Raiffeisenbank eGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg GnR 209
Eingetragen
5.3.1891
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenKreditinstitute des Genossenschaftssektors
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, sowie des Waren- und Dienstleistungsgeschäfts, insbesondere: a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen Einlagen; c) die Gewährung von Krediten aller Art; d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; h) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen und Reisen; j) der gemeinschaftliche Einkauf landwirtschaftlicher Bedarfsartikel; k) der gemeinschaftliche Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse; l) der Handel mit sonstigen Waren; m) die Durchführung des Immobiliengeschäftes, auch unter Beteiligung Dritter.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Raiffeisenbank eG

Ebsdorfergrund - Dreihausen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

Gesamtwirtschaft

Der bereits seit dem Jahr 2013 andauernde Konjunkturaufschwung in Deutschland schritt 2017 weiter voran und führte erneut zu einem überdurchschnittlichen gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte nach ersten Schätzungen gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % zu und expandierte damit noch etwas stärker als in 2016 (+1,9 %). Globale Unsicherheiten, wie beispielsweise die protektionistischen Tendenzen der neuen US-Regierung und der angekündigte harte Austritt Großbritanniens aus der EU, beeinträchtigen das Wirtschaftswachstum Deutschlands offenbar nur wenig. Grund hierfür dürfte nicht zuletzt sein, dass das Wachstum weniger durch außenwirtschaftliche, sondern vielmehr durch binnenwirtschaftliche Faktoren getrieben wurde. Denn die Haupttreiber des gesamtwirtschaftlichen Wachstums waren in 2017 abermals die staatlichen und privaten Konsumausgaben.

Am Arbeitsmarkt setzten sich die günstigen Trends der Vorjahre fort. Die Anzahl der erwerbstätigen Menschen mit inländischem Arbeitsort stieg im Vorjahresvergleich um 653.000 auf rund 44,3 Millionen. Wichtigster Motor des Arbeitskräftezuwachses war weiterhin der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Die Arbeitslosenzahl sank von knapp 2,7 Millionen Menschen in 2016 auf etwa 2,5 Millionen. Die Arbeitslosenquote nahm im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 % ab und befand sich damit auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Im Bereich der Agentur für Arbeit Marburg waren Ende 2017 rund 4.700 Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag hier mit 3,5 % weiterhin deutlich unter derjenigen im Bund und im Land Hessen (4,7 %).

Die Verbraucherpreise legten im Jahresdurchschnitt um 1,8 % zu, nachdem sie 2016 um 0,5 % gestiegen waren. Preistreibend wirkten dabei insbesondere der Wegfall der entlastenden Wirkung des Ölpreisrückgangs vom Winterhalbjahr 2015/2016 sowie die zunehmenden Nahrungsmittelpreise.

Nach Jahren politischer wie auch wirtschaftlicher Unsicherheit besserte sich in 2017 die Stimmung an den Finanzmärkten nachhaltig. Grund hierfür war in erster Linie die Rückkehr eines robusten Wirtschaftswachstums in den USA und vor allem im Euroraum. Die Europäische Zentralbank EZB hat in 2017 an ihrem expansiven Kurs festgehalten und beließ die Leitzinsen für den Euroraum unverändert auf deren historisch niedrigen Niveaus. So blieben der EZB-Hauptrefinanzierungssatz für die Finanzinstitute des Euroraums bei 0,0 % und der Einlagensatz mit -0,4 % im negativen Bereich. Darüber hinaus setzte die die EZB ihr Anleihekaufprogramm fort. So kaufte die europäische Notenbank bis einschließlich März im Rahmen ihres Asset Purchase Programs (APP) monatlich Wertpapiere im Wert von 80 Mrd. Euro. Wie auf der EZB-Ratssitzung im Dezember 2016 beschlossen, verlängerte der EZB-Rat das Aufkaufprogramm bis zum Ende des Jahres, allerdings zu einem niedrigeren monatlichen Aufkaufvolumen in Höhe von 60 Mrd. Euro.

Für die Aktienmärkte war das vergangene Jahr ein gutes Jahr. Dies- wie jenseits des Atlantiks legten die Kurse an den Börsen spürbar zu. Sein Jahreshoch von 13.478 Zählern markierte der DAX am 3. November 2017. Getrieben wurde dieser fulminante Anstieg erneut von einem wieder zunehmenden Konjunkturoptimismus. Das hohe Niveau konnte der DAX zwar nicht lange halten. Gleichwohl beendete der Deutsche Aktienindex das Jahr 2017 mit 12.918 Punkten auf einem deutlich höheren Niveau als zum Vorjahresultimo. Insgesamt belief sich das Jahresplus auf 12,5 %.

Kreditgenossenschaften

Auch im Jahr 2017 konnten die 915 Volksbanken und Raiffeisenbanken, PSD Banken, Sparda-Banken sowie die genossenschaftlichen Spezialbanken an ihre guten Geschäftsergebnisse der Vorjahre anknüpfen.

Sie wuchsen stabil sowohl im Einlagen- als auch im Kreditgeschäft. Das Wachstum zeigt, dass die Kunden dem nachhaltigen Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften vertrauen. So stiegen die bilanziellen Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften auf 662 Mrd. Euro (+4 %). Das Volumen der Kredite stieg ebenfalls deutlich. So erhöhten sich die Forderungen an Nichtbanken auf 558 Mrd. Euro (+ 5,8 %). Die Bilanzsumme stieg um 40 Mrd. Euro bzw. 4,7 % auf 891 Mrd. Euro.

Bestimmend für den Zuwachs bei den Kundenkrediten war die nach wie vor rege Nachfrage nach privaten Wohnungsbaukrediten. Dies dürfte durch die niedrigen Finanzierungskosten sowie die gute Einkommenssituation der Haushalte getrieben sein. 89 % der vergebenen Kredite weisen eine anfängliche Zinsbindung von über fünf Jahren auf. Diese Langfristpräferenz - verbunden mit festen Konditionen - verschafft den Privat- und Firmenkunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken Sicherheit und Transparenz bei ihren Finanzierungen.

Auf der Passivseite nahmen angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank die Sichteinlagen der Kunden weiter deutlich zu. Die täglich fälligen Verbindlichkeiten stiegen per Ende Dezember 2017 um 7,3 % auf 424 Mrd. Euro.

Das deutliche Plus bei den Kundenkrediten konnte durch eine Erhöhung der Kundeneinlagen vollständig refinanziert werden. Aufgrund der hohen Kundeneinlagen sind die Institute weitgehend unabhängig von mittel- und langfristigen Refinanzierungen am Geld- und Kapitalmarkt.

2. Entwicklung der Raiffeisenbank eG

Die Raiffeisenbank eG konnte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 eine solide Geschäftsentwicklung verzeichnen.

Berichtsjahr
TEUR
2016
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
Bilanzsumme 257.005 237.406 219.060 206.892 191.177
Außerbilanzielle Geschäfte *) 28.397 21.297 24.095 19.985 24.568

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten) und 2 (Andere Verpflichtungen).

So stieg die Bilanzsumme zum Geschäftsjahresende 2017 durch den Anstieg der Kundenforderungen sowie insbesondere durch den Zufluss bei den Kundengeldern überdurchschnittlich um 19,6 Mio. EUR oder 8,3 % auf nunmehr 257 Mio. EUR an.

Der strukturelle Anteil der Kundengelder an der Bilanzsumme erhöhte sich auf 76,8 %, der Anteil Kundenforderungen ging auf 74,8 % zurück. Die Barreserve und die Eigenanlagen wurden aufgestockt, der strukturelle Anteil der Bankenrefinanzierungen an der Bilanz ging ebenfalls zurück.

Zusammen mit den Beständen, die an Partner im genossenschaftlichen FinanzVerbund vermittelt wurden, addiert sich das insgesamt betreute Kundenvolumen auf nunmehr 517 Mio. EUR.

Aktivgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2016
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
Kundenforderungen 192.334 185.095 177.183 167.435 153.150
Wertpapieranlagen 23.068 23.097 16.996 16.742 20.930
Forderungen an Banken 16.021 15.471 7.815 11.118 8.052

Der Zuwachs bei den Kundenforderungen wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr getragen durch die unverändert hohe Nachfrage nach mittel- und langfristigen privaten und gewerblichen Investitionsdarlehen und ist weiterhin begünstigt durch das niedrige allgemeine Zinsniveau. In 2017 wurden rund 450 Kredite neu bewilligt.

Durch die hohen Zuflüsse bei den Kundeneinlagen konnten die Zunahme bei den Kundenkrediten mehr als vollständig refinanziert und darüber hinaus unsere eigenen Geldanlagen bzw. liquide Mittel aufgestockt werden. Unsere freien liquiden Mittel haben wir unverändert in Wertpapieren und in Form von Guthaben, insbesondere bei unserer Zentralbank angelegt. Im Rahmen unserer Liquiditätssteuerung unterhalten wir auch temporär Sichtguthaben bei der Deutschen Bundesbank.

Passivgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2016
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
Bankrefinanzierungen 35.980 34.464 33.736 33.675 26.845
Kundengelder 197.330 180.963 165.262 154.657 147.190
Spareinlagen 53.385 51.564 49.801 50.483 56.722
täglich fällige Einlagen 105.746 90.520 86.583 75.619 67.132
Einlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 38.199 38.879 28.878 28.555 23.336
Genussrechtskapital 0 0 0 141 276

Der seit Jahren festzustellende Trend zu hoch liquiden und sicheren Anlageformen hat sich in Anbetracht anhaltender Niedrigzinsen auch in 2017 fortgesetzt. Der Zufluss bei den Kundeneinlagen entfällt daher ganz überwiegend auf täglich fällige Einlagen sowie kurzfristige Kündigungsgelder bzw. Festgeldeinlagen. Der Bestand an aufgenommen und an Kunden weitergeleiteten Förderkrediten ist weiter angewachsen und beläuft sich innerhalb der Bankenrefinanzierungen auf jetzt 26 Mio. EUR.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2016
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 189 199 211 185 193
Vermittlungserträge 315 317 308 341 340
Erträge aus Zahlungsverkehr 777 683 692 688 682

Der Provisionsüberschuss konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Investitionen

Im vergangenen Jahr erfolgten Ersatzinvestitionen im Bereich der EDV sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Im Jahresdurchschnitt belief sich die Anzahl der Mitarbeiter, umgerechnet auf Vollzeitstellen, auf 34. Zudem befand sich eine Mitarbeiterin in der Ausbildung. Für die Mehrzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht eine betriebliche Altersversorgung. Um den erhöhten Anforderungen an die Qualität unserer Mitarbeiter gerecht zu werden, besuchen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig externe Fortbildungsmaßnahmen. Darüber hinaus führen wir regelmäßig interne Schulungsmaßnahmen durch.

Weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir TEUR 30 an Einrichtungen und Vereine aus dem sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich gespendet.

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Raiffeisenbank eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

Im Rahmen unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagefragen sicherstellt.

Durch eine Eckwertplanung über einen Zeitraum von drei Jahren und mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand.

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken, wobei die Adressenausfallrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d.h. die Steuerung und Kontrolle der Adressenausfallrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist im Bereich Controlling angesiedelt. Daneben nehmen eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter mit Vorstandsunterstützung die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor.

Für die systematische Analyse der Marktpreisrisiken (z.B. Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursrisiken) ist der Bereich Controlling verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert.

Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Dieses wird bilanziell im Rahmen der verlustfreien Bewertung des Zinsbuches berücksichtigt.

Die Bank misst dieses Zinsänderungsrisiko auf der Grundlage dynamischer Zinselastizitätsbilanzen als negative Veränderung des Zinsüberschusses und des (handelsrechtlichen) Bewertungsergebnisses in verschiedenen Risikoszenarien. Der Vorstand hat die maximal akzeptable Abweichung vom Prognosewert in Abhängigkeit von der Risikodeckungsmasse, die der Genossenschaft zur Verfügung steht, auf ein vertretbares Maß begrenzt.

Das Liquiditätsrisiko wird durch die aufsichtsrechtlichen Liquiditätsvorschriften und weitergehende Reglementierungen, die den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) gerecht werden, begrenzt.

Neben Adressenausfall-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken sind auch operationelle Risiken Teil unseres Risikomanagements. Den operationellen Risiken begegnen wir durch die risikoorientierte Ausgestaltung der Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung einer ausreichenden Funktionstrennung. Die Ausgestaltung unserer EDV-Systeme stützt sich auf die Vorgaben unserer Rechenzentrale. Die wesentlichen operationellen Risiken werden anhand von Notfallplänen und Backup-Einrichtungen begrenzt. Schadensfälle aufgrund technischer Probleme, menschlichen Versagens, unzureichender Kontrollen sowie externer Ereignisse werden in einer Schadensfalldatenbank erfasst und analysiert. Versicherbare potentielle Risiken, z.B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgesichert.

Dem Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare und Verträge begegnet. Bei Rechtsstreitigkeiten schalten wir fachspezifische Rechtsanwälte ein.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG (bis 2013) bzw. Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten (ab 2014) haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:

Berichtsjahr
TEUR
2016
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
Eigenkapital laut Bilanz 1) 21.391 19.658 17.919 16.421 14.918
Haftendes Eigenkapital 2) -- -- -- -- 18.308
Eigenmittel (Art. 72 CRR) 3) 23.834 22.512 21.299 20.257 --
Solvabilitätskennziffer 2) -- % -- % -- % -- % 12,8 %
Harte Kernkapitalquote 3) 4) 12,1 % 11,5 % 11,2 % 9,6 % -- %
Kernkapitalquote 3) 4) 12,1 % 11,5 % 11,2 % 9,6 % -- %
Gesamtkapitalquote 3) 14,8 % 14,7 % 14,8 % 13,5 % -- %

1) Hierzu rechnen die Passivposten 10 (Genussrechtskapital - bis 2014), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).

2) bis 2013

3) ab 2014

4) Übergangsregelung nach Art. 465 CRR für 2014

Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR und des KWG wurden von uns im Geschäftsjahr 2017 gut eingehalten.

Durch Gewinnthesaurierung konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Der Anstieg des bilanziellen Eigenkapitals entfällt in Höhe von TEUR 1.600 auf die Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB. Dieser beläuft sich auf TEUR 11.750 (Vorjahr TEUR 10.150).

Unter Berücksichtigung einer vom Vorstand und Aufsichtsrat zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals beschlossenen Zuweisung zu den offenen Rücklagen in Höhe von TEUR 155, die noch der Zustimmung der Generalversammlung bedarf, beträgt unser Kernkapital TEUR 21.201.

Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Kapitalquoten bei dem erwarteten Geschäftsvolumenszuwachs sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen und die vorgesehene Einwerbung von Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen.

Kundenforderungen

Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen.

Unsere Kundenforderungen entfallen zu rund 58 % auf Privatkunden und zu 42 % auf gewerbliche Kunden.

Die durch die Generalversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditgrenzen des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2017 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt.

Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen Berichtsjahr
TEUR
2016
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
Liquiditätsreserve 23.068 23.097 16.996 16.742 20.930

Die bankeigenen Wertpapieranlagen haben einen strukturellen Anteil von 9,0 % an der Bilanzsumme. Der Wertpapierbestand ist in voller Höhe der Liquiditätsreserve zugeordnet und entfällt mit TEUR 17.436 auf Anleihen und Schuldverschreibungen sowie Genussrechte von Kreditinstituten und mit TEUR 5.632 auf andere Emittenten. In den festverzinslichen Anleihen sind EUR-Anleihen ausländischer Emittenten in Höhe von TEUR 5.519 enthalten. Die Adressenausfallrisiken werden im Rahmen unserer Risikosteuerung regelmäßig überwacht.

Sämtliche Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Darüber hinaus ergeben sich zum Bilanzstichtag Kursreserven in Höhe von TEUR 235.

Zinsänderungsrisiko

Wir gehen für 2018 im Bereich des Geld- und Kapitalmarktes von einem unverändert niedrigen Zinsniveau aus. Die auf dieser Basis für verschiedene Szenarien zum 31.12.2017 und aktuell gemessenen Zinsänderungsrisiken einschließlich der Kursänderungsrisiken der bankeigenen Wertpapieranlagen sind tragbar. Sie sind zudem durch Limite und Kennzahlen (Basel II) begrenzt.

Währungsrisiko

Währungsrisiken sind zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Zur Erfüllung von § 1 EinSiG i. V. m. § 1 Abs. 3d Satz 1 KWG gehört die Bank dem BVR Institutssicherung (BVR-ISG-Sicherungssystem) an. Das BVR-ISG Sicherungssystem ist eine Einrichtung der BVR Institutssicherung GmbH, Berlin (BVR-ISG), die als amtlich anerkanntes Einlagensicherungssystem gilt.

Daneben ist unsere Genossenschaft der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR-SE) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Die BVR-SE ist als zusätzlicher, genossenschaftlicher Schutz parallel zum BVR-ISG Sicherungssystem tätig.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben. Die Liquiditätskennzahl gemäß § 2 Abs. 1 LiqV sowie die Liquidity Coverage Ratio (LCR) haben wir eingehalten.

Aufgrund unserer Liquiditätslage und -steuerung, der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund und der unterhaltenen Bankguthaben, gehen wir davon aus, dass auch in den kommenden Jahren nicht mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft zu rechnen ist.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr
TEUR
2016
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
Zinsüberschuss 1) 5.620 5.784 5.922 5.778 5.121
Provisionsüberschuss 2) 1.215 1.091 1.114 1.107 1.160
Verwaltungsaufwendungen 3.675 3.640 3.624 3.371 3.254
a) Personalaufwendungen 2.416 2.384 2.373 2.156 2.100
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.260 1.256 1.251 1.214 1.155
Betriebsergebnis vor Bewertung 3) 2.826 2.969 3.005 3.222 2.820
Bewertungsergebnis 4) -162 -256 -399 -611 -611
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2.664 2.713 2.606 2.611 2.209
Steueraufwand 775 798 810 806 658
Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.600 1.650 1.500 1.500 1.250
Jahresüberschuss 289 265 296 305 300

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12

4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Das anhaltend niedrige Zinsniveau führte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem weiteren Rückgang des Zinsüberschusses. Trotz Ausweitung der Kundenforderungen waren erneut Einbußen bei den Zinserträgen zu verzeichnen, die auch nicht mehr durch niedrigere Zinsaufwendungen kompensiert werden konnten. In der Folge sank die Zinsspanne weiter. Sie liegt nur noch leicht über dem Durchschnitt vergleichbarer Volks- und Raiffeisenbanken. Provisionsüberschuss und Provisionsspanne sind dagegen gestiegen. Insbesondere höhere Erträge aus dem Zahlungsverkehr führten zu dieser Entwicklung.

Die Personal- und Sachaufwendungen konnten insgesamt auf dem Niveau der Vorjahre gehalten werden.

Der Vorsorgebedarf für akute Kreditrisiken ist gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und bewegt sich wie in den zurückliegenden Geschäftsjahren auf einem niedrigen Niveau. Dem Gesichtspunkt einer vorsichtigen Forderungsbewertung wurde dabei umfangreich Rechnung getragen. Auch das Bewertungsergebnis für den bankeigenen Wertpapierbestand hat die Ertragslage nicht nennenswert belastet. Die Betriebsergebnisse vor und nach Bewertungen bewegten sich über dem Niveau vergleichbarer Kreditgenossenschaften.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 289 und ermöglicht neben einer satzungsgemäßen Dotierung der Rücklagen eine Dividendenausschüttung von 5 %.

Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,11 % (Vorjahr 0,11 %).

Nach unseren Planungen rechnen wir für das laufende Geschäftsjahr mit Rückgängen bei den Zins- und Provisionsüberschüssen, einem gleichzeitigen Anstieg der Verwaltungsaufwendungen sowie höheren Bewertungsaufwendungen. Wir gehen daher von rückläufigen Betriebsergebnissen vor und nach Bewertung aus.

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen der Raiffeisenbank eG sind geordnet.

Wir verfügen über ein an der Größe und Struktur der Bank ausgerichtetes funktionsfähiges Risikomanagement, das uns in die Lage versetzt jederzeit Kredit-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationelle Risiken zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.

III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Auch für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 erwarten wir - in Anbetracht anhaltend niedriger Zinsen - einen unverändert harten Wettbewerb im Kundengeschäft. Eine Fülle neuer sowie veränderte bzw. verschärfte gesetzliche und regulatorische Anforderungen werden uns weiter sehr stark belasten und Ressourcen in der Bank binden.

In Erwartung einer weiterhin positiven regionalen Wirtschaftsentwicklung gehen wir für die Jahre 2018 und 2019 von einem moderaten Wachstum des Geschäftsvolumens aus. Dabei rechnen wir im Kundeneinlagengeschäft mit einem Zuwachs von rund 1,5 % und bei den Kundenkrediten mit einem Wachstum von rund 2 %.

Bei der Prognose der Ertragslage gehen wir von anhaltend niedrigen Zinsen aus. Vor diesem Hintergrund rechnen wir für das laufende sowie das kommende Geschäftsjahr mit einem nachhaltigen Rückgang des Zinsüberschusses und der Zinsspanne. Provisionsüberschuss und Provisionsspanne werden nach unseren Planungen leicht zurückgehen. Bei den Sach- und Personalaufwendungen rechnen wir mit einem moderaten Anstieg, auch bei der Einzelrisikovorsorge für das Kreditgeschäft gehen wir von einem leichten Anstieg aus. Insgesamt rechnen wir daher mit einer verschlechterten Ertragslage in den Geschäftsjahren 2018 und 2019.

Kurzfristig könnten sich Risiken für die Ertragslage aus einem - derzeit allerdings von uns nicht erwarteten - schnellen und starken Zinsanstieg ergeben, der zu einem hohen aber tragbaren Abschreibungsbedarf auf unseren Wertpapierbestand führen würde.

Langfristig ergeben sich Risiken für die Ertragslage insbesondere bei einem anhaltend niedrigen Zinsniveau, das zu einem weiteren Rückgang des Zinsüberschusses und der Zinsspanne führen wird. Darüber hinaus bestehen allgemein Risiken für die Ertragslage für den Fall einer sich deutlich abschwächenden Konjunkturentwicklung, die zu einer rückläufigen Geschäftsentwicklung und steigenden Kreditausfällen führen könnte. Aufgrund unseres regional ausgerichteten Geschäftsmodells bestehen Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung und insofern auch für die Ertragslage der Bank durch derzeit nur eingeschränkt vorhandene Neubaumöglichkeiten in unserem Geschäftsgebiet.

Chancen für die Ertragslage könnten sich mittel- und langfristig aus einem doch anhaltend höheren Zinsniveau und einer deutlich steileren als von uns prognostizierten Zinsstrukturkurve ergeben.

Die in den kommenden Jahren weiter ansteigenden aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen werden wir auf Basis der von uns durchgeführten Simulationsrechnungen erfüllen.

 

Ebsdorfergrund, 26. März 2018

Raiffeisenbank eG

Der Vorstand:

Kemper

Emmerich

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2017

Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund

Genossenschaftsregisternummer 209 beim Amtsgericht Marburg

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve          
a) Kassenbestand     2.776.729,15   2.283
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken     15.118.107,50   3.733
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 15.118.107,50       (3.733)
c) Guthaben bei Postgiroämtern     0,00 17.894.836,65 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind          
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen     0,00   0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00       (0)
b) Wechsel     0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute          
a) täglich fällig     6.537.827,16   12.052
b) andere Forderungen     9.483.175,41 16.021.002,57 3.419
4. Forderungen an Kunden       192.334.080,53 185.095
darunter:          
durch Grundpfandrechte gesichert 85.490.221,30       (76.898)
Kommunalkredite 1.239.804,11       (1.260)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere          
a) Geldmarktpapiere          
aa) von öffentlichen Emittenten   0,00     0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
ab) von anderen Emittenten   0,00 0,00   0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen          
ba) von öffentlichen Emittenten   991.093,15     991
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
bb) von anderen Emittenten   21.927.254,43 22.918.347,58   21.956
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 21.627.254,43       (20.652)
c) eigene Schuldverschreibungen     0,00 22.918.347,58 0
Nennbetrag 0,00       (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere       150.000,00 150
6a. Handelsbestand       0,00 0
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften          
a) Beteiligungen     3.536.303,21   3.536
darunter:          
an Kreditinstituten 56.442,36       (56)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     16.250,00 3.552.553,21 16
darunter:          
bei Kreditgenossenschaften 0,00       (0)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen       0,00 0
darunter:          
an Kreditinstituten 0,00       (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
9. Treuhandvermögen       0,00 0
darunter: Treuhandkredite 0,00       (0)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch       0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte          
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte     0,00   0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     367,00   1
c) Geschäfts- oder Firmenwert     0,00   0
d) geleistete Anzahlungen     0,00 367,00 0
12. Sachanlagen       3.780.959,24 3.949
13. Sonstige Vermögensgegenstände       125.281,84 225
14. Rechnungsabgrenzungsposten       227.744,00 0
Summe der Aktiva       257.005.172,62 237.406

Passivseite

         
      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten          
a) täglich fällig     0,00   0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist     35.979.642,66 35.979.642,66 34.464
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden          
a) Spareinlagen          
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten   53.239.991,07     51.135
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten   145.293,40 53.385.284,47   430
b) andere Verbindlichkeiten          
ba) täglich fällig   105.745.762,95     90.520
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   38.198.710,45 143.944.473,40 197.329.757,87 38.879
3. Verbriefte Verbindlichkeiten          
a) begebene Schuldverschreibungen     0,00   0
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten     0,00 0,00 0
darunter:          
Geldmarktpapiere 0,00       (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00       (0)
3a. Handelsbestand       0,00 0
4. Treuhandverbindlichkeiten       0,00 0
darunter: Treuhandkredite 0,00       (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten       196.005,33 468
6. Rechnungsabgrenzungsposten       474,00 13
6a. Passive latente Steuern       0,00 0
7. Rückstellungen          
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen     1.029.090,00   1.016
b) Steuerrückstellungen     286.385,00   210
c) andere Rückstellungen     792.684,67 2.108.159,67 614
8. [gestrichen]       0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten       0,00 0
10. Genussrechtskapital       0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00       (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken       11.750.000,00 10.150
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00       (0)
12. Eigenkapital          
a) Gezeichnetes Kapital     2.651.005,59   2.674
b) Kapitalrücklage     0,00   0
c) Ergebnisrücklagen          
ca) gesetzliche Rücklage   2.865.000,00     2.800
cb) andere Ergebnisrücklagen   3.835.000,00 6.700.000,00   3.765
d) Bilanzgewinn     290.127,50 9.641.133,09 269
Summe der Passiva       257.005.172,62 237.406
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten          
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln   0,00     0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen   17.786.899,40     13.840
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   0,00 17.786.899,40   0
2. Andere Verpflichtungen          
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften   0,00     0
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen   0,00     0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen   10.610.397,75 10.610.397,75   7.456
darunter: Lieferverpflichtungen          
aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00       (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus          
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften   6.308.323,31     6.455
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen   274.034,84 6.582.358,15   311
2. Zinsaufwendungen     1.021.788,48 5.560.569,67 1.050
3. Laufende Erträge aus          
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren     0,00   0
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     59.395,41   68
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen     0,00 59.395,41 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen       0,00 0
5. Provisionserträge     1.385.486,50   1.289
6. Provisionsaufwendungen     170.556,35 1.214.930,15 198
7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands       0,00 0
8. Sonstige betriebliche Erträge       16.682,20 68
9. [gestrichen]       0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen          
a) Personalaufwand          
aa) Löhne und Gehälter   1.981.179,10     1.985
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   434.632,05 2.415.811,15   399
darunter: für Altersversorgung 81.869,10       (38)
b) andere Verwaltungsaufwendungen     1.259.524,15 3.675.335,30 1.256
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen       285.557,81 276
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen       64.883,02 59
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft     162.004,12   256
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft     0,00 -162.004,12 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere     0,00   0
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren     0,00 0,00 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme       0,00 0
18. [gestrichen]       0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit       2.663.797,18 2.713
20. Außerordentliche Erträge     0,00   0
21. Außerordentliche Aufwendungen     0,00   0
22. Außerordentliches Ergebnis       0,00 (0)
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     767.393,35   787
darunter: latente Steuern 0,00       (0)
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen     7.600,28 774.993,63 12
24a. Aufwendungen aus der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken       1.600.000,00 1.650
25. Jahresüberschuss       288.803,55 265
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr       1.323,95 4
        290.127,50 269
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen          
a) aus der gesetzlichen Rücklage     0,00   0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
        290.127,50 269
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen          
a) in die gesetzliche Rücklage     0,00   0
b) in andere Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
29. Bilanzgewinn       290.127,50 269

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2017

Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.

Gemäß Art. 67 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) werden die (nachstehenden) im Jahresabschluss 2010 angewandten Übergangsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) (hier: Beibehaltungs- und Fortführungswahlrechte für bestimmte Bilanzposten und Wertansätze) entsprechend der Rechtslage vor Inkrafttreten des BilMoG wie folgt fortgeführt:

- Beibehaltung der steuerrechtlichen Abschreibungen (§ 279 Abs. 2 i. V. m. § 254 Satz 1 HGB a. F.) nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der § 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).

Barreserve

Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennwert und dem Auszahlungsbetrag oder den Anschaffungskosten (Agio- und Disagiobeträge mit Zinscharakter) als aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und planmäßig (zeitanteilig) aufgelöst werden.

Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB.

Wertpapiere

Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen.

Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet.

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden und beim beweglichen Sachanlagevermögen linear und degressiv vorgenommen.

Erhöhte Absetzungen für Abnutzung und Abschreibungen gemäß § 6b EStG sowie degressive Abschreibungen nach § 7 EStG a.F. für vor dem 1. Januar 2010 angeschaffte Sachanlagen wurden weitergeführt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis zu EUR 150 wurden in voller Höhe als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 150, aber nicht über EUR 410 lagen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte nach den Grundsätzen des strengen Niederstwertprinzips.

Aktive latente Steuern

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen zeitliche oder quasi-permanente Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen.

Die sich daraus ergebenden Steuerbelastungen (passive latente Steuern) und Steuerentlastungen (aktive latente Steuern) werden verrechnet.

Aktive latente Steuern bestehen insbesondere in den Positionen Forderungen an Kunden, Wertpapiere und Rückstellungen.

Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.).

Der Berechnung der Steuerlatenzen wurde ein Steuersatz von 29,02 % zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Passive latente Steuern

Passive latente Steuern bestehen in der Position Beteiligungen. Sie sind von untergeordneter Bedeutung und werden mit den aktiven latenten Steuern saldiert.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst.

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Laufende Rentenverpflichtungen sind mit dem Barwert bilanziert.

Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 3,67 % (im Vorjahr 4,01 %) wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre auf Basis des von der Deutschen Bundesbank zum Abschlussstichtag ermittelten Zinssatzes festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 100.

Es wurde eine Rentendynamik in Höhe von 1,00 % (Vorjahr 1,00 %) bzw. 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) zugrunde gelegt.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet.

Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr betrug oder die Anforderungen an eine besondere Deckung vorlagen, wurden Erträge aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung vereinnahmt.

Als besonders gedeckt werden gegenläufige Fremdwährungspositionen angesehen, soweit sie sich betragsmäßig und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen.

Die Ergebnisse aus der Währungsumrechnung werden bei dem GuV-Posten berücksichtigt, bei dem die sonstigen Bewertungsergebnisse des umgerechneten Bilanzpostens oder Geschäfts ausgewiesen werden.

Angaben zur Behandlung von negativen Zinsen

Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den betreffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht.

Verwendung des Jahresergebnisses

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2017

Anschaffungs- / Herstellungskosten zu Beginn des Zugang (a) Umbuchungen (a) Anschaffungs- / Herstellungskosten am Ende des
Zuschreibungen (b) Abgänge (b)
Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagenwerte        
a) Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b)  
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.348,26 0,00 (a) 0,00 (a) 4.348,26
    0,00 (b) 0,00 (b)  
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b)  
d) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b)  
Sachanlagen        
a) Grundstücke und Gebäude 5.428.729,28 4.139,36 (a) 0,00 (a) 5.432.868,64
    0,00 (b) 0,00 (b)  
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.844.197,05 113.270,22 (a) 0,00 (a) 1.807.634,88
    0,00 (b) 149.832,39 (b)  
Summe a 7.277.274,59 117.409,58 (a) 0,00 (a) 7.244.851,78
    0,00 (b) 149.832,39 (b)  
Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zusammenhang mit
Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr (a) Zuschreibungen Geschäftsjahr (b)
EUR
Zugängen (a) Zuschreibungen (b)
EUR
Umbuchungen (a) Abgänge (b)
EUR
Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Buchwerte Bilanzstichtag
EUR
Immaterielle Anlagenwerte            
a) Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.516,26 465,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 3.981,26 367,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
d) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
Sachanlagen            
a) Grundstücke und Gebäude 1.916.098,81 165.518,59 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 2.081.617,40 3.351.251,24
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.408.185,05 119.574,22 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 1.377.926,88 429.708,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 149.832,39 (b)    
Summe a 3.327.800,12 285.557,81 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 3.463.525,54 3.781.326,24
    0,00 (b) 0,00 (b) 149.832,39 (b)    
Anschaffungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres
EUR
Veränderungen (saldiert)
EUR
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.552.553,21 0,00 3.552.553,21
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe b 3.552.553,21 0,00 3.552.553,21
Summe a und b 10.829.827,80   7.333.879,45

D. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 8.547.736 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

Forderungen an Kunden

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 5.219.765 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 1.000.000 fällig.

In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig davon:
EUR börsennotiert
EUR
nicht börsennotiert
EUR
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 22.918.348 21.619.443 1.298.904 0
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) 150.000 0 150.000 0

Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen

In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Forderungen an
verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen an Kunden (A 4) 0 0 500.000 506.647

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Wir halten an folgenden Unternehmen Beteiligungen:

Anteil am Gesellschafts- Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses
Name und Sitz kapital
%
Jahr TEUR Jahr TEUR
a) Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall 0,01 2016 4.922.058 2016 0
b) R+V Versicherung AG, Wiesbaden 0,01 2016 6.674.878 2016 0
c) Union Asset Management Holding AG, Frankfurt am Main 0,01 2016 705.432 2016 327.431
d) FAG Holding GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg 0,09 2016 57.987 2016 1.286
e) Raiffeisen Waren GmbH, Kassel 0,03 2016 145.656 2016 8.489
f) Raiffeisen-Kassel A-Beteiligungs GmbH & Co. KG, Kassel 1,36 2016 40.415 2016 294
g) Raiffeisen-Kassel B-Beteiligungs GmbH & Co. KG, Kassel 1,36 2016 40.415 2016 294
h) GBK Holding GmbH & Co. KG, Kassel 0,06 2016 470.693 2016 11.454
i) GBK 1. Beteiligungs GmbH & Co. KG, Kassel 0,44 2016 430.927 2016 8.858

Bei den unter Buchstaben a) und b) genannten Unternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit deren Muttergesellschaft (DZ BANK).

Sachanlagen

Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 3.348.548 und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von EUR 429.708 enthalten.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entfällt in Höhe von EUR 227.744 (Vorjahr EUR 0) auf den Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem niedrigeren Nennwert von Namenspapieren.

Nachrangige Vermögensgegenstände

In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:

Posten/Unterposten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
3b) 5.030.137 0
5 300.000 300.000
6 150.000 150.000

Fremdwährungsposten

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 418.536 enthalten.

Restlaufzeitspiegel für Forderungen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) 0 0 0 9.000.000
Forderungen an Kunden (A 4) 6.594.607 14.090.039 52.400.094 114.020.722

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Restlaufzeitenspiegel für Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 372.695 2.485.170 13.969.721 19.150.432
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 38.171 27.122 80.000 0
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 25.711.083 4.664.510 7.695.796 127.112

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 35.513.778 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 474 (Vorjahr EUR 12.683) enthalten.

Eigenkapital

Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

EUR
Geschäftsguthaben  
a) der verbleibenden Mitglieder 2.595.342
b) der ausscheidenden Mitglieder 55.664

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage
EUR
andere Ergebnisrücklagen
EUR
Stand 01.01.2017 2.800.000 3.765.000
Einstellungen    
aus Bilanzgewinn des Vorjahres 65.000 70.000
Stand 31.12.2017 2.865.000 3.835.000

Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen

In Bezug auf die Gesamttätigkeit der Bank sind folgende Eventualverbindlichkeiten von wesentlicher Bedeutung:

Art der Eventualverbindlichkeit EUR
Zahlungsgarantien für von Kunden aufgenommene Währungs- und Eurokredite bei der DZ PRIVATBANK S.A., Luxembourg 10.609.168

Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.

Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden.

Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen wird.

Durch Übertragung von Vermögensgegenstände gesicherte Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte
in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 26.043.928

Fremdwährungsposten

In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 6.081.145 enthalten.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinserträge und Zinsaufwendungen

Negative Zinsen aus Aktivgeschäften sind in den Zinserträgen in Höhe von EUR 27.814 (Reduktion des Zinsertrags) enthalten.

Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um EUR 6.266 (Vorjahr EUR 3.797) vermindert.

Provisionserträge

Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen, insbesondere für die Vermittlung von Bausparverträgen und Versicherungen nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein machen 0,1 % der durchschnittlichen Bilanzsumme aus.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 41.052 (Vorjahr EUR 41.286) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 120.571 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 51.929 enthalten.

Hiervon entfallen auf:

lfd. Posten der GuV - Art Betrag Aufwand
EUR
Betrag Ertrag
EUR
1 - Vorfälligkeitsentschädigung 51.700 108.645
8 - Auflösung von Rückstellungen 0 8.894

Steuerrechtliche Abschreibungen aus Vorjahren (im Wesentlichen § 6b EStG) beeinflussen das Jahresergebnis zu 2,3 % positiv dadurch, dass bei Vermögensgegenständen in früheren Geschäftsjahren Abschreibungen nach § 254 HGB a.F. vorgenommen wurden.

Für künftige Jahresabschlüsse ergeben sich hieraus keine erheblichen Belastungen.

F. Sonstige Angaben

Vorstand und Aufsichtsrat

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen EUR 3.230.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die früheren Mitglieder des Vorstandes erhielten EUR 65.423.

Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2017 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.029.090.

Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 577.000 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 1.599.033.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt EUR 99.858.

Dem ausschüttungsgesperrten Betrag aus der Neubewertung von Altersversorgungsverpflichtungen (§ 253 Abs. 6 HGB) stehen frei verfügbare Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 3.923.089 gegenüber.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 544.212.

Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.

Personalstatistik

Die Zahl der 2017 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 23 16
Gewerbliche Mitarbeiter 0 5
  23 21

Außerdem wurde durchschnittlich 1 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr

Nachfolgende Tabelle zeigt die Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr

Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen
EUR
Anfang 2017 4.329 52.737 13.184.250
Zugang 2017 85 448 112.000
Abgang 2017 138 1.184 296.000
Ende 2017 4.276 52.001 13.000.250
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 36.433
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 184.000
Höhe des Geschäftsanteils EUR 50
Höhe der Haftsumme je Anteil EUR 250

Besondere Offenlegungspflichten

Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen.

Aufwendungen für den Abschlussprüfer

Das vom Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für

- Abschlussprüfungsleistungen EUR 88.235
- Andere Bestätigungsleistungen EUR 1.926
- Steuerberatungsleistungen EUR 2.101

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.

Wilhelm-Haas-Platz

63263 Neu-Isenburg

Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf

Kemper, Friedhelm, - Vorsitzender - , Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank eG

Emmerich, Harald, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank eG

Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf

Horn, Walter, - Vorsitzender - , Pensionär

Lemmer, Walter, - stellvertretender Vorsitzender - , Dipl.-Ing., Angestellter, Clariant Produkte (Deutschland) GmbH, Sulzbach

Cloos, Markus, Fuhrunternehmer (selbständig)

Finger, Thilo, Dipl.-Ing., Geschäftsführer Finger Baustoffe GmbH, Fronhausen

Herrmann, Markus, Dipl.-Finanzw., Beamter, Finanzamt Gießen

Herrmann, Michael, Dipl.-Betrw., Angestellter, DB Vertrieb GmbH, Frankfurt

Nau-Bingel, Heinz-Hermann, Dipl.-Ing. agr., Angestellter, KBV Marburg-Biedenkopf

Peil, Bernhard, Rentner (bis 22.5.2017)

Piscator, Holger, Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) Steuerberater (selbständig) , (seit 22.5.2017)

Röder, Reiner, Beamter, Landkreis Marburg-Biedenkopf

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 288.803,55 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 1.323,95 (Bilanzgewinn von EUR 290.127,50) - wie folgt zu verwenden:

EUR
Ausschüttung einer Dividende von 5,00 % 132.038,50
Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen  
a) Gesetzliche Rücklage 70.000,00
b) Andere Ergebnisrücklagen 85.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 3.089,00
  290.127,50

 

Ebsdorfergrund, 26. März 2018

Raiffeisenbank eG

Der Vorstand

Kemper

Emmerich

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i.V.m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:

a) Sachverhalt und Problemstellung

Die Genossenschaft ist im Kundenkreditgeschäft tätig. Eine mögliche Verschlechterung der Kreditwürdigkeit von Kreditnehmern kann Auswirkungen auf die Höhe der zu bildenden Einzelwertberichtigungen bzw. Abschreibungen auf Forderungen an Kunden haben. Hieraus können sich erhebliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss und insbesondere auf die Ertragslage der Genossenschaft ergeben. Im Rahmen der Rechnungslegung ist zur Bewertung der Forderungen neben der Bonitätsbeurteilung in der Regel die Nutzung geschätzter Werte für gestellte Sicherheiten erforderlich. Da die hiermit verbundenen Einschätzungen einen bedeutsamen Einfluss auf die Bildung bzw. die Höhe gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen an Kunden haben, und diese insofern mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind, haben wir die Bewertung der Kundenforderungen als einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt eingestuft.

b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung haben wir zunächst die Angemessenheit und Wirksamkeit des relevanten Internen Kontrollsystems der Genossenschaft zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse, zur Risikoklassifizierung, zur Sicherheitenbewertung sowie zur Risikovorsorge beurteilt. In dem Zusammenhang haben wir uns von der regelmäßigen Überprüfung der Angemessenheit der Schätzannahmen durch die Genossenschaft überzeugt. Darüber hinaus haben wir die Bewertung der Kundenforderungen einschließlich der Sicherheiten auf Basis risikoorientiert ausgewählter Einzelfälle beurteilt und mit den Einschätzungen der Genossenschaft abgeglichen.

c) Verweis auf weitergehende Informationen

Zur Bewertung der Forderungen an Kunden verweisen wir auf den Abschnitt B. des Anhangs des Jahresabschlusses der Genossenschaft.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen die übrigen Teile des Kurzberichts 2017

- ohne weitere Querverweise auf externe Informationen - mit Ausnahme der geprüften Zahlen, die in der Kurzfassung der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt sind.

Diese werden uns voraussichtlich nach dem Datum dieses Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i.V.m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft erbracht:

- Sonstige separate Bestätigungsleistungen an die Bankenaufsicht (Prüfung Reduzierungsantrag nach dem FinDAG)

- Durchführung eines Aufsichtsratseminars

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Marko Trabert.

 

Neu-Isenburg, 12. Juni 2018

Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.

Lothar Engels, Wirtschaftsprüfer

Marko Trabert, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung

Die Generalversammlung vom 18.06.2018 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2017 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 288.803,55 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 1.323,95 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.

Bericht des Aufsichtsrates

Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstandsvorsitzenden.

Im Jahr 2017 hat der Aufsichtsrat insgesamt sechs Sitzungen abgehalten.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte unverändert einen Kredit-, einen Personal- und einen Prüfungsausschuss gebildet. Aus den Sitzungen der Ausschüsse ist dem Gesamtaufsichtsrat berichtet worden.

Der vorliegende Jahresabschluss 2017 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2017 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Thilo Finger, Markus Herrmann und Michael Herrmann aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

 

Ebsdorfergrund, im Juni 2018

Der Aufsichtsrat

Vorsitzender

Walter Horn

Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund

Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG

zum 31. Dezember 2017

("Länderspezifische Berichterstattung")

Die Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren.

Die Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund definiert den Umsatz aus dem Saldo folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2017 TEUR 6.852.

Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 34,5.

Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 2.664.

Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 767 und betreffen laufende Steuern.

Die Raiffeisenbank eG, Ebsdorfergrund hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten.

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