Themis Gesellschaft für Schutz und Sicherheit mbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Reetz seit 15.4.2014 | Geschäftsführer |
Ute Dr. Mareck seit 16.7.2012 | Prokura |
Volker Mehlig seit 15.1.2009 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Cell GmbHFreiberg/SachsenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Jahr 2006der Deutsche Cell GmbHRahmenbedingungenIn der Öffentlichkeit wird der sich vollziehende Klimawandel und die sich daraus ergebende Notwendigkeit zu einer energiepolitischen Wende hin zu regenerativen Energien immer stärker thematisiert. Damit wächst das positive Image und das Interesse an der Photovoltaik-Branche in der Bevölkerung, aber auch bei Investoren. Die Nachfrage nach PV-Systemen erhöht sich entsprechend nach wie vor stetig. Die weltweite Produktion von hochwertigem Silizium als Rohstoff für Solarwafer, -zellen und -module hinkt dieser anhaltenden Entwicklung allerdings hinterher. In der Folge übertrifft die Nachfrage nach Solarzellen ebenfalls deutlich das Angebot. Weltweit, insbesondere in Asien, werden deshalb die Fertigungskapazitäten zur Herstellung von Solarzellen ausgebaut. Die Unterversorgung an Silizium-Rohstoff führt jedoch bei einigen Wettbewerbern zu einer schlechten Auslastung der Produktionskapazitäten, bis hin zum Stillstand ganzer Produktionsstrassen. Demgegenüber konnte die Deutsche Cell GmbH aufgrund ihrer langfristigen Lieferoptionen, insbesondere innerhalb des SolarWorld-Konzerns, die Produktionskapazitäten voll auslasten. Im Jahr 2006 betrug die Produktion 72 MWp. InvestitionenDer Ausbau der Fertigung in der Produktionsebene 2 (DCE2) von 30 MWp/a auf 60 MWp/a, welcher sich in 2005 durch Insolvenz eines Anlagenlieferanten stark verzögert hatte, konnte in 2006 erfolgreich abgeschlossen werden. Der mit M+W Zander bereits am 23.09.2004 vereinbarte "Ausbau und Anlagenerweiterungsvertrag" wurde abgeschlossen, alle Anlagen wurden abgenommen. Inklusive Nachträge belief sich diese Investitionsmaßnahme auf ein Volumen von 12,4 Mio EUR, wovon in 2006 Restzahlungen in Höhe von 1,43 Mio EUR erfolgten. Zentrales Ereignis im Jahr 2006 war die Errichtung einer zweiten Fertigungslinie in der Produktionsebene 1 (DCE1) mit einer Nominalkapazität von zusätzlichen 100 MWp/a. Dies machte auch den Neubau der Abwasserbehandlungsanlage notwendig (Gebäude DS 401), welche auf einem von der Deutschen Solar AG erworbenen Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zum Produktionsgebäude DS 400 errichtet wurde. Der sehr ambitionierte Zeitplan konnte aufgrund des engagierten Einsatzes der Mitarbeiter umgesetzt und 97 % aller Anlagen konnten noch in 2006 abgenommen werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen im Geschäftsjahr 2006 betrug 34,9 Mio. EUR und wurde aus dem Cash-Flow der Gesellschaft zusammen mit dem strukturierten Finanzierungsvertrag vom 11.03.2005 unter Federführung der IKB gedeckt. Die Kontokorrent-Linie in Höhe von 16 Mio. EUR wurde mit 5 Mio. EUR in Anspruch genommen (Stand 31.12.2006) und kann ansonsten weiterhin abgerufen werden. Produktion und TechnologieAnfang des Jahres 2006 wurde die Produktion durch den Verzug der für 2005 geplanten Erweiterung DCE2 stark behindert. Erst ab dem zweiten Halbjahr konnten hier planmäßige Produktionszahlen erreicht werden, nachdem in einer konzertierten Aktion unserer Ingenieure mit dem Anlagenlieferanten die spät gelieferten Siebdrucklinien ertüchtigt wurden. Im vierten Quartal erfolgte die Inbetriebnahme der neuen Fertigungslinie DCE1 erfreulich positiv, wodurch die Plan-Untererfüllung des ersten Halbjahres teilweise ausgeglichen werden konnte. Insgesamt wurden 58 MWp polykristalline und 14 MWp monokristalline Silizium-Solarzellen gefertigt. Mit Inbetriebnahme der Produktionslinie DCE1 fällt die Deutsche Cell GmbH unter die Grundpflichten der 12. BImschV (Störfallverordnung). Dementsprechend erfolgte der Aufbau eines Anlagensicherheitsmanagementsystems, was zum störungsfreien Betrieb beiträgt. Des Weiteren befindet sich die Deutsche Cell GmbH in der Aufbauphase eines Umweltmanagementsystems nach ISO 1400. Planmäßig wurde im vierten Quartal die Reduzierung der Waferdicke weiter vorangetrieben. Sowohl die monokristallinen Silizium-Solarzellen im Format 125 mm Kantenlänge, als auch die polykristallinen Silizium-Solarzellen im Format 156 mm Kantenlänge werden jetzt aus 210 µm dicken Wafern anstatt wie bisher aus 240 µm dicken Wafern gefertigt. Mit der damit verbundenen Einsparung von Rohstoffkosten setzen wir unser Ziel der kontinuierlichen Kostenreduktion sukzessive um. Mit der Inbetriebnahme der zweiten Fertigungslinie wurde das entwickelte Produkt DCT156 (texturierte polykristalline Silizium-Solarzellen) erfolgreich in die Produktion eingeführt. Die neue Technologie ermöglicht Solarzellen mit einem optisch homogeneren Erscheinungsbild und deutlich höherer elektrischer Leistung. Damit stärken wir unsere Marktposition mit einem extrem wettbewerbsfähigen Qualitätsprodukt. Unsere monokristallinen Solarzellen DCM125 entwickelten sich in 2006 zu einem Prime-Produkt am Markt. Mit Wirkungsgraden über 17 % fertigt die Deutsche Cell GmbH die weltweit beste Silizium-Solarzelle in Standardtechnologie. Entsprechend positiv ist die Resonanz bei unseren Kunden. Absatz und ErtragslageDer Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2006 im Vergleich zu den Vorjahren mit 62,7 Mio. EUR (2004) bzw. 62,2 Mio. EUR (2005) auf 134,8 Mio. EUR, und damit um über 100 %, gesteigert werden. Die Deutsche Cell GmbH schließt das Geschäftsjahr (nach HGB) mit einem EBIT von 25,9 Mio. EUR ab. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit vor Steuern beträgt 24,2 Mio EUR. MitarbeiterDie Zahl der Beschäftigten stieg zum 31.12.2006 um 15 auf 88 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 5 geringfügig Beschäftigte. Damit wurde den wachsenden Anforderungen in Produktion, Technik und Entwicklung maßvoll Rechnung getragen. Unterstützt wurde die Produktion zusätzlich durch 75 Leiharbeitskräfte (Stichtag 31.12.2006). Diese stellten in der schwer planbaren Ausbau- und Erweiterungsphase die Produktivität mit einem Höchstmaß an Flexibilität sicher. So konnte kurzfristig reagiert werden, wenn Anlagen während der Inbetriebnahme Auslastungstests oder umgekehrt Nachbesserungen unterzogen werden mussten. Schwerpunkt des Einsatzes der zusätzlichen Leiharbeitskräfte war die manuelle Überbrückung von noch nicht funktionierenden vollautomatischen Handhabungs- oder Transportsystemen. Im Zuge der Überarbeitung der Organisationsstruktur gaben die Geschäftsführer die kommissarische Leitung der Bereiche Verwaltung bzw. Produktion ab. Zum Verwaltungsleiter wurde Herr Ehrmann, bislang Assistent der Geschäftsführung, ernannt. Für die Produktionsleitung konnte mit Herrn Kubitz eine erfahrene Führungskraft aus der Elektronikindustrie gewonnen werden. Der Bereich Technik wurde um zwei Ingenieure für Facility- bzw. Automatisierungstechnik verstärkt. Im Bereich Technologie unterstützen zusätzlich vier Technologen bzw. Techniker die Prozessoptimierung und Produktentwicklung. Insbesondere in den beiden letzt genannten Bereichen macht sich eine Verknappung entsprechend qualifizierter und erfahrener Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die aktive Personalentwicklung wird deshalb weiter verstärkt. Der Krankenstand lag kumuliert bei 2,43 % und damit deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Chancen und Risiken zukünftiger EntwicklungIm Jahr 2007 sind alle Produktionserweiterungen zunächst abgeschlossen und die Produktivität wird eine Konsolidierung erfahren. Um die Produktivität in der Fertigung weiter zu verbessern, sind technische Änderungen an zwei Siebdrucklinien für das erste Halbjahr geplant. Durch die Einbindung in den vertikal integrierten SolarWorld-Konzern unterliegt die Gesellschaft keinen nennenswerten Ausfall- und Preisänderungsrisiken. Insbesondere die Versorgung mit Wafern ist über Lieferungen durch die Deutsche Solar AG gesichert. Liquiditätsrisiken werden nur im allgemeinen Produktionsausfallrisiko gesehen.
gez. Dr. Ralf Lüdemann, Geschäftsführer Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006Deutsche Cell GmbH, Freiberg/SachsenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006Deutsche Cell GmbH, Freiberg/Sachsen
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006Deutsche Cell GmbH, Freiberg/SachsenI. AllgemeinDer Jahresabschluss der Deutsche Cell GmbH entspricht in Ansatz und Bewertung den gesetzlichen Grundlagen. Die Aufstellung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gliederung ist gemäß § 265 Abs. 5 erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich entsprechend § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie werden im Anhang erläutert. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bilanziert. Zugänge zu Sachanlagen werden linear , bewegliche Anlagegüter werden im Rahmen der Regelung des § 7 Abs. 2 Satz 3 EStG degressiv abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Unter den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe grundsätzlich mit den fortgeschriebenen Anschaffungskosten und die Erzeugnisse mit ihren jeweiligen Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibungen. Niedrigere Marktpreise, verminderte Verwertbarkeit sowie das allgemeine Vorratsrisiko werden durch Abschreibungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Abschläge wegen erkennbarer Ausfälle berücksichtigt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen enthält die noch nicht ertragswirksam gewordenen Zuwendungen. Er wird kongruent zur Abschreibung der geförderten Wirtschaftsgüter aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. dem höheren Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Buchungstag oder mit dem niedrigerem Kurs (Forderungen) bzw. höheren Kurs (Verbindlichkeiten) am Bilanzstichtag bewertet. IV. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen
2. Vorräte
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt zum 31. Dezember 2006 TEUR 15.300 (Vorjahr: TEUR 8.000). Durch die einzige Gesellschafterin, die SolarWorld AG, Bonn, wurde im Jahr 2006 beschlossen, das Stammkapital um TEUR 7.300 zu erhöhen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte zum 19. Dezember 2006. 5. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen Der Sonderposten (EUR 14.274.025) enthält Beträge, die im Rahmen des regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms des Freistaates Sachsen (EUR 7.249.811) und des Investitionszulagengesetzes (EUR 7.024.214) gewährt wurden. 6. Sonstige Rückstellungen Die wesentlichsten Posten innerhalb der sonstigen Rückstellungen (EUR 1.498.755) sind die Rückstellungen, für Personalaufwendungen (EUR 1.026.627) und für Reklamationen (EUR 250.000). 7. Verbindlichkeiten
8. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Gesellschaft hat zur Finanzierung des Ausbaues der Zellfertigung Kredite unter der Konsortialführung durch die IKB, Düsseldorf, aufgenommen. Zum Stichtag belaufen sich die Verbindlichkeiten auf TEUR 32.508. Im Berichtsjahr wurden Darlehen in Höhe von TEUR 27.000 gezogen und um TEUR 8.856 getilgt. Die Laufzeit des Kreditvertrages endet am 31. Dezember 2012. 9. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 8.320.459 (Vorjahr: EUR 14.512.578). Der Betrag betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen (Vorjahr: EUR 5.722,582). 10. Sonstige Verbindlichkeiten
11. Haftungsverhältnisse Für die Verbindlichkeiten der Solar Factory GmbH gegenüber dem von der IKB AG geführten Konsortium von Darlehensgebern haftet die Gesellschaft aus der Sicherungsübereignung von Sachanlagen und Vorräten sowie durch die Einräumung einer Grundschuld von TEUR 24.000. Die Verbindlichkeiten valutieren zum Stichtag mit TEUR 11.800. 12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen und Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.757 (Vorjahr: TEUR 40.479). Diese Verpflichtungen betreffen Mietverpflichtungen (TEUR 1.129), Dienstleistungsabnahmeverpflichtungen (TEUR 163) sowie ausgelöste Bestellungen für Investitionen (TEUR 465). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt auf:
Ein Teilbetrag in Höhe von EUR 117.260.428 betrifft Umsätze mit verbundenen Unternehmen. 2. sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
4. Personalaufwand
5. sonstige betriebliche Aufwendungen
6. Zinsergebnis
7. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraumes beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilt sich wie folgt auf:
8. Mitglieder der Geschäftsführung
9. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB. 10. Konzernmutter Das Mutterunternehmen SolarWorld AG mit Sitz in Bonn stellt einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser wird beim Handelsregister in Bonn (HRB 8319) hinterlegt und im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Freiberg/Sachsen, den 6. März 2007 Deutsche Cell GmbH gez. Dr. Lüdemann, Geschäftsführer gez. Klebensberger, Geschäftsführer BestätigungsvermerkDeutsche Cell GmbH, Freiberg/SachsenWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche Cell GmbH, Freiberg/Sachsen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftervertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungs-legungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bonn, den 6. März 2007 BDO
Deutsche Warentreuhand
Schäfer, Wirtschaftsprüfer ppa. Lubitz, Wirtschaftsprüfer GesellschafterbeschlussUnter Verzicht auf sämtliche Form- und Ladungsfristen treten die Gesellschafter der Deutsche Cell GmbH zusammen und beschließen Folgendes: Der Jahresabschluss 2006 wird mit einer Bilanzsumme von 105.333.085,90 € und einem Jahresüberschuss von 15.307.357,44 € festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Geschäftsführung wird Entlastung für das Geschäftsjahr 2006 erteilt. Der BDO Warentreuhand AG, Potsdamer Platz 5, in 53119 Bonn, wird zum Abschlussprüfer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 bestellt.
Frank H. Asbeck, Vertreter der Gesellschafter Dr. Ralf Lüdemann, Vertreter der Gesellschaft |
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