Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 460646
Eingetragen
23.1.1997
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Bearbeitung und Montage von Metall- und Kunststoffteilen sowie das Halten und die Verwaltung der Komplementärbeteiligung der Heppler Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG und die Erbringung von Geschäftsführungsleistungen an dieselbe;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Dieter Heppler
seit 8.1.2007
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heppler GmbH

Spaichingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

HEPPLER GMBH, SPAICHINGEN

Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist ein mittelständisches inhabergeführtes Unternehmen, welches als Lohnfertiger von komplexen mechanischen Komponenten und Baugruppen in kleinen und mittleren Serien mit höchsten Anforderungen, im Wesentlichen für namhafte Kunden aus den Bereichen Maschinenbau, Elektronik, Sensortechnik, Hydraulik, Medizintechnik und Pneumatik tätig ist. Die Heppler GmbH ist ein auf dem Markt gut eingeführtes Unternehmen, welches als Entwicklungspartner für seine Kunden für qualitativ hochwertige Produkte bekannt ist.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft geriet in Folge des Angriffs Russlands auf die Ukraine und der daraus resultierenden steigenden Energie-, Einfuhr- und Erzeugerpreise, der Lieferengpässe sowie der Inflationsrate, welche so hoch wie noch nie seit der deutschen Vereinigung war, ins Stocken. Die Industrieproduktion litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Trotz des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise hat sich die deutsche Wirtschaft im dritten Jahr der Corona-Pandemie weiter erholt. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit weiter vom tiefen Einbruch im ersten Corona-Krisenjahr erholt. (Quelle: Destatis Pressemitteilung Nr.020/23 vom 13.01.2023)

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Demnach verzeichnete die Dienstleistungsbranche, unter dem Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen einen starken Zuwachs von 6,3% - insbesondere bei den sonstigen Dienstleistungen, zu denen unter anderem die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt. Die hohen Energiepreise sowie die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, welche im Vergleich zu 2021 nur um 0,2% zunahm. Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung um -2,3 %. Trotz der schwierigen Bedingungen im Jahr 2022 konnte sich die deutsche Wirtschaft insgesamt gut behaupten. (Quelle: Destatis Pressemitteilung Nr. 020/23 vom 13.01.2023, Destatis Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022 für Deutschland vom 13.01.2023)

Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) lag 2022 nur um 1,8 % über dem Vorjahr. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Erholung reichte erneut nicht aus, um die Rückgänge in den Jahren 2019 und 2020 - Industrierezession und Corona-Pandemie - auszugleichen. Im Jahresdurchschnitt lag das Produktionsniveau um 9 % unter dem Stand des Vorkrisenniveaus von 2018. (Quelle: Arbeitgeberverband Gesamtmetall Pressemitteilung "Bilanz 2022 Ukraine-Krieg und Energiekrise belasten Produktionsentwicklung in der Metall- und Elektro-Industrie" vom 17.02.2023)

"Der Krieg in der Ukraine und die Energiekrise bremsen die Erholung in der M+E-Industrie weiter aus. Infolge von anhaltenden Lieferengpässen und Kostenexplosionen musste die Produktion zum Teil gedrosselt werden. Erst im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2022 stabilisierte sich die Lage etwas, was im gesamten Jahr ein leichtes Produktionsplus ermöglichte", zog Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer Bilanz. (Quelle: Arbeitgeberverband Gesamtmetall Pressemitteilung "Bilanz 2022 Ukraine-Krieg und Energiekrise belasten Produktionsentwicklung in der Metall- und Elektro-Industrie" vom 17.02.2023)

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 59.709 auf T€ 69.659 erhöht. Diese Erhöhung ist zum einen auf Preiseffekte aber auch auf eine deutliche Mengensteigerung zurückzuführen. Der Gesellschaft ist es im Geschäftsjahr vor allem gelungen das Geschäftsvolumen mit bestehenden Kunden deutlich auszubauen. Unter Berücksichtigung der im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Materialaufwandsquote von 51 % (Vj. 48 %) konnte die Rohmarge mit T€ 34.228 um T€ 2.779 im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.052 nach T€ 3.985 im Vorjahr realisiert.

Damit hat die Gesellschaft die ursprüngliche Prognose hinsichtlich der Umsatzerlöse übertroffen, da die Gesellschaft ursprünglich von einem leichten Umsatzanstieg ausging. Die Prognose eines leichten Rückgangs des Jahresergebnisses im Vorjahr ist im Wesentlichen eingetroffen. Gegenüber dem Vorjahr hat das Geschäftsvolumen mit Kunden aus den Bereichen Elektronik (Maschinenbau Elektronik), Hydraulik und Sensortechnik deutlich zugenommen und damit auch der Anteil der Umsatzerlöse mit diesen Kunden am Gesamtumsatz. Die Umsatzerlöse mit Kunden aus den Bereichen Medizintechnik und Pneumatik sind im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 59.709 auf T€ 69.659 erhöht. Das Rohergebnis (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) hat im Vergleich zum Vorjahr bei einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse und einer Bestandserhöhung mit T€ 34.228 (Vorjahr: T€ 31.449) zugenommen. Die Materialaufwandsquote hat sich von 48% auf 51% erhöht. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch Preissteigerungen im Einkaufsbereich, die nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Die Personalkosten betragen T€ 15.609 und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.685 erhöht. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf mehr Mitarbeiter (254 Mitarbeiter im Jahr 2022, Vorjahr 235 Mitarbeiter) sowie moderate Lohn- und Gehaltserhöhungen zurückzuführen.

Insgesamt sind T€ 3.341 (Vorjahr: T€ 2.256) in das Anlagevermögen investiert worden, die im Wesentlichen auf Neuinvestitionen in Produktionsanlagen entfallen. Aufgrund der in den Vorjahren und im Jahr 2022 getätigten Investitionen und einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von T€ 294 haben sich die Abschreibungsvolumina erhöht. Im Vorjahresvergleich führte dies zu einem Abschreibungsvolumen von T€ 2.214 (Vorjahr: T€ 1.811).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 12.044 (Vorjahr: T€ 9.678) bedingt durch das im Vergleich zum Vorjahr höhere Geschäftsvolumen gestiegen. Deutlich zugenommen haben gegenüber dem Vorjahr vor allem die Energiekosten, die Verpackungskosten, Werkzeuge und Kleingeräte sowie Instandhaltungs- und Werkzeugkosten aufgrund des deutlich gestiegenen Produktionsvolumens und der damit einhergehenden höheren Beanspruchung der Maschinen und Anlagen. Auch im Bereich der Werbung sowie Stellenausschreibungen ergaben sich Erhöhungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres umfassen im Wesentlichen Raumkosten, Miet- und Leasingkosten, Kosten für Werkzeuge und Kleingeräte, Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen sowie Kosten für Ausgangsfrachten.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern im Geschäftsjahr 2022 beträgt T€ 4.076 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.669 verringert. Der Rückgang ist auf den Anstieg der Umsatzerlöse bei erhöhter Materialaufwandsquote, auf höhere Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen.

b) Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Bankdarlehen und Kontokorrentlinien sowie über Ratenkäufe bei Maschinenherstellern. Im Jahr 2022 wurden insgesamt T€ 1.008 neue Darlehen aufgenommen und T€ 2.271 zurückbezahlt. Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten betragen T€ 4.439 nach T€ 4.365 im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Ratenkäufen betragen T€ 2.735 nach T€ 3.406 im Vorjahr.

Die Bankguthaben und Kassenbestand betragen zum 31. Dezember 2022 T€ 1 (Vorjahr: T€ 246).

Die Gesellschaft verfügt unverändert zum Vorjahr über eine Beteiligung der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH in Höhe von T€ 1.000. Hierbei handelt es sich um eine Ausstattung mit eigenkapitalnahen Mitteln.

Das Unternehmen konnte im Rahmen der bestehenden Kreditlinien seine Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele begleichen. Die Gesellschaft hat noch ausreichende nicht ausgenutzte Kreditlinien. Die Gesellschaft ist ihren Kapitaldienstverpflichtungen in 2022 vollumfänglich nachgekommen.

Von der Skontoinanspruchnahme wurde Gebrauch gemacht.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 31.12.2022 T€ 26.613 (Vorjahr: T€ 23.276) und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.338 erhöht. Die Erhöhung der Aktiva resultiert überwiegend aus einem Anstieg der Vorratsbestände (+ T€ 1.773) und aus dem Anstieg der Sachanlagen (+ T€ 952). Die Zunahme der Vorratsbestände betrifft überwiegend die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die fertigen Erzeugnisse.

Das Anlagevermögen beträgt T€ 10.812 nach T€ 9.896 im Vorjahr und bestehen im Wesentlichen aus Sachanlagen (T€ 10.676).

Die Vorratsbestände betragen T€ 8.624 und haben sich um T€ 1.773 erhöht. Dies ist auf eine bewusste Erhöhung der Bestände auf Grund der Materialverfügbarkeit zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschusses und auf Grund der gleichzeitig leicht erhöhten Bilanzsumme von 34 % auf 41 % erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen T€ 4.439 nach T€ 4.365 im Vorjahr. Es wurden Darlehen in Höhe von T€ 313 neu aufgenommen, planmäßig getilgt wurden T€ 906. Die restliche Veränderung betrifft Kontokorrente.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind deutlich um T€ 1.099 auf T€ 4.064 angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf das deutlich gestiegene Umsatzvolumen zurückzuführen.

Die Anschaffungen von Produktionsanlagen wurden teilweise über Lieferantendarlehen finanziert, welche unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Die Verbindlichkeiten aus Ratenkäufen betragen T€ 2.735 nach T€ 3.406 im Vorjahr.

3. Gesamtaussage

Mit dem Geschäftsverlauf und der Lage des Unternehmens im Jahr 2022 ist die Geschäftsführung, trotz einem teilweise schwierigen Marktumfeld sehr zufrieden.

III. Prognosebericht

Der Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich gegenüber der Konjunkturprognose des Sachverständigenrates vom November 2022 geringfügig verbessert. Der Sachverständigenrat erwartet im Jahr 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 %. Die kurzfristigen Abwärtsrisiken haben sich reduziert und die deutschen Warenexporte dürften im Jahr 2023 daher stärker an Fahrt gewinnen als im Herbst 2022 erwartet. (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Aktualisierte Konjunkturprognose 2023 und 2023 vom 22.03.2023).

Für das Geschäftsjahr 2023 rechnen wir mit einem insgesamt weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Wesentliche Unsicherheitsfaktoren sind die weitere Entwicklung der Rohstoffversorgung an den Märkten sowie die Entwicklung der Energiekosten. Aufgrund der wirtschaftlich und geopolitisch schwierigen Rahmenbedingungen erwartet die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse leicht unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund der weiter ansteigenden Kosten wird hierbei ein deutlicher Rückgang des Jahresergebnisses erwartet. Die Gesellschaft wird weiterhin verstärkt neue Kunden suchen, diese führen in der Projekt- und Qualifizierungsphase zu entsprechenden einmaligen Kosten. Weiterhin werden die Märkte als positiv aber derzeit volatil beurteilt. Durch die kontinuierlich betriebenen Maßnahmen zur Verbesserung der Produktionsabläufe erwartet die Gesellschaft auch zukünftig weiterhin zufriedenstellende Ergebnisse.

Die Gesellschaft verfolgt aufmerksam alle Möglichkeiten der technischen Entwicklung und investiert laufend in neue Maschinen und Produktionsanlagen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Die hier dargestellten Risiken sind entsprechend ihrer relativen Bedeutung geordnet.

a) Branchenspezifische Risiken

Eine Abschwächung der Konjunktur kann die wirtschaftliche Situation der Kunden und die Nachfrage nach Leistungen der Gesellschaft negativ beeinflussen. Im Halbleitermarkt zeichnet sich ein Abschwung aufgrund der weltweiten Rezession ab. Die Lieferkettenprobleme in den letzten beiden Jahren führten zu einer Erhöhung der Lagerbestände. Der Abschwung führt dazu, dass die Lagerbestände perspektivisch wieder abgebaut werden. Das Risiko wird als mittel eingestuft.

b) Preisentwicklung

Die derzeitige Inflation und Energiepreisentwicklung stellt ein Risiko auf der Beschaffungsseite dar. Die Verhandlungen mit den Kunden betreffend der Preisentwicklungen sind entsprechend zu führen. Das Risiko schätzen wir als mittel ein.

c) Personalrisiken

Risiken im Personalbereich bestehen vor allem im Austritt von Mitarbeitern und dem damit einhergehenden Kompetenzverlust sowie der Nichtgewinnung hochqualifizierter Mitarbeiter. Dieses Risiko schätzen wir als mittel ein.

d) Zinsrisiken

Die derzeitige Entwicklung der Zinssätze führt bei künftigen Investitionen zu entsprechend höheren Zinsen. Dieses Risiko schätzen wir als mittel ein.

e) Ertragsorientierte Risiken

Kundenorientierte, termingerechte und mängelfreie Leistungen sind oberste Ziele des Unternehmens. Durch eine Verstärkung des Controllings und die kontinuierliche Verbesserung interner Abläufe geht die Gesellschaft davon aus, auch weiterhin die Kunden zufriedenstellend und erfolgreich bedienen zu können. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Forderungen an Kunden werden in aller Regel fristgerecht bezahlt. Forderungsausfälle in größerem Umfang sind bisher nicht eingetreten. Das Risiko wird als gering eingestuft.

f) Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage wird laufend überwacht. Zur nachhaltigen Verbesserung des Eigenkapitals trägt auch die MBG-Beteiligung mit T€ 1.000 bei.

Aktuell sind uns keine berichtswerten, unternehmensspezifischen, rechtlichen und/oder wirtschaftlichen Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, bekannt. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Risikozusammenfassung

Die Geschäftsleitung ist bemüht finanzielle Risiken jeglicher Art so gering wie möglich zu halten. Insgesamt verfolgt die Gesellschaft eine konservative Geschäftspolitik.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Die Risikostruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

2. Chancenbericht

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Bestandskundenstamm. Im letzten Geschäftsjahr ist es gelungen, weitere neue Kunden mit neuen Produkten zu gewinnen und damit die Abhängigkeit von größeren Kunden zu reduzieren. Um die Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wird weiterhin die Gewinnung von neuen Kunden durch den Vertrieb forciert. Auf der Beschaffungsseite kann das Unternehmen auf eine breite Palette von Lieferanten zurückgreifen.

Die Gesellschaft setzt kontinuierlich Maßnahmen für einen effizienteren und automatisierten Fertigungsprozess um, um damit Produktions- und Finanzierungskosten zu reduzieren.

Durch interne Qualitätskontrollen und Zuverlässigkeit wird die Akzeptanz der Leistungen bei den Kunden abgesichert.

Die Chancenstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

 

Spaichingen, den 28. Juli 2023

Dieter Heppler, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

HEPPLER GMBH, SPAICHINGEN

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 10.811.952,01 9.896.207,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 135.940,00 172.164,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.940,00 172.164,00
II. Sachanlagen 10.675.912,01 9.723.943,55
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 543.919,00 905.335,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.473.143,00 6.977.630,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.010.455,00 1.727.354,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 648.395,01 113.624,55
III. Finanzanlagen 100,00 100,00
1. Genossenschaftsanteile 100,00 100,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.431.285,75 13.060.135,12
I. Vorräte 8.624.113,00 6.850.708,10
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.248.314,33 2.113.714,81
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.222.830,78 1.419.375,66
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.152.967,89 3.317.617,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.806.435,57 5.962.954,69
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.830.877,44 5.700.813,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.465,67 15.026,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 962.092,46 247.114,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 737,18 246.472,33
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 370.606,95 319.435,76
26.613.844,71 23.275.778,43

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. EIGENKAPITAL 10.959.365,79 7.907.211,28
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 7.881.611,28 4.696.296,55
III. Jahresüberschuss 3.052.154,51 3.985.314,73
IV. Vorabausschüttung 0,00 -800.000,00
B. EINLAGEN STILLER GESELLSCHAFTER 1.000.000,00 1.000.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 2.348.403,38 2.535.017,47
1. Steuerrückstellungen 1.331.418,80 1.715.910,80
2. Sonstige Rückstellungen 1.016.984,58 819.106,67
D. VERBINDLICHKEITEN 12.306.075,54 11.833.549,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.439.273,40 4.364.911,05
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.064.374,80 2.964.560,53
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 178.962,42 91.735,56
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.932,24 5.759,46
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.617.532,68 4.406.583,08
26.613.844,71 23.275.778,43

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Umsatzerlöse 69.659.218,08 59.708.919,47
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 641.003,91 266.380,06
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.812,78 47.021,77
4. Materialaufwand -36.071.765,18 -28.525.617,48
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -30.761.851,10 -23.996.725,98
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.309.914,08 -4.528.891,50
5. Personalaufwand -15.609.392,05 -13.923.607,10
a) Löhne und Gehälter -13.122.235,04 -11.584.407,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.487.157,01 -2.339.199,76
- davon für Altersversorgung: EUR 62.276,44 (Vorjahr: EUR 63.802,06)
6. Abschreibungen -2.214.184,88 -1.810.666,41
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.214.184,88 -1.810.666,41
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.043.919,54 -9.678.202,66
8. Erträge aus Beteiligungen 1,84 1,48
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.246,32 19.964,27
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -290.188,07 -354.542,35
11. Finanzergebnis -285.939,91 -334.576,60
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.023.923,70 -1.760.281,32
13. Ergebnis nach Steuern 3.056.909,51 3.989.369,73
14. Sonstige Steuern -4.755,00 -4.055,00
15. Jahresüberschuss 3.052.154,51 3.985.314,73
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.881.611,28 4.696.296,55
17. Vorabausschüttung 0,00 -800.000,00
18. Bilanzgewinn 10.933.765,79 7.881.611,28

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

HEPPLER GMBH, SPAICHINGEN

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Heppler GmbH hat ihren Sitz in Spaichingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 460646 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Im Jahr 2022 wurden die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gesonderten dargestellt. Der Vorjahresbetrag in Höhe von € 91.735,56 wurde aus den sonstigen Verbindlichkeiten entsprechend umgegliedert und angepasst.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

Gebäude, Bauten auf fremden Grundstücken: 15 bis 20 Jahre

technische Anlagen und Maschinen: 3 bis 15 Jahre

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 1 bis 20 Jahre

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt anhand gleitender Durchschnittspreise.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten für die fertigen Erzeugnisse erfolgt retrograd.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und die zu erwartenden Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

Bei der Bewertung von sonstigen Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.

4. Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage A zum Anhang in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. In den Abschreibungen ist eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 294 enthalten.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 832.886,89 111.830,88 0,00 0,00 944.717,77
832.886,89 111.830,88 0,00 0,00 944.717,77
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.118.311,78 0,00 0,00 10.710,52 1.107.601,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.786.416,08 1.725.024,07 113.624,55 214.000,00 13.411.064,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.723.526,03 855.895,38 0,00 30.000,76 5.549.420,65
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 113.624,55 648.395,01 -113.624,55 0,00 648.395,01
17.741.878,44 3.229.314,46 0,00 254.711,28 20.716.481,62
III. FINANZANLAGEN
1. Genossenschaftsanteile 100,00 0,00 0,00 0,00 100,00
100,00 0,00 0,00 0,00 100,00
18.574.865,33 3.341.145,34 0,00 254.711,28 21.661.299,39
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 660.722,89 148.054,88 0,00 808.777,77
660.722,89 148.054,88 0,00 808.777,77
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 212.976,78 350.825,00 119,52 563.682,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.808.786,08 1.142.511,62 13.376,00 5.937.921,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.996.172,03 572.793,38 29.999,76 3.538.965,65
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.017.934,89 2.066.130,00 43.495,28 10.040.569,61
III. FINANZANLAGEN
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
8.678.657,78 2.214.184,88 43.495,28 10.849.347,38
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2022
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.940,00 172.164,00
135.940,00 172.164,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 543.919,00 905.335,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.473.143,00 6.977.630,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.010.455,00 1.727.354,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 648.395,01 113.624,55
10.675.912,01 9.723.943,55
III. FINANZANLAGEN
1. Genossenschaftsanteile 100,00 100,00
100,00 100,00
10.811.952,01 9.896.207,55

4.2 Eigenkapital

Einlagen stiller Gesellschafter

Mit Vertrag vom 26. Mai 2010 hat sich die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH mit einer typisch stillen Beteiligung in Höhe von € 500.000,00 an der Gesellschaft beteiligt. Die stille Gesellschaft endete am 31. Dezember 2019. Mit Nachtrag vom 30.12.2019 wurde die stille Beteiligung in Höhe von € 500.000,00 bis zum 31.03.2020 verlängert und mit Vertrag vom 1. April 2020 eine neue Vereinbarung mit selbiger Höhe mit einer Laufzeit bis 31.12.2029 abgeschlossen.

Daneben besteht laut Vertrag vom 15. September 2015 eine weitere typische stille Beteiligung der MBG über € 500.000,00, welche am 31. August 2025 endet.

Die Einlagen wurden langfristig und nachrangig gegenüber allen nicht nachrangigen Gläubigern gewährt. Da die Einlage als wirtschaftliches Eigenkapital eingestuft wird, erfolgt zur Darstellung der Vermögenslage entsprechend den tatsächlichen Verhältnissen der Ausweis in einem gesonderten Posten zwischen Eigenkapital und Rückstellungen, obwohl grundsätzlich bilanzielles Fremdkapital vorliegt.

4.3 Sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
in T€
Personal 499
Gewährleistung 440
sonstige 44
Jahresabschluss 34
gesamt 1.017

4.4 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 sind in Form eines Verbindlichkeitenspiegels dargestellt.

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag zum 31.12.2022
EUR
Laufzeit bis 1 Jahr
EUR
Laufzeit 1-5 Jahre
EUR
Laufzeit > 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.439.273,40 2.027.682,98 2.363.277,59 48.312,83
(4.364.911,05) (2.094.620,63) (2.059.087,39) (211.203,03)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.064.374,80 4.064.374,80 0,00 0,00
(2.964.560,53) (2.964.560,53) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 178.962,42 178.962,42 0,00 0,00
(91.735,56) (91.735,56) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.932,24 5.932,24 0,00 0,00
(5.759,46) (5.759,46) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 3.617.532,68 2.207.435,02 1.371.527,14 38.570,52
(4.406.583,08) (2.214.802,53) (2.153.210,03) (38.570,52)
- davon aus Steuern 153.143,41 153.143,41 0,00 0,00
(360.828,88) (360.828,88) (0,00) (0,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 15.502,80 15.502,80 0,00 0,00
(15.871,81) (15.871,81) (0,00) (0,00)
gesamt 12.306.075,54 8.484.387,46 3.734.804,73 86.883,35
(11.833.549,68) (7.371.478,71) (4.212.297,42) (249.773,55)

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 4.439.237,40 (Vorjahr EUR 4.364.911,05).

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt bestehende Sicherungsrechte zu den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit davon besichert
EUR
Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.439.237,40 1)

1) Bürgschaften, Sicherungsübereignungen, Raumsicherungsübertragung

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

Selbstschuldnerische Bürgschaften über insgesamt EUR 200.000,00 zugunsten der Heppler Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG für an diese ausgereichten Darlehen. Zum Stichtag 31.12.2022 valutieren die Darlehen mit EUR 0,00.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

< 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
> 5 Jahre
EUR
aus Leasingverträgen 1.594.022,53 4.174.118,12 56.531,04
aus Pachtverträgen 739.398,85 0,00 0,00
aus Mietverträgen 762.600,00 1.363.200,00 0,00
Summe 3.096.021,38 5.537.318,12 56.531,04

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen besteht ein Betrag von EUR 739.398,85 (Pachtvertrag) gegenüber verbundenen Unternehmen.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse sowie Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Die Umsatzerlöse, exklusive der gewährten Skonti, betragen im Geschäftsjahr 2022 EUR 70.717.429,78. Davon entfallen EUR 42.206.703,99 auf Umsätze innerhalb Deutschlands, EUR 6.305.367,26 auf Umsätze innerhalb der EU und EUR 22.205.358,53 auf Umsätze mit Drittlandsgebieten. Die Umsatzerlöse werden alle im selben Tätigkeitsbereich erzielt.

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 4.030,78 (Vorjahr EUR 2.117,18).

Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 12.902,67 (Vorjahr EUR 3.183,55).

6. Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2022 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

7. Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Berichtsjahr
Lohnempfänger 220
Angestellte 29
Aushilfen 5
gesamt 254

Geschäftsführer

Während des Berichtsjahres war Geschäftsführer:

Herr Dieter Heppler (Mechanikermeister)

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB

Für die Prüfung des Jahresabschlusses wurde mit dem Abschlussprüfer ein Honorar von TEUR 20 vereinbart. Weiterhin wurden Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 16 und sonstige Leistungen in Höhe von TEUR 4 vergütet. Das Gesamthonorar beträgt TEUR 40.

Unbeschränkte Haftung für andere Unternehmen

Die Gesellschaft ist persönlich haftender Gesellschafter der Heppler Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 3.052.154,51 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Spaichingen, den 28. Juli 2023

gez. Dieter Heppler, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23.08.2023 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Da für Zwecke der Offenlegung von größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht wurde, wird darauf hingewieden, dass sich der Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfer auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heppler GmbH, Spaichingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heppler GmbH, Spaichingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heppler GmbH, Spaichingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Sindelfingen, 31. Juli 2023

KMZ Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Kurz, Wirtschaftsprüfer

Yvonne Müller, Wirtschaftsprüferin

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