AVG Autohaus Velbert GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 17768
Vorher
AVG Autohaus Velbert GmbH BMW Vertragshändler
Eingetragen
24.11.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Handel mit Kraftfahrzeugen und Fahrzeugzubehör, die Vermietung von Kraftfahrzeugen an Selbstfahrer sowie der Betrieb einer Reparaturwerkstatt.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Heiner Trimbusch
seit 4.9.2007
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Heiko Emde
seit 24.11.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVG Autohaus Velbert GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf

Wirtschaftliches Umfeld

Weltwirtschaft

Die Weltkonjunktur hat ihren Expansionskurs im Jahre 2006 fortgesetzt. Der Zuwachs des weltweiten Bruttoinlandsproduktes war mit 3,9 % (Vj. 4,3 %) jedoch leicht niedriger als im Vorjahr. Maßgeblich für die Entwicklung waren vor allem die stark gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise und steigende Zinsen.

Die positive konjunkturelle Entwicklung in den Vereinigten Staaten war geprägt durch eine starke Binnennachfrage. Hohe Energiepreise und Zinserhöhungen wirkten sich auch hier dämpfend aus.

Die konjunkturelle Erholung in der Europäischen Union wurde vor allem durch den gestiegenen privaten Konsum und verstärkte Investitionsbereitschaft der Unternehmen angeregt.

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland war nach dem enttäuschenden Jahr 2005 sehr positiv. Eine weiterhin kräftige Zunahme der Exporte, eine erstmals wieder gestiegene Binnennachfrage und ein moderater Anstieg des privaten Konsums führten zu einem deutlichen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes um 2,7 % (Vj. 0,8 %).

Automobilmärkte

Für unseren Geschäftsbereich ist der Automobilmarkt von entscheidender Bedeutung. Das Wachstum der globalen Automobilmärkte hat sich im Jahre 2006 insgesamt leicht abgeschwächt. Zwar verzeichnete die globale PKW-Nachfrage anhaltend positive Wachstumsraten (+ 3%), allerdings fielen die Zuwächse angesichts nochmals gestiegener Öl- und Kraftstoffpreise etwas geringer aus als im Vorjahr.

Als Motor der PKW-Konjunktur erwiesen sich erneut die Schwellenländer Asiens, angeführt von China und Indien mit jeweils zweistelligen Zuwachsraten. Das Wachstum Mittel- und Osteuropas war fast ausschließlich von einem starken Zuwachs in Russland geprägt.

Der US- Markt war um ca. 300.000 Einheiten schwächer als im Vorjahr. Dazu beigetragen haben höhere Finanzierungskosten aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus sowie deutlich höhere Kraftstoffpreise. Diese führten auch zu einem geänderten Käuferverhalten: Im Segmentvergleich profitierten kleinere, verbrauchsärmere PKW erheblich zu Lasten von Vans, Geländewagen und Pick-Ups.

Das Absatzvolumen in Westeuropa stagnierte bei 14,5 Mio. Einheiten. Der PKW Absatz konnte nicht von einem breiteren Konjunkturaufschwung profitieren. Unter den großen Einzelmärkten verzeichneten Deutschland und Italien Zuwächse (jew. + 4%), während sich die Nachfrage in Frankreich (- 3%), Großbritannien (- 4%) und Spanien (- 2%) abschwächte.

Lokale Betrachtung

Der Gesamtumsatz der deutschen Automobilindustrie stieg 2006 auf 242 Mrd. Euro.

Durch den Ausbau des Produkt- und Markenportfolios der BMW Group und Einführung neuer Modellvarianten wurde das Angebot erweitert. Innerhalb Deutschlands wurde ein Absatzplus der Marke BMW festgestellt.

Die auch das Premiumsegment erfassende gesamtwirtschaftliche Entwicklung machte jedoch umfangreiche absatzfördernde Finanzierungsangebote und Verkaufsanreize notwendig.

Die politischen Diskussionen über eine deutlich höhere Besteuerung von Dieselfahrzeugen und die steuerpolitisch beeinflusste Entwicklung der Kraftstoffpreise wirkten sich hemmend auf die Inlandsnachfrage, besonders bei hubraumstärkeren Modellen, aus.

Die Gebrauchtfahrzeugbestände erhöhten sich im Jahresverlauf und der höhere Bestand wirkte sich dämpfend auf die Preisentwicklung bei gebrauchten Fahrzeugen aus.

2. Unternehmenssituation und Geschäftsverlauf

Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung der AVG GmbH im Jahre 2006 verlief wie erwartet besser als im Vorjahr. Ein zunächst schwaches erstes Halbjahr konnte durch einen Absatzschwung in den letzten 3 Monaten vor der Mehrwertsteuererhöhung mehr als ausgeglichen werden.

Allerdings kommt die AVG GmbH durch die Umsatzentwicklung der letzten Jahre immer mehr an die Kapazitätsgrenzen des Grundstückes und der Immobilie.

Aufträge

Diese oben aufgeführten Rahmenbedingungen zeichnen den Geschäftsverlauf der AVG GmbH. So konnten im Jahr 2006 insgesamt 321 neue PKW (inkl. Vorführ- und Miet-Pkw) (+ 9,9 %) ausgeliefert werden. Der Absatz gebrauchter Fahrzeuge 2006 betrug 322 Stück und lag damit über Vorjahresniveau (+ 0,9 %)

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand zum Ende des Jahres 2006 liegt bei 0,6 Mio. €, (5 % unter Vorjahresniveau).

Umsatzerlöse

Durch den Rückgang von Verkäufen in hochpreisigen Neuwagensegmenten zu Gunsten eines Anstiegs bei den Neuwagensegmenten mit niedrigeren Preisen, verhielt sich die Entwicklung der Umsatzerlöse nicht vollständig parallel zur Entwicklung der Mengen.

So stieg der Neufahrzeugumsatz (inkl. Vorführ- und Mietfahrzeugen), leicht um 2,7 % auf 9.863 T€. Im Bereich Gebrauchtfahrzeuge konnte ebenso ein leichtes Umsatzwachstum um 2,3 % auf 4.323 T€ erreicht werden.

In gleichem Maße entwickelten sich die Bereiche Teilevertrieb (+ 2,3 % auf 1.572 T€) und Service (+ 12,4 % auf 1.024 T€).

Finanzierung

Im Jahre 2006 waren die Kosten der Einkaufsfinanzierung trotz höherer Zinsen im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.

Aufgrund einer permanenten Kontrolle und Steuerung der Verbindlichkeiten bei der Herstellerbank, sowie erheblichen Anstrengungen zur schnellen Rückführung von Verbindlichkeiten auf der anderen Seite, war es möglich, die Zinsbelastung insgesamt zu senken.

Personal

Im Jahre 2006 wurden 30 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Aushilfen) beschäftigt, davon 4 Auszubildende im Servicebereich und 2 Auszubildenden im kaufmännischen Bereich. Damit blieb der Personalstand zum Vorjahr annähernd gleich.

Aufgrund erhöhter zukünftiger Anforderungen an die verschiedenen Berufsbilder fand eine erfolgreiche Zertifizierung der im Kundenverkehr tätigen Personen in den Bereichen Verkauf und Serviceannahme im Rahmen des Schulungsangebotes des Herstellerwerkes mit überaus hohen Maßstäben statt. Damit, und mit permanenter Weiterbildung der übrigen Beschäftigten, sind die Weichen für eine erfolgreiche Behauptung im Automobilgeschäft der Zukunft vorwegnehmend gestellt.

3. Darstellung der Lage

a) Vermögenslage

Einhergehend mit einem Aufbau der Fahrzeugbestände und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Berichtsjahr die Verbindlichkeiten gegenüber der BMW AG. Einem Rückgang der sonstigen Forderungen steht ein etwa gleich hoher Anstieg der Flüssigen Mittel sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegenüber.

Das Wachstum der Bilanzsumme um 11,1 % auf 5,8 Mio. € resultiert im Wesentlichen hieraus. Obwohl das Eigenkapital durch den Ergebnisübernahmevertrag mit der EMDE Holding GmbH absolut unverändert geblieben ist, verringerte sich durch den Aufbau der Bilanzsumme dessen Anteil an der Bilanzsumme von 2,3 % auf 2,1 %.

b) Finanzlage

Die AVG GmbH konnte im Berichtsjahr einen positiven Cashflow von 177 T€ erwirtschaften, der um 68 T€ über dem Vorjahr liegt.

Aufgrund eines nur leicht unter dem Aufbau von Beständen und Forderungen liegenden Aufbaus von Verbindlichkeiten (u.a. gegenüber der BMW AG) konnte durch den positiven Cashflow ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von rd. 0,1 Mio. € erreicht werden, der v.a. zur Verbesserung der Liquidität verwandt wurde.

Ertragslage

Der Modell-Mix der Neufahrzeuge mit weiteren Modellneuheiten auf der einen Seite und dem Einsatz der umsatzstarken Modelle der 3er- Reihe auf der anderen Seite, bedingt ein wechselhaftes Verhalten in der Verkaufssteuerung. So müssen auf der einen Seite Erträge darauf verwendet werden, verkaufsstützend auf der anderen Seite eingesetzt zu werden. Insgesamt konnten aber durch gestiegenen Margendruck trotz gesteigerter Verkaufsförderung des Herstellers die Deckungsbeiträge III im Neufahrzeugbereich nicht auf Vorjahresniveau gehalten werden (- 12 %); im Gebrauchtfahrzeugverkauf konnte aufgrund einer aktiven Marktbeobachtung und -bearbeitung sowie eines damit verbundenen disziplinierten Einkaufverhaltens das Vorjahresergebnis verbessert werden, wenn gleich dieser Geschäftsbereich auch in 2006 ein negatives Ergebnis brachte (von - 93 T€ auf - 51 T€). In der Addition lag der gesamte Deckungsbeitrag im Fahrzeugverkauf (NW und GW) damit knapp unter Vorjahresniveau.

Im Servicebereich konnte die Ertraglage durch Personalumbesetzungen und verbesserte Organisation deutlich verbessert werden. Im Teilevertrieb legte der Deckungsbeitrag III um 30,5 % auf 309 T€ zu. Der Service stieg um 31,9 % auf 296,9 T€

Die Deckungsbeiträge wurden aus der internen kurzfristigen Erfolgsrechnung entnommen.

Ein mit dem Umsatzanstieg von 3,0 % einhergehende Ergebnisanstieg konnte durch einen überproportionalen Anstieg der Materialaufwendungen um 3,4 % nur eingeschränkt erreicht werden, so dass sich der Rohertrag nur um 1,2 % erhöhte. Durch Einsparungen aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen bei den betrieblichen Aufwendungen konnte das Betriebsergebnis um 86 T€ auf 233 T€ verbessert werden.

Durch beschleunigte Rückführungen von Verbindlichkeiten und verringerte durchschnittliche Fahrzeugbestände konnte, trotz gestiegener Zinsen, eine leichte Verbesserung des Finanzergebnisses um 8 T€ auf - 195 T€ erreicht werden.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung betrug insgesamt rd. 31 T€. Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wurde dieser Gewinn an die EMDE Holding GmbH abgeführt.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im Dezember 2006 wurde der Aufnahme eines neuen Gesellschafters in die EMDE Holding zugestimmt. Im Laufe des Jahres 2007 formieren sich die Autohäuser der Procar Automobile GmbH und die Betriebe der Emde Gruppe zu einem der schlagkräftigsten BMW Vertragshändler in Deutschland mit dann 14 BMW Autohäusern, zwei BMW Motorradbetrieben, einem Hyundai Standort und zwei VW/Audi Autohäusern.

Die mit dem Zusammenschluss verbundenen positiven Effekte im Einkauf, bei den Kostenstrukturen und der Bündelung der Managementleistung sind Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Absicherung von Unternehmenserfolg und Arbeitsplätzen der Autohäuser.

5. Risikomanagement

Zur Identifikation, Bewertung und Dokumentation wesentlicher und bestandsgefährdender Risiken verwendet die AVG GmbH ein zentrales Risikomanagementsystem, das durch folgende Prozesse gekennzeichnet ist:

Unternehmerische Entscheidungen werden aufgrund der jährlichen sowie der unterjährigen Planung getroffen. Dort werden die Chancen und Risiken der Geschäftsaktivitäten beurteilt und daraus Zielerreichungs- und Risikobegrenzungsmaßnahmen abgeleitet.

Über das gruppeneinheitliche Berichtssystem werden alle Entscheidungsträger rasch und umfassend über den Grad der Zielerreichung sowie über Markt- und Wettbewerbsveränderungen informiert. Durch die permanente Beobachtung wichtiger Erfolgsfaktoren werden Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt, sodass entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Durch einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit den verbundenen Unternehmen, wird sichergestellt, dass laufend innovative Ansätze und Ideen einfließen.

Die AVG GmbH ist nicht in Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage haben könnten.

Wie jedes andere Unternehmen ist auch die AVG GmbH mit Gewährleistungsansprüchen konfrontiert. Zur Absicherung gegen derartige Ansprüche, insbesondere auf dem Gebrauchtfahrzeugsektor, hat die AVG GmbH entsprechende Versicherungen wirtschaftlich sinnvoll abgeschlossen. Ebenfalls risikoverringernd wirkt sich der hohe Produktstandard der angekauften Fahrzeuge aus, sowie die ausführlichen Eingangs- und Auslieferungsüberprüfungen der Fahrzeuge.

Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten, dennoch können Risiken nie vollständig ausgeschlossen werden.

Denn im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit wird die AVG GmbH auch im kommenden Geschäftsjahr mit uneinheitlichen Entwicklungen konfrontiert werden.

6. Branchenrisiken

Eine hohe Nachfrage nach Rohstoffen durch asiatische Märkte wirkt sich mit negativen Effekten auf den Ölpreis sowie auf die konjunkturelle Lage aus, und wird damit auch die Geschäftsentwicklung der AVG GmbH negativ beeinflussen. Die markt- und steuerpolitisch beeinflusste Entwicklung der Benzinpreise wird sich weiterhin negativ auf die Vermarktung von hubraumstärkeren Fahrzeugen auswirken. Gleichzeitig wird ebenfalls durch die bestehende steuerpolitische Unsicherheit in Bezug auf Kraftfahrzeugsteuern und Mautgebühren der Kaufanreiz von Fahrzeugen verringert.

Die von der EU- Kommission getroffene Entscheidung über die Nachfolgeregelung der Gruppenfreistellungsverordnung für den Fahrzeugvertrieb (GVO) bringt gravierende rechtliche und strukturelle Veränderungen mit sich. So werden, um den hohen Ansprüchen der vom Herstellerwerk geforderten Qualitäts-, Sicherheits-, und Umweltstandards für Schauraum und Servicebereich gerecht werden zu können, bis zum Jahre 2008 erhöhte Investitionen in die Ausstattung des Geschäftes notwendig sein.

Mit dem zunehmenden Leasing- und Finanzierungsgeschäft wächst für die AVG GmbH die Zahl der Fahrzeuge, die nach Ablauf des Vertrages bei der AVG GmbH zur Vermarktung bleiben. Die Entwicklungen der Restwerte von Fahrzeugen werden deshalb kontinuierlich verfolgt und vor Abschluss von Verträgen prognostiziert.

Im Bereich der Informationstechnik (IT) schützt sich die AVG GmbH gegen unberechtigte Datenzugriffe oder Datenmissbrauch durch technische Schutzmassnahmen wie der Einsatz von Virenscannern, Firewallsystemen, Zugangs- und Zugriffskontrollen, sowie Schutzmaßnahmen, die sich auf Mitarbeiter, Anwendungen, Organisation und Systeme beziehen. Für die Mitarbeiter gibt es Schulungen und Richtlinien für den Umgang mit Informationen und Kundendaten generell sowie interne Regelungen zur sicheren Nutzung von Informationssystemen.

7. Voraussichtliche Entwicklung

Angesichts der oben beschriebenen Risikopotentiale, hauptsächlich die anhaltend hohen oder sogar noch weiter steigenden Ölpreise und die Stagnation an den Kapitalmärkten, ist eine spürbare und nachhaltige Belebung der Binnenwirtschaft nicht abzusehen. Eine geringe Wachstumsdynamik wird für die zweite Jahreshälfte 2007 erwartet.

Die Kernmarke BMW betreffend werden wir folgende Neuheiten erwartet: X5, 3er Cabrio, M5 Touring, 1er Dreitürer, 5er Facelift, M3 und 1er.

Die Marke MINI stellte Ende 2006 eine neue Fahrzeuggeneration vor und für Ende 2007 folgt eine weitere Modellvariante. Hier erhoffen wir uns aufgrund der guten Akzeptanz des MINI im Markt einen weiteren Ausbau unseres Marktpotentials.

Investitionen in die Schauraumausstattung und die technische Ausstattung des Servicebereiches werden steigen. Ebenso erhöhen werden sich die Aufwendungen für Fahrzeugpräsentationen und Werbung, aufgrund der begonnenen Ausweitung der Modellpalette und einer Vielzahl von Neueinführungen.

Gemäß den Branchenerwartungen kann man für 2007 aber davon ausgehen, dass sich die von der AVG GmbH angebotenen Premiumsegmente im Fahrzeughandel besser entwickeln werden als die Volumensegmente des Fahrzeugmarktes bzw. der Fahrzeuggesamtmarkt.

 

Velbert, den 21. Juni 2007

Heiko Emde

Thomas Nettesheim

Dirk Emde

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

31.12.2006
Vorjahr
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.268,00 4,3
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 15.948,00 15,2
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.157,00 69,0
3. Miet- und Vorführwagen 850.688,62 859,0
919.793,62 943,2
921.061,62 947,5
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.662.022,91 3.343,5
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.103.176,08 927,1
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 352.487,04 € (294,9 T€)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 121.513,73 5,2
4.886.712,72 4.275,8
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 25.293,24 25,6
5.833.067,58 5.248,9

PASSIVA

31.12.2006
Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 110.000,00 110,0
II. Gewinnvortrag 12.570,65 12,6
III. Jahresüberschuss 0,00 0,0
122.570,65 122,6
B. Rückstellungen 77.550,00 66,4
C. VERBINDLICHKEITEN 5.629.085,89 5.053,7
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.279.577,15 € (4.208,4 T€)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 € (185,2 T€)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.861,04 6,2
5.833.067,58 5.248,9

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006

2006
2005
T€
1. Rohergebnis 2.352.156,34 2.3323
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 880.915,62 - 1.015,0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 195.596,54 - 181,6
- 1.076.512,16 (- 1.196,6)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 127.222,13 - 158,4
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 923.659,29 - 821,4
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 754,21 4,1
davon aus verbundenen Unternehmen: 270,08 € (3,0 T€)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 196.081,69 - 207,2
davon an verbundene Unternehmen: 2.678,36 € (0,4 T€)
- 195.327,48 (- 203,1)
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 29.435,28 - 47,2
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.477,50 - 0,2
9. Sonstige Steuern 511,14 - 1,7
10. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 49,1
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn - 31.423,92 0,0
12. Jahresüberschuss 0,00 0,0

Die Entwicklung der Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen stellt sich wie folgt dar:

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
01.01.2006
Zugänge
Abgänge
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.718,53 0,00 0,00 35.718,53
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 109.292,48 8.220,33 0,00 117.512,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.662,55 8.952,31 - 6.923,85 309.691,01
3. Miet- und Vorführwagen 1.028.025,11 858.044,09 - 935.233,53 950.835,67
1.444.980,14 875.216,73 - 942.157,38 1.378.039,49
Gesamt 1.480.698,67 875.216,73 - 942.157,38 1.413.758,02
Abschreibungen
01.01.2006
Zugänge
Abgänge
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 31.464,53 2.986,00 0,00 34.450,53
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 94.024,48 7.540,33 0,00 101.564,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 238.685,55 24.772,31 - 6.923,85 256.534,01
3. Miet- und Vorführwagen 169.047,77 91.923,49 - 160.824,21 100.147,05
501.757,80 124.236,13 - 167.748,06 458.245,87
Gesamt 533.222,33 127.222,13 - 167.748,06 492.696,40
Buchwerte
31.12.2006
31.12.2005
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.268,00 4.254,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 15.948,00 15.268,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.157,00 68.977,00
3. Miet- und Vorführwagen 850.688,62 858.977,34
919.793,62 943.222,34
Gesamt 921.061,62 947.476,34

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

A. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethode

Der Jahresabschluss zum 31.12.2006 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bei Ausweisänderungen im Berichtsjahr sind die Vorjahreszahlen angepasst worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten enthalten auch die Anschaffungsnebenkosten. Skonti wurden, soweit in Anspruch genommen, von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlicher Vorschriften vorgenommen.

Die Zugänge des Berichtsjahres bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurden ab dem Zugangsmonat linear abgeschrieben.

Die Zugänge des Berichtsjahres bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden grundsätzlich ab dem Zugangsmonat nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer degressiv und, soweit die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen führt, linear abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu Netto-Anschaffungskosten von 410,00 € wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Miet- und Vorführwagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um degressive Abschreibungen auf Basis einer 6-jährigen Nutzungsdauer, angesetzt. Wegen der Besonderheiten im Kfz-Gewerbe werden Wareneinsätze und Verkaufserlöse von Miet-, Geschäfts- und Vorführfahrzeugen abweichend von § 275 Abs. 2 Ziff. 4 HGB in den Positionen "Aufwendungen für bezogene Waren" und "Umsatzerlöse" ausgewiesen.

Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie neue Kraftfahrzeuge und Ersatzteile wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Marktwert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der Gebrauchtfahrzeuge erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Schwacke-Werten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung von 1,25 % für das allgemeine Ausfallrisiko, Zinsverluste, Erlösschmälerungen sowie Mahn- und Beitreibungskosten u.a. bewertet.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 1,5 T€ eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Gesellschafterin EMDE Holding GmbH mit 136,1 T€.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken in ausreichendem Maße.

Die Verbindlichkeiten wurden zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

B. Gewinn- und Verlustrechnung

Mit der EMDE Holding GmbH besteht seit dem 1.1.2005 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Demzufolge ist das Ergebnis an die EMDE Holding GmbH abzuführen und entsprechend ausgewiesen.

C. Sonstige Angaben

Sicherheiten für die Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 4.279.577,15 €.

Die Verbindungen mit Kreditinstituten, die Kreditlinien sowie die hierfür gestellten Sicherheiten stellen sich wie folgt dar:

Konto-Nr. Kreditinstitut Sicherheiten
154831 Stadtsparkasse Wuppertal Gesamtschuldnerische Haftung aller Kreditnehmer, Gleichbehandlungserklärung mit der Deutschen Bank AG sowie Einzelbürgschaften von Heiko Emde, Dirk Emde, Erika Emde, Thomas Nettesheim, Dr. Axel Voos und Heinrich Trimbusch.über insgesamt 1.350.000 €
9278607027 + 5180003349 BMW-Bank GmbH, München Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge/ Waren/ Einrichtungsgegenstände gemäß Rahmenkreditabkommen und Einzelfinanzierungsanträgen, Sicherheitentrennung zu den Hausbanken, Raumsicherungsübereignung für kompletten Gebrauchtwagenbestand und kompletten Ersatzteilbestand, Selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften von Thomas Nettesheim und Heiko Emde über jeweils 256.000,00 €

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Mietaufwand für das betrieblich genutzte Grundstück für 2007 = 229 T€.

Sonstiger Miet- und Leasingaufwand für 2007 = 9 T€.

Mitarbeiter

Im Jahre 2006 waren durchschnittlich beschäftigt:

 

3 Geschäftsführer

 

16 Angestellte

 

10 Arbeiter

Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EMDE Holding GmbH, Wuppertal, eingezogen.

D. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Im Geschäftsjahr 2006 waren zu Geschäftsführern bestellt:

 

Herr Heiko Emde, Kaufmann,

 

Herr Thomas Nettesheim, Diplom Ökonom,

 

Herr Dirk Emde, Kaufmann.

Für die Mitglieder der Geschäftsführung wurden für die Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von 55 T€ gewährt.

 

Velbert, 21. Juni 2007

AVG Autohaus Velbert GmbH

Geschäftsführung

Heiko Emde

Thomas Nettesheim

Dirk Emde

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

" Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AVG Autohaus Velbert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Wuppertal, den 28. Juni 2007

Dr. Breidenbach, Dr. Güldenagel und Partner KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Wollenhaupt, Wirtschaftsprüfer

Remmel, vereidigter Buchprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.