Business Restructuring GmbH
Bremer Straße 50, 25996 Wenningstedt-Braderup (Sylt), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Herbert Richard Erich Sternberg seit 12.3.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FCB Firmen-Credit Bank GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2014 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014LageberichtGrundlagen der FCB Firmen Credit Bank GmbHMit Wirkung zum 29.Februar 2008 erwarb die Gesellschafterin der FCB Firmen-Credit Bank GmbH 100% der Aktien der früheren YAPI Kredi Bank ( Deutschland ) AG. Die Bank wurde im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung der neuen Aktionärin vom 29. Februar 2008 in eine GmbH umgewandelt und in FCB Firmen-Credit Bank GmbH umfirmiert. Die Bank betreibt fast ausschließlich das Treuhandgeschäft für die Avenue Capital Gruppe. Hieraus ergibt sich eine sehr starke Abhängigkeit von der Geschäftszuweisung durch den Gesellschafter. Die Steuerung fußt auf den generierten Treuhandvolumina und den für deren Übernahme und Verwaltung erzielten Provisionserlösen. Ein weiterer Schwerpunkt der Steuerung ist das Eigenkapital. Sollten die Provisionserlöse nicht mehr kostendeckend sein und das monatlich errechnete Kapital sich einer Grössenordnung von € 5.3 Mio nähern, so erfolgt unverzüglich die Meldung an die Avenue Gruppe, da das Minimum Kapital von € 5 Mio ein unverzichtbarer Parameter für das Betreiben des Geschäfts ist. Aufgrund der Übersichtlichkeit des Geschäfts ist eine zeitnahe Kontrolle jederzeit gegeben. WirtschaftsberichtIm Geschäftsjahr konnte das geplante Neugeschäftsvolumen erneut nicht generiert werden. Der Jahresendbestand der Treuhandkredite belief sich auf € 86 Mio ( im Vorjahr € 98 Mio ) gegenüber einer Planung von € 152 Mio. Zugängen zum Treuhandvermögen in Höhe von € 90 Mio standen Abgänge über € 102 Mio gegenüber. Allerdings ist dies nur eine stichtagsbezogene Betrachtung. Das Durchschnittsvolumen im Jahr 2014 betrug € 136 Mio. Der niedrige Bestand zum Jahresende resultiert aus der Rückzahlung eines größeren Kredites über € 101 Mio im Dezember. Im ersten Quartal 2015 haben wir einen neuen Kredit über € 100 Mio gebucht, sodaß wir wieder ein Volumen von € 186 Mio in den Büchern haben. Auch im Jahr 2014 konnten wir keine Geschäfte aufgrund unserer eigenen Vertriebs- und Strukturierungstätigkeiten hereinnehmen und auch der Bereich Treuhandleistungen für Dritte erbrachte kein Neugeschäft. Obwohl wir erneut Geschäftsmöglichkeiten aus diesen Bereichen eruieren konnten, wurden diese seitens der Avenue Gruppe nicht weiter verfolgt. Diese Entscheidungen erfolgten wie in den Vorjahren aufgrund eines nicht ausreichenden Risiko-Ertragsverhältnisses und repräsentieren einen eher konservativen Ansatz der Gruppe. Im Jahr 2014 schlug sich das zurückgegangene Geschäftsvolumen auch im Gebühreneinkommen nieder, das sich von T€ 1.590 im Jahr 2013 auf T € 1.151 im abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierte. Ein entscheidender Faktor für die Entwicklung im Jahr 2014 war die Umstrukturierung innerhalb der Avenue Gruppe weg vom distressed hin zum leverage Geschäft. Dies resultierte einerseits in der Treuhandbeziehung zu zwei neuen Fonds, die sich mit dem Direct Lending beschäftigen, andererseits aber auch in einer stärkeren Übernahme von performing loans und damit einhergehend einem höheren Anteil von Gebühren in Höhe von 0,25%. Für die Zukunft bedeutet dies ein notwendigerweise höheres Treuhandvolumen oder die Erhöhung der Gebühren auch auf der Ebene der performing loans. Dies ist bereits an unseren Gesellschafter adressiert. Die Errichtung von zwei neuen Fonds, die sich mit dem Europageschäft beschäftigen bedeutet ein durchaus positives Signal für die Zukunft der FCB. Im Jahr 2014 betrugen die Anfangsgebühren T € 275 und die Verwaltungsgebühren T € 831. Erstmals konnten wir zudem Agency Fees in Höhe von T € 45 für die Tätigkeit als Konsortialführer vereinmahmen. Dies steht im Zusammenhang mit dem neuen direct lending Geschäft. Das Gebühreneinkommen der Bank belief sich somit auf T€ 1.151. Der Aufwand betrug im Geschäftsjahr T€ 1.329 und lag damit über dem Vorjahresniveau (T € 1.212). Insgesamt ergab sich ein Verlust in Höhe vo T € 158 gegenüber einem Vorjahresgewinn von T€ 329. Trotz diese Verlustes konnten die Minimumkapitalanforderungen in Höhe von € 5 Mio im Jahr 2014 jederzeit erfüllt werden, ohne dass es eines Kapitalzuschusses des Gesellschafters bedurft hätte. Zur Unterstützung der Bank hat unsere Gesellschafterin am 13. Mai 2011 eine harte Patronatserklärung zu unseren Gunsten herausgelegt, lautend über € 500.000 und gültig bis zum 31.Januar 2012. Diese Patronatserklärung wurde am 9. Januar 2012 in gleicher Höhe bis zum 31. Januar 2013, dann bis zum 30.Dezember 2013 und folgend bis zum 30.12.2014 verlängert. Sie gilt nunmehr bis zum 30.12.2015. Dies demonstriert eindeutig die Unterstützung der Avenue Capital Gruppe für die Bank. Zum Jahresende belief sich das Kapital auf € 5.715.085. Die EK Quote beträgt 6,17%. Die Liquidity Coverage Ratio beträgt 415,96. Auch wenn im Jahr 2014 erstmals wieder ein Verlust ausgewiesen werden musste, so bleibt die Gesamtlage weiter stabil. Es sind aber auch in 2014 und den kommenden Jahren weitere Anstrengungen nötig, um die Bank auf ein noch stabileres Fundament zu stellen. Die Entwicklung ist weiterhin genau zu beobachten. Insbesondere durch die Konzentration auf den Bereich der performing loans könnte ein höheres Volumen oder eine Gebührenanpassung notwendig werden. Der Übernahme der Kredite liegt ein Treuhandvertrag mit GL Europe Luxembourg SARL, einer zur Avenue Gruppe gehörenden Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg, zugrunde. Gemäß diesem Treuhandvertrag tritt die Bank bei bereits ausgereichten Krediten in die Stellung der bisherigen Abwicklungsbank ein oder erhält von GL Europe bei offenen Linien die Mittel vor der rechtsgültigen Unterzeichnung des Übernahmeabkommens. Ein Kreditrisiko trägt die Bank folglich nicht. Das Geschäft wird weiterhin eng an die Aktivitäten der Avenue Gruppe angelehnt sein. Wie oben bereits ausgeführt hat sich der Fokus der Avenue Gruppe mehr auf den Bereich Leverage Finanzierung als auf den Distressed Sektor verlagert, obwohl auch letzterer weiter eine Rolle spielt. Es werden auch im neuen Jahr von uns gezielt Kunden angesprochen, die in den vorgegebenen Rahmen passen, und die bestehenden Kontakte am Sekundärmarkt genutzt. Der Schwerpunkt wird auf Firmen mit Sitz in Deutschland oder in der Europäischen Union liegen. Vereinzelt kann es durch Nutzung der weltweiten Kontakte der Avenue Gruppe auch zu Kreditgewährungen an Kreditnehmer mit Sitz außerhalb dieses Bereiches kommen. Das zur kreditmäßigen Erfassung der Engagements erworbene und angepasste Kreditmodul der Firma Actis hat sich in der täglichen Arbeit bewährt. Der lückenlose Meldeprozess wird durch das erprobte Meldesystem BAIS gewährleistet. Die organisatorischen Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Geschäftsablauf sind weiter gegeben. Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften besitzt die Bank nicht. Erläuterung zur Kapital- Vermögens- Liquiditäts- und Erfolgslage zum Ende der Berichtsperiode 2014 (31.12.)FINANZLAGE Die Finanzierung des Geschäftsbetriebes erfolgte durch zur Verfügung gestelltes Eigenkapital in Höhe von 7,55 Mio Euro der Muttergesellschaft Avenue Singapore Investments Pte. Ltd.. Zum Ende der Berichtsperiode stehen noch 5,72 Mio Euro zur Verfügung. Die Bilanzsumme beläuft sich am Ende der Abrechnungsperiode auf 92,69 Mio Euro. Das Eigenkapital beträgt nach Abzug der aufgelaufenen Verluste 5,72 Mio Euro. Dies ist 6,17% der gesamten Bilanzsumme. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft als positiv zu beurteilen, da die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (87 Mio Euro) durch Forderungen gegenüber Kunden, für die der Gesellschafter im Treuhandwege das Ausfallrisiko trägt, gedeckt sind. VERMÖGENSLAGE Das Vermögen besteht zum größten Teil (87 Mio Euro) aus Treuhandvermögen. Weitere 4,32 Mio Euro sind Forderungen gegenüber Kreditinstituten und 1,5 Mio Euro befinden sich auf einem Konto bei der Deutschen Bundesbank. Diese Forderungen repräsentieren die liquiden Mittel der Gesellschaft, da sie täglich fällig gestellt werden können. Ein weiterer Vermögensposten sind die Sachanlagen (TEUR 29), die ausschließlich aus Büro- und Geschäftsausstattung bestehen. Immaterielle Anlagewerte in Form von Software (BAIS der Fa. BSM), die für den Betrieb der Bank essentiell sind, sind bereits abgeschrieben sowie einem Rechnungsabgrenzungsposten über TEUR 85. ERTRAGSLAGE Aus der operativen Geschäftstätigkeit (Gewähren von Treuhandkrediten) ergaben sich neben unwesentlichen Zinserträgen aus Guthaben bei Kreditinstituten, Provisionserträge (1,151 Mio Euro). Die Aufwandsseite der GuV ist hauptsächlich gekennzeichnet durch Personal- und Verwaltungsaufwendungen für die Unterhaltung des modernen Büros in der Frankfurter Innenstadt, sowie der Implementierung und Wartung der EDV-Systeme zur Abbildung der aktuellen und zukünftigen Geschäfte und zur Sicherstellung des elektronischen Meldewesens an die deutschen Aufsichtsbehörden Deutsche Bundesbank und Bafin. Das Geschäftsjahr endet mit einem Verlust in Höhe von 0,158 Mio Euro. LIQUIDITÄT Die Liquidität ist als gut zu bewerten, da die kurzfristigen Verbindlichkeiten den Forderungen mit gleicher Laufzeit gegenüber stehen, die im Bedarfsfall täglich fällig gestellt werden können. MITARBEITER Zum 31.12.2014 beschäftigte die Bank drei Mitarbeiter und zwei Geschäftsführer, die die wesentlichen Funktionen der Gesellschaft qualitativ und quantitativ abdecken. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, gab es nicht. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtSeit der Aufnahme des aktiven Geschäfts im Jahr 2009 bestehen banktypische Risiken. Diese sind allerdings nur als äußerst gering zu bewerten. Ein Adressenausfallrisiko besteht nicht, da im Rahmen des abgeschlossenen Treuhandvertrages lediglich Kreditmittel weitergereicht werden. Trotzdem bestehen , um banküblichen Kriterien zu genügen, organisatorische Maßnahmen zur Bewertung der Bonität der Kunden und der Qualität der Engagements. Insbesondere wird über jeden potentiellen Kreditnehmer vor Übernahme des Treuhandkredites ein Memorandum erstellt und dem Kreditausschuss der Bank zur Entscheidung vorgelegt. Das Memorandum enthält eine komplette Beschreibung der Fazilität inklusive einer Bonitätsbeurteilung. Bei einer positiven Entscheidung wird dies dem refinanzierenden Fonds mitgeteilt, der dann bei eigener positiver Beurteilung die Refinanzierungsmittel bereitstellt. Erst danach wird ein Kreditverhältnis begründet. Da die Bank keinen der Kredite in den eigenen Bestand übernimmt, wird sie daraus keine Zinserträge haben und somit auch kein Zinsänderungsrisiko eingehen. Da die überwiegende Anzahl der Kredite in Euro ausgereicht werden, besteht nur ein limitiertes Währungsrisiko. Sollten Währungsrisiken entstehen, werden diese unverzüglich und umfassend durch den Treugeber abgedeckt. Die Bank überprüft ihre Liquiditätssituation und ihren Liquiditätsbedarf laufend. Für wichtige Entscheidungen hat sie ein Asset und Liability Committee eingerichtet, das im Bedarfsfall unverzüglich zusammentritt. Rechtliche Risiken bestehen in nur geringem Maße. Sollten in rechtlich relevanten Angelegenheiten Beratung notwendig sein, werden die Dienste führender Anwaltskanzleien in Anspruch genommen.Bei der Größenordnung und der Überschaubarkeit unseres Geschäfts sehen wir dies als angemessen an. Der Bereich Compliance und Geldwäsche wird vom Risk Manager verantwortet, der aufgrund seiner Erfahrung und seines beruflichen Werdegangs die Qualifikation hierfür mitbringt. Das rechtliche Risikounterliegt der zeitnahen Überwachung durch die Geschäftsleitung. Als wesentliches Risiko hat die Bank das operationelle Risiko identifiziert. Operationelles Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Das operationelle Risiko umfasst sowohl den Ausfall der IT Infrastruktur als auch den Verlust von Personal. Die operationellen Risiken werden als Risikopotenzial im Rahmen der Risikotragfähigkeit quantifiziert. Die Ermittlung des Risikobetrags erfolgt auf Basis von Expertenschätzung, da der Basisindikatoransatzes der SolvV in unserem Falle zur Zeit keinen plausiblen Risikobetrag ergibt. Als Risikobetrachtungshorizont bei der Ermittlung des Risikopotenzials wird analog der Bestimmung des Risikodeckungspotenzial ein Zeitraum von zwölf Monaten gewählt. Schäden an der IT Infrastruktur sowie die manuelle Verarbeitung des rechnungslegungsrelevanten Buchungsstoff werden mit € 60.000 beziffert. Die Personalbeschaffungkosten bei der Einstellung eines neuen Mitarbeiters betragen nach unserer Einschätzung ca. 3 Monatgehälter. Wir quantfizieren dieses Risiko daher mit € 40.000. Damit ergibt sich ein pauschaler Risikobeitrag für operationelle Risiken von € 100.000. Das operationelle Risiko wird dadurch eingegrenzt, dass die Bank Fachkräfte mit erheblicher Bankerfahrung beschäftigt, sowie für die Bereiche IT, Interne Revision und Personalverwaltung Verträge mit renommierten und erfahrenen Dienstleistern geschlossen hat. Trotz allem bedeutet bei einem Betrieb dieser Größenordnung die geringe Anzahl von Mitarbeitern ein latentes Risiko. Das größte Risiko der Bank liegt trotz der verbesserten Kapitalbasis darin, dass aufgrund der Abhängigkeit von einem Geschäftsmodell bei Ausbleiben von ausreichenden Geschäftszuweisungen das gesetzlich geforderte Minimumkapital von € 5.000.000 unterjährig unterschritten werden könnte. Aufgrund der Überschaubarkeit der Organisation und der kurzen Berichtswege ist die Bank in Abstimmung mit dem Eigentümer jederzeit in der Lage entsprechende Kapitalzuführungen kurzfristig, wie in der Vergangenheit auch, in die Wege zu leiten. Desweiteren bestehen auch bei Unterschreiten der Grenze keine Gefahren für den Betrieb als solches oder für Anleger, da die Bank keine Deposits von Dritten hält. Doch besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Einhaltung dieser Anforderung. Es sind daher alle Anstrengungen gemeinsam darauf zu richten, dass das Geschäft profitabel bleibt und so die Gefahr gar nicht erst auftritt. Als Kontrollgröße hat sich die Bank den Betrag von € 5.3 Mio Eigenkapital vorgemerkt.Dies entspricht bei ausbleibendem Geschäft den Kosten von drei Monaten. Ab Erreichen dieses Betrages wird der Eigentümer nochmals explizit darauf hingewiesen, dass die Zuweisung neuen Geschäfts bzw. eine Kapitalerhöhung notwendig ist. Die Kapitalzuschüsse durch die Avenue Gruppe im Jahr 2010, deren harte Patronatserklärung sowie die neuen Gebührenvereinbarungen aus dem Jahr 2011 demonstieren, wie schon erwähnt, den Willen des Gesellschafters die Bank in ihren Bemühungen zu unterstützen. Das Jahr 2014 war durch einen Rückschritt in der Geschäftsentwicklung geprägt. Wir sind aber zuversichtlich im Jahr 2015 wieder in die Gewinnzone zu kommen. Die Planzahlen für das Jahr 2015 sind wiederum konservativ angesetzt. Die Planrechnungen wurden in enger Abstimmung mit der Avenue Gruppe erstellt. Wir haben in unseren Planungen für die beiden kommenden Jahre nicht zwischen dem Treuhandgeschäft für die Avenue Gruppe, dem Treuhandgeschäft für Dritte und von uns generiertem und in Treuhandwege übernommenen Geschäft unterschieden, sondern das Geschäft in einer Position zusammengefasst. Da unser Geschäft sich nunmehr größtenteils im Bereich der performing loans bewegt, haben wir die dafür entstehenden Gebühren von 0,25 % in Ansatz gebracht. Ein geringerer Anteil wird uns 0,75% Gebühren einbringen. Für das Jahr 2015 gehen wir von einem Durchschnittsvolumen von ca. € 273 Mio aus, das sich über das Jahr hin aufbaut. Hieraus entsteht ein Provisionsertrag aus Verwaltungsgebühren von T€ 966 pro Jahr. Die Übernahmegebühren haben wir mit ca T€ 773 pro Jahr angesetzt. Diese Annahme beruht auf Informationen der Avenue Gruppe und spiegelt deren geändertes Geschäftsmodell wider. Bei einer stabilen Kostensituation von ca.T € 1.300 per annum ist es der Bank somit möglich wieder einen kleinen Ertrag in Höhe von ca. T€ 400 zu erwirtschaften und so die Kapitalposition weiter zu stärken. Wie in den Jahren zuvor besteht ein Risiko bezüglich der Abhängigkeit von Geschäftszuweisungen durch die Avenue Gruppe mit Folgen für Volumen und Gebühreneinnahmen. Gerade im Jahr 2014 hat sich dies in den Abweichungen von Plan- zu Istzahlen gezeigt. Allerdings zeigt sich in der Auflage von zwei neuen Fonds durch Avenue deren weiterhin aktives Interesse an Geschäften im europäischen Umfeld, wodurch letztendlich auch neue Chancen für die FCB entstehen. Für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung erwartet die Bank eine weitere moderate Erholung für Deutschland und West- und Nordeuropa. Kritisch zu betrachten bleiben die Lage im südlichen Teil der EU und der Konflikt um die Ukraine und die damit zusammenhängenden Gefahren insbesondere für die Rohstoffmärkte.Generell gibt die Lage in der ehemaligen Sowjetunion zu Bedenken Anlass, hat aber keinen direkten Einfluss auf das Geschäft der Avenue Gruppe. Frankfurt, 13. April 2015 BilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. AllgemeineDer Jahresabschluss der FCB Firmen-Credit Bank GmbH für das Geschäftsjahr 2014 wurde nach den geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des § 42 GmbHG, aufgrund der Umwandlung der Rechtsform auch unter Beachtung des sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) in der zur Zeit gültigen Fassung aufgestellt. Mit Wirkung zum 29. Februar 2008 erwarb die Gesellschafterin der FCB Firmen-Credit Bank GmbH 100 %der Aktien der früheren YAPI KREDI BANK (Deutschland) AG mit Sitz in Frankfurt am Main (YKB). Die Bank wurde im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung der neuen Aktionärin vom 29. Februar 2008 in eine GmbH umgewandelt und in FCB Firmen-Credit Bank umfirmiert. Die formwechselnde Umwandlung wurde am 12. März 2008 in das Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main, HRB 82626, eingetragen.Die FCB Firmen-Credit Bank GmbH ist im Handelsregister am Amtsgericht zu Frankfurt am Mainunter der HR-Nr. 82626 eingetragen. Mit Wirkung vom 29.02.2008 ist alleinige Gesellschafterin die Avenue Europe Investments Singapore Pte.Ltd mit Sitz in Singapore. Der Jahresabschluss der FCB Firmen-Credit Bank GmbH fließt in den Teilkonzernabschluss der Avenue Europe Investments Singapore Pte.Ltd. ein, der wiederum in den Konzernabschluss der Avenue Europe Investments, LP, Delaware, USA einfließt. Letztere veröffentlicht den Konzernabschluss in Delaware, USA. Konzernweit entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften und unter Anwendung der in §2 Abs. 1 RechKredV vorgeschriebenen Formblätter. Barreserven, Forderungen und Treuhandvermögen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten oder zum Nennwert abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt, die im Geschäftsjahr nicht notwendig waren. Das Sachanlagevermögen sowie die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen im Sinne von § 253 Abs. 2 Satz 1 und unter Berücksichtigung der steuerlich anerkannten Nutzungsdauer aktiviert. Alle Anlagegegenstände werden vom Monat der Anschaffung an abgegeben (pro rata temporis). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird aufgelöst, soweit die zugrundeliegenden Zahlungen zukünftigen Perioden als Aufwand zuzurechnen sind. Für erkennbare Risiken wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Ein allgemeines Kreditrisiko bestand nicht (Treuhandvereinbarung). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten auch Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und wurden unter der Berücksichtigung der kaufmännischen Vorsicht und der Vorschriften des Handelsgesetzbuches gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungspositionen sind zum Referenzkurs der EZB vom 31.12.2014 umgerechnet. Die Währungsumrechnung erfolgt nach den Vorschriften des § 256a HGB i.V.m. § 340h HGB. III. Erläuterungen zur BilanzEntwicklung des Anlagevermögens
Die Sachanlagen betreffen ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Fremdwährungspositionen bestehen zum Bilanzstichtag ausschließlich in USD. Das Treuhandvermögen enthält folgende Fremdwährungspositionen:
Die anderen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe. Die Posten im Einzelnen sind:
Die Treuhandverbindlichkeiten enthalten folgende Fremdwährungspositionen:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft aus Miete für die Geschäftsräume in Frankfurt belaufen sich auf TEUR 29 und für das Bankensoftwareprogramm incl. Service und Pflege auf TEUR 180. Der Mietvertrag hat eine Restlaufzeit von 3 Monaten und der Softwarevertrag von 24 Monaten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinserträge resultieren im wesentlichen aus Zinsen für Guthaben auf dem Konto bei der Commerzbank (TEUR 0,5). Die Zinserträge im Vorjahr betrugen insgesamt TEUR 0,02. Aus dem operativen Geschäft resultierten Provisionserträge in Höhe von TEUR 1151, die sich wie folgt aufteilen: Einmalige Provisionserträge: TEUR 320, Periodisch wiederkehrende Provisionserträge: TEUR 831. Erträge und Aufwendungen wurden periodengerecht abgegrenzt und sind komplett im Inland entstanden. Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge sind im Geschäftsjahr i.H.v. TEUR 10 angefallen und resultieren aus der Auflösung von Rückstelllungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Vorjahr TEUR 0. Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige betriebliche Aufwendungen sind i.H.v. EUR 9 angefallen. Vorjahr 0. Außerordentliche Aufwendungen Keine im Geschäftsjahr andere Verwaltungsaufwendungen In dieser Position finden sich die Aufwendungen für den Betrieb der FCB (TEUR 625), davon Miete TEUR 123 und Aufwendungen für IT in Höhe von TEUR 256 sowie Aufwendungen für die Erstellung von Steuererklärungen TEUR 13 TEUR 23 fielen für Versicherungen an und TEUR 22 für Beiträge wie z.B. IHK. Die anderen Verwaltungsaufwendungen betrugen im Vorjahr TEUR 518. Außerordentliche Erträge Außerordentliche Erträge sind in 2014 i.H.v. TEUR 49 angefallen. Vorjahr TEUR 0. Der Betrag resultiert aus einer quotalen Aufteilung im Insolvenzverfahren Yapi Kredi Bank AG gegen Cunis Trade Factoring AG. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind aufgrund der Verlustvorträge aus Vorjahren nicht angefallen. Im Vorjahr beliefen sie sich ebenso auf TEUR 0. Sonstige Angaben Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2014 die folgenden Personen an: Herr Herbert E.R. Sternberg, Bankkaufmann, Frankfurt am Main, ab 12.03.2008 Herr Klaus Waterfeld, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main, ab 07.04.2008 Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs.4 HGB bezüglich der Angabe der Bezüge wird Gebrauch gemacht.
Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der 2014 beschäftigten Arbeitnehmer (3) stellt sich folgendermaßen dar:
Gewinnverwendungsvorschlag Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von EUR 157.728,41 und einem Bilanzverlust von EUR 1.834.915,28. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Verlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, 13. April 2015 Herbert Sternberg, Geschäftsführer Klaus Waterfeld, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FCB Firmen-Credit Bank GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 13. April 2015 PricewaterhouseCoopers
Eva Handrick, Wirtschaftsprüfer ppa. Dr. Jürgen Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde noch nicht festgestellt. |
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