Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 13081
Vorher
DESA Techno - Export G.m.b.H.
Eingetragen
19.12.1969
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit Rohstoffen, Halb- und Fertigwaren, ohne ausgeprägten SchwerpunktGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
der Handel mit erlaubnisfreien Waren aller Art, insbesondere mit Rohstoffen, Chemikalien und Gütern des Industriebedarfs.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Gehrdau
seit 27.10.2025
Prokura
Mark Dornhöfer
seit 27.10.2025
Prokura
Oliver Gennies
seit 27.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MALONG AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TESUCO SERVICES GmbH
Germany
9.165.810 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Desatec GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Desatec GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Desatec ist im weltweiten Handel mit Chemieprodukten sowie Industriegütern tätig. Regionale Schwerpunkte für den Vertrieb unserer Handelsprodukte sind Europa, besonders Deutschland und England sowie die Vereinigten Staaten von Amerika und das südliche Afrika. Daneben liefern wir regelmäßig an Kunden in Asien und Latein-Amerika.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Nachdem Russland am 24. Februar 2022 einen Krieg gegen die Ukraine begonnen hatte, beeinflusste dies die Entwicklung der Weltwirtschaft in erheblicher Form, da die Zentralbanken weltweit ihre Zinsen als Reaktion auf stark gestiegene Inflationsraten schnell und signifikant nach oben gefahren haben. Die Weltwirtschaft bewegt sich mittlerweile wieder auf einem Erholungskurs, wenn auch mit unterschiedlichem Tempo. Die USA befinden sich auf einem stabilen Wachstumskurs, während Europa und hier vor allem Deutschland Schwierigkeiten hat, sich veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingen anzupassen. Vor allem die im Vergleich zu anderen Regionen deutlich erhöhten Energiepreise führen hierzulande zu Wettbewerbsnachteilen deutscher Firmen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

2. Geschäftsverlauf

Wir sind mit dem Verlauf unseres operativen Geschäfts im Berichtsjahr 2023 sehr zufrieden.

Wir haben das Jahresergebnis vor Gewinnabführung um T€ 1.772 auf T€ 3.200 steigern können. Es liegt damit sehr deutlich über dem Vorjahresergebnis von T€ 1.428 und unseren Erwartungen.

Der Jahresgewinn 2023 wird aufgrund des mit der Muttergesellschaft TESUCO SERVICES GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe an die TESUCO SERVICES GmbH abgeführt.

Hauptumsatzträger unseres Chemiegeschäftes war wie im Vorjahr die weltweite Distribution von Natriummethylat / Sodium Methylat (SMO) Lösung und Pulver. Weiter gewachsen sind unsere Salzsäure-Lieferungen an ausgewählte Bestandskunden, die uns um regelmäßige Lieferungen baten, um Lieferengpässe des größten deutschen Produzenten von Salzsäure auszugleichen.

Unser traditionelles Handelsgeschäft mit Industriegütern wurde vor allem durch den Export von Stromgeneratoren, Automobilersatzteilen sowie Lieferungen an Unternehmen, die im Aufbau von Infrastruktur für die Telekommunikationsindustrie tätig sind, getragen. Daneben trug ein größeres Projektgeschäft zu der erzielten Umsatzsteigerung bei.

Die Desatec GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von T€ 45.500. Das entspricht einer Umsatzsteigerung in Höhe von 25 % (T€ +9.101) im Vergleich zum Vorjahr und übertrifft deutlich unsere Erwartungen. Der Materialeinsatz nahm unterproportional zum Umsatz um T€ 7.026 zu. Im Ergebnis haben wir ein Rohergebnis in Höhe von T€ 4.726 (Vorjahr: T€ 2.651) erzielt.

Unser Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um T€ 277 auf T€ 1.088 gestiegen, da wir neue Mitarbeiter zur Bewältigung der erzielten Umsatzsteigerung eingestellt haben. Dem stehen Einsparungen im sonstigen Betriebsaufwand gegenüber. Unsere Aufwandstruktur stellt sich im Wesentlichen unverändert zu den Vorjahren dar.

Das Geschäftsjahr 2023 war das erfolgreichste unserer Firmengeschichte. Es ist uns auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, Schwächephasen unserer Wettbewerber zu nutzen und unsere Marktpositionierung weiter zu stärken. Erfreulich war, dass wir zahlreiche neue Kunden im Geschäftsjahr gewinnen und damit eine Basis für weiteres Wachstum legen konnten.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme verringerte sich um T€ 1.557 auf T€ 18.733 wodurch unsere Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr (46 %) auf 50 % gestiegen ist.

Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf T€ 5.798 und sind damit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 158 niedriger.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um T€ 185 auf T€ 1.337.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Wir zahlen grundsätzlich unter Ausnutzung etwaiger Skontobedingungen.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 6.723 und hat sich damit deutlich im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Forderungsmanagement der Gesellschaft verfolgt weiterhin das Ziel, die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken zu erhöhen.

Um Risiken aus Wechselkursveränderungen effektiv und kosteneffizient zu minimieren, werden die geplanten saldierten Zahlungsabflüsse für Fremdwährungen im Voraus durch marktübliche Devisentermingeschäfte und Devisenswaps abgesichert. Außerdem besteht für bestimmte Forderungen eine Kreditversicherung. Zum Bilanzstichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien einer Bank. Zum Bilanzstichtag betrugen die Bankverbindlichkeiten T€ 1.000.

III. Voraussichtliche Entwicklung und zukünftige Chancen und Risiken

Es ist sehr erfreulich, berichten zu können, dass wir für das Geschäftsjahr 2024 mit allen wesentlichen Kunden unsere Lieferverträge prolongieren konnten. Wir haben keine Kunden verloren und sind in unserer Planung für das laufende Geschäftsjahr davon ausgegangen, ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erzielen zu können. Leider müssen wir unsere Jahresplanung 2024 den geopolitischen Gegebenheiten folgend anpassen. Die Huthi-Rebellen greifen Containerschiffe im Golf von Aden regelmäßig mit Raketen an. Ein Ende dieser Attacken ist trotz der Versuche, diesen für den globalen Handel so wichtigen Seeweg zu schützen, nicht absehbar.

Reedereien haben daher entschieden den Golf von Aden zu meiden und lenken ihre Containerschiffe um Südafrika. Im Ergebnis führt das zu deutlich längeren Transitzeiten, zu geringeren Verladekapazitäten und deutlich gestiegenen Transportkosten pro Container. Insbesondere die Tatsache, dass die Reedereien weniger Schiffsraum zur Verfügung stellen bzw. stellen können, führt zu einem hohen Maß an Unsicherheit hinsichtlich unserer eigenen Lieferfähigkeit. Wir haben uns in den letzten Jahren als zuverlässiger Lieferant im Markt positioniert - unsere Wettbewerber hatten wiederholt Lieferprobleme - und wir konnten daher höhere Verkaufspreise als der Wettbewerb im Markt durchsetzen. Um diese Position zu verteidigen, sehen wir uns gezwungen, unsere Lagerbestände nach oben zu fahren. Wir werden daher unser Tanklager in Rotterdam weiterbetreiben und nicht, wie Ende 2023 angedacht, aufgeben.

Unsere Lieferfähigkeit ist entscheidend, um am Markt bestehen bzw. weiter wachsen zu können.

Gestiegene Frachtraten sowie der Bedarf an hohen Lagerbeständen mit entsprechenden Folgekosten führen zu geringeren Margen, als ursprünglich für 2024 erwartet.

Aus den hohen Lagerbeständen könnte eine eventuelle Korrektur des Warenwertes resultieren. Wir sehen aber aus heutigem Kenntnisstand keine Anzeichen, dass das notwendig sein wird.

Auch unsere Kunden sehen sich mit geopolitischen Risiken konfrontiert. Der Ukraine-Krieg aber auch der israelisch-palästinensische Konflikt führen zu Verwerfungen hinsichtlich der Rohstoffversorgung unserer Kunden. So war die Ukraine in der Vergangenheit ein wichtiger Lieferant, der aufgrund der russischen Aggression ausfällt und durch andere Lieferquellen ersetzt werden muss. Die Suez-Krise hat zur Folge, dass die Transportwege aus Asien massiv gestört sind und einzelne Kunden ihre Produktion mangels Rohstoffversorgung reduzieren müssen.

Da wir unseren Wareneinkauf auf USD-Basis abwickeln und den Großteil unserer Erlöse in Euro erzielen, hat der Euro-Kurs zum USD einen erheblichen Einfluss auf unsere Gewinn- und Verlustrechnung. Die volkswirtschaftlichen Prognosen sagen einen stärkeren USD-Wechselkurs voraus.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse, die sich leicht unter Vorjahresniveau bewegen werden. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund der geschilderten geopolitischen Risiken sind sehr volatil und schwer einzuschätzen. Wir gehen für das Jahr 2024 daher von einem deutlich geringeren Jahresergebnis aus.

Die in diesem Lagebericht formulierten Aussagen der Geschäftsführung basieren auf Prognosen und Einschätzungen, die sich möglicherweise als nichtzutreffend erweisen könnten, vor allem aufgrund der dargestellten Unwägbarkeiten und der politisch unstabilen Verhältnisse.

IV. Sonstige Angaben

Forschung und Entwicklung wurden nicht betrieben und sind nicht geplant.

 

Hamburg, 28. Juni 2024

Oliver Gennies

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.728.541,27 2.739.729,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,04 5,61
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,04 5,61
II. Sachanlagen 61.396,38 72.581,25
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.396,38 72.581,25
III. Finanzanlagen 2.667.142,85 2.667.142,85
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.560.000,00 1.560.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.107.142,85 1.107.142,85
B. Umlaufvermögen 15.999.654,23 17.532.410,44
I. Vorräte 7.881.132,66 7.851.291,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.315.002,69 8.423.081,00
davon gegen Gesellschafter 0,00 1.036.655,54
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.299.867,87 2.198.410,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 803.518,88 1.258.038,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.807,16 17.443,21
Summe Aktiva 18.733.002,66 20.289.583,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.368.812,82 9.368.812,82
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 9.165.810,00 9.165.810,00
1. Gezeichnetes Kapital 9.165.810,00 9.165.810,00
II. Gewinnvortrag 203.002,82 203.002,82
B. Rückstellungen 757.620,95 514.959,11
C. Verbindlichkeiten 8.606.568,89 10.405.811,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.606.568,89 10.405.811,43
davon gegenüber Gesellschaftern 4.410.215,92 0,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.000.000,00 4.800.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.454.477,92 2.415.230,51
Summe Passiva 18.733.002,66 20.289.583,36

Angaben unter der Bilanz

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Dezember 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.480.449,15 3.127.352,03
2. Personalaufwand 1.087.981,81 811.203,63
a) Löhne und Gehälter 956.472,03 750.509,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 131.509,78 60.694,16
3. Abschreibungen 21.707,66 24.063,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21.707,66 24.063,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.058.094,02 807.824,48
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 522.819,55 414.648,14
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 55.356,00 55.356,00
davon aus verbundenen Unternehmen 55.356,00 55.356,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.757,00 26.094,00
davon aus verbundenen Unternehmen 2.757,00 26.094,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 168.668,08 135.569,59
davon an verbundene Unternehmen 12.658,00 23.475,00
8. Ergebnis nach Steuern 3.202.110,58 1.430.141,16
9. sonstige Steuern 1.904,68 1.688,01
10. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -3.200.205,90 -1.428.453,15
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.200.205,90 1.428.453,15
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Desatec GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 13081 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft aus.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Gliederung der Bilanz liegt § 266 HGB zugrunde. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf dieser Anlage dargestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach § 275 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gegliedert.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gegenstände des Anlagevermögens sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt worden.

Die Abschreibungen auf die abnutzbaren Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 liegen, ist ein Sammelposten gebildet worden, der über fünf Jahre abgeschrieben wird (§ 6 Abs. 2a EStG).

Vorräte sowie Anzahlungen auf Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Notwendige Einzelwertberichtigungen wurden gebildet; die Pauschalwertberichtigung zu Forderungen beträgt € 58.600,00. Fremdwährungsforderungen und liquide Mittel in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Währungskonten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

IV. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 15 (Vorjahr 13) Arbeitnehmer (Angestellte) beschäftigt.

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer des Unternehmens ist Herr Dipl.-Kfm. Oliver Gennies, Geschäftsführer der TESUCO SERVICES GmbH, Hamburg.

Auf die Angabe der Höhe der Geschäftsführervergütungen nach § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Für die Einräumung eines Gesamtdarlehensrahmens der Commerzbank AG zu Gunsten der Desatec GmbH, Hamburg, und der TESUCO SERVICES GmbH, Hamburg, in Höhe von T€ 6.750 stellte die Gesellschaft folgende Sicherheiten:

Abtretung aller gegenwärtigen und zukünftigen Rechte und Ansprüche gegen Euler-Hermes Kreditversicherung

Import- und Exportfinanzierungsvertrag.

Beteiligungen

An der TSS Export GmbH, Hamburg, hält die Gesellschaft Gesellschaftsanteile von 100 % (nom. € 37.000,00). Der letzte vorliegende Jahresabschluss weist zum 31. Dezember 2022 einen Jahresfehlbetrag von € 65.992,51 sowie ein Eigenkapital von € 1.170.919,88 aus.

 

Hamburg, 28. Juni 2024

Desatec GmbH

gez. Oliver Gennies

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 1.1.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.841,54 0,00 6.429,28 130.412,86 136.835,93
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 176.511,95 10.525,85 31.205,53 155.832,27 103.930,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.560.000,00 0,00 0,00 1.560.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.107.142,85 0,00 0,00 1.107.142,85 0,00
2.667.142,85 0,00 0,00 2.667.142,85 0,00
2.980.496,34 10.525,85 37.634,81 2.953.387,38 240.766,63
Buchwert
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.425,71 130.410,22 2,04 5,61
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.707,66 31.202,47 94.435,89 61.396,38 72.581,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 1.560.000,00 1.560.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 1.107.142,85 1.107.142,85
0,00 0,00 0,00 2.667.142,85 2.667.142,85
21.707,66 37.628,18 224.846,11 2.728.541,27 2.739.728,71

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen in einer verkürzten Fassung offengelegt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Desatec GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Desatec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Desatec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 28. Juni 2024

VDG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Thies Lentfer, Wirtschaftsprüfer

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