Meiereigenossenschaft eG

Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg GnR 5 HU
Eingetragen
18.8.2006
Branche
Herstellung von MilcherzeugnissenHaltung von MilchkühenKreditinstitute des Genossenschaftssektors
Gegenstand
Die Milchverwertung auf gemeinschaftliche Rechnung und Gefahr.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dennis Petersen
seit 19.11.2021
Vorstandsmitglied
Hannes Carstensen
seit 16.4.2020
Vorstandsmitglied
Peer David Petersen
seit 23.7.2018
Vorstandsmitglied
Ulrich Lembcke
seit 11.4.2014
Prokura
Markus-Oke Thomsen
seit 23.3.2012
Vorstandsmitglied
Jürgen Albertsen
seit 23.3.2012
Vorsitzender des Vorstands

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Meiereigenossenschaft eG

Viöl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Meiereigenossenschaft eG Viöl

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung war im Geschäftsjahr 2023 durch eine schwache Konsumnachfrage auf Grund der ungünstigen Reallohnentwicklung und einer, durch den Energiepreisschock des Vorjahres ausgelösten, stagnierenden Industriekonjunktur geprägt. Auch der weiterhin anhaltende Fachkräftemangel belastete die Unternehmen. Zusätzlich sorgten die Notenbanken bei ihrem Kampf gegen die Inflation mit steigenden Zinsen für teurere Kredite, was die Wirtschaft zusätzlich belastete. Das führte zu einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent. Allerdings wird erwartet, dass auf Grund der sinkenden Inflation erste Leitzinssenkungen im neuen Jahr beschlossen werden und die Kaufkraft in den deutschen Absatzmärkten wächst. Daher wird von einer Erholung der deutschen Wirtschaft über die nächsten zwei Jahre ausgegangen.

Quelle: ifo - Institut: Konjunkturprognose Winter 2023 vom 14.12.2023

2. Branchenentwicklung

Die deutsche Milchwirtschaft operierte in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld mit unterdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum. Trotz leichter Zunahme der Arbeitslosigkeit bleibt der Personalengpass ein wachsendes Problem. Die Preise für Milchprodukte sind im Vergleich zu den historischen Höchstmarken vom Vorjahr gesunken, bleiben aber langfristig überdurchschnittlich.

Die Milchanlieferung in Deutschland ist 2023 leicht auf schätzungsweise 32,3 Mio. t. gestiegen und entsprach dem Stand von 2017. Gleichzeitig fielen die Fett- und Eiweißgehälter höher aus als im Vorjahr, wodurch sich das Rohstoffaufkommen zusätzlich erhöhte. Der Anstieg der Milchanlieferung wird allerdings nicht als Trendwende, sondern als kurzfristige Änderung betrachtet. Vor allem die hohen Milchpreise des Vorjahres und der ersten Monate des abgelaufenen Jahres haben die Landwirte ermutigt, zusätzliche Mengen zu liefern. Begünstigt wurde dies durch einen milderen Sommer, mit weniger Trockenheit und Hitze. Längerfristig wird bedingt durch zusätzliche Umweltauflagen, dem fortschreitenden Klimawandel und dem Strukturwandel in der Milchviehhaltung allerdings von einer schrumpfenden Anlieferung ausgegangen.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde 2023 mehr Geld für Milchprodukte im Lebensmitteleinzelhandel ausgegeben. Nur Butter und Mischstreichfette mussten einen Umsatzrückgang hinnehmen, wobei das vor allem auf gesunkene Preise zurückzuführen ist. Die stärksten Umsatzsteigerungen konnten Quark, Käse zur Selbstbedienung und Sahne verbuchen. Die Absatzmengen von Butter und Joghurt erlebten den deutlichsten Anstieg, Käse von der Theke und Konsummilch wurde dagegen sehr viel weniger nachgefragt.

Das Exportgeschäft konnte sich 2023 wieder verbessern. Innerhalb der ersten zehn Monate wurden bereits mehr Milchprodukte exportiert als im gesamten Vorjahreszeitraum. Dabei hat sich das Handelsvolumen von Magermilchpulver nach China nahezu verdreifacht und auch der Export in EU-Staaten hat deutlich zugenommen.

Zum Ende des Jahres 2023 präsentiert sich die Lage am Milchmarkt ausgeglichener als üblich zu dieser Zeit. Insgesamt wird von leicht steigenden Rohstoffpreisen für das Folgejahr ausgegangen. Allerdings drohen höhere Energiepreise für 2024 den Markt zu belasten. Es wird erwartet, dass mehr Rohstoffe in die Käseherstellung fließen werden, was zu einem Rückgang der Butter- und Milchpulvermengen führen wird. Durch die sich abschwächende Inflation wird von einer leicht steigenden Verbrauchernachfrage nach Milchprodukten im Jahr 2024 ausgegangen, was sich positiv auf die Preise auswirken sollte.

Quelle: ZMB Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH: "ZMB-Jahresrückblick 2023"

3. Entwicklung der Meiereigenossenschaft

Trotz gestiegener Anlieferungsmengen durch die eigenen Mitglieder ist der Gesamtumsatz, bedingt durch den starken Preisrückgang im Vergleich zum Vorjahr, gesunken. Das Werklohngeschäft wurde ebenfalls ausgebaut und intensiviert, was zu einer Vollauslastung des Werks führte. Die Meiereigenossenschaft konnte ein Jahresergebnis von TEUR 869 erzielen. Für 2024 wird von einer Verringerung des Werklohngeschäfts bei steigender eigener Anlieferung ausgegangen.

Gegen Ende des Jahres wurden bereits die ersten Investitionen für das geplante Walzenwerk der Genossenschaft getätigt. Dieses Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2025 abgeschlossen und soll langfristig die Zukunftsfähigkeit der Meiereigenossenschaft sicherstellen.

4 Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand

Der Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft als gut. Trotz gesunkener Preise war es der Genossenschaft möglich, den Auszahlungspreis im Jahresdurchschnitt oberhalb von 40 Cent zu halten und zusätzlich einen Jahresüberschuss zu erwirtschaften, der durch Thesaurierung das Eigenkapital stärken wird.

II. Darstellung der Lage der Genossenschaft

1. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft werden durch nachstehende Zahlen geprägt (Angaben in TEUR):

31.12.2023 31.12.2022
Anlagevermögen lt. Bilanz 17.191 16.436
Eigenkapital lt. Bilanz 11.100 10.233
Bankverbindlichkeiten lt. Bilanz 7.209 8.526
Bilanzsumme 22.777 25.817

Die Meiereigenossenschaft konnte ihren laufenden Zahlungs- und Tilgungsverpflichtungen jederzeit termingerecht aus dem laufenden Cashflow erfüllen.

2. Ertragslage

Das Ergebnis der vergangenen zwei Geschäftsjahre stellt sich wie folgt dar (Angaben in TEUR):

2023 2022
Bruttoverwertung (Gesamtleistung) 60.928 82.885
Betriebliche Aufwendungen -6.054 -8.706
Abschreibungen -1.438 -2.026
Nettoverwertung 53.436 72.153

Die durchschnittliche Milchgeldauszahlung der Genossenschaft bei 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß betrug 41,37 ct/kg in 2023.

III. Voraussichtliche Entwicklung (Risiko-, Chancen- und Prognosebericht)

Im Rahmen des Risikomanagementsystems werden wirtschaftliche und rechtliche Risiken durch den Geschäftsführer mit dem Vorstand zeitnah analysiert. Zum Zweck der kurzfristigen Erfolgskontrolle sowie der Erfassung des Rohstoffeingangs werden monatlich eine Rohstoffrechnung und eine Betriebsbuchführung (Produktion und Absatz nach Menge und Wert) geführt.

In regelmäßig stattfindenden Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat berichtet der Vorstand dem Aufsichtsrat jeweils aktuell über die Risikolage der Genossenschaft. Notwendige Entscheidungen können dadurch schnell getroffen werden.

Das Milchaufkommen wird sich 2024 durch den Gewinn neuer Erzeuger im Vergleich zu 2023 erhöhen. Durch die satzungsmäßige Bindung der Mitglieder (Milchlieferanten) sehen wir derzeit keine Risiken auf der Beschaffungsseite. Die Milchgeldauszahlung orientiert sich neben den entsprechenden Festlegungen der Nachbarbetriebe an der Nettoverwertung. Dem Risiko von Preisvolatilitäten kann so begegnet werden.

Produktionsrisiken wird durch vielfältige Qualitätssicherungssysteme in einem kontinuierlichen Prozess entgegengewirkt.

Ausfallrisiken aus Absatzgeschäften werden durch Kreditversicherungen minimiert.

Die Investitionen in die Erweiterung der Meierei, welche bereits 2023 begannen werden im folgenden Jahr fortgesetzt und voraussichtlich 2025 ihren Abschluss finden. Mit dem dann fertiggestellten Walzenpulverwerk wird die Genossenschaft in einen neuen Markt eintreten und sich dadurch breiter und zukunftssicherer aufstellen. Erste Anfragen möglicher Kunden wurden bereits entgegengenommen.

Auf Grund der anhaltenden Unsicherheiten der Marktgegebenheiten und der Weltwirtschaft, vor allem vor dem Hintergrund innenpolitischer Unsicherheiten und dem Krieg in der Ukraine, ist der Erzeugermilchpreis 2024 nur schwer einzuschätzen.

Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die künftige Entwicklung sind uns nicht bekannt. Welche weiteren Folgen der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine auf den Milchmarkt und damit unsere Genossenschaft hat, ist derzeit noch nicht abzusehen.

 

Viöl, den 22. Februar 2024

Der Vorstand

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen 16.666.588,95 15.910.992,10
II. Finanzanlagen 524.550,00 524.550,00
17.191.138,95 16.435.542,10
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 164.063,28 191.245,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.185.770,51 5.021.707,07
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.235.668,66 4.168.537,55
5.585.502,45 9.381.489,73
22.776.641,40 25.817.031,83

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Geschäftsguthaben 1.219.455,00 1.222.425,00
II. Gewinnrücklagen 9.657.000,00 8.325.000,00
III. Bilanzgewinn 223.111,34 685.803,01
11.099.566,34 10.233.228,01
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 271.875,00 344.375,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 248.805,64 2.772.383,45
D. VERBINDLICHKEITEN 11.156.394,42 12.467.045,37
- davon aus Steuern: EUR 12.796,42 (Vorjahr: EUR 11.191,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 602,19 (Vorjahr: EUR 1.462,21)
22.776.641,40 25.817.031,83

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 4.532.030,52 7.126.588,91
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.226.818,49 -1.014.417,02
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -238.995,67 -195.687,17
- davon für Altersversorgung: EUR 3.068,04 (Vorjahr: EUR 3.820,72)
-1.465.814,16 -1.210.104,19
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.438.258,60 -2.025.529,59
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -696.470,80 -566.601,08
5.
6. Erträge aus Beteiligungen 57,00 87,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.382,25 1.530,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -106.564,41 -133.110,31
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.529,11 -69.999,74
10. Ergebnis nach Steuern 873.890,91 3.122.861,00
11. Sonstige Steuern -4.582,58 -4.582,58
12. Jahresüberschuss 869.308,33 3.118.278,42
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.803,01 154.524,59
14. Einstellung in die Gewinnrücklagen -652.000,00 -2.587.000,00
15. Bilanzgewinn 223.111,34 685.803,01

Anhang zum 31. Dezember 2023

der Meiereigenossenschaft eG, Viöl

(eingetragen im Genossenschaftsregister Amtsgericht Flensburg unter der Nr. GnR 5 HU)

A. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Auf Bauten werden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Anlagegegenstände werden linear abgeschrieben. Die mehrschichtige Nutzung der Produktionsanlage wurde bei der Bemessung der Abschreibungsbeträge berücksichtigt.

Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen bei vorsichtiger Bewertung mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens in 2023 ist auf der letzten Seite dieses Anhangs dargestellt.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage Andere Ergebnisrücklagen
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
Anfangsbestand 1.223.000,00 1.127.000,00 7.102.000,00 4.611.000,00
Einstellung aus dem Bilanzgewinn 0,00 96.000,00 1.332.000,00 2.491.000,00
1.223.000,00 1.223.000,00 8.434.000,00 7.102.000,00

Aus dem Landesprogramm Wirtschaft (LPW) 2014 - 2020 mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) hat die Genossenschaft eine Förderung in Höhe von TEUR 725 erhalten. Der dafür gebildete Sonderposten wird, beginnend mit der Inbetriebnahme der Meierei im August 2017, über die Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter (im Durchschnitt 10 Jahre) verteilt aufgelöst. In 2022 werden - wie im Vorjahr - Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von EUR 72.500,00 in den sonstigen Erträgen ausgewiesen.

In den sonstigen Rückstellungen sind neben Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Jahresabschlusskosten sowie unterlassene Instandhaltungen enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 1.317 und von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 5.892 (davon von über einem Jahr und bis zu fünf Jahren: TEUR 2.906). Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignung, Globalzession sämtlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Abtretung der Rechte und Ansprüche aus Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften, Ausfallbürgschaften sowie durch die Verpfändung eines Depots besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 3.589.

D. Sonstige Angaben

Verbundene Unternehmen und Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen zu mindestens 20 % beteiligt:

Eigenkapital Stand 31.12.2023
Name, Sitz Anteil Haftkapital Gesamtkapital Ergebnis 31.08.2023
% EUR EUR EUR
Milchpool Viöl UG (haftungsbeschränkt), Viöl 100,0 100,00 11.691,81 -3.328,08

Die Milchpool UG befindet sich seit dem 01.09.2023 in Liquidation.

Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellungen in Höhe von rd. 4,2 Mio. EUR.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Berichtsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich nicht ereignet. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen des Angriffkriegs Russlands auf die Ukraine auf die Wirtschaft im Allgemeinen und auf unsere Genossenschaft im Besonderen lassen sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (nach Köpfen) betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte Gesamt
Kaufmännische Mitarbeiter 1 3 4
Gewerbliche Mitarbeiter 18 2 20
19 5 24

Mitgliederbewegung:

Anzahl der Mitglieder
Stand der Mitglieder am 1.1.2023 183
Mitgliederzugänge 40
Übertragungen (Abgänge) -1
Übertragungen (Zugänge) 3
Stand zum 31. Dezember 2023 225
Zum 31. Dezember 2023 ausscheidende Mitglieder 7
Zum 31. Dezember 2023 verbleibende Mitglieder 218

Die eingezahlten Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich in 2023 um EUR 18.180,00 auf TEUR 1.188.000,00 erhöht. Die Haftsummen der verbleibenden Mitglieder belaufen zum 31. Dezember 2023 sich auf EUR 1.264.230,00.

Die rückständigen, aber noch nicht fälligen Einzahlungen auf Geschäftsanteile belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 33).

EUR
Höhe des Geschäftsanteils je Anteil: 45,00
Höhe der Haftsumme je Anteil: 45,00

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

 

DHV Genossenschaftlicher Prüfungsverband

 

für Dienstleistung, Immobilien und Handel e.V.

 

Kajen 12

 

20459 Hamburg

Mitglieder des Vorstands

Markus-Oke Thomsen (Landwirt), Vorsitzender
Jürgen Albertsen (Landwirt), stellvertretender Vorsitzender,
Peer David Petersen (Landwirt),
Hannes Carstensen (Landwirt),
Dennis Petersen (Landwirt).

Mitglieder des Aufsichtsrats

Hans-August Carstensen (Landwirt), Vorsitzender,
Dirk Hansen (Landwirt), stellvertretender Vorsitzender,
Peter Heinrich Paulsen (Landwirt),
Heino Petersen (Landwirt),
Melf Carstensen (Landwirt)

 

Viöl, den 22. Februar 2024

Der Vorstand

gez. M.-O. Thomsen

gez. J. Albertsen

gez. P. D. Petersen

gez. H. Carstensen

gez. D. Petersen

Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2023

Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 223.111,34 einen Betrag in Höhe von EUR 220.000,00 in die weiteren anderen Ergebnisrücklagen einzustellen. Der danach als Bilanzgewinn verbleibende Betrag in Höhe von EUR 3.111,34 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Viöl, den 22. Februar 2024

Meiereigenossenschaft eG

Der Vorstand

gez. M.-O. Thomsen, Vorsitzender

gez. J. Albertsen, stellv. Vorsitzender

gez. P. D. Petersen

gez. H. Carstensen

gez. D. Petersen

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.684.701,27 25.009,50 1.037.531,90 0,00 11.747.242,67
Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und 8.611.157,00 0,00 1.153.780,76 0,00 9.764.937,76
Geschäftsausstattung 1.141.645,06 0,00 0,00 0,00 1.141.645,06
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.306.698,70 2.168.845,95 -2.191.312,66 0,00 2.284.231,99
22.744.202,03 2.193.855,45 0,00 0,00 24.938.057,48
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.200,00 0,00 0,00 0,00 2.200,00
Beteiligungen 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.000,00 0,00 0,00 0,00 9.000,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2.350,00 0,00 0,00 0,00 2.350,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 510.000,00 0,00 0,00 0,00 510.000,00
524.550,00 0,00 0,00 0,00 524.550,00
23.268.752,03 2.193.855,45 0,00 0,00 25.462.607,48
ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zuführungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.960.025,01 399.619,27 0,00 2.359.644,28
Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und 4.362.107,42 897.127,57 0,00 5.259.234,99
Geschäftsausstattung 511.077,50 141.511,76 0,00 652.589,26
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.833.209,93 1.438.258,60 0,00 8.271.468,53
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
6.833.209,93 1.438.258,60 0,00 8.271.468,53
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.387.598,39 8.724.676,26
Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und 4.505.702,77 4.249.049,58
Geschäftsausstattung 489.055,80 630.567,56
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.284.231,99 2.306.698,70
16.666.588,95 15.910.992,10
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.200,00 2.200,00
Beteiligungen 1.000,00 1.000,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.000,00 9.000,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2.350,00 2.350,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 510.000,00 510.000,00
524.550,00 524.550,00
17.191.138,95 16.435.542,10

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat hat sich in 2023 im Rahmen von insgesamt zwölf gemeinsam mit dem Vorstand und dem Geschäftsführer durchgeführten Sitzungen eingehend und zeitnah über die Lage und die Geschäftsentwicklung der Genossenschaft informiert.

Ferner hat sich der Aufsichtsrat durch persönliche Einsichtnahme in die Bücher und Belege der Gesellschaft von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsabwicklung und des Rechnungswesens überzeugt.

Der Aufsichtsrat hat sich vom Prüfungsverband über den Beginn der gesetzlichen Pflichtprüfung unterrichten lassen und sich über den Verlauf der Prüfung informiert. Der Prüfungsverband ist zur Bilanzschlusssitzung von Aufsichtsrat und Vorstand eingeladen worden und hat dort über den Jahresabschluss und das Ergebnis der Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat hat daraufhin den Jahresabschluss, einschließlich des Vorschlages des Vorstands zur Verwendung des in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinns, geprüft und in Ordnung befunden.

Er empfiehlt der Generalversammlung, den Jahresabschluss in der vom Aufsichtsrat geprüften Fassung festzustellen und dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes zuzustimmen.

 

Viöl, den 22.02.2024

gez. Hans August Carstensen, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Meiereigenossenschaft eG, Viöl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Meiereigenossenschaft eG, Viöl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meiereigenossenschaft eG, Viöl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in Verbindung mit der auf diese verweisenden handelsrechtlichen Vorschriften für eingetragene Genossenschaften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Die Abschlussprüfung ist gleichwohl ihrem Wesen nach keine Unterschlagungsprüfung, d.h. sie ist nicht primär darauf ausgerichtet, Untreuehandlungen, Unterschlagungen oder ähnliche Sachverhalte aufzudecken. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 23. Februar 2024

DHV Genossenschaftlicher Prüfungsverband für Dienstleistung, Immobilien und Handel e.V.

gez. A. Busch, Wirtschaftsprüferin

gez. Dr. H.-W. Kortmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Mitgliederversammlung am 12. März 2024 festgestellt.

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