Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 704904
Vorher
Etzel KSV GmbHN.I.R.A. KSV GmbH
Eingetragen
14.8.2008
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die industrielle Herstellung und Bearbeitung technischer Kunststoffteile sowie deren Vertrieb.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Claudio Sora
seit 3.8.2016
Geschäftsführer
Jürgen Karl Rieckert
seit 14.8.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

N.I.R.A. S.P.A.
Italy
16.500 €
66.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NIRA KSV GmbH

Mühlacker

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023

NIRA KSV GmbH

Mühlacker

Inhaltsverzeichnis

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

3. Organe und Organisationsstruktur

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a.) Ertragslage

b.) Finanzlage

c.) Vermögenslage

d.) Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

C. Prognosebericht

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die NIRA KSV GmbH ("NIRA KSV") wurde am 31.07.2008 gegründet und hat ihren Sitz in Mühlacker. Sie gehört zur 1967 gegründeten italienischen Unternehmensgruppe NIRA S.p.A. mit Sitz in Villongo in der Provinz Bergamo.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der NIRA KSV GmbH liegt bei der Herstellung und Bearbeitung von Kunststoffteilen.

Heute beschäftigt die NIRA-Gruppe insgesamt ca. 250 Mitarbeiter, 187 davon bei NIRA S.p.A und 7 bei NIRA GmbH. Während sich die NIRA KSV mit 56 Mitarbeitern auf die Herstellung von Kunststoffteilen konzentriert, vereint die NIRA S.p.A. Italien Entwicklung, Konstruktion, Werkzeugbau, Fertigung, Weiterbearbeitung und Endkontrolle unter einem Dach.

In 2024 wird noch ein Werk zur NIRA-Gruppe dazu kommen - Werk 2 mit weiteren 50 Mitarbeitern.

Werk 2 entsteht aus Firma Reimer & Grau in Gschwend im Landkreis Schwäbisch Hall, die von NIRA KSV aufgekauft und in die Gruppe integriert wird. Dieses Werk hat seinen Schwerpunkt im Non-Automotive-Bereich

2. Forschung und Entwicklung

Die NIRA KSV GmbH betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung. Entwicklungsarbeiten werden in Zusammenarbeit mit dem technischen Büro in Italien oder mit externen Konstruktionsbüros in Deutschland unter der Aufsicht der Vertriebsabteilung der NIRA KSV GmbH getätigt.

3. Organe und Organisationsstruktur

Die Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, mit den bestellten Geschäftsführern Herr Claudio Sora, Herr Jürgen Karl Rieckert und die Gesellschafterversammlung.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung insgesamt schleppend, doch gab es deutliche Unterschiede zwischen den Regionen. Das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) stagnierte weitgehend, während das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA nach einem moderaten ersten Halbjahr im dritten Quartal deutlich beschleunigt wurde.

Die private Nachfrage wurde in den Vereinigten Staaten durch eine Verringerung der Ersparnisse, eine Zunahme der Beschäftigung und steigende Löhne unterstützt. Aufgrund der gestiegenen Strom- und Gaspreise sowie der Unsicherheit im Zuge des Krieges in der Ukraine hielten sich die Verbraucher in der EU trotz solider Arbeitsmärkte mit Ausgaben zurück. Die Konjunkturentwicklung verlief in Asien nicht gleichmäßig: Ein dynamischer Jahresauftakt im ersten Quartal in China führte im Rest des Jahres zu einem schwachen Wachstum. Aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit im Zusammenhang mit der Immobilienkrise blieb die chinesische Inlandsnachfrage verhalten, während das Exportgeschäft unter der Schwäche der Weltwirtschaft litt.

Das EU-BIP stieg im Jahr 2023 lediglich um 0,5 % (2022: +3,6 %). Wie schon im Vorjahr gab es klare Unterschiede zwischen den üblichen touristisch geprägten Ländern und den Volkswirtschaften, die eher auf Industrie- und Güterexport ausgerichtet waren. Das BIP in Spanien stieg um über 2 %, während es in Frankreich und Italien nur um weniger als 1 % wuchs.

Im Gegensatz dazu ging das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Kalenderjahr leicht um 0,1 % zurück. Aufgrund der hohen Inflationsrate und der daraus resultierenden Abnahme der Kaufkraft der Haushalte sank der Verbrauch im privaten Bereich. Aufgrund des Wegfalls pandemiebedingter Sonderausgaben fielen auch die staatlichen Konsumausgaben deutlich zurück, anders als die anderen großen EU-Länder. Schließlich zeigte sich die schwache Weltkonjunktur in einem Rückgang der Ausfuhren, der jedoch auch einen stärkeren Rückgang der Einfuhren begleitete. Daher war der Außenhandel insgesamt ein positiver Beitrag zum Wachstum der deutschen Wirtschaft. Die Industrieproduktion in Deutschland sank insgesamt um etwa 1 %, da die Produktion in den energieintensiven Industrien und in der Bauindustrie zurückging.

Im Jahr 2023 gab es auf den wichtigsten internationalen Automobilmärkten eine starke Zunahme der Neuzulassungen. Die Fahrzeugverfügbarkeit hatte sich gegenüber 2022 erheblich erhöht, was sich positiv auf den Absatz von Personenkraftwagen auswirkte. Darüber hinaus gab es schwache Werte im Vorjahr, die einen Basiseffekt verursachten. Allerdings hatte dieser in letzter Zeit immer weniger einen förderlichen Effekt auf die Wachstumsraten.

Trotzdem stellt das Geschäftsumfeld für die Automobilindustrie nach wie vor eine Herausforderung dar: Aufgrund geopolitischer und gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten kam es zuletzt in Europa, aber auch in anderen Regionen der Welt, zu einer verminderten Gesamtnachfrage und somit zu einem zurückhaltenden Wirtschaftswachstum. Die weiterhin hohen Preise für Energie und Verbraucher haben auch negative Auswirkungen auf die Gesamtnachfrage.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz ist trotz der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der allgemeinen Unsicherheit der Weltwirtschaft gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Für 2024 zielt die Strategie der NIRA KSV GmbH ab, die Sparte Kameraträgerplatten für kameragestützte Assistenzsysteme weiter auszubauen. Große Investitionen bei der Muttergesellschaft in Italien im Bereich Elastomere sind zwischenzeitlich abgeschlossen, wodurch Kapazitäten geschaffen werden konnten, die es erlauben auch größere Projekte umzusetzen. Beide Unternehmen können sich durch die klare Trennung der NIRA KSV Kunststoffverarbeitung und der NIRA GmbH schwerpunktmäßig auf den jeweils eigenen Bereich fokussieren. NIRA KSV GmbH konzentriert sich dabei auf Kunststoffverarbeitung + Montage von Baugruppen, NIRA GmbH hat den Schwerpunkt im Bereich Elastomere.

Eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet der hohe Qualitätsstandard, den wir durch ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sicherstellen. Um uns in der Wertschöpfung gegenüber dem Wettbewerb einen Vorteil zu sichern, richten wir uns strategisch vermehrt auf Entwicklungsaufträge aus. Damit können wir uns bei unseren Kunden einen besseren Namen machen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten bereits erfolgreich diverse Abschlüsse dieser Art getätigt werden. Zur Sicherung unserer Leistungen haben wir den Zukunftsmarkt Elektromobilität in unser Angebot aufgenommen und haben bereits neue Produkte erfolgreich am Markt angeboten. Weitere Aufträge konnten gesichert werden auf Grundlage der guten Qualitätsleistung, technischem Support und Lieferfähigkeit.

Trotz des schwierigen Umfeldes in der Automobilbranche geht daher die Firma NIRA KSV GmbH auch weiterhin davon aus, dass keine Umsatzrückgänge in Kauf genommen werden müssen.

In 2023 bestanden und bestehen in der Materialbeschaffung Versorgungsengpässe, die einen deutlichen Preisanstieg zur Folge hatten.

Die enorm gestiegenen Energiepreise werden sich zusätzlich für 2024 negativ auf das Ergebnis auswirken.

a.) Ertragslage

2023 2022 Veränderung
Teuro TEuro TEuro
Betriebsergebnis 5.125,2 2.724,9 2.400,3
Finanzergebnis 30,1 -39,8 69,9
Steuerergebnis -1.485,9 -772,6 -713,3
Jahresergebnis 3.669,4 1.912,5 1.756,9

Die Ertragslage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Die Umsatzerlöse sind um Euro 5.655.315,36 bzw. 25,38 % auf Euro 22.288.392,81 gestiegen.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist gut und übertrifft die Werte im vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 484.851,04 Euro auf 2.491.247,74 Euro gestiegen.

Die Abschreibungen sind von 385.836,97 Euro auf 406.309,04 Euro gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 1.355.073,02 Euro um 154.482,37 Euro auf 1.509.555,39 Euro gestiegen. Als Hauptfaktoren sind hier die gestiegenen Kosten für Versicherungen und Raumkosten sowie die Kosten der Warenabgabe zu sehen.

Das Finanzergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 69.976,74 Euro auf 30.158,70 Euro gestiegen. Das ergibt sich vor allem durch Zinserträge aus Kapitalanlagen.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist im Berichtsjahr von 47 Mitarbeiter in 2022 auf 56 Mitarbeiter gestiegen.

b.) Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ziel unserer Kreditpolitik war, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern. Kurzfristige Fremdmittel wurden zur Finanzierung der laufenden Betriebsaufwendungen eingesetzt. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch langfristige Mittel.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 973.450,00 Euro von 999.450,00 Euro auf 26.000,00 Euro verringert. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um 57.200,02 Euro auf 105.116,59 Euro gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inkl. derer gegenüber verbundenen Unternehmen sind von 738.995,76 Euro auf 526.111,42 Euro um 212.884,34 Euro verringert.

c.) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der NIRA KSV GmbH beträgt zum Bilanzstichtag Euro 14.887.780,37 Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (Euro 11.340.528,11) um 31,28 % erhöht.

Auf Grund bestehender langfristiger Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Für die weitere Geschäftsentwicklung ist die Entwicklung an den Rohstoffmärkten jedoch wesentlich.

Der Vorratsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 207.305,85 EUR auf 3.140.980,14 EUR verringert. Ursächlich hierfür war eine Verringerung in allen Warengruppen und im Werkzeugbestand zum 31.12.2023.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um Euro 44.885,73 verringert und betragen zum 31.12.2023 Euro 1.473.697,67.

Das Eigenkapital erhöht sich um Euro .669.361,90 auf Euro 12.317.974,53. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 82,74 %.

d.) Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens- Finanz- und Ertragslage entwickelte sich den Erwartungen entsprechend. Durch die vorhandenen liquiden Reserven verfügt das Unternehmen weiterhin über ausreichende Finanzmittel, um fällige Zahlungsverpflichtungen jederzeit zu erfüllen. Die vorhandenen Verbindlichkeiten gegenüber Banken wurden im Laufe des Jahres planmäßig reduziert.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der NIRA KSV GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung wird die Umsatzentwicklung herangezogen.

C. Prognosebericht

Die getroffenen Aussagen basieren auf Annahmen der Rahmenbedingungen für die Jahre 2023-2024. Grundlage der Planung sind uns bekannte Informationen und Daten.

Trotz des Ukraine-Krieges rechnen wir für 2024 mit keinem Rückgang des Umsatzvolumens.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen zurzeit im Neukundengeschäft.

Insbesondere in der Erschließung neuer Absatzmärkte, einer stabilen finanziellen Situation und hoher Produktqualität und Ausnutzung von Synergien durch Akquisition sowie Stärkung von Forschung und Entwicklung.

Die Geschäftspolitik wird in Zukunft weiter so aussehen, dass wir uns im Standort Mühlacker stark auf die Herstellung von Kunststoffteilen und Baugruppen konzentrieren werden.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Sollte sich die weltweite Situation im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise nicht verbessern, müssen wir davon ausgehen, dass sich die Konjunktur weiter abschwächen wird. Diese Entwicklung wird auch die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- Einbußen und Ergebnisrisiken entstehen. Dazu kommt, dass durch die Einführung elektrobetriebener Autos, aber auch elektrisch betriebener Werkzeuge, die Nachfrage nach formgebundenen Kunststoffteilen leiden wird.

Ertragsorientierte Risiken

Wir gehen davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen müssen. Preisänderungsrisiken können dabei grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Ein weiteres Risiko sehen wir in der Preisentwicklung bei den stark steigenden Rohstoff-, Lohn- und Energiekosten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquidität ist zufriedenstellend.

Potenzielle Währungsrisiken, welche die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen derzeit nicht.

Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Was jedoch zu beobachten ist, ist wie sich die Situation der Pandemie auf unsere Kunden auswirkt. Hier könnte es vermehrt zu Insolvenzen kommen.

Verbindlichkeiten werden bis Dato innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ab zu sichern. Beim Management von Investitionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Projekt ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Sobald bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen direkt bei unseren Lieferanten durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, konkurrenzfähiger Preise und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Ausblick und Zusammenfassung

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir zurzeit vor allem in der Situation die Ukraine-Krise und wie sich diese Situation in Zukunft darstellen wird. Weiterhin sehen wir uns in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, mit anfälligen, unstabilen Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden sind derzeit nur in den fallenden Preisen erkennbar.

 

Mühlacker, den 24.05.2024

Claudio Sora

Jürgen Karl Rieckert

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,00 2.910,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.320.142,62 2.344.988,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.370.531,00 1.422.495,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.558,00 299.951,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.325,50 47.143,50
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 857.872,94 977.624,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leitungen 1.014.679,31 1.030.591,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.268.427,89 1.340.070,99
4. Geleistete Anzahlungen 53.609,66 53.609,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.473.697,67 1.518.583,40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 2.266,95
3. Sonstige Vermögensgegenstände 105.116,59 47.916,57
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.921.178,11 2.218.616,09
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 108.635,08 33.761,33
14.887.780,37 11.340.528,11

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 8.623.612,63 6.711.136,51
III. Jahresüberschuss 3.669.361,90 1.912.476,12
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 697.209,26 381.567,81
2. Sonstige Rückstellungen 166.652,49 106.370,05
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsituten 26.000,00 999.450,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 577.800,00 290.900,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 526.111,42 710.598,52
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 28.397,24
5. Sonstige Verbindlichkeiten 576.032,67 174.631,86
14.887.780,37 11.340.528,11

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1.-3. Rohergebnis 9.532.257,78 6.472.208,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.969.618,99 1.652.529,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 521.628,75 353.867,35
- davon für Altersversorgung: EUR 33.663,56 (Vj. EUR 33.603,56) 2.491.247,74 2.006.396,70
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 406.309,04 385.836,97
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.509.555,39 1.355.073,02
4.407.112,17 3.747.306,69
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 57.225,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.066,30 39.818,04
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.472.994,09 760.692,76
10. Ergebnis nach Steuern 3.682.310,22 1.924.390,51
11. Sonstige Steuern 12.948,32 11.914,39
12. Jahresüberschuss 3.669.361,90 1.912.476,12
13. Gewinnvortrag 8.623.612,63 6.711.136,51
14. Bilanzgewinn 12.292.974,53 8.623.612,63

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Firma hat ihren Sitz in Mühlacker. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter 704904 eingetragen.

B. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags in EURO unter Gegenüberstellung der Werte zum 31. Dezember 2022 aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses sind die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt worden.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des HGB aufgestellt (§§ 265, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

C. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Erstellung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 i.V.m. § 255 Abs. 1 HGB). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Sie haben eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzehn Jahren.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Bei den planmäßigen Abschreibungen wird für Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung im Regelfall von einer Nutzungsdauer von einem Jahr bis zweiunddreißig Jahren ausgegangen.

Geringwertige Anlagengegenstände von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden ab 01.01.2018 sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen wegen vorübergehender oder dauernder Wertminderung angesetzt (§ 253 Abs. 1 und 3 HGB).

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Orientierung an der Höhe der Kunden-Anzahlungen bewertet. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder den niedrigerem beizulegenden Wert bewertet (§§ 255 Abs. 1, 253 Abs. 1 und 4 HGB). Darüber hinaus werden Wertberichtigungen aufgrund Gängigkeitsanalysen vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und - soweit unverzinslich - bei Restlaufzeiten von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt.

Flüssige Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitpunkt danach darstellen (§ 250 Abs. 1 HGB).

Steuerrückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1, 4 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

D. ANGABEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen stehen am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 2.266,95 (Vj. EUR 0,00) In den Forderungen gegen verbunden Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00) enthalten

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 1.705.944,09 (Vj. EUR 2.073.977,62).

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 130.000,00).

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00).

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe EUR 26.000,00 (Vj. EUR 869.450,00).

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe EUR 0,00 (Vj. EUR 130.000,00).

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 28.397,24).

Es bestehen sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 576.032,67 (Vj. EUR 174.631,86).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00). Es handelt sich dabei um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 28.397,24) enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss und Prüfungskosten sowie für Prozesskostenrisiken.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

EUR
Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Pachtverträgen
fällig 2024 53.873,00
2025- 2030 63.365,00
117.238,00

E. SONSTIGE ANGABEN

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 57 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 45 gewerbliche Arbeitnehmer und 10 kaufmännische Arbeitnehmer beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Herrn Jürgen Karl Rieckert, Industriemeister und Herrn Claudio Sora, Kaufmann geführt.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von den Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der NIRA S.p.A. Guarnizioni industrial einbezogen. Die NIRA S.p.A. Guarnizioni industrial stellt den Konzernabschluss für den Konzernkreis auf.

Als Vergütung der Geschäftsführung für die geleisteten Tätigkeiten wurden im Berichtsjahr 142.000,00 Euro gewährt.

F. VORGANG VON BESONDERER BEDEUTUNG

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

G. VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES ERGEBNISSES

Die Geschäftsführer schlagen vor, das Ergebnis in Höhe von 12.292.974,53 Euro (Jahresüberschuss 3.669.361,90 Euro zuzüglich Gewinnvortrag 8.623.612,63 Euro) wie folgt zu verwenden:

EUR
Vortrag auf neue Rechnung 12.292.974,53

 

Mühlacker, den 23. Mai 2024

Claudio Sora

Jürgen Karl Rieckert

Offenlegungsangaben § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB:

Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt.

ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 112.841,20 0,00 0,00 0,00 112.841,20
II. Sachanlagen 6.317.044,38 401.195,04 114.828,80 0,00 6.603.410,62
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.573.065,44 0,00 0,00 0,00 2.573.065,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.040.442,80 223.852,01 19.980,00 0,00 3.244.314,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 656.392,64 174.161,03 94.848,80 0,00 735.704,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.143,50 3.182,00 0,00 0,00 50.325,50
Anlagevermögen gesamt 6.429.885,58 401.195,04 114.828,80 0,00 6.716.251,82
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Normal-Abschreibung Abgang Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 109.931,20 2.904,00 0,00 0,00 112.835,20
II. Sachanlagen 2.202.466,26 403.405,04 87.017,80 0,00 2.518.853,50
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 228.076,82 24.846,00 0,00 0,00 252.922,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.617.947,80 269.744,01 13.908,00 0,00 1.873.783,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 356.441,64 108.815,03 73.109,80 0,00 392.146,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 2.312.397,46 406.309,04 87.017,80 0,00 2.631.688,70
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,00 2.910,00
II. Sachanlagen 4.084.557,12 4.114.578,12
1. Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.320.142,62 2.344.988,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.370.531,00 1.422.495,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.558,00 299.951,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.325,50 47.143,50
Anlagevermögen gesamt 4.084.563,12 4.117.488,12

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NIRA KSV GmbH, Mühlacker

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NIRA KSV GmbH, Mühlacker - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NIRA KSV GmbH, Mühlacker für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 24. Mai 2024

RAT RIEKER AUDIT TAX GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Helmut Rieker, Wirtschaftsprüfer

Philipp Rieker, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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