Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 4072
Vorher
NUSSBAUM & GUHL GmbHNussbaum Lichtenau GmbH
Eingetragen
23.10.2003
Branche
Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-MetallHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Fässern, Trommeln, Dosen, Eimern u. ä. Behältern aus Metall
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und der Handel von und mit Metallwaren für Aerosole, kosmetische Erzeugnisse, chemisch-technische Erzeugnisse und sonstige Anwendungsbereiche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nathalie Schulz
seit 2.1.2024
Prokura
Michael Hofmann
seit 11.8.2022
Prokura
Geschäftsführer
Nadja Lang
seit 23.8.2018
Prokura
Wolfgang Zoyke
seit 7.5.2018
Prokura
Geschäftsführer
Ivonne Gentner
seit 9.7.2015
Prokura
Prokura
Sibylle Schilling
seit 19.1.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Nussbaum Matzingen AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nussbaum Matzingen AG
Switzerland
300.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nussbaum Frankenberg GmbH

Frankenberg/Sa.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Nussbaum Frankenberg GmbH gehört zu einer inhabergeführten Schweizer Unternehmensgruppe. Nussbaum zählt zu den grössten Herstellern von Aluminium-Aerosoldosen in Europa. Die Gruppe hat insgesamt drei Standorte, davon zwei in Deutschland. Zu den Standorten in Deutschland zählt die Nussbaum Frankenberg GmbH, welche in Frankenberg/Sa., Freistaat Sachsen, angesiedelt ist, währenddessen die Nussbaum Rielasingen GmbH ihren Standort in Rielasingen-Worblingen, Baden-Württemberg, hat. Der grösste Teil des Umsatzes wird in Europa erzielt.

II. Allgemeine Wirtschafts- und Branchenentwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % tiefer als im Vorjahr.

Der globale Aluminiumdosenmarkt wuchs im Jahr 2023 um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Westeuropäischen Staaten sind gemäß dem Verband der Dosenhersteller AEROBAL mit 6,7 % weniger stark gewachsen.

Die krisen- und kriegsbedingten Sondereffekte ließen die Preise deutlich ansteigen. So lag die Inflation in Deutschland gemäss Destatis bei 5,9 %.

Das Zinsniveau im Euroraum ist seit Jahresbeginn um rund 2 Prozentpunkte angestiegen. Der 1-monatige Euribor betrug zum Jahresende 3,87 % mit stagnierender Tendenz.

III. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Für die Nussbaum Frankenberg GmbH war das Geschäftsjahr 2023 gekennzeichnet durch eine starke Nachfrage, einen Schichtenausbau und die Inbetriebnahme neuer Maschinenkomponenten zur Verbesserung der Produktionseffizienz. Die Produktionsleistung sowie der Umsatz konnten um rund 10 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Der geplante Schichtaufbau war belastet durch ein zunehmend schwieriges Arbeitsmarktumfeld. Derzeit stellt es eine große Herausforderung dar, geeignete Mitarbeitende zu finden und zu halten. Zwar konnte die Produktionsmenge gegenüber dem Vorjahr um 11,6 % gesteigert werden. Durch die verspätete Kapazitätserhöhung durch die 6-Tage-Woche, wurden die geplanten Produktionsmengen aber nicht erreicht. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen und die Umsetzung der Kamerasysteme konnten hingegen kosten- und termingerecht in Betrieb genommen werden. Trotz der Schwierigkeiten im Personalbereich konnte die Reklamationsquote, verglichen zum Vorjahr, noch einmal gesenkt werden, was ein Beleg für die hohe Prozesssicherheit und für die Gewissenhaftigkeit bei der Qualifizierung neuer Mitarbeiter ist.

Mit einer Gesamtleistung von € Mio. 30,9 wurde der Vorjahreswert um 7,7 % übertroffen. Ausschlaggebend hierfür war die gestiegene Nachfrage nach Unternehmensprodukten mit einem Umsatzanstieg von rund 10 %. Demgegenüber konnte die Vorjahresprognose für die Gesamtleistung nicht erreicht werden. Geplant war ein Wert von € Mio. 34,8, der aus den zuvor genannten Gründen unterschritten wurde.

Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 305, der mit T€ 1.008 deutlich über dem Vorjahresergebnis liegt. Gleichzeitig wurde mit dem erzielten Jahresüberschuss die Vorjahresprognose von € Mio. 0,8 verfehlt, was im Wesentlichen auf die Planunterschreitung bei der Gesamtleistung zurückzuführen ist.

Organe:

Die Geschäftsführung bestand per 31. Dezember 2023 aus den folgenden Mitgliedern:

 

Florian Nussbaum

 

Markus Tomasini

 

Ursula Hegner

Die örtliche Geschäftsleitung in Frankenberg setzt sich wie folgt zusammen:

Betriebsleiter Michael Hofmann
Leiterin Sales & Marketing Sibylle Schilling
Leiterin F+R und Dienste Ute Blechschmidt
Leiterin Personal Nathalie Schulz (ab 26.10.2023)

Im Unternehmen werden sieben Lehrlinge ausgebildet (Vorjahr: sechs).

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 15.714 auf T€ 14.064 reduziert. Der Anteil des langfristig gebundenen Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 60,5 % (Vorjahr 55,9 %).

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in einer Gesamthöhe von T€ 853 (Vorjahr: T€ 650) getätigt, die im Berichtsjahr deutlich unter den Abschreibungen in Höhe von T€ 1.013 liegen. Die Investitionen betrafen insbesondere die technischen Anlagen und Maschinen sowie Anzahlungen und Anlagen im Bau.

Bei einem etwas geringeren Umfang des Anlagevermögens haben auf der Aktivseite insbesondere die Lieferungs- und Leistungsforderungen gegen Dritte und verbundene Unternehmen abgenommen. Im Einklang mit dieser Entwicklung verminderten sich auf der Passivseite die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen ebenfalls deutlich. Gleichzeitig wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten planmäßig abgebaut. Dem Rückgang der Verbindlichkeiten steht aufgrund des erzielten Jahresüberschusses in Höhe von T€ 305 eine verbesserte Eigenkapitalausstattung gegenüber.

Mit einem Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.724 erwirtschaftete die Nussbaum Frankenberg GmbH nahezu ausreichend Mittel, um die Zahlungsmittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 744 und der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 1.021 vollständig zu decken. Insgesamt verringerten sich die liquiden Mittel zum Stichtag geringfügig um T€ 41. Der seit 2016 bestehende Factoring-Vertrag trägt zur Stärkung des Finanzmittelfonds bei und stellt einen zusätzlichen Finanzierungskanal dar. Die Inanspruchnahme aus dem (stillen) Factoring-Vertrag belief sich per 31. Dezember 2023 auf T€ 3.098 (Vorjahr: T€ 3.963).

Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag T€ 456 (Vorjahr: T€ 497). Die Bankverbindlichkeiten verringerten sich durch die planmäßige Tilgung der Darlehn und belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 3.357 (Vorjahr: T€ 3.878). Der Gesellschaft stehen ferner Kreditlinien in Höhe von insgesamt T€ 1.100 zur Verfügung, die zum Stichtag mit T€ 700 in Anspruch genommen wurden.

Die Liquidität war aufgrund der Eigenfinanzierungskraft sowie der verfügbaren externen Mittel jederzeit gesichert.

Die Nussbaum Frankenberg GmbH hat gegenüber Banken Mithaftungserklärungen für Kredite verbundener Unternehmen abgegeben, von deren Inanspruchnahme aufgrund der Leistungsfähigkeit der Konzerngesellschaften nicht ausgegangen wird. Für die Kredite der Nussbaum Frankenberg GmbH gaben Konzerngesellschaften Mithaftungserklärungen bzw. Patronatserklärungen zu Gunsten der Gesellschaft ab.

Die Gesamtleistung verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 % insbesondere aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach unseren Produkten. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete unsere Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 305 (Vorjahr: T€ -641) und ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 377 (Vorjahr: T€ -631). Diese Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus der gestiegenen Gesamtleistung und der damit verbundenen höheren Marge. Zudem konnten gestiegene Beschaffungskosten erfolgreich an unsere Kunden weitergegeben werden.

IV. Chancen- und Risikobericht

Von der Nussbaum Frankenberg GmbH wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Dieses Risikomanagementsystem stellt sicher, dass Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig erkannt werden.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

Preis- und Marktrisiken

Preisrisiken verursacht durch Kursschwankungen des Hauptrohstoffs Aluminium werden durch LME-Indexierung sowie Preisgleitklauseln auf den Spott-Angeboten und bei grösseren Bedarfen mittels Back-to-Back Verträgen mit unseren Kunden weitgehend eliminiert. Bei der Lieferantenauswahl wird Multiple Sourcing angewendet, um das Versorgungsrisiko reduzieren zu können.

Dies hat sich auch im Verlauf der Pandemie sowie des Krieges in der Ukraine bestens und nachweislich bewährt.

Vertriebs- und Operative Risiken

Risiken, insbesondere die sich durch Großkunden ergeben könnten, werden durch langfristige Abnahmeverträge und durch proaktives Key Accounting auf ein Minimum reduziert Chancen bestehen hier in Verlagerungen der geplanten Mengen zwischen den einzelnen Gruppengesellschaften.

Zudem ergeben sich Risiken aus den gegenseitigen Haftungsverhältnissen mit Schwestergesellschaften (siehe vorangegangene Ausführungen im Abschnitt III und Ausführungen im Anhang) und damit verbundenen möglichen Inanspruchnahmen.

Der Fach- und teilweise auch Hilfskräftemangel in Zentraleuropa stellt ein Risiko dar, um natürliche Fluktuationen wiederzubesetzen oder um die Kapazität zu erweitern.

Ein weiterer Risikofaktor sind nicht vorhersehbare Einflüsse, bspw. die Energiekrise oder die Ukraine-Krise. Risiken könnten sich für unser Unternehmen unter anderem auf Lieferketten, Produktions- oder Vertriebsabläufe und im Nachfrageverhalten ergeben. Aus der Ukraine-Krise ergeben sich aktuell keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.

Währungsrisiken

Die Nussbaum Frankenberg GmbH wickelt nur wenig Geschäft in USD und CHF ab. Daher haben Schwankungen der Wechselkurse keine nennenswerten finanziellen Auswirkungen.

Zahlungsausfallrisiken

Die Bilanzen und Ergebnisrechnungen der grossen Kunden werden durch den CFO regelmässig überprüft. Zum Schutz vor Forderungsausfällen wurde bei Euler Hermes eine Kreditausfallversicherung abgeschlossen. Neukunden werden grundsätzlich auf Bonität geprüft und überwiegend gegen Vorauskasse beliefert.

Sonstige Risiken

Mögliche negative Entwicklungen bei Liquidität, Ergebnisentwicklung, Herstellkosten und Margen werden laufend durch den CFO sowie das Gruppencontrolling analysiert.

Bestandsgefährdende Risiken haben wir nicht identifiziert.

Chancen durch Marktausbau bei den Aerosol Dosen durch technische Innovationen

Bereits vor mehreren Jahren wurde damit begonnen, mittels technischer Innovationen die Marktanteile bei den Aerosol Dosen wieder auszubauen. Die zunehmende Bedeutung der Nachhaltigkeit der Produkte steht dabei im Fokus.

Chancen durch Produktivität und Produktionsmenge

Entscheidende Erfolgsfaktoren der Gesellschaft sind die hohe Produktionseffizienz gekoppelt mit einem herausragenden Qualitätsniveau (Best in Class) und Produktinnovationen. Es ist geplant, in Frankenberg 3 Linien an sechs Tagen je Woche zu arbeiten. Durch technische Innovationen wie dem Verpackungsroboter wird die Effizienz zusätzlich erhöht. Durch die weitere Optimierung der Prozesse soll eine weitere Verbesserung der Produktivität mit einer tieferen Ausschussquote erreicht werden.

Die Gesellschaft verfügt über ein angemessenes internes Kontrollsystem.

V. Prognosebericht

Grundsätzlich geht der AEROBAL (Weltverband der Dosenhersteller) von einem Marktwachstum im Jahr 2024 aus. Auch für Europa wird für das Jahr 2024 ein Wachstum prognostiziert. Das Unternehmen hat weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal mit dem nucan100% PCR. Dies eröffnet neben den guten generellen Marktaussichten weitere Wachstumsmöglichkeiten. Das Absatzbudget wird auf Kundenebene erstellt und basiert auf mit diesen Kunden abgestimmten Mengen und Preisannahmen.

Wesentliche Leistungsindikatoren unserer Gesellschaft sind die Gesamtleistung und das Jahresergebnis. Die Planung 2024 geht von einer 16 % höheren Gesamtleistung von rund € Mio. 34,5 und einem Jahresüberschuss von rund € Mio. 1,1 aus.

Wir gehen für 2024 und nachfolgende Jahre von einer erfolgreichen Fortführung der profitablen Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft aus, so dass die vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge perspektivisch ausgeglichen werden können.

Die Finanzierung von weiteren Investitionen wird über Mietkauf, Leasing, Bankkredite oder über eigene freie Liquidität erfolgen.

 

Frankenberg, den 3. März 2024

Nussbaum Frankenberg GmbH

Florian Nussbaum, Geschäftsführer

Markus Tomasini, Geschäftsführer

Ursula Hegner, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.680,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten auf fremden Grundstücken 3.255.068,87 3.441.673,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.680.749,20 5.006.713,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.723,16 223.970,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 374.596,91 100.409,01
8.509.138,14 8.772.765,94
8.509.138,14 8.777.446,70
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.021.152,73 1.468.272,90
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.990.417,19 1.731.730,59
3.011.569,92 3.200.003,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.141.598,83 1.563.175,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.901,34 557.549,43
3. Sonstige Vermögensgegenstände 131.419,34 208.848,58
1.293.919,51 2.329.573,21
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 455.576,99 496.769,55
4.761.066,42 6.026.346,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.749,17 62.513,87
D. Aktive latente Steuern 792.000,00 847.500,00
14.063.953,73 15.713.806,82

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 1.650.000,00 1.650.000,00
III. Gewinnvortrag 1.790.904,93 2.431.431,94
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 305.249,07 -640.527,01
4.046.154,00 3.740.904,93
B. Sonderposten
Sonderposten für Investitionszulagen 227.204,92 291.137,72
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 464.677,91 390.489,92
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.356.731,84 3.878.217,28
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 16.823,40 61.592,26
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.938.811,61 3.926.435,96
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.837.824,65 3.272.932,02
5. Sonstige Verbindlichkeiten 175.725,40 152.096,73
(davon aus Steuern € 89.902,46; 31.12.2022 € 75.946,56)
9.325.916,90 11.291.274,25
14.063.953,73 15.713.806,82

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 10.179.956,72 7.916.746,28
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.741.601,48 3.152.330,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 803.404,68 670.581,12
(davon für Altersversorgung € 12.334,68; Vorjahr: € 10.706,08)
4.545.006,16 3.822.911,35
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.012.609,48 1.271.006,78
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.681.715,24 3.141.186,70
(davon aus Währungsumrechnung € 60.260,74; Vorjahr € 38.643,72)
940.625,84 -318.358,55
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.799,83 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 565.448,25 312.895,14
(davon an verbundene Unternehmen € 79.336,87; Vorjahr € 80.360,45)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 55.500,00 0,00
(davon aus der Veränderung latenter Steuern € 55.500,00; Vorjahr € 0,00)
8. Ergebnis nach Steuern 321.477,42 -631.253,69
9. Sonstige Steuern 16.228,35 9.273,32
10. Jahresüberschuss/- fehlbetrag 305.249,07 -640.527,01

Anhang

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Firma Nussbaum Frankenberg GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

Von den Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht Nussbaum Frankenberg GmbH
Firmensitz laut Registergericht Frankenberg/Sa.
Registereintrag Handelsregister
Registergericht Chemnitz
Registernummer HR B 4072

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Zugänge zu den Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 800 betragen werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel unter den Zugängen und Abschreibungen des Geschäftsjahres ausgewiesen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden im erforderlichen Umfang vorgenommen.

Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben, wobei folgende Nutzungsdauern zur Anwendung kamen:

● Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten: 3 - 5 Jahre
● Bauten 15 - 30 Jahre
● Technische Anlagen und Maschinen: 5 - 13 Jahre
● Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 10 Jahre

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten für Material und Lohn sowie anteilig angemessene Gemeinkosten, jedoch keine Verwaltungsgemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden, sofern erforderlich, durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Vorauszahlungen, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, sind als Rechnungsabgrenzungsposten zeitanteilig abgegrenzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die empfangenen Investitionszulagen werden als Sonderposten passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst.

Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag, erhaltene Anzahlungen zum Nennbetrag passiviert.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 1.142 (Vorjahr: T€ 1.563). Sie sind mit dem Factoring-Bezug von T€ 3.098 (Vorjahr: T€ 3.963) saldiert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 21 (Vorjahr: T€ 558) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt T€ 300.

Die Kapitalrücklage beinhaltet andere Zuzahlungen i.S.d. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023
Euro
Stand zum 31.12.2022
Euro
Gewährleistung 72.400,00 63.700,00
Abschluss- und Prüfungskosten 29.500,00 15.500,00
Personalkosten 88.562,00 56.764,00
Ausstehende Rechnungen 274.215,91 254.525,92
Sonstige Rückstellungen 464.677,91 390.489,92

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten stellen sich wie folgt dar:

Gesamt bis 1 Jahr
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.357 3.878 1.318 1.430
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17 62 17 62
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.939 3.926 2.939 3.926
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.838 3.273 2.838 3.073
Sonstige Verbindlichkeiten 176 152 176 152
Summe 9.327 11.291 7.288 8.643
>1 Jahr davon > 5 Jahre
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.038 2.448 160 160
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 200 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
Summe 2.038 2.648 160 160

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verpflichtungen aus Leasing und Mietkauf in Höhe von T€ 209 (Vorjahr: T€ 55).

Betrag der Sicherungsrechte zu den Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt T€ 3.357 (Vorjahr: T€ 3.878) und entfällt vollständig auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Grundschuld in Höhe von T€ 8.000

Pfandrechte an unbeweglichen Sachen

Sicherungsübereignung von Produktionsanlagen und Maschinen

Mithaftungserklärung Patronatserklärung und Bürgschaftserklärung

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.838 (Vorjahr: T€ 3.273) resultieren im Wesentlichen in Höhe von T€ 2.628 (Vorjahr: T€ 2.563) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 200 (Vorjahr: T€ 700) aus einem langfristigen Darlehen der Nussbaum Rielasingen GmbH. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen, wie im Vorjahr, nicht.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten die ratierlichen Auflösungen des Sonderpostens für Investitionszulagen und (im Vorjahr) für Investitionszuschüsse in Höhe von T€ 64 (Vorjahr: T€ 114), Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 9 (Vorjahr: T€ 12) und Erträge aus Schadenersatzzahlungen in Höhe von T€ 73 (Vorjahr: T€ 453).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 60 (Vorjahr: T€ 39).

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Nussbaum Frankenberg GmbH hat für die Kredite der Nussbaum Rielasingen GmbH bei der Commerzbank AG für den Fall eines Ausfalls eine Schuldbeitrittserklärung abgegeben. Zum Bilanzstichtag valutiert die Haftung daraus in Höhe von T€ 734 (Vorjahr: T€ 921). Die Nussbaum Rielasingen GmbH und die Nussbaum Frankenberg GmbH haften gesamtschuldnerisch bis zu einem vertraglich vereinbarten Betrag in Höhe von maximal T€ 8.000 für alle Ansprüche der Deutschen Factoring Bank GmbH & Co. KG aus dem gemeinsamen Factoringvertragsverhältnis. Der Factoring-Rahmen wurde zum Stichtag durch die Nussbaum Frankenberg GmbH in Höhe von T€ 3.098 und die Nussbaum Rielasingen GmbH in Höhe von T€ 2.176 ausgeschöpft.

Derzeit ist unter Beachtung der Planung für das kommende Geschäftsjahr sowie der aktuellen Auftragssituation eine Inanspruchnahme nicht zu erkennen.

Es bestehen nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 605 mit einer Vertragslaufzeit von 60 Monaten und nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 432 mit einer Vertragslaufzeit von 48 Monaten.

Es bestehen Verträge mit Handelsvertretern, aus denen Ansprüche gemäß § 89 b HGB resultieren können.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte nach Gruppen folgende Arbeitnehmer (Durchschnitt):

2023 2022
Arbeiter 92 81
Angestellte 7 7
Mitarbeiterzahl i.S.d. § 267 Abs. 5 HGB 99 88
Auszubildende 7 6
Gesamt 106 94

Geschäftsführung

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 durch die folgenden drei Geschäftsführer vertreten:

CEO der Nussbaum-Gruppe, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing und Delegierter des Verwaltungsrates: Florian Nussbaum
CTO der Nussbaum-Gruppe: Markus Tomasini
CFO der Nussbaum-Gruppe: Ursula Hegner

Außer der Geschäftsführer Markus Tomasini sind die Geschäftsführer nicht bei der Gesellschaft angestellt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 792.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Aktivierung latenter Steuern 792.000,00 Euro

Konzernverhältnisse

Die Nussbaum Holding AG, Matzingen/Schweiz, stellt für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Die Nussbaum Frankenberg GmbH wird in den Konzernabschluss der Nussbaum Holding AG, Matzingen/Schweiz einbezogen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 305 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 1.791 zu verrechnen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankenberg, den 3. März 2024

Nussbaum Frankenberg GmbH

Florian Nussbaum, Geschäftsführer

Markus Tomasini, Geschäftsführer

Ursula Hegner, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.920,03 0,00 0,00 42.920,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten auf fremden Grundstücken 6.105.340,09 3.680,44 0,00 6.109.020,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.228.805,47 432.143,53 32.420,52 20.628.528,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.433.001,77 43.067,53 0,00 2.476.069,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 100.409,01 374.596,91 100.409,01 374.596,91
28.867.556,34 853.488,41 132.829,53 29.588.215,22
28.910.476,37 853.488,41 132.829,53 29.631.135,25
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.239,27 4.680,76 0,00 42.920,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten auf fremden Grundstücken 2.663.666,47 190.285,19 0,00 2.853.951,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.222.092,19 749.329,13 23.642,04 15.947.779,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.209.031,74 68.314,40 0,00 2.277.346,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
20.094.790,40 1.007.928,72 23.642,04 21.079.077,08
20.133.029,67 1.012.609,48 23.642,04 21.121.997,11
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.680,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten auf fremden Grundstücken 3.255.068,87 3.441.673,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.680.749,20 5.006.713,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.723,16 223.970,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 374.596,91 100.409,01
8.509.138,14 8.772.765,94
8.509.138,14 8.777.446,70

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Nussbaum Frankenberg GmbH, Frankenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nussbaum Frankenberg GmbH, Frankenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nussbaum Frankenberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 19. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Werner Horn, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 22. Mai 2024 festgestellt.

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