Kettl GmbH
90mVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Stefan Dr. Greving seit 27.4.2026 | Geschäftsführer |
Wolfgang Horst Becker seit 16.7.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thomson Neff Industries GmbHWolfschlugenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Unternehmen und Geschäftstätigkeit Die Firma Thomson Neff Industries GmbH gehört innerhalb des Maschinenbaus zur Branche der Antriebstechnik. Das Produktprogramm umfasst Herstellung und Montage, Ausrüstung und Einbau, Kauf und Verkauf, Import und Export, Vertrieb, Handel und Service von und mit Kupplungen, Elektro-Kupplungen, Bremsen, Kugelumlaufspindeln sowie Kugel- und Rollenführungselementen, einschließlich dazugehöriger Zubehörteile und Ausrüstungen, Rohmaterialien und Halbfabrikate jeder Art und Beschreibung, ferner alle damit zusammenhängenden Geschäfte. Zu unseren Kunden gehören Unternehmen des Maschinen-, Anlagen- und Apparatebaus. Der Einkauf der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt im Wesentlichen lokal, darüber hinaus werden Standardprodukte bei Unternehmen der Regal Rexnord-Gruppe bezogen. Der Vertrieb unserer Produkte erfolgt über den eigenen Vertrieb und über technische Händler. Mit der Altra Industrial Motion Germany GmbH in Unna (Amtsgericht Hamm HRB 9646) wurde am 06.11.2019 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Im Geschäftsjahr wurden keine Veränderungen am Geschäftsmodell vorgenommen. Die Übernahme der Altra Industrial Motion Gruppe durch RegalRexnord im März 2023 hat aktuell keine Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell, und hat auch keine direkte Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung der Thomson Neff Industries GmbH. 2. Forschung und Entwicklung Eine nennenswerte Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird bei uns lokal nicht durchgeführt; diese erfolgt zentral innerhalb der RegalRexnord-Gruppe bzw. bis März 2023 innerhalb der Altra-Gruppe. Wesentliche Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind im laufenden Geschäftsjahr nicht angefallen. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Das Unternehmen gehört zur Branche der Antriebstechnik. Die Hauptabnehmer der Gesellschaft gehören zum Maschinenbau. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die auch weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen dämpften die Konjunktur. Die privaten Konsumausgaben nahmen im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) sank der Umsatz in der EU im Bereich der Antriebstechnik real um 1,0 % gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland schrumpfte die Maschinenproduktion kalenderbedingt um 6,0 %. Die positive Entwicklung in den ersten Monaten wurde komplett aufgezehrt und notiert für alle Monate des Jahres um - 1,0 % unter dem Vorjahreszeitraum. 2. Geschäftsverlauf Aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen verringerten sich unsere Umsatzerlöse auf Mio. EUR 15,8 (Vj.: Mio. EUR 16,0) bzw. um 1,8 % und lagen noch über der Marktentwicklung im Maschinenbau in Deutschland von - 6,0 %. Diese im Vergleich zur Branche positive Entwicklung ist auch auf die Lieferfähigkeit und die kürzeren Lieferzeiten der Gesellschaft in 2023 zurückzuführen. Der Auftragsbestand per 31. Dezember 2023 lag mit Mio. EUR 2,9 niedriger als im Vorjahr (Mio. EUR 4,8). 2.1 Ertragslage Wie vorstehend erläutert, sanken die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr auf Mio. EUR 15,8. Der Exportanteil betrug im Gesamtjahr 2023 dabei 66 % (Vj.: 63 %). Die Herstellkostenquote erhöhte sich von 86,6 % auf 89,9 %. Dazu trugen im Wesentlichen die Energiepreiserhöhungen und Preiserhöhungen der Lieferanten bei. Die Vertriebs- und die allgemeinen Verwaltungskosten betragen im Jahr 2023 insgesamt Mio. EUR 2,6 (Vj.: Mio. EUR 2,1). Die Erhöhung entfällt mit Mio. EUR 0,4 auf die allgemeinen Verwaltungskosten und ist vor Allem auf hohe Recruitingkosten, erhöhte Abschreibungen und höhere Wertberichtigungen auf Forderungen zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich von 49 % auf 52 % der Umsatzerlöse. Der Personalaufwand ist mit Mio. EUR 8,1 um 2,6 % bzw. Mio. EUR 0,2 gestiegen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus Lohn- und Gehaltserhöhungen und einer höheren Auszahlung für Überstunden Als Folge diverser Investitionen sind die Abschreibungen um Mio. EUR 0,05 höher als im Vorjahr. Insgesamt wurde ein Jahresverlust vor Verlustübernahme von Mio. EUR 1,3 erzielt (Vj.: Jahresverlust Mio. EUR 0,3). 2.2 Finanzlage Das Eigenkapital beträgt Mio. EUR 6,7; die Eigenkapitalquote beträgt 59 %. Das Eigenkapital ist aufgrund einer Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 500 gestiegen. Die liquiden Mittel betragen Mio. EUR 1,0 (Vj.: Mio. EUR 0,8). Die Fähigkeit der Gesellschaft, ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, war während des gesamten Geschäftsjahres stets gegeben. Kreditlinien bei Kreditinstituten sind nicht vorhanden. Die Finanzierung wird bei Bedarf durch konzerninterne Mittel sichergestellt. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zu 2022 um Mio. EUR 1,8 auf Mio. EUR 11,3 erhöht. Der Anstieg ist mit Mio. EUR 0,4 auf Netto-Investition ins Sachanlagevermögen (nach Abschreibungen) zurückzuführen, Diese entfallen im Wesentlichen auf den Kauf einer Maschine und die Installation einer Photovoltaikanlage. Zudem sind die sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund einer Umsatzsteuersonderprüfung um Mio. 0,6 angestiegen. Die Umsatzsteuersonderprüfung endete in 2024 und die Erstattungen der Umsatzsteuerforderungen erfolgten nach der Beendigung. Das Vorratsvermögen der Gesellschaft blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind als Folge der gesunkenen Umsatzerlöse um Mio. EUR 0,2 auf Mio. EUR 1,5 gesunken. Gegenläufig haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen insbesondere aufgrund der Verlustübernahme um Mio. EUR 1,0 erhöht. Die liquiden Mittel haben sich um Mio. EUR 0,2 erhöht Auf der Passivseite haben sich in erster Linie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 1,5 erhöht; dies ist im Wesentlichen auf ein Darlehen in Höhe von Mio. EUR 0,5 sowie mit Mio. EUR 1,0 auf Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. 2.4 Gesamtaussage und finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Ergebnis vor Steuern heran. Mit einem Minus im Umsatz von -1.8 % im Vergleich zu 2022 wurden die Planzahlen bei weitem nicht erfüllt. Mit einem Jahresverlust von Mio. EUR 1,3 können wir mit der Geschäftsentwicklung nicht zufrieden sein. C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Als Tochterunternehmen der RegalRexnord (bis März 2023: Altra-Gruppe) unterliegen wir den strengen Anforderungen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Hierzu zählt insbesondere auch die Einrichtung eines Kontrollsystems über die Finanzberichterstattung, deren Wirksamkeit regelmäßigen internen und externen Prüfungen unterzogen wird. Dies umfasst innerhalb des Unternehmens den monatlich rollierenden Planungsprozess für die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz sowie die Diskussion und Dokumentation von möglichen Risiken und Chancen in den Folgemonaten. Es erfolgen umfangreiche Abweichungsanalysen, die sowohl Finanz- als auch generelle Kennzahlen betreffen, welche monatlich auf Unternehmens- sowie Konzernebene berichtet werden. Daraus leiten sich unter Umständen Aktionspläne zur Verbesserung ab. Weiterhin sind interne Kontrollprozesse eingeführt, deren Einhaltung quartalsweise schriftlich von den jeweiligen Geschäftsführern und Controllern an den Konzern bestätigt werden. Unterstützend finden unregelmäßig interne Audits (Bilanzprüfungen) durch ein konzerneigenes Auditteam statt. Wesentliche Finanzinstrumente der Gesellschaft sind die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Aufgrund der Kundenstruktur schätzen wir das Ausfallrisiko der Forderungen als gering ein. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Im Rahmen einer Rezession können hier jedoch nennenswerte Risiken entstehen, dem wir durch ein entsprechendes Debitorenmanagement vorbeugen. Wesentliche Risiken bei den Verbindlichkeiten sowie Fremdwährungspositionen bestehen nicht. Derivatgeschäfte wurden nicht getätigt. Der Erfolg der Gesellschaft wird insbesondere von der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa beeinflusst. Eine weiter schwache Weltwirtschaft, sowie schlechte Prognosen für den deutschen Markt können das Unternehmen vor Herausforderungen stellen und den Auftragseingang nachhaltig beeinflussen. Zudem bestehen Risiken durch aufkommende Zollstreitigkeiten, steigende Personalkosten u.a. durch Tarifabschlüsse und ein schwieriges Regulierungsumfeld. Die Gesellschaft hat bereits einige Maßnahmen ergriffen, um wirtschaftliche Risiken zu minimieren. Daneben kann die Gesellschaft durch interne Maßnahmen neue Möglichkeiten eröffnen, die Entwicklung positiv zu gestalten. Zur Herstellung ihrer Produkte kauft die Gesellschaft unter anderem größere Mengen Rohstoffe, wie z.B. Stahl, ein. Diese Rohstoffe unterliegen größeren Preisschwankungen. Es besteht das Risiko, dass Preiserhöhungen nur teilweise beziehungsweise nur mit Zeitverzug an Kunden weitergegeben werden können, weshalb ein Anstieg der Rohstoffpreise zu einer Ergebnisbelastung führen kann. Diese Risiken aus dem Preisbereich und dem Beschaffungsmarkt haben sich bisher als nicht kritisch erwiesen. Der demographische Wandel wird den bereits bestehende Fachkräftemangel verschärfen. Aktuell sind wir noch nicht von einem Fachkräftemangel betroffen. Es besteht aktuell kein Risiko, dass gegenwärtigen oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig oder nicht zeitgerecht nachgekommen werden kann ("Liquiditätsrisiko"). Liquidität und Liquiditätsrisiko der Gesellschaft werden zentral über das Konzern-Treasury der RegalRexnord-Gruppe gemanagt. Die Kreditwürdigkeit der RegalRexnord-Gruppe wird zudem in regelmäßigen Ratings (z.B. "Moody's") bestätigt. Während des Geschäftsjahres 2023 hat sich die Geschäftslage leider nicht positiv weiterentwickelt da die erwartete gesamtwirtschaftlichen Erholung nicht eingetreten ist. Insgesamt sind dem Management der Gesellschaft - insbesondere auch durch die Einbindung in die RegalRexnord-Gruppe - nach den derzeit bekannten Informationen keine Entwicklungen bekannt, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig zu beeinträchtigen. 2. Ausblick In 2024 ist die deutsche Wirtschaft das zweite Jahr in Folge geschrumpft. Der Indikator hierfür ist das um 0,2 % gesunkene Bruttoinlandsprodukt. Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau meldet der VDMA einen realen Produktionsrückgang von 8,0% gegenüber dem Vorjahr. Als Gründe hierfür werden die globale Wirtschaftsschwäche, der Rückgang der Auftragsbestände, Überkapazitäten in der Produktion, und in deren Folge eine geringere Auslastung, sowie wirtschaftliche Unsicherheiten geprägt durch Kriege und Handelsdispute genannt. Aufgrund aktueller Analysen des VDMA war das Jahr 2024 in einem volatilen Markt für den Maschinenbau sehr herausfordernd. Laut aktuellem Maschinenbau-Barometer von PWC verzeichnete die Branche insgesamt einen Umsatzrückgang von 4,0 %. Bei einem Auftragseingang in 2024 von Mio. EUR 13,1 beläuft sich unser vorläufiger (ungeprüfter) Umsatz auf Mio. EUR 14,4. Auf dieser Basis erwarten wir ein negatives Ergebnis vor Steuern von ca. Mio. EUR 1.0. Laut VDMA dürfte der weltweite Maschinenumsatz im Jahr 2025 preisbereinigt um 1% steigen. Die Branche erwartet für die erste Jahreshälfte 2025 eine weiterhin angespannte Auftragslage gegenüber 2024 und damit verbunden auch einen stagnierenden Umsatz. In der zweiten Jahreshälfte wird mit einer positiven Tendenz gerechnet. Die Prognoseunsicherheit ist allerdings aufgrund der sich verschärfenden handelspolitischen Konflikte hoch. Auch im Jahr 2025 liegt der Fokus weiterhin auf der Verbesserung von Qualität und Liefertreue sowie der Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern. Auf lange Sicht wird das Unternehmen durch ein generell erweitertes Portfolio, eine stärkere globale Präsenz, neue Vertriebskanäle und Synergieeffekte in der Zusammenarbeit mit anderen Konzerntöchtern, ein stärkeres Wachstum generieren können. Zum 31. Dezember 2024 beträgt der Auftragsbestand Mio. EUR 2,6. Für 2025 erwarten wir einen Umsatz von ca. Mio. EUR 15,0 bei einem positiven Ergebnis vor Steuern von ca. Mio. EUR 0,9. Aufgrund der Integration in die RegalRexnord-Gruppe sowie des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags gehen wir weiterhin von einer gesicherten Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage aus.
Wolfschlugen, 31. März 2025 Wolfgang Horst Becker Dipeshwar Singh Grewal Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Hinweise Die Thomson Neff Industries GmbH hat ihren Sitz in Wolfschlugen und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart (HRB 765761). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist - wie bisher - das Umsatzkostenverfahren gewählt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden - sofern nicht nachfolgend gesondert dargestellt - im Vergleich zum Vorjahr unverändert beibehalten. Mit der Altra Industrial Motion Germany GmbH in Unna (Amtsgericht Hamm HRB 9646) wurde am 06.11.2019 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen und im Dezember 2019 ins Handelsregister eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Nutzungsdauer liegt in der Regel bei 10 Jahren. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer ausschließlich linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen für:
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 250 Euro (netto) werden entsprechend den jeweils geltenden steuerlichen Vereinfachungsmöglichkeiten im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 251 und 1.000 Euro (netto) werden ebenfalls entsprechend den jeweils geltenden steuerlichen Vereinfachungsmöglichkeiten linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten mit dem gleitenden Durchschnitt bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen wird nicht ausgeübt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Erfüllung mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der projizierten Einmalbeitragsmethode unter Berücksichtigung der Richttafeln Heubeck 2018 G bewertet. Dabei wurde die Rückstellung pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungszins diente der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre (Rechnungszins für Altersversorgungsverpflichtungen) von 1,83 % p. a. Auf Basis der vergangenen sieben Jahre würde der Zinssatz 1,75 % betragen. Bei der Ermittlung der Rückstellung wurde eine Dynamik der Anpassung der laufenden Renten von 2,50 % p.a. berücksichtigt. Eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge sowie Fluktuation sind nicht zu berücksichtigen. Die Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Zinsaufwand ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe der von der Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinsätzen der vergangenen zehn bzw. sieben Jahre beträgt TEUR 5 (Vj.: TEUR 21). Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfassen die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Erfüllungsrückstand und Aufstockungsbetrag werden als Barwert mit einem Rechnungszins von 1,04 % p.a. unter Berücksichtigung der Richttafeln Heubeck 2018 G ermittelt. Die durchschnittliche Restlaufzeit beträgt 3,62 Jahre. Vorhandenes Deckungsvermögen, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient (Altersteilzeit), wird gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB mit den Rückstellungen saldiert. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Auf- bzw. Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt der Transaktion erfasst und mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht. Die Davon-Vermerke bzgl. Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten sowohl realisierte als auch nicht-realisierte Währungskursdifferenzen. Latente Steuern Für die Gesellschaft ergeben sich im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden für Pensionsverpflichtungen und anderen sonstigen Rückstellungen aktive latente Steuern. Aufgrund der steuerlichen Organschaft werden latente Steuern auf Ebene des Organträges berücksichtigt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen zu TEUR 389 (Vj.: TEUR 234) auf Lieferungen und Leistungen, und zu TEUR 1.541 (Vj.: TEUR 356) auf Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Im Vorjahr bestand noch ein konzerninternes Darlehen von TEUR 503. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 6.554 und hat sich aufgrund einer Einlage um TEUR 500 erhöht. Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 11 (Vj.: TEUR 16) bezogen auf den Unterschiedsbetrag aus der Zinsanpassung der Pensionsrückstellungen sowie aus der Bewertung des Deckungsvermögens, die durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt ist. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieleistungen, ausstehende Rechnungen, Altersteilzeitverpflichtungen, Mitarbeiterprovisionen, Abfindungen sowie Urlaubs- und Gleitzeitverpflichtungen. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB für Verpflichtungen aus Altersteilzeit: V
Der beizulegende Zeitwert ist aus dem Börsenkurs abgeleitet. Der Vermögensgegenstand wurde mit den Schulden verrechnet und ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten. Der verrechnete Wert beträgt TEUR 19. Im Vorjahr waren TEUR 51 in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.417 (Vj.: EUR 371) Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 501 ein Darlehen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
Materialaufwand Der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2023 beträgt in Summe TEUR 4.210 (Vj.: TEUR 4.538) davon entfallen TEUR 3.831 (Vj.: TEUR 4.311) auf Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren und TEUR 379 (Vj.: TEUR 227) auf Aufwendungen für bezogene Leistungen. Personalaufwand Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 8.132 (Vj.: TEUR 7.928). Es entfallen TEUR 6.832 (Vj.: TEUR 6.703) auf Löhne und Gehälter sowie TEUR 1.300 (Vj.: TEUR 1.225) auf Sozialversicherungen (davon für Altersvorsorge: TEUR 119 - Vj.: TEUR 61). Periodenfremde Erträge Im Geschäftsjahr betrugen die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 22. Periodenfremde Erträge lagen nicht in nennenswertem Umfang vor. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen beträgt:
Der Zweck der abgeschlossenen Leasingverträge besteht in der geringeren Kapitalbindung (Finanzierungsvorteil). Derzeit sind keine nennenswerten Chancen und/oder Risiken aus diesen Geschäften ersichtlich. Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Angaben zur Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Frühere Mitglieder der Geschäftsführung sowie ggf. ihre Hinterbliebenen erhielten im Geschäftsjahr Bezüge von TEUR 32 (Vj .: TEUR 29). Die Rückstellungen für Pensionen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betragen TEUR 563 (Vj .: TEUR 542). Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren im Jahresdurchschnitt 95 Mitarbeiter (davon: 61 Arbeiter und 34 Angestellte) beschäftigt. Nachtragsberichterstattung Es haben sich keine Sachverhalte mit Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ergeben. Konzernverhältnisse Die Anteile der Gesellschaft werden von der Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna, gehalten. Seit 27. März 2023 gehört die Gesellschaft zum Konzern Regal Rexnord Corp. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens - Regal Rexnord Corp., Beloit, WI/USA, - einbezogen, die den Konzernabschluss nach US- GAAP aufstellt. Dieser Abschluss stellt zugleich den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen dar, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Obergesellschaft und im Internet unter www.regalrexnord.com erhältlich. Der Konzernabschluss der RegalRexnord Corp. wird zudem in deutscher Sprache im Unternehmensregister veröffentlicht.
Wolfschlugen, 31. März 2025 Thomson Neff Industries GmbH Wolfgang Horst Becker Dipeshwar Singh Grewal Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thomson Neff Industries GmbH, Wolfschlugen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Thomson Neff Industries GmbH, Wolfschlugen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thomson Neff Industries GmbH, Wolfschlugen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 7. April 2025 Deloitte
GmbH
Volker Schöck, Wirtschaftsprüfer Sven Ilg, Wirtschaftsprüfer |
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