Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 43433
Eingetragen
1.2.1983
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
der Betrieb eines Autohauses, der An- und Verkauf, die Vermittlung von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen sowie die Unterhaltung einer Kraftfahrzeugwerkstatt. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige, ähnliche oder andere Unternehmen zu errichten, zu erwerben, sich an solchen zu beteiligen und deren Geschäftsführung und Vertretung als persönlich haftende Gesellschafterin im Rahmen einer Kommanditgesellschaft zu übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Wahl
seit 5.11.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Barthel GmbH

Brühl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

AKTIVA

Stand 31.12.2023 zum Vergleich 31.12.2022
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 12,00 0
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 197.843,00 224
2. Mietereinbauten 42.370,00 82
3. Technische Anlagen und Maschinen 128.187,00 123
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.309,00 142
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0
499.709,00 571
499.721,00 571
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 6.496.417,05 6.007
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.804.498,04 2.528
III. Wertpapiere 1.780.014,15 2.078
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.886.725,47 2.925
12.967.654,71 13.538
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 23.664,91 29
13.491.040,62 14.138

PASSIVA

Stand 31.12.2023 zum Vergleich 31.12.2022
T€
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200,00
II. Gewinnvortrag 8.471.888,94 7.958
III. Jahresüberschuss 1.058.179,93 739
9.730.068,87 8.897
B. RÜCKSTELLUNGEN 854.603,00 838
C. VERBINDLICHKEITEN
davon gegenüber Kreditinstituten € 3.600.813,94 (Vorjahr: T€ 3.422) 2.906.368,75 4.403
13.491.040,62 14.138

Gewinn- und Verlustrechnung

zum Vergleich
2023 2022
T€
1. Rohergebnis 7.416.750,17 7.110
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.344.870,30 3.125
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
davon für Altersversorgung: € 64.971,28 (Vorjahr: T€ 67) 701.973,01 4.046.843,31 665
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 125.177,47 140
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.715.956,88 1.799
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.392,52 17
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 196
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.293,28 15
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 463.346,34 438
9. Ergebnis nach Steuern 1.067.525,41 749
10. Sonstige Steuern 9.345,48 9
11. Jahresüberschuss 1.058.179,93 740

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Barthel GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Brühl
Registereintrag: HRB
Registergericht: Köln
Register-Nr.: 43433

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen, die Nutzungsdauern liegen zwischen einem und 25 Jahren.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Ersatzteile und Schmierstoffe wurden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet.

Daneben erfolgten pauschale Abwertungen zwischen 20% und 80% der Ersatzteile, deren Reichweite mehr als zwölf Monate betrug.

Zum Bilanzstichtag waren die Werkstattaufträge abgerechnet, so dass keine unfertigen Leistungen vorhanden waren.

Die Neuwagen wurden zu Anschaffungskosten einschließlich der Überführungskosten bewertet.

Die Vorführwagen sowie die Tageszulassungen wurden unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von drei Jahren bewertet.

Die Gebrauchtwagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei Standzeiten von 90 bis 180 Tagen werden sie mit 15% abgewertet, bei Standzeiten von 181 bis 360 Tagen mit 20% und bei mehr als 360 Tagen mit 30%.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung i.H.v. 2,5 % Rechnung getragen.

Unter der Position "Sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens" wird ein Goldbestand ausgewiesen. Da dieser seiner Funktion nach der kurzfristigen Geldanlage dient, erfolgt ein Ausweis im Umlaufvermögen .

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags nach dem "Projected Unit Credit-Verfahren bewertet. Die Pensionsrückstellung beträgt 118.057 EUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
ANLAGEVERMÖGEN Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 17.697,00 0,00 0,00 0,00 17.697,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 840.649,45 0,00 0,00 0,00 840.649,45
2. Mietereinbauten 793.691,73 0,00 0,00 0,00 793.691,73
3. Technische Anlagen und Maschinen 501.197,83 29.488,96 0,00 0,00 530.686,79
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.069.324,00 24.662,51 0,00 0,00 1.093.986,51
5. Geleistete Anzahlungen für Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.204.863,01 54.151,47 0,00 0,00 3.259.014,48
3.222.560,01 54.151,47 0,00 0,00 3.276.711,48
ANLAGEVERMÖGEN Kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 17.524,00 161,00 0,00 17.685,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 616.668,45 26.138,00 0,00 642.806,45
2. Mietereinbauten 712.345,73 38.976,00 0,00 751.321,73
3. Technische Anlagen und Maschinen 377.876,83 24.622,96 0,00 402.499,79
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 927.398,00 35.279,51 0,00 962.677,51
5. Geleistete Anzahlungen für Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.634.289,01 125.016,47 0,00 2.759.305,48
2.651.813,01 125.177,47 0,00 2.776.990,48
ANLAGEVERMÖGEN Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 12,00 173,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 197.843,00 223.981,00
2. Mietereinbauten 42.370,00 81.346,00
3. Technische Anlagen und Maschinen 128.187,00 123.321,00
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.309,00 141.926,00
5. Geleistete Anzahlungen für Anlagen im Bau 0,00 0,00
499.709,00 570.574,00
499.721,00 570.747,00

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. §m 253 Absatz 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 623 EUR.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Berechnungsgrundlage "Heubeck Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 623 EUR.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind alle Rückstellungsarten enthalten, die in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt wurden:

Die Steuerrückstellungen betragen 9.596 EUR.

Die sonstigen Rückstellungen betragen 726.950 EUR.

Diese berücksichtigen insbesondere Tantiemen, Provisionen, Jahresabschlusskosten, Personalkosten, Garantien und Drohverluste für Leasingfahrzeuge.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Abtretung des Fahrzeugbestandes abgesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Unter den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen i.H.v. 1.797 EUR (Vorjahr 3.119 EUR).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
T€
Rücknahmeverpflichtungen per 31.12.2023 Anzahl Verträge 1.433 8.599
Rücknahmeverpflichtungen per 31.12.2022 Anzahl Verträge 1.425 6.831

Sonstige Angaben

Aus Leasing- und Mietverpflichtungen resultieren Verpflichtungen i.H.v. p.a. 17.300 EUR.

Daneben bestehen jährliche Mietverpflichtungen gegenüber Gesellschaftern und deren nahestehenden Personen i.H.v. 232.800 EUR und weitere Mietverträge für Garagen i.H.v. 28.527 EUR.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) Zahl
Brühl 40,00
Köln 29,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 69,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer Brühl Tim Barthel ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführerin Köln Antje Barthel-Haas ausgeübter Beruf: Kauffrau
Geschäftsführer Köln Frank Haas ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 498.885 EUR gewährt.

Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen

Auf die Angabe der Versorgungsbezüge des ausgeschiedenen Geschäftsführers wurde unter Anwendung des § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 350.000 EUR vorgesehen.

 

Brühl, 21. Mai 2024

Autohaus Barthel GmbH

- Geschäftsführung -

gez. Antje Barthel-Haas

gez. Tim Barthel

gez. Frank Haas

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Autohaus Barthel GmbH wurde am 01. Februar 1983 gegründet und hat ihren Sitz in Brühl.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Die Geschäftstätigkeit der Autohaus Barthel GmbH umfasst den Betrieb eines Autohauses, den An- und Verkauf, die Vermittlung von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen sowie die Unterhaltung einer Kraftfahrzeugwerkstatt.

Betriebsstandorte sind Brühl und Köln (Porz).

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Umsatzerlöse

2021 2022 2023
T EUR T EUR T EUR
30.965 31.572 35.295

Verkaufte Neuwagen

2021 2022 2023
854 812 856

Verkaufte Gebrauchtwagen

2021 2022 2023
918 730 722

Bei den verkauften Neuwagen inklusive der Elektrofahrzeuge sind die PKW der Marke Renault um 13 Stück gestiegen.

Bei den Nutzfahrzeugen sind die Verkaufszahlen ebenfalls gestiegen, und zwar um 28 Stück.

Die Verkäufe von Kraftfahrzeugen der Marke KIA sind um 3 Stück gesunken.

Bei der Marke Dacia konnte der Verkauf von Neuwagen in 2023 um 5 Stück gesteigert werden.

Materialaufwand

2021 2022 2023
T EUR T EUR T EUR
24.083 24.660 28.025

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Jahresüberschuss 1.058 T EUR.

Der Personalbestand betrug im Jahr 2023 in beiden Standorten zusammen rund 69 Mitarbeiter einschließlich der Geschäftsleitung und der Auszubildenen.

Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden.

Die Bilanzsumme der Firma Autohaus Barthel GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 13.491 T EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (14.138 T EUR) um 647 T EUR verringert.

Die Eigenkapitalquote hat sich von 62,8 % im Vorjahr auf 72,1 % im Berichtsjahr erhöht.

Der Netto Cash Flow des Berichtsjahres in Höhe von T EUR 1.339 erhöhte das Nettofinanzvermögen der Gesellschaft auf T EUR 2.377 zum 31.12.2023.

C. Prognosebericht, Ausblick, Chancen, Risiken

Auf das Geschäftsjahr 2023 schauend kann festgestellt werden, dass sich die Rahmenbedingungen gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert haben.

Der Marktanteil der Marke Renault hat sich gegenüber dem Vorjahr, Stand März 2023, von 2 % um 0,6 % auf 1,4 % verringert.

Die Marke Dacia erzielte per 31.3.2024 gegenüber dem Vorjahr (2,5 %) einen Marktanteil von 2,7 %, was um 0,2 % höher ist als zum 31.3.2023.

Die Marke KIA konnte zwar eine Marktanteilerhöhung von 2,1 % Punkten um 0,4 % auf 2,5 % per 31.3.2024 verzeichnen. Der der Händlerverträge mit der Marke KIA zum 31.12.2023 beendet wurde, resultieren die Fahrzeugverkäufe der Gesellschaft allerdings noch auf Vertragsabschlüsse bis zum Bilanzstichtag.

Es besteht weiterhin Knappheit an gebrauchten Kraftfahrzeugen, welche im Zukauf sehr teuer sind.

Mit der GSR2 und der Umsetzung in der europäischen Verordnung (EU) 2019/2144 werden verschiedene Assistenzsysteme verpflichtend für neu zu genehmigende Fahrzeugtypen. Aufgrund dieser GSR2-Umstellung konnten ca. zwei Monate im Jahr 2024 keine neuen Fahrzeuge von Renault und Dacia geliefert werden, da diese Umrüstungen in dieser Zeit vorgenommen wurden. Erst Ende April 2024 ist die Produktion wieder angelaufen. Bis Mitte Mai standen allerdings noch keine Preisermittlungen für die Händler zur Verfügung.

Dacia ist weiterhin die Marke, die sich als Neuwagen zurzeit gut verkaufen lässt.

Was Verkäufe von Elektro-Kraftfahrzeugen angeht, so ist die Nachfrage stark rückläufig. Dies ist im Wesentlichen durch die unerwartete Einstellung der BAFA- Förderung für E-Autos am 17.12.2023 bedingt. Zum anderen zeigt sich, dass der Wiederverkaufswert eines E-Autos nach drei Jahren verhältnismäßig niedrig ist.

Vergleicht man die Umsätze von Januar bis März 2024 mit denen im gleichen Vorjahreszeitraum

2023 ergibt sich ein Umsatzplus von T € 491. Dies wird sich im weiteren Verlauf des Jahres 2024 aller Voraussicht nach ändern.

31.03.2023 31.03.2024
T EUR T EUR
Umsatz gesamt 8.699 9.190

Betrachtet man die verkauften PKW nach beiden Autohäusern getrennt, so konnten in Brühl sämtliche Bereiche gesteigert werden: Von der PKW Marke Renault konnten 16 Fahrzeuge mehr abgesetzt werden gegenüber dem Vorjahr, bei LKW der Marke Renault sogar 28, bei Dacia 23 und bei den Gebrauchtwagen 10 Fahrzeuge.

In Köln konnte die Stückzahlen des Vorjahrs nicht mehr erreicht werden, bei der Marke Dacia gingen die Fahrzeugverkäufe um 18, bei KIA um 3, bei den PKW ́ s der Marke Renault um 3 sowie bei LKW der Marke Renault um 12 Stück. Auch die Gebrauchtwagen waren die Stückzahlen mit 18 rückläufig.

Die Werkstattauslastung ist sowohl in Brühl als auch in Köln stabil und gut in beiden Betriebsstätten.

Ein Blick auf die Verkaufszahlen Januar - März 2023 und Januar - März 2024 zeigt für das gesamte Autohaus folgende Entwicklung:

Stand März 2023 Stand März 2024
Renault PKW 45 44
Renault LKW 65 60
Dacia 89 61
KIA 4 8
Gebrauchtwagen 212 208

Allerdings lässt sich diese Prognose nicht auf das Jahr hochrechnen, da saisonale Verschiebungen das Ergebnis beeinflussen können, bezüglich der Ergebnisprognose bestehen noch zu viele Unsicherheiten, dass man eher von einem gering rückläufigen Ergebnis gegenüber dem Berichtsjahr ausgeht.

Nach dem die Gesellschaft ab 2024 nicht mehr als Haupthändler direkt vom Werk beliefert wird, sondern nun mehr von der Renault-Niederlassung in Köln, geht die Gesellschaft davon aus, dass die nun wegfallenden Auflagen des Herstellers, die eventuellen Nachteile der Unterordnung überwiegen werden.

Risikofaktoren der zukünftigen Entwicklung ist zum einen das Nachfrageverhalten der Kunden und zum anderen die Verfügbarkeit von entsprechenden Fahrzeugen, sowie die zukünftige Konkurrenzsituation bezüglich der Importe von Elektrofahrzeugen vornehmlich aus China.

 

Brühl, den 21. Mai 2024

Autohaus Barthel GmbH

- Geschäftsführung-

gez. Antje Barthel-Haas

gez. Tim Barthel

gez. Frank Haas

Der nachstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss ohne Offenlegungserleichterungen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Barthel GmbH, Brühl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Barthel GmbH, Brühl, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Barthel GmbH, Brühl, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Auf § 328 HGB betreffend Form und Inhalt der Unterlagen bei der Offenlegung, Veröffentlichung und Vervielfältigung wird hingewiesen.

 

Düsseldorf, den 12. Juni 2024

WP CONSULTTEAM GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gez. Uwe Piller, Wirtschaftsprüfer

Festgestellt am: 24.06.2024

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