Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 714436
Vorher
APR Motorsport GmbH
Eingetragen
15.3.2016
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Vertrieb neuer und gebrauchter Kraftfahrzeuge aller Art einschließlich Zubehör und Ersatzteilen und sonstigen dem Kraftverkehr dienenden Gegenständen, ferner die Reparatur, Wartung und Pflege von Kraftfahrzeugen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
3.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Stoll GmbH

Lörrach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

A. Grundlage des Unternehmens

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Als Vertragshändler von Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda und Servicepartner von Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi und Skoda ist unsere Gesellschaft an folgenden Standorten vertreten:

Sitz der Gesellschaft in D-79540 Lörrach, Wiesentalstraße 30/31

Niederlassung in D-79589 Binzen, Meitnerring 3

Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb neuer und gebrauchter Kraftfahrzeuge aller Art einschließlich Zubehör und Ersatzteilen und sonstigen dem Kraftverkehr dienenden Gegenständen, ferner die Reparatur, Wartung und Pflege von Kraftfahrzeugen aller Art.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr führte der Russland-Ukraine-Konflikt neben der humanitären Krise weltweit zu Verwerfungen auf den Märkten. Insbesondere auf den Energie- und Rohstoffmärkten kam es zu erheblichen Preissteigerungen. Zudem verschärften sich in diesem Zusammenhang die Engpässe bei der Teileversorgung. Der Russland-Ukraine-Konflikt hat zu einer erhöhten Unsicherheit in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft geführt und große Teile der westlichen Staatengemeinschaft dazu veranlasst, Russland mit Sanktionen zu belegen. Diese umfassen unter anderem ein weitreichendes Handelsembargo sowie den teilweisen Ausschluss Russlands vom globalen Finanzmarkt. Russland selbst hat in seiner Rolle als Energie Exporteur Gaslieferungen nach Europa eingeschränkt. Der daraus resultierende Anstieg der Energiepreise und weiter verschärfte Versorgungsengpässe wirkten sich vor allem in Europa nachhaltig auf die Inflationsentwicklung aus. Im Verlauf des Jahres 2022 wurden die restriktiven Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 in vielen Ländern weitestgehend aufgehoben. Deutschlands Wirtschaftsleistung verzeichnete im Berichtsjahr 2022 mit + 1,9 (+ 2,6) % eine positive Wachstumsrate mit abnehmender Dynamik. Die Lage am Arbeitsmarkt verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr: Die Arbeitslosenquote und die Anzeigen zur konjunkturellen Kurzarbeit sanken im Durchschnitt. Gleichzeitig erreichten die monatlichen Inflationsraten den höchsten Wert in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, während das Konsumentenvertrauen zwischenzeitlich historische Tiefststände aufwies. Im Geschäftsjahr 2022 lag die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland mit 2,7 Mio. Einheiten (+ 1,1 %) auf dem schwachen Niveau des Vorjahres. Engpässe und Störungen der globalen Lieferketten schränkten die Fahrzeugverfügbarkeit weiterhin ein. Da sich die Verzögerungen bei Halbleiterlieferungen fortsetzten und damit auch die verbundenen Maßnahmen wie Produktionskürzungen und Fertigungsstopps anhielten, blieben die Inlandsproduktion und der Export im Berichtsjahr auf niedrigem Niveau: Die Pkw Produktion erhöhte sich um 10,8 % auf 3,4 Mio. Fahrzeuge, die Pkw-Exporte wuchsen um 10,1 % auf 2,6 Mio. Einheiten. Die Zahl der Verkäufe von leichten Nutzfahrzeugen in Deutschland lag im Berichtsjahr mit einem Minus von 21,1 % stark unter dem Vergleichswert von 2021.

In Deutschland lag die Zahl der an Kunden übergebenen Fahrzeuge aus dem Volkswagen Konzern auf einem auf Vorjahresniveau liegenden Gesamtmarkt im Jahr 2022 um 4,0 % über dem schwachen Vorjahreswert. Im Berichtszeitraum wirkte sich die eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit infolge der Covid-19 Pandemie sowie von Engpässen bei der Teileversorgung, ausgelöst durch den Halbleitermangel und den Russland-Ukraine-Konflikt, belastend aus. Zudem führten Störungen in der Logistikkette zu Verzögerungen.

[Quelle: Geschäftsbericht Volkswagen Konzern 2022]

Der Rückblick auf das Autojahr 2022 zeigt trotz schwieriger wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen im Kraftfahrzeuggewerbe über alle drei Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen, Service) einen um 3 % auf 185,2 Mrd. Euro gestiegenen Umsatz. Bei stagnierenden Stückzahlen ist das Umsatz-Plus laut ZDK in erster Linie auf die deutlich gestiegenen Fahrzeugprei-se zurückzuführen. In den Werkstätten war die Auslastung hoch, und besonders die Reparaturkosten sind gestiegen, was zu einer verbesserten Ertragssituation führte. [Quelle: Jahrespressekonferenz vom 1. März 2023 des ZDK]

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Geschäftsverlauf

Der Umsatz im vorliegenden Geschäftsjahr blieb mit 81.88 Mio. € leicht unter dem Umsatz von 2021 mit 83.38 Mio. €. Das Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2022 ergibt einen Jahresüberschuss von T€ 637 und fällt somit um T€ 636 besser aus als das Geschäftsergebnis des Vorjahres mit T€ 1. Unter Berücksichtigung der Einschränkung insbesondere im ersten Halbjahr durch verschiedene Krisen und schwierige Belieferung durch den Hersteller sind wir mit diesem Ergebnis zufrieden.

Absatzbereiche

Neuwagengeschäft

Der Neuwagenabsatz lag 2022 leicht über dem Vorjahr, aber unter unseren Erwartungen, da wir mit deutlichen Lieferverzögerungen zu kämpfen hatten.

Gebrauchtwagengeschäft

Bei den Gebrauchtwagen wurde der aktive Zukauf von jungen Gebrauchtfahrzeugen über die Hersteller sehr konservativ betrieben, da nicht klar war, wann und wie viele Neuwagen von unserem sehr hohen Auftragsbestand an uns geliefert werden. Der Ertrag pro Fahrzeug hat sich gegenüber dem Vorjahr gesteigert.

Servicegeschäft

Nach den Corona Beschränkungen und der Kurzarbeit, hat sich das Geschäft im 2. Halbjahr 2022 über unsere Planung gesteigert und lag deutlich über dem Vorjahr.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Der Gesamtumsatz lag um 1,8 % unter dem Umsatz von 2021 mit 83,4 Mio. €. Während der Absatz mit Neu- und Vorführwagen zu Umsatzsteigerungen von T€ 2.172 führten, reduzierte sich der Gebrauchtwagenumsatz um T€ 4.469. Trotz gutem Zuwachs in den übrigen Bereichen konnte dieser Rückgang nicht vollständig kompensiert werden.

Die Materialeinsatzquote ist mit 84,2 % (im Vorjahr 86,3 %) leicht gesunken. Das Rohergebnis von T€ 13.752 hat sich gegenüber (T€ 11.788) dem Vorjahr verbessert.

Die Personalkosten sind um T€ 359 auf T€ 6.153 gestiegen. Die prozentuale Einsatzquote des Personalaufwandes ist mit 7,5 % gut.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei insgesamt T€ 822 (im Vorjahr T€ 356). Die Steigerung um T€ 467 stammt hauptsächlich von einer Versicherungsleistung aus einem Hagelereignis im Juni 2022. Die Gegenposition befindet sich in den Fahrzeugkosten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 5.774 haben sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 5.143) um T€ 631 erhöht. Die gesteigerten Kosten lassen sich hauptsächlich auf die Erhöhung der Aufwendungen der Warenabgabe (T€ 505) und höhere Fahrzeugkosten (T€ 480) sowie gestiegenen Mieten (T€ 166) zuordnen, während die sonstigen Aufwendungen wahrnehmbar gesunken sind (T€ 800).

Der Zinsaufwand mit T€ 754 im Geschäftsjahr ist durch die Finanzierung des Nettovermögens, insbesondere des Fahrzeughandels, bedingt. Die Steigerung um T€ 123 kommt aus einem höheren Fahrzeugbestand und gestiegenen Zinsen. Das Zinsniveau für die langfristigen Mittel hat sich nicht verändert.

Vermögens- und Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2022 wurden bei Abschreibungen von T€ 227, Investitionen in Höhe von T€ 277 verbucht. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen betrafen im Wesentlichen die Umsetzung der aktuellen Audi CI für den GW-plus Platz in Binzen sowie üblichen Modernisierungs- und Ersatzinvestitionen.

Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zur Vorperiode um T€ 8.783 erhöht. Dieser Saldo resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Vorräte (T€ 8.790) sowie einer Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 168), während die Forderungen sich um T€ 131 erhöht haben.

Das Eigenkapital hat sich erhöht. Explizit hat der Jahresüberschuss von T€ 637 dazu geführt, dass sich das Eigenkapital von T€ 2.998 auf T€ 3.635 erhöht hat. Wegen der ebenfalls erhöhten Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote allerdings von 13,1 % im Vorjahr auf 11,5 % im laufenden Jahr gesunken.

Die Rückstellungen von T€ 797 haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 614 erhöht. Verantwortlich hierfür sind überwiegend die Ertragsteuern, gestiegene Urlaubs- und Überstundenrückstellungen sowie eine hohe Rückstellung für eine Schadenbeseitigung.

Die mittelfristigen Bankverbindlichkeiten haben sich von T€ 600 um die planmäßigen Tilgungen verringert und betragen jetzt T€ 400.

Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten haben um sich um T€ 4.955 erhöht, ebenso hat sich der Kreditorenbestand zum Stichtag um TEUR 2.447. Diese Erhöhungen sind durch den höheren Bestand an Fahrzeugen zum Jahreswechsel begründet.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 903 haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 341 erhöht.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zu den wesentlichen finanziellen Steuerungsgrößen der Autohaus Stoll GmbH zählen die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Wesentlicher nicht finanzieller Leistungsindikator in unserer Gesellschaft ist das Personal. Zum Jahresende waren 148 Mitarbeiter inklusive der Auszubildenden beschäftigt. Die Aus- und Weiterbildung hat bei Autohaus Stoll GmbH einen hohen Stellenwert. Die insgesamt 40 Auszubildenden stellen zudem eine hervorragende Basis dar, um die zukünftigen Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen zu stellen. Als Kennzahlen für diesen Bereich verwenden wir die folgende Größe: Die Ausbildungsquote betrug 30 %.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1 Prognosebericht

Unseren Planungen liegt die Annahme zugrunde, dass die globale Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 insgesamt mit einer verringerten Dynamik wachsen wird. Die anhaltend hohe Inflation in vielen Regionen und die daraus resultierenden restriktiven geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken sollten sich zunehmend negativ auf die private Nachfrage auswirken. Risiken sehen wir weiterhin in protektionistischen Tendenzen, in Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie in strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern. Die Wachstumsaussichten werden zudem von anhaltenden geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet; weiterhin birgt der Russland-Ukraine-Konflikt Risiken. Darüber hinaus können Risiken im Zusammenhang mit dem möglichen Auftreten neuer Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2, insbesondere regionale Ausbrüche und damit verbundene Maßnahmen, nicht ausgeschlossen werden. Wir gehen davon aus, dass sowohl die fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch die Schwellenländer im Durchschnitt eine positive Dynamik aufweisen werden, wenngleich mit unterdurchschnittlichen Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP). (Geschäftbericht, Volkswagen AG, 2023)

Das Geschäftsjahr 2023 hat im Umsatz von Fahrzeughandel und Service bei der Autohaus Stoll GmbH stärker begonnen als 2022 und wir gehen davon aus, dass dies auch im Gesamtjahr das Vorjahresniveau übertrifft. Ein belastbarer Ausblick in die Zukunft ist derzeit nicht möglich. Im Fahrzeugvertrieb haben wir noch immer einen hohen Auftragsbestand an Neuwagenbestellungen, von dem wir ausgehen, dass die Fahrzeuge auch in diesem Jahr ausgeliefert werden.

Für das Gesamtjahr 2023 erwarten wir bei einer geplanten Umsatzsteigerung von 12 Prozent ein besseres Gesamtergebnis als 2022 in Höhe von T€ 1.200. Sollte sich der Russland-Ukraine-Krieg noch stärker als bisher auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland auswirken oder sich die Störung der Lieferketten stärker für uns bemerkbar machen als nach aktuellen Erkenntnissen bereits in der aktuellen Planung berücksichtigt, kann daraus auch ein tieferes Jahresergebnis resultieren.

Zum Jahresbeginn 2023 wurde die Beteiligung durch die Stoll GmbH an der Autohaus Stoll GmbH um 32,67% auf 66% aufgestockt und zum Jahresbeginn 2024 ist eine Übernahme der Restanteile geplant. Somit wird die Autohaus Stoll GmbH eine 100% Tochtergesellschaft der Stoll GmbH.

2 Risikomanagementsystem, Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementsystem

Zur zeitnahen Beurteilung des unternehmerischen Erfolgs bzw. zur Gegensteuerung von Fehlentwicklungen während des Geschäftsjahres werden in unserem Unternehmen unverändert nachfolgende Instrumente eingesetzt:

Monatliche betriebswirtschaftliche Abschlüsse, welche regelmäßig von der Geschäftsführung ausgewertet werden,

Monatliche Kostenstellenrechnung mit Soll/Ist-Vergleich (Budget)

Monatliches Reporting an die Abteilung Händlerfinanz des Herstellers (BM-Report). Die Händlerfinanz stellt daraufhin auch Kennzahlen zur Verfügung, wie Gruppenvergleichszahlen usw.

Monatliche Meldungen der Service- und Vertriebszahlen an den Hersteller

Jährlich mindestens ein Mitarbeitergespräch pro Mitarbeiter

Monatliche Besprechungen im Vertrieb und im Service mit den jeweiligen Mitarbeitern durch den Vertriebs- bzw. Serviceleiter.

Chancenbericht

Mit der Produktvielfalt der Hersteller Volkswagen, Audi und Skoda sind wir in allen Bereichen sehr gut aufgestellt und können aktuelle Kundenbedürfnisse mit Fahrzeugen befriedigen. Für 2023 sind zahlreiche Neueinführungen und Modellpflegen seitens der Hersteller gesetzt und durch die Verbesserte Lieferfähigkeit werden wir sicherlich auch Kunden hinzugewinnen können.

Durch die Erweiterung des Kundeneinzugsgebietes im angrenzenden Wirtschaftraum Waldshut-Tiengen, welcher zwar durch die Gesellschafterin in Form einer eigenständigen Gesellschaft betreut wird, erwarten wir einen Synergieeffekt für die Vermarktung von Fahrzeugen der Marke Audi, Skoda und Volkswagen Nutzfahrzeuge über das gesamte Gebiet. Dies wird als zusätzliche Chance der Gesellschaft gesehen.

Risikobericht

Ein Preisänderungsrisiko ist durch die Verträge mit Volkswagen im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft und die damit stabilen Preise, nicht zu erwarten. Ein Forderungsausfallrisiko sehen wir dadurch, dass Fahrzeuge erst nach Zahlungseingang ausgeliefert werden, nicht. Auch bei Ausfall des Kunden lassen sich die Fahrzeuge mit kleinem Abschlag weiter vermarkten. Zudem existieren kundenseitig keine größeren Schwerpunkte, die durch kurzfristigen Ausfall ein besonderes Risiko darstellen würden. Im Ersatzteilhandel und dem Servicebereich begegnen wir Ausfallrisiken mit ausreichenden Wertberichtigungen sowie regelmäßigem Mahnwesen.

Das Liquiditätsrisiko ist prinzipiell relativ groß, da durch Kunden bestellte Fahrzeuge zwischenfinanziert werden müssen und das Auftragsvolumen von geleasten Fahrzeugen immer mehr ansteigt. Mit einem weiter verbesserten Forderungsmanagement und einem straffen Ablauf im Auslieferungsprozess wollen wir den Liquiditätsbedarf der Fahrzeugauslieferung so klein wie möglich halten. Um ein nachhaltig profitables Wachstum sicherstellen zu können, werden allmonatlich betriebswirtschaftliche Auswertungen, zum Zwecke des Soll-Ist-Abgleichs, erstellt. Die vorhandene Liquidität der Gesellschaft sowie die Refinanzierungsmöglichkeiten durch die Hausbanken stellen die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sicher.

Ein zukünftiges Technologierisiko kann nach heutigem Stand aufgrund der Innovationsfähigkeit der Automobilbranche nahezu ausgeschlossen werden. Insbesondere im Bereich der stärker werdenden Elektromobilität sehen wir das Unternehmen mit den aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen (BEV/PHEV/mHEV) von Volkswagen, Skoda und Audi als gut aufgestellt.

Als Ergebnis der Risikobetrachtung kann festgehalten werden, dass keine Risiken erkennbar sind, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten.

 

Lörrach, den 22. April 2023

Florian Stoll, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 7.641,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 932.277,00 830.246,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 932.277,00 44.220,95 874.466,95
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 160.000,00 160.000,00
1.092.280,00 1.042.107,95
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 451.187,02 383.198,91
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 20.770.108,63 12.783.286,87
3. Sonstige Vorräte 7.000,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 35.162,90
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -325.016,72 20.903.278,93 -1.088.348,38 12.113.300,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.517.281,73 6.386.369,93
2. Forderungen gegenüber Gesellschafter 40.514,50 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.063.490,20 9.621.286,43 3.231.528,29 9.617.898,22
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 24.710,94 35.070,38
30.549.276,30 21.766.268,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.971,60 15.522,50
31.645.527,90 22.823.899,35

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Verlustvortrag -2.063,00 -3.179,00
III. Jahresüberschuss 637.177,55 1.116,00
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00
3.635.114,55 2.997.937,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 242.268,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 555.400,00 797.668,00 183.270,00 183.270,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.187.154,24 16.432.045,24
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.095.963,97 2.648.992,24
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 26.354,82 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten Euro
- aus Steuern 43.391,52 48.306,01
- im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.573,68 3.389,25
- Übrige 858.307,12 903.272,32 27.212.745,35 509.959,61 19.642.692,35
D. Rechnungsabgenzungsposten 0,00 0,00
31.645.527,90 22.823.899,35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

2022 2021
Euro Euro Euro Euro
6. Rohergebnis 13.751.887,95 11.788.436,20
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.161.829,50 4.774.123,38
b) Soziale Abgaben 987.259,48 1.026.410,71
c) Aufwendungen für Altersversorgung 4.009,20 -6.153.098,18 -6.785,92 -5.793.748,17
8. Abschreibungen auf
a) immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 227.103,03 215.378,50
b) Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens 0,00 -227.103,03 0,00 -215.378,50
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.773.990,65 -5.142.644,83
10. Betriebsergebnis 1.597.696,09 636.664,70
11. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.104,26 30.419,88
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -753.573,55 -630.616,43
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -277.454,25 -32,15
15. Ergebnis nach Steuern 668.772,55 36.436,00
16. Sonstige Steuern -31.595,00 -35.320,00
18. Jahresüberschuss 637.177,55 1.116,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und §§ 264ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG in EUR aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB und damit prüfungspflichtig gemäß §§ 316ff. HGB.

Sitz der Autohaus Stoll GmbH ist Lörrach.

Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 714436 im Register des Amtsgerichts Freiburg i. Br. eingetragen.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihren Nutzungsdauern um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben.

Für bewegliche Anlagegüter i. S. d. § 6 Abs. 2a EStG mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend mit jeweils 1/3 von Hundert p. a. im Zugangsjahr und den zwei darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Ab dem Berichtsjahr werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert von bis zu EUR 800 sofort abgeschrieben und fiktiv als Abgang verzeichnet.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die sonstigen Ausleihungen grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag aktiviert.

Alle Leistungen waren zum Bilanzstichtag abgerechnet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bilanziert; der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Betrachtungsweise nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist allen risikobehafteten Posten durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag in Höhe von 1 % auf den einzelwertberichtigten Nettobetrag der Forderungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) verweisen wir auf die Anlage zu diesem Anhang.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben ausnahmslos eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 41 (Vorjahr: T€ 0).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für folgende Sachverhalte gebildet:.

2022 2021
T€ T€
Urlaub- und Uberstundenrückstellungen 167 75
Hagelschadenrückstellung 150 0
Leasing-Rückkaufoption 77 50
Übrige Rückstellungen 161 58
Summe 555 183

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nach § 42 Abs. 3 GmbHG sind ggf. in der Bilanz gesondert ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten sowie Art und Höhe (in T€) sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Gesamt Restlaufzeiten
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.187 20.787 400 0
Vorjahr 16.432 15.832 600 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.096 5.096 0 0
Vorjahr 2.649 2.649 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 26 26 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 903 903 0 0
Vorjahr 562 562 0 0
Gesamt 27.212 26.812 400 0
Vorjahr 19.643 19.043 600 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 21.187 sind im Berichtsjahr durch die Warenbestände sowie Globalzession von Forderungen gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 3) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 43 (Vorjahr: T€ 48).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt, aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich 2022 2021
in T€ in T€
Neufahrzeuge/Vorführwagen 43.002 40.831
Gebrauchtwagen 23.042 28.006
Teile und Zubehör 4.991 4.493
Werkstatt 4.370 3.958
Übrige 6.479 6.093
TOTAL 81.883 83.381

Der Posten "sonstigen betrieblichen Erträge" enthält Versicherungsentschädigungen in Höhe von rund T€ 760 (Vorjahr: T€ 11) sowie Werbekostenzuschüsse in Höhe von T€ 51 (Vorjahr: T€ 0).

Unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Forderungsverluste in Höhe von T€ 40 (Vorjahr: T€ 12) sowie Aufwendungen für die Einstellung in die Einzelwertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von T€ 101 (Vorjahr: T€ 0) enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung der Betriebsgrundstücke in Höhe von T€ 3.751. Die Verträge haben unterschiedliche Laufzeiten. Die längste Kündigungsfrist endet am 22. Oktober 2028. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 137. Im Oktober 2029 läuft der letzte Vertrag aus.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Florian Stoll, wohnhaft in Bad Säckingen. Die Berufsbezeichnung des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt 2022 T€ 17 (Vorjahr: T€ 15) und umfasst vollumfänglich das Honorar für die Abschlussprüfung.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 108 Mitarbeiter (28 Arbeiter, 70 Angestellte, 10 Aushilfen) beschäftigt. Im Vorjahr waren es 104 Mitarbeiter (25 Arbeiter, 77 Angestellte und 2 Aushilfen). Darüber hinaus sind im Unternehmen zum Stichtag 40 Auszubildende beschäftigt.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Das Unternehmen unterhält eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, vereinzelt auch zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Zu den nahestehenden Unternehmen zählt insbesondere die Stoll Swiss GmbH, Urdorf/Schweiz sowie die Stoll GmbH, Waldshut-Tiengen. Als nahestehende Personen werden auch die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der Gesellschaft und deren nahe Familienangehörige definiert. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses besteht das Risiko, dass sich die wachsenden geopolitischen Spannungen und die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine sowie die international verhängten Sanktionen gegen eine Reihe von bestimmten russischen juristischen und natürlichen Personen negativ auf die Konjunktur in Deutschland und damit einhergehend mittelbar auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken wird. Die Autohaus Stoll GmbH tätigt keine direkten Geschäfte in den betroffenen Ländern.

Zum Jahresbeginn 2023 wurde die Beteiligung an der Autohaus Stoll GmbH durch die Stoll GmbH um 32,67% auf 66% aufgestockt und zum Jahresbeginn 2024 ist eine Übernahme der Restanteile geplant. Somit wird die Autohaus Stoll GmbH eine 100% Tochtergesellschaft der Stoll GmbH.

 

Lörrach, 22. April 2023

Florian Stoll

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) gemäß § 268 (2) HGB zum 31. Dezember 2022

Entwicklung der Anschaffungswerte
Posten des Anlagevermögens Summenvortrag 31.12.2021 Zugang Umbuchung Abgang Bestand am 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software, Verfahren 164.917,53 0,00 0,00 164.917,53
II. Sachanlagen
1.Grundstücke mit Betriebsbauten 0,00 0,00 0,00 0,00
2.Andere Anlagen, 44.220,95
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.994.058,34 277.275,08 53.656,68 2.261.897,69
3.Geleistete Anzahlungen -44.220,95
und Anlagen im Bau 44.220,95 0,00 0,00 0,00
2.038.279,29 277.275,08 53.656,68 2.261.897,69
III. Finanzanlagen
1.Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.Sonstige Ausleihungen 160.000,00 0,00 0,00 160.000,00
160.000,00 0,00 0,00 160.000,00
2.363.196,82 277.275,08 53.656,68 2.586.815,22
Entwicklung der Abschreibungen
Posten des Anlagevermögens Summenvortrag 31.12.2021 Zugang Abgang Bestand am 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software, Verfahren 157.276,53 7.638,00 0,00 164.914,53
II. Sachanlagen
1.Grundstücke mit Betriebsbauten 0,00 0,00 0,00 0,00
2.Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.163.812,34 219.465,03 53.656,68 1.329.620,69
3.Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.163.812,34 219.465,03 53.656,68 1.329.620,69
III. Finanzanlagen
1.Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.321.088,87 227.103,03 53.656,68 1.494.535,22
Restbuchwerte
Posten des Anlagevermögens am 31.12.2022 am 31.12.2021
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software, Verfahren 3,00 7.641,00
II. Sachanlagen
1.Grundstücke mit Betriebsbauten 0,00 0,00
2.Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung 932.277,00 830.246,00
3.Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau 0,00 44.220,95
932.277,00 874.466,95
III. Finanzanlagen
1.Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3.Sonstige Ausleihungen 160.000,00 160.000,00
160.000,00 160.000,00
1.092.280,00 1.042.107,95

C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Stoll GmbH, Lörrach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Stoll GmbH, Lörrach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Stoll GmbH, Lörrach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

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