Hafner-Pneumatik Verwaltungsgesellschaft mbh
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Pierre Marcel Emin seit 29.8.2017 | Geschäftsführer |
Lee Matthew Carrara seit 20.5.2016 | Geschäftsführer |
Hans-Otto Lang seit 29.11.2013 | Prokura |
Eckhard Geerdes seit 21.12.2005 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FOXBORO ECKARDT GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bilanz zum 31. Dezember 2017(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechung für das Geschäftsjahr 2017(Vorjahr zum Vergleich)
Entwicklung des Anlagevermögens
Anhang für 2017Allgemeine HinweiseDie FOXBORO ECKARDT GmbH hat ihren Sitz in Kornwestheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg. Nr. HRB 17802). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 267 Absatz 2 HGB erfüllt die Gesellschaft die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die nach den gesetzlichen Vorschriften erforderlichen Vermerke zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sowie weitere Erläuterungen, sind teilweise auch im Anhang enthalten. Es wird die Erleichterungsvorschrift aus § 276 HGB betreffend die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung in Anspruch genommen. Demnach werden die Umsatzerlöse, die Bestandsveränderung, die sonstigen betrieblichen Erträge und der Materialaufwand zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige bzw. soweit erforderlich auch außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 sind im Jahr des Zugangs aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, werden diese abgezinst. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Periode nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Berechnung wurde der Marktzinssatz von 3,68 % für individuelle Laufzeiten gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,5 % berücksichtigt. Aus der Umstellung des Zinssatzes für die Pensionsrückstellung gemäß § 253 Absatz 6 Satz 1 HGB resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 1.622.625. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit ihrem beizulegenden Zeitwert (fortgeführte Anschaffungskosten) mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel, der als Anlage zum Anhang angefügt ist, dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Cash-Pool-Forderungen gegen die Boissière Finance SNC in Höhe von TEUR 34.922 (Vj. TEUR 31.478) und Forderungen aus der Verlustübernahme gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 3.006 (Vj. TEUR 9.625) enthalten. Zudem enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.643 (Vj. TEUR 1.003). Pensionsrückstellungen Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personal, ausstehende Rechnungen und Garantien gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Dienstleistungsverrechnungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus diversen Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 69 (VJ. TEUR 79), davon sind TEUR 49 Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen für Firmenfahrzeuge (VJ TEUR 71). Der Rückgang der Leasingverpflichtungen ist zurückzuführen, auf die Restrukturierungsmaßnahmen und Schließung des Standortes Stuttgart Ende 2017 und Kündigung der Verträge. Haftungsverhältnisse Zum Geschäftsjahresende liegen keine nach § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB angabepflichtigen Haftungsverhältnisse vor. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungRohergebnis Das Rohergebnis enthält periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 43 (Vj. TEUR 39). Personalaufwand Die Pensionszahlungen für das Geschäftsjahr 2017 belaufen sich auf TEUR 1.685 (Vj. TEUR 1.725). Mitarbeiter Die Angaben beziehen sich auf das Jahresmittel.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Einkommen und der Gewerbeertrag der Gesellschaft werden aufgrund des steuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der Schneider Electric Holding Germany GmbH, Berlin, der Organträgerin zugerechnet, sodass die Gesellschaft kein eigenes Einkommen zu versteuern hat. Nachtragsbericht Ab 01.01.2018 ist der Standort Stuttgart geschlossen und der neue Firmensitz ist in 70806 Kornwestheim, Stammheimer Str. 10. Der Eintrag der neuen Anschrift erfolgte am 28.02.2018 beim Amtsgericht Stuttgart. Die Produktion aus dem Standort Stuttgart wurde Ende 2017 ins Ausland verlagert. Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine nennenswerte Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft haben. Sonstige AngabenGeschäftsführung Carrara, Lee Matthew Foxborough, MA, USA Emin, David, Tegernheim (seit 29.08.2017) Rodriguez Silva, Rada Joana, Düsseldorf (bis 16.03.2017) Bussing, Dirk, Wesel (bis 29.08.2017) Die Geschäftsführer erhalten keine Vergütung von der Gesellschaft und üben ihre Funktion hauptberuflich. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge TEUR 554 (Vj. TEUR 546). Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2017 auf TEUR 5.513 (Vj. TEUR 5.555). Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Schneider Electric S.E., Rueil-Malmaison, Frankreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist bei der Schneider Electric S.E., Rueil-Malmaison, Frankreich, oder unter www.infogreffe.fr erhältlich.
Kornwestheim, 4. Juni 2018 Lee Matthew Carrara David Emin Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017A. Überblick1. Geschäftsmodell des Unternehmens a) Wesentliche Geschäftsfelder Geschäftszweck der FOXBORO ECKARDT GmbH ist die Fertigung und der Vertrieb von mechanischen, pneumatischen und elektrischen Mess-, Regel- und Steuergeräten sowie verwandte Erzeugnisse, insbesondere unter den eingetragenen Warenzeichen "ECKARDT", "FOXBORO" und "FOXBORO ECKARDT". Kerngeschäft des Unternehmens sind Feldgeräte für die Prozesstechnik, Transmitter zur Füllstandmessung, Druck-Transmitter, Stellungsregler und elektrische Messumformer. Die Hauptabsatzmärkte für diese Produkte sind die Unternehmen der chemischen und petrochemischen Industrie und der Anlagenbau. Die Gesellschaft ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Schneider Electric Holding Germany GmbH mit Sitz in Berlin und gehört damit zum Schneider Electric Konzern, der als globaler Spezialist für Energiemanagement und Automatisierung mit Niederlassungen in mehr als 100 Ländern integrierte Lösungen anbietet. Schneider Electric entwickelt vernetzte Technologien und Lösungen für sicheres, zuverlässiges, effizientes und nachhaltiges Energie- und Prozessmanagement. b) Beschaffungsbereich Auch nach der Verlagerung der Fertigung und Schließung des Standortes Stuttgart Ende 2017 ist die Gesellschaft in die Prozesse der Beschaffung innerhalb des Schneider-Konzerns eingebunden und kauft die Produkte überwiegend von verbundenen Unternehmen ein. c) Investitions- und Finanzbereich Aufgrund der Verlagerung der Fertigung Ende 2017 waren die getätigten Investitionen in 2017 überwiegend Ersatzinvestitionen. Risiken in der Finanzierung und Liquiditätsausstattung der Gesellschaft bewältigt die Gesellschaft über ein vom Gesamtkonzern zentral gesteuertes Cash- und Credit--Management. d) Rechtliche Verhältnisse und Risiken Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit an Rechtsstreitigkeiten und behördlichen Verfahren beteiligt. Solche Rechtsstreitigkeiten und Verfahren können insbesondere im Verhältnis zu Lieferanten, Kunden und Arbeitnehmern auftreten. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr an keinen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten beteiligt. e) Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Bis Ende 2017 wurde die Fertigung an einen anderen Standort außerhalb des Konzerns verlagert. Die verbliebenen Bereiche Entwicklung, Marketing und Kundenbetreuung und der Firmensitz wurden nach Kornwestheim verlagert. f) Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Anfang 2015 wurde das neue weltweite Unternehmensprogramm "Schneider is On" vorgestellt. Es stellt den Kunden in den Mittelpunkt. So simpel diese Kernaussage auch erscheint, so ambitioniert ist das Ziel, das wir mit diesen 5 Initiativen erreichen wollen:
Die Sicherung der Qualitätsstandards und die Einhaltung von Produktnormen wird durch Zertifizierungen in den Bereichen Qualitätsmanagement (DIN EN ISO 9001) und Arbeitsschutz (OHSAS 18001) ausdrücklich bestätigt. 2. Forschung und Entwicklung Im Bereich der Forschung und Entwicklung wurde im Berichtsjahr in beiden Produktgruppen Level und Stellungsregler gearbeitet. Im Bereich Stellungsregler werden die Gerätegruppen neuer Generationen entwickelt. Das Gerät der neuen Generation ist noch modularer, kostengünstiger zu fertigen und verwendet neueste Technik. Im Levelbereich wurden vor allem kundenspezifische Lösungen und Anpassungen an neue Regularien umgesetzt. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft erlebt weiterhin eine Phase des Aufschwungs. Viele globale Risiken, die die Ausgabebereitschaft in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern zuvor gedämpft hatten, sind weggefallen. Das DIW Berlin rechnet daher mit einem Wachstum (Bruttoinlandsprodukt) von 2,2 % für 2017. 1 Dies spiegelt sich auch wieder im gestiegenen Geschäftsklimaindex des ifo-Institutes. "Die Stimmung in den deutschen Chefetagen ist auch zu Jahresbeginn hervorragend. Der Lageindex stieg auf ein neues Rekordhoch. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate wurden hingegen etwas zurückgenommen, bleiben aber auf hohem Niveau. Die deutsche Wirtschaft startet mit Schwung ins neue Jahr." 2 Einer speziellen Branche kann die Tätigkeit der Gesellschaft nicht zugeordnet werden, da es für den von der Gesellschaft erbrachten Dienstleistungsmix innerhalb des Konzerns keinen Markt gibt. 2. Geschäftsverlauf Die FOXBORO ECKARDT GmbH deckt einen breiten Produktbereich im Segment der Füllstandsmessgeräte ab. In einer kleinen Nische mit hohen Druck und Temperaturen besteht jedoch ein Alleinstellungsmerkmal. Dieser Nischenmarkt ist durch diverse Embargos vor allem der USA aber auch von konzerneigenen Beschränkungen weiter eingeschränkt. Die Kostenstruktur ist durch eine geringe Fluktuation und lange Betriebszugehörigkeiten überdurchschnittlich, obwohl über die letzten Jahre immer wieder Anpassungen vorgenommen wurden. Die Geschäftsführung der Gesellschaft beurteilt den Verlauf des Geschäftsjahres als zufriedenstellend. In einem Marktumfeld, das von einem hohen Wettbewerbsdruck gekennzeichnet ist, konnte die Gesellschaft die prognostizierten Werte von Umsatz und Ergebnis übertreffen.
1 "Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung im
Winter 2017" aus DIW Wochenbericht 50/2017,
veröffentlicht am 13.12.2017
3. Lage a) Ertragslage Das Rohergebnis wurde durch Rückgang des Umsatzes und die Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb vom Schneider Electric Konzern stark beeinflusst. Der Umsatzrückgang war im Wesentlichen auf die verringerten weltweiten Investitionen bei den Kunden aus der Öl- und Gas-Industrie, aber auch auf die anhaltende Nahostkrise zurückzuführen. Die leicht höheren Personalaufwendungen sind im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Aufwendungen für Altersversorgungen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen haben sich im Wesentlichen aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibung im Zusammenhang mit der Produktionsverlagerung in Höhe von 0,5 Millionen EUR im Vorjahr reduziert. Das Finanzergebnis besteht im Wesentlichen aus Zinseffekten im Zusammenhang mit den bestehenden Verpflichtungen aus Altersversorgungen und Jubiläen. Das Jahresergebnis 2017 hat sich aufgrund der Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 6,0 Millionen EUR und den außerplanmäßigen Abschreibungen von 0,5 Millionen EUR im Vorjahr stark verbessert. Aufgrund der Organschaft mit der Schneider Electric Holding Germany GmbH und aufgrund der Verlustsituation sind keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag angefallen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresfehlbetrag in Höhe von 3,0 Millionen EUR (Vorjahr: 9,6 Millionen EUR) von der Schneider Electric Holding Germany GmbH, Berlin, ausgeglichen. b) Finanz- und Vermögenslage Die Gesellschaft verfügt über ausreichend finanzielle Reserven, um insbesondere den Altverpflichtungen der Eckardt AG, wie Betriebsrenten usw., nachkommen zu können. Auch weiterhin machen die Pensionsverpflichtungen mit TEUR 18.091, wie bereits im Vorjahr, einen Großteil (43 %) der Bilanzsumme aus. Der Finanzmittelfonds stieg von TEUR 31.478 auf nunmehr TEUR 34.922. Mit der Schneider Electric Holding Germany GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag der abgeschlossen wurde um mögliche Verluste aus Altersvorsorgeverpflichtungen aufzufangen. Der Fehlbetrag aus dem Geschäftsjahr 2016 wurde ausgeglichen und führte zu einem Anstieg der Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr 2017. Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2017 jederzeit gesichert. Die FOXBORO ECKARDT GmbH nimmt an einem Cash-Pooling teil, welches von der Boissière Finance SNC aus Frankreich gesteuert wird. c) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft erst ab 2019 wieder positiv. Durch die Senkung der Fertigungskosten aufgrund der Verlagerung zum Ende des Jahres 2017 und der dadurch erzielten Skalenerträge steigt die Konkurrenzfähigkeit der Produkte. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 ist aufgrund der Umstrukturierungen mit starken Umsatzeinbrüchen zu rechnen. C. PrognoseberichtWas die im Bericht 2016 getätigte Prognose angeht, so verlief das Jahr 2017 in Bezug auf die Umsätze aufgrund der Verlagerung der Produktion besser als erwartet. Das prognostizierte handelsrechtliche Jahresergebnis wurde übertroffen. Die Entwicklung der Gesellschaft in 2018 wird weiterhin sehr stark durch den Transfer der Fertigung beeinflusst. Es wird ein starker Umsatzrückgang erwartet. Die Aufwendungen werden sich voraussichtlich linear zu den Umsätzen verhalten. Es wird ein leicht verbessertes Ergebnis vor Ergebnisabführung erwartet. Die Wirtschaftslage in Europa, dem historischen Hauptmarkt für die FOXBORO ECKARDT Produkte, ist stagnierend. Ausnahmen bilden hier lediglich Großprojekte bei EPC Kunden. Durch das langsamere Wachstum in China und die Probleme in Russland werden Wachstumsimpulse vornehmlich in Nord- und Südamerika und im Nahen Osten gesehen. D. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht a) Risikomanagementsystem Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft hat die Einhaltung der für das Unternehmen anzuwendenden Gesetze und sonstigen Vorschriften zu gewährleisten und die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sicherzustellen. Des Weiteren hat das System die Einhaltung der von Geschäftsführung im Unternehmen eingesetzten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen (Regelungen) zu überprüfen, die der organisatorischen Umsetzung von Entscheidungen dienen. Dabei gelten Aufbau- und Ablauforganisation, EDV und Rechnungswesen, Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten, Personalwesen und Planung/Steuerung als wichtige Teilbereiche des Systems. Das System der Gesellschaft entspricht den gesetzlichen Anforderungen in allen betrieblichen Teilbereichen. Dazu werden unter anderem Prozesse und Beschreibungen sowie Unterschriftsregelungen regelmäßig überprüft und entsprechend an die geschäftlichen Erfordernisse angepasst. Somit ist das Risikomanagementsystem der Gesellschaft darauf ausgelegt, alle operativen Risiken zeitnah zu erkennen, um entsprechend mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können. b) Risiken Durch die Verlagerung der Fertigung und das altersbedingte Ausscheiden von Schlüsselfunktionen können Risiken hauptsächlich durch einen unvollständigen Transfer des Know-Hows entstehen. 2. Chancenbericht Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet für Deutschland trotz einer abschwächenden Aufschwungsdynamik in 2018 mit einem Wachstum von 2,2%. Für das darauffolgende Jahr wird mit einer Steigerung von 1,6% gerechnet. "Die Weltwirtschaft wird gemäß der Prognose der DIW-Konjunkturexperten in 2018 um 4,1% wachsen und in 2019 um 3,9%." Sowohl unter den entwickelten Volkswirtschaften als auch unter den Schwellenländern gewinnt der Aufschwung an Breite. Stützend wirkt vor allem der private Konsum, und auch die Investitionen entwickeln sich global weiterhin kräftig. Das Wachstum im Euroraum erweist sich trotz der in einigen Ländern anhaltend hohen Arbeitslosigkeit als stabil, wenngleich die Investitionen hier noch nicht sehr dynamisch sind. In China dürfte sich wegen des Abbaus von Überkapazitäten im produzierenden Gewerbe die Expansion etwas abschwächen. Eine insgesamt weniger expansive Geldpolitik, ausgehend von den USA und dem Euroraum, könnte die Nachfrage global leicht bremsen, so dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft nicht weiter beschleunigen dürfte. Risiken für die Weltwirtschaft gehen vor allem von politischen Unsicherheiten in Europa und in den USA sowie möglichen Handelsbeschränkungen aus." 3 Sowohl die allgemeine Wirtschaftsleistung als auch die Kapitalinvestitionen sind für den Markt der Foxboro Eckardt GmbH wichtige Indikatoren. 3. Gesamtaussage zu Chancen und Risiken Die Gesamtrisikosituation ergibt sich für die Gesellschaft aus den vorab dargestellten Einzelrisiken. Zur Beherrschung der Risiken hat die Gesellschaft ein Risikomanagementsystem etabliert. Nach den zum Stand des Berichts vorliegenden Informationen bestehen keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können.
Kornwestheim, 4. Juni 2018 FOXBORO ECKARDT GmbH Lee Matthew Carrara David Emin Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FOXBORO ECKARDT GmbH, Kornwestheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 4. Juni 2018 Mazars
GmbH & Co. KG
Alexander Karthaus, Wirtschaftsprüfer Jens Esser, Wirtschaftsprüfer |
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