Wet Wertstoff GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Barlog seit 7.2.2019 | Geschäftsführer |
Peter Barlog seit 23.10.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.06% | |
| 32.54% | |
| 23.40% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BARLOG Plastics GmbHOverathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der BARLOG Plastics GmbH, OverathA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die BARLOG Plastics GmbH ist seit 1996 als Partner für Kunststoff-Rohstoffe und Produktentwicklung erfolgreich im Markt etabliert. Dabei umfasst das Sortiment an thermoplastischen Kunststoffen eigene Compounds ebenso wie hochwertige Distributionsprodukte namhafter Hersteller. Hiermit können wir unzählige Anwendungsmöglichkeiten und Produkteigenschaften unserer Kunden erfüllen. Daneben erbringen wir umfangreiche Dienstleistungen und begleiten unsere Kunden durch den gesamten Entwicklungsprozess neuer Produkte. Vom Konzept, Material, Design bis zum Prototyp und der Vorserien- oder auch der Serienfertigungen. Die Kundenstruktur ist national und international weit gefächert, langjährig verbunden und betrifft nahezu alle Technik- und Industriebereiche in denen Kunststoffe be- oder verarbeitet werden. 2. Forschung und Entwicklung In enger Zusammenarbeit mit Kunden und Hochschulen erforschen und entwickeln wir fortwährend neue nachhaltige und umweltverträgliche Einsatzmöglichkeiten unserer Produkte. Aktuell beteiligen wir uns u.a. aktiv an dem EU gefördertem PASSENGER Project. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) insgesamt sank 2023 in Deutschland um 0,3%. Laut Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie ging der Umsatz der Kunststoffbranche deutlich um ca. 6% zurück und von dieser Entwicklung waren alle Sparten betroffen. Der Materialverbrauch reduzierte sich laut Angaben des statistischen Bundesamtes (Destatis) sogar um 8,7 %. Die Erholung nach der Coronapandemie und der damit verbundene Entspannung der Lieferketten im Jahr 2022 hat zu Beginn des Berichtsjahres zu hohen Lagerbeständen in der gesamten Wertschöpfungskette geführt, die aufgrund der Unsicherheiten im Konsum (Krisenherde, Inflation, Zinssteigerungen, Lohnentwicklung) nicht so schnell abgebaut werden konnten wie erwartet. Die Sicherheitsbestände bei den Verarbeitern, resultierend aus den Lieferkettenstörungen der Jahre 2020/2021, waren höher als erwartet und konnten bei gleichzeitig geringen Abrufen der Endkunden nur sehr langsam abgebaut wurden. Weiterhin stellten die Anforderungen nach Fachkräften, Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz und Digitalisierung die Unternehmen vor große Herausforderungen. Den sinkenden Gewinnen wurde mit Kostensenkungsprogrammen wie Kurzarbeit und einer zurückhaltenden Bevorratung gegenübergetreten. 2. Geschäftsverlauf Unser Geschäftsverlauf in 2023 war den oben beschriebenen Rahmenbedingungen der Branche geschuldet und durch den anhaltenden Abbau der Lagerbestände bei unseren Kunden geprägt, denen wir mit Investitionszurückhaltung und Kosteneinsparungen entgegenwirkten. 3. Lage a) Umsatz- und Ertragslage Die Umsatzentwicklung war im Geschäftsjahr sehr enttäuschend. Die Investitionsbereitschaft unserer Kunden im Engineering Bereich ging deutlich zurück und insbesondere im Materialbereich mussten hohe Umsatzrückgänge durch Abbau der Sicherheitsbestände und weniger Verbrauch der Produktion bei unseren Kunden getragen werden. Dies führte zu einem Umsatzeinbruch von 22,3% im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalintensität stieg gegenüber dem Vorjahr von 14,3% auf 17,9%, bei gesunkener Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt von 93 Mitarbeitern. Die Gesellschaft stand im Geschäftsjahr 2023 vor der Herausforderung, sich bei den aktuell schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf den Fachkräftemangel langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Der Jahresverlust beläuft sich im Jahr 2023 auf TEUR 920 (Vj.: Überschuss TEUR 232). b) Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 10.096 (Vj.: TEUR 11.980), wobei sich das Vermögen der Gesellschaft zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus Vorräten 52,5% (Vj.: 54,6%), Kundenforderungen 17,9% (Vj.: 21,6%) und Anlagevermögen 25,1% (Vj.: 21,0%) zusammensetzt. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 3.649 (Vj.: TEUR 4.729). Damit erreichen wir eine Eigenkapitalquote von 36,1% (Vj.: 39,5%). Die Rückstellungen i.H.v. TEUR 1.524 (VJ: TEUR 1.909) bestehen im Wesentlichen aus Pensionsrückstellungen i.H.v. TEUR 1.239 (VJ: TEUR 1.209). Die Lieferantenverbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 2.250 (Vj.: TEUR 3.179). c) Finanzlage Der Finanzmittelbestand unter Berücksichtigung der kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten beträgt T€ -648. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -128. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit T€ -18 leicht negativ. C. Prognosebericht Die Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und der Fachkräftemangel gepaart mit den Rahmenbedingungen Inflation, Lohngefälle und Zinsentwicklung sind die Herausforderung für das kommende Jahr. Die Rahmenbedingungen sind nach wie vor von großer Unsicherheit geprägt und wir sehen uns dafür gut aufgestellt und gehen diese Herausforderungen an. Die Vorjahresprognose konnte aufgrund der oben genannten Entwicklungen, insbesondere der Zurückhaltung unserer Kunden im Entwicklungsbereich und dem Herunterfahren der Lagerbestände unserer Kunden im Materialbereich nicht erfüllt werden. Kostenseitig konnten wir diese Entwicklungen auf der Umsatzseite nicht kurzfristig kompensieren, was entgegen der Prognose zu einem deutlichen Verlust in 2023 geführt hat. Die Geschäftsleitung rechnet für 2024 mit einer positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung und mit einem leicht positiven Gesamtergebnis. D. Chancen und Risikobericht Die Entwicklung unserer eigenen Hochleistungskunststoffe, die Produktion seriennaher Prototypen innerhalb weniger Tage, ergänzt durch unser umfangreiches Dienstleistungsportfolio (Beratung, CAE-Simulationen, Werkstoffprüfung, Messtechnik, etc.) mit der Ausrichtung als Qualitätsführer in dem von uns bearbeiteten Nischenmarkt stellt unsere Unique Selling Proposition dar. Die ständige Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation und die damit verbundene Digitalisierung und Nutzung von KI zum Erreichen von Effizienzsteigerungen sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Nachhaltiges Wirtschaften sehen wir nicht als Risiko, sondern den Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft für die Kunststoffindustrie als Chance. Unsere Haltung zeigen wir mit der silbernen Nachhaltigkeitsauszeichnung bei EcoVadis, der Teilnahme an der Science Based Targets Intitiative (SBTi) mit dem Ziel der Erreichung des 1,5 Grad Ziels und der ISO-14001 Zertifizierung. Risiken und Gefahren für das Unternehmen werden systematisch und kontinuierlich auf Geschäftsleitungsebene analysiert und bewertet. Wesentliche Risiken für die nächsten Jahre ergeben sich aus den anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im nahen Osten, deren Umfang und Ausmaß derzeit nicht abschließend beurteilt werden kann sowie der großen Unsicherheit in Bezug auf Inflation, Zinsentwicklung und Lohnentwicklung die Konsumenten und somit auch unsere konsumabhängigen Kunden belastet. Die Entwicklung zu kurzfristiger Beschaffungspolitik unserer Kunden, durch die oben genannte Unsicherheiten begründet, versuchen wir durch eine vorausschauende Beschaffungspolitik und durch Nutzung verschiedener Beschaffungsquellen zu begegnen. Die sich ständig verändernde Preisentwicklung von Rohstoffen, die Inflationsrate, die Zinsentwicklung auf den Kapitalmärkten und die Entwicklungen auf dem Energiemarkt werden ebenfalls jeweils als Risiken laufend bewertet. Den Risiken des Fachkräftemangels begegnen wir durch hausinterne Aus- und Weiterbildung, moderne Recruiting Maßnahmen, sowie durch hochmodernen Arbeitsplatzgestaltung und modernen Führungsstil, der zu einer langjährigen Bindung unserer Fachkräfte führt. Risiken aus der Preisentwicklung werden beobachtet und umgehend in der Preisgestaltung berücksichtigt. Ein Zinsänderungsrisiko besteht aufgrund der langfristigen Finanzierungsituation nur bei kurzfristigen Zwischenfinanzierungen. In der Gesamtbewertung liegen aktuell keine wirtschaftlichen bzw. rechtlichen bestandsgefährdende Risiken vor. E. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insb. Forderungen, Bankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Es wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen jederzeitigen Überblick über die Geldein- und ausgänge vermittelt. Vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen wird die Bonität der Kunden abgefragt. Das Ausfallrisiko von Forderungen wird über eine Warenkreditversicherung und den Währungsrisiken über Devisentermingeschäften entgegengewirkt. Unterschrift der Geschäftsführung
Overath, 18.04.2024 BARLOG Plastics GmbH gez. Werner Barlog gez. Peter Barlog gez. Frank Barlog gez. Boris Korlatzki BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum Jahresabschluss 1. Januar bis 31. Dezember 2023der BARLOG Plastics GmbH, OverathAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Fremdwährungsbestände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen € 1.239.221,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten grundsätzlich die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Rückstellungsbedarf zum 31. Dezember 2023 existiert nicht. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil einer Bewertungseinheit sind, werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag umgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Angaben über das Bestehen von Genussscheinen oder vergleichbaren Wertpapieren und Rechten Es sind insgesamt 9 Genussrechte im Wert zu € 1.000,00 bis € 10.000,00 ausgegeben. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 4.083.086,41 einbezogen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Durch Anwendung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde ein Betrag in Höhe von € 9.167,00 noch nicht zurückgestellt. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 9.916,00. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 318.338,10 (Vorjahr: € 375.378,91). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 318.338,10. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 32.486,65 (Vorjahr: € 39.534,91). Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt € 140.593,57 . Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: € 5.751,11. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: Die Barlog Immobilien Verwaltungs GmbH & Co. KG tilgt ihre Verbindlichkeiten planmäßig aus Mieteinnahmen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 1.105.817,07 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 94 (Vorjahr T€ 60). Es sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in Höhe von € 22.284,00 (Vorjahr € 22.498,00) erfasst. Erträge aus Währungsumrechnungen sind in Höhe von € 71.440,43 und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 14.440,90 angefallen. Sonstige Angaben Derivative Finanzinstrumente Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos eingesetzt. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestand ein Devisentermingeschäft zur Absicherung dieser Risiken aus Grundgeschäften in der Währung US-Dollar mit einem Gesamt-€-Wert in Höhe von T€ 87. Anlass zur Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus Devisentermingeschäften besteht zum Bilanzstichtag nicht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 93 (Vorjahr 96). Namen der Geschäftsführer
Gesamtbezüge der Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt T€ 361. Für Herrn Werner Barlog wird eine Pensionsrückstellung ausgewiesen, seine Rentenbezüge beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 69. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis (einschließlich Gewinnvortrag) auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Overath, 8. April 2024 BARLOG Plastics GmbH gez. Werner Barlog, Geschäftsführer gez. Peter Barlog, Geschäftsführer gez. Frank Barlog, Geschäftsführer gez. Boris Korlatzki, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die BARLOG Plastics GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BARLOG Plastics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BARLOG Plastics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollektives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bornheim, den 12. Juni 2024 TPG
Audit GmbH
gez. Müller, Wirtschaftsprüfer |
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