Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 100041
Vorher
Schleber Finanz-Consult GmbH
Eingetragen
9.9.1992
Branche
FondsmanagementVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Verwaltung von Vermögenswerten jeglicher Art sowie Beratung in allen Finanz- und Vermögensangelegenheiten.Die Gesellschaft betreibt daneben auch Anlageund Abschlussvermittlung zwischen Kunden und Instituten und beschränkt sich hierbei auf Anteilsscheine von Kapitalanlagegesellschaften und auf ausländische Investmentanteile, die nach dem Auslandsinvestment-Gesetz vertrieben werden dürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Gaßner
seit 9.4.2019
Prokura
Andreas Dr. Humpe
seit 27.8.2009
Geschäftsführer
Christoph Hembacher
seit 13.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Christoph Hembacher
München
49.200 €
49.20%
M****** G*********
19.900 €
19.90%
A****** H****
11.000 €
11.00%
V****** H*****
9.950 €
9.95%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SFC Asset Management GmbH

Grünwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang 2023

der SFC Asset Management GmbH, Grünwald

(vormals Schleber Finanz-Consult GmbH)

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Handelsregister des Amtsgerichts München

Register-Nr. HRB 100041

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden gemäß § 340 a HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB) und der ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (§§ 340 ff HGB) aufgestellt.

Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der RechKredV, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform aufgestellt wurde.

Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a und der ergänzenden Bewertungsvorschriften für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (§§ 340 e - 340 g HGB) aufgestellt.

Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt:

Immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear und entsprechend der planmäßigen Nutzungsdauer.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam erfasst.

Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Steuerrückstellungen berücksichtigen gegebenenfalls die voraussichtlich noch anfallenden Steuerzahlungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen wird wie folgt dargestellt:

historische AK/HK 31.12.2023 Zugänge (+) Abgänge (-) 2023 kumulierte AfA 31.12.2023 Abschreibung (+) Zuschreibung (-) 2023 Buchwert 31.12.2023
Immaterielle Anlagewerte 5.500,00 -5.000,00 5.499,00 0,00 1,00
Sachanlagen 59.436,89 2.222,67 44.264,89 4.314,67 15.172,00
64.936,89 +2.222,67 49.763,89 4.314,67 15.173,00
-5.000,00

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
davon Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
a) Forderungen an Kreditinstitute 489.885,25 650.452,91 0,00 0,00
b) Forderungen an Kunden 194.773,57 144.435,65 0,00 0,00
c) Sonstige Vermögensgegenstände 16.725,21 106.813,92 0,00 0,00
davon gegen Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00

5. Beteiligungen

31.12.2023 31.12.2022
GHP Financial Consulting GmbH, München 45.338,70 45.338,70
Transformer Capital GmbH, Grünwald 56.248,00 28.124,00
Vanagon Ventures Management GmbH, München 150.000,00 0,00
251.586,70 73.462,70

Die GHP Financial Consulting GmbH weist in ihrem letzten vorliegenden Jahresabschluss auf den 31.12.2022 ein Eigenkapital von T€ 651 und einen Jahresfehbetrag von T€ 142 aus. Der Anteil am Kapital der Gesellschaft beträgt 25,2 %.

Die Transformer Capital GmbH weist in ihrem letzten vorliegenden Jahresabschluss auf den 31.12.2023 ein Eigenkapital von T€ 111 und einen Jahresfehlbetrag von T€ 28 aus. Der Anteil am Kapital dieser Gesellschaft beträgt 37,499 %.

Die am 17.02.2022 gegründete Vanagon Ventures Management GmbH weist in ihrem vorliegenden Jahresabschluss auf den 31.12.2022 ein Eigenkapital von T€ 46 und einen Jahresfehlbetrag von T€ 17 aus. Der Anteil am Kapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 7,06 %.

6. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 100.000,00 (i. Vj. € 100.000,00).

7. Andere Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen beinhalten vor allem Personal- und Verwaltungskostenverpflichtungen.

8. Verbindlichkeiten

Die in der Bilanzposition "Verbindlichkeiten" aufgeführten Posten teilen sich in folgende Fristigkeiten:

Restlaufzeit
2023 2022 2023 2022 2023 2022
unter 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
Sonstige Verbindlichkeiten 67.569,26 81.915,47 0,00 0,00 0,00 0,00
2023 2022
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in folgender Höhe Steuerverbindlichkeiten 17.055,87 14.605,42
sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 987,53 928,81

9. Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse bestehen zum 31.12.2023 nicht. Aus Miet- bzw. Leasingverträgen über Büroräume und Informations- und Kommunikationsmittel bestehen derzeit feste Verpflichtungen in einer Gesamthöhe von rund T€ 29 (Vj. T€ 41).

10. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen vor allem Erträge aus Sachbezügen.

11. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich fast ausschließlich um nicht abziehbare Vorsteuerteile.

12. Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Die Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans betragen für das Geschäftsjahr insgesamt T€ 158 (Vj. T€ 226).

13. Honorare des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 20, davon für Abschlussprüfungsleistungen T€ 12, für sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen T€ 8, für Steuerberatungsleistungen T€ 0 und für sonstige Leistungen T€ 0.

14. Geographische Märkte

Alle Zinserträge sowie sonstige betriebliche Erträge wurden auf dem deutschen Markt erzielt. Von den Provisionserträgen wurden 70,1 % (Vj. 78,7 %) in anderen EU-Staaten realisiert.

15. Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 2 (Vj. 2) Arbeitnehmer beschäftigt.

16. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Die Geschäftsführung der SFC Asset Management GmbH wird durch Herrn Christoph Hembacher, Herrn Prof. Dr. Andreas Humpe und (bis 28.02.2023) Herrn Oskar Ajlec wahrgenommen.

17. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust in Höhe von € 64.730,72 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Grünwald, den 17.05.2024

Christoph Hembacher

Prof. Dr. Andreas Humpe

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SFC Asset Management GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SFC Asset Management GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SFC Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffende Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Amberg, den 17.05.2024

L & B Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Natko Benesic, Wirtschaftsprüfer

Martin Deubzer, Wirtschaftsprüfer

Bilanz auf den 31.12.2023

der SFC Asset Management GmbH, Grünwald

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
1. Barreserve
Kassenbestand 246,44 246,44
2. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 489.885,25 650.452,91
3. Forderungen an Kunden 194.773,57 144.435,65
davon durch Grundpfandrechte gesichert € 0,00
4. Beteiligungen 251.586,70 73.462,70
darunter an Kreditinstituten € 0,00
darunter an Finanzdienstleistungsinstituten € 0,00
darunter an Wertpapierinstituten in Gründung € 56.248,00
5. Immaterielle Anlagewerte 1,00 5.001,00
6. Sachanlagen 15.172,00 17.264,00
7. Sonstige Vermögensgegenstände 16.524,21 106.813,92
8. Rechnungsabgrenzungsposten 13.065,00 9.998,10
Summe der Aktiva 981.254,17 1.007.674,72

Passiva

31.12.2023 31.12.2023 Vorjahr
1. Sonstige Verbindlichkeiten 67.569,26 81.915,47
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,00 0,00
b) Andere Rückstellungen 68.415,63 55.222,24
68.415,63 55.222,24
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 810.000,00 810.000,00
c) Bilanzverlust -64.730,72 -39.462,99
845.269,28 870.537,01
Summe der Passiva 981.254,17 1.007.674,72

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023

der SFC Asset Management GmbH, Grünwald

2023 2023 2023 Vorjahr
1. Provisionserträge 672.206,67 710.607,65
2. Provisionsaufwendungen 152.552,21 179.514,44
519.654,46 531.093,21
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.362,10 14.406,18
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 294.874,67 307.275,72
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 46.638,78 51.622,26
darunter für Altersversorgung € 0,00 (i. Vj. € 0,00)
341.513,45 358.897,98
b) andere Verwaltungsaufwendungen 177.134,39 183.523,69
518.647,84 542.421,67
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 4.314,67 5.929,53
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 31.738,45 56.661,92
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -30.684,40 -59.513,73
8. Zu erstattende Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.413,67 -9.392,39
9. Zu erstattende sonstige Steuern soweit nicht unter Posten 6 ausgewiesen -3,00 310,00
-5.416,67 -9.082,39
10. Jahresfehlbetrag -25.267,73 -50.431,34
11. Verlustvortrag (Vj. Gewinnvortrag) aus dem Vorjahr -39.462,99 10.968,35
12. Bilanzverlust -64.730,72 -39.462,99

Lagebericht 2023

der SFC Asset Management GmbH

Konjunktur und Märkte

Nach dem turbulenten Jahr 2022 setzten Anleger ihre Hoffnungen auf ein stabileres 2023. Das neue Jahr startete auch tatsächlich verheißungsvoller: Eine befürchtete Energiekrise blieb aus, während gleichzeitig Zeichen einer wirtschaftlichen Belebung in China sichtbar wurden. Doch das Hauptthema des Jahres 2023 blieb die Inflationsbekämpfung, die die Zentralbanken mit einer Serie von Zinserhöhungen umsetzten. Diese geldpolitische Straffung fand in einem Umfeld statt, das von einer soliden Konjunktur und einem außerordentlich robusten Arbeitsmarkt gekennzeichnet war, was die Aufgabe zur Dämpfung der Preissteigerungen zusätzlich erschwerte. Trotz der inversen Zinsstrukturkurve, die üblicherweise als Vorbote einer bevorstehenden Rezession interpretiert wird, blieb eine solche wirtschaftliche Abschwungphase im Jahr 2023 aus. Die Zentralbanken behielten somit ihren straffen Kurs bei und implementierten eine Serie von Zinserhöhungen, um der Inflation entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen, die normalerweise das Wachstum dämpfen, wurden durch eine robuste Wirtschaftsleistung und eine starke Arbeitsmarktlage abgefedert, was den Zentralbanken genug Spielraum gab, ihren geldpolitischen Ansatz, ohne gravierende negative Folgen für die Konjunktur durchzusetzen.

Obwohl der Krieg in der Ukraine auch im Jahr 2023 weiterhin eine große Rolle spielte, verlor er im Vergleich zu anderen Ereignissen etwas an Präsenz im globalen geopolitischen Geschehen. So führte der Angriff der Hamas auf Israel im Oktober zu neuen geopolitischen Spannungen. Diese Eskalation im Nahen Osten löste zusätzliche Unsicherheiten auf den Weltmärkten aus und sorgte für ein erhöhtes Maß an Risikoaversion unter den Investoren.

Wenngleich auch das Jahr 2023 einige politische und wirtschaftliche Überraschungen mit sich brachte, zeigten sich die Rentenmärkte von einer überraschend positiven Seite. Investoren gewannen zunehmend das Vertrauen, dass es den Zentralbanken gelungen sei, die Inflationswelle erfolgreich einzudämmen. Diese Zuversicht spiegelte sich in der Erwartung wider, dass im Jahr 2024 womöglich die ersten Zinssenkungen eingeleitet werden könnten. Vor diesem Hintergrund fielen die Renditen von Staatsanleihen zum Jahresende deutlich. Auch die Aktienmärkte konnten sich gut weiterentwickeln, wobei insbesondere Technologieaktien eine beeindruckende Kursrally vorweisen konnten. Zusätzlichen Auftrieb erhielt der Sektor durch eine wachsende Euphorie für künstliche Intelligenz, ausgelöst durch Innovationen und die breite Akzeptanz von Technologien wie ChatGPT. Dies löste einen regelrechten Boom für Unternehmen, die sich im Bereich künstlicher Intelligenz engagieren oder als Zulieferer für diese Branche tätig sind, aus.

Branchenentwicklung

Nach Angeben des Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) hat sich der deutsche Fondsmarkt im Jahr 2023 trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen durch geopolitische Risiken, anhaltender Inflation und höheren Zinsen positiv entwickelt. Nach dem Rückgang des Fondsvolumens im Vorjahr, konnte der Fondsmarkt im Jahr 2023 eine kräftige Erholung vorweisen. Das Fondsvolumen in Deutschland stieg im Berichtszeitrum insgesamt um 9% an. Das Nettovermögen in offenen Publikumsfonds im Aktienbereich erhöhte sich um 17% sowie im Rentenbereich um 12%. Im Segment der Mischfonds hingegen verringerte sich das Nettovermögen um 6%. Laut BVI spiegelte sich in der Entwicklung, insbesondere die gute Stimmung an den Aktienmärkten sowie die Erwartung sinkender Zinsen wider.

Geschäftsverlauf 2023 und Lage der Gesellschaft

Die Volumenentwicklung der durch uns verwalteten und beratenen Vermögen, die Höhe der Provisionserträge und Honorare sowie das Jahresergebnis stellen für unser Wertpapierinstitut die wesentlichen Leistungsindikatoren dar.

Die Entwicklung der Kapitalmärkte im Jahr 2023 war durchaus erfreulich für die Anleger. Die marktbreiten Aktienindizes konnten größtenteils zulegen und auch die Rentenmärkte stabilisierten sich nach dem historisch schwachen Vorjahr. Alle durch uns betreuten Publikumsfonds erzielten moderate Wertzuwächse. Da allerdings die Höchststände aus dem Jahr 2021 noch nicht erreicht wurden, konnten wir in 2023 wie schon im Vorjahr keine erfolgsabhängigen Vergütungen vereinnahmen.

Das verwaltete Fondsvolumen ist aufgrund von Nettomittelabflüssen um 10,6 Mio. EUR auf 67,8 Mio. EUR gesunken. Ebenso verringerte sich das verwaltete Vermögen der betreuten Privatkundendepots von 36,0 Mio. EUR auf 33,9 Mio. EUR. Ursächlich hierfür waren überwiegend die hohen Inflationsraten und der damit einhergehende Kapitalbedarf unserer Kunden.

Das Volumen des Fonds ART Transformer Equities, welchen wir zusammen mit der Pegasos Capital GmbH beraten, erhöhte sich hingegen von 33,5 Mio. EUR auf EUR 49,3 Mio. EUR im Jahr 2023.

Die Anzahl der betreuten Privatkundenmandate hat sich mit 98 gegenüber dem Vorjahr leicht verringert, während die Anzahl der Fondskundenmandate mit 6 Mandaten unverändert geblieben ist.

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die Gesellschaft neben den beiden Geschäftsführern zwei weitere Mitarbeiter in Vollzeit und eine Mitarbeiterin in Teilzeit.

Personell ist die Firma, gemessen am Geschäftsumfang auch weiterhin vernünftig aufgestellt, da auch im Geschäftsjahr 2023 die Digitalisierung im Unternehmen weiter vorangetrieben wurde.

Der Saldo aus Provisionserträgen und -aufwendungen belief sich auf 520 TEUR, nach 531 TEUR im Jahr 2022.

Auf der Kostenseite reduzierten sich die Löhne und Gehälter von 359 TEUR im Jahr 2022, auf 342 TEUR im Jahr 2023, da zum einen keine erfolgsabhängigen Vergütungen bezahlt wurden und die Stelle von Herrn Ajlec erst im dritten Quartal 2023 neu besetzt werden konnte.

Die anderen Verwaltungskosten verringerten sich auf 177 TEUR gegenüber 184 TEUR im Jahr davor. Ursächlich hierfür war hauptsächlich der Wegfall des Firmen KFZ. Die übrigen Verwaltungskosten erhöhen sich dagegen leicht im Zuge der allgemeinen Preissteigerung.

Insgesamt betrug das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -31 TEUR im Jahr 2023, nach - 60 TEUR im Jahr 2022 und der Jahresfehlbetrag 25 TEUR, nach einem Jahresfehlbetrag von 50 TEUR im Vorjahr.

Die anderen Rückstellungen in Höhe von 68 TEUR (im Vorjahr 55 TEUR) beinhalten vor allem Personalkosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten. Die in der Bilanzposition "Verbindlichkeiten" aufgeführten Posten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 17 TEUR und bestehen überwiegend aus Kautionen in Höhe von 6 TEUR und Körperschaftssteuerrückforderungen in Höhe von 5 TEUR.

Der Bilanzverlust beläuft sich auf 65 TEUR und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Bilanzsumme reduzierte sich von 1.008 TEUR im Jahr 2022 auf 981 TEUR im Jahr 2023.

Die Beteiligungen erhöhten sich von 73 TEUR im Jahr 2022 auf 252 TEUR im Jahr 2023. Im Zuge einer Kapitalerhöhung der Zielgesellschaft hat sich die SFC Asset Management GmbH im März 2023 mit 7,06% an der Vanagon Ventures Management GmbH beteiligt und Ende des Jahres 28 TEUR in die Kapitalrücklage der Transformer Capital GmbH - einer bereits bestehenden Beteiligung - einbezahlt.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 845 TEUR. Aufgrund der zurückhaltenden Ausschüttungspolitik der vergangenen Jahre ist die Eigenkapitalausstattung somit weiterhin sehr hoch in Relation zum Geschäftsumfang der Gesellschaft.

Bank- und Finanzverbindlichkeiten bestehen weiterhin nicht.

Chancen und Risiken

Aufgrund der positiven Wertentwicklung der durch uns betreuten Kundendepots und Publikumsfonds, ist im laufenden Geschäftsjahr sowohl mit steigenden Provisionserlösen zu rechnen als auch mit erfolgsabhängigen Vergütungen.

Für unser Unternehmen hat eine konsequente Kostenkontrolle weiterhin oberste Priorität. Unser übergeordnetes Ziel ist es, mit den fixen Verwaltungsvergütungen - insbesondere aus der Fondsberatung und -verwaltung - kostendeckend zu wirtschaften. Die Vereinnahmung etwaiger erfolgsabhängiger Gebühren soll auch künftig dazu dienen, die Finanzkraft unseres Unternehmens zu verbessern. Neben dem Einsatz als Basisinvestment in unseren Kundendepots, bieten sich die von uns betreuten Publikumsfonds auch Externen als eine attraktive "Vermögensverwaltung in einem Wert-Papier" an. Sofern es uns gelingt, weiterhin eine positive Wertentwicklung bei überschaubaren Risiken zu generieren, rechnen wir wieder mit Nettomittelzuflüssen bei den Publikumsfonds. Übergelagertes Ziel unserer Vermögensverwaltung ist der Erhalt des Kapitals unserer Investoren.

Das im Jahr 2022 gegründete Joint-Venture (Transformer Capital GmbH), gehalten von der Pegasos Capital GmbH (Beteiligung am Grundkapital 37,5%), der HanseMerkur Trust AG (Beteiligung am Grundkapital 25%) und unserer Gesellschaft (Beteiligung am Grundkapital 37,5%) hat im Februar 2024 die Zulassung für die Finanzportfolioverwaltung nach § 2 Abs. 2 Nr. 9 WpIG und der Anlageberatung nach § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG erhalten. Mit dem 01.03.2024 wurde der eigentliche Geschäftsbetrieb aufgenommen und die Anlageberatung des Fonds ART Transformer Equities auf die Transformer Capital GmbH übertragen. Aufgrund hoher Mittelzuflüsse im Jahr 2023 und in den ersten Monaten 2024 ist bereits im ersten, operativ tätigen Geschäftsjahr 2024 der Transformer Capital GmbH mit einem deutlich positiven Betriebsergebnis und daraus resultierend, mit einem entsprechenden Beitrag zum Finanzergebnis der SFC Asset Management GmbH im Jahr 2025 zu rechnen.

Die Beteiligung an der Vanagon Ventures Management GmbH, einem Frühphaseninvestor im Bereich Climate Software und FinTech, ermöglicht es uns, unsere Wertschöpfungskette zu verlängern und unser Dienstleistungsangebot zu verbreitern. Neben einem Know-how Transfer erwarten wir auch durch diese Beteiligung erstmals im Jahr 2025 einen positiven Beitrag zum Finanzergebnis unserer Gesellschaft.

Sowohl geopolitische Risiken wie eine weitere Eskalation des Konfliktes in der Ukraine oder die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA wie auch unterwartete Änderungen der Notenbanken in ihrer fiskalpolitischen Ausrichtung können zu Verwerfungen an den internationalen Kapitalmärkten führen und zu einer Belastungsprobe für unsere Anlagestrategie werden.

Operativ werden der stetig wachsende bürokratische Aufwand und die damit einhergehenden Kosten und gebunden Kapazitäten zunehmend zur Belastung.

Ausblick

Aktuell besteht Grund zur vorsichtigen Zuversicht für das Jahr 2024. Falls sich der Rückgang der Inflationsraten als nachhaltig erweist und die Phase hoher Inflation einem Ende entgegensteuert, könnte der Druck auf die Zentralbanken nachlassen. Dies würde den Weg für potenzielle Zinssenkungen ebnen. Sollte sich die Wirtschaftslage gleichzeitig weiterhin als robust erweisen, stünden die Chancen gut, dass Aktienpreise ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Darüber hinaus könnte der Rentenmarkt von dem Umfeld fallender Zinsen weiterhin profitieren und Investoren somit attraktive Bedingungen bieten.

Allerdings gebietet die teils sehr hohe Bewertung, besonders bei Technologieaktien, zur Vorsicht. Die hohe Bewertung birgt das Potenzial für Kurskorrekturen, sollten sich die Marktbedingungen ändern. Falls sich die konjunkturelle Lage verschlechtern oder die Inflation erneut anziehen sollte, können die aktuell hohen Bewertungen am Aktienmarkt das Fundament für signifikante Kursrückgänge bilden. Investoren müssen also wachsam bleiben und die Entwicklung dieser Faktoren genau im Auge behalten, um auf Marktveränderungen adäquat reagieren zu können.

Das Risiko für eine Rezession lässt sich ebenfalls noch nicht vollständig von der Hand weisen. Die Einkaufsmanagerindizes signalisieren weiterhin eine angespannte Lage, und die Zinsstrukturkurve könnte nach wie vor auf eine bevorstehende konjunkturelle Abschwächung hindeuten. Zudem ist es möglich, dass die Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik noch nicht in vollem Umfang zu spüren sind und in der Zukunft mögliche negative Folgen noch mit sich bringen. Trotz dieser potenziellen Risiken blicken wir aber insgesamt tendenziell eher optimistisch auf das Jahr 2024.

Die Wertentwicklung unserer Fonds ist zum Zeitpunkt der Berichtserstellung deutlich positiv und entsprechend auch die Ergebnisse der von uns betreuten Kundendepots. Ein zumindest ausgeglichenes Jahresergebnis erscheint zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts realistisch, während die fortlaufende Entwicklung der Provisionserträge aufgrund der Volatilität unserer Zielmärkte nicht verlässlich prognostiziert werden kann.

 

Grünwald im Mai 2024

Christoph Hembacher

Prof. Dr. Andreas Humpe

PROTOKOLL über die am 31.05.2024 durchgeführte Gesellschafterversammlung

der Firma Schleber Finanz-Consult GmbH

Luise-Ullrich-Str. 8, 82031 Grünwald

Die Versammlung war voll beschlussfähig, da alle sechs Gesellschafter anwesend waren und das gesamte Stammkapital vertreten war.

Tagesordnung:

1.

Verzicht auf Form- und Fristvorschriften

2.

Feststellung des Jahresabschlusses 2023 (§§ 42, 42a GmbHG)

und Gewinnverwendung 2023

3.

Entlastung der Geschäftsführung

4.

Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024

Zu Punkt 2

Der geprüfte und am 17.05.2024 testierte Jahresabschluss per 31.12.2023 wurde der Gesellschafterversammlung vorgelegt. Die Ordnungsmäßigkeit des Abschlusses wurde festgestellt und Genehmigung erteilt. Der Bilanzverlust 2023 errechnet sich mit EUR 64.730,72 und ist auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Grünwald, den 31.05 2024

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