverlauf zu realisieren und seine Schulden zu begleichen.

IV. Chancenbericht

Die Musarubra Germany GmbH ist in den relevanten Märkten gut positioniert. Die Produktpalette von Trellix erfüllt die Anforderungen von Kunden aller Größenordnungen. Die Unternehmensstrategie und die Entwicklung neuer Produkte werden von der Trellix- Unternehmensgruppe bestimmt. Die Trellix Gruppe wird weiterhin neue Versionen ihrer bestehenden Software herausbringen und neue Produkte auf den Markt bringen, um den sich ständig ändernden globalen IT-Sicherheitsbedrohungen zu begegnen.

V. Prognosebericht

Die Märkte für Trellix Produkte sind hart umkämpft und unterliegen einem schnellen technologischen Wandel. Wir gehen davon aus, dass der Wettbewerb sowohl bei den Produkten als auch bei den Preisen für System- und Netzwerkschutzlösungen in naher Zukunft zunehmen wird.

Das Management geht davon aus, dass das Rohergebnis und Ergebnis im Jahr 2024 auf dem Niveau des Jahres 2023 liegen werden. Das Unternehmen ist gut positioniert, um die Stabilität zu erhalten. Das Unternehmen arbeitet auf Basis eines Cost-plus-Modells, das sicherstellt, dass die Preisgestaltung an den Betriebskosten ausgerichtet bleibt. Für 2025 werden ein stabiles Rohergebnis und Ergebnis auf dem Niveau von 2023 erwartet.

 

Unterschleißheim, 28. Februar 2025

Musarurba Deutschland GmbH

Chris Hutchins, Geschäftsführer

Sameer Syed, Geschäftsführer

V. Prognosebericht

Die Märkte für Trellix Produkte sind hart umkämpft und unterliegen einem schnellen technologischen Wandel. Wir gehen davon aus, dass der Wettbewerb sowohl bei den Produkten als auch bei den Preisen für System- und Netzwerkschutzlösungen in naher Zukunft zunehmen wird.

Das Management geht davon aus, dass das Rohergebnis und Ergebnis im Jahr 2024 auf dem Niveau des Jahres 2023 liegen werden. Das Unternehmen ist gut positioniert, um die Stabilität zu erhalten. Das Unternehmen arbeitet auf Basis eines Cost-plus-Modells, das sicherstellt, dass die Preisgestaltung an den Betriebskosten ausgerichtet bleibt. Für 2025 werden ein stabiles Rohergebnis und Ergebnis auf dem Niveau von 2023 erwartet.

 

Unterschleißheim, 28. Februar 2025

Musarurba Deutschland GmbH

Chris Hutchins, Geschäftsführer

Sameer Syed, Geschäftsführer

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Musarubra Germany GmbH, München

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 229.677,00 15.124,00
2. technische Anlagen und Maschinen 747.635,00 1.369.725,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.513,00 132.738,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 555.601,21
1.249.825,00 2.073.188,21
Summe Anlagevermögen 1.249.826,00 2.073.189,21
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 1.942,50
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 22.281.457,87 10.988.289,64
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.133.133.58 4.165.503.38
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 34.112,50 (EUR 55.612,00)
27.414.591,45 15.155.735,52
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.012.066,94 3.202.153,01
Summe Umlaufvermögen 28.426.658,39 18.357.888,53
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 36.402,25 27.219,80
29.712.886,64 20.458.297,54

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 820.281,57 820.281,57
III. Gewinnvortrag 4.224.156,20 4.586.001,88
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1.274.469,05 -361.845,68
Summe Eigenkapital 6.343.906,82 5.069.437,77
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.690.696,00 8.037.044,00
2. Steuerrückstellungen 267.181,00 207.352.00
3. sonstige Rückstellungen 3.376.316,40 5.638.150,87
10.334.193,40 13.882.546,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.005.206,25 1.008.022,88
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.005.206,25 (EUR 1.008.022,88)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.522.373,36 44.183,86
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 11.522.373,36 (EUR 44.183,86)
3. sonstige Verbindlichkeiten 507.206,81 454.106,16
- davon aus Steuern EUR 500.390,48 (EUR 439.557,70)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 507.206,81 (EUR 454.106,16)
13.034.786,42 1.506.312,90
29.712.886,64 20.458.297,54

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Musarubra Germany GmbH, München

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 29.520.907,63 38.390.482,43
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.553.780,81 -20.148.120,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.998.431,68 -3.808.507,84
- davon für Altersversorgung EUR -42.310,00 (EUR -1.861.132,79)
-19.552.212,49 -23.956.628,01
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -923.854,28 -2.074.467,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -6.802.102,61 -12.453.942,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 136.069,88 15.170,72
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 62.729,77 (EUR 0,00)
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 302,28 (EUR 139,56)
- davon Erträge aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB EUR 15.980,45 (EUR 0,00)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -877.605,34 0,00
- davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen EUR -877.605,34 (EUR 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -165.982,73 -157.376,30
- davon an verbundene Unternehmen EUR -10.914,76 (EUR 0,00)
- davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR -144.978,97 (EUR -117.874,46)
- davon Aufwendungen aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB EUR 0,00 (EUR -39.501,84)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -68.197,54 -160.157,72
9. Ergebnis nach Steuern 1.267.022,52 -396.917,96
10. sonstige Steuern 7.446,53 35.072,28
11. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 1.274.469,05 -361.845,68

ANHANG zum 31.12.2023

Musarubra Germany GmbH, München

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Musarubra Germany GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Musarubra Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 229043

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die jeweilige Nutzungsdauer beträgt zwischen 1 Jahr und 13 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (bis EUR 800) werden voll abgeschrieben.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden weiterhin außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder bei dauerhafter Wertminderung zu dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden im Wesentlichen zu Nennwerten bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bewertung der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen erfolgt auf der Basis von Berechnungen der Aktivwerte durch Versicherungsunternehmen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgung dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet; entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Aufzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen) den Betrag der Schulden, ist der übersteigende Betrag in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auszuweisen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz - angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 3,70 %
Rententrend 2,20 %
zugrunde gelegte Sterbetafel "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck

Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden unternehmensspezifische alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Hieraus ergibt sich eine durchschnittliche Fluktuation von 3,00% p.a.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die auf vergangenen Geschäftsvorfällen oder vergangenen Ereignissen beruhen und deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist. Die Rückstellungen werden mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Die Währungsumrechnung erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird das Niederst- bzw. Höchstwertprinzip beachtet.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Musarubra Germany GmbH, München

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 24.000.558,43 24.000.558,43
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 24.000.558,43 24.000.558,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 99.097,65 251.027,00 350.124,65
2. technische Anlagen und Maschinen 4.265.386,19 91.013,00 118.473,30 4.474.872,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 254.178,36 9.981,24 185.597,74 449.757,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 555.601,21 503,17 555.098,04- 0,00
Summe Sachanlagen 5.174.263,41 100.994,24 503,17 0,00 5.274.754,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 877.605,34 877.605,34
Summe Finanzanlagen 0,00 877.605,34 877.605,34
Summe Anlagevermögen 29.174.821,84 978.599,58 503,17 0,00 30.152.918,25
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 24.000.557,43 24.000.557,43
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 24.000.557,43 24.000.557,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 83.973,65 36.474,00 120.447,65
2. technische Anlagen und Maschinen 2.895.661,19 831.576,30 3.727.237,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.440,36 55.803,98 177.244,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.101.075,20 923.854,28 4.024.929,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 877.605,34 877.605,34
Summe Finanzanlagen 0,00 877.605,34 877.605,34
Summe Anlagevermögen 27.101.632,63 1.801.459,62 28.903.092,25
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 229.677,00 15.124,00
2. technische Anlagen und Maschinen 747.635,00 1.369.725,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.513,00 132.738,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 555.601,21
Summe Sachanlagen 1.249.825,00 2.073.188,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.249.826,00 2.073.189,21

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Auf Grund der Schnelllebigkeit und der hohen Fluktuationsrate in der Softwarebranche wurden als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer 5 Jahre festgelegt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: bis zum

Sachverhalte 2023 2022
EUR EUR
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 0,00 0,00

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 155.812,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 192.214,25
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 192.214,25
verrechnete Aufwendungen 0,00
verrechnete Erträge 15.980,45

Kapitalrücklage

Die Gesellschafterin hat am 16. März 2017 einen Betrag von EUR 35.848.107,10 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingezahlt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 22. November 2021 wurde die bestehende Kapitalrücklage teilweise aufgelöst und in Höhe von EUR 21.914.343,00 als Bruttodividende an die Gesellschafterin ausgeschüttet bzw. in Höhe von EUR 13.113.482,53 mit dem vorhandenen Verlustvortrag verrechnet.

Pensionsrückstellungen

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82%) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74%) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 68.300,00 (VJ: EUR 563.707,00), der grundsätzlich einer Ausschüttungssperre unterliegt. Erfolgsauswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungszinssatzes für die Pensionsrückstellung werden im Personalaufwand ausgewiesen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
Personalaufwendungen 3.188.493,67 4.595.247,24
davon Boni 602.937,09 807.445,32
davon Jubiläum 155.747,00 180.511,00
davon Umsatzbeteiligungen 2.132.680,76 3.207.130,92
davon Abfindungen 198.414,82 300.000,00
davon Urlaub 24.894,00 24.160,00
davon sonstige 73.820,00 76.000,00
Ausstehende Rechnungen 157.515,06 135.354,07
Schwebende Geschäfte 0,00 877.605,34
Sonstige 30.307,67 29.944,22
3.376.316,40 5.638.150,87

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um sonstige Verbindlichkeiten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von EUR 676.367,99 (VJ: EUR 1.484.204,26) und Aufwendungen in Höhe von EUR 884.094,38 (VJ: EUR 2.328.879,00).

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Am 31. Dezember 2022 hat die Gesellschaft einen schuldrechtlichen Vertrag über den Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile an der FireEye Security Deutschland GmbH, München, von einer Schwestergesellschaft abgeschlossen. Der Erwerb der Anteile wurde jedoch erst mit der notariellen Beurkundung am 30. Januar 2023 vollzogen. Da der vereinbarte Kaufpreis nicht marktgerecht war, wurde im Vorjahr bereits eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 878 gebildet. Im Jahr 2023 erfolgte daraufhin eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Finanzanlage aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Der aus der Auflösung der im Vorjahr gebildeten Drohverlustrückstellung entstandene außergewöhnliche Ertrag wurde im Rohertrag erfasst.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 145,00
leitende Angestellte 0,00

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 145,00

Geschäftsführer

Sameer Syed - Vice President of Taxes der Trellix Gruppe (ab 19. Juli 2023)

Christopher Hutchins - Managing Director Public Policy EMEA der Trellix Gruppe (ab 19. Juli 2023)

Martin Stecher (bis 19. Juli 2023)

Martin Stecher hat seine Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt.

Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2023 100% der Anteile an der FireEye Security Deutschland GmbH, München. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf TEUR 196 und das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf TEUR 69.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamtbetrag RLZ < 1 J RLZ 1-5 J RLZ > 5 J
EUR EUR EUR EUR
Mietverträge 688.979,36 379.873,64 309.105,72 0,00

Bei den Miet- und Leasingverträgen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Konzernzugehörigkeit

Die Musarubra Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 (kleinster und größter Konsolidierungskreis) der Magenta Buyer LLC, San Jose, Kalifornien, USA einbezogen.

Der Konzernabschluss der Magenta Buyer LLC wird beim englischen Companies House durch die Musarubra Subsidiary 4 Limited (Company Number 13326251) veröffentlicht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.274.469,05 und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 28. Februar 2025

Sameer Syed

Christopher Hutchins

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2023 100% der Anteile an der FireEye Security Deutschland GmbH, München. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf TEUR 196 und das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf TEUR 69.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamtbetrag RLZ < 1 J RLZ 1-5 J RLZ > 5 J
EUR EUR EUR EUR
Mietverträge 688.979,36 379.873,64 309.105,72 0,00

Bei den Miet- und Leasingverträgen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Konzernzugehörigkeit

Die Musarubra Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 (kleinster und größter Konsolidierungskreis) der Magenta Buyer LLC, San Jose, Kalifornien, USA einbezogen.

Der Konzernabschluss der Magenta Buyer LLC wird beim englischen Companies House durch die Musarubra Subsidiary 4 Limited (Company Number 13326251) veröffentlicht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.274.469,05 und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 28. Februar 2025

Sameer Syed

Christopher Hutchins

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Musarubra Germany GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Musarubra Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Musarubra Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 28. Februar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin

ppa. Richard Hindmarsh, Wirtschaftsprüfer

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS SHAREHOLDER RESOLUTION
Die Unterzeichnete The undersigned
Musarubra UK Subsidiary 4 Ltd.
mit Sitz in London, UK / with seat in London, UK
eingetragen im Companies House von England und Wales unter / registered in the Companies House of England and Wales under no. 13326251
ist die alleinige Gesellschafterin der is the sole shareholder of
Musarubra Germany GmbH
mit Sitz in München / with seat in Munich
Carl-Zeiss-Ring 15 a, c/o Regus Business Center, 85737 Ismaning
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter / registered in the commercial register of the Local Court of Munich under HRB 229043
("Gesellschaft"/ "Company")
und beschlieBt unter Verzicht auf die Einhaltung aller Fristen und Formen der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung folgendes: and resolves, waiving all requirements as to form and notice regarding notice and holding of a shareholder meeting, as follows:
1. Der als Anlage beigefügte geprüfte Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ("Geschäftsjahr 2023") wird hiermit festgestellt. 1. The Company's audited annual financial statements for the Financial Year from 1 January 2023 to 31 December 2023 ("Financial Year 2023"), attached hereto as Exhibit, are hereby approved.
2. Der Jahresiiberschuss in Hohe von EUR 1.274.469,05 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. The profit for the Financial Year in the amount of EUR 1,274,469.05 shall be carried forward to new account.
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. No further resolutions were passed.

 

Cork Ireland, 26 February 2025

Musarubra UK Subsidiary 4 Ltd.

Tim Daly, Director

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