Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Bobe Speditions-GmbH
Meierweg 1, 32108 Bad Salzuflen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hansmann seit 3.3.2025 | Prokura |
Mirco Werner Berno Fink seit 3.3.2025 | Geschäftsführer |
Dennis Wind seit 3.3.2025 | Prokura |
Thorsten Wind seit 11.8.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bobe Speditions-GmbHBad SalzuflenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BOBE SPEDITIONS-GMBH, BAD SALZUFLENGrundlagen des Unternehmens Die Bobe Speditions GmbH hat sich auf den Bereich Trucking und Logistik im Container-Überseebereich spezialisiert. Das umfasst den gesamten Seefrachtbereich, den An- bzw. Verkauf von Containern, Verzollung von Im- und Exportsendungen, Vermietung sowie das Packen und Stauen von Containern, den Trimodalen Transport sowie die Kontraktlogistik. Wirtschaftsbericht 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Berichtsjahr 2023 weiter geprägt durch die Sorge aufgrund des Ukraine Kriegs und den damit verbundenen Unsicherheiten im weltweiten Handel. Das Jahr 2022 war für viele unserer Kunden ein Rekordjahr, trotz der fabelhaften Seefrachtraten und der schwierigen Bedingungen im Seefrachtbereich durch wochenlange Schiffsverzögerungen und den damit verbundenen Problemen in den Seehäfen. Jedem Wirtschaftsbeteiligten war bewusst, dass das Jahr 2023 mit dieser Entwicklung, geschweige denn mit einer Steigerung, nicht fortgesetzt werden kann. Und genau dies zeichnete sich im Berichtsjahr 2023 auch ab. Die Seefrachtraten wurden aufgrund schwacher Prognosen und Anfragen deutlich gesenkt und fielen teilweise in einen negativen Bereich. Genaue Prognosen unserer Kundschaft waren aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Lage nicht mehr möglich. Die Hafensituationen blieben allerdings trotz deutlich zurückgehender Umschlagsmengen, gerade in Hamburg, sehr angespannt. Ein Grund hierfür ist auch hier der Fachkräftemangel. Die seit Anfang 2022 exorbitant um bis zu 30 % gestiegenen Energiekosten sowie die deutlich höheren Personalkosten, bedingt durch die Inflation, waren ein weiterer, in dieser Größenordnung nicht vorhersehbarer Einflussfaktor. Ein weiteres Kostenproblem lag und liegt bei den Ersatzinvestionen, da auch hier die Kosten um bis zu 30 % angestiegen sind, von den Lieferzeiten allein im LKW Bereich mit 12 Monaten Lieferzeit einmal abzusehen. Die Umsatz- und Ertragssituation verschärfte sich leider wie immer in derartigen Zeiten durch den ruinösen Wettbewerb anderer Transportunternehmen. Im Dezember 2023 wurde sehr kurzfristig im Kabinett noch eine weitere LKW-Mautanpassung beschlossen, infolge derer der Mautsatz einmal gerade verdoppelt wurde. 2. Geschäftsverlauf Der positive Geschäftsverlauf aus 2022 konnte somit im Wirtschaftsjahr 2023 nicht fortgesetzt werden. werden. Dies war jedoch, wie in dem letzten Lagebericht aus 2022 angekündigt, schon zu erwarten. Die Situation im Transportbereich ist nach wie vor sehr angespannt und wird unser Gewerbe auch in der Zukunft noch begleiten. Die notwendigen Preiserhöhungen aufgrund von Energiekostensteigerungen wurden seitens unserer Kundschaft ebenfalls akzeptiert. Unser LKW Disposition im Bereich der fest eingesetzten Subunternehmen wurde von durchschnittlich 110 KFZ auf 100 KFZ reduziert. Die Umsätze im Depotbereich sind im Vergleich zu 2022 stabil geblieben und konnten durch Preisanpassungen sogar um 4 % erhöht werden. Der Umsatz in unserer Mindener Niederlassung, hier im Bereich der RegioPort Weser, hat ebenfalls eine negative Entwicklung im Umschlagsbereich genommen. Durch rückläufige und fehlende Buchungen ist der Umschlag mit 50 % zurückgegangen. Der Rückgang erfolgte aber ebenfalls auf das Niveau des Wirtschaftsjahres 2019 und der Jahre davor, also in einem akzeptablen Rahmen. Großverlader aus dem Raum Ostwestfalen Lippe haben ca. 60 % ihres Containervolumens via Minden auf alternativen Verkehrswegen verladen, jedoch mit dem Auftragsvolumen der Vorjahre. Der Umsatz im Bereich Containervermietung und -verkauf ist erfreulicherweise kontinuierlich gewachsen. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Der Rohertrag unserer Gesellschaft betrug in 2023 EUR 10,1 Mio (Vorjahr: EUR 12,3 Mio), das Ergebnis nach Steuern belief sich auf EUR 2,2 Mio (Vorjahr: EUR 3,7 Mio). Die Investitionen beliefen sich auf EUR 0,9 Mio (Vorjahr: EUR 1,5 Mio). Die Personalkosten betrugen EUR 3,6 Mio (Vorjahr: EUR 3,6 Mio), die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf EUR 3,5 Mio (Vorjahr: EUR 3,6 Mio). Die Kostenstruktur hat sich somit nahezu konstant entwickelt. In der Gesellschaft waren zum Ende des Geschäftsjahres 2023 73 Mitarbeiter tätig. Die Bobe Speditions GmbH hat ihre gute Geschäftssituation trotz erheblicher Herausforderungen im Bereich Containerdepot und Containertransporte halten können. Die Ertrags- und Vermögenslage im Wirtschaftsjahr 2023 ist gut. b) Vermögenslage Das Eigenkapital beträgt 75 % der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen wird zum Bilanzstichtag mit EUR 8,6 Mio ausgewiesen und ist durch langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 0,8 Mio finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit gewährleistet. Die Gesellschaft war immer in der Lage, ihre Verbindlichkeiten unter Abzug von Skonto zu begleichen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für die interne Unternehmenssteuerung das Rohergebnis (ohne sonstige betriebliche Erträge) sowie das Ergebnis nach Steuern heran. Das Rohergebnis hat sich aufgrund des Umsatzrückgangs um ca. 21 % von EUR 12,3 Mio auf EUR 10,1 Mio reduziert. Das Ergebnis nach Steuern ist um rd. 42 % von EUR 3,7 Mio auf EUR 2,1 Mio gesunken. Beide finanziellen Leistungsindikatoren haben sich damit positiver als erwartet entwickelt, was auf Preisanpassungen und die positiven Entwicklungen in unserer Kundschaft zurückzuführen ist. C. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken sowie Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft sind nicht ersichtlich. Die weltweite Unsicherheit durch den Ukraine Krieg und ihre damit verbunden Folgen, die wir bereits beschrieben haben, führt zu hohen Inflationskosten und Investitionszurückhaltung und beherrscht nach wie vor unsere Geschäfts- und Operationslage. Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist im Vergleich zu 2023 deutlich gesunken. Dies war allerdings auch zu erwarten. Das Umweltbewusstsein, gerade bei unseren Großkunden, nimmt bei der Platzierung der Aufträge eine immer deutlich größere Rolle ein. Gerade auch im Hinblick auf die Mauterhöhung um fast 100 %, die im Dezember 2023 eingeführt wurde, sehen wir uns mit unserem trimodalen Konzept sehr gut aufgestellt. Dieses Konzept wurde in 2024 nach Rücksprache mit zwei unserer Großkunden auch umgesetzt. Im zweiten Quartal haben wir gemeinsam mit unseren Subunternehmen vier E-LKW angeschafft. Unser Ziel, die Güter mehr von der Straße auf das Binnenschiff bzw. den Zug zu bewegen, haben wir auch mit weiteren Werbemaßnahmen erfolgreich umsetzen können. Die Anfragen derartiger Transporte werden erfreulicherweise immer mehr. Im ersten Quartal 2024 konnten wir mit dieser Philosophie einige Neukunden hinzugewinnen. Kurzfristige Kreditlinien mussten bei den Banken jedoch nicht ausgenutzt werden, die Liquidität war zu jeder Zeit ausreichend vorhanden. Weitere Risiken sehen wir bei der Entwicklung des Fachpersonals, im Besonderen bei Fahrern. Hier herrscht ein deutlicher Nachwuchsmangel, da der Beruf als Kraftfahrer nicht gerade als attraktiv gilt. Hinzu kommen extreme Wartezeiten bei den Kunden auf Grund von fehlenden Fachkräften sowie erhebliche Verzögerungen verursacht durch Staus auf den Autobahnen und lange Abfertigungszeiten in den Seehäfen. Kündigungen von Großkunden und Erhöhungen von Betriebskosten könnten kurzfristig Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft haben. Bei der Streuung des Absatzmarktes und insbesondere unserer Monopolstellung aufgrund unserer Größe und unserem Leistungsangebot sind jedoch diese Risiken von untergeordneter Bedeutung, sondern werden vielmehr als Chance im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung verstanden. 2. Chancenbericht In den Bereichen Transport auf der Straße/Schiene/Binnenschiff erkennen wir einen weiterhin positiven Trend, da sich immer mehr Verlader für unser System interessieren. Mit unserem trimodalen System und unseren Standorten in Bad Salzuflen und Minden haben wir die Möglichkeit, größere Containermengen, auch zur Vermeidung von teuren Lagergeldern, rechtzeitig für unsere Kunden zu unseren Standorten vorzuholen. Hier sehen wir noch weiteres Potential. Ferner stellen wir fest, dass die Nachfrage, trotz negativer Prognosen aus der Politik, nach unseren Dienstleistungen konstant bleibt. D. Prognosebericht Nach wie vor bewegen wir uns in einem angespannten Transportmarkt. In 2024 wurden und werden weitere Preisanpassungen durch Maut- bzw. Dieselkosten durch uns vorgenommen. Die Reeder haben auch im ersten Quartal 2024 ihre Seefrachtraten deutlich gesenkt, da gerade im Exportbereich leider eine sehr geringe Nachfrage zu verzeichnen ist. Die Seefrachtraten sind aufgrund der globalen Situation schwankend. Die nach wie vor politischen wie auch wirtschaftlichen Anspannungen innerhalb und außerhalb der EU sind mit großer Sorge zu beobachten. In der Struktur unserer Bestandskunden hat sich glücklicherweise nichts Wesentliches geändert, wobei mittlerweile auch hier jedes Jahr neue Ausschreibungen stattfinden. Das Geschäftsjahr 2024 wird unserer Ansicht nach positiv verlaufen. Jedoch werden die schon erwähnten Einflüsse wesentliche Auswirkungen haben. Im Bereich der trimodalen Logistik, gerade durch die Hinzunahme weiterer Dienste in den Westhäfen, sehen wir weitere Wachstumschancen. Eine positive Auslastung in Verbindung mit weiterer Akquisition von Neu- bzw. Bestandskunden wird eine unserer Hauptaufgaben werden. Auf Grund dessen rechnen wir mit einem Rohertrag und Ergebnis deutlich unter 2023. Insgesamt sind wir mit der Erwartung für das Ergebnis 2024 eher zurückhaltend.
Bad Salzuflen, den 15. Juli 2024 Bobe Speditions-GmbH gez. Thorsten Wind, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BOBE SPEDITIONS-GMBH, BAD SALZUFLENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BOBE SPEDITIONS-GMBH, BAD SALZUFLENA. Anlagenspiegel
B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gesetzliche Grundlagen für die Aufstellung des Jahresabschlusses Die Bobe Speditions-GmbH (im Folgenden Gesellschaft genannt) hat ihren Sitz in Bad Salzuflen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Lemgo (HRB 1408) eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsatzgesetzes (BilRUG) und des GmbHG. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Bilanz erfolgt im Rahmen der Vorschriften in § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Es waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten erfasst und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert, bilanziert. Bei Bedarf werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 3 bis 5 Jahre. Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt bei 15 Jahren, die für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Seit 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Bei Bedarf werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bilanziert. Wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen, werden die niedrigeren Werte angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenvermögen wurden zum Nominalwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde - einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen - in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.760.784,04 (Vorjahr: EUR 1.379.006,73) sowie Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht von EUR 468.450,97 (Vorjahr: EUR 399.318,66) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Forderungen. Sie betreffen vollumfänglich sonstige Forderungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr lagen in Höhe von EUR 2.400,00 (Vorjahr: EUR 14.490,81) vor. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen EUR 795.048,82 (Vorjahr: EUR 566.805,28) und haben in Höhe von EUR 247.506,83 (Vorjahr: EUR 161.371,63) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen EUR 33.044,53 (Vorjahr: EUR 48.230,70). Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 1.407.361,84 (Vorjahr: EUR 1.894.894,16) und haben in Höhe von EUR 150.487,02 (Vorjahr: 297.159,35) eine Restlaufzeit von über einem, aber unter fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind mit EUR 2.332.577,84 (Vorjahr: EUR 2.729.676,92) durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte sowie durch Sicherungsübereignung von Sachanlagen gesichert. 4. Rohergebnis Das Rohergebnis enthält Erträge aus der Veräußerung von Anlagengegenständen von EUR 188.187,46 (Vorjahr: EUR 154.195,00). 5. Erträge aus Beteiligungen Von den Beteiligungserträgen entfallen EUR 301.066,71 (Vorjahr: EUR 333.864,61) auf verbundene Unternehmen und in Höhe von EUR 58.163,87 (Vorjahr: 65.144,85) auf Beteiligungsunternehmen. D. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiterzahl Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus abgeschlossenen Mietverträgen für Büro- und Lagerräume bestehen Verpflichtungen für Mietzahlungen von insgesamt EUR 1.599.116,00 (Vorjahr: EUR 1.759.734,00), davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, EUR 731.040,00 (Vorjahr: EUR 913.800,00). Aus Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen von EUR 88.693,59 (Vorjahr: EUR 108.047,28). 3. Haftungsverhältnisse Es bestehen zum Stichtag Haftungsverhältnisse aus Zollbürgschaften in Höhe von EUR 276.267,32 (Vorjahr: EUR 904.548,07). Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen schätzen wir -wie im Vorjahr- aufgrund der gegenwärtigen Bonität des Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 4. Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurde die alleinige Geschäftsführung durch Herrn Thorsten Wind, Bad Salzuflen, wahrgenommen. Auf die Angabe der Bezüge der Organe wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Beteiligungen Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
6. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.146.932,34 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von insgesamt EUR 11.083.366,31 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Salzuflen, den 15. Juli 2024 Bobe Speditions-GmbH gez. Thorsten Wind Hinweis: Der Jahresabschluss der Bobe Speditions-GmbH, Bad Salzuflen, wurde in der Gesellschafterversammlung vom 25.11.2024 festgestellt. Folgender Ergebnisverwendungsbeschluss wurde gefasst: Das Jahresergebnis 2023 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bobe Speditions-GmbH, Bad Salzuflen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bobe Speditions-GmbH, Bad Salzuflen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bobe Speditions-GmbH, Bad Salzuflen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, 18. September 2024 Dr.
Stückmann und Partner mbB
Engel, Wirtschaftsprüfer Wörmann, Wirtschaftsprüferin |
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