FLODRAULIC GmbH
Selbe AdresseHerstellung von hydraulischen und pneumatischen Komponenten und Systemen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Rempe seit 6.4.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LIT Group LLC | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MayTec Aluminium Systemtechnik GmbHOlchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231.4 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Wir sind ein etablierter Anbieter von Aluminiumprofilsystemen nebst Zubehör für die Betriebs- und Produktionsausrüstung in den Bereichen Arbeitsplätze, Sondermaschinen, Transport- und Schutzeinrichtungen in der Standard- und Reinraumausführung. Der Vertrieb erfolgt weltweit gemeinsam mit unseren Tochterunternehmen in den Vereinigten Staaten von Amerika und Australien über Vertriebspartner und unsere eigenen Vertriebs-Mitarbeiter. Durch die langfristige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Firmen liefern wir hochwertige und anspruchsvolle Produkte. Unsere Positionierung im Markt und unsere Produktinnovationen bestätigen unsere Geschäftsstrategie, Qualitätsprodukte zu wettbewerbsfähigen Preisen zu liefern. Durch die laufende Erweiterung und Aktualisierung unseres Portfolios unterstützen wir unsere Kunden bei der Optimierung und Vermarktung ihrer Produkte. Die Gesellschaft tätigt keine Forschung. Entwicklung findet jetzt wieder, insbesondere bei der Produkterweiterung und Produktverbesserung, statt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verbessert. Die Auswirkungen der Konflikte in Osteuropa, im Nahen Osten und weitere globale politische Unsicherheiten bremsen weiterhin das globale Wachstum. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Das reale Bruttoinlandsprodukt sank in Deutschland preisbereinigt im Berichtsjahr um 0,3 %. Die Prognosen für das laufende Wirtschaftsjahr bewegen sich im Bereich von 0,2 %, sind aber weiterhin mit großen Unsicherheiten behaftet. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von hohen Preisen in Kombination mit ungünstigen Finanzierungsbedingungen und einer geringeren Inlands- und Auslandsnachfrage dämpfen auch weiterhin die konjunkturellen Aussichten im Inland. Vor allem die Industrie und die Bauwirtschaft bleiben daher in der Rezession verhaftet. 2. Geschäftsverlauf Unsere Umsatzerlöse setzen sich zum einen aus dem Verkauf von Katalogprodukten (sog. Handelsgeschäft) und zum anderen aus dem Verkauf von kompletten Projekten (sog. Projektgeschäft) zusammen. Das Handelsgeschäft war dabei im Geschäftsjahr wesentlicher Umsatzträger, das Projektgeschäft verblieb in einem unsicheren Investitionsumfeld auf niedrigem Niveau. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Ertragslage Im Geschäftsjahr musste ein Umsatzrückgang verzeichnet werden, der zum einen auf die Reduzierung aufgebauten Lagerbeständen unserer Handelspartner aus den Vorjahren und einer insgesamt schwachen marktseitigen Gesamtnachfrage zurückzuführen ist. In den Umsatzerlösen sind Untervermieterlöse für die langfristige angemietete Gewerbeimmobilie von T€ 331 (Vj T€ 0) enthalten. Die Gesamtleistung des Berichtsunternehmens reduzierte sich um 22 % auf T€ 15.005 (Vj. T€ 19.269). Im Berichtsjahr beträgt der prozentuale Anteil des Materialaufwands an der Gesamtleistung 53,7 % (Vj. 58,2 %). Die Veränderung beruht unter anderem auf Erlösen aus Leistungen ohne Materialeinsatz im Geschäftsjahr und zum anderen auf Preisänderungen im Beschaffungsbereich. Der Personalaufwand hat sich im Berichtsjahr deutlich um T€ 379 auf T€ 3.489 (Vj. T€ 3.868) reduziert. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Jahresdurchschnitt nur unwesentlich verändert. In der Vergangenheit notwendig gewordene Rückstellungen im Personalbereich haben sich im Berichtsjahr nicht mehr aufwandswirksam ausgewirkt (Vj.T€ 321). Die Abschreibungen reduzierten sich um T€ 68 auf T€ 418 (Vj. T€ 486). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 534 auf T€ 4.088 (Vj. T€ 3.554) erhöht. Es waren Kostensteigerungen bei den Raumkosten aufgrund indexierter Mietverträge und erhöhter Energiebeschaffungskosten (T€ 148), bei Reparaturen und Instandhaltung vor allem der IT-Infrastruktur (T€ 116) und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch Messeaufwendungen (T€ 110) und einmaligen Fremdleistungen (T€ 68) zu verzeichnen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge erhöhten sich um T€ 19, was auf gestiegene Verzugszinsen für überfällige Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Die Zinsaufwendungen stagnierten auf Vorjahresniveau von T€ 155 (Vj. T€ 157) durch Tilgungen und Zinsfestschreibungen von Gesellschafterdarlehen. Die Gesellschaft weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 989 aus (Vj. Jahresüberschuss T€ 137). b) Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft verringerte sich um T€ 989 auf T€ 1.266 (Vj. T€ 2.256). Die Eigenkapitalquote beträgt 14,8 % (Vj. 21,8 %). Die Verringerung ist zum einen auf den Ausweis eines Jahresfehlbetrages bei gleichzeitiger Verringerung der Bilanzsumme um T€ 1.750 im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die Gesellschaft weist durch ein bestehendes Darlehen in Höhe von T€ 4.400 (Vj. T€ 4.400), das mit einem entsprechenden Rangrücktritt gegenüber allen anderen Gläubigern versehen ist, ein weiterhin wirtschaftliches Eigenkapital in Höhe von T€ 5.666 aus, was einer erweiterten Eigenkapitalquote in Höhe von 66 % entspricht. Das Unternehmen konnte den laufenden Liquiditäts- und Kapitalbedarf in den unterschiedlichen Unternehmenssituationen jederzeit decken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 511 auf T€ 2.044 (Vj. T€ 2.556) reduziert. Der Finanzierungsbedarf für die getätigten Investitionen ins Anlagevermögen für den Betriebsstandort in Höhe von T€ 4.600 sind langfristig finanziert und wurden planmäßig im Geschäftsjahr getilgt. Der Valutastand zum Bilanzstichtag beträgt T€ 2.044. Das genutzte, selektive und echte Factoring wird fortgeführt. Die einbezogenen Forderungen werden regresslos verkauft, sie sind überwiegend ausfallversichert. Das Berichtsunternehmen verfügt über keine weiteren sonstigen kurzfristigen Betriebsmittellinien. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 417 erhöht (Vj. T€ 152). Im Berichtsjahr reduzierte sich der Skontoertrag aufgrund neuer Zahlungsbedingungen im Einkaufsbereich um T€ 67 auf T€ 176 (Vj. T€ 243). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 93 erhöht. Ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 4.400 (Vj. T€ 4.400) steht dem Unternehmen weiterhin langfristig zur Verfügung. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um T€ 1.750 auf T€ 8.584 (Vj. T€ 10.334) verringert. Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf Verringerungen der Buchwerte des Anlagevermögens um T€ 648, wovon T€ 375 auf die Kapitalherabsetzung einer Beteiligung bei den verbundenen Unternehmen und einer Reduzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen resultieren. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich deutlich um T€ 422 reduziert, was im Wesentlichen auf abgerufene liquide Mittel aus dem Factoring und einer Ablösung einer Gesellschafterforderung zurückzuführen ist. Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 422 (Vj. T€ 187) haben sich um T€ 235 erhöht und sind durch Umsätze außerhalb des Factorings begründet. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen welche aus Lieferungen und Leistungen resultieren haben sich zum Bilanzstichtag um T€ 1.070 auf T€ 360 (Vj. T€ 1.430) verringert, was aus einem verringertem Liefervolumen und einer verkürzten durchschnittlichen Forderungslaufzeit resultiert. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Umsatzentwicklung und das Ergebnis vor Steuern heran. 5. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr war geprägt von einem vollumfänglichen Gesellschafter- und Geschäftsführerwechsel der vom langjährigen Gesellschaftergeschäftsführer geprägten Unternehmensführung. Im Nachgang musste ein kurzfristiger Nachfragerückgang bei seinen langjährigen Handelspartnern und einem stagnierenden Projektbereich hingenommen werden. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr dabei weitere notwendige einmalige Aufwendungen getragen, um die Grundlagen für eine positive Unternehmensentwicklung zu schaffen, was zu einem Jahresfehlbetrag von T€ 989 führte. C. Prognosebericht Sowohl das geplante Umsatzziel für das operative Geschäft als auch das geplante leicht positive Ergebnis vor Ertragsteuern für das Jahr 2023 ist deutlich verfehlt worden. Die in der Vergangenheit herrschende kundenseitige Unsicherheit auf dem Beschaffungsmarkt und durch eine unklare Unternehmensnachfolge haben sich negativ auf die Erlössituation im Geschäftsjahr ausgewirkt, obwohl sich die Liefersituation für die Kunden deutlich verbessert hat. Die Betriebskosten lagen auch überhalb des Kostenrahmens, was im Wesentlichen durch einmalig notwendige Kosten für Rückbaumaßnahmen nicht notwendiger Betriebsflächen und dem Aufbau einer neuen Vertriebsstruktur mit neuem Messeauftritt verursacht wurde. Für das laufende Geschäftsjahr planen wir mit einer leichten Umsatzsteigerung und leicht rückläufiger Materialeinsatzquote bei leicht steigenden Betriebskosten im Personalbereich und mit einem leicht positiven Ergebnis vor Steuern. Das Handelsgeschäft entwickelt sich derzeit entlang der konjunkturbedingten Rahmenbedingungen. D. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Das Berichtsunternehmen fakturiert ausschließlich in Euro. Wechselkursveränderungen zum US-Dollar können sich im Bereich der angepassten Verrechnungspreise mit der US-Tochter auswirken. Unsere US-Tochtergesellschaft kann mit verstärktem Einkauf im US-Dollar-Raum die Währungseinflüsse verringern. Die breit gefächerte Kundenstruktur wird verstärkt über die bestehenden Branchen hinaus entwickelt. Gegen Ausfallrisiken bei den Forderungen sichern wir uns im Handelsgeschäft entweder über unseren Factoring-Partner oder durch gezielte Überwachung der Zahlungseingänge bei Einzelkunden ab. Auf der Beschaffungsseite können wir uns auf langjährige, qualitativ hochwertige und verlässliche Produktionsfirmen stützen. Für alle A-Produkte haben wir drei, für alle B-Produkte i.d.R. zwei Lieferanten. Gegen Preisänderungsrisiken für Aluminiumprofile im Beschaffungsmarkt sichern wir uns überwiegend durch zeitlich befristete und gestaffelte Einkaufsverträge ab. Mittelfristige Preisentwicklungen im Rohstoffmarkt werden über eine Anpassung der Verkaufspreise an die Kunden weitergegeben. 2. Chancenbericht Ein naher Kundenkontakt ist die Grundlage für eine flexible Anpassung an die sich veränderte Marktsituation. Unser breites Produktportfolio und unsere Innovationskraft geben uns die Voraussetzung, technische Lösungen zu finden und unser Leistungsportfolio dauerhaft entlang der Kundenbedarfe zu erweitern. Wir gehen davon aus, dass das Unternehmens die notwendigen Voraussetzung besitzt, künftige Aufgabenstellungen erfüllen zu können. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Vertriebspartner aus dem Handelsgeschäft. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Forderungsverkauf an den Factor und über Lieferantenkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Olching, den 13. August 2024 MayTec Aluminium Systemtechnik GmbH Torsten Rempe, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
1.3 Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma MayTec Aluminium Systemtechnik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB. Die Firma hat ihren Sitz am Gewerbering 16 in Olching und ist im Handelsregister B beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 71876 eingetragen. Der Anhang entspricht den §§ 284, 285, 288 Satz 2 HGB. Die Gesellschaft macht von der Erleichterung des § 286 (4) HGB Gebrauch. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsrechts und nach den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB aufgestellt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die darauf entfallenden Abschreibungen des Geschäftsjahres werden gemäß § 284 (3) HGB im Anlagenspiegel dargestellt. Die Davon - Vermerke zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten sind in der Bilanz angegeben. Bei der Bewertung des Vorratsvermögens wurde die Methodik zur Gängigkeitsabwertung angepasst um eine realistischere Beurteilung des Vorratsbestands zu erlauben. Die Gängigkeitsabwertung reduzierte sich durch Verschrottungen von im Vorjahr TEUR 331 auf TEUR 178. Im Übrigen haben sich die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Die immateriellen Wirtschaftsgüter und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige nutzungsbedingte Abschreibung angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis 250 EUR werden entsprechend § 6 (2a) EStG voll aufwandswirksam erfasst. Wirtschaftsgüter von 250 bis 1.000 EUR werden gemäß § 6 (2a) EStG einheitlich über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips bewertet. In den Vorräten sind die Halbzeuge zu Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip bei der Bewertung der Vorräte wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung beträgt 1 % der Nettoforderungen. Bei den gegenüber verbundenen Unternehmen bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus sonstigen laufenden Verrechnungen wurde ebenso das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Abschreibungen kamen demnach nicht in Betracht. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Zahlungen, die Aufwand oder Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Sonstige Rückstellungen werden nach dem Erkenntnisstand im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen, um der voraussichtlichen Inanspruchnahme zu entsprechen. Sie enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs der Erstverbuchung bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kursänderungen sind dabei berücksichtigt. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem separat dargestellten Anlagespiegel ersichtlich. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Es besteht ein Vertrag über ein selektives echtes Factoring mit der Crédit Agricole Leasing & Factoring S.A. Niederlassung Deutschland. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in vollem Umfang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Unter dem Posten Rückstellungen von Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ist eine zugesagte Versorgungszusage aus dem Jahr 2010 in Höhe von EUR 7.739 bilanziert. Die Pensionsrückstellungen wurden unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung einer jährlichen Verzinsung von 1,82 % berechnet. Zudem fand das Deckungskapitalverfahren zur Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 Anwendung. Der Bewertung liegt ein Rententrend von 2,00 % zugrunde, der Gehaltstrend und die Fluktuation belaufen sich jeweils auf 0,00 %. Bezogen auf den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 (6) HGB besteht eine Ausschüttungssperre von EUR 0 (Vj. EUR 0). Die Versorgungszusage ist durch eine Rückdeckungsversicherung abgedeckt, deren Wert sich zum Bilanzstichtag auf EUR 11.964 beläuft und damit den Wert der Rückstellung übersteigt. Der Anspruch wird in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen, da die Voraussetzungen für die Saldierung nicht erfüllt werden. Sonstige Rückstellungen - Rückstellung für Jahresabschluss und Prüfung TEUR 39 - Rückstellungen für Personalkosten TEUR 182 - Rückstellung für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen TEUR 25 - Rückstellung für Gewährleistungen TEUR 3 - Rückstellungen für Beiträge und Rechtsstreitigkeiten TEUR 26 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.044 sind technische Anlagen des Sachanlagevermögens sicherheitsübereignet worden. Darlehen bei den sonstigen Verbindlichkeiten stellen in Höhe von TEUR 4.400 (Vj. TEUR 4.400) Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter dar. Diese treten im Rang gegenüber allen anderen Gläubigern in voller Höhe zurück. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 12 (Vj. TEUR 3) enthalten. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus abgeschlossenen Leasingverträgen für Fahrzeuge, Büro- und Betriebsausstattungen bestehen am 31. Dezember 2023 noch nicht fällige Miet- und Leasingraten von insgesamt TEUR 27. Es bestehen langfristige Indexmietverträge für Betriebsgrundstücke mit einer derzeitigen jährlichen Nettokaltmiete in Höhe von TEUR 1.882 (Vorjahr TEUR 1.882). Mitarbeiter Im Durchschnitt des Jahres 2023 wurden 55 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 54 Mitarbeiter). Geschäftsführung Als Geschäftsführer war im Berichtsjahr ab dem 2. März 2023 Herr Torsten Rempe (Kaufmann) als Geschäftsführer bestellt. Herr Dieter Ley (Ingenieur) ist zum 1. März 2023 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Die Angabe zu den Geschäftsführergehältern unterbleibt gemäß § 286 (4) HGB. Beteiligungen
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr auf neue Rechnung vorzutragen.
Olching, den 13. August 2024 MayTec Aluminium Systemtechnik GmbH Torsten Rempe, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
MayTec Aluminium Systemtechnik GmbH Torsten Rempe, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MayTec Aluminium Systemtechnik GmbH,Olching Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MayTec Aluminium Systemtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MayTec Aluminium Systemtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 13. August 2024 INTARIA
AG
Johanna Inzenhofer, Wirtschaftsprüferin Christian Kracylo, Wirtschaftsprüfer |
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