Sakthi Germany GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Mengel seit 15.5.2008 | Prokura |
Ralf Emser seit 19.7.2007 | Prokura |
Michael Meiser seit 1.6.2007 | Prokura |
Ulrich Christoph Stark seit 12.1.2006 | Geschäftsführer |
Stefan Bruno Aumüller seit 22.11.2004 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sakthi Germany GmbH(vormals: Intermet Neunkirchen GmbH)NeunkirchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2007BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sakthi Germany GmbH (vormals: Intermet Neunkirchen GmbH), Neunkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, den 4. April 2008 Ernst
& Young AG
Wallenborn, Wirtschaftsprüfer Roos, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2007Sakthi Germany GmbH, NeunkirchenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2007Sakthi Germany GmbH, Neunkirchen
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2007Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der SAKTHI GERMANY GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches namentlich der §§ 242, 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2006 wurden als Eröffnungswerte 2007 übernommen. Zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die wir unverändert, mit Ausnahme der Bewertung des Instandhaltungslagers, gegenüber dem Vorjahr angewendet haben, geben wir folgende Erläuterungen. Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Gewährte Zuschüsse wurden im Anlagevermögen in Abzug gebracht. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlich zulässigen Höchstsätzen linear unter Berücksichtigung von Schichtzulagen vorgenommen. Sowohl das 1989 erbaute Produktions- und Verwaltungsgebäude als auch das 2002 erstellte Mehrzweckgebäude wurden degressiv abgeschrieben. Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 (2) Satz 3 HGB in Höhe von T€ 18 (2006 T€ 0) vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 410,--wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zugang und Abgang gezeigt. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, die nach der Fifo-Verbrauchsfolge ermittelt wurden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht mit einbezogen. Wenn die Marktpreise oder beizulegenden Werte am Bilanzstichtag unter den Anschaffungs-oder Herstellungskosten lagen, wurden diese zum Ansatz gebracht. Soweit Bestandsrisiken vorlagen, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden diese durch entsprechende angemessene Abwertungen berücksichtigt. Im Bereich des Instandhaltungslagers wurde eine Änderung der Bewertung vorgenommen. In Vorjahren wurden Bestandsrisiken mittels pauschalierter Reichweitenabschläge in Höhe von 20 - 100 Prozent berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2007 wurde eine Einzelbetrachtung je Ersatzteil vorgenommen. Aus dieser Änderung der Bewertungsmethode ergab sich ein positiver Effekt auf die Vermögens- und Ertragslage in Höhe von Mio. Euro 1,9. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gemäß dem Imparitätsprinzip bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zeitanteilig gebildet. PASSIVA Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Bilanzerläuterungen1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus der Veräußerung von Forderungen (T€ 5.457), Forderungen aus Investitionszulagen (T€ 542), Rückerstattungsansprüche aus Ökosteuerzahlungen (T€ 413) sowie sonstige nicht aus dem üblichen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultierende Forderungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet in erster Linie für das Geschäftsjahr 2008 im Voraus gezahlte Versicherungsbeiträge (T€ 279) und Mieten (T€ 21). 4. Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 6.631 (2006: T€ 6.418) werden im Wesentlichen nachfolgende Verpflichtungen und Risiken ausgewiesen: Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 1.886), drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (T€ 1.484), Kundenreklamationen (T€ 1.142), Flexi- und Freizeitkonten (T€ 516), Urlaubslöhne und -gehälter (T€ 442), sonstige Rückstellungen Löhne und Gehälter (T€ 352), Energiekosten (T€ 194), Prüfungs- und Beratungskosten (T€ 161) und Rückstellungen für Skonto (T€ 69). 5. Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus drei Mietkaufverträgen in Höhe von insgesamt T€ 1.719 (2006 T€ 2.101) enthalten, davon mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr T€ 405 (2006 T€ 382). Der Zahlungsplan dieser Mietkaufverträge endet zum 30.11.2011. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen des Vorjahres hatten sämtlich eine Reistlaufzeit bis zu einem Jahr. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am 31. Dezember 2007 auf T€ 2.334 (2006 T€ 1.398). Es handelt sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus Wartungsverträgen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung7. Umsatzerlöse 2007
In den Umsatzerlösen sind Erlöse aus Materialteuerungszuschlägen und Energieteuerungszuschlägen in Höhe von € 16.184.181,14 enthalten. 8. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden Erträge T€ 1.888 betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.663, Gutschriften für frühere Jahre von T€ 150, Prämienerstattung aus Versicherungen von T€ 13, Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von T€ 5 und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 57. Die periodenfremden Aufwendungen T€ 559 betreffen Aufwendungen für bezogene Leistungen für frühere Jahre in Höhe von T€ 114, Aufwendungen für Kundenreklamationen früherer Jahre T€ 39, Prämiennachzahlungen aus Versicherungen von T€ 143, Aufwendungen aus der Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 226, Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von T€ 18, sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen von T€ 19. Sonstige Angaben9. Aufgliederung der Arbeitnehmer nach Gruppen Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach Gruppen
10. Wesentliche Verträge Beherrschungsvertrag Am 23. Dezember 1996 wurde zwischen der SAKTHI EUROPE GmbH & Co. KG (vormals INTERMET EUROPE GmbH & Co. KG) und SAKTHI GERMANY GmbH (vormals INTERMET NEUNKIRCHEN GmbH) mit Wirkung zum 1. Januar 1997 ein Beherrschungsvertrag vereinbart. Er ist auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Vertragspartnern unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Ablauf eines jeden Geschäftsjahres der Organgesellschaft gekündigt werden. Gewinnabführungsvertrag Am 21. Dezember 2000 wurde zwischen der SAKTHI EUROPE GmbH & Co. KG und der Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Januar des Geschäftsjahres 2000 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. In diesem verpflichtet sich die Gesellschaft, den gesamten -ohne die Gewinnabführung sonst entstehenden -Jahresüberschuss an die SAKTHI EUROPE GmbH & Co. KG abzuführen. Factoring Mit der Allgemeine Kredit Coface Finanz GmbH (Zessionar) wurde mit Wirkung zum 21. September 2005 ein Vertrag über Factoring abgeschlossen. Die Sakthi überträgt sowohl das zivilrechtliche als auch das wirtschaftliche Eigentum an Kundenforderungen aus Lieferungen und Leistungen auf den Zessionar und erhält dafür den vereinbarten Gegenwert (echtes Factoring). Die Führung der Debitorenbuchhaltung verbleibt bei der Gesellschaft, welche für die Allgemeine Kredit Coface Finanz GmbH die Forderungen treuhänderisch verwaltet. Mit Nachtragsvereinbarung zum Factoringvertrag vom 1. August 2007 wurde als Höchstgrenze der insgesamt finanzierbaren Forderungen, abzüglich der einbehaltenen Kaufpreisanteile, ein Betrag von EUR 15,0 Mio. vereinbart. Die Kaufpreiszahlung für Forderungsverkäufe, die dieses Limit übersteigen, wird erst nach Ausgleich dieser Forderungen oder nach Ausgleich bereits finanzierter Forderungen fällig. 11. Konzern- und Beteiligungsverhältnisse Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, welches den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellen wird ist die:
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen zum 30. Juni 2008 aufstellen wird ist die:
Die Abschlüsse werden unter den oben genannten Adressen erhältlich sein. 12. Mitglieder der Geschäftsführung Ulrich Stark, Ueckermünde, Diplom-Ingenieur 13. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.
Neunkirchen, 4. April 2008 SAKTHI NEUNKIRCHEN GMBH Ulrich Stark, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht 20071. Die GesellschaftIm Geschäftsjahr 2007 wurde die europäische Intermet Gruppe an SAKTHI Auto Component LTD. verkauft. SAKTHI GERMANY GmbH ("Gesellschaft") gehört über die SAKTHI EUROPE GmbH & Co. KG somit zum Konzern der SAKTHI SUGAR LTD., Coimbatore, Indien. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und veräußert überwiegend Sicherheitsteile aus Sphäroguss für Scheibenbremsen im PKW-und Nutzfahrzeugbereich sowie Einspritz-Pumpengehäuse für die Diesel Common Rail Technologie. Während sich der Umsatzanteil im Nutzfahrzeugbereich von 38% auf 35% leicht reduzierte, steigerte sich der Anteil im PKW-Fahrzeugbereich von 47% im Jahre 2006 auf 48% im Jahre 2007. Ebenfalls erhöhte sich der Anteil im Bereich Einspritz-Pumpengehäuse für die Diesel Common Rail Technologie von 15% auf rund 17% im Jahre 2007 (Zahlungen von Material- und Energieteuerungszuschlägen sind in dieser Betrachtungsweise berücksichtigt). Die Umsatzerlöse (incl. Zahlungen von Material- und Energieteuerungszuschlägen) verteilten sich in 2007 wie folgt:
2. Wirtschaftliches UmfeldDer europäische Markt für Sicherheitsteile aus Sphäroguss im Scheibenbremsenbereich ist nach wie vor gekennzeichnet durch einen erheblichen Preisdruck unserer Kunden. Die Einkaufspreise für Rohmaterialien bewegten sich auch im Jahre 2007 auf einem sehr hohen Niveau. Insbesondere blieb der Preis für Kupfer auf dem hohen Niveau des Jahres 2006. Die Stahlschrottpreise 2007 erhöhten sich nochmals gegenüber 2006 und infolge der allgemeinen Energiepolitik stiegen auch wieder die Einkaufspreise für Strom gegenüber dem Vorjahr stark an. Im Einzelnen sind folgende Veränderungen zum Vorjahr eingetreten. Die Legierungsrohstoffe verteuerten sich um 2 - 3 % im Jahr 2007. Der Jahresdurchschnittspreis für Stahlschrott erhöhte sich im Werk Neunkirchen um 26 €/to in 2007; dies entspricht einer Steigerung von ca. 9%. In der Zweigniederlassung Ueckermünde verteuerten sich die Einkaufspreise für Stahlschrott und Roheisen um ca. 10%. Preisschwankungen für Stahlschrott werden weitestgehend durch den MTZ (Materialteuerungszuschlag) an unsere Kunden weitergegeben, weitere Preissteigerungsrisiken auf Stahlschrott sind durch die Kundenvereinbarungen ebenfalls abgedeckt. Infolge der allgemeinen Erhöhung der Strompreise stiegen für das Werk Neunkirchen die variablen Energiekosten um über 15 % an. In der Zweigniederlassung Ueckermünde stiegen die Energiekosten nur um ca. 3 % an, da bis zum Jahr 2007 noch ein fester Liefervertrag galt. 3. Geschäftsverlauf und Lage3.1 Unternehmensergebnis Umsatzerlöse Die Erhöhung der Umsatzerlöse im Jahre 2007 um insgesamt 13,0 Mio. € resultiert aus einer Umsatzsteigerung in Höhe von 5,7 Mio. € im Werk Neunkirchen und einem Umsatzanstieg in Höhe von 7,3 Mio. € in der Zweigniederlassung Ueckermünde. Die Umsatzsteigerung im Werk Neunkirchen von 5,7 Mio. € geht insbesondere auf die Ausweitung der Verkaufstonnage (ca. 25% Einspritz-Pumpengehäuse und ca. 5% NFZ-Bereich) zurück; im Werk Ueckermünde begründet sich die Erhöhung durch eine Umsatzsteigerung mit einem bestehenden Hauptkunden und der Gewinnung eines Neukunden. Die Erlöse aus Material- und Energieteuerungszuschlägen erhöhten sich im Werk Neunkirchen im Jahre 2007 auf 13,5 Mio. € (Jahr 2006: 9,8 Mio. €) und in der Zweigniederlassung Ueckermünde auf 2,7 Mio. € (Jahr 2006: 2,1 Mio. €) und umfassen ausnahmslos sämtliche Kunden. Ergebnis Durch den am 21.12.2000 unterzeichneten Ergebnisabführungsvertrag wird der erwirtschaftete Überschuss des Geschäftsjahres 2007 in Höhe von 1.174.013,40 € an die Sakthi Europe GmbH & Co. KG abgeführt. Obwohl die Kostensteigerungen für den Einkauf von Stahlschrott zu über 90% an die Kunden weitergegeben werden, belastete die erneute Steigerung der Energiepreise das Ergebnis mit 1,7 Mio. €. Aus der Änderung der Bewertungsmethode des Instandhaltungslagers ergab sich ein positiver Ergebnisbeitrag. Hieraus resultierte, dass das Werk Neunkirchen einen Ergebnisbeitrag von -0,9 Mio. € und das Werk Ueckermünde von 2,1 Mio. € erwirtschaftete. 3.2 Vermögenslage Der Rückgang der Bilanzsumme ist hauptsächlich durch die Veränderungen der Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens bedingt. Dies wurde durch die teilweise Abtretung von Forderungen an einen Factor erreicht. Im Anlagevermögen ist eine leichte Abnahme zu verzeichnen, da die Abschreibungen um 0,4 Mio. € über den Investitionen lagen. Im Umlaufvermögen kam es zu einem Rückgang von 3,3 Mio. €, der sich im Wesentlichen aus folgenden Faktoren zusammensetzte: Die Vorräte stiegen um 1,6 Mio. €, im Wesentlichen verursacht durch eine Änderung der Bewertungsmethode des Instandhaltungslagers. Demgegenüber steht auch ein entsprechender Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Durch die Inanspruchnahme der Finanzdienstleistung Factoring ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Verminderung von 13,4 Mio. € festzustellen. Demzufolge steht auch ein entsprechender Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände von 5,7 Mio. € aus Ansprüchen gegen den Factor. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um 1,3 Mio. €; nach Begleichung des Ausgleichsanspruches für 2006 von der Muttergesellschaft erteilten wir ein kurzfristiges Darlehen an unsere Schwestergesellschaft in Portugal von 4,0 Mio. €. Bei dem Guthaben Kreditinstitute/Kassenbestand kam es zu einer Zunahme von 1,3 Mio. €. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit 0,3 Mio. € in etwa unverändert geblieben und betreffen nach wie vor im Wesentlichen Vorauszahlungen für Versicherungen. 3.3 Finanzlage Der positive Cashflow 2007 in Höhe von 4,2 Mio. € setzt sich aus einem positiven Cashflow in Höhe von 8,0 Mio. € aus der Finanzierungstätigkeit, den negativen Cashflows in Höhe von 3,7 Mio. € aus Investitionstätigkeit und in Höhe von 0,1 Mio. € aus laufender Geschäftstätigkeit zusammen. Der negative Cashflow 2006 betrug 4,9 Mio. € (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -0,7 Mio. €, Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3,6 Mio. € und Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -0,6 Mio. €). Der positive Cashflow 2007 aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus dem Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag und Einzahlungen von Unternehmenseignern. Diese Effekte wurden teilweise durch die Gewährung eines kurzfristigen Darlehens an ein verbundenes Unternehmen und die Tilgung von Krediten verbundener Unternehmen kompensiert. 3.4 Personal- und Sozialbereich (Jahresdurchschnitt)
Qualifikationen:
3.5 Investitionen Die Bruttoinvestitionen betrugen in 2007 insgesamt 4,31 Mio. €, die sich wie folgt aufteilen.
Nach Abzug der Investitionszulagen in Höhe von 0,55 Mio. € belaufen sich die Nettoinvestitionen für das Geschäftsjahr 2007 auf 3,76 Mio. €. Für das Jahr 2008 plant die Gesellschaft Investitionen in Höhe von 19,0 Mio. €. 3.6 Forschung und Entwicklung Werk Neunkirchen Im Jahre 2007 wurde mit einem Kunden des Nutzfahrzeugbereiches der Umstieg von Schmiedeteilen auf Sphärogussteile weiter vorangetrieben. Dadurch ergibt sich für uns die Möglichkeit zum Wachstum im Bereich solcher Teile für Sonderanwendungen. Bei Neuteilen konnte unsere Entwicklungsabteilung ihre Fähigkeiten bei der Designoptimierung unter Beweis stellen. Ein NFZ-Kunde hat uns in 2007 den Innovationspreis als bester Lieferant zuerkannt. Intensive Arbeiten wurden mit gutem Erfolg zur Minimierung des Ausschusses in den Produktgruppen Bremsbelagträger und Pumpengehäuse geführt. Hier ist spezielles Know-How erarbeitet worden, das die Kundenzufriedenheit sehr positiv beeinflusste und unsere Marktposition sichern hilft. Auf dem Sektor der Pumpengehäuse wurden ferner in Zusammenarbeit mit den Kunden mehrere Ratio Versionen für die Diesel Common Rail Technik entwickelt, um eine Verbesserung der Wertschöpfung zu erreichen. Ferner wird in einem F/E Projekt an der Erzeugung hochfester Pumpengehäuse der kommenden Generation gearbeitet. Im PKW Bereich wurde mit einem Kunden an mehreren Teilen Wertanalysen (sogenannte VA/VE Projekte) durchgeführt, um Optimierungen bzgl. der Wertschöpfung und Geometrie/Metallurgie zu erzielen. Werk Ueckermünde Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts (LEA) wird mit 2 Kunden unter Einbeziehung der SAKTHI EUROPE GmbH & Co. KG, Saarbrücken, an der Untersuchung von Festigkeitswerten für Achsschenkel gearbeitet. Dieses Projekt hat Bedeutung für die Konstruktionsoptimierung (Leichtbau etc.) und wird in 2008 weitergeführt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut Fabrikautomatisierung Magdeburg wird vom Standort Ueckermünde ein für die gesamte Gruppe bedeutendes Modellvorhaben "Automatisierte Sichtprüfung von Bauteilen in der Gießerei" geführt. Hier geht es um sichere Erkennung von Fehlern in einem automatisierten Betrieb. Das Projektvorhaben ist sehr ambitioniert und besitzt strategische Bedeutung für die Steigerung der Arbeitsproduktivität in allen Sakthi-Gießereien. Gleichzeitig würde ein bedeutender Schritt in Bezug auf Rückverfolgbarkeit und damit Vermeidung von Folgekosten gemacht. Auch dieses Projekt wird in 2008 weitergeführt. 4. Risiken der zukünftigen EntwicklungTrotz der gegenwärtigen Marktpositionierung und der hohen technischen Qualität der Produkte bestehen für die Gesellschaft derzeit Risiken, die die weitere Entwicklung der Gesellschaft negativ beeinflussen könnten. Nach Einschätzung von Experten wird es weiterhin zu keiner Entspannung auf dem Kupfermarkt kommen, d.h. der Kupferpreis wird weiter auf einem sehr hohen Niveau bleiben, wenngleich spürbar unter der Spitze des Jahres 2007. Die Kosten für Energie werden in den Folgejahren in Deutschland weiterhin ansteigen und werden somit zum großen Teil über den Preisniveaus in den europäischen Nachbarländern liegen. Dies bedeutet für den Standort Deutschland einen nachhaltigen Kostennachteil, und die Weitergabe der Kostensteigerung an unsere europäischen Kunden wird erschwert. Bezüglich der Entwicklung von Umweltschutzgesetzen und in Abhängigkeit der weiteren Steuergesetzgebung unterliegt die Gesellschaft, wie ihre Mitbewerber, externen Risiken. 5. AusblickFür die Jahre 2008 und 2009 erwarten wir für unser Werk in Neunkirchen eine Steigerung der Verkaufstonnage um bis zu 13%, dadurch wird der Standort seine Kapazitätsgrenze erreichen, eine Erweiterung der Produktionskapazität im Jahr 2009 erscheint notwendig. Für das Werk Ueckermünde erwarten wir in den nächsten beiden Jahren eine Steigerung der Tonnage um ca. 78%. Dies kann nur erreicht werden mit einer Erweiterung der Kapazität beginnend im Jahr 2008. Zur internen Ergebnisverbesserung erreichten wir im Werk Neunkirchen im Jahr 2007 nach Verhandlungen mit der IG Metall folgende wichtige Verhandlungsergebnisse: Ab dem 01.01.2008 beträgt die regelmäßige tarifliche wöchentliche Arbeitszeit 40 Stunden / Woche. Die Gesellschaft ist verpflichtet am Standort Neunkirchen 21,0 Mio. € in den nächsten drei Jahren zu investieren. In der Zweigniederlassung Ueckermünde wird mit der Installation der zweiten Linie begonnen, die zu einer erheblichen Steigerung der Kapazität führen wird. Der Kupferpreis bewegt sich weiter auf einem sehr hohem Niveau. Ein weiterer Anstieg kann nicht ausgeschlossen werden, da die Nachfrage aus Fernost immer noch sehr hoch ist. Für die übrigen Materialien rechnen wir für 2008 mit einem weiteren Anstieg, der prozentual über dem Anstieg des Jahres 2007 liegen wird. Die Preise für Energie steigen im Jahr 2008 weiter an, so dass wir im Werk Ueckermünde eine 26%ige Kostensteigerung verzeichnen werden. Im Werk Neunkirchen wird es nur zu einem leichten Anstieg der Energiekosten kommen, da der Stromeinkauf für das Jahr 2008 abgeschlossen ist. Von wesentlicher Bedeutung für 2008 und die Folgejahre sind intensive Verhandlungen mit Kunden um Ausgleiche für die Kostenbelastungen zu vereinbaren. Durch gezielte Investitionen im Produktionsbereich, weitere organisatorische Kostensenkungsmaßnahmen, und auch Verbesserungen in der Preisgestaltung sind wir zuversichtlich, die genannten Kostensteigerungen auszugleichen und unsere Profitabilität nachhaltig zu sichern. Vom konjunkturellen Umfeld im Automobilbereich sind für 2008 keine schädlichen Einflüsse zu erwarten. Da Sakthi in allen Produktgruppen erhebliche Marktanteile besitzt, gehen wir insgesamt von einer positiven Entwicklung für 2008 aus und erwarten ein positives Ergebnis.
Neunkirchen, 4. April 2008 Sakthi Germany GmbH, Neunkirchen Ulrich Stark, Geschäftsführer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen