Geis Bischoff Logistics GmbH

Am Kalkofen 4, 95119 Naila, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 2834
Vorher
Bischoff international GmbHBischoff International GmbH
Eingetragen
22.7.1996
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungPaket- und Expressdienste
Gegenstand
Durchführung von logistischen Leistungen, Warehousing und die Übernahme speditioneller Aufgaben, weiterhin die systemorientierte und industrielle Erbringung von logistischen Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
René Seipel
seit 29.5.2024
Prokura
Jörg Rotthowe
seit 26.10.2023
Geschäftsführer
Jochen Geis
seit 20.1.2021
Geschäftsführer
Hans-Wolfgang Geis
seit 20.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100000
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
3.85%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bischoff International GmbH

Naila

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Geschäftsergebnisses 2011

Der Güterverkehr in Deutschland ist im Jahr 2011 deutlich gewachsen: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das Transportaufkommen im Jahr 2011 voraussichtlich um 6,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 4,3 Milliarden Tonnen. Dies ist die höchste Steigerung gegenüber einem Vorjahr seit dem Jahr 1994 (damals + 7,5 % gegenüber 1993). Zum Wachstum trugen der Straßen- und Eisenbahnverkehr sowie die Seeschifffahrt und der Luftverkehr bei; dagegen verbuchten die Binnenschifffahrt und der Transport von Rohöl in Rohrleitungen Verluste.

Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hatte mit 77,5 % der Beförderungsmenge der Straßengüterverkehr. Auf der Straße wurden - nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung - im vergangenen Jahr knapp 3,4 Milliarden Tonnen und damit 7,7 % mehr befördert als im Jahr 2010. Das ist die höchste Wachstumsrate aller Verkehrsbereiche.

(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Die Bischoff International GmbH war in 2011 überwiegend im nationalen und europäischen Straßengüterverkehr tätig. Wir bieten unseren Kunden flächendeckende Stück- und Sammelgutverkehre in Deutschland und ganz Europa. Wir kooperieren dabei mit leistungsfähigen Partnern wie IDS und SDV und setzen auf zertifizierte Qualität und fest definierte Leistungsstandards.

Der Schutz unserer Umwelt ist für uns ein grundsätzliches Unternehmensziel.Im Bewußtsein, dass unsere wirtschaftlichen Ziele auf Dauer nur durch äußerst schonenden Umgang mit der Umwelt erreichbar sind, ist die ökologische Nutzung von Rohstoffen ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenspolitik.

Das Geschäftsjahr 2011 war für die Bischoff International GmbH ein erfolgreiches Jahr. Das geplante Ergebnis konnte erreicht werden.

Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Umsatz von 58,8 Mio € erzielt (Vj: 58,5 Mio €).

Das Unternehmen konnte 2011 einen Jahresüberschuss von 1,2 Mio € erzielen (Vj: 1,1 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich von 1,9 % im Vorjahr auf nun 2,1 %.

Der vereinfachte cashflow aus Jahresergebnis und Abschreibungen beträgt im Geschäftsjahr 2.609,0 T€.

Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 140T€ (VJ: 17 T€) Die Abschreibungen werden grundsätzlich linear nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen aus der Geis-Gruppe. Sowohl die Finanzierung als auch die Liquidität der Gesellschaft sehen wir aus diesem Grund auch in der Zukunft als gegeben an.

Unsere Liquidität war deshalb während des gesamten Geschäftsjahres sichergestellt. Hier nehmen wir an einem cash-pooling teil. Wir waren jederzeit in der Lage Verpflichtungen pünktlich nachzukommen. Möglichkeiten zur Skontierung wurden genutzt.

II. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage ist geordnet. Wir betrachten die uns von verbundenen Unternehmen zur Verfügung gestellten Finanzmittel unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten als langfristig. Eine fristenkongruente Refinanzierung unseres Anlagevermögens sehen wir somit als gesichert an.

Der Personalbestand hat sich im Jahre 2011 um 3 Mitarbeiter reduziert. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter erhöhten sich um 150 T€

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Risikobericht

Einkäufer logistischer Dienstleistungen (Verlader) erwarten 2012 aufgrund konjunktureller Eintrübungen zwar weniger Wachstum, aber keine Rezession. Der Güterverkehr wird 2012 mindestens das gleiche Transportaufkommen wie im sehr guten Geschäftsjahr 2011 erreichen, in einigen Segmenten sogar an-steigen. Es wird erwartet, dass die Verfügbarkeit von Laderaum weitgehend gleichbleibt oder abnimmt und die Transportpreise im nächsten Jahr steigen. Und: Der Kombinierte Verkehr Schiene-Straße ist für viele Verlader eine günstige Alternative zum Lkw. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME),

Nach der Umfrage rechnen ca. 56 Prozent der Unternehmen damit, dass das Transportaufkommen bezogen auf den gesamten Transportmarkt auch im Jahr 2012 noch steigt, 34 Prozent erwarten vergleichbare Mengen wie in diesem Jahr, nur knapp 10 Prozent rechnen mit sinkendem Aufkommen. Insofern ist auch das Jahr 2012 noch mit durchaus positiven Erwartungen verbunden. Interessant ist die unterschiedliche Einschätzung von Verladern und Transport- und Logistikdienstleistern. Während die Verlader mehrheitlich von einem Transportwachstum aus-gehen (61,6 Prozent), erwarten dies nur 38,6 Prozent der befragten Transport- und Logistikdienstleister.

(Quelle: BME-Umfrage zum "Transportmarkt 2012")

Die Entwicklung für 2012 läßt sich aber nur schwer abschätzen. Sie hängt auch von der Reaktion der Kapitalmärkte auf die Maßnahmen zur Bewältigung der Schuldenproblematik in den USA und Europa ab. Sollte sich insgesamt wieder eine Beruhigung einstellen, so würden die wirtschaftlichen Rahmen-daten intakt bleiben, auch wenn die deutsche Wirtschaft an Dynmik verliert. Dagegen würde ein weltweiter wirtschaftlicher Einbruch die Transportbranche aufgrund ihrer hohen Konjunkturreagibilität besonders hart treffen.

(Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG)

Auf der Beschaffungsseite sind wir von der Entwicklung der Dieselpreise abhängig, die im Berichtszeitraum stark angestiegen sind. Wir erwarten hier eher weitere Preissteigerungen. Auch die Kostenbelastungen durch die Straßenmaut nehmen weiter zu. Unsere Ertragslage wird maßgeblich dadurch geprägt werden, inwieweit wir diese Kosten an unsere Kunden weitergeben können.

Durch moderne Controlling-Verfahren identifizieren wir potentielle Risiken frühzeitig, um ihnen im Rahmen von definierten Prozessen zu begegnen. Wir haben ein ausgefeiltes Forderungsmanagement, das den vereinbarten Eingang der Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gewährleistet. Ein erheblicher Teil unserer Forderungen ist zudem gegen Ausfall versichert

Zinsänderungsrisiken begegnen wir durch den Abschluß entsprechender Sicherungsgeschäfte. Fremdwährungsrisiken bestehen nur in sehr geringem Umfang.

Im Konzernverbund sind wir gut mit eigenen Mitteln ausgestattet. Wir verfügen

über das know-how und gut ausgebildete Mitarbeiter, um unseren Kunden

umfassende Dienstleistungen anbieten zu können. Die Konzentrationsprozesse am Markt werden verstärkt kleinere Anbieter mit dünner Kapitaldecke und begrenztem Angebot erfassen.

Alle uns bekannten Risiken sind nach heutigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt.

Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.

II. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Für die Jahre 2012 und 2013 erwarten wir ähnliche Ergebnisse wie 2011.

Sofern unser Lagebericht in Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht grundsätzlich Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse

C. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Naila, 05. März 2012

Joachim Fink

Klaus Stäblein

Andreas Weinrich

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 3.836.041,23 5.080.460,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.578.057,00 4.862.902,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.578.057,00 4.862.902,00
II. Sachanlagen 89.423,00 48.997,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.423,00 48.997,00
III. Finanzanlagen 168.561,23 168.561,23
1. sonstige Finanzanlagen 168.561,23 168.561,23
B. Umlaufvermögen 4.494.980,35 5.025.567,13
I. Vorräte 5.155,65 3.761,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.488.888,50 5.014.430,38
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 459.001,13 649.200,98
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.029.887,37 4.365.229,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.398,52 4.998,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 936,20 7.374,87
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 252.472,50 1.477.328,47
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.583.494,08 11.583.355,83

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Bilanzverlust 303.601,69 1.528.457,66
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 252.472,50 1.477.328,47
B. Rückstellungen 652.456,74 545.844,28
C. Verbindlichkeiten 7.931.037,34 11.037.511,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 830.942,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 830.942,64
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.363.962,52 7.615.088,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.963.962,52 1.480.347,09
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.567.074,82 2.591.480,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.567.074,82 2.591.480,02
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.583.494,08 11.583.355,83

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 14.263.868,96 13.531.949,39
2. Personalaufwand 6.732.842,80 6.583.166,74
a) Löhne und Gehälter 5.589.608,41 5.413.393,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.143.234,39 1.169.773,55
3. Abschreibungen 1.384.106,87 1.501.497,78
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.384.106,87 1.501.497,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.364.778,00 3.752.517,41
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 1.178,83 398,04
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.196,51 1.408,23
davon aus verbundenen Unternehmen 4.859,58 1.364,99
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 405.421,62 573.998,18
davon an verbundene Unternehmen 372.058,15 489.418,86
davon aus Abzinsung 5.986,00 5.149,00
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.381.916,18 1.122.177,51
8. außerordentliche Aufwendungen 0,00 10.897,00
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften BILMOG 0,00 10.897,00
9. außerordentliches Ergebnis 0,00 -10.897,00
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 154.328,47 27.059,88
11. sonstige Steuern 2.731,74 3.557,20
12. Jahresüberschuss 1.224.855,97 1.080.663,43

Ergebnisverwendung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
12. Jahresüberschuss 1.224.855,97 1.080.663,43
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.528.457,66 2.609.121,09
14. Bilanzverlust 303.601,69 1.528.457,66

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Bischoff International GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu den Vorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit Euro 459.001,13. Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 459.001,13.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit Euro 5.363.962,52. Darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 505.891,61.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 54.533,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf den Kundenstamm wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Euro 131.253,00 vorgenommen.

Planmäßige Verteilung des Kundenstamms

Der entgeltlich erworbene Kundenstamm wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 8 Jahren festgelegt.

Angaben zum Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von Euro 51.129,19 entspricht einem Betrag in Höhe von DM 100.000. Es wurde noch nicht auf Euro umgestellt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 5,14%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,50%
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2005 G

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen nicht bilanzierte Geschäfte in Form von Leasing-, Miet- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEuro 1.318 .

In den Verpflichtungen aus nicht bilanzierten Geschäften sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 899 enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Verlustvortrag

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In den Bilanzverlust wurde ein Verlustvortrag von Euro 1.528.457,66 einbezogen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:

Joachim Fink, Speditionskaufmann

Klaus Stäblein, Speditionskaufmann

Andreas Weinrich, Diplom-Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden TEuro 187 gewährt.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Alleiniger Gesellschafter am Bilanzstichtag war die Geis Beteiligungs-GmbH. Gegenüber der Gesellschafterin bestanden keine Rechte und Pflichten.

Konzernzugehörigkeit

Die Bischoff International GmbH wird in den Konzernabschluss der Geis Holding GmbH & Co. KG, Bad Neustadt a. d. Saale einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Die Geis Holding GmbH & Co. KG stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 90
Angestellte 146
leitende Angestellte 2

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 239.

Am Bilanzstichtag waren 243 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt (Vorjahr: 242).

 

Naila, 05. März 2012

Joachim Fink

Klaus Stäblein

Andreas Weinrich

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungs-
kosten 01.01.2011
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2011
Euro
Buchwert 31.12.2011
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.079,86 0,00 0,00 12.079,86 0,00 0,00
Kundenstamm 10.780.546,68 31.727,60 0,00 7.234.217,28 3.578.057,00 1.316.572,60
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 10.792.626,54 31.727,60 0,00 7.246.297,14 3.578.057,00 1.316.572,60
Sachanlagen            
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 360.372,06 107.960,27 27.104,72 351.804,61 89.423,00 67.534,27
Summe Sachanlagen 360.372,06 107.960,27 27.104,72 351.804,61 89.423,00 67.534,27
Finanzanlagen            
sonstige Ausleihungen 168.561,23 0,00 0,00 0,00 168.561,23 0,00
Summe Finanzanlagen 168.561,23 0,00 0,00 0,00 168.561,23 0,00
Summe Anlagevermögen 11.321.559,83 139.687,87 27.104,72 7.598.101,75 3.836.041,23 1.384.106,87

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.03.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bischoff International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bad Neustadt a. d. Saale, 05. März 2012

Dr. Reese, Beckmann + Riechwald GmbH & Co. KG
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Beckmann, Wirtschaftsprüfer

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