Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 86442
Eingetragen
13.1.2016
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie das Angebot von Managementleistungen und Beratungsleistungen gegenüber Unternehmen, insbesondere im Bereich der Konzernleitung und der Finanzierung, ferner die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von Sensorensystemen, Sicherheitsprodukten und -systemen sowie verwandten Produkten und technische Beratungsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Konrad Forthaus
seit 11.12.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
FRABA B.V.
90.00%
FRABA GmbHEigenbeteiligung
10.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
FRABA B.V.
Germany
90.00%
FRABA GmbH
Germany
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FRABA GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Die FRABA GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft im FRABA Konzern, im Wesentlichen zuständig für den europäischen Raum. Das Kerngeschäft ist der Vertrieb von Sensorsystemen und verwandten Produkten sowie technischen Beratungsleistungen. Darüber hinaus ist die FRABA GmbH zuständig für die Entwicklung von diesen technologisch avancierten Produkten.

Branchensituation und wesentliche Vorgänge

Der monatliche Auftragseingang im Wirtschaftszweig Maschinenbau, der Hauptabnehmer der Produkte der FRABA Marke POSITAL, schwankte laut des Statistischen Bundesamtes Deutschland im Jahr 2023 zwischen 73,5 und 99,2 (2021=100,0).

Referenz:

https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?sequenz=tabelleErgebnis&selectionname=42151-0005&sachmerkmal=WZ08Y2&sachschluessel=WZ08-28&sachmerkmal2=WERT03&sachschluessel2=WERTORG,X13JDKSB#abreadcrumb

FRABA GmbH konnte sich dieser negativen Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage nicht entziehen. Dementsprechend waren auch die finanziellen Ergebnisse im Jahr 2023 nicht wie geplant.

Eine zweite, wesentliche Entwicklung im Jahre 2023 war die Verschmelzung der 100 %igen Tochtergesellschaft CENTITECH GmbH in Aachen auf die FRABA GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2023. Damit sind Forschung und Entwicklung Aktivitäten nun völlig in die FRABA GmbH integriert.

Für einen sinnvollen Vergleich mit 2023 wurde sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung eine Spalte hinzugefügt, in der die kombinierten Jahreszahlen ("konsolidiert") der FRABA GmbH und der CENTITECH GmbH für das Jahr 2022 aufgeführt werden.

Umsatzentwicklung

Aus Sicht der einzelnen Marken stellt sich die Entwicklung der Umsätze wie folgt dar (2022: inklusive der Ergebnisse der ehemaligen CENTITECH GmbH):

Wachstum in % 2023 EUR'000 2022 EUR'000
VITECTOR (2022: 5 Monate) * - - 4.443
POSITAL 26,9 28.055 22.101
Umsatz an verbundenen Unternehmen (2.3) 6.363 6.516
4,1 34.418 33.060

Zum 1. Juni 2022 verkaufte die FRABA Gruppe den Geschäftsbereich VITECTOR. Dementsprechend gab es nach dem 31. Mai 2022 keinen Umsatz mehr im Bereich VITECTOR.

Wie aus der Tabelle hervorgeht, wurde der Verlust des Geschäftszweiges VITECTOR kompensiert durch höhere POSITAL Verkäufe im Jahr 2023.

Produktion und Beschaffung

Die FRABA GmbH bezieht für Ihre Marke POSITAL die fertigen Produkte von der niederländischen Muttergesellschaft, der FRABA B.V. und Ihre Schwestergesellschaft POSITAL B.V. Aus diesem Grund wird an dieser Stelle nicht weiter auf die Produktion und Beschaffung eingegangen.

Investitionen

Die Investitionen der Gruppe werden von der FRABA B.V. gesteuert. Im Jahr 2023 wurden bei der FRABA GmbH ca. 562 TEUR investiert, hauptsächlich in technische Anlagen und Maschinen, während die jährliche Abschreibung ca. 429 TEUR betrug. Insgesamt stieg das Anlagenvermögen von 2.070 TEUR in 2022 ("konsolidiert") auf 2.151TEUR im Jahr 2023.

Finanzierung

Die Finanzierungsstrategie obliegt in der Gruppe der FRABA B.V. Die FRABA GmbH ist Mitglied des Cashpools bei der FRABA B.V. bei der UniCredit Bank (HypoVereinsbank). Plangemäß wurden Finanz- und sonstige Verbindlichkeiten im Jahre 2023 getilgt, womit die Verschuldung der FRABA GmbH weiterhin reduziert wurde (2023 im Vergleich zu 2022 "konsolidiert").

Team

Im Jahre 2023 hat die FRABA GmbH ca. 84 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und Praktikanten) beschäftigt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Wesentliche Vorgänge, neben der Verschmelzung der CENTITECH GmbH, mit einem erheblichen Einfluss auf die Bilanz im Jahre 2023 waren:

- Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden plangemäß verringert von TEUR 875 ("konsolidiert") im Jahr 2022 auf TEUR 375 im Jahr 2023.

- Ein Jahresüberschuss nach Steuern von ca. 488 TEUR, womit eine Rendite auf das Eigenkapital von ca. 10,3% erzielt wurde. Das Eigenkapital verbesserte sich damit von TEUR 4.741 im Jahr 2022 auf 5.229 im Jahr 2023.

- Die Bilanzsumme erhöhte sich von TEUR 5.599 im Jahr 2022 auf TEUR 12.609 im Jahr 2023 durch die Verschmelzung der CENTITECH GmbH und geänderte interne Zahlungsabläufe. Eine Verrechnung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und mit gegenläufig höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Jahre 2024 geplant.

- Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) sank von 66,3% ("konsolidiert") im Jahre 2022 auf 41,5% im Jahre 2023, in wesentlichen durch die erhöhte Bilanzsumme.

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2023 2022 Änderung ("konsolidiert")
Referenz TEUR TEUR TEUR
Gesamtleistung (Umsatz plus Änderung Bestand an fertigen-und unfertigen Erzeugnissen und andere aktivierte Eigenleistung) 1 34.520 33.180 1.340
Sonstige betriebliche Erträge 2 394 1.299 (905)
Materialaufwand 3 (25.022) (24.747) (275)
Personalaufwand (6.486) (5.979) (506)
Abschreibungen (451) (413) (38)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (2.253) (2.405) 152
Operatives Ergebnis 702 935 (233)
Finanzerträge 204 223 (19)
Finanzaufwand (211) (201) (10)
Ergebnis vor Steuern 695 957 (262)
Steuern vom Ertrag und sonstige Steuern 4 (207) (164) (43)
Jahresergebnis 488 793 (305)

1. Die Gesamtleistung hat sich um ca. TEUR 1.340 bzw. 4,0% im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

2. Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im Jahr 2022 stark angestiegen als Folge von Subventionen auf bestimmte F&E Projekte für die Jahre 2021 und 2022.

3. Der Materialaufwand belief sich auf 72,5% der Gesamtleistung im Jahr 2023 gegenüber 74,6% im Jahr 2022.

4. Die effektive Steuerlast auf das Ergebnis vor Steuern war mit 29,8% im Jahre 2023 und 17,1% im Jahre 2022 relativ niedrig. Eine wichtige Ursache dafür ist die Steuerbefreiung der F&E Subventionen.

Chancen

Kurzfristig sind die Chancen für größeres Wachstum im Vertrieb von Sensoren und Entwicklungsdienstleistungen eher beschränkt durch die zögerliche Entwicklung der wesentlichen Absatzmärkte der FRABA GmbH in 2024.

Langfristig bleibt die Aussicht für die FRABA GmbH mit Ihrer Marke POSITAL auf Grund der individuellen Chancen positiv. Die Investitionen der letzten Jahre in neue Technologien, Produktdiversifikationen und Vertriebsmöglichkeiten ermöglichen vor allem bei der Marke POSITAL viele Chancen in vielversprechenden neuen und bestehenden Märkten.

Risiken

Die FRABA GmbH ist für einige Geschäftsfunktionen stark abhängig von verbundenen Unternehmen, die damit wiederum wesentlichen Einfluss auf die Zukunftsentwicklung haben. Insbesondere die folgenden, zentral im Konzern angesiedelten Funktionen haben einen wesentlichen Einfluss auf das operative Geschäft der FRABA GmbH:

Beschaffung der fertigen Produkte;

Absatz von R&D- und Produktionsdienstleistungen;

Cash Pooling und Finanzierung.

Die FRABA GmbH hat eine garantierte Allgemeinkostenrendite. Damit sind die Höhe der Allgemeinkosten und das Zinsergebnis entscheidend für die Höhe des jährlichen Gewinns vor Steuern.

Spezifischen Risiken der FRABA GmbH sind u.a.:

- Die Gesellschaft steht weltweit im internen Wettbewerb mit den anderen Vertriebsgesellschaften genügend Ressourcen finanziert zu bekommen, um möglichst viele Chancen wahrnehmen zu können.

- Es besteht ein Haftungsrisiko aus der Mitgliedschaft im Cashpool- und einem Rahmenkreditvertrag der FRABA B.V..

- Aus der Mehrwertsteuerprüfung für die Jahre 2012 bis 2014 ist für die FRABA Gruppe ein Zinsrisiko auf abzuführende Umsatzsteuer entstanden. Wir sind zuversichtlich, dieses Thema unter Wahrung der FRABA Interessen zu beenden.

Voraussichtliche Entwicklung

Kumulierter Auftragseingang von externen Dritten (exklusive Entwicklungsarbeiten) bis zum 30. September 2024 war mit TEUR 17.239 erheblich niedriger im Vergleich zu 2023 (TEUR 19.736). Der Umsatz an externe Dritte bis zum 30. September 2024 sank damit von ca. TEUR 22.414 (YTD 2023) auf TEUR 18.933 zurück. Für das volle Jahr 2024 wird mit einem Nettoumsatz zwischen TEUR 28.000 und TEUR 29.400 an externe Dritte gerechnet.

Es wird geplant, dass die FRABA GmbH im Jahre 2024 einen Teil ihres Anlagenvermögens an ein verbundenes Unternehmen verkauft. Der Einfluss dieser geplanten Transaktion ist im Moment noch nicht abzuschätzen.

Der Umsatz an verbundene Unternehmen für Entwicklungsdienstleistungen und Produktion in Aachen, ist im Jahr 2024 negativ geprägt durch die Umstellung von "Contract-Manufacturing" auf "Toll-Manufacturing" ab den 1.1.2024, womit der Umsatz keine Rohmaterialien mehr enthält. Zweitens führt eine Kostensenkung der Allgemeinkosten im Jahre 2024 zu einer niedrigeren Weiterbelastung dieser Kosten an die Muttergesellschaft.

Insgesamt wird sich damit der Umsatz an verbundene Unternehmen reduzieren im Jahre 2024, wenn er nicht kompensiert wird durch den Verkauf des Anlagenvermögens und Lagerpositionen.

Die negativen Verkaufsergebnisse wurden abgefedert mit Kosteneinsparungen auf voller Breite. Für einen erheblichen Teil der Belegschaft wurde Kurzarbeit (auf 80%) angemeldet. Weiterhin wurden die Lohn- und Gehaltsanpassungen für Januar 2024 vorerst verschoben. Außerdem wurden allgemeine Kostensenkungsmaßnahmen durchgeführt.

Da FRABA GmbH eine garantierte Allgemeinkostenrendite erhält, führt der Umsatzzurückgang nicht zu einem Verlust. Es wird ein Gewinn vor Steuern zwischen TEUR 600 und TEUR 800 (exklusive Einfluss von dem möglichen Verkauf des Anlagenvermögens) für das volle Jahr 2024 erwartet.

Es wird darüber hinaus geplant, dass die Muttergesellschaft oder eine weitere niederländische Konzerngesellschaft den Verkauf und die Lieferung der Produkte an Endkunden von FRABA GmbH ab Anfang 2025 übernimmt. Diese Änderung sollte unmittelbar keine Folgen haben für die Mitarbeiterzahl und/oder die Rendite des Unternehmens.

 

Köln, den 28. Oktober 2024

Christian Leeser, Geschäftsführer

Jörg Paulus, Geschäftsführer

Dr. Martin Forthaus, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023 -

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022 31.12.2022 (konsolidiert)
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.011,00 17.038,00 27.435,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.228.219,00 557.410,00 1.160.318,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.495,00 35.941,00 213.015,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 745.152,81 0,00 655.301,93
2.121.866,81 593.351,00 2.028.634,93
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 12.579,88 38.144,47 12.579,88
2.151.457,69 648.533,47 2.068.649,81
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 281.475,78 0,00 574.568,71
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 16.495,93 0,00 20.856,89
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 314,72 0,00 1.128,43
4. Geleistete Anzahlungen 6.120,00 0,00 10.227,01
304.406,43 0,00 606.781,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.424,72 87.131,10 108.058,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.002.903,01 4.076.061,01 3.209.576,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.105.910,03 769.556,90 1.143.707,23
10.139.237,76 4.932.749,01 4.461.342,96
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 521,17 1.532,00 2.285,84
10.444.165,36 4.934.281,01 5.070.409,84
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.960,84 16.258,10 16.436,83
12.608.583,89 5.599.072,58 7.155.496,48

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022 31.12.2022 (konsolidiert)
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 312.078,00 312.078,00 312.078,00
Eigene Anteile -31.207,00 -31.207,00 -31.207,00
Ausgegebenes Kapital 280.871,00 280.871,00 280.871,00
II. Kapitalrücklage 716.181,88 716.181,88 716.181,88
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00 3.023,00
IV. Gewinnvortrag 3.744.152,04 2.951.650,56 2.951.650,56
V. Jahresüberschuss 488.232,38 792.501,48 792.501,48
5.229.437,30 4.741.204,92 4.744.227,92
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 217.728,00 237.458,00 237.458,00
(-). Steuerrückstellungen 0,00 31.856,76 31.856,76
2. Sonstige Rückstellungen 392.929,71 284.594,17 448.296,46
610.657,71 553.908,93 717.611,22
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 375.323,88 0,00 875.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 280.873,23 96.067,63 571.230,16
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.765.987,34 0,00 868,29
4. Sonstige Verbindlichkeiten 346.304,43 207.891,10 246.558,89
- davon aus Steuern:333.416,58 € (Vorjahr:153.922,08 €)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 7.972,27 € (Vorjahr:14.771,39 €)
6.768.488,88 303.958,73 1.693.657,34
12.608.583,89 5.599.072,58 7.155.496,48

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 2022 2022 (konsolidiert)
1. Rohergebnis 9.891.604,86 5.182.841,23 9.732.317,92
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.426.300,77 -2.117.469,42 -4.903.850,42
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.059.169,02 -6.485.469,79 -532.330,83 -1.076.059,68
- davon für Altersversorgung: 1.272,29 € (Vorjahr: 54.104,04 €)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -451.180,99 -176.758,99 -413.388,62
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.253.303,31 -1.832.694,50 -2.404.622,12
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 204.212,60 245.416,00 222.465,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: 204.212,60 € (Vorjahr: 245.416,00 €)
6. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages erhaltene Gewinne 0,00 343.327,34 0,00
- davon Erträge aus von Organgesellschaften abgeführten Steuerumlagen: 0,00 € (Vorjahr: 114.905,62 €)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -211.068,12 -155.964,62 -200.495,88
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: 4.019,00 € (Vorjahr: 4.554,00 €)
- davon an verbundene Unternehmen: 104.462,91 € (Vorjahr: 123.974,59 €)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -204.329,90 -162.859,73 -162.859,73
9. Ergebnis nach Steuern 490.465,35 793.506,48 793.506,47
10. Sonstige Steuern -2.232,97 -1.005,00 -1.005,00
11. Jahresüberschuss 488.232,38 792.501,48 792.501,47

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Die FRABA GmbH mit Sitz in Köln ist beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 86442 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Währungsumrechnung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs.

Die Vergleichbarkeit der Zahlen mit dem Vorjahresabschluss ist aus folgendem Grund nicht gegeben:

Mit notariellem Vertrag vom 7. März 2023 (UVZ-Nr. 715/2023 H) von Notar Dr. Marc Hermanns wurde die hundertprozentige Tochtergesellschaft CENTITECH GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die FRABA GmbH verschmolzen. Zur Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen wurde eine dritte Spalte in Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung hinzugefügt. Diese enthält die konsolidierten Vorjahreswerte der beteiligten Gesellschaften.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten/Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - nach Abzug der kumulierten planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf das bewegliche Sachanlagevermögen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen nach der linearen Methode.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit EUR 8.995.660,51 (Vorjahr: EUR 3.125.894,94 ) die Gesellschafterin.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Bankguthaben und andere liquide Mittel sind ebenfalls mit dem Nominalwert angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen.

Der Nennbetrag der eigenen Anteile von EUR 31.207 wird offen vom Posten "gezeichnetes Kapital" abgesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

durchschnittlicher Marktzins von 1,82% (10-Jahresdurchschnitt) für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben wurde

Sterbetafeln nach Prof. Klaus Heubeck "Heubeck Richttafeln 2018 G".

Rententrends bzw. weitere Trendannahmen sind grundsätzlich nicht in die Bewertung mit eingeflossen.

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zum durchschnittlichen Marktzins von 1,74 % (7-Jahresdurchschnitt) beträgt EUR 1.220.

Sonstige Rückstellungen:

31.12.2023
TEUR
Personal 298,6
Abschlusserstellung und -prüfung 35,0
Ausstehende Rechnungen 48,3
Archivierung 11,0
392,9

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt.

Art der Verbindlichkeit Zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. grösser 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 96,1 96,1 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 207,9 207,9 0,0 0,0
Summe 304,0 304,0 0,0 0,0
Art der Verbindlichkeit Zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. grösser 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 375.0 375,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 280.9 280,9 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 5.766,0 5.766,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 346,6 346,6 0,0 0,0
Summe 6.768,5 6.768,5 0,0 0,0

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit üblichen Eigentumsvorbehalten gesichert.

III. Sonstige Angaben

Konsolidierung

Die FRABA GmbH wird in den Konzernabschluss des FRABA B.V., Heerlen/Niederlande, einbezogen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister unter der Registernummer 14106278 eingetragen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen - soweit sie nicht bereits in der Bilanz als Schulden ausgewiesen sind - betragen ca. TEUR 795.

Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen im Rahmen der gesamtschuldnerischen Haftung für einen Kreditvertrag von TEUR 1.000, einem MoneyMarket-Line Vertrag in Höhe von insgesamt TEUR 7.000 und einer Rahmenkreditlinie von TEUR 1.000 der Muttergesellschaft mit jeweils mit einem weiteren verbundenen Unternehmen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da keine Anzeichen erkennbar sind, dass die Muttergesellschaft Ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann.

Angaben zum Anteilsbesitz:

Gesellschaft Anteil am Nominalkapital Währung Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
%
CONISTICS Sp.z o.o., Slubice / Polen 100,00 PLN 45.779.804 1.033.721
(4,345715 PLN/EUR) (EUR) 10.534.470 237.871

Gesellschaftsorgane und verbundene Unternehmen

Name ausgeübter Beruf
Geschäftsführer Christian Leeser President FRABA B.V.
Geschäftsführer Jörg Paulus Leiter Posital EU
Geschäftsführer Dr. Martin Forthaus Leiter Codormo AM/EU

Mitarbeiter

Die Belegschaft betrug im Jahresdurchschnitt 84 Angestellte. Davon waren 50 in der Entwicklung, 4 in der Produktion, 6 im Qualitätsmanagement und 24 im Vertrieb tätig. Darüber hinaus werden gelegentlich Aushilfen (Studenten, Praktikanten) im geringen Umfang beschäftigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den Gewinnvortrag und den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Wir verweisen wir auf den Paragraphen "Voraussichtliche Entwicklung" im Lagebericht der Gesellschaft.

 

Köln, den 28. Oktober 2024

Christian Leeser, Geschäftsführer

Jörg Paulus, Geschäftsführer

Dr. Martin Forthaus, Geschäftsführer

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023 Zugang aus Verschmelzung Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.320.291,98 87.956,31 0,00 10.551,40 0,00 1.397.696,89
1.320.291,98 87.956,31 0,00 10.551,40 0,00 1.397.696,89
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.406.583,01 970.476,47 135.779,01 50.035,58 279.684,42 2.742.487,33
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.263.844,76 701.718,96 53.799,56 73.111,55 0,00 1.946.251,73
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 655.301,93 394.548,98 25.013,68 -279.684,42 745.152,81
2.670.427,77 2.327.497,36 584.127,55 148.160,81 0,00 5.433.891,87
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 38.144,47 -25.564,59 0,00 0,00 0,00 12.579,88
4.028.864,22 2.389.889,08 584.127,55 158.712,21 0,00 6.844.168,64
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang aus Verschmelzung Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.303.253,98 77.559,31 10.418,00 10.545,40 1.380.685,89
1.303.253,98 77.559,31 10.418,00 10.545,40 1.380.685,89
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 849.173,01 367.568,47 328.125,43 30.598,58 1.514.268,33
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.227.903,76 523.630,96 112.637,56 66.415,55 1.797.756,73
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.077.076,77 891.199,43 440.762,99 97.014,13 3.312.025,06
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.380.330,75 968.758,74 451.180,99 107.559,53 4.692.710,95
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.011,00 17.038,00
17.011,00 17.038,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.228.219,00 557.410,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.495,00 35.941,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 745.152,81 0,00
2.121.866,81 593.351,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 12.579,88 38.144,47
2.151.457,69 648.533,47

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FRABA GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FRABA GmbH, Köln, − bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden − geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen − beabsichtigten oder unbeabsichtigten − falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen − beabsichtigten oder unbeabsichtigten − falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher − beabsichtigter oder unbeabsichtigter − falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 28. Oktober 2024

DIPL.-KFM. HANS M. KLEIN + PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Matthias Klein, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2023

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 22.11.2024 festgestellt.

Das Ergebnis wurde mit Beschluss am gleichen Tag auf neue Rechnung vorgetragen.

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