Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 765761
Vorher
Isarstern Vorrat H 9 GmbH
Eingetragen
15.1.2018
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und Montage, die Ausrüstung und der Einbau, der Kauf und Verkauf, der Import und Export, der Vertrieb, Handel und Service von und mit Kupplungen, Elektro-Kupplungen, Bremsen, Kugelumlaufspindeln sowie Kugel- und Rollenführungselementen, einschließlich der dazugehörigen Zubehörteile und Ausrüstungen, Rohmaterialien und Halbfabrikate jeder Art und Beschreibung, ferner alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Wolfgang Horst Becker
seit 16.7.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Thomson Neff Industries GmbH

Wolfschlugen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Unternehmen und Geschäftstätigkeit

Die Firma Thomson Neff Industries GmbH gehört innerhalb des Maschinenbaus zur Branche der Antriebstechnik. Das Produktprogramm umfasst Herstellung und Montage, Ausrüstung und Einbau, Kauf und Verkauf, Import und Export, Vertrieb, Handel und Service von und mit Kupplungen, Elektro-Kupplungen, Bremsen, Kugelumlaufspindeln sowie Kugel- und Rollenführungselementen, einschließlich dazugehöriger Zubehörteile und Ausrüstungen, Rohmaterialien und Halbfabrikate jeder Art und Beschreibung, ferner alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Zu unseren Kunden gehören Unternehmen des Maschinen-, Anlagen- und Apparatebaus. Der Einkauf der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt im Wesentlichen lokal, darüber hinaus werden Standardprodukte bei Unternehmen der Regal Rexnord-Gruppe bezogen.

Der Vertrieb unserer Produkte erfolgt über den eigenen Vertrieb und über technische Händler.

Mit der Altra Industrial Motion Germany GmbH in Unna (Amtsgericht Hamm HRB 9646) wurde am 06.11.2019 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

Im Geschäftsjahr wurden keine Veränderungen am Geschäftsmodell vorgenommen. Die Übernahme der Altra Industrial Motion Gruppe durch RegalRexnord im März 2023 hat aktuell keine Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell, und hat auch keine direkte Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung der Thomson Neff Industries GmbH.

2. Forschung und Entwicklung

Eine nennenswerte Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird bei uns lokal nicht durchgeführt; diese erfolgt zentral innerhalb der RegalRexnord-Gruppe bzw. bis März 2023 innerhalb der Altra-Gruppe. Wesentliche Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind im laufenden Geschäftsjahr nicht angefallen.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das Unternehmen gehört zur Branche der Antriebstechnik. Die Hauptabnehmer der Gesellschaft gehören zum Maschinenbau.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die auch weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen dämpften die Konjunktur.

Die privaten Konsumausgaben nahmen im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab.

Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) sank der Umsatz in der EU im Bereich der Antriebstechnik real um 1,0 % gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland schrumpfte die Maschinenproduktion kalenderbedingt um 6,0 %. Die positive Entwicklung in den ersten Monaten wurde komplett aufgezehrt und notiert für alle Monate des Jahres um - 1,0 % unter dem Vorjahreszeitraum.

2. Geschäftsverlauf

Aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen verringerten sich unsere Umsatzerlöse auf Mio. EUR 15,8 (Vj.: Mio. EUR 16,0) bzw. um 1,8 % und lagen noch über der Marktentwicklung im Maschinenbau in Deutschland von - 6,0 %. Diese im Vergleich zur Branche positive Entwicklung ist auch auf die Lieferfähigkeit und die kürzeren Lieferzeiten der Gesellschaft in 2023 zurückzuführen.

Der Auftragsbestand per 31. Dezember 2023 lag mit Mio. EUR 2,9 niedriger als im Vorjahr (Mio. EUR 4,8).

2.1 Ertragslage

Wie vorstehend erläutert, sanken die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr auf Mio. EUR 15,8. Der Exportanteil betrug im Gesamtjahr 2023 dabei 66 % (Vj.: 63 %).

Die Herstellkostenquote erhöhte sich von 86,6 % auf 89,9 %. Dazu trugen im Wesentlichen die Energiepreiserhöhungen und Preiserhöhungen der Lieferanten bei.

Die Vertriebs- und die allgemeinen Verwaltungskosten betragen im Jahr 2023 insgesamt Mio. EUR 2,6 (Vj.: Mio. EUR 2,1). Die Erhöhung entfällt mit Mio. EUR 0,4 auf die allgemeinen Verwaltungskosten und ist vor Allem auf hohe Recruitingkosten, erhöhte Abschreibungen und höhere Wertberichtigungen auf Forderungen zurückzuführen.

Die Personalaufwandsquote erhöhte sich von 49 % auf 52 % der Umsatzerlöse. Der Personalaufwand ist mit Mio. EUR 8,1 um 2,6 % bzw. Mio. EUR 0,2 gestiegen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus Lohn- und Gehaltserhöhungen und einer höheren Auszahlung für Überstunden

Als Folge diverser Investitionen sind die Abschreibungen um Mio. EUR 0,05 höher als im Vorjahr.

Insgesamt wurde ein Jahresverlust vor Verlustübernahme von Mio. EUR 1,3 erzielt (Vj.: Jahresverlust Mio. EUR 0,3).

2.2 Finanzlage

Das Eigenkapital beträgt Mio. EUR 6,7; die Eigenkapitalquote beträgt 59 %. Das Eigenkapital ist aufgrund einer Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 500 gestiegen.

Die liquiden Mittel betragen Mio. EUR 1,0 (Vj.: Mio. EUR 0,8).

Die Fähigkeit der Gesellschaft, ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, war während des gesamten Geschäftsjahres stets gegeben. Kreditlinien bei Kreditinstituten sind nicht vorhanden. Die Finanzierung wird bei Bedarf durch konzerninterne Mittel sichergestellt.

2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zu 2022 um Mio. EUR 1,8 auf Mio. EUR 11,3 erhöht.

Der Anstieg ist mit Mio. EUR 0,4 auf Netto-Investition ins Sachanlagevermögen (nach Abschreibungen) zurückzuführen, Diese entfallen im Wesentlichen auf den Kauf einer Maschine und die Installation einer Photovoltaikanlage. Zudem sind die sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund einer Umsatzsteuersonderprüfung um Mio. 0,6 angestiegen. Die Umsatzsteuersonderprüfung endete in 2024 und die Erstattungen der Umsatzsteuerforderungen erfolgten nach der Beendigung.

Das Vorratsvermögen der Gesellschaft blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind als Folge der gesunkenen Umsatzerlöse um Mio. EUR 0,2 auf Mio. EUR 1,5 gesunken. Gegenläufig haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen insbesondere aufgrund der Verlustübernahme um Mio. EUR 1,0 erhöht. Die liquiden Mittel haben sich um Mio. EUR 0,2 erhöht

Auf der Passivseite haben sich in erster Linie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 1,5 erhöht; dies ist im Wesentlichen auf ein Darlehen in Höhe von Mio. EUR 0,5 sowie mit Mio. EUR 1,0 auf Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

2.4 Gesamtaussage und finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Ergebnis vor Steuern heran.

Mit einem Minus im Umsatz von -1.8 % im Vergleich zu 2022 wurden die Planzahlen bei weitem nicht erfüllt. Mit einem Jahresverlust von Mio. EUR 1,3 können wir mit der Geschäftsentwicklung nicht zufrieden sein.

C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Als Tochterunternehmen der RegalRexnord (bis März 2023: Altra-Gruppe) unterliegen wir den strengen Anforderungen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Hierzu zählt insbesondere auch die Einrichtung eines Kontrollsystems über die Finanzberichterstattung, deren Wirksamkeit regelmäßigen internen und externen Prüfungen unterzogen wird.

Dies umfasst innerhalb des Unternehmens den monatlich rollierenden Planungsprozess für die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz sowie die Diskussion und Dokumentation von möglichen Risiken und Chancen in den Folgemonaten. Es erfolgen umfangreiche Abweichungsanalysen, die sowohl Finanz- als auch generelle Kennzahlen betreffen, welche monatlich auf Unternehmens- sowie Konzernebene berichtet werden. Daraus leiten sich unter Umständen Aktionspläne zur Verbesserung ab. Weiterhin sind interne Kontrollprozesse eingeführt, deren Einhaltung quartalsweise schriftlich von den jeweiligen Geschäftsführern und Controllern an den Konzern bestätigt werden. Unterstützend finden unregelmäßig interne Audits (Bilanzprüfungen) durch ein konzerneigenes Auditteam statt.

Wesentliche Finanzinstrumente der Gesellschaft sind die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Aufgrund der Kundenstruktur schätzen wir das Ausfallrisiko der Forderungen als gering ein. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Im Rahmen einer Rezession können hier jedoch nennenswerte Risiken entstehen, dem wir durch ein entsprechendes Debitorenmanagement vorbeugen. Wesentliche Risiken bei den Verbindlichkeiten sowie Fremdwährungspositionen bestehen nicht. Derivatgeschäfte wurden nicht getätigt.

Der Erfolg der Gesellschaft wird insbesondere von der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa beeinflusst. Eine weiter schwache Weltwirtschaft, sowie schlechte Prognosen für den deutschen Markt können das Unternehmen vor Herausforderungen stellen und den Auftragseingang nachhaltig beeinflussen. Zudem bestehen Risiken durch aufkommende Zollstreitigkeiten, steigende Personalkosten u.a. durch Tarifabschlüsse und ein schwieriges Regulierungsumfeld. Die Gesellschaft hat bereits einige Maßnahmen ergriffen, um wirtschaftliche Risiken zu minimieren. Daneben kann die Gesellschaft durch interne Maßnahmen neue Möglichkeiten eröffnen, die Entwicklung positiv zu gestalten.

Zur Herstellung ihrer Produkte kauft die Gesellschaft unter anderem größere Mengen Rohstoffe, wie z.B. Stahl, ein. Diese Rohstoffe unterliegen größeren Preisschwankungen. Es besteht das Risiko, dass Preiserhöhungen nur teilweise beziehungsweise nur mit Zeitverzug an Kunden weitergegeben werden können, weshalb ein Anstieg der Rohstoffpreise zu einer Ergebnisbelastung führen kann. Diese Risiken aus dem Preisbereich und dem Beschaffungsmarkt haben sich bisher als nicht kritisch erwiesen.

Der demographische Wandel wird den bereits bestehende Fachkräftemangel verschärfen. Aktuell sind wir noch nicht von einem Fachkräftemangel betroffen.

Es besteht aktuell kein Risiko, dass gegenwärtigen oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig oder nicht zeitgerecht nachgekommen werden kann ("Liquiditätsrisiko"). Liquidität und Liquiditätsrisiko der Gesellschaft werden zentral über das Konzern-Treasury der RegalRexnord-Gruppe gemanagt. Die Kreditwürdigkeit der RegalRexnord-Gruppe wird zudem in regelmäßigen Ratings (z.B. "Moody's") bestätigt.

Während des Geschäftsjahres 2023 hat sich die Geschäftslage leider nicht positiv weiterentwickelt da die erwartete gesamtwirtschaftlichen Erholung nicht eingetreten ist.

Insgesamt sind dem Management der Gesellschaft - insbesondere auch durch die Einbindung in die RegalRexnord-Gruppe - nach den derzeit bekannten Informationen keine Entwicklungen bekannt, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig zu beeinträchtigen.

2. Ausblick

In 2024 ist die deutsche Wirtschaft das zweite Jahr in Folge geschrumpft. Der Indikator hierfür ist das um 0,2 % gesunkene Bruttoinlandsprodukt. Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau meldet der VDMA einen realen Produktionsrückgang von 8,0% gegenüber dem Vorjahr. Als Gründe hierfür werden die globale Wirtschaftsschwäche, der Rückgang der Auftragsbestände, Überkapazitäten in der Produktion, und in deren Folge eine geringere Auslastung, sowie wirtschaftliche Unsicherheiten geprägt durch Kriege und Handelsdispute genannt.

Aufgrund aktueller Analysen des VDMA war das Jahr 2024 in einem volatilen Markt für den Maschinenbau sehr herausfordernd. Laut aktuellem Maschinenbau-Barometer von PWC verzeichnete die Branche insgesamt einen Umsatzrückgang von 4,0 %.

Bei einem Auftragseingang in 2024 von Mio. EUR 13,1 beläuft sich unser vorläufiger (ungeprüfter) Umsatz auf Mio. EUR 14,4. Auf dieser Basis erwarten wir ein negatives Ergebnis vor Steuern von ca. Mio. EUR 1.0.

Laut VDMA dürfte der weltweite Maschinenumsatz im Jahr 2025 preisbereinigt um 1% steigen. Die Branche erwartet für die erste Jahreshälfte 2025 eine weiterhin angespannte Auftragslage gegenüber 2024 und damit verbunden auch einen stagnierenden Umsatz. In der zweiten Jahreshälfte wird mit einer positiven Tendenz gerechnet. Die Prognoseunsicherheit ist allerdings aufgrund der sich verschärfenden handelspolitischen Konflikte hoch.

Auch im Jahr 2025 liegt der Fokus weiterhin auf der Verbesserung von Qualität und Liefertreue sowie der Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern. Auf lange Sicht wird das Unternehmen durch ein generell erweitertes Portfolio, eine stärkere globale Präsenz, neue Vertriebskanäle und Synergieeffekte in der Zusammenarbeit mit anderen Konzerntöchtern, ein stärkeres Wachstum generieren können. Zum 31. Dezember 2024 beträgt der Auftragsbestand Mio. EUR 2,6. Für 2025 erwarten wir einen Umsatz von ca. Mio. EUR 15,0 bei einem positiven Ergebnis vor Steuern von ca. Mio. EUR 0,9.

Aufgrund der Integration in die RegalRexnord-Gruppe sowie des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags gehen wir weiterhin von einer gesicherten Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage aus.

 

Wolfschlugen, 31. März 2025

Wolfgang Horst Becker

Dipeshwar Singh Grewal

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.850,55 14.175,95
10.850,55 14.175,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.656.404,34 1.480.184,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 771.789,83 599.990,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.181,20 50.944,44
4. Geleistete Anzahlungen 342.755,37 327.633,79
2.811.130,74 2.458.753,02
2.821.981,29 2.472.928,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.647.929,10 1.743.056,06
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 414.222,24 339.714,45
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.351.751,54 1.318.853,26
3.413.902,88 3.401.623,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.474.310,89 1.627.909,58
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.929.671,40 1.093.242,55
3. Sonstige Vermögensgegenstände 726.372,81 117.451,22
4.130.355,10 2.838.603,35
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 963.466,08 789.290,02
8.507.724,06 7.029.517,14
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 29.031,69
11.329.705,35 9.531.477,80

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 6.553.789,57 6.053.789,57
III. Gewinnvortrag 117.435,65 117.435,65
IV. Jahresergebnis 0,00 0,00
6.696.225,22 6.196.225,22
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 562.998,00 541.706,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 770.663,55 - 1.114.015,72
1.333.661,55 1.655.721,72
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.149.611,88 1.048.367,47
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.918.302,38 370.919,97
3. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern: EUR 93.388,00 (Vj. TEUR 61)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 6.053,61 (Vj. TEUR 7) 231.904,32 260.243,42
3.299.818,58 1.679.530,86
11.329.705,35 9.531.477,80

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.760.392,26 16.049.910,21
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 14.174.944,26 13.907.051,70
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 1.585.448,00 2.142.858,51
4. Vertriebskosten 1.048.671,36 947.310,85
5. Allgemeine Verwaltungskosten 1.504.343,71 1.153.799,72
6. Sonstige betriebliche Erträge 21.517,94 22.441,04
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 315.403,51 351.246,96
davon aus Währungsumrechnung: EUR 6.521,47 (Vj. TEUR 43)
davon sonstige Steuern: EUR 15.594,17 (Vj. TEUR 16)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.561,24 21.695,51
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 7.668,24 (Vj. TEUR 21)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.378,95 14.947,16
davon aus Aufzinsung EUR 6.344,00 (Vj. TEUR 15)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -1.260.270,35 -280.309,63
12. Erträge aus Verlustübernahme 1.260.270,35 280.309,63
13. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Hinweise

Die Thomson Neff Industries GmbH hat ihren Sitz in Wolfschlugen und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 765761).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist - wie bisher - das Umsatzkostenverfahren gewählt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden - sofern nicht nachfolgend gesondert dargestellt - im Vergleich zum Vorjahr unverändert beibehalten.

Mit der Altra Industrial Motion Germany GmbH in Unna (Amtsgericht Hamm HRB 9646) wurde am 06.11.2019 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen und im Dezember 2019 ins Handelsregister eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Nutzungsdauer liegt in der Regel bei 10 Jahren.

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer ausschließlich linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen für:

Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken von 5 bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen von 3 bis 20 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 bis 15 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 250 Euro (netto) werden entsprechend den jeweils geltenden steuerlichen Vereinfachungsmöglichkeiten im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 251 und 1.000 Euro (netto) werden ebenfalls entsprechend den jeweils geltenden steuerlichen Vereinfachungsmöglichkeiten linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten mit dem gleitenden Durchschnitt bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen wird nicht ausgeübt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Erfüllung mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der projizierten Einmalbeitragsmethode unter Berücksichtigung der Richttafeln Heubeck 2018 G bewertet. Dabei wurde die Rückstellung pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungszins diente der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre (Rechnungszins für Altersversorgungsverpflichtungen) von 1,83 % p. a. Auf Basis der vergangenen sieben Jahre würde der Zinssatz 1,75 % betragen. Bei der Ermittlung der Rückstellung wurde eine Dynamik der Anpassung der laufenden Renten von 2,50 % p.a. berücksichtigt. Eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge sowie Fluktuation sind nicht zu berücksichtigen. Die Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Zinsaufwand ausgewiesen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe der von der Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinsätzen der vergangenen zehn bzw. sieben Jahre beträgt TEUR 5 (Vj.: TEUR 21).

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst.

Die Bewertung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfassen die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Erfüllungsrückstand und Aufstockungsbetrag werden als Barwert mit einem Rechnungszins von 1,04 % p.a. unter Berücksichtigung der Richttafeln Heubeck 2018 G ermittelt. Die durchschnittliche Restlaufzeit beträgt 3,62 Jahre.

Vorhandenes Deckungsvermögen, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient (Altersteilzeit), wird gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB mit den Rückstellungen saldiert. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Auf- bzw. Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt der Transaktion erfasst und mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht.

Die Davon-Vermerke bzgl. Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten sowohl realisierte als auch nicht-realisierte Währungskursdifferenzen.

Latente Steuern

Für die Gesellschaft ergeben sich im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden für Pensionsverpflichtungen und anderen sonstigen Rückstellungen aktive latente Steuern. Aufgrund der steuerlichen Organschaft werden latente Steuern auf Ebene des Organträges berücksichtigt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen zu TEUR 389 (Vj.: TEUR 234) auf Lieferungen und Leistungen, und zu TEUR 1.541 (Vj.: TEUR 356) auf Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Im Vorjahr bestand noch ein konzerninternes Darlehen von TEUR 503.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 6.554 und hat sich aufgrund einer Einlage um TEUR 500 erhöht.

Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 11 (Vj.: TEUR 16) bezogen auf den Unterschiedsbetrag aus der Zinsanpassung der Pensionsrückstellungen sowie aus der Bewertung des Deckungsvermögens, die durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt ist.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieleistungen, ausstehende Rechnungen, Altersteilzeitverpflichtungen, Mitarbeiterprovisionen, Abfindungen sowie Urlaubs- und Gleitzeitverpflichtungen.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB für Verpflichtungen aus Altersteilzeit: V

In EUR 31.12.2023 Vorjahr
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 135.108,00 59.834,00
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 104.688,30 104.688,30
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 115.658,25 110.668,80
Verrechnete Aufwendungen 0,00 18,00
Verrechnete Erträge 893,00 0,00

Der beizulegende Zeitwert ist aus dem Börsenkurs abgeleitet. Der Vermögensgegenstand wurde mit den Schulden verrechnet und ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten. Der verrechnete Wert beträgt TEUR 19. Im Vorjahr waren TEUR 51 in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.417 (Vj.: EUR 371) Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 501 ein Darlehen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:

In TEUR 2023 Vorjahr
Inland 5.333 5.870
Ausland 10.427 10.180
15.760 16.050

Materialaufwand

Der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2023 beträgt in Summe TEUR 4.210 (Vj.: TEUR 4.538) davon entfallen TEUR 3.831 (Vj.: TEUR 4.311) auf Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren und TEUR 379 (Vj.: TEUR 227) auf Aufwendungen für bezogene Leistungen.

Personalaufwand

Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 8.132 (Vj.: TEUR 7.928). Es entfallen TEUR 6.832 (Vj.: TEUR 6.703) auf Löhne und Gehälter sowie TEUR 1.300 (Vj.: TEUR 1.225) auf Sozialversicherungen (davon für Altersvorsorge: TEUR 119 - Vj.: TEUR 61).

Periodenfremde Erträge

Im Geschäftsjahr betrugen die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 22. Periodenfremde Erträge lagen nicht in nennenswertem Umfang vor.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen beträgt:

TEUR
2024 34
2025 und später 36
70

Der Zweck der abgeschlossenen Leasingverträge besteht in der geringeren Kapitalbindung (Finanzierungsvorteil). Derzeit sind keine nennenswerten Chancen und/oder Risiken aus diesen Geschäften ersichtlich.

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Angaben zur Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Wolfgang Horst Becker, Thomson Neff Managing Director, Waldenbuch

Todd Patriacca, Altra EVP, Chief Financial Officer and Treasurer, Wellesley, Massachusetts/USA bis 16.06.2023

Glenn Edward Deegan, Altra VP Legal & HR, Milton, Massachusetts/USA bis 16.06.2023

Dr. Jörg Stefan Greving, Heidelberg seit 16.10.2023 bis 8.11.2024

Nick Sharma, Volo, Illinois/USA bis 8.11.2024

Hensler, Daesha, McMurray, Pennsylvania USA seit 8.11.2024 bis 20.03.2025

Dispeshwar Singh Grewal, Chicago Illinois USA, seit 20.03.2025

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Frühere Mitglieder der Geschäftsführung sowie ggf. ihre Hinterbliebenen erhielten im Geschäftsjahr Bezüge von TEUR 32 (Vj .: TEUR 29). Die Rückstellungen für Pensionen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betragen TEUR 563 (Vj .: TEUR 542).

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren im Jahresdurchschnitt 95 Mitarbeiter (davon: 61 Arbeiter und 34 Angestellte) beschäftigt.

Nachtragsberichterstattung

Es haben sich keine Sachverhalte mit Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ergeben.

Konzernverhältnisse

Die Anteile der Gesellschaft werden von der Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna, gehalten. Seit 27. März 2023 gehört die Gesellschaft zum Konzern Regal Rexnord Corp.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens - Regal Rexnord Corp., Beloit, WI/USA, - einbezogen, die den Konzernabschluss nach US- GAAP aufstellt. Dieser Abschluss stellt zugleich den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen dar, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Obergesellschaft und im Internet unter www.regalrexnord.com erhältlich. Der Konzernabschluss der RegalRexnord Corp. wird zudem in deutscher Sprache im Unternehmensregister veröffentlicht.

 

Wolfschlugen, 31. März 2025

Thomson Neff Industries GmbH

Wolfgang

Horst Becker

Dipeshwar Singh Grewal

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Stand am 01.1.2023 Umgliederungen Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 716.434,75 0,00 0,00 0,00 716.434,75
716.434,75 0,00 0,00 0,00 716.434,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.505.435,24 137.983,79 136.008,90 0,00 7.779.427,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.466.734,43 189.650,00 111.573,31 0,00 15.767.957,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.797.332,58 0,00 0,00 0,00 3.797.332,58
4. Geleistete Anzahlungen 327.633,79 -327.633,79 342.755,37 0,00 342.755,37
27.097.136,04 0,00 590.337,58 0,00 27.687.473,62
27.813.570,79 0,00 590.337,58 0,00 28.403.908,37
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 702.258,80 3.325,40 0,00 705.584,20
702.258,80 3.325,40 0,00 705.584,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.025.250,86 97.772,73 0,00 6.123.023,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.866.744,02 129.423,89 0,00 14.996.167,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.746.388,14 10.763,24 0,00 3.757.151,38
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
24.638.383,02 237.959,86 0,00 24.876.342,88
25.340.641,82 241.285,26 0,00 25.581.927,08
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.850,55 14.175,95
10.850,55 14.175,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.656.404,34 1.480.184,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 771.789,83 599.990,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.181,20 50.944,44
4. Geleistete Anzahlungen 342.755,37 327.633,79
2.811.130,74 2.458.753,02
2.821.981,29 2.472.928,97

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Thomson Neff Industries GmbH, Wolfschlugen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Thomson Neff Industries GmbH, Wolfschlugen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thomson Neff Industries GmbH, Wolfschlugen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 7. April 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Volker Schöck, Wirtschaftsprüfer

Sven Ilg, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.