AR Müller Immobiliengesellschaft mbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Sgonc seit 1.7.2022 | Prokura |
Christoph Trunzer seit 1.7.2022 | Prokura |
Oliver Hartmann seit 1.7.2022 | Prokura |
Christian Hasel seit 1.7.2022 | Prokura |
Ralf Peter Müller seit 27.9.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Grunwald GmbHWangen im AllgäuJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Marktumfeld Der globale Aufschwung der Weltwirtschaft war auch im Jahr 2023 im Verhältnis zu den Jahren vor der Pandemie schwach. Das DIW rechnet mit einem Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung um rund 3,9 Prozent für das Jahr 2023 (DIW Wochenbericht 10 / 2024). Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften haben demnach im Jahr 2023 lediglich ein Wachstum von 1,7 Prozent verzeichnet. Das Wachstum für die Europäische Union beziffert das DIW für 2023 mit 0,5 Prozent. Laut dem Bericht des DIW hat die schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland im Jahr 2023 die deutsche Wirtschaft ausgebremst und lastet weiterhin auf ihr. Die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 ging demnach um 0,3 Prozent zurück. Während die Nachfrage aus dem Ausland wegen der schwächelnden globalen Industrieproduktion nachließ, dämpften die wiederholten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die hohen Inflationsraten auch die Binnennachfrage. Obwohl die Verbraucherpreise seit Anfang 2023 insbesondere wegen rückläufiger Energiepreise fast durchgehend weniger zulegten, lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt noch bei 5,9 Prozent. Die Situation in der deutschen Maschinen- und Anlagebaubranche reflektieren die Zahlen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V. (VDMA). Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Jahr 2023 um zwölf Prozent unter dem Vorjahreswert. In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehle es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, so der Bericht des VDMA. Eine weltweit insgesamt schwache Nachfrage nach Maschinen, höhere Zinsen und steigende Lohnkosten seien ein schwieriges Umfeld. Noch seien die Maschinenbauer krisenfest. Der Auftragsrückgang habe bislang überschaubare Folgen auf Umsatz und Produktion in Deutschland. Die meisten Firmen arbeiten immer noch die älteren Auftragsbestände aus den Vorjahren ab. Auffallend sei die Wachstumsschwäche Europas und vor allem Deutschlands, was den Kontinent zusätzlich belastet. 2. Marktposition In einem schwierigen Umfeld konnte Grunwald seine Marktposition auf dem Gebiet der Abfüll- und Dosieranlagen im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich halten und ist in einem attraktiven, langfristig stabil wachsenden Markt tätig. Als weltweit anbietender Hersteller von Abfüll- und Dosieranlagen profitiert Grunwald weiterhin von der stetig zunehmenden Nachfrage nach verpackten Nahrungsmitteln. Dies spiegelt der außerordentlich hohe Auftragseingang wieder, der mit 49.864 T€ (i.Vj. T€ 27.566) deutlich über dem Vorjahr lag. 3. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse reduzierten sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 um 14,6 Prozent. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen verringerte sich die Gesamtleistung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022. Der Rohertrag verringerte sich im Vergleich zu 2022 von T€ 22.754 auf T€ 20.835. Der Jahresüberschuss reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.085 auf T€ 1.171. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag erhöhte sich auf T€ 43.112. Die Folgen der Energiekrise und der hohen Inflation, sowie der gestiegenen Zinsen für Kredite waren im Jahr 2023 deutlich spürbar. Unsere Kunden sind wegen ihrer energieintensiven Prozesse stark von günstiger Energie und günstigem Gas abhängig. Deshalb gab es eine Verlagerung des Investitionsverhaltens der Kunden in der Lebensmittelindustrie hin zu Investitionen zur Energieeinsparung oder Investitionen weg vom Gas. 4. Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betrugen 2023 T€ 2.074. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen Mietereinbauten, Maschineninvestitionen und Anschaffungen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. 5. Forschung und Entwicklung Grunwald hat im Geschäftsjahr 2023 keine Aufwendungen für Grundlagenforschung getätigt. Die Weiterentwicklung der Maschinen und Anlagen und Verbesserungen an den Maschinen werden permanent ausgeführt. 6. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 204 Mitarbeiter bei Grunwald gegenüber 203 Mitarbeitern im Vorjahr beschäftigt. Ausbildung ist für Grunwald äußerst wichtig. Die Anzahl der Auszubildenden lag im Durchschnitt bei 19 Personen. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 um T€ 5.505 auf T€ 45.745 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich bei Abschreibungen in Höhe von T€ 839 und Investitionen in ein neues ERP-System, Mietereinbauten, Maschineninvestitionen und Anschaffungen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit T€ 2.074 um T€ 1.055 auf T€ 6.438 erhöht. Das Vorratsvermögen erhöhte sich aufgrund des gestiegenen Auftragsbestandes zum Geschäftsjahresende um T€ 1.055 auf T€ 9.738 und wird vollständig durch die von Kunden erhaltenen Anzahlungen finanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um T€ 864 auf T€ 2.607 erhöht. Die Wertpapiere und liquiden Mittel haben sich zum Stichtag um T€ 3.942 auf T€ 21.867 erhöht. Auf der Passivseite der Bilanz spiegelt sich dieser Anstieg in gestiegenen erhaltenen Anzahlungen und einem gestiegenen Eigenkapital wieder. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Wesentlichen bedingt durch gesunkene Verpflichtungen für Gewährleistungen und Nachlaufkosten sowie gesunkene Personalverpflichtungen zum Vorjahr von T€ 2.214 auf T€ 1.615 verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um T€ 624 auf T€ 1.302 verringert. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 764 auf T€ 35.864 erhöht. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 78,4 %. 2. Ertragslage Der Rohertrag hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.919 auf T€ 20.835 verringert. Dieser Rückgang ist auf eine gesunkene Gesamtleistung bei einer gleichzeitig gestiegenen Materialaufwandsquote zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, hat sich gegenüber dem Vorjahr von 37,6 % auf 42,2 % erhöht. Der Personalaufwand absolut liegt mit T€ 14.257 (i.Vj. T€ 13.558) aufgrund eines gestiegenen Personalbestandes und Gehaltssteigerungen über Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 792 auf T€ 4.738 verringert. Diese Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus um T€ 38 auf T€ 886 gesunkene Werbe- und Reisekosten, von T€ 1.866 auf T€ 273 gesunkene Kosten der Warenabgabe sowie von T€ 274 auf T€ 267 gesunkene Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen. Gegenläufig erhöhten sich vor allem die Raumkosten von T€ 1.427 auf T€ 1.932. Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 1.539 (i.Vj. T€ 2.875). Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 368 und der sonstigen Steuern in Höhe von T€ 8 (i.Vj. T€ 8) ergibt sich ein Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 mit T€ 1.171 (i.Vj. T€ 2.085). 3. Finanzlage und Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Finanzlage des Geschäftsjahres ist geprägt durch einen hohen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 6.751. Dieser wurde mit T€ 2.051 für Investitionen in das Anlagevermögen verwendet. Zu den Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag betrug T€ 21.867. Nach wie vor liegen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vor. Die Risikopolitik bezüglich der Finanzpositionen ist konservativ. Die Sicherstellung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ist das oberste Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 erwarteten wir aufgrund des gesunkenen Auftragseinganges im Jahr 2022 einen Umsatzrückgang und eine verschlechterte Ertragslage aufgrund von Kostensteigerungen. Im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich der Umsatz um 14,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und Kostensteigerungen wurde ein Jahresergebnis unter dem Niveau des Jahres 2022 erzielt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aufgrund des hohen Auftragseinganges im Jahr 2024 einen Umsatzanstieg von deutlich mehr als 10 Prozent und dadurch auch eine verbesserte Ertragslage. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass für das Jahr 2024 wieder ein positives Ergebnis im Bereich der letzten Jahre erzielt werden kann. Der Auftragseingang 2024 ist bisher erfreulich gut, sodass wir davon ausgehen, dass sich die Lage im Jahr 2025 weiter verbessert und sowohl Umsatz als auch Ertrag wieder gesteigert werden können. Die Geschäftsleitung prognostiziert in ihrer Ertragsplanung für die weiteren Geschäftsjahre weiterhin eine positive Entwicklung und steigende Erträge. IV. Chancen- und Risikobericht Im Rahmen von Geschäftsleitungssitzungen werden in regelmäßigen Abständen Plan-/Istabweichungen der Geschäftsentwicklung sowie deren Ursachen analysiert. Bei wesentlichen Abweichungen werden Maßnahmen zur Gegensteuerung beschlossen und zeitnah umgesetzt. Das implementierte Kontroll- und Risikomanagement wird mit dem Ziel der Sicherung des Unternehmenserfolgs als Bestandteil der Unternehmensplanung und Berichterstattung fortlaufend weiterentwickelt. 1. Gesamtwirtschaftliche Risiken Grunwald ist mit seinen Abfüll- und Verpackungsmaschinen weniger konjunkturabhängig als andere Maschinenbauer. Komplett entziehen kann sich Grunwald den gesamtwirtschaftlichen Einflüssen jedoch nicht. Risiken sieht die Geschäftsführung insbesondere in den Folgen der weltweiten Krisen, Kriege und Handelsbeschränkungen, die sich negativ auf die Investitionsentscheidungen der Kunden im Markt für Abfüll- und Verpackungsmaschinen auswirken können. Durch die breite nationale und internationale Ausrichtung des Unternehmens ist Grunwald in der Lage Geschäftseinbrüche in einzelnen Regionen zumindest abzumildern. 2. Branchenspezifische Ertragsrisiken Weitere Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung sehen wir in einem starken Wettbewerbsumfeld, das sich im Kampf um Aufträge auf Kosten der Preisqualität auswirkt. Dem Risiko Marktanteile zu verlieren bei gleichzeitig steigenden Material - und Personalkosten begegnen wir durch kontinuierlichen Ausbau unserer Technologiekompetenz und dem Ausbau und Intensivierung unserer Kundenbeziehungen sowie der Verbesserung unseres Servicequalität. Beschaffungsrisiken in Form von Preis- und Qualitätsrisiken begegnen wir hinsichtlich unserer Lieferanten durch ein installiertes Lieferantenauswahl-, Kontroll- und Steuerungsverfahren. Zur Vermeidung von Lieferengpässen schließen wir langfristige Verträge mit unseren Lieferanten und erhöhen Lagerbestände von kritischen Vorprodukten. Weiteres Wachstum ist nur in Zusammenhang mit mehr gut qualifizierten Fachkräften möglich. Der allgemeine Fachkräftemangel macht jedoch auch bei GRUNWALD nicht halt. Qualifizierte Fachkräfte zu finden, erfordert viel Engagement. GRUNWALD steuert mit guter Aus- und Weiterbildung und einem modernen und angenehmen Arbeitsumfeld dem Fachkräftemangel entgegen. Bisher ist dies erfolgreich, jedoch zeigen Prognosen, dass das Umfeld in diesem Bereich in den nächsten Jahren noch schwieriger wird. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Liquiditätsrisiken sind aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar. Ein Kreditrisiko besteht bei Grunwald nicht. Forderungsausfälle sind die Ausnahme, könnten aber aufgrund von Zahlungsunfähigkeiten unserer Kunden wegen der Corona-Pandemie, der Energiekrise und weiteren Folgen des Ukraine Konflikts zunehmen. Wir schließen unsere Beschaffungs- und Absatzgeschäfte weitestgehend in Euro ab. Wesentliche Währungsrisiken bestehen insofern nicht. 4. Gesamtaussage Grunwald sieht auf dem Markt für Abfüll- und Dosieranlagen weiterhin Wachstumschancen, die wir durch unsere Innovationsstärke nutzen werden. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Zukunft gut gerüstet. Aus heutiger Sicht sind für Grunwald keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können.
Wangen im Allgäu, 13. November 2024 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Grunwald GmbH, Wangen im Allgäu ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der Jahresabschluss umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023. Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Mit Ausnahme der Anwendung von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die Posten der Aktivseite nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. B) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 ff. HGB erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB erstellt. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (Software) werden nach den Vorschriften der §§ 253, 255 HGB bewertet. Die Abschreibungen erfolgten linear auf die Anschaffungskosten. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 Euro wurden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades bewertet. Neben den Einzelkosten werden angemessene Gemeinkosten in die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse miteinbezogen. Verwaltungskosten und Zinsen für Fremdkapital wurden bei den Herstellungskosten nicht einbezogen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden, soweit sie auf das Vorratsvermögen entfallen offen bei der Position "Vorräte" abgesetzt. Der übersteigende Betrag wird auf der Passivseite bei der Position "Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" in Höhe von Euro 6.079.303,34 ausgewiesen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes gebildet. Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Sofern die Tageswerte über dem Erfüllungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte während des Berichtsjahres mit dem tagesaktuellen Devisenkurs. Zum Bilanzstichtag liegen keine Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung vor. Gegenüber dem Vorjahr haben sich keine Änderungen in den Bilanzierungs- oder Bewertungsmethoden ergeben. C) Angaben zu den Posten der Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem beiliegenden Anlagespiegel ersichtlich. Die sonstigen Ausleihungen beinhalten langfristige Vermögensanlagen der Gesellschaft. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. III. Aktive latente Steuern Vom Wahlrecht nach § 274 Abs.1 Satz 2 HGB bezüglich der Aktivierung aktiver latenter Steuern, wurde nicht Gebrauch gemacht. IV. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Unter dem aktiven Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung wird die verpfändete Rückdeckungsversicherung in Höhe von Euro 959.332,00 mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung zum 31.12.2023 in Höhe von Euro 658.073,00 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Somit ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung zum 31.12.2023 in Höhe von Euro 301.259,00. V. Pensionsrückstellung Zum 31.12.2023 wurden die Pensionsrückstellungen auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachten der Allianz Lebensversicherungs-AG, vom 29. Juli 2024, gebildet und basieren auf folgenden Parametern:
Der Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung beträgt Euro 30.221,00. Aus den verrechneten Vermögensgegenständen ergibt sich im Geschäftsjahr ein Ertrag in Höhe von Euro 82.421,66. Bei den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 23.275,00. Dieser Betrag unterliegt nach § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre. VI. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich, Nachlaufkosten, Gewährleistungs- und Kulanzverpflichtungen sowie Kosten der Aufstellung und der Prüfung des Jahresabschlusses. Die Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten in Höhe von 89.177,19 Euro (= Erfüllungsbetrag) wurden mit der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 89.177,19 Euro (Anschaffungskosten = beizulegender Zeitwert), die an die teilnehmenden Mitarbeiter verpfändet sind, gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert. Da die Lebensarbeitszeitkonten von den Mitarbeitern jederzeit in Anspruch genommen werden können, erfolgt keine Abzinsung der Verpflichtungen. VII. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben am Bilanzstichtag ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 70.072,00 Euro (i.Vj. 70.172,00 Euro) ausgewiesen. VIII. Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. D) Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB wird gem. der Erleichterungsvorschrift des § 288 Satz 2 HGB verzichtet. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus Buchgewinnen aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögen in Höhe von 12.112,84 Euro (i. Vj. 0,00 Euro). sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.107,13 Euro (i.Vj. 27.060,15 Euro). Die Position Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 131.609,29 Euro (i.Vj. 170.648,58 Euro). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.353,07 Euro (i. Vj. 6.246,00 Euro) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 30.221,00 Euro (i.Vj. 34.366,00 Euro) enthalten. E) Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von TEuro 7.764 aus Leasing- und Mietzinsverpflichtungen und sind fällig in: 2024 TEuro 1.574 2025 - 2027 TEuro 4.645 2028 TEuro 1.545 II. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
III. Geschäftsführung und Vertretung Zur Vertretung der Gesellschaft sind die Geschäftsführer berechtigt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Geschäftsführer ist Herr Ralf Müller, 88239 Wangen, Galileiweg 6 (ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing.(FH) Maschinenbau). Der Geschäftsführer ist einzelgeschäftsführungs- und einzelvertretungsberechtigt. IV. Schutzklausel nach § 286 HGB Die Schutzklausel in § 286 HGB (Angaben über die Gesamtbezüge der in § 285 Nr. 9 HGB genannten Personen) wird in Anspruch genommen. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
sonstige BerichtsbestandteileUnterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB zum 31. Dezember 2023 Hiermit bestätigen wir unsere Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit des vorliegenden Jahresabschlusses.
Wangen im Allgäu, 13. November 2024 der Grunwald GmbH Geschäftsführer gez. Ralf Müller Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Die Aufstellungserleichterung des § 276 Satz 1 HGB wurde für Zwecke der Offenlegung nachgeholt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Grunwald GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Grunwald GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Grunwald GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wangen im Allgäu, den 13. November 2024 Dr.
Esters & Prof. Dr. Joos & Seifert GmbH & Co.
KG
Christian Seifert, Wirtschaftsprüfer |
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