Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 107734
Vorher
IMAG Altenhilfe gGmbH
Eingetragen
8.9.1994
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungSonstige soziale Betreuung von älteren Menschen
Gegenstand
Der Betrieb von ambulanten Pflegediensten, Pflegeheimen, betreuten Wohngemeinschaften der Altenhilfe, ambulanten und stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie der Einbringung von Dienstleistungen im Bereich der offenen Altenhilfe, Behinderten- und Jugendhilfe. Weiterhin ist der Zweck der Gesellschaft die Erbringung von Beratungsleistungen in den Bereichen der Altenpflege, Altenhilfe, Behindertenhilfe und Jugendhilfe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Constantin Weigel
seit 21.10.2024
Geschäftsführer
Thomas Weigel
seit 13.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hohe Börde OT Niederndodeleben
10.000 €
64.94%
Verein Altenhilfe Niederndodeleben e.V.
Germany
5.400 €
35.06%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Altenhilfe Niederndodeleben gGmbH

Hohe Börde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Gliederung

1. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell und Struktur des Unternehmens

b) Forschung und Entwicklung

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

b) Geschäftsverlauf

c) Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

e) Gesamtaussage

3. Risiko- und Prognoseberichterstattung

a) Prognoseberichterstattung

b) Chancen- und Risikobericht

c) Schlussbetrachtung

1. Grundlagen des Unternehmens

1. a) Geschäftsmodell und Struktur des Unternehmens Geschäftsfelder der Gesellschaft

Die Altenhilfe Niederndodeleben gGmbH ist eine steuerbegünstigte Körperschaft im Sinne §§ 51 ff. AO in der Rechtsform der GmbH. Die Gesellschaft ist auf dem Gebiet der Altenpflege in Sachsen-Anhalt tätig.

Die Gesellschaft bietet an fünf Standorten insgesamt 164 stationäre Pflegeplätze an.

-

Rogätz: 28 Betten
-Erxleben: 28 Betten
-Hermsdorf: 30 Betten
-Niederndodeleben: 50 Betten
-Weferlingen: 28 Betten

Das Unternehmen verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich der stationären Altenpflege. Durch ständige interne und externe Weiterbildungen kann eine hohe Qualität in der Pflege sichergestellt werden. Das Unternehmen ist Mitglied der paritätischen Qualitätsgemeinschaft und der paritätischen Tarifgemeinschaft e.V.

Um den Anforderungen des § 80 des SGB XI gerecht zu werden nehmen wir regelmäßig an Veranstaltungen und Weiterbildungen unseres Dachverbandes oder externen Anbieter teil. Durch einen externen Anbieter werden die Pflegedienstleiter zweimal jährlich über die aktuellsten Veränderungen der Expertenstandards geschult.

Das Unternehmen ist Mitglied im Deutsche Paritätischen Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt.

Kapital und Gesellschaftsverhältnisse

Gesellschafterstruktur im Geschäftsjahr 2022

Verein Altenhilfe Niederndodeleben e.V. Euro 46.800,00 (60,94 %)
Thomas Weigel Euro 10.000,00 (13,02 %)
Gisela Klitschke Euro 20.000,00 (26,04 %)

Das Stammkapital beträgt Euro 76.800,00.

Organe der Gesellschaft

Das höchste Organ der Gesellschaft ist die Gesellschafterversammlung.

Die Geschäftsführung der gGmbH wurde im gesamten Jahr 2022 von Frau Nancy Friedrich und Herrn Thomas Weigel wahrgenommen.

Organisationsstruktur

Der Sitz der Gesellschaft und der Verwaltung des Unternehmens ist in 39167 Hohe Börde, OT Niederndodeleben, Friedrich-Ebert-Straße 2a. Die Buchhaltung wird am Standort Erxleben erstellt.

1. b) Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine Forschung und Produktentwicklung.

1. Wirtschaftsbericht

2. a) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch in 2022 hatten wir mit der COVID-19-Pandemie zu kämpfen. Im Tagesgeschäft war der Umgang damit angekommen und unsere Belegschaft war entsprechend sensibilisiert. Trotzdem ließen sich infektionsbedingte Quarantäneverordnungen nicht verhindern. Dies führte erstmals auch zu Belegungsunterschreitungen. Neben der Pandemie trafen uns mit der Energiekrise und Inflation dramatische Preissteigerungen in allen wesentlichen Bereichen unseres Einkaufs.

2. b) Geschäftsverlauf

Die Auslastung ist mit 53.976 Pflegetagen bzw. 90,2% (Vj. 56.959 Pflegetage bzw. 95,2%) in unseren fünf Einrichtungen für das Jahr 2022 zurückgegangen. Dieser Rückgang resultiert aus einer personellen Unterbesetzung verbunden mit einem eigens auferlegten Aufnahme-Stopp am Standort Hermsdorf.

Der Geschäftsverlauf war weiter durch die Corona-Pandemie, Energiekrise und Inflation geprägt. Turnusgemäß wurde für vier Einrichtungen ein neuer Pflegesatz zum 01.03.2022 und für Weferlingen zum 01.04.2022 vereinbart. Heute ist festzustellen, dass diese vereinbarten Preise insbesondere auf Grund der explodierenden Inflation nicht kostendeckend waren.

Die tarifliche Anpassung ab 01.04.2022 konnte berücksichtigt werden, da der Abschluss rechtzeitig vor unseren Pflegesatzverhandlungen vorlag. Aufgrund der Unterdeckung bei allen wesentlichen Sachkosten haben wir in 2022 einen negativen Geschäftsverlauf.

1. c) Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist nach wie vor als branchentypisch zu beurteilen. Insgesamt beurteilen wir die Lage der Gesellschaft als positiv und langfristig stabil, unabhängig von den Auswirkungen der Pandemie durch das Coronavirus.

Ertragslage:

Der Jahresfehlbetrag 2022 in Höhe von T€ 214 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag T€ 1) hat sich im Jahresvergleich um T€ 213 deutlich verschlechtert. Diese Entwicklung hängt zum einen an der niedrigeren Auslastung von 90,2% (Vorjahr: 95,2%) und zum anderen an den hohen Preissteigerungen von operativen Aufwendungen, deren Steigerung sich erst zeitlich versetzt in höheren Pflegesätzen niederschlägt.

Die Umsatzerlöse in der stationären Pflege (GuV-Posten Nr. 1 bis Nr. 4) sind aufgrund von höheren mit den Pflegekassen und der Sozialagentur Sachsen-Anhalt vereinbarten Abrechnungssätzen für das Jahr 2022 um T€ 112 auf T€ 6.491 gestiegen und dass trotz einer niedrigeren Auslastung verglichen zum Jahr 2021. Wie in 2021 hat die Gesellschaft auch in 2022 Erträge aus Erstattungen für höhere Kosten im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie erhalten, sodass die sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 72 auf T€ 245 gestiegen sind. Die höheren Einnahmen aus den Pflegeerträgen stehen im ursächlichen Zusammenhang mit den neu verhandelten Pflegesätzen, die die tarifliche Entwicklung der Personalkosten abbilden. Entsprechend der Tarifvereinbarungen stiegen die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um T€ 263 Euro auf T€ 4.354. Problematisch für uns sind die Steigerungen von Euro 263.656,79 zum Vorjahr bei den Materialkosten, bildeten doch die Materialkosten des Jahres 2021 die Basis für die Pflegesatzverhandlung 2022.

2022 2021
Materialaufwandsquote 11,3% 9,5%
[Materialaufwand/ Umsatzerlöse]
Personalaufwandsquote 66,7% 67,3%
[Personalaufwand / Umsatzerlöse]

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Finanzlage des Unternehmens ist aber weiter als solide zu bewerten.

Vermögenslage:

Die Bilanzsumme hat sich von T€ 6.247 in 2021 auf T€ 5.939 in 2022 verringert. Wesentlicher Grund dafür sind die Abschreibungen auf das Anlagevermögen der Gesellschaft.

Die folgende Tabelle veranschaulicht wichtige Bilanzkennzahlen der Gesellschaft:

2022 2021
Anlagendeckungsgrad II 107,8% 109,9%
[Eigenkapital + Sonderposten + Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (größer 1 Jahr)/ Anlagevermögen]
Eigenkapitalquote 28,4 % 30,5 %
[Eigenkapital / Bilanzsumme]
Liquidität II. Grades 100,8 % 135,2 %
[Guthaben bei Kreditinstituten / sonstige Rückstellungen + kurzfristige Verbindlichkeiten]

Finanzlage:

Die Gesellschaft war während des Berichtszeitraums jederzeit in der Lage ihren finanziellen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die bestehenden Kreditlinien wurden entsprechend bestehender Vereinbarungen bedient. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem bestehenden Finanzmittelbestand, dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie aus Darlehensneuaufnahmen.

Der Finanzmittelfonds hat sich von T€ 675 um T€ 90 auf T€ 585 reduziert. Diese Reduzierung um T€ 73 resultiert aus den folgenden drei Cashflows:

1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit: +T€ 74,
2. Cashflow aus Investitionstätigkeit: ./. T€ 10
3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: ./. T€ 154

Die Erträge aus Investitionskosten von T€ 790 werden dabei dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zugeordnet.

2. d) finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

(Stand) IST 2021 IST 2022 Prognose 2023 (IST) Prognose 2024 (August 2025)
Jahresergebnis in T€ ./. 1 ./. 214 -155 34
Auslastungsquote in % 95,2 90,8 97,0 98,0

Die im Vorjahreslagebericht prognostizierten Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2022 konnten auf Grund der deutlich geringeren Auslastung in Hermsdorf nicht erreicht werden. Da der Neuaufnahmestopp auch für das Geschäftsjahr 2023 Einfluss hatte, wurde zudem die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 nach unten angepasst.

1. e) Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2022 wurde auf Grund des Neuaufnahmestopps in Hermsdorf mit einem negativen Jahresergebnis abgeschlossen.

1. Risiko- und Prognoseberichterstattung

3. a) Prognoseberichterstattung

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft leicht positiv.

Für die Jahre 2023 und 2024 planen wir weiter eine kontinuierliche Auslastung unserer Einrichtungen mit durchschnittlich 97 Prozent. Wir gehen ferner von einem negativen Jahresergebnis von ca. T€ 150 für das Geschäftsjahr 2023 und von einem ausgeglichenen Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024 aus.

Die Anpassung der Leistungsvergütung wird durch die zu erwartenden überproportional steigenden finanziellen Belastungen der Sozialleistungsträger und Sozialversicherungen noch restriktiver werden. Die steigenden Sachkosten und die Zurückhaltung der Kostenträger in den Entgeltverhandlungen werden im Geschäftsjahr 2023 zu einem negativen Geschäftsergebnis führen. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

3. b) Chancen- und Risikobericht

Benchmarking, Risiko- Notfallmanagement

Unser wesentliches Risiko besteht in einer unzureichenden Auslastung. Die zur Preisbildung unterlegte Auslastung liegt bei 96 Prozent, damit ist die kalkulatorische Kostendeckung durch den abgerechneten Pflegesatz sichergestellt. Für unsere Standortentscheidungen war es Voraussetzung genügend Kunden und keinen direkten Mitbewerber im Einzugsbereich zu haben. Damit haben wir zielführende Ausgangsvoraussetzungen geschaffen.

Aufgrund des in der stationären Pflege angewandten Selbstkostendeckungsprinzips lassen sich Kosten- bzw. Preisrisiken grundsätzlich auf 12 Monate begrenzen. Unsere Pflegesätze und Investitionskostensätze vereinbaren wir auf Basis von IST-Kosten und unter Berücksichtigung prospektiv erkennbarer Entwicklungen, die die Ausgaben bzw. den Preis beeinflussen, mit den Kostenträgern.

Personalrisiko

Der Fachkräftemangel wird sich weiter verstärken. Wir haben uns zur Mitgliedschaft in der Paritätischen Tarifgemeinschaft entschieden, um unserer Belegschaft eine tarifliche Entlohnung zu bieten und so auch wettbewerbsfähig zu sein. Die Tarifgemeinschaft hat ein attraktives Vergütungssystem entwickelt und sorgt für eine kontinuierliche Weiterentwicklung mit dem Ziel der Mitarbeiterbindung und Akquise. Eine große Chance stellt auch die Etablierung der Ausbildung in zwei unserer Einrichtungen dar. Es zeichnet sich ab, dass mit dem neuen Personalbemessungsverfahren ab Juli 2023 sich völlig neue Abläufe und Verantwortlichkeiten in der Pflege etablieren.

Belegungsrisiko

Durch das Angebot der Kurzzeit- und Verhinderungspflege haben wir einen kontinuierlichen Zugang von neuen Bewohnern. Wir arbeiten sehr gut mit den Sozialen Diensten der Krankenhäuser in unserer Region zusammen und stehen diesen als Partner beim Patienten-Entlassungsmanagement zur Verfügung.

Datenverlustrisiko

Zur Erhöhung der IT-Sicherheit und dem Schutz vor Datenverlust werden unsere Daten über einen qualifizierten Drittanbieter in einem Cloud-Speicher gesichert. So müssen unsere Daten und Dateien nicht mehr auf lokalen Systemen gespeichert werden.

3. c) Schlussbetrachtung

Trotz der widrigen Umstände können wir optimistisch sowie positiv in die Zukunft schauen. Der Erhalt einer hohen Bewohnerzufriedenheit und die notwendigen Anreize für ein motiviertes und engagiertes Personal sichern uns den wirtschaftlichen Erfolg.

 

Niederndodeleben, den 30. Oktober 2025

gez. Thomas Weigel

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 4.958.397,16 5.210.660,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.048,00 7.708,00
II. Sachanlagen 4.707.002,13 4.861.168,13
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.330.795,13 4.455.281,13
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 376.207,00 405.887,00
III. Finanzanlagen 249.347,03 341.784,15
B. Umlaufvermögen 932.105,55 985.674,97
I. Vorräte 39.762,05 48.625,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 307.764,59 261.947,88
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 76.612,50 75.112,50
2. sonstige Vermögensgegenstände 231.152,09 186.835,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.429,96 1.766,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 584.578,91 675.101,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.155,25 50.364,03
davon Disagio 9.225,50 9.835,20
Aktiva 5.938.657,96 6.246.699,28

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.689.188,63 1.902.861,91
I. Gezeichnetes Kapital 76.800,00 76.800,00
II. Gewinnrücklagen 1.594.171,90 1.594.171,90
III. Bilanzgewinn 18.216,73 231.890,01
davon Gewinnvortrag 231.890,01 232.781,18
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 261.745,00 270.745,99
C. Rückstellungen 151.366,63 128.163,41
D. Verbindlichkeiten 3.823.717,17 3.922.749,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.551.758,23 3.705.865,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 806.369,82 751.485,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.745.388,41 2.954.379,29
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 67.792,33 23.253,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 67.792,33 23.253,15
3. sonstige Verbindlichkeiten 204.166,61 193.631,63
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 204.166,61 193.631,63
E. Rechnungsabgrenzungsposten 12.640,53 22.178,05
Passiva 5.938.657,96 6.246.699,28

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 6.364.654,15 6.159.925,07
2. Personalaufwand 4.755.004,87 4.616.164,75
a) Löhne und Gehälter 3.939.451,24 3.810.513,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 815.553,63 805.651,62
davon für Altersversorgung 21.571,79 27.362,51
3. Abschreibungen 260.400,53 241.329,29
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 260.400,53 241.329,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.480.082,63 1.218.586,35
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.094,54 10.093,53
davon aus verbundenen Unternehmen 7.460,16 112,50
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86.273,48 90.099,86
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.042,26 1.563,30
8. Ergebnis nach Steuern -211.055,08 2.275,05
9. sonstige Steuern 2.618,20 3.166,22
10. Jahresfehlbetrag 213.673,28 891,17
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 231.890,01 232.781,18
12. Bilanzgewinn 18.216,73 231.890,01

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Altenhilfe Niederndodeleben gGmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der Pflege-Buchführungsverordnung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Der Jahresabschluss wurde nach Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen nach den Vorschriften der Pflegebuchführungsverordnung (§ 8 Abs. 1 PBV).

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Altenhilfe Niederndodeleben gGmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hohe Börde
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stendal
Register-Nr.: 107734

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen (sonstige Ausleihungen) wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Erhaltene Investitionszuschüsse auf das Anlagevermögen werden unter dem Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen ausgewiesen. Sie werden über die Nutzungsdauer des betreffenden Vermögensgegenstandes ertragswirksam aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
in Jahren
Entgeltlich erworbene Software linear 3 - 7
Bauten linear 25 - 50
Wohnbauten linear 25 - 50
Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge linear 3 - 12
Fahrzeuge linear 2 - 6

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250-1.000 € werden über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Bis 250 € werden Wirtschaftsgüter sofort als Betriebsausgabe erfasst.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.114.906,65 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.371.351,75 Euro

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.825,40 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 32.825,40 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 3.416.532,79 0,00 0,00
- darunter: Betriebsbauten und Außenanlagen 3.102.013,06 0,00 0,00
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 1.438.676,10 0,00 0,00
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 14.713,40 0,00 0,00
4. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 987.990,46 102.719,53 6.100,43
- darunter: in Betriebsbauten, in Außenanlagen, GWGs, Festwerte in Betriebsbauten 623.786,06 32.959,14 462,92
5. Fahrzeuge 93.044,63 0,00 0,00
- darunter: Fahrzeuge 93.044,63 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.950.957,38 102.719,53 6.100,43
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 341.784,15 0,00 92.437,12
Summe Finanzanlagen 341.784,15 0,00 92.437,12
Summe Anlagevermögen 6.325.566,93 102.719,53 98.537,55
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 32.825,40
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 32.825,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.416.532,79
- darunter: Betriebsbauten und Außenanlagen 0,00 3.102.013,06
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.438.676,10
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 14.713,40
4. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 0,00 1.084.609,56
- darunter: in Betriebsbauten, in Außenanlagen, GWGs, Festwerte in Betriebsbauten 0,00 656.282,28
5. Fahrzeuge 0,00 93.044,63
- darunter: Fahrzeuge 0,00 93.044,63
Summe Sachanlagen 0,00 6.047.576,48
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 249.347,03
Summe Finanzanlagen 0,00 249.347,03
Summe Anlagevermögen 0,00 6.329.748,91
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.117,40 5.660,00 0,00 0,00 30.777,40
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 25.117,40 5.660,00 0,00 0,00 30.777,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 287.086,06 93.061,00 0,00 0,00 380.147,06
- darunter: Betriebsbauten und Außenanlagen 287.086,06 93.061,00 0,00 0,00 380.147,06
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 127.555,10 31.425,00 0,00 0,00 158.980,10
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 652.866,46 119.447,53 3.955,43 0,00 768.358,56
- darunter: in Betriebsbauten, in Außenanlagen, GWGs, Festwerte in Betriebsbauten 427.682,06 61.510,14 461,92 0,00 488.730,28
5. Fahrzeuge 22.281,63 10.807,00 0,00 0,00 33.088,63
- darunter: Fahrzeuge 22.281,63 10.807,00 0,00 0,00 33.088,63
Summe Sachanlagen 1.089.789,25 254.740,53 3.955,43 0,00 1.340.574,35
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.114.906,65 260.400,53 3.955,43 0,00 1.371.351,75
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.048,00 7.708,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.048,00 7.708,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.036.385,73 3.129.446,73
- darunter: Betriebsbauten und Außenanlagen 0,00 2.721.866,00 2.814.927,00
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.279.696,00 1.311.121,00
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 14.713,40 14.713,40
4. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 0,00 316.251,00 335.124,00
- darunter: in Betriebsbauten, in Außenanlagen, GWGs, Festwerte in Betriebsbauten 0,00 167.552,00 196.104,00
5. Fahrzeuge 0,00 59.956,00 70.763,00
- darunter: Fahrzeuge 0,00 59.956,00 70.763,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.707.002,13 4.861.168,13
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 249.347,03 341.784,15
Summe Finanzanlagen 0,00 249.347,03 341.784,15
Summe Anlagevermögen 0,00 4.958.397,16 5.210.660,28

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2022
Euro
2021
Euro
Ausleihungen 249.347,03 341.784,15
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 67.792,33 23.253,15

Forderungsspiegel

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 217,4 217,4 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 76,6 76,6 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 13,7 13,7 0,0
Summe 307,7 307,7 0,0
Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2021 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 174,1 174,1 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 75,1 75,1 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 12,8 12,8 0,0
Summe 262,0 262,0 0,0

Aktivierte Disagiobeträge

In den Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von 9.225,50 Euro eingestellt.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 231.890,01 einbezogen.

Sonderposten aus Zuschüssen zur Finanzierung von Anlagevermögen

Die Entwicklung des Sonderpostens ist unterhalb des Anlagenspiegels („Fördermittelspiegels“) zu entnehmen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art 01.01. Inanspruchn. Auflösung Zuführung 31.12.
- € - € - € - €
Gewerbesteuer - € - € 958,00 € 958,00 €
Körperschaftsteuer 433,00 € 433,00 €
Urlaubsansprüche 39.637,54 € 39.637,54 € - € 32.829,36 € 32.829,36 €
Aufbewahrung Unterlagen 5.000,00 € - € - € - € 5.000,00 €
Schwerbehindertenabgabe 11.025,00 € 11.025,00 € - € 19.080,00 € 19.080,00 €
Berufsgenossenschaft 2.597,87 € 2.597,87 € - € 3.312,84 € 3.312,84 €
Sonstige 20.716,00 € 20.716,00 € - € 22.566,43 € 22.566,43 €
Abschluß-u.Prüfungskosten 49.187,00 € 14.000,00 € - € 32.000,00 € 67.187,00 €
128.163,41 € 87.976,41 € - € 111.179,63 € 151.366,63 €

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Zum 31.12.2022

Art der Verbindlichkeit bis 1 J über 1-5 J über 5J Summe
Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten 158.070,04 € 648.299,78 € 2.745.388,41 € 3.551.758,23 €
erhaltene Anzahlungen - € - € - € - €
aus Lieferungen und Leistungen 156.557,90 € - € - € 156.557,90 €
sonstige Verbindlichkeiten 47.608,71 € - € - € 47.608,71 €
Vblk. ggü Gesellschafter 67.792,33 € - € - € 67.792,33 €
Summe 430.028,98 € 648.299,78 € 2.745.388,41 € 3.823.717,17 €

Zum 31.12.2021

Art der Verbindlichkeit bis 1 J über 1J -5 J über 5J Summe
Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten 154.106,91 € 597.378,94 € 2.954.379,29 € 3.705.865,14 €
erhaltene Anzahlungen - € - € - € - €
aus Lieferungen und Leistungen 119.129,44 € - € - € 119.129,44 €
sonstige Verbindlichkeiten 74.502,19 € - € - € 74.502,19 €
Vblk. ggü Gesellschafter 23.253,15 € - € - € 23.253,15 €
Summe 370.991,69 € 597.378,94 € 2.954.379,29 € 3.922.749,92 €

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren allein aus Lieferungen und Leistungen.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Grundschulden

Objekt Grund- buchamt Blatt LNrE Betrag Jahr der Bewilligung
Hermsdorf Haldensleben 1291 1 325.000,00 € 2018
Flur 4, Flurstück 876
Hermsdorf Haldensleben 1292 1 365.000,00 € 2018
Flur 4, Flurstück 874+875
Hermsdorf Haldensleben 1293 1 - €
Flur 4, Flurstück 877+878
Hermsdorf Haldensleben 1233 1 3.752.000,00 € 2017
2 300.000,00 € 2017
Rogätz Haldensleben 1729 2 460.000,00 € 2020
Flur 5, Flurstück 1084+1085
5.202.000,00 €

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag
Euro
Sicherung Betrag
Euro
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 2.745.388,41 € 2.745.388,41 € 1
Summe 2.745.388,41 € 2.745.388,41 €

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 1.030.000,00
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
davon Altersversorgung 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 930.000,00
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00
gesichert durch: Bankguthaben 36.350,00
Summe 1.030.000,00

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist derzeitig nicht zu rechnen, da die BSS Bau & Service für Senioren GmbH immer ihre Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag erfüllt hat. Der Restschuldenstand am 31.12. beträgt Euro 36.350.

Die BSS Bau & Service für Senioren GmbH weist zum 31.12.2022 einen Bilanzgewinn von Euro 269.738,18 und Gewinnrücklagen von Euro 0,00 aus. Das Geschäftsjahr 2022 schloss mit einem Jahresüberschuss von Euro 12.419,74 ab. Das Risiko der Inanspruchnahme der Altenhilfe Niederndodeleben gGmbH aus der Bürgschaft ist somit als gering einzuschätzen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 5.617.309,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Pachtverträge Immobilien 5.617.309,00 Euro

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um:

-Erstattung Mehraufwand Corona 117 T€ (Vj. 119 T€)
-Erstattung Corona-Tests 208 T€ (Vj. 125 T€)
-Erstattung Coronaprämie 54T€ (Vj. 0 T€)

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um:

-Mehraufwand Corona 95 T€

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 14.376,17 Euro enthalten.

Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:

-Stromeinspeisung 5 T€
-Ausbildungszuweisung 7T€
- Sonstiges 2T

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 8.431,05 Euro enthalten.

Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:

-Abschlusskosten 1,5 T€
-Sonstiges 7 T€

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl 2022 Zahl 2021
Gewerbliche Arbeitnehmer 127,75 134,00
Kaufmännische Angestellte 3,00 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 130,75 137,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 27,50 28,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 103,25 109,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer/-in: Beruf Hinweis

Thomas Weigel operativer und Kaufmännischer Geschäftsführer
Nancy Friedrich Pflegedienstleiterin
Constantin Weigel Kaufmännischer Geschäftsführer seit 21.Oktober 2024

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 213.673,28 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 18.216,73 Euro, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 18.216,73 Euro vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Niederndodeleben, den 30.10.2025

gez. Thomas Weigel

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2025 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Altenhilfe Niederndodeleben gGmbH, Niederndodeleben

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Altenhilfe Niederndodeleben gGmbH, Niederndodeleben, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Altenhilfe Niederndodeleben gGmbH, Niederndodeleben, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 30.10.2025

Dr. Schlüter Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH

gez. Dr. Wulff Schlüter, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Haveresch, Wirtschaftsprüfer

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