NDZ Chauffeur GmbH
Selbe AdressePersonenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mandy Eggert seit 14.12.2021 | Prokura |
Susanne Teresiak seit 14.12.2021 | Prokura |
Marc Politze seit 14.12.2021 | Prokura |
Hagen Stamm seit 10.11.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BBF Bike GmbHHoppegartenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die BBF Bike GmbH mit Hauptsitz in Hoppegarten betreibt einen Fahrradgroßhandel mit Fahrrädern/E-Bikes und Zubehör. Mit den sieben Filialbetrieben in Lübeck, Ronneburg (bei Gera), Rostock, München, Recklinghausen, Bielefeld und Rastede (bei Oldenburg) werden über 4.500 aktive Fahrrad-Einzelhandelskunden in Deutschland betreut. Darüber hinaus wird über die jeweiligen grenznahen Filialen das benachbarte Ausland beliefert. Die BBF Bike GmbH ist für Exklusivlieferanten mit der bundesweiten Marktabdeckung die Alternative als Vertriebspartner zu dem Marktführer und hat die Marktposition in dem Geschäftsjahr 2023 - mit deutlich negativen Markteinflüssen - trotzdem als Importeur, Produzent, Markenhersteller, Vollsortimenter und Großhandel im Markt weiter nachhaltig behauptet. 2. Forschung und Entwicklung Als Handels- und Servicebetrieb werden keine Aktivitäten in Forschung und Entwicklung entfaltet bzw. reduzieren sich die Entwicklungsaktivitäten auf die Modellgestaltung und das Design der verschiedenen vertriebenen Fahrrad-Marken. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 deutlich ins Stocken gekommen. Die leichten Rückgänge der Inflationsraten haben nicht ausgereicht, um die konjunkturdämpfenden Rahmenbedingungen zu kompensieren. Die geringere Nachfrage und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen mit steigenden Zinsen belasteten die Gesamtwirtschaft deutlich. Der private Konsum nahm 2023 um 0,8 % ab, was den höheren Preisen geschuldet war und so einige familiäre Ausgaben verhinderte. Dies betraf auch Investitionen in den Neukauf von Fahrrädern und E-Bikes. Das Mobilitätsverhalten der Deutschen hat sich aufgrund von Politik, Verkehrsdichte, Umweltproblemen und Energiekosten deutlich verändert. Durch E-Bikes und E-Lastenräder sind neue Möglichkeiten vorhanden, alternativ zum Auto unterwegs zu sein. Der gesamte Bestand an Fahrrädern ist weiter auf 84 Millionen Einheiten gestiegen. Der E-Bike-Bestand ist Ende 2023 auf 11 Millionen Einheiten angewachsen, womit er sich seit 2019 verdoppelt hat. Die inländische Produktion plus Importe, minus Exporte ergibt die Inlandsanlieferung. Diese Zahl sank in 2023 um 20 % auf 4,36 Millionen Einheiten und liegt somit wieder auf dem Niveau von 2020. In dieser Zahl kommt der Warenüberhang in allen Handelsstufen deutlich zum Ausdruck. Es wurde auf Halde produziert. 2023 wurden laut Fahrrad-Verband ZIV nur 4 Millionen Fahrräder verkauft. Damit liegen die Verkäufe noch deutlich unter dem Vor-Corona-Jahr 2019 (4,3 Mio.). Erstmals in der Geschichte der Branche sind mehr Fahrräder mit anstatt ohne Motor verkauft worden. 2,1 Millionen E-Bikes bedeuten zwar einen leichten Rückgang von 4,5 % gegenüber 2022, aber auch 53 % aller abgesetzten Zweiräder. Der Verkauf konventioneller Fahrräder brach um 20,8 % auf 1,9 Millionen Einheiten ein. Der Wert 2023 in Deutschland verkaufter Fahrräder und Elektroräder schrumpfte um 4 % auf 7,06 Milliarden Euro. E-MTBs lagen mit 39 % (Vorjahr 38 %) in der Gunst weiter im Markt vorne, hatten jedoch auch einen leichten Rückgang auf 819.000 Einheiten. Stückzahlmäßig konnte einmal mehr das Lastenrad zulegen. Die Verkaufszahlen der "Cargos" stiegen auf 189.000 Einheiten und gehören somit zu den wenigen Segmenten, die ein Plus von 14,5 % aufweisen. Die Verbraucher legten weiterhin hohen Wert auf Qualität, Beratung und Service. Der stationäre Fachhandel hat einen Marktanteil von 74 % zuzüglich 3 % Online-Fachhandel. Damit ist er mit 77 % konstant. Reine Internet-Versender liegen mit 1 % Steigerung jetzt bei 22 % Marktanteil. Warenhäuser, Baumärkte und Discounter verlieren weiter und liegen jetzt nur noch bei 1 % Marktanteil im Jahr 2023. Für die durchschnittlichen Verkaufspreise für Fahrräder meldet der ZIV bei reinen Fahrrädern 470 € und bei Elektrorädern 2.950 €. Somit sind die Fahrräder preislich gefallen und die Elektroräder im Durchschnittspreis weiter gestiegen. Kleinere Läden hatten in 2023 teilweise größere prozentuale Umsatzrückgänge, als größere Läden und Ketten. Die unterschiedliche Entwicklung der Läden nach deren Größe ist auch der Tatsache geschuldet, dass Läden unterschiedliche Modellschwerpunkte setzen, kleinere Läden teilweise ohne viele E-Bikes im Angebot. Der deutsche Fahrrad-Markt bleibt damit der größte und wichtigste europäische Fahrrad-Markt. Dies gilt auch vor dem Hintergrund eines wettbewerbsintensiven Zubehör- und Teile-Geschäftes sowie durch einen weiter boomenden E-Bike-Markt. 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Berichtsjahr sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Jahre 2020 bis 2022 aufgrund von Sondereffekten während der Corona-Zeit nicht vergleichbar und wiederholbar sind und daher eher das Vor-Corona-Niveau von 2019 als Vergleichsmaßstab dienen muss. Der Rückgang beim Umsatz im Bereich Fahrrad resultierte aus einer geringeren Nachfrage der Endverbraucher und aus Inflationsängsten und breiten Preissteigerungen branchen- und produktübergreifend, was zu weniger Investitionsfreudigkeit in das Produkt Fahrrad und E-Bike geführt hat. Die Umsätze brachen im Jahresverlauf immer weiter ein, was auf eine sinkende Konsumlaune und nach den starken Verkäufen der letzten Jahre auch auf einen sinkenden Bedarf rückschließen lässt. Auch das Reiseverhalten der Deutschen hat sich wieder in Richtung Süden verschoben. Entsprechend blieb weniger Geld für den Kauf eines Fahrrades. Gerade im Verleihgeschäft war der Umsatzrückgang signifikant. Eine große Stornowelle an Aufträgen seitens des Fachhandels führte zu sinkenden Umsätzen bei gleichzeitigem Anstieg des Warenlagers. Das dieser Umsatzrückgang nicht noch größer war, ist den guten, langjährigen Kundenbeziehungen zu verdanken. Der Teile-Verkauf sank ebenfalls, auch weil viele Marktteilnehmer nach Corona weiter Umsatzverlagerungen auf den Internethandel beibehalten haben und Teile-/Zubehör-Käufer zusätzlich mit teilweise sehr aggressiver Preispolitik vom Internethandel geködert wurden. Der Internetmarkt hat sich so Marktanteile gekauft und vom anhaltenden, veränderten Kaufverhalten der Verbraucher profitiert. Insgesamt sank der Gesamt-Umsatz der BBF im Bereich Räder, Teile und Zubehör durch alle diese Faktoren gegenüber dem Vorjahr um 23 %. Als erste Maßnahme wurde die Filiale in Hamburg geschlossen und Außendienstgebiete optimiert. Das Gebiet Hamburg wurde überleitend aus der Filiale Lübeck mit betreut. Der aktuelle Auftragsbestand liegt erneut weiter über dem normalen Niveau. Es zeichnet sich aber eine einsetzende und anhaltende Stornogefahr ab, da sich der Handel durch erhöhte Orderzahlen bei vielen Herstellern übernommen hat und jetzt nicht alle Bestellungen abnehmen kann. Wir bieten dem Handel eine Verschiebung der Aufträge an, um den Auftragsbestand zu halten und den Marktgegebenheiten gerecht zu werden. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Die Investitionen ins Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) lagen im Geschäftsjahr unter dem Vorjahresniveau. Sie entfallen auf Betriebsausstattungen, Geschäftsfahrzeuge für die optimierten, eigenen Auslieferungen, den EDV-Bereich mit Neustrukturierung der Suchfunktionen im Händler-Shop, Nachhaltigkeit bei Transportverpackungen, Investitionen in Lagerausstattungen und organisatorische Abläufe sowie in Social-Media-Aktivitäten. Personal Am Ende des Berichtsjahres beschäftigte die BBF im Vergleich zum Vorjahr unverändert 214 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende) an den verschiedenen Standorten bei geringer Fluktuation und solidem Altersaufbau. Mehr Auszubildende sollen langfristig den Nachwuchs sichern helfen. 3. Lage a. Ertragslage
*) Veränderungen über 200% sind nicht angegeben Das Rohergebnis lag aufgrund deutlich gesunkener Umsätze trotz gestiegener Durchschnittsmargen unter dem Vorjahreswert. Weitere verstärkte Anlieferungen und daraus resultierende extrem hohe Bestände führten wegen der Lagerreichweite zu einem anhaltend hohen Wertberichtigungsbedarf auf diese Überbestände und belasteten das Ergebnis. Durch deutlich gestiegene Frachtraten, notwendige Lohnanpassungen und gestiegene Sachaufwendungen sowie die extremen Umsatzrückgänge liegt das Ergebnis unter dem äußerst erfolgreichen Vorjahresniveau, aber immer noch - trotz starker negative Einflüsse aus dem Markt - im positiven Bereich. Das Finanzergebnis verschlechterte sich durch Bestandserhöhung bei den Vorräten und deutlich erhöhte Zinskonditionen. Durch ein zudem ausgebliebenes Beteiligungsergebnis liegt das Ergebnis vor Ertragssteuern mit 403,0 T€ unter dem Vorjahr (1.551,7 T€). Der erreichte Jahresüberschuss ist unter Berücksichtigung der sich verschlechternden Rahmenbedingungen als positiv einzustufen. Das Ergebnis liegt im Wesentlichen auf dem prognostizierten Niveau. Die kräftigen Zinsbelastungen aus den zu finanzierenden hohen Beständen waren in der Höhe nicht planbar. b. Vermögenslage
Die Vermögenslage ist geprägt durch eine weitere, deutliche Erhöhung des Vorratsbestandes. Ein Teil der Erhöhungen war wegen der Wiederauffüllungen von zu knappen Beständen der letzten Jahre eingeplant. Nach den Lieferschwierigkeiten der vergangenen Jahre mit einem Bestellvorlauf von bis zu 24 Monaten setzten sich im Spätsommer und Herbst die Anlieferungen der Hersteller fort und eine weitere Anlieferungswelle nach der Saison setzte ein, die weder durch Vororder unserer Kunden noch bezüglich der bestehenden Finanz- und Lagerkapazitäten so planbar waren. In beiden Bereichen musste entsprechend durch Erhöhung der Kreditlinien und Optimierung und Erweiterung der Lagerfläche reagiert werden, was uns aufgrund unserer guten Bonität jedoch problemlos gelang. Auch die Erhöhung des E-Bike-Anteils in den Warenbeständen mit entsprechend höheren Durchschnittspreisen führten tendenziell zu zusätzlichen Bestandserhöhungen. Durch die Kumulation von normalen Einlagerungen mit verspäteten Anlieferungen von Bestellungen aus den Jahren 2021 bis 2023 wurde das Normalniveau an Beständen extrem übertroffen. Zur Erreichung eines Normalniveaus werden wir unser Einkaufsverhalten der Folgejahre deutlich anpassen. Die liquiden Mittel liegen stichtagsbezogen auf Vorjahresniveau von 2022. c. Finanzlage
Unsere Finanzlage ist insbesondere nach dem sehr starken Bestandsaufbau der letzten beiden Jahre zwar stabil aber nicht mehr so komfortabel wie in der Vergangenheit. Wir verfügen nach deutlichen Aufstockungen über erhöhte Kreditlinien, die wir zur aktuellen Spitzenfinanzierung der eingehenden Bestellungen aus 2 - 3 Jahren im ersten Halbjahr 2024 weitestgehend in Anspruch nehmen werden. Durch geringere freie Zukäufe erwarten wir jedoch eine Entspannung der Situation im 2. Halbjahr 2024. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, alle Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontier-Möglichkeiten werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele realisiert. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) wurde durch das weitere positive Ergebnis beeinflusst, hat sich aber durch die erhöhten Bestände auf 33,0 % (Vorjahr 37,6 %) reduziert. Der Kapital-Umschlag (Umsatz/Gesamtkapital) wurde durch den starken Bestandsaufbau in Relation zu dem Vorjahr deutlich reduziert. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, ist aber vor allem durch den enormen Bestandaufbau bei den Vorräten im Geschäftsjahr 2023 unverändert negativ. In der vereinfachten Darstellung ergibt sich der operative Cashflow wie folgt:
4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne operative Unternehmenssteuerung nutzt als Instrument eine Deckungsbeitragsrechnung nach Kostenstellen. Im Blickpunkt stehen permanent die Eigenkapitalquote, die Umsatzrendite, die Liquiditätsplanung und Kapitalumschlag, welche für die Geschäftsbanken ein wesentlicher Bestandteil sind. Durch den Bestandsaufbau und der damit verbundenen Erhöhung der Bilanzsumme konnten wir uns in den Kennzahlen gegenüber den außerordentlich guten Vorjahren nicht verbessern. Auch die Umsatzrendite sank durch Kostensteigerungen und Einmaleffekte, liegt aber nach wie vor auf einem guten Niveau. 5. Gesamtaussage Aufgrund unserer Kundenstruktur, Hersteller- und Großhandelsfunktion konnten wir uns von der der Entwicklung im Gesamtmarkt nicht abkoppeln. Sowohl im Umsatz als auch beim Jahresergebnis wurden die nach unten korrigierten Planziele wegen der besonderen, negativen Einflüsse wie prognostiziert erreicht. Die für die Fahrradbranche wahrscheinlich nicht mehr reproduzierbaren Corona-Effekte werden daher einmalig bleiben. Das Geschäft und die Ergebnisse der Branche werden sich zukünftig eher auf dem Vor-Corona-Niveau von 2019 einpendeln. III. Prognosebericht Grundsätzlich sind die Perspektiven für das Thema "Fahrrad" weiter positiv. Dennoch sind die Rahmenbedingungen aktuell schwierig. Eine starke Marktsättigung nach den hohen Umsätzen der Corona-Jahre sowie eine Kaufzurückhaltung der Konsumenten aufgrund von Inflation treffen auf einen - in Relation zum Vorjahr - nochmals gestiegenen Überbestand im Markt und den Lagern auf allen Handelsstufen. Die erstellte Umsatzplanung für 2024 beinhaltete bereits eine Umsatz- und Ergebnisprognose zwischen dem "normalen" Jahr 2019 und den Ausnahmejahren 2020, 2021 und 2022. Die seit dem Frühjahr zu beobachtenden Sonderangebote, insbesondere bei E-Bikes, von Mitbewerbern führen aktuell zu "Abverkaufsschlachten" - teilweise nur mit dem Ziel, Liquidität zu generieren. Es gibt aktuell viele Beispiele von Mitbewerbern, die ihre Modelle bis zu 50 % unter ihrem Einstandspreis verkaufen. Trotz dieser Situation, die mittelfristig schwierig bleiben wird, gibt es auch Potentiale, wie z. B. die fortschreitende Weiterentwicklung der dänischen "Design-Marke Viva" und die Positionierung dieser Modelle im Markt. Hier sind im Jahr 2023 endlich auch die letzten Komponenten eingetroffen, so dass jetzt in 2024/2025 alle Modelle montiert werden können und ein vollständiges Angebot im Markt platziert werden kann. Das Geschäftsfeld Columbus Eigenmontage "custom made" Produktion nach Kundenwunsch und die neue Vertretung SUM E-Cargos als Lastenräder werden helfen, weitere Umsatzfelder zu erschließen, und so zu erhöhten Durchschnittspreisen beitragen. Auch für 2024 gilt sicher wie im Vorjahr ein gestiegener Bewegungsdrang auch in der Natur und eine anhaltende Ablehnung, eng gedrängt Busse und Bahn zu nutzen. Die E-Bike-Nachfrage wird sich fortsetzen. Durch den weiteren Ausbau von Modellen mit alternativen Antrieben des Marktführers Bosch in der erneut ausgeweiteten BBF E-Bike-Linie wird BBF der gesteigerten Nachfrage nach E-Bikes weiter gerecht werden. Hier ist auch ein neuer Trend, hin zu schlankeren E-Bikes mit kleinen Motoren und kleineren Akkus, zu erkennen. Diesen E-Bikes sieht man teilweise überhaupt nicht mehr an, dass sie einen E-Antrieb integriert haben. Die wetterbedingt und gesamtwirtschaftlich begründete geringere Nachfrage sorgte auch für weitere Umsatzrückgänge bis zum Sommer des Jahres 2024. Durch Auslieferungsprobleme wegen Stornierungen von Vororder und starker Preiskämpfe hat sich der Umsatz vor allem im Mai 2024 weiter stark abgeschwächt und liegt durch den späten Saisonstart und die abgeschwächte Nachfrage per Mai zweistellig unter dem Vorjahr. Wir gehen aber davon aus, dass sich dieser Trend so nicht fortsetzen wird, da im 2. Halbjahr 2023 die Umsätze bereits deutlich reduziert waren. Die hohen Lagerbestände aller Marktteilnehmer mit daraus resultierenden Abverkäufen, weit unter Einstandspreisen, werden die erzielbaren Margen belasten. Wir werden uns aufgrund unserer finanziellen Stärke nicht um jeden Preis an den Rabattaktionen beteiligen. Dennoch bleibt das Ziel, den angeschobenen Bestandsabbau wie geplant umzusetzen. Die Effekte aus Überbeständen werden sicher noch bis in die Saison 2025 ausstrahlen. Die anhaltenden Kriege in der Ukraine und Israel bringen die Endverbraucher weiter in Verunsicherung. Trotz geringerer Inflation mit dennoch hohen Preisen auf breiter Front für alle Grundbedürfnisse der Bevölkerung beeinflusst Ersatzbeschaffungen. Die Konsumenten könnten diese auf das Notwendigste beschränken, was auch dem Produkt Fahrrad kurzfristig eine geringere Nachfrage bringen könnte. Die Aussichten für das dritte und vierte Quartal 2024 sind unter Einfluss der o.g. zu erwartenden Entwicklungen im Markt eher getrübt. Nach aktueller Einschätzung hat der Fahrradhandel und damit auch die BBF derzeit nur reduzierte Aussichten, die ursprünglichen Planzahlen für 2024 zu realisieren. Der Fahrrad-Umsatz von 2024 wird bei möglicherweise weiter rückläufigen Stückzahlen aufgrund des erhöhten Marktdruckes und Überangebotes gegenüber 2023 trotz Erhöhung der Durchschnittspreise pro Rad/E-Bike weiter sinken. Auch der Teilebereich wird preislich weiter umkämpft bleiben, wobei die Margen gegenüber dem konstanten Renditeniveau von 2023 wegen der hohen Bestände und dem anhaltenden Abverkaufsdruck auch im Jahr 2024 unter Druck sein werden. Stand Ende Mai 2024 konnte aber in Relation zu 2023 der Teile-/Zubehör-Umsatz fast identisch gehalten werden. Die Ertragssituation wird neben dem zunehmenden Verdrängungswettbewerb vor allem durch notwendige Lohnsteigerungen als Inflationsausgleich und den Steigerungen des Mindestlohns beeinflusst werden. Die Verteuerung der Kredite durch den in der Vergangenheit nicht vermeidbaren Bestandsaufbau werden das Finanzergebnis weiter heftig belasten. Der Markt braucht dringend Zinssenkungen, die den beabsichtigten Bestandsabbau flankieren. Nach angepasster Bewertung wird der Umsatz für das Geschäftsjahr 2024 unter das Niveau des Jahres 2023 liegen. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen gehen wir dennoch - trotz aller negativen Einflüsse - davon aus, mit den bereits angeschobenen Umstrukturierungen der Filial- und Auslieferungsstruktur sowie personellen und strukturellen Einsparungen dem negativen Markttrend entgegen wirken zu können. Bei Erreichen unserer geplanten Verbesserung der Struktur und der Höhe unserer Vorratsbestände erwarten wir positive Effekte aus der im Jahresabschluss 2023 getroffenen Risikovorsorge für diese Überbestände. Dennoch ist insgesamt davon auszugehen, dass das Jahresergebnis unter dem Wert des Vorjahres liegen wird. IV. Chancen-, Ertrags- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Aufgrund der Geschäftsausrichtung besteht eine grundsätzliche Abhängigkeit von der Entwicklung des Konsumverhaltens in Deutschland. Der Gesamtbestand an Fahrrädern liegt hier in den letzten 5 Jahren jedoch auf einem hohen Niveau zwischen 78 und 84 Mio. Fahrrädern. Der allgemeine Trend zu mehr Umweltbewusstsein, flankiert durch eine anhaltende politische Neuausrichtungen in eine fahrradfreundliche Richtung, wird zusätzlich für Rückenwind, vorrangig im Bereich E-Bikes sorgen. Hier greifen auch die bereits im vorigen Punkt Prognose beschriebenen Kaufargumente Fitness/ Bewegungsdrang unter Einfluss der Enge in Bussen und Bahnen. Die Modellvielfalt, herausragendes Design mit immer mehr integrierten Akkulösungen tragen zur Attraktivitätssteigerung der E-Bike-Angebote und den steigenden Umsätzen bei. Die Fitness-Aktivitäten werden ebenfalls die Nachfrage weiter beeinflussen und die Entwicklung des Autoverkehrs und der Treibstoffpreise wird weitere Impulse für das Fahrradgesamtgeschäft geben. Zusätzliche E-Autos werden auch das E-Bike weiter in den Fokus rücken. Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird sich trotz Rezessions- und Inflationsängsten wieder leicht positiver entwickeln. Allerdings wird sich das Reiseverhalten wieder eher auf den Urlaub im Ausland verlagern, was vielleicht der eigenen Fahrradnutzung in Form eines eventuellen Neukaufs oder einer Intensivierung des Verleihgeschäftes an den Küsten schaden wird. Das Verkehrsmittel Fahrrad wird aber auch weiter eine starke Alternative zum kostenintensiveren Auto und Verkehrsinfarkt bleiben, da auch der Benzinpreis tendenziell hoch bleiben wird. Der deutsche Markt wird aufgrund seiner Robustheit auch dieser erneuten Kriegsrezession und den Inflationsauswirkungen trotzen können. Die aktuellen Überproduktionen und verstärkten Anlieferungen von Bestellungen aus mehreren Jahren müssen erst vom Markt aufgenommen werden. Dieser Effekt wird sich erst in der Saison 2025/2026 normalisieren. Vom Handel werden deshalb für 2025 nur vorsichtige Vororderaufträge erwartet. Zuerst müssen die oft verschobenen Aufträge der Händler zur Auslieferung umgesetzt werden. Somit werden ältere Aufträge oft erst im Frühjahr 2025 vom Handel abgenommen werden und so verzögert zu Umsätzen führen. Ertragsorientierte Risiken: Lohn- und rohstoffpreisbedingte weitere Preiserhöhungen werden aktuell nicht erwartet. Die Überbestände und die Sonderpreise werden eher zu geringeren Verkaufspreisen und reduzierten Margen führen. Die Nachfrage und die Rezession können weiter negativ durchschlagen. Eine verringerte Nachfrage und das vorhandene Überangebot können aber auch ein weiteres Margenrisiko wegen erhöhtem Wettbewerb und Preisdruck darstellen, da es im Falle eines Rückgangs der Nachfrage und einem Überangebot bei vielen Marktteilnehmern durch immer noch zu hohe Lagerbestände zu einem gesteigerten, besonderen Abverkaufsdruck kommen kann. Um höhere Auslieferquoten, verbunden mit Imagegewinn gegenüber den Hauptwettbewerbern zu realisieren, wurde der Bestand bei Teilen und Zubehör, insbesondere bei den Premiumlieferanten Shimano und Schwalbe bereits in 2023 erhöht. Entsprechende Abverkäufe waren und sind aber aktuell schwer umsetzbar, da alle Anbieter mit entsprechenden Offerten auf den Markt kommen. Der höhere Anteil an E-Bikes kann neben den generell geringeren Margen bei E-Bikes, in Relation zu den normalen Fahrrädern, auch aufgrund der schnelleren technischen Neuerungen bei Modellwechseln und daraus resultierendem Verkaufsdruck zu höheren Nachlässen führen und die Rohertragsrate künftig weiter nachhaltig belasten. Zusätzliche Kostenrisiken liegen insbesondere in erhöhten Personal- und Transportkosten bei den Speditionspartnern (aktuell nochmal plus 20 % gegenüber 2023) sowie in drohenden Nachwirkungen der höheren Maut- und Rohstoffpreise. Finanzwirtschaftliche Risiken: Der Kapitalzins unterliegt auch im kommenden Geschäftsjahr dem Leitzinsniveau, wobei die Eigenkapitaldecke durch das positive Ergebnis 2023 weiter - wenn auch nur leicht - erhöht werden konnte. Die Kreditlinien mussten wegen der erhöhten Anlieferungen erneut deutlich ausgeweitet werden. Aufgrund der Erfahrungen im letzten Jahrzehnt wurde keine langfristige Zinsabsicherung betrieben, was in der aktuellen Phase erhöhte Zinszahlungen nach sich zieht. Wir gehen aber davon aus, dass in 2024 erste Zinsschritte nach unten vorgenommen werden. Für den aktuellen Finanzmittelbedarf für erhöhte Einlagerungen, Investitionen oder aus Schwankungen der Zahlungsströme stehen uns erhöhte Kreditlinien zur Verfügung. Finanzrisiken können sich im Wesentlichen aus nicht umsetzbarem Bestandsabbau, aus der Veränderung von Zinssätzen, wetterbedingten Umsatzverlagerungen, Überangeboten oder Verschiebungen bei Zahlungseingängen ergeben. 2. Chancenbericht Marktchancen liegen in der Konzentration des Handels auf die Marktführer mit entsprechender Leistungsstärke und gesteigerten Qualitätsansprüchen. Hier werden wir insbesondere in den Bereichen Markenattraktivität, Reklamationsabwicklung, Shop-Leistungsfähigkeit und Lieferfähigkeit sowie Social-Media-Marketing weiter investieren, um weitere Imagesteigerungen beim Handel und beim Endverbraucher zu generieren. Die schwierige Branchensituation ist auch eine Chance, das Profil zu schärfen, die Struktur aller Abläufe zu überprüfen und potentielle, weitere Einsparungsmöglichkeiten zu analysieren. 3. Gesamtaussage Die BBF ist auch für die Zukunft gut aufgestellt. Der Fahrradmarkt an sich wird weiter seine besondere Bedeutung behalten. Entscheidend wird sein, dem Internethandel und stationären Handel durch große Marktteilnehmer, die sich bisher teilweise nicht über die Großhandelsschiene bevorraten, für den normalen Fachhandel ein Gegengewicht zu bieten. Durch Neukundengewinnung bei diesen größeren Marktteilnehmern und den zu erwartenden Verkaufserfolgen der neuen/alten Marken Lehmkuhl, VIVA, Panther und Columbus mit einer neuen, frischeren Modellpolitik gehen wir von einer kommenden Stabilisierung der Nachfrage für die nächsten Jahre aus, auch wenn man in 2024 erst einmal weitere Rückschritte erwarten muss. Die BBF wird mit 11,7 Mio. € Eigenkapital auch ein schwieriges Jahr wie 2024 meistern! Weitere Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit aber nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die wesentlichen zur Anwendung kommenden Finanzinstrumente sind Forderungen, Verbindlichkeiten (Bankkredite), Geldmarktkredite sowie Kontokorrentkredite. Beim Management von Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Sicherung der Liquidität werden kontinuierliche Liquiditäts- und Bankenstatistiken erstellt. Durch konsequentes Forderungsmanagement versuchen wir, Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Größere Forderungen gegen Einzelkunden bestehen so gut wie nicht, so dass das Ausfallrisiko bei 4.500 Kunden breit gestreut ist. Alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss ebenfalls berücksichtigt. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Hoppegarten, 22. Juli 2024 gez. Hagen Stamm, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BBF BIKE GMBH, HOPPEGARTENAmtsgericht: Frankfurt (Oder) Registernummer: HRB 2082 FF AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeines Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) unter der HRB 2082 eingetragen. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB sowie den besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 278 HGB) vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen werden die Abschreibungen linear ermittelt. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet sowie Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Das Risiko von Wertminderungen wegen Alter und Marktgängigkeit wurde zum Teil durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Bei der Rückstellung für Pensionen wurde der Erfüllungsbetrag (TEUR 1.009,1) nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB, gekürzt um das Deckungsvermögen (TEUR 464,7) nach § 246 Abs. 2 HGB, angesetzt. Die Berechnung erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode auf der Basis eines Rechnungszinssatzes von 1,82 v. H (10 Jahre) und einem Rententrend von 0 %, wobei die biometrischen Berechnungsgrundlagen nach den Heubeck-Richttafeln 2018 G herangezogen wurden. Es wurden Aufwendungen und Erträge im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe von TEUR 9,2 miteinander verrechnet. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Forderungen oder Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden am Bilanzstichtag nicht. Warenzukäufe werden mit dem im Zeitpunkt der Zahlung jeweils gültigen Devisenkurs bewertet. Zum Bilanzstichtag wurden die in Fremdwährung gehaltenen Bankbestände mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Auf die Angaben zu den latenten Steuern wird unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Auf Erläuterungen zu der im Anlagespiegel unter Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligung wird mit Verweis auf § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB verzichtet. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Position enthält Beträge in Höhe von TEUR 5,6 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr (Vj. TEUR 4,9). 3. Eigenkapital In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von TEUR 10.716,4 (Vj. TEUR 9.972,2) einbezogen. 4. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge resultiert aus dem Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 10,3 (Vj. TEUR 46,5). 5. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen betreffen aktive Anwärter. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 10,3. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung von TEUR 1.009,1 (Vj. TEUR 965,5) wurde mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung von TEUR 464,7 (Vj. TEUR 443,1) verrechnet. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Vorperioden in Höhe von TEUR 287,0 (Vj. TEUR 114,3). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 4,6 (Vj. TEUR 19,6) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 12,2 (Vj. TEUR 0,3) enthalten. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 68,9 (Vj. TEUR 75,2) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 19,2 (Vj. TEUR 9,7) enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 40,0 (Vj. TEUR 40,0) und Aufwendungen aus Aufzinsung in Höhe von TEUR 10,4 (Vj. TEUR 11,4) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2023 wurden bei Kreditinstituten Avalkredite in Höhe von TEUR 551,2 in Anspruch genommen und gegenüber dem Zoll eine Bürgschaft über TEUR 10,2 abgegeben. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der aktuellen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingeschätzt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumen. Im kommenden Geschäftsjahr werden Mieten in Höhe von voraussichtlich TEUR 984,0 zu leisten sein. Die Verträge haben Laufzeiten von bis zu sieben Jahren. Aus abgeschlossenen Leasing- und Finanzierungsverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 940,6. Für Vorräte besteht zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo von ca. EUR 41,6 Mio. Die übrigen finanziellen Verpflichtungen bewegen sich im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. 3. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr Herr Hagen Stamm, Kaufmann. Auf eine Angabe der Bezüge verzichten wir unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 4. Anzahl der Arbeitnehmer Personalstand Jahresdurchschnitt)
5. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Hoppegarten, 22. Juli 2024 gez. Hagen Stamm, Geschäftsführer Anlagespiegel 2023
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BBF Bike GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BBF Bike GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BBF Bike GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Berlin, 22. Juli 2024 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Neubacher, Wirtschaftsprüfer Drost, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 03.08.2024 festgestellt. |
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