Meiereigenossenschaft eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Petersen seit 19.11.2021 | Vorstandsmitglied |
Hannes Carstensen seit 16.4.2020 | Vorstandsmitglied |
Peer David Petersen seit 23.7.2018 | Vorstandsmitglied |
Ulrich Lembcke seit 11.4.2014 | Prokura |
Markus-Oke Thomsen seit 23.3.2012 | Vorstandsmitglied |
Jürgen Albertsen seit 23.3.2012 | Vorsitzender des Vorstands |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meiereigenossenschaft eGViölJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Meiereigenossenschaft eG ViölI. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die wirtschaftliche Entwicklung war im Geschäftsjahr 2023 durch eine schwache Konsumnachfrage auf Grund der ungünstigen Reallohnentwicklung und einer, durch den Energiepreisschock des Vorjahres ausgelösten, stagnierenden Industriekonjunktur geprägt. Auch der weiterhin anhaltende Fachkräftemangel belastete die Unternehmen. Zusätzlich sorgten die Notenbanken bei ihrem Kampf gegen die Inflation mit steigenden Zinsen für teurere Kredite, was die Wirtschaft zusätzlich belastete. Das führte zu einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent. Allerdings wird erwartet, dass auf Grund der sinkenden Inflation erste Leitzinssenkungen im neuen Jahr beschlossen werden und die Kaufkraft in den deutschen Absatzmärkten wächst. Daher wird von einer Erholung der deutschen Wirtschaft über die nächsten zwei Jahre ausgegangen. Quelle: ifo - Institut: Konjunkturprognose Winter 2023 vom 14.12.2023 2. Branchenentwicklung Die deutsche Milchwirtschaft operierte in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld mit unterdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum. Trotz leichter Zunahme der Arbeitslosigkeit bleibt der Personalengpass ein wachsendes Problem. Die Preise für Milchprodukte sind im Vergleich zu den historischen Höchstmarken vom Vorjahr gesunken, bleiben aber langfristig überdurchschnittlich. Die Milchanlieferung in Deutschland ist 2023 leicht auf schätzungsweise 32,3 Mio. t. gestiegen und entsprach dem Stand von 2017. Gleichzeitig fielen die Fett- und Eiweißgehälter höher aus als im Vorjahr, wodurch sich das Rohstoffaufkommen zusätzlich erhöhte. Der Anstieg der Milchanlieferung wird allerdings nicht als Trendwende, sondern als kurzfristige Änderung betrachtet. Vor allem die hohen Milchpreise des Vorjahres und der ersten Monate des abgelaufenen Jahres haben die Landwirte ermutigt, zusätzliche Mengen zu liefern. Begünstigt wurde dies durch einen milderen Sommer, mit weniger Trockenheit und Hitze. Längerfristig wird bedingt durch zusätzliche Umweltauflagen, dem fortschreitenden Klimawandel und dem Strukturwandel in der Milchviehhaltung allerdings von einer schrumpfenden Anlieferung ausgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde 2023 mehr Geld für Milchprodukte im Lebensmitteleinzelhandel ausgegeben. Nur Butter und Mischstreichfette mussten einen Umsatzrückgang hinnehmen, wobei das vor allem auf gesunkene Preise zurückzuführen ist. Die stärksten Umsatzsteigerungen konnten Quark, Käse zur Selbstbedienung und Sahne verbuchen. Die Absatzmengen von Butter und Joghurt erlebten den deutlichsten Anstieg, Käse von der Theke und Konsummilch wurde dagegen sehr viel weniger nachgefragt. Das Exportgeschäft konnte sich 2023 wieder verbessern. Innerhalb der ersten zehn Monate wurden bereits mehr Milchprodukte exportiert als im gesamten Vorjahreszeitraum. Dabei hat sich das Handelsvolumen von Magermilchpulver nach China nahezu verdreifacht und auch der Export in EU-Staaten hat deutlich zugenommen. Zum Ende des Jahres 2023 präsentiert sich die Lage am Milchmarkt ausgeglichener als üblich zu dieser Zeit. Insgesamt wird von leicht steigenden Rohstoffpreisen für das Folgejahr ausgegangen. Allerdings drohen höhere Energiepreise für 2024 den Markt zu belasten. Es wird erwartet, dass mehr Rohstoffe in die Käseherstellung fließen werden, was zu einem Rückgang der Butter- und Milchpulvermengen führen wird. Durch die sich abschwächende Inflation wird von einer leicht steigenden Verbrauchernachfrage nach Milchprodukten im Jahr 2024 ausgegangen, was sich positiv auf die Preise auswirken sollte. Quelle: ZMB Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH: "ZMB-Jahresrückblick 2023" 3. Entwicklung der Meiereigenossenschaft Trotz gestiegener Anlieferungsmengen durch die eigenen Mitglieder ist der Gesamtumsatz, bedingt durch den starken Preisrückgang im Vergleich zum Vorjahr, gesunken. Das Werklohngeschäft wurde ebenfalls ausgebaut und intensiviert, was zu einer Vollauslastung des Werks führte. Die Meiereigenossenschaft konnte ein Jahresergebnis von TEUR 869 erzielen. Für 2024 wird von einer Verringerung des Werklohngeschäfts bei steigender eigener Anlieferung ausgegangen. Gegen Ende des Jahres wurden bereits die ersten Investitionen für das geplante Walzenwerk der Genossenschaft getätigt. Dieses Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2025 abgeschlossen und soll langfristig die Zukunftsfähigkeit der Meiereigenossenschaft sicherstellen. 4 Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand Der Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft als gut. Trotz gesunkener Preise war es der Genossenschaft möglich, den Auszahlungspreis im Jahresdurchschnitt oberhalb von 40 Cent zu halten und zusätzlich einen Jahresüberschuss zu erwirtschaften, der durch Thesaurierung das Eigenkapital stärken wird. II. Darstellung der Lage der Genossenschaft 1. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft werden durch nachstehende Zahlen geprägt (Angaben in TEUR):
Die Meiereigenossenschaft konnte ihren laufenden Zahlungs- und Tilgungsverpflichtungen jederzeit termingerecht aus dem laufenden Cashflow erfüllen. 2. Ertragslage Das Ergebnis der vergangenen zwei Geschäftsjahre stellt sich wie folgt dar (Angaben in TEUR):
Die durchschnittliche Milchgeldauszahlung der Genossenschaft bei 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß betrug 41,37 ct/kg in 2023. III. Voraussichtliche Entwicklung (Risiko-, Chancen- und Prognosebericht) Im Rahmen des Risikomanagementsystems werden wirtschaftliche und rechtliche Risiken durch den Geschäftsführer mit dem Vorstand zeitnah analysiert. Zum Zweck der kurzfristigen Erfolgskontrolle sowie der Erfassung des Rohstoffeingangs werden monatlich eine Rohstoffrechnung und eine Betriebsbuchführung (Produktion und Absatz nach Menge und Wert) geführt. In regelmäßig stattfindenden Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat berichtet der Vorstand dem Aufsichtsrat jeweils aktuell über die Risikolage der Genossenschaft. Notwendige Entscheidungen können dadurch schnell getroffen werden. Das Milchaufkommen wird sich 2024 durch den Gewinn neuer Erzeuger im Vergleich zu 2023 erhöhen. Durch die satzungsmäßige Bindung der Mitglieder (Milchlieferanten) sehen wir derzeit keine Risiken auf der Beschaffungsseite. Die Milchgeldauszahlung orientiert sich neben den entsprechenden Festlegungen der Nachbarbetriebe an der Nettoverwertung. Dem Risiko von Preisvolatilitäten kann so begegnet werden. Produktionsrisiken wird durch vielfältige Qualitätssicherungssysteme in einem kontinuierlichen Prozess entgegengewirkt. Ausfallrisiken aus Absatzgeschäften werden durch Kreditversicherungen minimiert. Die Investitionen in die Erweiterung der Meierei, welche bereits 2023 begannen werden im folgenden Jahr fortgesetzt und voraussichtlich 2025 ihren Abschluss finden. Mit dem dann fertiggestellten Walzenpulverwerk wird die Genossenschaft in einen neuen Markt eintreten und sich dadurch breiter und zukunftssicherer aufstellen. Erste Anfragen möglicher Kunden wurden bereits entgegengenommen. Auf Grund der anhaltenden Unsicherheiten der Marktgegebenheiten und der Weltwirtschaft, vor allem vor dem Hintergrund innenpolitischer Unsicherheiten und dem Krieg in der Ukraine, ist der Erzeugermilchpreis 2024 nur schwer einzuschätzen. Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die künftige Entwicklung sind uns nicht bekannt. Welche weiteren Folgen der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine auf den Milchmarkt und damit unsere Genossenschaft hat, ist derzeit noch nicht abzusehen.
Viöl, den 22. Februar 2024 Der Vorstand BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023der Meiereigenossenschaft eG, Viöl(eingetragen im Genossenschaftsregister Amtsgericht Flensburg unter der Nr. GnR 5 HU)A. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Auf Bauten werden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Anlagegegenstände werden linear abgeschrieben. Die mehrschichtige Nutzung der Produktionsanlage wurde bei der Bemessung der Abschreibungsbeträge berücksichtigt. Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen bei vorsichtiger Bewertung mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens in 2023 ist auf der letzten Seite dieses Anhangs dargestellt. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
Aus dem Landesprogramm Wirtschaft (LPW) 2014 - 2020 mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) hat die Genossenschaft eine Förderung in Höhe von TEUR 725 erhalten. Der dafür gebildete Sonderposten wird, beginnend mit der Inbetriebnahme der Meierei im August 2017, über die Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter (im Durchschnitt 10 Jahre) verteilt aufgelöst. In 2022 werden - wie im Vorjahr - Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von EUR 72.500,00 in den sonstigen Erträgen ausgewiesen. In den sonstigen Rückstellungen sind neben Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Jahresabschlusskosten sowie unterlassene Instandhaltungen enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 1.317 und von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 5.892 (davon von über einem Jahr und bis zu fünf Jahren: TEUR 2.906). Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignung, Globalzession sämtlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Abtretung der Rechte und Ansprüche aus Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften, Ausfallbürgschaften sowie durch die Verpfändung eines Depots besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 3.589. D. Sonstige Angaben Verbundene Unternehmen und Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen zu mindestens 20 % beteiligt:
Die Milchpool UG befindet sich seit dem 01.09.2023 in Liquidation. Finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellungen in Höhe von rd. 4,2 Mio. EUR. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Berichtsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich nicht ereignet. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen des Angriffkriegs Russlands auf die Ukraine auf die Wirtschaft im Allgemeinen und auf unsere Genossenschaft im Besonderen lassen sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Mitarbeiter Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (nach Köpfen) betrug:
Mitgliederbewegung:
Die eingezahlten Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich in 2023 um EUR 18.180,00 auf TEUR 1.188.000,00 erhöht. Die Haftsummen der verbleibenden Mitglieder belaufen zum 31. Dezember 2023 sich auf EUR 1.264.230,00. Die rückständigen, aber noch nicht fälligen Einzahlungen auf Geschäftsanteile belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 33).
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:
Mitglieder des Vorstands
Mitglieder des Aufsichtsrats
Viöl, den 22. Februar 2024 Der Vorstand gez. M.-O. Thomsen gez. J. Albertsen gez. P. D. Petersen gez. H. Carstensen gez. D. Petersen Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2023Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 223.111,34 einen Betrag in Höhe von EUR 220.000,00 in die weiteren anderen Ergebnisrücklagen einzustellen. Der danach als Bilanzgewinn verbleibende Betrag in Höhe von EUR 3.111,34 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Viöl, den 22. Februar 2024 Meiereigenossenschaft eG Der Vorstand gez. M.-O. Thomsen, Vorsitzender gez. J. Albertsen, stellv. Vorsitzender gez. P. D. Petersen gez. H. Carstensen gez. D. Petersen ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat hat sich in 2023 im Rahmen von insgesamt zwölf gemeinsam mit dem Vorstand und dem Geschäftsführer durchgeführten Sitzungen eingehend und zeitnah über die Lage und die Geschäftsentwicklung der Genossenschaft informiert. Ferner hat sich der Aufsichtsrat durch persönliche Einsichtnahme in die Bücher und Belege der Gesellschaft von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsabwicklung und des Rechnungswesens überzeugt. Der Aufsichtsrat hat sich vom Prüfungsverband über den Beginn der gesetzlichen Pflichtprüfung unterrichten lassen und sich über den Verlauf der Prüfung informiert. Der Prüfungsverband ist zur Bilanzschlusssitzung von Aufsichtsrat und Vorstand eingeladen worden und hat dort über den Jahresabschluss und das Ergebnis der Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat hat daraufhin den Jahresabschluss, einschließlich des Vorschlages des Vorstands zur Verwendung des in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinns, geprüft und in Ordnung befunden. Er empfiehlt der Generalversammlung, den Jahresabschluss in der vom Aufsichtsrat geprüften Fassung festzustellen und dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes zuzustimmen.
Viöl, den 22.02.2024 gez. Hans August Carstensen, Vorsitzender des Aufsichtsrats Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Meiereigenossenschaft eG, Viöl Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Meiereigenossenschaft eG, Viöl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meiereigenossenschaft eG, Viöl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 23. Februar 2024 DHV Genossenschaftlicher Prüfungsverband für Dienstleistung, Immobilien und Handel e.V. gez. A. Busch, Wirtschaftsprüferin gez. Dr. H.-W. Kortmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Mitgliederversammlung am 12. März 2024 festgestellt. |
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