Vorsorge- und Rehabilitationskliniken
MARIENBERG-Service GmbHLiquidiert
Dr.-Robert-Koch-Straße 20, 51465 Bergisch Gladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Stepken seit 17.7.2017 | Liquidator |
Erwin Fischer seit 17.7.2017 | Liquidator |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Maria Theresia Bonzel-Stiftung | 48.80% |
| 39.00% | |
| 12.20% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MARIENBERG-Service GmbH i.L.Bergisch GladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVSEITE
Anhang für das Geschäftsjahr 2016A. Allgemeine AngabenDie MARIENBERG-Service GmbH i. L. hat ihren Sitz in Bergisch Gladbach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nummer 47695. In der Gesellschafterversammlung vom 07.04.2017 wurde die Liquidation der MARIENBERGService GmbH i. L. (MSG) zum 30.04.2017 beschlossen. Die operative Tätigkeit der MSG wurde schon zum 28.02.2017 eingestellt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Abkehr von der Annahme der Unternehmenfortführung aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetztes (BilRUG). Die Gliederung der Bilanz zum 31.12.2016 (Anlage I) erfolgt gemäß § 266 HGB HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2016 (Anlage II) wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die MSG ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Die handelsrechtlichen Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften i. S. d. 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Sachanlagevermögen ist unterjährig mit Anschaffungskosten bewertet worden. Der Abnutzung wurde durch planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer Rechnung getragen. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 410,00 lagen, wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Aufgrund des Wegfalls der Annahme der Unternehmensfortführung wurden die Anlagegegenstände zum 31.12.2016 unter Veräußerungsgesichtspunkten bilanziert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Einstandspreisen (gleitende Durchschnittspreise) unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ebenso wie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zum Nennwert angesetzt. Unter dem Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Zahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für einen bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und ist vollständig eingezahlt. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle zur Einstellung der Unternehmenstätigkeit erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist folgendem Anlagenspiegel zu entnehmen: Anlagenspiegel für das Jahr 2016
2. Forderungen gegen Gesellschafter/verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind EUR 38.922,67 EUR (Vorjahr: Verbindlichkeit in Höhe von EUR 103.013,82) enthalten, die zugleich Forderungen gegenüber Gesellschaftern darstellen. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten insbesondere Forderungen aus Ertragsteuererstattungen 4. Eigenkapital Durch den Jahresfehlbetrag war zu erwarten, dass das Stammkapital reduziert und möglicherweise um mehr als die Hälfte geschmälert werden würde. In der Sitzung der Gesellschafterversammlung vom 07.04.2017 wurden die Gesellschaftervertreter gemäß § 49 Abs. 3 GmbHG darüber informiert. 5. Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um die Abgrenzung von Urlaubsansprüchen, Altersteilzeitverpflichtungen, Kosten der Jahresabschussprüfung, von Tantiemenansprüchen, der Schwerbehindertenausgleichsabgabe sowie der Kosten für die Abwicklung der MSG. 6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. Sonstige Angaben1. Geschäftsführer/Liquidatoren Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr 2016 an: Herr Benedikt Merten, Köln, bis zum 29.04.2017 Herr Ingo Stepken, Krefeld, bis zum 29.04.2017 Zu Liquidatoren wurden in der Gesellschafterversammlung vom 07.04.2017 gewählt: Herr Erwin Fischer, Bonn, ab dem 30.04.2017 Herr Ingo Stepken, Krefeld, ab dem 30.04.2017 2. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Liquidatoren schlagen vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 149.540,56 mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 26.595,19 zu verrechnen und den dann entstehenden Verlustvortrag in Höhe von EUR 122.945,37 auf neue Rechnung vorzutragen. 3. Mitarbeiter der Gesellschaft Im Jahr 2016 waren durchschnittlich 161 Mitarbeiter beschäftigt. 4. Nachtragsbericht Die Gesellschafterversammlung der MSG hat beschlossen, dass die Gesellschaft zum 30.04.2017 liquidiert wird. Der Beschluss wurde gemäß § 12 Abs. 2 des Gesellschaftervertrages durch Genehmigung des Erzbistums von Köln vom 22.05.2017 wirksam. Die Werkverträge zur Reinigungs- und Cateringleistung, die zwischen der Marien-Krankenhaus gGmbH i. L. und der MSG geschlossen wurden, wurden zum 31.12.2016 beendet. Bis zur Übernahme dieser Tätigkeiten durch andere Unternehmen zum 28.02.2017 wurde das Catering fortgeführt. Der Reinigungsdienst wird schon seit dem 31.12.2016 durch ein anderes Unternehmen durchgeführt. Ebenfalls wurden die entsprechenden Verträge zwischen der Reha- Zentrum Reuterstraße Geriatrische Klinik gGmbH und der MSG zu diesem Zeitpunkt beendet und im gleichen Ablauf wie im MKH beendet. Weiterhin sind zum gleichen Datum der Managementvertrag sowie die Mietverträge zur Küche und zur Cafeteria gekündigt worden.
Bergisch Gladbach, den 27. September 2017 Erwin Fischer, Liquidator Ingo Stepken, Liquidator Beschluss der GesellschafterversammlungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 11.12.2017 festgestellt worden. |
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