Projektentwicklung Eichelberg GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Christian Thon seit 10.1.2024 | Geschäftsführer |
Tobias Peter Bauernfeind seit 10.1.2024 | Geschäftsführer |
Josef Arno, Traitsching Schwarz seit 10.1.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 44.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K-Holding GmbH (vormals: BF Invest & Consulting GmbH)WaldsassenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Situationsbericht der deutschen Bauindustrie und der bayerischen Bauindustrie (Quellen: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Bayerischer Bauindustrieverband) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche 2022 Nachdem die Baubranche die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie besser als die meisten anderen Branchen überstanden hatte, schien Ende 2021 wieder etwas Normalität zurückzukehren. Die Bauwirtschaft ging mit einem historischen Auftragsbestand von 64,3 Mrd. € in das neue Jahr. Die Lieferketten funktionierten schrittweise besser und die Auftragseingänge stiegen. Dabei blieben die Erwartungen der Spitzenverbände der Bauwirtschaft mit einem Plus von 1,5 % für das Jahr 2022 moderat. Die Hoffnung auf Normalität wurde Ende Februar durch Russlands Angriff auf die Ukraine abrupt zunichtegemacht. Durch den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine setzte eine wirtschaftliche Krise ein, die auch die Bauwirtschaft unmittelbar in Mitleidenschaft zog. Die Befürchtungen realisierten sich zum Jahresende mit einem Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe von real 5,1 %. Der Anstieg der Baupreise um 16,7 % im Laufe des Jahres hatte zwar die Umsätze nominal auf 160 Mrd. steigen lassen (+10,8 %), tatsächlich gebaut wurde aber deutlich weniger als im Vorjahr. Dabei ging der Wohnungsbau real um 4,5 % zurück, der Wirtschaftsbau um 4,4 % und der öffentliche Bau um 6,2 %. Zwischen den Bundesländern und auch regional innerhalb der Länder sind ausgeprägte Unterschiede zu verzeichnen. So war die Entwicklung im Land Bayern positiv geprägt. Der Anstieg der Baupreise war in erster Linie den stark gestiegenen Material- und Energiepreisen geschuldet. Aufgrund weltweiter Probleme mit Produktion und Logistik verharren die Materialkosten auch jetzt noch auf historisch hohem Niveau: Dämmvlies +45 %, Bitumen +38 %, Betonstahl +32 %, Asphaltmischgut +26 %, Zement +21 %, erdölbasierte Kunststoffe 15-30 % (2022 verglichen mit 2021). Weitere mineralische Baustoffe wie Kies und Sand "hängten" sich an diesen Trend an. Insgesamt blieb die Baustoffbeschaffung für die Unternehmen - zeitlich und finanziell - sehr aufwendig. Parallel dazu vervierfachten sich die Zinsen für Baukredite. Die Kapazitätsauslastung der Bauunternehmen war 2022 hoch, über 80 %. Parallel dazu stieg auch die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe noch einmal auf knapp 927.000 (+1,6 %). Wenn sich aber die Rahmenbedingungen für Bauinvestitionen 2023 nicht wieder bessern, werden die Beschäftigtenzahlen 2023 erstmals seit 2009 wieder sinken, geschätzt auf 920.000. In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab: Der Umsatz im Wohnungsbau erreicht 2022 gut 61 Mrd. €, was einem nominalen Zuwachs um 10,9 % entspricht, der preisgetrieben ist. Real entspricht dies einem Rückgang um 4,5 %. Insgesamt wurden nur noch etwa 280.000 WE fertiggestellt. Gerade der Wohnungsbau wird wohl deutliche Einbußen verkraften müssen. Noch sind die Auftragsbücher gut gefüllt. Aber die Genehmigungszahlen sind in den letzten Monaten kontinuierlich zurückgegangen; 2022 fielen sie um 32.500 WE gegenüber dem Vorjahr auf voraussichtlich etwa 350.000 WE (-8 %). Eine große Rolle spielt auch die Inflation und die dadurch gestiegenen Lebenshaltungskosten, die die Nachfrage der Verbraucher zusätzlich dämpfen. Der fast vollständige Wegfall der Neubauförderung tut ein Übriges. Die Auftragseingänge sind im Laufe des Jahres 2022 dramatisch eingebrochen und lagen schließlich bei real -16,5 %. Im Wirtschaftsbau lag der Umsatz bei knapp 57 Mrd. € (nominal +11,7 %, real -4,4 %), davon im Hochbau gut 32 Mrd. € (+11,2 %) und im Tiefbau 24,7 Mrd. € (+12,5 %). Dabei bleibt die Nachfrage nach Lagergebäuden zur Pufferung der Materialengpässe aufwärtsgerichtet (+26 % real, nach umbautem Raum); bei Büro-, aber auch Fabrikgebäuden sinken dagegen die Genehmigungszahlen (-20 % bzw. -4 % umbauter Raum). Die Genehmigungen für Handelsgebäude halten ein Plus von 8 %. Zentral für Investitionsentscheidungen im Wirtschaftsbau sind die allgemeinen Konjunkturaussichten, die derzeit durch hohe Unsicherheiten geprägt sind und daher bremsend wirken; ebenso wie die steigenden Baukosten. Die rückläufigen Auftragseingänge lassen in den nächsten Monaten sinkende Umsätze erwarten. Dabei ist der Wirtschaftshochbau von den sinkenden Auftragseingängen deutlich stärker betroffen als der Tiefbau: Während die Auftragseingänge im Hochbau Ende 2022 auch nominal nur noch ein knappes Plus aufwiesen, lagen sie im Tiefbau sogar real über der Nulllinie; offensichtlich treiben hier die Investitionen der Deutschen Bahn, aber auch der Breitbandausbau und der Umbau der energetischen Infrastruktur den gewerblichen Tiefbau an. Der öffentliche Bau brach 2022 real um 6,2 % ein (nominal +9,3 %) und erreichte nur einen Umsatz von 42 Mrd. €. Dabei wurden im Tiefbau 33,7 Mrd. € (real -5,7 %) und im Hochbau 8,3 Mrd. € (real -7,9 %) umgesetzt. Ganz offensichtlich hat der Bund mit seinen Investitionen nicht die eigenen Zielvorgaben erreicht. Besonders deutlich wurde dies bei der Autobahn GmbH, die ihre Projekte 2022 nur schleppend ausschrieb. II. Geschäftsverlauf 2022 • Bauleistung Die Bauleistung im Jahr 2022 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 132,7 Mio. EUR auf 152,4 Mio. EUR.Trotz der Leistungssteigerung lag der Fokus der Baustellenteams, wie in den vergangenen Jahren auch, auf der konzentrierten und vollumfänglichen Abrechnung der realisierten Projekte. • Personal Durchschnittlich waren im Konzern 705 Mitarbeiter beschäftigt (Vergleich 2021: 686 Mitarbeiter). Die Ausbildungsquote liegt im Konzern bei ca. 10 % und verdeutlicht die Personalstrategie des Unternehmens, auch in Zukunft auf eigene Mitarbeiter zu setzen. • Investitionen Im Jahr 2022 wurden TEUR 3.897 in Sachanlagen investiert (Vorjahr: TEUR 6.547). Dabei waren Ersatzbeschaffungen die Hauptinvestitionsgründe. Der deutliche Rückgang ist damit begründet, dass wir im letzten Jahr das Ausbildungszentrum Waldsassen (TEUR 4.753) aktiviert haben. • Auftragsreichweite Für das Geschäftsjahr 2023 ist ein Auftragsbestand von über 133,5 Mio. EUR vorhanden (Vergleich Vorjahr: 110 Mio. EUR).Für das Baujahr 2023 planen wir eine Jahresbauleistung von ca. 155 Mio. Euro, dies würde eine Auftragsreichweite von ca. 10,3 Monaten bedeuten. • Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Die Bilanzsumme beträgt Mio. EUR 75,6 (Vorjahr Mio. EUR 80,2). Die Reduzierung der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr beruht im Wesentlichen aus der Verminderung der Forderungen (-1,6 Mio. EUR) und der Reduzierung der Liquidität (-1,8 Mio. EUR). Auf der Passivseite reduzierten sich die Rückstellungen (-2,1 Mio. Euro) und die Verbindlichkeiten (-1,1 Mio. EUR). Das Jahresergebnis 2022 nach Steuern sank leicht von Mio. Euro 3,1 (2021) auf Mio. Euro 3,0. An die Auftraggeber waren 2022 zum Jahresende Mio. Euro 38,7 an Bürgschaften ausgegeben worden. III. Risikobeurteilung und Chancen Die Beteiligungsfirmen der K-Holding GmbH haben seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen für ein Risikomanagement, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Bau- und Lieferverträge werden im Vorfeld regelmäßig überprüft, die Bonität der Auftraggeber vor Bearbeitung der Anfragen und während der Bauzeit von einer Wirtschaftsauskunftei überwacht. Für das Geschäftsjahr hat die Gruppe einen Leistungsplan sowie einen Geschäfts- und Wirtschaftsplan aufgestellt, deren Einhaltung anhand quartalsweise erstellter Soll-Ist-Vergleiche kontrolliert wurde. Mit Hilfe monatlicher Leistungsmeldungen sowie wöchentlicher Bereichsbesprechungen, in denen auch der Zahlungsstand der Aufträge systematisch überprüft wird, werden die Bauvorhaben gesteuert und überwacht. Die Qualität von Lieferanten unterliegt einer regelmäßigen Bewertung durch Bauleiter und Aufsichten. (Planung/Controlling) Die Beteiligungen haben sich in den letzten Jahren die Fertigkeit erarbeitet, mit digitalen Bauwerkszwillingen zu arbeiten. Wir gehen davon aus, dass das Thema digitaler Bauwerkszwilling immer mehr an Fahrt gewinnt, da es eine Basis für das Internet der Dinge darstellt und die Planungsmethode Bauwerksinformationsmodellierung (BIM) hier zum Einsatz kommt. Aus der anhaltenden Diskussion um den Klimawandel und der daraus erwachsenden Notwendigkeit, den privaten, öffentlichen und gewerblichen Gebäudebestand nachhaltig zu renovieren (zu ändern und zu verbessern), ergeben sich erhebliche Wachstumschancen für die Branche. Da unsere Unternehmensgruppe in Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel über jahrelange Erfahrung verfügt, sieht die Konzernleitung dort ein großes Potenzial für die Unternehmen. Neu hinzugekommen ist das Thema gesellschaftliche Verantwortung: Das übergeordnete Ziel gesellschaftlicher Verantwortung ist, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Die Themenfelder nachhaltige Produktion (Bauen) und nachhaltige Produkte (Bauten) werden hierdurch erweitert. Die Themenfelder sind Geschäftsfeld übergreifend. Die Mitarbeiter der Gruppe können sich somit voll auf die Optimierung ihres Geschäfts konzentrieren und die erkannten Verbesserungen sofort im täglichen Geschäft anwenden. Die Formulierung der Konzern-Identität auf der obersten und mittleren Leitungsebene mündete im April zu einem Grundsatzbeschluss. Die Ausformulierung der Konzernpolitik folgt in den nächsten Monaten. (Führung: Ziele, Politik, Strategie) Nachdem wir unsere Preise 2021 und 2022 deutlich anheben mussten, um die gestiegenen Material- und Energiekosten zu decken, werden wir den Baustoffmarkt weiter genau beobachten. Wir gehen aber davon aus, dass sich die Preisentwicklung im Laufe des Jahres beruhigen wird. Durch die Digitalisierung zahlreicher betrieblicher und projektlicher Abläufe haben wir andererseits deutliche Produktivitätsvorteile erzielt, die uns helfen, die Qualität der Produkte und der Organisation zu verbessern, Informationsdefizite zu vermeiden und gleichzeitig Zeiten zu verkürzen sowie Kosten zu mindern. Die Fachkräftesicherung bleibt ein Risiko für die Geschäftsentwicklung. Nach den Bemühungen der letzten Jahre ist der Bedarf der Baugruppe an Fachkräften und Auszubildenden aktuell zufriedenstellend gedeckt. An der Aufgabe, die Gesellschaft nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, arbeiten wir aber kontinuierlich weiter - auch, um das vorhandene Personal, langjährige Leistungsträger, im Unternehmen zu halten. Die laufenden Rechtsstreitigkeiten werden durch unsere beauftragten Rechtsanwälte betreut. Die hier im Lagebericht dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter. Aussichten 2023 + 2024 Zum Jahresbeginn 2023 stiegen die Preise für Baumaterial weiter, insbes. für Asphaltmischgut und mineralische Baustoffe; die Dynamik scheint aber etwas nachzulassen. Die Gas- und Strompreisbremse werden dämpfend auf die Inflation und die Baukostenentwicklung im Jahr 2023 wirken. Und auch der wieder anziehende Wettbewerb um Aufträge wird die Preisentwicklung bremsen. Dennoch zeigen die Frühindikatoren in den letzten Monaten eine deutliche Abkühlung der Baukonjunktur an. Zudem ist in den nächsten Monaten mit einer hohen Inflation und hohen Baufinanzierungskosten zu rechnen. Der Mix aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten schlägt zunehmend auf die Nachfrage nach Produkten des Baus durch. Während die deutsche Wirtschaft 2022 noch um 1,9 % gewachsen ist, erwartet die Bundesregierung für 2023 nur ein geringes Wachstum des BIP von 0,2 %. Für das Bauhauptgewerbe rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2023 mit einem Umsatz von 157 Mrd. €, was einem nominalen Rückgang um 2 % und - bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5% - einem realen Rückgang um 7 % entspricht. Insbesondere im Wohnungsbau kommt es unter den derzeitigen Bedingungen zu einer deutlichen Unterauslastung der aufgebauten Kapazitäten und damit auch wieder zu einem verstärkten Wettbewerb. Der Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte gerät ins Stocken. Dennoch erwarten die Spitzenverbände der Bauwirtschaft für 2023 eher eine Konjunkturdelle als einen deutlichen Einbruch der Baukonjunktur. In den einzelnen Bausparten sehen die Erwartungen folgendermaßen aus: Für 2023 rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft im Wohnungsbau mit einem realen Rückgang um 10 %. Bei einer geschätzten Preisentwicklung um 5,5 % entspricht dies einem nominalen Rückgang um 5 %. Stützend wirkt hier die Nachfrage nach Sanierungsarbeiten. Auch die Wiedereinführung der Sonder-Afa im Mietwohnungsbau zum 1. Januar 2023 könnte die Nachfrage anregen. Die Zahl der Baufertigstellungen wird bei 245.000 WE erwartet (-12,5%); dies unter Berücksichtigung der aktuell noch hohen Auftragsbestände. Die Bauverbände erwarten im Wirtschaftsbau einen realen Umsatzrückgang um 6 % auf 56,5 Mrd. €, was bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 % einem nominalen Rückgang um 1 % entspricht. Der Rückgang betrifft den Wirtschaftshochbau und -tiefbau in etwa gleichem Umfang. Für 2023 rechnen wir mit einem realen Umsatzrückgang im öffentlichen Bau um 4,5 % auf 42,4 Mrd. €, was bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 % einem nominalen Zuwachs um 1 % entspricht. Dabei halten die Umsätze im Tiefbau etwa das Vorjahresniveau. Im Hochbau steigen die Umsätze (nominal) um ca. 3,4 %. So werden die Kommunen vor dem Hintergrund inflationsbedingt steigender Kosten, hoher Flüchtlingszahlen und wachsender Sozialausgaben ihre Investitionen 2023 voraussichtlich nicht wie prognostiziert ausweiten können, sondern eher auf dem Niveau von 2022 halten. Die Investitionslinie in die Infrastruktur des Bundes soll im kommenden Jahr (nominal) gerade mal gehalten werden. Wegen der gestiegenen Baukosten könnten real sogar weniger Projekte umgesetzt werden, als es der Bundesverkehrswegeplan vorsieht. Aussichten für die Baugruppe 2023 + 2024 Lieferschwierigkeiten gibt es inzwischen seltener. Die Materialpreise bewegen sich zwar immer noch auf hohem Niveau, sind aber nicht mehr so volatil. Die Energiepreise für Unternehmen und Verbraucher sind nach wie vor hoch, auch wenn sie auf dem Energiemarkt bereits wieder etwas gesunken sind. Wegen der unsicheren konjunkturellen Lage und der hohen Baukosten werden momentan nur wenige Bauvorhaben ausgeschrieben. Die Geschäftsführung plant daher für die Jahre 2023 + 2024 vorsichtig mit einer jährlichen Gesamtleistung von 155,0 Mio. €. Der Jahresüberschuss (nach Steuern) soll 4,0 % betragen. Der Investitionsplan sieht für das Jahr 2023 Ersatz- und Erweiterungsanschaffungen in Höhe von 3,0 Mio. € vor. Ein ähnliches Volumen ist für 2024 angedacht. Die Finanzierung erfolgt aus dem Cash-Flow und durch Leasing. Weiteren Fremdkapitalbedarf sehen wir aktuell nicht. Die Gesellschaft ist personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Die aktuellen Auftragsverhandlungen und die Vorhabenentwicklung bei unseren Stammkunden veranlassen uns daher, trotz unsicherer Konjunkturaussichten weiterhin von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft in den Jahren 2023 und 2024 auszugehen.
Waldsassen, 4. Oktober 2023 K-Holding Die Geschäftsführung KonzernabschlussAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die K-Holding GmbH, die bis April 2022 unter "BF Invest & Consulting GmbH" firmierte, hat ihren Sitz in Waldsassen und ist beim Amtsgericht Weiden unter der Registernummer HRB 3625 eingetragen. Der Konzernabschluss der K-Holding GmbH wurde unter Berücksichtigung der Vorschriften des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Konzern-Bilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzern-Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzern-Anhang aufgeführt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Konsolidierungskreis a. einbezogene Tochterunternehmen In den Konzernabschluss zum 31.12.2022 werden neben dem Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen einbezogen: Franz Kassecker GmbH, Waldsassen Anteil am Eigenkapital: 100 % Mit dem vollkonsolidierten Unternehmen Franz Kassecker GmbH, Waldsassen, besteht seit 01.04.2010 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Das Tochterunternehmen nimmt die Befreiungsoption auf Grund § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Kassecker Projekt GmbH, Waldsassen Anteil am Eigenkapital: 100 % Mit dem vollkonsolidierten Unternehmen Kassecker Projekt GmbH, Waldsassen, besteht seit 11.08.2011 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Das Tochterunternehmen nimmt die Befreiungsoption auf Grund § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Kassecker Stahl- und Metallbau GmbH, Waldsassen Anteil am Eigenkapital: 100 % Ferdinand Tausendpfund GmbH, Regensburg Anteil am Eigenkapital: 100 % Die Gesellschaft wurde im Oktober 2021 formwechselnd von einer GmbH & Co. KG in eine GmbH umgewandelt. Sieber GmbH, Schwandorf Anteil am Eigenkapital: 100 % Projektentwicklung Eichelberg GmbH, Regensburg Anteil am Eigenkapital: 100 % Döring Stahlbau GmbH, Crimmitschau Anteil am Eigenkapital: 100 % Die Gesellschaft wurde zum 31. Dezember 2021 erstkonsolidiert. Im August 2022 wurde die Gesellschaft formwechselnd in eine GmbH umgewandelt. DS Verwaltungs GmbH i.L., Crimmitschau Anteil am Eigenkapital: 100 % Die Gesellschaft wurde zum 31. Dezember 2021 erstkonsolidiert. Die DS Verwaltungs GmbH ist die unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Döring Stahlbau GmbH & Co. KG, Crimmitschau. Der Liquidationsbeschluss wurde im Januar 2023 in das Handelsregister eingetragen. b. nicht einbezogene Tochterunternehmen: Die Ferdinand Tausendpfund GmbH hält Anteile an folgenden Gesellschaften, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden: 100% an der FT Projekt 1 GmbH, Regensburg Eigenkapital TEUR 21, Ergebnis 2022 TEUR -1 Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 18. Februar 2021 gegründet. 50% an der Kassecker Innovation and Technology GmbH, Regensburg Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 TEUR 20, Ergebnis 2022 TEUR -39 Diese Tochterunternehmen sind Projektgesellschaften oder Gesellschaften mit Unternehmensbeteiligungen ohne operatives Geschäft und sowohl einzeln als auch zusammen von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Nach § 296 Abs. 2 HGB wird daher auf die Einbeziehung in den Konzernabschluss verzichtet. III. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschlussstichtag ist zugleich der Abschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im konsolidierten Jahresabschluss folgen denen der Muttergesellschaft. Die vorstehend genannten Tochterunternehmen (unter II.a) wurden im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbs- bzw. Gründungszeitpunkt. Die Franz Kassecker GmbH, Waldsassen, wurde am 11. Februar 2010 zum Tochterunternehmen; Erstkonsolidierung sowie Beginn des Konzerngeschäftsjahres waren somit der 11. Februar 2010. Bei der durchgeführten Kapitalkonsolidierung wurde das Eigenkapital der Franz Kassecker GmbH mit dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten verrechnet. In Folge der Neubewertung wurden stille Reserven im Grund- und Boden sowie Gebäuden in Höhe von TEUR 1.417 aufgedeckt. Für die aufgedeckten stillen Reserven auf Grund der Neubewertung wurden gemäß § 306 Satz 1 HGB passive latente Steuern gebildet. Der nach Verrechnung verbleibende Unterschiedsbetrag wurde gemäß § 301 Abs. 3 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der aufgedeckte Geschäfts- oder Firmenwert wird auf eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig abgeschrieben. Auf Grund der Stabilität und der längerfristigen Auftragsdauer der Baubranche wurde die Nutzungsdauer des Firmenwertes der Franz Kassecker GmbH mit 15 Jahren geschätzt. Die erstmalige Einbeziehung der Kassecker Projekt GmbH, Waldsassen, erfolgte zum Gründungszeitpunkt. Somit ergaben sich keine Unterschiedsbeträge aus der Anwendung der Neubewertungsmethode. Die erstmalige Einbeziehung der Kassecker Stahl- und Metallbau GmbH, Waldsassen, erfolgte zum Gründungszeitpunkt. Somit ergaben sich keine Unterschiedsbeträge aus der Anwendung der Neubewertungsmethode. Die Projektentwicklung Eichelberg GmbH, Regensburg, wurde am 1.10.2020 zum Tochterunternehmen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gem. § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt. In Folge der Neubewertung wurden stille Reserven in Höhe von TEUR 1.201 im Vorratsvermögen aufgedeckt. Für die aufgedeckten stillen Reserven auf Grund der Neubewertung wurden gemäß § 306 Satz 1 HGB passive latente Steuern gebildet. Der aufgedeckte Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Erwerb der Projektentwicklung Eichelberg, Bayreuth, durch die Kassecker Projekt GmbH in Waldsassen wird auf eine Nutzungsdauer von 10 Jahren entsprechend der erwarteten Projektdauer planmäßig abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 342 betrifft in voller Höhe die durchgeführte Kapitalkonsolidierung der Projektentwicklung Eichelberg GmbH. Die TS Holding GmbH, Regensburg einschließlich deren Beteiligung an der Ferdinand Tausendpfund GmbH & Co. KG sowie die Beteiligung an der Sieber GmbH wurden durch die Geschäftsanteilabtretung mit Wirkung zum 11.12.2020 zu Tochterunternehmen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gem. § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt. In Folge der Neubewertung wurden stille Reserven in Grundstücken und Gebäuden sowie teilfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 6.631 aufgedeckt. Die TS Holding GmbH wurde im Jahr 2021 auf die K-Holding GmbH verschmolzen. Der nach Verrechnung verbleibende Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 348 wurde gem. § 301 Abs. 3 HGB als passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Der passive Unterschiedsbetrag hat auf Grund der Ausgestaltung des Erwerbs Eigenkapitalcharakter. Der passive Unterschiedsbetrag wird, soweit er auf Gebäude und teilfertige Leistungen entfällt, über die tatsächliche Entwicklung der betreffenden Vermögensgegenstände bzw. die durchschnittliche gewichtete Restnutzungsdauer aufgelöst. Zum 1. Januar 2022 betrugen die kumulierten Auflösungen TEUR 53, im Jahr 2022 wurden weitere TEUR 53 aufgelöst. Der Ertrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Für die aufgedeckten stillen Reserven auf Grund der Neubewertung wurden gem. § 306 Satz 1 HGB passive latente Steuern gebildet. Die Döring Stahlbau GmbH & Co. KG (nunmehr Döring Stahlbau GmbH), Crimmitschau, sowie die DS Verwaltungs GmbH, Crimmitschau, als deren Komplementärin wurden mit Wirkung zum Ablauf des 30. September 2021 erworben und damit zu Tochterunternehmen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gem. § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt. Dabei wurden keine wesentlichen stillen Reserven identifiziert. Der nach Verrechnung verbleibende Unterschiedsbetrag wurde gemäß § 301 Abs. 3 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der aufgedeckte Geschäfts- oder Firmenwert wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Auf Grund der Stabilität und der langfristigen Auftragsdauer der Baubranche wurde die Nutzungsdauer des Firmenwerts der Döring Stahlbau GmbH & Co. KG (nunmehr Döring Sahlbau GmbH) mit 10 Jahren geschätzt. Weiterhin wurden aktive latente Steuern gem. § 274 HGB gebildet, wobei vom Wahlrecht der Verrechnung von aktiven und passiven Latenzen Gebrauch gemacht wurde. Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden miteinander verrechnet. Soweit bei Lieferungen und Leistungen zwischen einbezogenen Unternehmen Zwischenergebnisse entstehen, werden diese gem. § 304 HGB eleminiert. Im Berichtsjahr ergaben sich keine Zwischengewinne. Eine wesentliche Veränderung des Konsolidierungskreises ergab sich im Jahr 2022 nicht. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Wertverzehr der Sachanlagen wurde durch planmäßige Abschreibungen erfasst. Zu- und Abgänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Der verbleibende positive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig linear über seine voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleichbleibenden Bestand an Reparaturstoffen und Ersatzteilen wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert (EUR 15.000,00) angesetzt. Nicht abgerechnete Bauten wurden mit dem Teil der Herstellungskosten, der im direkten Zusammenhang mit der Leistungserstellung auf den Baustellen enstanden ist, zuzüglich aktivierungspflichtiger Gemeinkosten aktiviert. Risiken aus schwebenden Geschäften wurden durch Abschläge berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte stets verlustfrei durch Vergleich der Anschaffungs- und Herstellkosten mit den voraussichtlichen Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten. Erhaltene Anzahlungen werden von den Vorräten offen abgesetzt. Soweit diese die nicht abgerechneten Bauten übersteigen, werden diese Beträge unter erhaltene Anzahlungen in den Verbindlichkeiten gezeigt. Forderungen wurden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Das Gliederungsschema wurde um Positionen Forderungen an Arbeitsgemeinschaften und Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften erweitert, um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu gewährleisten. Der in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Aktivwert der Rückdeckungsversicherung, der ein Deckungsvermögen darstellt, wurde mit den Verbindlichkeiten aus den Lebensarbeitszeitkonten verrechnet. Der Saldo des Lebensarbeitskontos entspricht dem Saldo des Aktivwertes der Versicherung (TEUR 7.034). Aufwendungen sind keine entstanden. Erträge fallen erst mit Auszahlung an den jeweiligen Berechtigten an. Eine Ausschüttungssperre besteht nicht. Liquide Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit dem Nennwert oder niedrigeren Kurswert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der passive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Kapitalkonsolidierung der TS Holding GmbH sowie deren Tochterunternehmen im Jahr 2020 und wird, soweit er auf Gebäude und teilfertige Leistungen entfällt, über die durchschnittliche gewichtete Restnutzungsdauer aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) auf Basis des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes von 1,78 % bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor. Die Richttafeln von 2018 G von Klaus Heubeck wurden als Sterbetafel zugrunde gelegt. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 8. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte auf Vollkostenbasis. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist ein Teilbetrag mit TEUR 800 enthalten, der unter einer auflösenden Bedingung steht. Die Geschäftsführung rechnet nicht mit dem Eintritt der Bedingung und somit auch nicht mit der Auflösung der Verbindlichkeit. Latente Steuern werden für temporäre oder quasi-permanente Differenzen von handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, wenn sich der aufgrund unterschiedlicher Ergebnisse zu hohe oder zu niedrige Steueraufwand voraussichtlich in künftigen Geschäftsjahren ausgleicht. Vom Wahlrecht der Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern wurde Gebrauch gemacht. Passive latente Steuern wurden sowohl im Zusammenhang mit der Kapitalkonsolidierung als auch auf Grund von Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichem Bilanzansatz des Anlagevermögens gebildet. Aktive Latenzen aus sämtlichen gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Verlustvorträgen, die voraussichtlich in den nächsten 5 Jahren ausgeglichen werden, wurden verrechnet. Ebenfalls wurden aktive Latenzen auf Grund von Bewertungsdifferenzen bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen verrechnet. Der angewendete individuelle Steuersatz beträgt rd. 29%. Im Konzernabschluss sind keine Positionen enthalten die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben. V. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem gesonderten Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Unter der Position "Geschäfts- oder Firmenwert" ist ausschließlich der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Umlaufvermögen Die Vorräte setzten sich aus folgenden Positionen zusammen:
Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände:
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 514 (VJ TEUR 2.540) aus Darlehen. Die Darlehen sind banküblich verzinst, sie sind nicht besichert. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital betrifft das Stammkapital der Muttergesellschaft. Im Geschäftsjahr 2022 wurden TEUR 4.000 an die Gesellschafter der Muttergesellschaft ausgeschüttet. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Kosten und Risiken der Auftragsabwicklung, Gewährleistungen, Instandhaltungen, Abschluss und Prüfung, Jubiläums- und andere personalbezogene Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Gesamtbuchgrundschuld, Abtretung der Ansprüche aus Miet- und Pachtforderungen sowie eine Patronatserklärung der K-Holding GmbH gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten u. a.
Passive latente Steuern
Die passiven latenten Steuern betreffen insbesondere die Neubewertungen im Zuge der Erstkonsolidierungen für Grundstücke, andere Sachanlagen und in Ausführung befindliche Bauaufträge sowie sonstige Rückstellungen, die aktiven latenen Steuern resultieren vor allem aus Bewertungsunterschieden bei Pensionsverpflichtungen und Arbeitszeitkonten. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Zum Stichtag 31. Dezember 2022 bestanden Bürgschaftsverpflichtungen in Höhe von TEUR 36.587. Die Bürgschaften betreffen Gewährleistungen und Vertragserfüllungen, für die nur im Umfang der gebildeten Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.694, sowie für Nacharbeiten in Höhe von TEUR 5.243 und Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 535 mit einer Inanspruchnahme gerechnet wird. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Außerbilanzielle Geschäfte (Off-balance-Transaktionen) Außerbilanzielle Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage des Konzerns wesentlich sind, bestehen nicht. Teilweise werden Leasinggeschäfte als Finanzierungsinstrument eingesetzt. Die Angaben über die finanziellen Verpflichtungen erfolgen unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Geschäfte mit Tochterunternehmen Geschäfte mit Tochterunternehmen werden nur in geringem Umfang und ausschließlich zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse enthalten abgerechnete Leistungen aus Eigenaufträgen, Lieferungen und Leistungen an Arbeitsgemeinschaften sowie übernommene Ergebnisse aus diesen Gemeinschaftsbaustellen. Wegen dieser Besonderheiten und der nicht kontinuierlichen Umsatzentwicklung durch langfristige Fertigung besitzen die Umsatzerlöse keine Aussagekraft über die im Geschäftsjahr erbrachte Leistung. Im Folgenden bringen wir daher eine Aufteilung unserer jährlichen Bauleistung (nach § 48 EStG) nach Sparten:
Materialaufwand
Aufwendungen für Altersversorgung
Abschreibungen Die Abschreibungen enthalten Beträge aus der Abschreibung aufgedeckter stiller Reserven in Höhe von TEUR 8 sowie aus Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 291. Honorar des Konzernabschlussprüfers Das für 2022 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 125 und betrifft mit TEUR 123 Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 2 sonstige Prüfungsleistungen. Zinsergebnis Unter den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 10) ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist ein latenter Steuerertrag in Höhe von TEUR 307 (Vorjahr TEUR 136) enthalten. VI. Zusätzliche Angaben Berichtspflicht nach § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach § 285 Nr. 33 HGB bestehen nicht. Die seit Februar 2022 laufende kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine hat weiterhin Auswirkungen auf die deutsche Bauindustrie, insbesondere durch Preissteigerungen und Probleme in den Lieferketten. Aufgrund der bisherigen Entwicklung ist die Konzernleitung derzeit davon überzeugt, dass von den genannten Vorgängen keine bestandsgefährdende Wirkung ausgeht. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter: Arbeitnehmer: 705 Angaben zur den Organen des Mutterunternehmens Geschäftsführung: Dipl.-Kfm. Bernd Fürbringer, Arzberg Dipl.-Ing. Ewald Weber, Deuerling Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wurde die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung der Franz Kassecker GmbH und ihre Hinterbliebenen wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 115 gebildet. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens, der K-Holding GmbH, auf neue Rechnung vorzutragen. Befreiungsregelung des § 264 Abs. 3 HGB Für die Franz Kassecker GmbH und die Kassecker Projekt GmbH, die in den vorliegenden Konzernabschluss der K-Holding GmbH einbezogen sind, wird von der Befreiungsregelung des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung der Einzelabschlüsse Gebrauch gemacht. Unterschrift der Geschäftsleitung
Waldsassen, den 04. Oktober 2023 gez. Dipl-Kfm. Bernd Fürbringer gez. Dipl.-Ing. Ewald Weber Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
Konzernkapitalflussrechnung Kapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21)
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die K-Holding GmbH, Waldsassen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der K-Holding GmbH, Waldsassen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 so wie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzerungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der K-Holding GmbH, Waldsassen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen er füllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernsabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und da für, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernab abschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben so wie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, 31. Oktober 2023 UNION
AG
Dipl.-Kfm. Hubert E. Grünbaum, Wirtschaftsprüfer Daniel Buhl, Wirtschaftsprüfer |
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