Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Hagios seit 14.8.2025 | Geschäftsführer |
Martin Pikon seit 23.6.2025 | Geschäftsführer |
Sebastian Bark seit 23.6.2025 | Geschäftsführer |
Holger Conrad seit 4.6.2024 | Prokura |
Michael Bodo Butt seit 5.11.2021 | Prokura |
Eckhard Winkler seit 5.11.2021 | Prokura |
Marc Werner seit 5.11.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cablo GmbHGelsenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht
Gelsenkirchen
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31.12.2023
€ |
31.12.2022
€ |
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| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 278,00 | 944,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 2.335.442,00 | 6.254.731,00 |
| 2.335.720,00 | 6.255.675,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.749.121,00 | 1.245.964,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 5.635.885,00 | 6.372.114,00 |
| 3. Fuhrpark, Transportmittel | 610.641,00 | 341.499,00 |
| 4. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 938.978,00 | 882.769,00 |
| 5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.140.528,56 | 1.853.098,48 |
| 13.075.153,56 | 10.695.444,48 | |
| 15.410.873,56 | 16.951.119,48 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 498.945,62 | 577.941,76 |
| 2. fertige Erzeugnisse | 14.375.079,68 | 17.680.548,18 |
| 3. geleistete Anzahlungen auf Vorräte | 427.125,88 | 131.145,82 |
| 15.301.151,18 | 18.389.635,76 | |
| 4. ./. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | -1.293.637,03 | -3.902.883,41 |
| 14.007.514,15 | 14.486.752,35 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.195.229,07 | 5.995.976,91 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.324.172,58 | 243.571,88 |
| 3. Forderungen gegen Gesellschafter | 6.180.713,21 | 7.241.899,04 |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 858.114,54 | 698.323,60 |
| 11.558.229,40 | 14.179.771,43 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 5.094.412,02 | 5.539.597,04 |
| 30.660.155,57 | 34.206.120,82 | |
| D. Aktive latente Steuern | 755.580,96 | 830.445,69 |
| 46.826.610,09 | 51.987.685,99 | |
|
PASSIVA |
||
|
31.12.2023
€ |
31.12.2022
€ |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.000,00 | 25.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 8.000.000,00 | 8.000.000,00 |
| III. Verlustvortrag | -3.503.000,46 | -2.521.870,35 |
| IV. Jahresfehlbetrag | -1.661.299,82 | -981.130,11 |
| 2.860.699,72 | 4.521.999,54 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 288.757,00 | 272.918,00 |
| 2. sonstige Rückstellungen | 995.967,85 | 724.472,25 |
| 1.284.724,85 | 997.390,25 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.537.010,00 | 11.940.981,07 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 743.476,78 | 1.208.379,72 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 33.281.070,99 | 33.283.311,62 |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 119.627,75 | 35.623,79 |
| (davon aus Steuern € 36.959,79; Vorjahr € 31.468,65) | ||
| (davon aus sozialer Sicherheit € 0,00; Vorjahr € 155,00) | ||
| 42.681.185,52 | 46.468.296,20 | |
| 46.826.610,09 | 51.987.685,99 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
|
2023
€ |
2022
€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 119.253.705,37 | 133.331.824,47 |
| 2. Verminderung / Erhöhung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen | -3.305.468,50 | 6.863.479,72 |
| 3. sonstige betriebliche Erträge | 2.487.370,53 | 205.987,01 |
| 4. Gesamtleistung | 118.435.607,40 | 140.401.291,20 |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -104.931.328,27 | -128.601.684,04 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -3.271.742,37 | -2.108.182,00 |
| -108.203.070,64 | -130.709.866,04 | |
| 6. Rohergebnis | 10.232.536,76 | 9.691.425,16 |
| 7. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -3.446.989,22 | -3.119.797,13 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -777.195,98 | -675.077,13 |
| (davon für Altersversorgung € -30.089,02; Vorjahr € -29.373,58) | ||
| -4.224.185,20 | -3.794.874,26 | |
| 8. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -4.034.174,48 | -4.078.775,31 |
| -4.034.174,48 | -4.078.775,31 | |
| 9. sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.034.961,93 | -2.824.435,74 |
| 10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 844,00 | 168,00 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -526.494,24 | -464.029,65 |
| (davon von verbundenen Unternehmen € -312.090,41; Vorjahr € -274.848,32) | ||
| 12. Ergebnis vor Steuern | -1.586.435,09 | -1.470.521,80 |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -74.864,73 | 489.391,69 |
| (davon aus latenten Steuern € -74.864,73; Vorjahr € 489.391,69) | ||
| 14. Jahresfehlbetrag | -1.661.299,82 | -981.130,11 |
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2023
I. GRUNDLAGEN
Die Cablo GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß § 267 Abs. 3 und 4 HGB nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, der weiteren rechtsformspezifischen Vorgaben, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien.
II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODEN
Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert:
In der Bilanz:
| ― |
gesonderter Ausweis des Fuhrparks innerhalb der Sachanlagen |
| ― |
gesonderter Ausweis der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
In der Gewinn- und Verlustrechnung:
| ― |
Eingefügte Zwischensummen: Gesamtleistung, Rohergebnis, Ergebnis vor Steuern |
| ― |
Wegfall des Ausweises der sonstigen Steuern. |
Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach dem Ergebnis nach Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben
Aktiva:
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.
Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren und Kundenstämme sowie Vertragsrechte über fünf Jahre bzw. in Abhängigkeit der jeweiligen Vertragslaufzeit abgeschrieben.
Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird in Anlehnung an die Laufzeit des Joint-Venture-Vertrages der Gesellschafter über 4 Jahre und 7 Monate abgeschrieben, im Zugangsjahr zeitanteilig. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.
Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet.
Bei den Anlagegütern erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
| - Gebäude | 12 - 17 Jahre |
| - Maschinen, maschinelle Anlagen | 4 - 6 Jahre |
| - Fuhrpark | 3 - 6 Jahre |
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.
Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.
Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt.
Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren und geleistete Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt.
Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile.
Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.
Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.
Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern.
Passiva:
Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,83 % p.a. (Vorjahr: 1,79 % p.a.) bewertet. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Bei Löhnen und Gehältern wird eine dynamische Entwicklung von 3,10 % p.a. (Vorjahr: 2,90 % p.a.) angenommen. Weiterhin wird eine dynamische Entwicklung der Renten in Höhe von 2,60 % p.a. (Vorjahr: 2,40 % p.a.) sowie eine Fluktuation wie im Vorjahr in Höhe von 2,0 % p.a. unterstellt.
Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.
Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Anlagevermögen:
Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.324.172,581 € (Vorjahr: 243.571,88 €).
Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.180.713,21 € (Vorjahr: 7.241.899,04 €).
Aktive Latente Steuern:
Der in der Bilanz gem. § 274 Abs. 1 HGB gesondert ausgewiesene aktive Abgrenzungsposten für latente Steuern setzt sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich der Geschäfts- oder Firmenwerte, der Pensionsrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen zusammen.
Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für KSt und GewSt von 32,98 %.
Eigenkapital:
Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 25.000 €.
Im Eigenkapital ist ein Betrag von 755.580,96 € aus der Aktivierung latenter Steuern sowie ein Betrag von 6.113,00 € aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt.
Pensionsrückstellungen:
Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 6.113,00 €.
Rückstellungen:
Die Bildung der sonstigen Rückstellungen erfolgte vor allem für Verpflichtungen aus dem Personalbereich und ausstehende Rechnungen.
Verbindlichkeiten:
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor.
| Gesamt | Restlaufzeiten | Restlaufzeiten | ||||
|
31.12.2023
€ |
≤ 1 Jahr
€ |
> 1 Jahr
€ |
davon > 5 Jahre
€ |
≤ 1 Jahr 31.12.2022
€ |
>1 Jahr 31.12.2022
€ |
|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.537.010,00 | 8.537.010,00 | 0,00 | 0,00 | 11.940.981,07 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 743.476,78 | 743.476,78 | 0,00 | 0,00 | 1.208.379,72 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 33.281.070,99 | 1.281.070,99 | 32.000.000,00 | 27.000.000,00 | 1.283.311,62 | 32.000.000,00 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 119.627,75 | 119.627,75 | 0,00 | 0,00 | 35.623,79 | 0,00 |
| 42.681.185,52 | 10.681.185,52 | 32.000.000,00 | 27.000.000,00 | 14.468.296,20 | 32.000.000,00 | |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 743.476,78 € (Vorjahr: 1.208.379,72 €).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern schließen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 20.368.797,01 € (Vorjahr 20.483.311,62 €) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.168.797,01 € (Vorjahr: 1.108.997,07 €) ein.
Weiterhin sind hier Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 32.000.000,00 € ausgewiesen, von denen 19.200.000,00 € gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen.
Weitere Angaben zur Bilanz:
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von -1.661.299,82 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Umsatzerlöse:
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach den geografischen Märkten auf:
|
2023
€ |
2022
€ |
|
| Deutschland | 90.735.689,50 | 84.297.440,05 |
| EU außerhalb Deutschland | 24.371.357,22 | 46.392.369,81 |
| Übriges Ausland | 4.146.658,65 | 2.642.014,61 |
| 119.253.705,37 | 133.331.824,47 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten einen außergewöhnlichen Ertrag von 2.212.756,37 € aus der nachträglichen Kaufpreisanpassung zum Asset Deal aus 2021.
Sonstige betriebliche Aufwendungen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sonstige Steuern in Höhe von 11.790,32 € (Vorjahr: 41.760,06 €).
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen/ Erträge:
Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen 844,00 € (Vorjahr: € 168,00) auf die Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen.
Der Zinsaufwand aus der Zuführung zu Rückstellungen beträgt 1.823,00 € (Vorjahr: 10.468,00 €).
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag:
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Körperschaftsteuer in Höhe von 58.264,28 € und latente Gewerbesteuer in Höhe von 16.600,45 € enthalten.
V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES
Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
VI. ERGÄNZENDE ANGABEN
Arbeitnehmerzahlen:
Im Jahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:
| 2023 | 2022 | |
| Angestellte | 12 | 10 |
| gewerbliche Mitarbeiter | 55 | 53 |
| Aushilfen | 5 | 4 |
| Summe Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB | 72 | 67 |
| Auszubildende | 4 | 2 |
| Gesamtsumme | 76 | 69 |
Erläuterungen zu den derivativen Finanzinstrumenten:
Die Gesellschaft ist in ihrer operativen Geschäftstätigkeit Rohstoff-Wertveränderungsrisiken im Bereich hochwertiger Schrotte (i. W. Kupfer/Aluminium) ausgesetzt. Die Wertveränderungsrisiken werden durch Termingeschäfte an der LME-Börse (London Metal Exchange) gesichert. Alle bestehenden Sicherungsinstrumente, mit den dazugehörigen Grundgeschäften, werden im Rahmen von Bewertungseinheiten abgebildet. Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.
Absicherung des Rohstoffpreisrisikos:
Bei den hochwertigen Schrotten wird das Delta aus den Vorratsbeständen zzgl. der offenen Einkaufsverträge abzgl. der offenen Verkaufsverträge gegen Wertänderungsrisiken abgesichert. Das Wertänderungsrisiko resultiert aus möglichen Veränderungen der Metallpreise. Sofern das Volumen aus eingegangenen Einkaufskontrakten ansteigt und noch nicht durch ein Absicherungsgeschäft abgedeckt wurde, wird umgehend eine Verkaufsorder an einen Broker an der LME in London gegeben, um Risiken aus Preisschwankungen des Materials zu vermeiden. Wenn anschließend ein Verkaufsvertrag mit einem Abnehmer über die Lieferung des so abgesicherten Materials zustande kommt, wird wiederum ein Einkaufskontrakt über die vormals abgesicherte Menge mit dem Broker abgeschlossen. Die Absicherung wird in Form eines Macro Hedges durchgeführt. Die Laufzeit der Sicherungsinstrumente ist fristenkongruent zu der Laufzeit der abgesicherten Grundgeschäfte. Die gegenläufigen Wertänderungen der Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente werden sich in der Zukunft voraussichtlich in voller Sicherungshöhe ausgleichen. Es wird eine hohe Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung erwartet.
Zur Bestimmung der prospektiven Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird auf das angemessene und funktionsfähige Risiko-Managementsystem verwiesen:
| • |
Es erfolgt eine systematische und fortdauernde Risikoidentifikation, -messung, -steuerung und -analyse. Angemessene interne Kontrollverfahren sind eingerichtet. |
| • |
Es findet ein regelmäßiges Risikoreporting an die Geschäftsleitung statt. |
| • |
Es werden Verlustrisikolimite (VaR) definiert, die nicht überschritten werden dürfen. |
| • |
Verantwortlichkeiten und Aufgaben sind klar zugeordnet (Funktionstrennung). |
| • |
Die Risikostrategie und -methodik werden in regelmäßigen Abständen überprüft und zeitnah angepasst. |
Die getroffenen Maßnahmen und angewendeten Methoden sind in der Risikorichtlinie und dem Risikomanagementhandbuch dokumentiert.
Zur rechnerischen Ermittlung des Betrags der bisherigen Unwirksamkeit wird die Dollar-Offset-Methode in kumulierter Form angewendet.
Bei der Dollar-Offset-Methode werden die kumulierten Marktwertänderungen der Grundgeschäfte mit den kumulierten Marktwertänderungen der Sicherungsinstrumente ab dem Designierungszeitpunkt in absoluten Geldbeträgen miteinander verglichen.
Der Dollar-Offset-Test wird zu jedem Abschlusstermin durchgeführt.
Ineffektivitäten werden erfasst, wenn sich aus den kumulierten Wertänderungen der Grundgeschäfte und den kumulierten Wertänderungen der Sicherungsinstrumente per Saldo ein Nettoverlust ergibt. In diesem Fall wird in Höhe des Nettoverlusts eine Drohverlustrückstellung gebildet. Eine Gewinnspitze bleibt unberücksichtigt.
Die Bildung einer Rückstellung für Bewertungseinheiten war zum 31.12.2023 nicht notwendig.
Zum Bilanzstichtag stehen schwebende Geschäfte an der Börse mit einem Volumen von 9,2 Mio.€ (Kupfer 8,7 Mio.€, Aluminium 0,5 Mio.€) den schwebenden physischen Geschäften in Höhe von 17,0 Mio.€ und Warenbeständen mit einem Buchwert von 13,0 Mio.€ gegenüber.
Die Marktwertdifferenz der in die Bewertungseinheit einbezogenen Derivate beträgt -0,1 Mio.€ (Kupfer -0,1 Mio.€, Aluminium 0,0 Mio. €).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:
| Restlaufzeiten | ||||
|
Gesamt
€ |
≤ 1 Jahr
€ |
>1 Jahr
€ |
davon > 5 Jahre
€ |
|
| aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen | 1.558.326,45 | 396.132,06 | 1.162.194,39 | 249.193,14 |
| davon mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen | 1.304.599,38 | 175.901,04 | 1.128.698,34 | 249.193,14 |
| aus Dienstleistungsverträgen | 696.150,00 | 696.150,00 | 0,00 | 0,00 |
| davon mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen | 696.150,00 | 696.150,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.254.476,45 | 1.092.282,06 | 1.162.194,39 | 249.193,14 | |
Gesamthonorar des Abschlussprüfers:
Das im Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers im abgeschlossenen Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
| Honorar für | € |
| Abschlussprüfungsleistungen | 25.090,00 |
| Summe | 25.090,00 |
VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN
Mitgliedschaft im Konzern:
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.
VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN
Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehören bzw. gehörten an:
|
Herr Christian Berrens, Moers, Geschäftsführer der Cablo GmbH |
|
|
Frau Marina Dankert, Panketal, Geschäftsführerin der Cablo GmbH |
|
|
Herr Thomas Faust, Hamburg, Geschäftsführer der Cablo GmbH |
Die Geschäftsführung hat keine Bezüge aus der Gesellschaft erhalten.
Gelsenkirchen, den 26. April 2024
CABLO GmbH
Dankert Marina
Berrens Christian
Faust Thomas
ANLAGEN ZUM ANHANG
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | |||||
|
01.01.2023
€ |
Zugänge
€ |
Umbuchungen
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2023
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.000,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwerte | 9.548.558,69 | 0,00 | 0,00 | 4.200.000,00 | 5.348.558,69 |
| 9.550.558,69 | 0,00 | 0,00 | 4.200.000,00 | 5.350.558,69 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.392.062,91 | 3.606.446,86 | 187.200,31 | 148.000,00 | 5.037.710,08 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 8.817.515,58 | 158.321,85 | 704.097,00 | 13.000,00 | 9.666.934,43 |
| 3. Fuhrpark, Transportmittel | 546.440,86 | 476.434,41 | 0,00 | 115.850,00 | 907.025,27 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.110.152,25 | 209.650,49 | 21.173,80 | 5.000,00 | 1.335.976,54 |
| 5. Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.853.098,48 | 199.901,19 | -912.471,11 | 0,00 | 1.140.528,56 |
| 13.719.270,08 | 4.650.754,80 | 0,00 | 281.850,00 | 18.088.174,88 | |
| Gesamt | 23.269.828,77 | 4.650.754,80 | 0,00 | 4.481.850,00 | 23.438.733,57 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|
01.01.23
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2023
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.056,00 | 666,00 | 0,00 | 1.722,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwerte | 3.293.827,69 | 1.932.045,37 | 2.212.756,37 | 3.013.116,69 |
| 3.294.883,69 | 1.932.711,37 | 2.212.756,37 | 3.014.838,69 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 146.098,91 | 163.480,77 | 20.990,60 | 288.589,08 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.445.401,58 | 1.589.575,05 | 3.927,20 | 4.031.049,43 |
| 3. Fuhrpark, Transportmittel | 204.941,86 | 174.167,00 | 82.724,59 | 296.384,27 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 227.383,25 | 174.240,29 | 4.625,00 | 396.998,54 |
| 5. Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3.023.825,60 | 2.101.463,11 | 112.267,39 | 5.013.021,32 | |
| Gesamt | 6.318.709,29 | 4.034.174,48 | 2.325.023,76 | 8.027.860,01 |
| Restbuchwerte | ||
|
31.12.2023
€ |
31.12.2022
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 278,00 | 944,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwerte | 2.335.442,00 | 6.254.731,00 |
| 2.335.720,00 | 6.255.675,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.749.121,00 | 1.245.964,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 5.635.885,00 | 6.372.114,00 |
| 3. Fuhrpark, Transportmittel | 610.641,00 | 341.499,00 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 938.978,00 | 882.769,00 |
| 5. Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.140.528,56 | 1.853.098,48 |
| 13.075.153,56 | 10.695.444,48 | |
| Gesamt | 15.410.873,56 | 16.951.119,48 |
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Cablo GmbH, Gelsenkirchen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Cablo GmbH, Gelsenkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cablo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 26. April 2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer
ppa. Holger Schubert, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 28.05.2025 festgestellt.
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