Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 16793
Eingetragen
29.1.2009
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
die Erbringung von technischen Dienstleistungen, insbesondere im Umfeld der Informations- und Kommunikationstechnik, insbesondere für Unternehmen der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Raymond Schalck
seit 25.5.2022
Prokura
Michael Bertz
seit 22.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SIZ Informatikzentrum der Sparkassenorganisation GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
SIZ Informatikzentrum der Sparkassenorganisation GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SIZ Service GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

A k t i v a

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 491.134,92 794.927,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.810.990,24 3.532.701,94
2. Sonstige Vermögensgegenstände 607.879,48 4.418.869,72 707.174,78 4.239.876,72
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.486.638,69 1.894.642,25
6.396.643,33 6.929.446,34
B. Rechnungsabgrenzungsposten 4.887,44 67.774,00
6.401.530,77 6.997.220,34

P a s s i v a

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.892.101,66 2.657.763,15
III. Jahresüberschuss 597.478,96 434.338,51
3.514.580,62 3.117.101,66
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 271.724,00 526.621,00
2. Sonstige Rückstellungen 740.340,00 871.050,19
1.012.064,00 1.397.671,19
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.268.234,01 780.235,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 1.268.234,01 (i. Vj. EUR 780.235,45) -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 357.922,40 1.298.917,83
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 357.922,40 (i. Vj. EUR 1.298.917,83) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 248.729,74 403.294,21
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 248.729,74 (i. Vj. EUR 403.294,21) -
- davon aus Steuern
EUR 2.716,24 (i. Vj. EUR 3.133,01) -
1.874.886,15 2.482.447,49
6.401.530,77 6.997.220,34

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 13.326.755,40 14.362.454,25
2. Sonstige betriebliche Erträge 27.898,10 30.000,00
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.409.157,25 -9.579.035,94
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -159.172,50 -151.977,02
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -36.061,69 -195.234,19 -34.246,11 -186.223,13
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.858.310,67 -3.992.815,06
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 632,45 16.018,39
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -559,00 0,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -294.545,88 -216.060,00
9. Ergebnis nach Steuern 597.478,96 434.338,51
10. Jahresüberschuss 597.478,96 434.338,51

A N H A N G
zum 31. Dezember 2023

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft zu qualifizieren. Sie hat ihren Sitz in Bonn und ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 16793 eingetragen.

Der Jahresabschluss der SIZ Service GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Gesellschafterin hat ihre Stammeinlage in voller Höhe eingezahlt.

Die Vorräte betreffen Waren (GFA Tool, Risikoanalyse WpHG), die mit den direkt zurechenbaren Fremdleistungen bewertet wurden. Der Ansatz erfolgte unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der Kundenforderungen, der sonstigen Vermögensgegenstände und der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert. Risikobehaftete Forderungen werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwand für das Folgejahr darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Dabei wurde der Prozentsatz zur pauschalen Berechnung der Gewährleistungsverpflichtungen mit 1,0 % (Vorjahr: 1,0 %) des risikobehafteten Umsatzes angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Bonusforderungen in Höhe von T€ 597,6 (Vorjahr: T€ 695,0).

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag € 25.000,00 (Vorjahr: € 25.000,00). Es wurde von dem Gesellschafter in voller Höhe zur freien Verfügung des Geschäftsführers eingezahlt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für noch abzurechnende Leistungen in Höhe von T€ 549,0 (Vorjahr: T€ 661,0), für Jahresabschluss- und Beratungskosten in Höhe von T€ 34,3 (Vorjahr: T€ 38,9), für Ansprüche aus Gewährleistungen in Höhe von T€ 135,0 (Vorjahr: T€ 145,0) und Kosten der Aufbewahrung der Geschäftspapiere in Höhe von T€ 22,0 (Vorjahr: T€ 22,0) gebildet.

Verbindlichkeiten

Im Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten sind keine Posten enthalten, die durch Pfandrechte gesichert sind.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen T€ 1.874,9 (Vorjahr: T€ 2.482,4). Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

Aufteilung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt und können nach Tätigkeitsbereichen wie folgt aufgegliedert werden:

2023 2022
Erlöse Festnetz Telefonie T€ 9.462,3 T€ 11.101,2
Erlöse Leistungsentgelte Schadenpools und Haftungsfonds T€ 2.655,1 T€ 2.083,6
Erlöse Dienstleistungen T€ 600,5 T€ 479,3
Erlöse Mobil Telefonie T€ 597,6 T€ 695,0
Erlöse sonstige T€ 11,2 T€ 3,3
T€ 13.326,7 T€ 14.362,4

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 2,4 (Vorjahr: T€ 12,5) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von T€ 24,8 (Vorjahr: T€ 30,0) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Davon resultieren T€ 21,3 (Vorjahr: € 30,0) aus der Auflösung von Rückstellungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragssteuern betreffen das Ergebnis des Geschäftsjahres.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss einen Betrag von € 200.000,00 an den Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt von

Herr Michael Bertz, Diplom-Kaufmann, Mainz

Mitarbeiter*innen

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 3 Mitarbeiter*innen.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Die unter den Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen ausgewiesenen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 692,7 (Vorjahr: T€ 1.684,6) saldiert mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 549,3 (Vorjahr: T€ 494,0) sowie sonstige Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von T€ 214,5 (Vorjahr: T€ 108,3). Die umsatzsteuerliche Organschaft mit der SIZ GmbH (Organträger) besteht seit dem 01. Januar 2021.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Aus der Ukraine-Krise erwarten wir weiterhin keine direkten Einflüsse auf die Gesellschaft. Eine mittelbare Belastung der Gesellschaft aufgrund wirtschaftlicher Nachteile ihrer Kunden bzw. Vertragspartner ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht zu erwarten.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der alleinigen Gesellschafterin SIZ GmbH, Bonn, einbezogen, die zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Bonn erhältlich.

 

Bonn, den 19. März 2024

Michael Bertz

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die SIZ Service GmbH wurde am 12. Januar 2009 als 100%ige Tochtergesellschaft des damaligen SIZ Informatikzentrum der Sparkassenorganisation GmbH, der heutigen SIZ GmbH gegründet. Die Geschäftstätigkeit wurde am 1. April 2009 aufgenommen.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die SIZ Service GmbH ist ausschließlich im Marktumfeld der Sparkassen- Finanzgruppe (SFG) tätig, die größte Kundengruppe sind die Sparkassen. Die konjunkturelle Lage im Marktumfeld war im Geschäftsjahr 2023 stabil. Die Geschäftstätigkeit der SIZ Service wurde im Jahr 2023 durch keine konjunkturellen Einflüsse beeinträchtigt.

3. Geschäftsverlauf

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von technischen Dienstleistungen, insbesondere im Umfeld der Informations- und Kommunikationstechnik, insbesondere für Unternehmen der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe. Die Geschäftsfelder der Gesellschaft sind Telefoniedienstleistungen und Schadenregulierung. Die personellen Ressourcen werden im überwiegenden Maße im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrags durch die Muttergesellschaft SIZ GmbH zur Verfügung gestellt, dies betrifft auch die Gestellung von Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Im Bereich der Festnetz-Telefonie ergab sich kundenseitig aufgrund technischer Entwicklungen ein Umsatz-Rückgang. Die Bedeutung von OSPlus-Telefonie (IP-basierte Telefonie über das OSPlus-System der Finanz-Informatik) nimmt weiter zu. Die Finanz Informatik GmbH & Co. KG (FI) und die SIZ Service GmbH kooperieren im Umfeld OSPlus-Telefonie.

Dem starken Wettbewerb im Bereich Mobiltelefonie wird durch verstärkte Vertriebsaktivitäten (Kampagnen, Ansprache der Verbundpartner) begegnet.

Darüber hinaus richten sich die Vertriebsaktivitäten vermehrt an kleinere Sparkassen und Verbundpartner. Aufgrund dieser Bemühungen konnte der Bestand innerhalb des Rahmenvertrages insgesamt gehalten werden. Trotz des hohen Wettbewerbsdrucks konnte die SIZ Service ihre Position festigen. Im Umsatz ist ein leichter Rückgang durch Konsolidierung der Tarifwelt innerhalb der SFG festzustellen.

Auch 2023 übernahm die Gesellschaft die Verwaltung und Erstattung von SparkassenCard-Schäden aus der maestro oder VPAY Co-Branding-Funktion für die Sparkassen-Finanzgruppe. Dies schließt den Einzug von Leistungsvergütungen und Abschlagszahlungen sowie eine Jahresendabrechnung der optionalen Co-Branding- Schadenpools ein. Die Zahl der am Schadenpool teilnehmenden Sparkassen und SparkassenCards ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Für den 2021 gestarteten Schadenpool zur Erstattung von nicht autorisierten Zahlungen mit dem neuen Co-Badges Debit Mastercard (DMC) und VISA Debit (VID) konnten in 2023 146 neue Sparkassen gewonnen werden.

Darüber hinaus übernahm die SIZ Service GmbH die Verwaltung und Erstattung von missbräuchlichen Verfügungen im Rahmen der Nutzung von paydirekt für die Sparkassen-Finanzgruppe. Hier hat es im Vergleich zum Vorjahr keine nennenswerten Änderungen gegeben.

Die operative Abwicklung des Haftungsfonds Zahlungsverkehr im Auftrag des DSGV ist eine weitere Aufgabe der Gesellschaft. Die Tätigkeit beinhaltet die Bearbeitung von Schadensfällen nach einem vorgegebenen Regelwerk sowie die Erstellung von Abrechnungen und Auswertungen. Im Jahr 2023 ist die Anzahl der Schadensfälle gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.

4. Darstellung der Lage

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr wurde eine Gesamtleistung in Höhe von 13.326,8 T Euro erzielt (Vorjahr 14.362,5 T Euro). Der Rückgang ergibt sich im Wesentlichen aus gesunkenen Umsatzerlösen aus der Festnetz-Telefonie, der teilweise durch gestiegene Umsatzerlöse aus der Schadenregulierung kompensiert werden konnte. Da der Bereich Festnetztelefonie materialintensiver ist, ergab sich eine deutliche Reduzierung des Einkaufsvolumens, wodurch sich auch der Materialaufwand gegenüber 2022 überproportional verringerte.

Der Materialaufwand beträgt 8.409,2 T Euro (Vorjahr 9.579,0 T Euro), so dass ein Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) von 4.917,6 T Euro erwirtschaftet wurde (Vorjahr 4.783,5 T Euro). Die Personalkosten betragen 195,2 T Euro (Vorjahr 186,2 T Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 3.858,3 T Euro (Vorjahr 3.992,8 T Euro) gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Dies ergab sich im Wesentlichen aus einem geringeren Aufwand aus der Geschäftsbesorgung mit der SIZ GmbH.

Insgesamt wurde das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis vor Steuern von 892,0 T Euro (Vorjahr 650,4 T Euro) und einem Jahresüberschuss von 597,5 T Euro (Vorjahr 434,3 T Euro) abgeschlossen.

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 betrachten wir als zufriedenstellend.

b) Vermögenslage

Die Gesellschaft bedient sich bei der Durchführung der Geschäfte der Betriebs- und Geschäftsausstattung der Muttergesellschaft. Eigenes Anlagevermögen ist nicht vorhanden. Die Vermögenslage ist somit dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivseite der Bilanz im Wesentlichen aus Umlaufvermögen besteht.

Die Vorräte betragen dabei 491,1 T Euro (Vorjahr 794,9 T Euro) und stellen damit 7,7 % der Bilanzsumme dar (Vorjahr 11,4 %). Der Rückgang resultiert aus dem planmäßigen Abverkauf entsprechend der bestehenden Rahmenverträge. Die Kundenforderungen betragen 3.811,0 T Euro (Vorjahr 3.532,7 T Euro) und entsprechen einem Anteil von 59,5 % der Bilanzsumme (Vorjahr 50,5 %). Die flüssigen Mittel zeigen einen Wert von 1.486,6 T Euro (Vorjahr 1.894,6 T Euro). In den flüssigen Mitteln enthalten ist das Bankguthaben für die Umlagen aus den Co- Branding-Schadenpools in Höhe von 241,1 T Euro (Vorjahr 387,1 T Euro) und das dazugehörige Tagesgeldkonto in Höhe von 100,5 T Euro (Vorjahr 100,0 T Euro).

Die kurzfristige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war in vollem Umfang gewährleistet.

c) Finanzlage

Das Eigenkapital in Höhe von 3.514,6 T Euro (Vorjahr 3.117,1 T Euro) setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 25,0 T Euro, dem Gewinnvortrag in Höhe von 2.892,1 T Euro und dem Jahresüberschuss in Höhe von 597,5 T Euro zusammen und beträgt 54,9 % der Bilanzsumme (Vorjahr 44,5 %). Im Geschäftsjahr erfolgte eine Ausschüttung von 200,0 T Euro an den Gesellschafter.

Mit 1.012,1 T Euro entsprechen die Rückstellungen 15,8 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 20,0 %) und die Lieferantenschulden mit einem Wert von 1.268,2 T Euro 19,8 % (Vorjahr: 11,2 %) der Bilanzsumme.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen im Geschäftsjahr 357,9 T Euro (5,6 % der Bilanzsumme) und die sonstigen Verbindlichkeiten 248,7 T Euro (3,9 % der Bilanzsumme).

d) Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3 Mitarbeiter*innen (Vorjahr 3). Ansonsten bedient sich die Gesellschaft -wo möglich- des Personals der SIZ GmbH. Zu diesem Zweck besteht ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit der SIZ GmbH.

e) Interne Revision

Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat die Interne Revision der SIZ GmbH beauftragt, auch die Revision der SIZ Service GmbH zu übernehmen.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt auf Basis von Controllingberichten auf Unternehmensebene und je Geschäftsfeld. Diese dienen der laufenden Überwachung der Ertragssituation des Unternehmens und der Geschäftsfelder. Die wesentlichen Kennzahlen sind dabei Umsatz und Ergebnis vor Steuern. Der Umsatz liegt auf dem geplanten Niveau. Das geplante Ergebnis vor Steuern von 400,0 T Euro konnte deutlich übertroffen werden, da das Neugeschäft aus den Schadenpools und den Haftungsfonds deutlich über Plan lag.

6. Risikobericht

a) Risikomanagement

Das Risikomanagement der Gesellschaft erfolgt im Rahmen des Risikomanagements der SIZ GmbH. Dies ist nicht zuletzt deshalb sinnvoll, da die Gesellschaft sich im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages der Ressourcen der SIZ GmbH bedient. Im Berichtszeitraum vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sind keine die Existenz der SIZ Service GmbH gefährdenden Risiken identifiziert worden.

Das Risikomanagement der SIZ Gruppe umfasst die Gesamtheit aller Maßnahmen zu einem systematischen und transparenten Umgang mit Risiken und ist durch seine Verzahnung mit dem Controllingprozess integraler Bestandteil wertorientierter Unternehmensführung. Die Gesellschaft verfügt über ein regelmäßiges Reporting, in welchem ein Soll-Ist-Abgleich mit dem Wirtschaftsplan erstellt wird.

b) Wesentliche Risiken

Die spezifischen Risiken der Gesellschaft finden sich vornehmlich in den Bereichen Technologie, Wettbewerb und Qualität sowie in der Leistungsfähigkeit unserer Lieferanten. Im letzten Quartal 2023 wurde mit der FI für den Bereich Festnetz in den Themen MPLS Leitung, OSPLUS-Telefonie und Notfallrouting die Übertragung an die FI ab 2025 abgestimmt. Parallel werden in 2024 neue Zielgruppen (Verbundpartner) über das Festnetzangebot der SIZ Service informiert. Durch die Überführung von drei Kernprodukten ab 2025 an die FI erwarten wir einen massiven Umsatzrückgang. Diesem kann nur in Teilen durch Gewinnung neuer Kunden sowie eine Neugestaltung der Produkte entgegengewirkt werden. Ein weiteres Risiko ist die Einführung neuer günstigerer Produkte, aufgrund des zunehmenden Wettbewerbsdrucks. Diese sind zum einen notwendig um wettbewerbsfähig zu bleiben, generieren aber auf die einzelne Leistung runter gebrochen weniger Marge und Umsatz.

Wie auch in 2022 erfordert der starke Wettbewerb für die Kundenbindung im Bereich Mobilfunk eine intensive Kundenbetreuung. Der Trend in der Sparkassen- Finanzgruppe, Tarife ohne Endgerät (Eco-Tarife) im Zuge einer Vertragsverlängerung abzuschließen, setzt sich fort. Der Wettbewerb tritt aggressiver im Sparkassenumfeld auf. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Telekom und den gesteigerten Service Leveln sowie die Etablierung eines Customer Service Managers kann dieser Situation entgegengewirkt werden.

Aus den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges ergeben sich keine existenzgefährdenden Risiken für die SIZ Gruppe. Die im Umfeld der deutlich erhöhten Inflation stark gestiegenen Energiepreise sowie teilweisen Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Gütern stellen kein unmittelbares Risiko für die Gesellschaft dar. Mittelbare Einflüsse auf die SIZ Service konnten bisher nicht festgestellt werden.

Wir sehen weiterhin im Hinblick auf die Ukraine Krise keine Risiken im Beschaffungsbereich.

Auf Basis des Risikomanagementberichtes 2023 und der hohen Eigenkapitalquote werden bestandsgefährdende Risiken aktuell nicht gesehen.

7. Chancenbericht

Der Wettbewerbsdruck intensivierte sich in 2023. Durch die sehr hohe Qualität der Telekom und die qualitativ sehr hochwertige Beratung durch die SIZ Service GmbH konnte der Wettbewerb auch weiterhin zurückgehalten werden. Qualität und Netzverfügbarkeit stehen für die Kunden auch weiterhin verstärkt im Fokus. Die SIZ Service GmbH und die Telekom Deutschland haben hier ihren Platz in der Sparkassen- Finanzgruppe und deren Verbundpartner fest etabliert.

2024 ist das neue Produktportfolio vermarktungsreif. Ein neues Fokusprodukt wird im Festnetz das Corporate Company Flex Modell sein.

Die SIZ Service steht weiterhin für eine kompetente Partnerschaft im Mobilfunk. Informationsveranstaltungen zu diversen Telefonie-Themen werden auch in 2024 angeboten.

Mit Unterstützung der SIZ Service können Präsenztermine bei Sparkassen, Messen und weiteren Veranstaltungen aufgewertet werden (ServiceDay).

8. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Auch im Geschäftsjahr 2024 ist ein Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr zu erwarten. Bei Umsatzerlösen von 11.450,0 T Euro ist ein Jahresüberschuss vor Steuern von 300,0 T Euro geplant.

Wie im Vorjahr wird sich im Bereich Festnetztelefonie die rückläufige Entwicklung fortsetzen. Im Bereich Mobilfunk wird der Wettbewerb mindestens auf gleichbleibendem Niveau anhalten. Die Marketing- und Werbeaktionen zur Stabilisierung und Erweiterung des Kundenbestands werden fortgesetzt und intensiviert. Insbesondere sollen Institute und Institutionen der Sparkassen-Finanzgruppe vertrieblich angesprochen werden, die noch nicht Kunde im Bereich Festnetztelefonie sind oder die Dienste der SIZ Service GmbH nur in einem geringen Maße nutzen.

Beim Co-Branding Schadenpool wird die Einnahmen- und Kostenseite aufgrund des Auslaufens von maestro und der daraus bis 2027 Jahr für Jahr sinkenden Anzahl von SparkassenCards mit Co-Badge maestro rückläufig sein. Mit dem DMC/VID-Schadenpool gibt es hier jedoch ein Folgeangebot für die Institute, welche i.d.R. maestro durch DMC oder VID ersetzen. Wir gehen davon aus, dass ein Großteil der heute am Co-Branding-Schadenpool teilnehmenden Institute Ende 2024 am DMC-Schadenpool teilnehmen wird.

Die Anzahl der giropay/paydirekt-Registrierungen von Endkunden wird aufgrund der aktuellen Marktsituation von giropay konservativ geplant. Mit der geplanten Verfügbarkeit von wero (Wallet der European Payment Initiative) für e-commerce- Transaktionen ab Ende 2024 ist die Zukunft von giropay ungewiss. Dies kann ab 2025 zu Kündigungen von Sparkassen im paydirekt-Schadenpool führen.

Die operative Abwicklung des DSGV-Haftungsfonds Zahlungsverkehr erfolgt auch in 2024 durch die SIZ Service. Hier rechnen wir für 2024 mit einem leicht sinkenden Schadenaufkommen im Vergleich zu 2023.

 

Bonn, den 19. März 2024

Michael Bertz

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SIZ Service GmbH, Bonn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SIZ Service GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIZ Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 4. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Tanja Fischer
04.04.2024
Fischer
Wirtschaftsprüferin
Dirk von Schaewen
04.04.2024
von Schaewen
Wirtschaftsprüfer

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