Metallum Metal Trading GmbH

Alter Hellweg 33, 44379 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 13486
Vorher
Dietiker Immobilien GmbHWilhelm Raven Euro-Metall GmbHMETALLUM Metal Trading GmbH
Eingetragen
12.1.1999
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Immobiliengeschäfte aller Art wie Erwerb, Verwaltung, Vermietung und Veräusserung von Grundeigentum, Erstellung und Planung von Bauten als Bauherr. Handel mit Roh- und Altmetallen und ähnlichen Waren einschließlich des Im- und Exports sowie die Vermittlung derartiger Geschäfte.Handel, Lagerung und Bearbeitung von metallischen und metallhaltigen Abfällen einschließlich Imund Exports. Entsorgung von metallischen und metallhaltigen Abfällen zur Verwertung oder Beseitigung. Alle Arten von Dienstleistungen im Zusammenhang mit metallischen und metallhaltigen Abfällen und Rohstoffen sowie Elektronikschrott.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kamill Kowalski
seit 12.2.2026
Geschäftsführer
Kilian Schwaiger
seit 12.2.2026
Geschäftsführer
Tobias Maier
seit 11.7.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Sven Lück
seit 25.4.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Thommen Group AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thommen Group AG
Switzerland
1.073.900 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metallum Metal Trading GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Feststellung des Jahresabschlusses 2023 und Ergebnisverwendung 2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.394,65 98.394,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.337.022,41 3.389.673,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 150.374,00 53.888,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 974.416,00 1.031.080,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 249.494,00 4.711.306,41 108.670,00 4.583.311,41
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
4.809.702,06 4.681.707,06
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Waren 21.659.000,00 21.522.000,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 21.659.000,00 453.081,80 21.975.081,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.115.521,98 8.260.933,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.258,31 1.246.661,22
3. Sonstige Vermögensgegenstände 88.355,70 7.211.135,99 128.018,24 9.635.612,93
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.700.103,00 2.244.306,88
31.570.238,99 33.855.001,61
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.500,00 1.795,00
36.381.441,05 38.538.503,67

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.073.900,00 1.073.900,00
II. Kapitalrücklage 9.107.025,89 9.034.223,31
III. Verlustvortrag -2.556.245,55 -5.463.643,21
IV. Jahresüberschuss 321.096,70 2.980.200,24
7.945.777,04 7.624.680,34
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.159.298,95 855.328,00
2. Sonstige Rückstellungen 822.537,30 1.981.836,25 485.000,00 1.340.328,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.002.861,98 7.134.501,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.381.978,04 22.368.052,09
3. Sonstige Verbindlichkeiten 68.987,74 70.941,40
davon aus Steuern EUR 51.610,29 (Vorjahr: EUR 53.821,70)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 8.898,72 (Vorjahr: EUR 9.030,91) 26.453.827,76 29.573.495,33
36.381.441,05 38.538.503,67

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 221.004.914,50 292.184.762,05
2. Sonstige betriebliche Erträge 405.559,69 3.464.339,51
davon aus Währungsumrechnung EUR 101.649,94 (Vorjahr: EUR 3.089.362,69)
3. Materialaufwand 221.410.474,19 295.649.101,56
Aufwendungen für bezogene Waren 212.443.129,14 282.407.302,30
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.018.175,79 2.722.372,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 645.689,51 615.195,70
davon für Altersversorgung EUR 149.145,40 (Vorjahr: EUR 121.677,82) 3.663.865,30 3.337.567,97
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 465.136,32 450.215,15
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.244.845,08 4.980.639,48
davon aus Währungsumrechnung EUR 612.226,40 (Vorjahr: EUR 2.129.084,84)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.322,33 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 7.322,33 (Vorjahr: EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 974.498,66 636.268,11
davon an verbundene Unternehmen EUR 974.712,03 (Vorjahr: EUR 631.059,98)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 305.225,32 856.908,31
10. Ergebnis nach Steuern 321.096,70 2.980.200,24
11. Jahresüberschuss 321.096,70 2.980.200,24

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Metallum Metal Trading GmbH, Dortmund, (Amtsgericht Dortmund, HRB 13486) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz ist nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und sofern sie der Abnutzung unterliegen, über einen Zeitraum zwischen drei und fünf Jahren linear abgeschrieben.

Für die Posten des Sachanlagevermögens gelten folgende Regelungen:

Die Fabrikgebäude einschließlich Einrichtungen werden mit den zulässigen Sätzen über neun bis fünfzig Jahre linear abgeschrieben.

Die technischen Anlagen und Maschinen werden über einen Zeitraum zwischen fünf und zwanzig Jahren linear abgeschrieben.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über eine Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren linear abgeschrieben.

Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zuschreibungen werden erforderlichenfalls durchgeführt.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten. Generell wird zur Bewertung des Vorratsvermögens gemäß § 240 Abs. 4 HGB das gewogene Durchschnittswertverfahren angewandt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger ist als die ursprünglichen Anschaffungskosten. Als solche werden die Wiederbeschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist zusätzlich durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert aktiviert.

Eigenkapital

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen nach § 272 HGB.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei sonstigen Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Zum 31.12.2023 errechnen sich künftige Steuerentlastungen saldiert aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz im Wesentlichen bei den sonstigen Rückstellungen. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 33,0% zugrunde. Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, werden zum 31.12.2023 keine aktiven latenten Steuern angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag berücksichtigt worden.

Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oderhöher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Mit nahestehenden Personen und Unternehmen sind Geschäfte nur zu marktüblichen Konditionen zustande gekommen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer für die einzelnen Posten des Anlagevermögens vorgenommen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 72 resultierte aus einer Korrektur des Verlustvortrages, welche aus dem Verschmelzungsvorgang der DI-Metall Holding Deutschland Holding GmbH auf die Gesellschaft zum 17. November 2021 zurückzuführen ist.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Verpflichtungen sowie sonstige ausstehende Kosten.

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis 1 Jahr über 1 Jahr mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.003 6.003 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.382 12.761 7.621 0
Sonstige Verbindlichkeiten 69 69 0 0
26.454 18.833 7.621 0
davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2022 bis 1 Jahr über 1 Jahr mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.135 7.135 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.368 14.747 7.621 0
Sonstige Verbindlichkeiten 71 71 0 0
29.574 21.953 7.621 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 134) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 20.260 (Vorjahr: TEUR 22.234) Darlehensverbindlichkeiten (sonstige Verbindlichkeiten).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse nach geografischen Märkten sind wie folgt:

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Deutschland 56% 54%
EU 21% 16%
Asien 23% 30%
100% 100%

Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen setzen sich wie folgt zusammen:

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Handelsgeschäft 196.309 226.261
Kupferpositions-Sicherungsgeschäft 24.696 65.924
221.005 292.185

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 34).

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Michael Planger, Oberhausen (Geschäftsführer Metallum Metal Trading GmbH)

Michael Rascher, Mülheim an der Ruhr (Geschäftsführer Metallum Metal Trading GmbH) bis 19. Dezember 2023

Tobias Maier, Freiburg, (COO Thommen Group AG)

Jodok Huber, Bergdietikon/Schweiz (COO Thommen Group AG, Schweiz) bis 30. Juni 2023

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet die Gesellschaft unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB, da nur zwei Geschäftsführer bei der Gesellschaft Gehalt beziehen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte neben der Geschäftsführung in 2023 durchschnittlich 42 Angestellte. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Die Mitarbeiterzahl gliedert sich wie folgt:

2023 Anzahl
Kaufmännische Angestellte 18
Gewerbliche Angestellte 24
42

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Miet-, Pacht-, Leasing- und ähnlichen Verträgen bestehen in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 140) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 70) mit einer Restlaufzeit zwischen einem bis fünf Jahren. In Form von Bestellobligo für Waren bestanden zum Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von TEUR 11.280 (Vorjahr: TEUR 14.200) sowie für das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 0).

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Thommen Group AG, Zug, Schweiz einbezogen. Für die Offenlegung dieser Konzernabschlüsse gibt es keine gesetzlichen Vorschriften. Wir weisen hiermit auf die Nichtoffenlegung der Konzernabschlüsse hin.

Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Der Fortbestand der Gesellschaft ist jedoch von der unveränderten finanziellen Unterstützung durch die Gruppe abhängig.

Abschlussprüferhonorar

Als berechnetes Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr ergibt sich gemäß § 285 Nr. 17 HGB:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 24
Steuerberatungsleistungen 7
Sonstige Leistungen 9
40

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 321.096,70 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens werden folgende Beteiligungen i. S. d. § 271 Abs. 1 HGB ausgewiesen:

Beteiligung Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis 2023
% TEUR TEUR
Inland
Metallum Stainless GmbH, Hanau 100 53 127

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Dortmund, den 30. April 2024

Tobias Maier, Geschäftsführer

Michael Planger, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugang Umbuchung Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.698,44 0,00 0,00 0,00 125.698,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 311.430,25 0,00 0,00 0,00 311.430,25
437.128,69 0,00 0,00 0,00 437.128,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.809.101,47 0,00 0,00 0,00 6.809.101,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 264.673,00 11.950,00 108.670,00 0,00 385.293,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.128.593,04 360.664,32 0,00 109.031,12 4.380.226,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 108.670,00 249.494,00 -108.670,00 0,00 249.494,00
11.311.037,51 622.108,32 0,00 109.031,12 11.824.114,71
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00 0,00 0,00 1,00
Gesamt 11.748.167,20 622.108,32 0,00 109.031,12 12.261.244,40
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.303,79 0,00 0,00 27.303,79
2. Geschäfts- oder Firmenwert 311.430,25 0,00 0,00 311.430,25
338.734,04 0,00 0,00 338.734,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.425.859,06 46.220,00 0,00 3.472.079,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 210.785,00 24.134,00 0,00 234.919,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.091.082,04 394.782,32 80.054,12 3.405.810,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.727.726,10 465.136,32 80.054,12 7.112.808,30
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 7.066.460,14 465.136,32 80.054,12 7.451.542,34
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.394,65 98.394,65
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
98.394,65 98.394,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.337.022,41 3.389.673,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 150.374,00 53.888,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 974.416,00 1.031.080,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 249.494,00 108.670,00
4.711.306,41 4.583.311,41
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
Gesamt 4.809.702,06 4.681.707,06

Lagebericht 2023

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Metallum Metal Trading GmbH ist ein international tätiges NE-Metallhandelsunternehmen und unterhält Metallläger an den Standorten Dortmund und Velbert.

Die Kernkompetenz der Gesellschaft liegt im Sammeln und Aufbereiten von NE- Metallen und metallhaltigen Abfällen. Die Gesellschaft gehört zum Kreis der im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Thommen Group AG (Schweiz), einbezogenen Gesellschaften.

Zu unseren Kunden zählen Halbzeugwerke, Schmelzwerke, Industrieunternehmen sowie andere NE-Handelsunternehmen.

Die Metallum Metal Trading GmbH ist geprüfter Entsorgungsfachbetrieb und ISO 9001 / 14001 / 45001, sowie "end-of-waste" (gem. EU 715/2013) zertifiziertes Unternehmen. Das interne Kontrollsystem (IKS) der Firma ist mittels Handbuch geregelt. Zuständigkeiten und Kompetenzen sind hier ebenso festgehalten wie firmeninterne Abläufe.

2. Zweigniederlassungen

Das Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Dortmund unverändert über eine inländische Zweigniederlassung in Velbert. Insgesamt beschäftigten wir 2023 im Schnitt 42 Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich über das abgelaufene Jahr hinweg nicht verbessert. Die weltweite Industriekonjunktur schwächelt weiterhin, was letztlich auch die deutsche Wirtschaft in eine anhaltende Stagnation führt.

Die wachsende Anzahl Krisenherde in der Welt drücken spürbar auf die Konjunkturentwicklung. Die Stimmung in der deutschen Industrie tendiert eher zu verhaltenem Zweckoptimismus, denn zu wirklicher Aufbruchsstimmung, die anhaltenden Probleme selbst lösen zu können. Die zuletzt spürbar rückläufige Inflation sorgte für einen etwas optimistischeren Blick auf die Geschäftsentwicklung - gleichzeitig dürfte sich die Investitionsentwicklung auf Grund ungünstigerer Finanzierungsbedingungen, als auch durch Rücknahme staatlicher Subventionen (z. B. der Umweltprämie) weiter abschwächen.

Gestörte Lieferketten, ein sich weiter verschärfender Fachkräftemangel, sowie nach wie vor hohe und im internationalen Wettbewerb nicht darstellbare Energiepreise und Besteuerung belasten die Unternehmen weiterhin. Die bereits erfolgten und noch zu erwartenden, hohen Lohnabschlüsse quer durch alles Branchen werden den Kostendruck zudem weiter erhöhen. Dazu kommt ein hoher Bürokratieaufwand, welcher mit immer weiteren Auflagen (Stichwort Lieferkettengesetz) die Unternehmen belastet.

Die aktuell eher rückläufige Inflation lässt sowohl die Unternehmen als auch die privaten Haushalte etwas optimistischer auf die nächsten Monate blicken.

Branchenbezogene Rahmenbedingung

Der im abgelaufenen Jahr spürbar rückläufige Trend in der Industrieproduktion setzt sich auch ins neue Jahr fort. Die verfügbaren Volumina an Industrieausschuss und damit der Schrottmengen im Markt sind weiter rückläufig. Einher gehend damit ist jedoch auch die Nachfrage an Ausgangsmaterial für die Produktion insbesondere bei den Halbzeugwerken und Kupferproduzenten eher verhalten.

Der Kostendruck - insbesondere im internationalen Wettbewerb - auf die Unternehmen wird weiter zunehmen. Rohstoffe und Energie bleiben teuer, was zu immer verfeinerten Produktionsabläufen mit immer weniger Ausschuss führt. Auch hierdurch gelangt immer weniger Recyclingmaterial in Umlauf.

Die Exportbeschränkungen von "Abfall" gen China führen nach wie vor zu erhöhtem Aufwand und Mehrkosten. Die Anforderungen der chinesischen Behörden sind nur mit erheblichem Mehraufwand zu erfüllen, wie z. B. die Sortierung der Materialen vor Verladung und aufwendiges Kommissionieren für den Seetransport.

Der Aluminium- / Sekundärbereich ist bedingt durch die anhaltende Krise und die zunehmende Umstellung auf Elektromobilität in der Automobilindustrie weiterhin unter Druck. Die schwächelnde Bauwirtschaft trägt ihr Übriges dazu bei.

2. Geschäftsverlauf

Die Metallum Metal Trading GmbH blickt trotz der schwierigen Rahmenbedingungen auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurück.

Der Jahresüberschuss ist von TEUR 2.980 auf TEUR 321 um 89 % zurückgegangen - jedoch handelt es sich hierbei weitgehend um eine Normalisierung des zu erwartenden Überschusses nach den Wertaufholungen im Bereich der Vorrätebewertung in den Vorjahren.

Das primäre Ziel des abgelaufenen Wirtschaftsjahres, die Erhöhung der Handelstonnagen konnte nicht erreicht werden. Die Gesamttonnage lag nochmals 8 % unter der des Vorjahres.

Die Margen / MT gerieten ebenfalls weiter unter Druck und lagen rund 5 % unter dem Vorjahresniveau.

3. Lage

a) Ertragslage

Der Geschäftsverlauf 2023 entspricht weitgehend den eher verhaltenen Erwartungen. Die genannten Rahmenbedingungen belasten nach wie vor die Gesamtbranche und damit das Tagesgeschäft und auch den Geschäftsverlauf.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 292.185 auf TEUR 221.005 um 24 % gesunken.

Der Warenaufwand sank reziprok zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr von TEUR 282.407 auf TEUR 212.443 um 25 %.

Die Rückgänge resultieren hauptsächlich aus der Minderung der Handelstonnage und der Mindermarge / MT.

Aufgrund der Margenrückgänge sowie Normalisierungseffekten im Bereich der Vorratsbewertung bzw. der Wertaufholung der Vorjahre ist der Rohertrag um 12 % gesunken.

Die Personalkosten sind von TEUR 3.338 auf TEUR 3.664 um 10 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 4.981 auf TEUR 3.245 um 35 % gesunken.

Die durchschnittliche Marge pro Megatonne lag rund 5 % unter dem Vorjahresniveau.

Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.980 auf TEUR 321 um 89 % reduziert.

b) Finanz- und Vermögenslage

Das Vorratsvermögen ist durch die konzerninterne Finanzierung gedeckt.

Der Wert der vorgehaltenen Vorräte entsprach zum Bilanzstichtag mit TEUR 21.659 nahezu dem des Vorjahresniveau von TEUR 21.522.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich von TEUR 9.636 um 25 % auf TEUR 7.211 gegenüber dem Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich von TEUR 7.135 auf TEUR 6.003 um 16%. Ebenso verminderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 9 % von TEUR 22.368 auf TEUR 20.382.

Konsequentes und effektives Debitorenmanagement sorgt für eine Minimierung der ausstehenden Rechnungen und somit für einen raschen Rückfluss liquider Mittel.

Die Gesellschaft ist fremdfinanziert.

Die Finanzverbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, insbesondere der Thommen Services AG, Kaiseraugust, Schweiz.

Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Liquide Mittel stehen der Gesellschaft über die konzerninterne Finanzierung ausreichend zur Verfügung. Wir werden daher auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Der Geschäftsverlauf 2023 entspricht weitgehend den eher verhaltenen Prognosen.

Die sich bereits Ende 2022 abzeichnenden Schwierigkeiten im produzierenden Gewerbe und der Baubranche schlugen sich wie erwartet in der Geschäftsentwicklung - insbesondere der Handelstonnage nieder. Die weltweite Wirtschaftskrise und damit einhergehend eine eher zurückhaltende Nachfrage taten ihr übrigens. Der erzielte Jahresüberschuss liegt sicherlich im Rahmen des Erwarteten - jedoch blieben sowohl die erzielte Handelstonnage als auch die Margenentwicklung weiter hinter den Erwartungen zurück.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir in erster Linie die Kennzahlen der Handelstonnage, sowie die hiermit erzielten Margen heran.

Hinsichtlich der Erläuterung dieser Kennzahl verweisen wir auf die Ertragslage 1.

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Auf dem Gebiet der Entsorgung sind wir äußerst erfahren, zertifiziert und umweltbewusst. Anfallende Rückstände und Abfälle entsorgen wir gemäß den gesetzlichen Vorschriften und erteilten Genehmigungen.

Wir betreiben engagierten und nachhaltigen Umweltschutz. So tragen wir durch die Verfügbarkeit von Sekundär-Rohstoffen dazu bei, dass natürliche Rohstoffreserven geschont werden. Unsere vorbeugenden, systematischen Maßnahmen dienen alle dem Zweck, Umweltbeeinträchtigungen weitestgehend zu begrenzen und Un- und Störfälle zu vermeiden. Wir halten uns zudem streng an die gesetzlichen Bestimmungen sowie behördliche Anordnungen. In umweltschutzrechtlichen Fragen arbeiten wir eng mit den Behörden, anderen Firmen und der Öffentlichkeit zusammen. Wir tun auf diese Weise unser Möglichstes für den Schutz von Mensch und Natur. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren ziehen wir das Ergebnis aus der Zertifizierung heran.

1 Kapitel 3. a)

Weiterhin gehen wir davon aus, dass die Ergebnisse aus künftigen Zertifizierungen positiv ausfallen.

III. Prognosebericht

Wir rechnen 2024 mit einer stagnierenden Geschäftsentwicklung auf Niveau des abgelaufenen Wirtschaftsjahres. Primäres Ziel für das Jahr 2024 wird sein, die Handelstonnagen des abgelaufenen Jahres mindestens zu halten mit entsprechend positiven Margen.

Die Absätze des produzierenden Gewerbes in Deutschland, sowie auch im europäischen Ausland sind nach wie vor rückläufig. Zudem befindet sich die Baubranche in einer längerfristigen Krise. Die Nachfrage nach Rohstoffen folgt erfahrungsgemäß dieser Entwicklung, wobei die Nachfrage nach Kupferschrotten auf Grund des weiterhin forcierten Ausbaus erneuerbarer Energien weiterhin hoch sein wird. Hier werden sicherlich eher die auf dem Markt verfügbaren Mengen Motor oder Hemmnis sein. In der Automobilindustrie zeichnet sich ein zunehmender Rückgang der Verkaufs- und Zulassungszahlen - insbesondere im Bereich der Elektromobilität ab.

Eine signifikante Erholung des Exports gen Asien sehen wir nach wie vor nicht. Die chinesische Wirtschaft schwächelt weiterhin, die Angst eines Einbruchs der lange boomenden Immobilienwirtschaft hemmt den lokalen Markt. Dementsprechend verhalten gestaltet sich die derzeitige Nachfrage nach Rohstoffen. Die anhaltenden politischen Spannungen und Differenzen zwischen China und den USA tragen ihr Übriges dazu bei.

Im Industriekundensegment hinterlassen die hohen Energiekosten zunehmend ihre Spuren. Die Produktionsvolumen sind spürbar rückläufig - die ersten, langjährig im Markt tätigen Unternehmen haben die Produktion bereits komplett eingestellt. Wir erwarten hier auf dem derzeitigen Niveau weiter Marktbereinigungen.

Unsere Prognose für 2024 basiert auf der oben beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Liquide Mittel stehen der Gesellschaft weiterhin über die konzerninterne Finanzierung ausreichend zur Verfügung. Wir werden daher auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken

Die NE - Metallpreise verharren unter leichten, marktüblichen Schwankungen weiter auf hohem Niveau. Einen signifikanten Nachfragerückgang im "roten" Marktsegment, sprich Kupfer- und Kupferlegierungen, sehen wir trotz der schwieriger werdenden Rahmenbedingungen nicht. Steigende Investitionen in umweltfreundliche Technologien, anhaltende Bekenntnisse der Industriestaaten zu mehr Wachstum und verstärktem Kampf gegen den Klimawandel werden ohne die hierfür erforderlichen Rohstoffe nicht umsetzbar sein. Im Sekundärmetallsegment (Aluminium / Zink etc.) zeigen sich verstärkt die Auswirkungen der schwächelnden Produktion im Automotivbereich, die sich verschärfende Krise in der Bauwirtschaft, sowie die Belastung durch immer höhere Kosten - insbesondere der Energiekosten.

Weitere Risiken sehen wir im nach wie vor vorherrschenden Fachkräftemangel.

Branchenspezifische Risiken sehen wir mit Ausnahme der beschriebenen, allgemeinen Risiken daher derzeit nicht.

Allgemeine Risiken des Metallhandels liegen in der Börsennotierung der NE-Metalle. Um die Risiken der schwankenden Metallpreise zu kompensieren, ist das IKS des Unternehmens auf eine ständige und fortlaufende Vertrags- und Metallpositionskontrolle hin ausgerichtet. Des Weiteren erfolgen entsprechende Absicherungsgeschäfte der Metallposition über die LME London.

Zum Schutz vor größeren Forderungsausfällen besteht eine Warenkreditversicherung.

Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes, Risiko liegt in der Erfüllung bzw. Nichterfüllung von Vertragsverpflichtungen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Metallum Metal Trading GmbH ist als bankenunabhängige Gesellschaft finanziell über die bestehende Konzernfinanzierung ausreichend mit liquiden Mitteln ausgestattet. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

Mit dem Metallhandelsgeschäft einhergehende Devisenrisiken werden durch ein konsequentes Devisenhedging ausgeschlossen.

Die Gesellschaft wird überwiegend durch das in den Ausführungen zur Finanz- und Vermögenslage beschriebene und von der Thommen Services AG ausgereichte Darlehen finanziert. Der Fortbestand der Gesellschaft ist von der unveränderten finanziellen Unterstützung durch die Gruppe abhängig.

2. Chancenbericht

Im NE-Handelssegment sehen wir uns nach wie vor als etabliert und gut aufgestellt.

Im Industriekundengeschäft sehen wir noch sehr großes Potential zusätzliche Menge zu generieren durch aktive und aggressive Neuakquise.

Zusätzliche Marktsegmente im europäischen Ausland konnten durch örtliche Präsenz entwickelt werden mit entsprechenden Mengenzuflüssen. Dies gilt es weiter zu forcieren und auszubauen.

Durch bereits getätigte und zukunftsorientierte Investitionen tragen wir aktiv zur Bewältigung der verschärften Exportanforderungen bei und sind zuversichtlich, hier wieder höhere Absatzmengen generieren zu können.

3. Gesamtaussage

Trotz der vielen negativen Entwicklungen sowohl global als auch lokal sind wir zuversichtlich, gangbare Lösungen zu finden unsere Deckungsbeiträge zu erwirtschaften.

Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Der Fortbestand der Gesellschaft ist jedoch von der unveränderten finanziellen Unterstützung durch die Gruppe abhängig.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Ausfallrisiken von ausstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zusätzlich durch eine Warenkreditversicherung gemindert.

Verträge in Fremdwährung werden bei Vertragsabschluss entsprechend den Devisenwerten gegen Euro ausgehedged; das mit den Devisen verbundene Währungsrisiko wird damit ausgeschlossen. Unsere Devisenposition ist jederzeit ausgeglichen.

Das mit schwankenden LME Notierungen einhergehende Risiko bei unfixierten (unbepreisten) Verträgen wird durch eine konsequente Absicherung der Metallposition über entsprechende Sicherungsein- u. - verkäufe an der LME unterbunden.

 

Dortmund, den 30. April 2024

Michael Planger, Geschäftsführer

Tobias Maier, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Metallum Metal Trading GmbH, Dortmund

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Metallum Metal Trading GmbH, Dortmund - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallum Metal Trading GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, 30. April 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Königshoven, Wirtschaftsprüfer

Jarosch, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses 2023 und Ergebnisverwendung 2023

Der Jahresabschluss per 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 9. Juli 2024 festgestellt worden.

Entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung beschloss die Gesellschafterversammlung vom 9. Juli 2024 den Jahresüberschuss 2023 wie folgt zu verwenden:

Vortrag auf neue Rechnung EUR 321.096,70

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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