Kodak Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Jungk seit 24.4.2009 | Geschäftsführer |
Peter Williams seit 11.4.2008 | Geschäftsführer |
Elmar Karl Josef Wanderer seit 5.9.2005 | Geschäftsführer |
Heinz-Josef Jansen seit 5.9.2005 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Infotec Deutschland GmbH(vormals Danke Deutschland Holding GmbH)StuttgartJahresabschluss zum 31. März 2007Unter Verzicht auf jegliche Form und Frist der Ladung, Einberufung und Ankündigung halten wir, Infotec Europe BV., Amstelveen (vertreten durch den Geschäftsführer Peter Williams) als alleinige Gesellschafterin der Infotec Deutschland GmbH, Stuttgart (die "Gesellschaft") eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließen wie folgt:
Stuttgart, 19. Oktober 2007 Peter Williams, Geschäftsführer 1. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Bilanz 2007 schließt mit einer Summe von EURO 22.354.261,01. Die Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006/07 vom 01.04.2006 - 31.03.2007 weist einen Verlust in Höhe von EURO 3.056.735,02 aus. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterin vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart 25.Mai 2007 Elmar Karl Josef Wanderer, Geschäftsführer Frank Grosch, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Infotec Deutschland GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten. Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungsIegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen, der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 27. April 2007 Ernst
& Young AG
Marbler, Wirtschaftsprüfer Gier, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2006/07
Anhang für 2006/07Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz in diesem Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Änderungen ergeben sich hinsichtlich der Bewertungsmethode von Vorräten. Der Effekt aus der Änderung der Reichweitenabschläge beträgt TEUR 46 (weniger Aufwand). Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Der Firmenwert wird in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Aufgrund einer außerplanmäßigen Abschreibung auf den Firmenwert im Vorjahr verringerte sich die jährliche Abschreibung von TEUR 1.624 auf TEUR 673. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Sicherung der von den Mitarbeitern des Altersteilzeitmodells erworbenen Ansprüche wurden bei der Commerzbank Frankfurt Wertpapiere in Höhe von TEUR 683 angeschafft. Forderungen aus Mietraten, die die Gesellschaft im Namen und auf Rechnung der Leasinggesellschaften eintreibt, wurden im Jahresabschluss mit den in gleicher Höhe eingebuchten Verbindlichkeiten gegenüber den Leasinggesellschaften verrechnet. Ein verbleibender Überhang wird unter den Sonstigen Vermögensgegenständen bzw. unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 2005 G von Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Anschaffungskurs oder zum ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Sie enthalten keine Forderungen gegen die Gesellschafterin. Zur Sicherung der Wertguthaben von in Altersteilzeit befindlichen Arbeitnehmern wurden Wertpapiere im Wert von TEUR 683 angeschafft, die in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen sind. Übrige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gleitzeitguthaben, Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, Gewährleistungsansprüche, ausstehende Lieferantenrechnungen sowie für Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungen gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Sie enthalten keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 136, die durch Hinterlegung gesichert sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 4.604 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2007 und 2012. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 3.946 beinhalten unter anderem Weiterbelastungen an Konzernfirmen für geleistete Dienste in Höhe von TEUR 3.416. Bei den periodenfremden Erträgen (TEUR 234) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen für Vorjahre entstanden im Berichtszeitraum in Höhe von TEUR 61 und betrafen vollumfänglich die Ausbuchung von Forderungen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Zu Geschäftsführern bestellt sind die Herren: Frank Grosch, Kaufmann, Winnenden Heinz-Josef Jansen, Kaufmann, Stuttgart Elmar Karl Josef Wanderer, Kaufmann, Weiler Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2006/07 betrugen TEUR 580. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Infotec Europe BV, Niederlande (Amstelveen), einbezogen und dort veröffentlicht.
Stuttgart, den 27. April 2007 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2007
Lagebericht für 2006/07Allgemeines Am 12. Oktober 2006 gab die Danka Business PLC bekannt, dass sie mit der Ricoh Europe BV in Verkaufsverhandlungen eingetreten ist, um das europäische Geschäft der Danka an Ricoh zu verkaufen. Nach Unterzeichnung des Sales and Purchases Agreements im Januar übernahm mit Wirkung vom 1. Februar 2007 Ricoh das europäische Danka Geschäft. Mit Beschluss, Danka in Infotec umzubenennen, wurde die Infotec Europe BV als europäische Zentrale gegründet, die dann auch die Geschäftsanteile der Dankalux s.a.r.l. zu 100 % übernommen hat. Damit ist die Infotec Europe BV alleinige Gesellschafterin der Infotec Deutschland GmbH, vormals Danka Deutschland Holding GmbH. Der Geschäftszweck der Gesellschaft hat sich durch die Übernahme von Ricoh und die Umbenennung in Infotec nicht geändert und bleibt weiterhin der Vertrieb von Kopier- und Drucksystemen, Faxgeräten und multifunktionalen Systemen. Unsere Hauptumsatzträger resultieren aus folgenden Aktivitäten:
Geschäftsverlauf 2006/07 Ertragslage Die Gesellschaft musste im Geschäftsjahr erneut rückläufige Umsatzerlöse hinnehmen. Nach T€ 66.002 im Vorjahr wurden nunmehr Umsatzerlöse von T€ 55.935 ausgewiesen. Der negative Trend bei den Wartungsumsätzen hat sich im abgelaufenen Fiskaljahr gegenüber dem Vorjahr entschärft. Hier musste nunmehr ein Umsatzrückgang von 5,1 % (15,3 % im Vorjahr), bzw. T€ 1.791, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hingenommen werden. Die Gründe, Merkmale und die erwartete Prognose im Wesentlichen:
Gegenüber den Vorjahren konnte der Geräteumsatz in diesem Geschäftsjahr nicht stabil gehalten werden und reduzierte sich um T€ 7.776 oder um 26,6 %. Hier liegt der Grund hauptsächlich im Einbruch der Verkaufsumsätze mit Canongeräten. Mit dem Unternehmensziel "Go for Profit" nahm Canon die Projektrabatte zurück, die im Kampf um Stellplätze bei Behörden und Großkunden unerlässlich waren. Praktisch über Nacht verloren wir ein Umsatzpotential von ca. T€ 6.000. Der Umsatzeinbruch hatte zur Folge, dass die Net Contributian (Rohgewinn nach Wareneinsatz, Fracht- und Vertriebskosten) im Vertrieb deutlich negativ wurde, und die Gesellschaft musste wiederum durch Personalabbau im Vertrieb die Kostenstruktur den Marktgegebenheiten anpassen. Ein Teil der Verträge konnte sozialverträglich im gegenseitigen Einverständnis aufgelöst werden, sodass im eingeschränkten Rahmen betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen wurden. Diese Maßnahme in Verbindung mit den Einsparungen aus den abgeschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen konnten den Jahresfehlbetrag aus normaler Geschäftstätigkeit um T€ 2.957 auf T€ -3.057 (bereinigt um die außerplanmäßige Abschreibung des Firmenwertes im Vorjahr) halbieren, wobei die Risikorückstellungen aus den neuen und laufenden Restrukturierungsmaßnahmen im Ergebnis berücksichtigt sind. Die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen zeigen den erwarteten Erfolg und Infotec hat sich nach interner Neubewertung des bilanzierten Firmenwertes dazu entschlossen, den Firmenwert weiterhin planmäßig mit T€ 673 abzuschreiben. Bilanz/Liquidität Vermögenslage Der Rückgang des Anlagevermögens ist insbesondere bedingt durch das weiterhin reduzierte Vermietvermögen und eine Bereinigung bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Finanzlage Dem Eigenkapital in Höhe von T€ 1.132 steht das Gesamtkapital in Höhe von TEUR 22.354 gegenüber, Mit einer Eigenkapitalquote von 5,1 % (Verhältnis Eigenkapital zu Gesamtkapital, VJ=19,4 %) rutscht Infotec auch unter Berücksichtigung der Einmal- und Sondereffekte in eine eher unkomfortable Position. Die Liquidität der Gesellschaft war dennoch im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Mitarbeiter Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die Firma 466 Mitarbeiter inklusive Frühpensionäre und Teilnehmer am Altersteilzeitmodell, gegenüber 515 im Vorjahr. Des Weiteren wurden Abgänge aus natürlicher Fluktuation nicht ersetzt. Unter sehr schwierigen Umfeldbedingungen standen unsere Mitarbeiter mit engagiertem Einsatz loyal zu Danka/Infotec, wofür wir uns bei ihnen in. diesen schweren Zeiten besonders bedanken. Durch leistungs- und erfolgsabhängige Vergütungskomponenten wurden Gehälter angepasst und freie Führungspositionen wurden ausschließlich durch Mitarbeiter aus den eigenen Reihen besetzt. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2007/08 werden folgende Risiken erwartet:
Für das Geschäftsjahr 2007/08 werden folgende Chancen erwartet:
Danka Deutschland Holding GmbH stellt sich auf diese Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung mit folgenden Strategien ein:
Ausblick Der erwartete verschärfte Wettbewerb in den von Danka/Infotec bisher bedienten Marktsegmenten hat sich mehr als bewahrheitet. Da Infotec wieder in Vertriebsleistung in Form von Mitarbeiter investiert, erwarten wir im Geräteverkauf überdurchschnittliches Wachstum und durch die vollzogenen Maßnahmen in Service und Administration erwarten wir hier eine Stabilisierung oder sogar moderates Wachstum. Das Ertragsniveau wird auf Basis der angepassten Kostenstrukturen in Service und Administration weiter durch konsequente Einsparung von Kosten gewährleistet. Um die Geräteumsätze auszubauen und die Wartungsumsätze zu stabilisieren, werden sich die hauptsächlichen Aktivitäten auf den signifikanten Ausbau des Farbgeschäftes (Steigerung um 35 %), die intensive Betreuung der Produktionskunden und die zentrale Betreuung von strategischen Kunden konzentrieren. Für das kommende Geschäftsjahr ist ein Gesamtumsatz in Höhe von rund € 60 Mio. € (+ 8 %) geplant. Im Hardwarebereich wird dabei eine deutliche zweistellige Zuwachsrate erwartet. Im Bereich Service wird ebenso ein moderater Anstieg von ca. 1,5 % angestrebt, was hauptsächlich aus dem erhöhten Farbanteil resultiert. Aufgrund der Konzernentscheidung, nur in Ausnahmen Investitionen in Mietgeräte zu tätigen, wird der Rentalumsatz auf dem bestehenden Niveau bleiben. Im Budget 2007/08 nach Umsatzkostenverfahren sind die direkten Kosten des Umsatzes mit einer Rohmarge von ca. 28,4 % (Vorjahr 28,0 %) geplant, wobei hier das Umsatzwachstum bei geringerem Wareneinsatz zur Geltung kommt. Die operativen Aufwendungen werden absolut um 5,5 % auf 28,3 % vom Umsatz steigen und werden zu einem Gewinn vor Steuer von rund 1,7 Mio. € (2,8 %) (Vorjahr - 4,0 Mio. €) führen. Dieses Ergebnis wird zu einem leicht negativen bis neutralen Net Cashflow (Veränderung Flüssige Mittel ohne Intercompany Transaktionen) führen, dem die geplanten Investitionen für IT und Restrukturierung zugrunde liegen. Der Cashflow resultiert nahezu komplett aus dem operativen Geschäft und wird keine Darlehen zur Deckung der geplanten Investitionen erfordern. Für das neue Geschäftsjahr sind über die übliche Geschäftstätigkeit hinaus keine Ereignisse bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Berichtsperiode haben könnten.
Stuttgart, den 27. April 2007 Infotec Deutschland GmbH Die Geschäftsführung |
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