Infotec Deutschland GmbHLiquidiert

70327 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 20398
Vorher
Danka Deutschland Holding GmbH
Eingetragen
18.7.1995
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Das Halten und Verwalten von Beteiligungen und das aktive Management von Beteiligungsgesellschaften. Dies schließt u. a. Finanzplanung und Geschäftsstrategien ein. Gegenstand ist ferner der Vertrieb von Geräten und Anlagen der Bürokommunikation, insbesondere von Kopierern und Fernkopierern unter der Marke "infotech" und Informationssystemen sowie die Entwicklung und der Vertrieb neuer Systeme auf dem Gebiet der Bürokommunikation und Informatik.

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Jungk
seit 24.4.2009
Geschäftsführer
Peter Williams
seit 11.4.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Heinz-Josef Jansen
seit 5.9.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Infotec Deutschland GmbH

(vormals Danke Deutschland Holding GmbH)

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31. März 2007

Unter Verzicht auf jegliche Form und Frist der Ladung, Einberufung und Ankündigung halten wir, Infotec Europe BV., Amstelveen (vertreten durch den Geschäftsführer Peter Williams) als alleinige Gesellschafterin der Infotec Deutschland GmbH, Stuttgart (die "Gesellschaft") eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließen wie folgt:

1.

Feststellung des Jahresabschlusses 2006/07

Der von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart geprüfte Jahresabschluss incl. Anhang wird hiermit festgestellt.

2.

Ergebnisverwendung

Die Bilanz 2007 schließt mit einer Summe von. EURO 22.354.261,01. Die Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006/07 vom 01.04.2006 - 31.03.2007 weist einen Verlust in Höhe von EURO 3.056.735,02 aus. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Entlastung der Geschäftsführung

Den Geschäftsführern der Infotec Deutschland GmbH wird für das Geschäftsjahr 2006/07 in vollem Umfange Entlastung erteilt.

4.

Wahl des Abschlussprüfers

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007/08 wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, Stuttgart gewählt.

 

Stuttgart, 19. Oktober 2007

Peter Williams, Geschäftsführer

1. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Bilanz 2007 schließt mit einer Summe von EURO 22.354.261,01. Die Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006/07 vom 01.04.2006 - 31.03.2007 weist einen Verlust in Höhe von EURO 3.056.735,02 aus. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterin vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart 25.Mai 2007

Elmar Karl Josef Wanderer, Geschäftsführer

Frank Grosch, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Infotec Deutschland GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten. Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungsIegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen, der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 27. April 2007

Ernst & Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Marbler, Wirtschaftsprüfer

Gier, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. März 2007

AKTIVA

      31.3.2006
  EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Software und Vertragsrechte 314.313,00   445
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.731.818,00   7.405
    7.046.131,00 7.850
II. Sachanlagen      
1. Mietereinbauten 4.042,00   14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 322.882,02   511
3. Vermietete Geräte 489.714,51   527
    816.638,53 1.052
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 12.782,30   13
2. Sonstige Ausleihungen 40.359,53   42
    53.141,83 55
    7.915.911,36 8.957
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
Fertige Erzeugnisse und Waren   2.918.179,00 2.181
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.673.622,95   6.518
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 384.618,61   1.216
3. Sonstige Vorrangensgegenstände 966.526,69   481
    8.024.768,25 8.215
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   3.311.845,01 2.100
    14.254.792,26 12.496
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   183.557,39 162
    22.354.261,01 21.615

PASSIVA

     
      31.3.2006
  EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   127.822,97 128
II. Kapitalrücklage   31.143.958,09 31.144
III. Verlustvortrag   -27.083.321,72 -10.613
IV. Jahresfehlbetrag   -3.056.735,02 -16.470
    1.131.724,32 4.189
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.855.720,00   2.621
2. Steuerrückstellungen 0,00   2
3. Sonstige Rückstellunge 8.503.544,73   8.165
    11.359.264,73 10.788
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.891.723,27   0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.313.803,05   1.774
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 981.854,19   2.226
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.675.891,45   2.638
davon aus Steuern EUR 1.009.462 (Vj. TEUR 1.160)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 6.591 (TEUR 421)      
    9.863.271,96 6.638
    22.354.261,01 21.615

Gewinn- und Verlustrechnung für 2006/07

      2005/06
  EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 55.934.696,04   66.002
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.945.635,02   4.083
    59.880.331,06 70.085
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 24.700.306,68   30.497
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 499.556,46   582
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 20.660.145,10   24.036
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Artersversorgung und für Unterstützung 5.227.542,55   5.683
davon für Altersversorgung EUR 1.447.912 (Vj. TEUR 1.308)      
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.636.277,55   13.405
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.118.072,22   1.1.470
    62.841.900,56 85.673
7. Erträge aus Beteiligungen 25.137,12   22
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.283,26   31
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 9.670 (Vj. TEUR 0)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 117.457,28   857
davon an verbundene Unternehmen EUR 0 (Vj. TEUR 857)      
    -36.036,90 -804
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -2.997.606,40 -16.392
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -32.068,90   0
12. Sonstige Steuern 91.197,52   78
    59.128,62 78
13. Jahresfehlbetrag   -3.056.735,02 -16.470

Anhang für 2006/07

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz in diesem Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Änderungen ergeben sich hinsichtlich der Bewertungsmethode von Vorräten. Der Effekt aus der Änderung der Reichweitenabschläge beträgt TEUR 46 (weniger Aufwand).

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Der Firmenwert wird in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Aufgrund einer außerplanmäßigen Abschreibung auf den Firmenwert im Vorjahr verringerte sich die jährliche Abschreibung von TEUR 1.624 auf TEUR 673.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Sicherung der von den Mitarbeitern des Altersteilzeitmodells erworbenen Ansprüche wurden bei der Commerzbank Frankfurt Wertpapiere in Höhe von TEUR 683 angeschafft.

Forderungen aus Mietraten, die die Gesellschaft im Namen und auf Rechnung der Leasinggesellschaften eintreibt, wurden im Jahresabschluss mit den in gleicher Höhe eingebuchten Verbindlichkeiten gegenüber den Leasinggesellschaften verrechnet. Ein verbleibender Überhang wird unter den Sonstigen Vermögensgegenständen bzw. unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 2005 G von Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Anschaffungskurs oder zum ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Sie enthalten keine Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Zur Sicherung der Wertguthaben von in Altersteilzeit befindlichen Arbeitnehmern wurden Wertpapiere im Wert von TEUR 683 angeschafft, die in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen sind.

Übrige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gleitzeitguthaben, Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, Gewährleistungsansprüche, ausstehende Lieferantenrechnungen sowie für Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Sie enthalten keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 136, die durch Hinterlegung gesichert sind.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 4.604 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2007 und 2012.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

  2006/07 2005/06
  TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse        
- nach Sparten        
Miete & Service 33.163 59 34.954 53
Maschinen (Hardware) 21.490 39 29.266 44
Ersatzteile & Zubehör (Parts & Supplies) 1.192 2 1.692 3
Übrige 133 0 121 0
  55.978 100 66.033 100
Erlösschmälerungen -43 0 -31 0
  55.935 100 66.002 100
- nach Regionen        
Inland 55.546 99 65.627 100
Übrige EU-Länder 18 0 79 0
Übriges Europa 371 1 296 0
  55.935 100 66.002 100

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 3.946 beinhalten unter anderem Weiterbelastungen an Konzernfirmen für geleistete Dienste in Höhe von TEUR 3.416.

Bei den periodenfremden Erträgen (TEUR 234) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Aufwendungen für Vorjahre entstanden im Berichtszeitraum in Höhe von TEUR 61 und betrafen vollumfänglich die Ausbuchung von Forderungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern bestellt sind die Herren:

Frank Grosch, Kaufmann, Winnenden

Heinz-Josef Jansen, Kaufmann, Stuttgart

Elmar Karl Josef Wanderer, Kaufmann, Weiler

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Bezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2006/07 betrugen TEUR 580.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 0
Angestellte 451
Auszubildende 15
  466

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Infotec Europe BV, Niederlande (Amstelveen), einbezogen und dort veröffentlicht.

 

Stuttgart, den 27. April 2007

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2007

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.4.2006 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.3.2007
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software und Vertragsrechte 2.395.906,81 210.703,80 0,00 0,00 2.606.610,61
2. Geschäfts- oder Firmenwert 24.354.541,04 0,00 0,00 0,00 24.354.541,04
  26.750.447,85 210.703,80 0,00 0,00 26.961.151,65
II. Sachanlagen          
1. Mietereinbauten 318.668,14 0,00 0,00 0,00 318.668,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.771.619,65 114.349,11 397.174,40 0,00 2.488.994,36
3. Vermietete Geräte 6.918.113,78 380.013,45 1.863.301,23 0,00 5.434.826,00
  10.008.401,57 494.562,56 2.260.475,63 0,00 8.242.488,50
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 12.782,30 0,00 0,00 0,00 12.782,30
2. Sonstige Ausleihungen 41.627,37 0,00 1.267,84 0,00 40.359,53
  54.409,67 0,00 1.267,84 0,00 53.141,83
  36.813.259,09 705.266,36 2.261.743,47 0,00 35.256.781,98
  Kumulierte Abschreibungen
  1.4.2006 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.3.2007
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software und Vertragsrechte 1.950.818,81 341.478,80 0,00 0,00 2.292.297,61
2. Geschäfts- oder Firmenwert 16.949.341,04 673.182,00 0,00 0,00 17.622.723,04
  18.900.359,85 1.014.660,80 0,00 0,00 19.915.020,65
II. Sachanlagen       0,00  
1. Mietereinbauten 304.784,14 9.842,00 0,00 0,00 314.626,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.260.097,65 294.696,09 388.681,40 0,00 2.166.112,34
3. Vermietete Geräte 6.390.865,31 317.678,66 1.763.432,48 0,00 4.945.111,49
  8.955.747,10 621.616,75 2.151.513,88 0,00 7.425.849,97
III. Finanzanlagen       0,00  
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  27.856.106,95 1.636.277,55 2.151.513,88 0,00 27.340.870,62
  Buchwerte
  31.3.2007 31.3.2006
  EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software und Vertragsrechte 314.313,00 445
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.731.818,00 7.405
  7.046.131,00 7.850
II. Sachanlagen    
1. Mietereinbauten 4.042,60 14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 322.882,02 511
3. Vermietete Geräte 489.714,51 527
  816.638,53 1.052
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 12.782,30 13
2. Sonstige Ausleihungen 40.359,53 42
  53.141,83 55
  7.915.911,36 8.957

Lagebericht für 2006/07

Allgemeines

Am 12. Oktober 2006 gab die Danka Business PLC bekannt, dass sie mit der Ricoh Europe BV in Verkaufsverhandlungen eingetreten ist, um das europäische Geschäft der Danka an Ricoh zu verkaufen. Nach Unterzeichnung des Sales and Purchases Agreements im Januar übernahm mit Wirkung vom 1. Februar 2007 Ricoh das europäische Danka Geschäft.

Mit Beschluss, Danka in Infotec umzubenennen, wurde die Infotec Europe BV als europäische Zentrale gegründet, die dann auch die Geschäftsanteile der Dankalux s.a.r.l. zu 100 % übernommen hat. Damit ist die Infotec Europe BV alleinige Gesellschafterin der Infotec Deutschland GmbH, vormals Danka Deutschland Holding GmbH. Der Geschäftszweck der Gesellschaft hat sich durch die Übernahme von Ricoh und die Umbenennung in Infotec nicht geändert und bleibt weiterhin der Vertrieb von Kopier- und Drucksystemen, Faxgeräten und multifunktionalen Systemen.

Unsere Hauptumsatzträger resultieren aus folgenden Aktivitäten:

Verkauf und Vermietung von Kopier- und Drucksystemen, Faxgeräten, Multifunktionalen Systemen verschiedener Hersteller mit teilweiser gleichzeitiger Refinanzierung über Leasingfirmen. Neben unserer neuen Mutter Ricoh mit Kopiersystemen im unteren, mittleren und oberen Leistungsbereich, multifunktionalen Systemen und Faxgeräten unter der Marke "Infotec" kooperieren wir weiterhin mit folgenden Lieferanten: Canon (Farbsysteme verschiedener Leistungsklassen), Nexpress Kodak (Analoge Kopiersysteme, Hochvolumige Digitale Drucksysteme), Hewlett Packard und Lexmark für Printer und multifunktionale Systeme.

Abschluss von Wartungsverträgen für diese Systeme und Geräte.

Implementierung von Lösungen für das Dokumentenmanagement mit den Dienstleistungen Beratung und Training wie auch einem ansteigenden Anteil an Softwareleistungen.

Generalunternehmerschaft für hochkomplexe Lösungen mit unterschiedlichen Gewerken.

Verkauf von Verbrauchsmaterial und Verschleißteilen, die zum Betrieb der o. g. Systeme erforderlich sind.

Geschäftsverlauf 2006/07

Ertragslage

Die Gesellschaft musste im Geschäftsjahr erneut rückläufige Umsatzerlöse hinnehmen. Nach T€ 66.002 im Vorjahr wurden nunmehr Umsatzerlöse von T€ 55.935 ausgewiesen.

Der negative Trend bei den Wartungsumsätzen hat sich im abgelaufenen Fiskaljahr gegenüber dem Vorjahr entschärft. Hier musste nunmehr ein Umsatzrückgang von 5,1 % (15,3 % im Vorjahr), bzw. T€ 1.791, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hingenommen werden.

Die Gründe, Merkmale und die erwartete Prognose im Wesentlichen:

Gegenüber dem Fiskaljahr 2005/06 verringerte sich der Bestand der Wartungsverträge für Schwarz/Weiß-Geräte im Vorjahreszeitraum nur gering und der ansteigende Trend für Farbgeräte setzte sich fort.

Im gleichen Zeitraum stabilisierte sich nahezu das Druck/Kopiervolumen für Schwarz/WeißGeräte und auch hier stieg das Farbvolumen. weiter an. Die Volumenentwicklung insgesamt ist nur noch untergeordnet für die Reduzierung des monatlichen Wartungsumsatzes verantwortlich.

Den größten Einfluss auf die Wartungsumsätze übt verstärkt der Preisverfall im deutschen Markt aus. Um beim gleichen Kunden mit gleichem Maschinenpark bei gleichem Volumen einen Folgevertrag schließen zu können, mussten die Seitenpreise um 30-40 % reduziert werden.

In der Hauptsache ist nun die Haupteinflussgröße der Preisverfall. Die Maßnahmen aus der-Vorjahresanalyse Serviceumsätze haben dazu geführt, dass das Budget für Service fast erreicht wurde. Aufbauend auf diese Maßnahmen ist die Erwartung für das kommende Geschäftsjahr, den Serviceumsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres wieder zu erreichen.

Gegenüber den Vorjahren konnte der Geräteumsatz in diesem Geschäftsjahr nicht stabil gehalten werden und reduzierte sich um T€ 7.776 oder um 26,6 %. Hier liegt der Grund hauptsächlich im Einbruch der Verkaufsumsätze mit Canongeräten. Mit dem Unternehmensziel "Go for Profit" nahm Canon die Projektrabatte zurück, die im Kampf um Stellplätze bei Behörden und Großkunden unerlässlich waren. Praktisch über Nacht verloren wir ein Umsatzpotential von ca. T€ 6.000.

Der Umsatzeinbruch hatte zur Folge, dass die Net Contributian (Rohgewinn nach Wareneinsatz, Fracht- und Vertriebskosten) im Vertrieb deutlich negativ wurde, und die Gesellschaft musste wiederum durch Personalabbau im Vertrieb die Kostenstruktur den Marktgegebenheiten anpassen. Ein Teil der Verträge konnte sozialverträglich im gegenseitigen Einverständnis aufgelöst werden, sodass im eingeschränkten Rahmen betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen wurden.

Diese Maßnahme in Verbindung mit den Einsparungen aus den abgeschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen konnten den Jahresfehlbetrag aus normaler Geschäftstätigkeit um T€ 2.957 auf T€ -3.057 (bereinigt um die außerplanmäßige Abschreibung des Firmenwertes im Vorjahr) halbieren, wobei die Risikorückstellungen aus den neuen und laufenden Restrukturierungsmaßnahmen im Ergebnis berücksichtigt sind.

Die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen zeigen den erwarteten Erfolg und Infotec hat sich nach interner Neubewertung des bilanzierten Firmenwertes dazu entschlossen, den Firmenwert weiterhin planmäßig mit T€ 673 abzuschreiben.

Bilanz/Liquidität

Vermögenslage

Der Rückgang des Anlagevermögens ist insbesondere bedingt durch das weiterhin reduzierte Vermietvermögen und eine Bereinigung bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Finanzlage

Dem Eigenkapital in Höhe von T€ 1.132 steht das Gesamtkapital in Höhe von TEUR 22.354 gegenüber, Mit einer Eigenkapitalquote von 5,1 % (Verhältnis Eigenkapital zu Gesamtkapital, VJ=19,4 %) rutscht Infotec auch unter Berücksichtigung der Einmal- und Sondereffekte in eine eher unkomfortable Position.

Die Liquidität der Gesellschaft war dennoch im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet.

Mitarbeiter

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die Firma 466 Mitarbeiter inklusive Frühpensionäre und Teilnehmer am Altersteilzeitmodell, gegenüber 515 im Vorjahr. Des Weiteren wurden Abgänge aus natürlicher Fluktuation nicht ersetzt.

Unter sehr schwierigen Umfeldbedingungen standen unsere Mitarbeiter mit engagiertem Einsatz loyal zu Danka/Infotec, wofür wir uns bei ihnen in. diesen schweren Zeiten besonders bedanken.

Durch leistungs- und erfolgsabhängige Vergütungskomponenten wurden Gehälter angepasst und freie Führungspositionen wurden ausschließlich durch Mitarbeiter aus den eigenen Reihen besetzt.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Für das Geschäftsjahr 2007/08 werden folgende Risiken erwartet:

Aufgrund von Konzernvorgaben wird auch dieses Jahr nur in Ausnahmen in Eigenmiete investiert. Hier wird ein weiterer Rückgang im Mietgeschäft und ebenso im Service-Umsatz erwartet.

Der Wandel von analogen in digitale Technologien ist nahezu abgeschlossen. Stehen die digitalen und multifunktionalen Systeme nicht in einem Netzwerk, dann geht das Potential fürs Drucken verloren und das Volumen reduziert sich auf reine Vervielfältigung.

Der Wettbewerb im klassischen Kopierergeschäft hat sich immens verschärft und konzentrierte sich ausschließlich auf den Preis. Infotec als eine Ricoh Company kann zukünftig mit reduzierten Einkaufspreisen verbessert in den Wettbewerb treten, wobei Geschäfte auf dieser Basis nur dazu beitragen, den absoluten Deckungsbeitrag zu stabilisieren.

Im Dienstleistungs- und Beratungsbereich ist der Wettbewerb vergleichbar geworden. Die Wettbewerber (Xerox, Konica Minolta, Sharp), die auf den Markt drängten, haben aufgeholt und verstärken den Druck. Ferner besteht die Notwendigkeit einer intensiven Ausbildung der Mitarbeiter, um so auch die vom Kunden geforderte Qualität zu liefern.

Für das Geschäftsjahr 2007/08 werden folgende Chancen erwartet:

Im hochvolumigen Bereich, den Segmenten 5 und darüber, setzt sich der Trend verbundener Systeme weiter durch. Infotec weist hier weiterhin führende Kompetenz nach und kann nun wieder Stellplätze und Volumen verteidigen, weil mit den reduzierten Einkaufspreisen den aggressiven Marktpreisen teilweise entgegengetreten werden kann.

Infotec als Mitglied der Ricoh Family Group verliert mit NRG einen seiner schärfsten Konkurrenten und gewinnt damit gleichzeitig einen wichtigen Kooperationspartner.

Der Markt zeigt wachsenden Bedarf (> 30 %) im Bereich digitalen Farbdrucks und Vervielfältigung. Infotec Deutschland GmbH hat auch hier eine fast komplette Palette an digitalen Ricoh-Farbsystemen anzubieten, die durch die Technologie, qualitativ hochwertiger Schwarzweiss- und Farbdruck in einem Gerät, noch erweitert wurde. Besondere Kundenansprüche können auch als Mitglied der Ricoh Family Group weiterhin durch Partnerschaften mit Canon, Hewlett Packard, Lexmark und vor allem Kodak NexPress bedient werden.

Das Dienstleistungs- und Beratungsprodukt Danka at Desktop (D@D) entwickelte sich nach Einführung erwartungsgemäß und wird durch Erweiterung von Softwareelementen modernisiert und unter Infotec neu eingeführt. Infotec will sich hierdurch als Document Output Solution Provider im Markt noch stärker etablieren und das Ergebnis auf 3 - 5 % vom Geräteumsatz ausbauen.

Infotec konnte im Februar als Generalunternehmer für mehrere Gewerke der Dokumentenproduktion, -Endverarbeitung, -Workflow, -Transport und Verpackung bei einem der führenden Wirtschaftsprüfer das Projekt für die automatische Berichtserstellung gegen Xerox und OCE gewinnen. Nach erfolgreicher Implementierung wird dieser Auftrag beste Referenz im Umfeld höchstkomplexer Drucklösungen.

Aufgrund der zu erwartenden positiven Gewinnsituation ist die Werthaltigkeit des dargestellten Goodwill gegeben.

Danka Deutschland Holding GmbH stellt sich auf diese Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung mit folgenden Strategien ein:

Als Mitglied der Ricoh Family Group verliert Infotec die Herstellerunabhängigkeit, gewinnt aber gleichzeitig die Vorteile und Infrastruktur eines Weltunternehmens. Die Herstellerunabhängigkeit wird sich durch eine hervorragende Produktpalette, verbesserte Einkaufspreise und die Weltklasse-Infrastruktur mehr als kompensieren, und unser Vertrieb erfährt im geänderten Marktzugang mehr Selbstvertrauen und Durchschlagskraft.

Der Bereich Professional. Services Unit (PSU) ist im Bereich Schlüsselkunden integriert, und realisierte hier als kompetenter Systemanbieter aus dem Umsatz entsprechende Margen in den Bereichen Anwendung, Netzwerk, Software, Training und Beratung. Dieser Geschäftszweig wurde mit der Kompetenz des Generalunternehmers für verschiedene Gewerke signifikant gestärkt und der Umsatz wird sich hier um mehr als 20 % erhöhen.

Die Umstrukturierung im Vertrieb mit Etablierung der Verkaufsunterstützung hat sich als richtiger Schritt erwiesen. Die erweiterte Infotec Produktpalette in Verbindung mit reduzierten Einkaufspreisen gibt uns wieder die Möglichkeit, erfolgreich an Behörden- und Großkundenausschreibungen teilzunehmen. Daher hat sich die Infotec Geschäftsleitung entschlossen, die durch den Canon-Umstand abgebaute Vertriebsmitarbeiteranzahl um ca. 20 Vertriebsrepräsentanten wieder aufzustocken. Die Aktivitäten laufen auf Hochtouren. Mit der Effizienzsteigerung durch die angepasste Vertriebsleistung und den neuen Vertriebsmitarbeitern wird für das kommende Geschäftsjahr ein deutlich zweistelliger Umsatzanstieg bei Geräten erwartet

Mit der selbst- und weiterentwickelten Software "Infostream" und der gewachsenen Kompetenz in Technologien des vernetzten Druckens bewegt sich Infotec weiter in den Marktsegmenten Hostdatendruck, hochvolumiges Printing an Demand und Lösungen für dezentrales Drucken im Netz. Aus weiteren Referenzinstallationen mit Komplettlösungen zur Optimierung des Dokumentenmanagements in einer verstärkt Internet-geprägten IT-Struktur hat sich das Segment nun als feste Größe im Dokumentenmanagement etabliert.

Der Bereich Tech Source, d. h. Wartungs- und Instandhaltungsdienstleistungen für verschiedene technische Quellen vom PC bis zum Desk-Top-Printer wird nicht weiter verfolgt.

Dafür wird der Bereich Managed Print Service (MPS) auf Basis der modernisierten Software ausgeweitet. MPS setzen sich aus Assessments, Consulting, Workflow, Printermanagement, Colourmanagement, Training und Accounting zusammen.

Ausbildung und Training der Mitarbeiter haben uns den Einstieg in diese Marktsegmente ermöglicht und werden auch in Zukunft entscheidend für den Markterfolg sein. Für Infotec ergeben sich ausreichende Spielräume in der Gestaltung der Vergütungsstruktur, da Infotec nicht tarifgebunden ist.

Infotec hat auch in diesem Geschäftsjahr die Prozesse und Stammdaten im alten Systemumfeld bereinigt und weitere Anpassungsprogrammierungen vornehmen lassen. Für das kommende Geschäftsjahr ist vorgesehen, das bestehende Systemumfeld weiter zu modernisieren und modular zu ersetzen.

Infotec Deutschland GmbH hat das interne Kontrollsystem, die Prozessdokumentation und Risikobewertung der relevanten Geschäftsprozesse nach Sarbanes Oxley nach der Integration fortgeführt und Managementtests durchgeführt, die erfolgreich bestanden wurden. Die Einhaltung der internen Kontrollmaßnahmen werden nach vorgegebenen Routinen regelmäßig überprüft und die Ergebnisse entsprechend dokumentiert. Mit der Einführung des Unternehmenshandbuchs wird dieser Prozess wesentlich ausgebaut und geht weit über die Anforderungen aus Sarbanes Oxley hinaus.

Ausblick

Der erwartete verschärfte Wettbewerb in den von Danka/Infotec bisher bedienten Marktsegmenten hat sich mehr als bewahrheitet. Da Infotec wieder in Vertriebsleistung in Form von Mitarbeiter investiert, erwarten wir im Geräteverkauf überdurchschnittliches Wachstum und durch die vollzogenen Maßnahmen in Service und Administration erwarten wir hier eine Stabilisierung oder sogar moderates Wachstum. Das Ertragsniveau wird auf Basis der angepassten Kostenstrukturen in Service und Administration weiter durch konsequente Einsparung von Kosten gewährleistet.

Um die Geräteumsätze auszubauen und die Wartungsumsätze zu stabilisieren, werden sich die hauptsächlichen Aktivitäten auf den signifikanten Ausbau des Farbgeschäftes (Steigerung um 35 %), die intensive Betreuung der Produktionskunden und die zentrale Betreuung von strategischen Kunden konzentrieren.

Für das kommende Geschäftsjahr ist ein Gesamtumsatz in Höhe von rund € 60 Mio. € (+ 8 %) geplant. Im Hardwarebereich wird dabei eine deutliche zweistellige Zuwachsrate erwartet. Im Bereich Service wird ebenso ein moderater Anstieg von ca. 1,5 % angestrebt, was hauptsächlich aus dem erhöhten Farbanteil resultiert. Aufgrund der Konzernentscheidung, nur in Ausnahmen Investitionen in Mietgeräte zu tätigen, wird der Rentalumsatz auf dem bestehenden Niveau bleiben.

Im Budget 2007/08 nach Umsatzkostenverfahren sind die direkten Kosten des Umsatzes mit einer Rohmarge von ca. 28,4 % (Vorjahr 28,0 %) geplant, wobei hier das Umsatzwachstum bei geringerem Wareneinsatz zur Geltung kommt. Die operativen Aufwendungen werden absolut um 5,5 % auf 28,3 % vom Umsatz steigen und werden zu einem Gewinn vor Steuer von rund 1,7 Mio. € (2,8 %) (Vorjahr - 4,0 Mio. €) führen.

Dieses Ergebnis wird zu einem leicht negativen bis neutralen Net Cashflow (Veränderung Flüssige Mittel ohne Intercompany Transaktionen) führen, dem die geplanten Investitionen für IT und Restrukturierung zugrunde liegen. Der Cashflow resultiert nahezu komplett aus dem operativen Geschäft und wird keine Darlehen zur Deckung der geplanten Investitionen erfordern.

Für das neue Geschäftsjahr sind über die übliche Geschäftstätigkeit hinaus keine Ereignisse bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Berichtsperiode haben könnten.

 

Stuttgart, den 27. April 2007

Infotec Deutschland GmbH

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