Proton Energie GmbH
Am Güterbahnhof 5, 66482 Zweibrücken, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Thorsten Giesler seit 19.12.2018 | Prokura |
Daniel Giesler seit 6.1.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Sascha Thorsten GieslerAnto GmbH | 96.43% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.57% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Proton Energie GmbHZweibrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023HRB 1882( -Offenlegungsexemplar- )AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und wie die flüssigen Mittel mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften gebildet und sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgegebenen Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich zukünftig voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern gebildet. Infolge des im Berichtsjahr vorliegenden Aktivüberhangs der latenten Steuern wurde vom Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Forderungen in fremder Währung wurden nach § 253 (1) HGB bewertet. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Im Bereich der Finanzanlagen wurde bei den Wertpapieren des Anlagevermögens im Berichtsjahr eine außerplanmäßige Zuschreibung in Höhe von 4.005,89 € vorgenommen. Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde gem. § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB auf Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB verzichtet. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 639.152,46 Euro (Vorjahr: 24.700,58 Euro). In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind 39.254,92 Euro (Vorjahr 27.482,45 Euro) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um im Folgejahr abziehbare Vorsteuerbeträge. 3.3 Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Rückstellungen und haben sich unter Anwendung eines Steuersatzes von 30,53 % von 0,00 Euro im Vorjahr auf 22.313,00 Euro erhöht. Die Differenzen ergeben sich aus der abweichenden Abzinsung von Arbeitszeitkonten. 3.4 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (Urlaubsrückstände sowie Überstunden, Zeitwertkonten), Kosten der Abschlusserstellung und -prüfung, die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und die Rückbauverpflichtung wegen der Errichtung einer Halle auf einem gemieteten Grundstück bei Beendigung des Mietverhältnisses. 3.5 Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.770.878,42 Euro (Vorjahr 2.349.857,42 Euro). 3.6 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 377,57 Euro (Vorjahr: 300.650,00 Euro). 3.7 Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Ansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich des Sachanlagevermögens und haben sich unter Anwendung eines Steuersatzes von 30,53 % von 1.245,64 Euro im Vorjahr auf 18,00 Euro vermindert. 3.8 Haftungsverhältnisse
Die zugrundeliegenden Verpflichtungen können nach unseren derzeitigen Erkenntnissen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. 3.9 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung aus Fahrzeug-Leasingverträgen in Höhe von insgesamt netto 405.940,00 Euro sowie aus unbefristeten Grundstücks- u. Immobilenmietverträgen in Höhe von jährlich netto 143.560,00 Euro. Darüber hinaus sind keine weiteren für die Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 20,60 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 513,38 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). 4.2 Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von 42.564,00 Euro enthalten, die insbesondere aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten, einem geschlossenen Vergleich sowie der Auflösung von Rückstellungen resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von 22.723,00 Euro enthalten, die im Wesentlichen aus der Ausbuchung von Forderungen resultieren. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
5.3 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 3.813.953,60 Euro. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. 5.4 Unterschrift der Geschäftsführung
Zweibrücken, 8. August 2024 gez. Daniel Giesler, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 28.01.2025 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen 1. Geschäftsmodell Die Proton Energie GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das seine Dienstleistungen sowohl national als auch international in den Bereichen Arbeitnehmerüberlassung und Schweißtechnik für Kraftwerke, Raffinerien und Industriegebiete anbietet. Dabei hat sich der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in den vergangenen zwei bis drei Jahren zunehmend weg von der reinen Arbeitnehmerüberlassung hin zum Bereich der Schweißtechnik verlagert. Im Jahr 2023 war die Gesellschaft bereits zu mehr als 60 % auf eigenen Baustellen tätig. Der Bereich Schweißtechnik umfasst neben den Schweißarbeiten und der schweißtechnischen Betreuung auch Dienstleistungen wie Rohrleitungs- und Stahlbau, Montage sowie Demontage von Turbinen und Generatoren als auch Wartung und Instandhaltung. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland betrug im Jahr 2023 rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das Bruttoinlandsprodukt also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gengenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Ukraine-Krieg, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Die Entwicklung der Zeitarbeitsbranche ist zum einen durch die Konjunktur und zum anderen durch gesetzliche Änderungen geprägt. Die konjunkturelle Schwäche führte im Laufe des Jahres 2019 zu Beschäftigungsrückgängen in konjunkturnahen Bereichen wie dem Verarbeitenden Gewerbe und der Arbeitnehmerüberlassung. Mit Beginn der Corona-Pandemie ging die Zahl der Leiharbeitnehmenden saisonal untypisch kräftig zurück, danach zeigten sich tendenziell geringe Zuwächse. Bereits ab Herbst 2021 schmolzen die Vorjahresabstände wieder, seit Ende 2022 werden die Vorjahreswerte zunehmend unterschritten. Im Dezember 2023 gab es 754.000 beschäftigte Leiharbeitnehmende: 7 % weniger als im Vorjahr und ein ähnliches Niveau wie während der Coronakrise. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 796.000 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in Deutschland entweder sozialversicherungspflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank ihre Zahl um 34.000 (-4%). Der Rückgang geht dabei auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück, die Zahl der Minijobber nahm gegenüber dem Vorjahr um fast 3 % zu. Der Anteil an der Gesamtbeschäftigung (39,14 Millionen) sank zum Vorjahr um 0,1 % auf 2,0 %. B. Geschäftsverlauf und Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Auftragslage der Proton Energie GmbH konnte im Jahr 2023 gesteigert werden, da insbesondere die Auftragslage für Werkverträge erhöht wurde. Die Umsatzerlöse von TEUR 35.814 stiegen in diesem Zusammenhang um TEUR 5.391 gegenüber TEUR 30.423 im Vorjahr an, wobei ca. 89 % (Vorjahr: 85 %) auf inländische Umsätze entfallen. Infolge der Reduzierung des Anteils der Umsätze aus reiner Arbeitnehmerüberlassung korrespondiert die Umsatzsteigerung um 17,7 % nicht mehr direkt mit der Veränderung der Personalkosten. Die Personalaufwendungen (TEUR 27.435) sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 29.941) um 10,0 % gestiegen. Nach Abzug der Personalkosten sowie der Materialkosten von TEUR 330 von den Umsatzerlösen ergibt sich gegenüber dem Vorjahr ein um TEUR 2.758 erhöhtes Zwischenergebnis von TEUR 8.049. Unter Berücksichtigung weiterer operativer Erträge und Kosten, insbesondere um TEUR 66 gestiegener sonstiger betrieblicher Erträge von TEUR 188, um TEUR 15 gestiegener Abschreibungen von TEUR 123 sowie um TEUR 946 gestiegener sonstiger betrieblicher Kosten von TEUR 2.713, beläuft sich das operative Betriebsergebnis auf TEUR 5.401 (Vorjahr: TEUR 3.537). Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.768 im Vorjahr auf TEUR 2.713 hängt maßgeblich mit gestiegenen Reisekosten des Personals sowie erhöhten Kosten für Arbeitskleidung etc. im Rahmen der Abwicklung eigener Aufträge zusammen. Der nach Zinsen und Steuern verbleibende Gewinn von TEUR 3.814 (Vorjahr: TEUR 2.444) liegt, ebenso wie die Umsatzentwicklung, deutlich über unseren Erwartungen und über unserer Prognose aus dem Vorjahr. Bei einer gegenüber dem Jahr 2022 um 46,3 % oder TEUR 4.657 gestiegenen Bilanzsumme von TEUR 14.719 beträgt das Eigenkapital TEUR 9.991, was einer Eigenkapitalquote von 67,9 % (Vorjahr: 61,4 %) entspricht. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote resultiert, bei einem bedingt durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss von TEUR 3.814 entsprechend erhöhten Eigenkapital, aus der im Vergleich unterproportional gestiegenen Bilanzsumme. Die Liquiditätssituation zum Stichtag 31.12. ist aufgrund von deutlich gestiegenen liquiden Mitteln als sehr komfortabel anzusehen. Für Finanzierungen von Investitionen und die Bedienung von laufenden Verbindlichkeiten wurden ausschließlich Eigenmittel eingesetzt. Es wurden insbesondere Investitionen für den Ausbau des Geschäfts mit Werkverträgen getätigt. Die Fähigkeit zur Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Auch zukünftig wird damit gerechnet, alle finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können. Eine geordnete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als wichtiger Baustein angesehen, um weiterhin erfolgreich arbeiten zu können. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass das gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.864 stark erhöhte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern von TEUR 5.401 erneut gesteigert werden konnte. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage somit als gut zu beurteilen. C. Chancen- und Risikobericht Die zukunftsbezogenen Aussagen in diesem Lagebericht beruhen in erster Linie auf Erwartungen, Prognosen und Planungen. 1. Risiken Wie in den Vorjahren ist die konjunkturelle Entwicklung auch im Jahr 2023 ein besonderes Risiko. Durch die Energiekrise und die Abschaltung der Kernkraftwerke besteht aktuell immer noch das Risiko, dass der Umsatz zurückgehen könnte. Bisher wurde von Seiten der Regierung noch keine vollendete Lösung gefunden, woher ausreichend grundlastfähige, bezahlbare Energie herkommt. Falls es zu einem Ausbau der Gaskraftwerke und Speicherkapazitäten kommt, um einen Ausfall der erneuerbaren Energien zu sichern, könnte in diesem Bereich zumindest anteilig der Umsatz gehalten werden. Durch die weiter steigenden Personalkosten infolge der Anpassung des Mindestlohns, der Erhöhung der Sozialversicherungsbeträge und der Einführung der Equal pay Einstufung müssen neue Preisvereinbarungen ausgehandelt werden, um die Kosten zumindest teilweise auf die Auftraggeber umlegen zu können. Ebenso hält der Mangel an Fachpersonal weiter an. Denn gut ausgebildetes Fachpersonal wird immer älter, es folgen wenige junge Arbeitnehmer mit der gleichen Qualifikation. Durch diese anhaltende Problematik besteht weiterhin das Risiko, die Auftragslage mit geeignetem Personal abdecken zu können, um einen Umsatzrückgang zu vermeiden. In der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung können weitere Risiken liegen. Hierzu hat das Unternehmen Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Durch ein regelmäßiges Mahnsystem werden Forderungsausfallrisiken bestmöglich minimiert. Ebenso unterstützen umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente die Geschäftsführung, um frühzeitig Geschäftsrisiken zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die den Risiken entgegenwirken, um ein stabiles Auftragsniveau im Vergleich zu den Vorjahren zu gewährleisten. 2. Chancen Durch den Ausbau des Kundenstammes im Bereich der Data-Center-Group sollen Aufträge mit guten Zukunftsaussichten gesichert werden. Außerdem sollen weiterhin vermehrt eigene Baustellen im Rahmen von Werkvertragsvereinbarungen geführt werden, um die finanzielle Sicherung auszubauen. Eine weitere Chance wird in der regelmäßigen Schulung und Fortbildung unseres Personals gesehen, damit weitere Auftraggeber gewonnen werden können und der Umsatz sowie das Ergebnis auf bestehendem Niveau gehalten oder gar verbessert werden. D. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine leichte Steigerung der Umsatz- und Ergebnissituation im Vergleich zu 2023. Da die Energiekrise und der Ukraine-Konflikt aktuell nahezu keine Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Proton Energie GmbH hatten, gehen wir davon aus, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Dennoch erfolgt diese Annahme vorbehaltlich, da z. B. der Rückgang des Bruttoinlandproduktes oder die Auslagerung der Produktion vieler Firmen ins Ausland eine nicht absehbare Entwicklung auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland mit sich bringt.
Zweibrücken, den 2. September 2024 gez. Daniel Giesler, Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzter Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zum vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Proton Energie GmbH, Zweibrücken Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Proton Energie GmbH, Zweibrücken - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Proton Energie GmbH, Zweibrücken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 24. Januar 2025 THS
Wirtschaftsprüfung GmbH
Maas, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Anto GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
LGN Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen