RAIFFEISENBANK NATTHEIM eGLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RAIFFEISENBANK NATTHEIM eGNattheimJahresabschluss zum 31.12.2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007I. Geschäftsverlauf1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland hat sich auch 2007 fortgesetzt. Die Auftriebsfaktoren aus dem In- und Ausland waren stark genug, um erschwerende Einflüsse wie die Mehrwertsteuererhöhung, die andauernde Stärke des Euro oder die erste Verunsicherungswelle auf dem internationalen Finanzparkett zu verkraften. Das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug im Jahresvergleich 2,5 % und lag damit deutlich über dem langfristigen Trendwachstum des Produktionspotenzials von 1,5 %. Der Aufschwung wurde gleichermaßen von Impulsen der Inlands- und Auslandsnachfrage getragen, während die Entwicklung in 2006 noch überwiegend von der inländischen Nachfrage bestimmt wurde. Der private Konsum, mit einem Anteil von 55 % am realen BIP die wichtigste Nachfragekomponente, sank 2007 in realer Rechnung um 0,3 %. Im Vorjahr war er noch um 1 % expandiert. Der private Konsum dämpfte damit das gesamtwirtschaftliche Wachstum um 0,2 Prozentpunkte. Die Sparquote stieg leicht von 10,5 % auf 10,8 % an. Die höchste Dynamik der inländischen Verwendungsseite wiesen die Bruttoanlageinvestitionen auf, die sich um real 4,9 % ausweiteten. Trotz der Abschaffung der Eigenheimzulage und Mehrwertsteuererhöhung ergab sich kein Einbruch der Wohnungsbauinvestitionen. Weiterhin ungebrochen war die Nachfrage nach deutschen Gütern. Der Export bescherte ein Wachstum von 8,3 %. Der deutsche Staat wies 2007 erstmal seit Ende der 80er Jahre einen minimalen Haushaltsüberschuss von 0,1 % auf. Gründe für die verbesserte Haushaltslage sind in der guten Konjunktur und vor allem der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt zu suchen. Im Jahresdurchschnitt 2007 waren mit 39,7 Mio. Erwerbstätigen 649.000 Personen mehr beschäftigt als im Vorjahr (+1,7%). Die jahresdurchschnittliche Erwerbslosenquote sank um 1,5 Prozentpunkte auf 8,3 % bei nahezu gleich bleibender Erwerbsquote. Die Verbraucherpreise haben in den letzten Monaten des Jahres 2007 kräftig angezogen und seit September die Zwei-Prozent-Marke überschritten. Damit hat sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2007 um 2,3 % erhöht. Das verarbeitende Gewerbe setzte in 2007 seine ausgezeichnete Entwicklung fort. Die Bruttowertschöpfung (preisbereinigt) stieg im Jahr 2007 um 6,2 %. Der Dienstleistungssektor konnte ebenfalls vom Aufschwung in 2007 profitieren. Demgegenüber erlebte der Einzelhandel ein schwieriges Jahr. Schon 2006 war die Entwicklung allles andere als gut verlaufen. Die schwache Einkommensentwicklung, aber auch der teils sehr intensive Preiswettbewerb verhinderte, dass gestiegene Einkaufspreise nicht immer an die Kunden weitergegeben werden konnten. Die Umsätze im Großhandel verbesserten sich, im fünften Jahr in Folge, nominal um 2,4 %. Das Bauhauptgewerbe entwickelte sich unterschiedlich. Der Wirtschaftsbau lief überdurchschnittlich gut. Allein der Wohnungsbau ist das Sorgenkind der Bauwirtschaft. Leider konnten auch die Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung nicht das Niveau von 2006 erreichen, so dass die Modernisierung nicht die Einbrüche im Neubau ausgleichen konnte. Die Europäische Zentralbank (EZB) führte in der ersten Hälfte des Jahres die in 2005 begonnene geldpolitische Straffung fort. Im März und im Juni hob sie ihren Leitzins jeweils um 25 Basispunkte auf 4,0 % an und stellte auch für die darauf folgenden Monate eine weitere Erhöhung des Leitzinses in Aussicht. In der zweiten Jahreshälfte änderte sich die geldpolitische Lage. In den USA spitzte sich die Hypothekenkrise zu und zog auch die europäischen Märkte in Mitleidenschaft. Die EZB verzichtete vor diesem Hintergrund auf eine weitere Zinserhöhung. Der Aufwärtstrend des Euro gegenüber dem US-Dollar hielt in 2007 an. Zum Jahresende kostete der Euro 1,47 US-Dollar, verglichen mit dem Jahresanfang entspricht dies einer Aufwertung um 12 %. Geschäftsentwicklung der Volksbanken und Raiffeisenbank im Jahr 2007 Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blieben auch im Jahr 2007 weiterhin auf Wachstumskurs. Auch wenn der Geschäftsverlauf der deutschen Kreditwirtschaft insbesondere bei einigen Häusern von großen Unsicherheiten in Bezug auf die Kapitalmarktentwicklung geprägt war, zeigen die Eckwerte der Geschäftsentwicklung der Volksbanken und Raiffeisenbanken ein eindeutiges Wachstum. So stieg die addierte Bilanzsumme der 1.232 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2007 um 4,0 Prozent oder 24.6 Mrd. Euro auf 632 Mrd. Euro. Im Jahr 2006 betrug die Wachstumsrate der addierten Bilanzsumme nur 2,8 Prozent. Das Kreditvolumen der Volksbanken und Raiffeisenbanken wuchs um 6,9 Mrd. Euro (oder 1,9 Prozent) auf insgesamt 367 Mrd. Euro. Auf der Einlagenseite konnten die Genossenschaftsbanken ebenfalls einen erfreulichen Zuwachs in Höhe von mehr als 13 Mrd. Euro (3,1 Prozent) verzeichnen. Das Gesamtvolumen der Einlagen von Nichtbanken einschließlich Inhaberschuldverschreibungen wuchs um mehr als 15 Mrd. Euro (3,3 Prozent) auf 480 Mrd. Euro. Die Zahl der Zweigstellen reduzierte sich um 210 auf 12.393. Insgesamt unterhielten die Kreditgenossenschaften damit Ende letzten Jahres 13.625 Bankstellen. Der Mitgliederzuwachs bei den Kreditgenossenschaften blieb ungebrochen. Durch einen Nettozuwachs von 159.690 neuen Mitgliedern stieg die Gesamtzahl bei den 1.232 Kreditgenossenschaftsbanken im Jahr 2007 auf 16,1 Mio. an. 2. Entwicklung der Raiffeisenbank Nattheim eG
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen). Das Geschäftsvolumen hat sich in 2007 überdurchschnittlich um rd. 3 Mio. Euro = 8,3 % erhöht. Diese Entwicklung ist beeinflusst durch ein kurzfristiges Kundengeschäft, welches die Aktiv- und Passivseite um 1,3 Mio. EUR kurzfristig steigerte. Bereits im Januar 2008 sind diese Beträge wieder zurückgeflossen. Ansonsten hätte sich die Bilanzsumme um 4,7 % erhöht. Die Bilanzstruktur ist im Vergleich zu anderen Kreditgenossenschaften in Württemberg durch höhere Kundenforderungen gekennzeichnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich in 2007 nochmals erhöht.
Die Entwicklung der Kundenforderungen war beeinflusst von einer kurzfristigen Kundenforderung über 1,3 Mio. EUR. Ansonsten hat sich das Kreditvolumen nur unwesentlich verändert. Der Wertpapierbestand hat sich in 2007 wesentlich erhöht. Diese Ausweitung korrespondiert mit der Entwicklung bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich nochmals deutlich ausgeweitet. Die Kundeneinlagen erhöhten sich, nach Berücksichtigung des oben genannten Sondereffekts zum Jahresende, um 1,4 %. Der Trend der Verschiebung der Spareinlagen zugunsten der anderen Einlagen hielt auch in 2007 an.
Die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft konnten in 2007 leicht gesteigert werden. Die Erträge im Bauspargeschäft konnten deutlich ausgeweitet werden, während die Erträge im Versicherungsbereich nicht befriedigen konnten. Die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft konnten auf einem niedrigen Niveau leicht gesteigert werden. Mit dem Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr konnten wir in 2007 zufrieden sein. Investitionen Bedeutende Investitionen wurden von uns in 2007 nicht vorgenommen. Der IT-Bereich wird jedoch fortlaufend den technischen Notwendigkeiten angepasst. Ein Investitionsstau aus den vergangenen Jahren ist nicht ersichtlich. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand hat sich in 2007 nicht verändert. 8 Mitarbeiter werden in Vollzeit und 4 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. Die Relation zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeitern beträgt 42% zu 58%. Die Mitarbeiterstruktur ist gekennzeichnet durch eine hohe Anzahl von Mitarbeitern, welche schon langjährig im Haus beschäftigt sind. Unsere Mitarbeiter nahmen im Rahmen ihrer Tätigkeit an entsprechenden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der genossenschaftlichen Akademie, der Zentralbank, der Fiducia AG sowie den Verbundunternehmen teil. Für die Aus- und Weiterbildung wurden 34,5 Tage aufgewendet. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl liegt noch über den Vergleichswerten. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Im Geschäftsjahr 2007 sind keine bedeutenden Vorgänge anzuführen. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Raiffeisenbank Nattheim eG1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagefragen sicherstellt. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-, Marktpreis-, Liquiditäts- und Betriebsrisiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d.h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist in der Marktfolge Aktiv angesiedelt. Daneben nimmt der Vorstand die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Durch Sicherheitenverbesserung hat sich die Risikostruktur unserer Kredite im Berichtsjahr weiter verbessert. Künftige neue Engagements werden unter Beachtung der Absicherung und des künftigen wirtschaftlichen Erfolges aus dem Engagement eingegangen. Bei neuen Engagements legen wir weiterhin sehr großen Wert auf eine überdurchschnittliche Absicherung. Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist der Vorstand verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des KWG sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert. Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Der Vorstand der Genossenschaft hat den maximal akzeptablen Barwertverlust in Abhängigkeit von der Risikodeckungsmasse, die der Genossenschaft zur Verfügung steht, auf ein vertretbares Maß begrenzt. Die Zinsänderungsrisiken stellen für die zukünftige Entwicklung der Bank einen Schwerpunkt dar. Das Liquiditätsrisiko wird durch den aufsichtsrechtlichen Grundsatz II begrenzt. Im Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gegeben. Dem Betriebsrisiko begegnen wir mit laufenden Investitionen in neue DV-System über die von uns beauftragte Rechenzentrale und der Optimierung der Arbeitsabläufe. Im Bereich der Handelstätigkeit wird die Minimierung des Betriebsrisikos darüber hinaus u.a.durch die klare funktionale Trennung von Handel, Abwicklung, Rechnungswesen und Überwachung unterstützt. Im Kreditgeschäft trägt die funktionale Trennung in die Bereiche "Markt" und "Marktfolge" und der danach ausgerichteten Organisation dieses Bereiches zur Minimierung operationeller Risiken bei. Dem Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare begegnet. Bei Rechtsstreitigkeiten binden wir die Rechtsabteilung unseres Verbandes und eine externe Rechtsanwaltskanzlei rechtzeitig in die Abwicklung ein. Über die Steuerung bzw. Minimierung dieser Risikoarten hinaus prüft die eigene Innenrevision, die mit einem Mitarbeiter (Teilzeit) besetzt ist, regelmäßig die Systeme und Verfahren sowie die wichtigsten Arbeitsabläufe. Dieser umfassende Steuerungsansatz erlaubt sowohl die frühzeitige Identifikation von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, als auch die frühzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
*) Passivposten 12 (Eigenkapital). **) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I Im Geschäftsverlauf traten 28 neue Mitglieder unserer Bank bei. Nach Abgang von 73 waren am Jahresende 1.688 Mitglieder mit 5.613 Geschäftsanteilen Teilhaber unserer Bank. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich in 2007 auf Grund der Zuführungen aus dem Jahresüberschuss 2006 nur geringfügig verbessert. Das haftende Eigenkapital ist durch einen Abzugsposten, im Zusammenhang mit der Beteiligung an der DZ Beteiligungs-AG & Co.KG Stuttgart, gekennzeichnet. Die Eigenkapitalausstattung liegt unter der Eigenkapitalquote vergleichbarer Banken. Das Verhältnis von gezeichnetem Kapital zu den Rücklagen ist angemessen. Ein angemessenes Haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellte Grundsatz über die Eigenmittelausstattung wurde von uns auch im Geschäftsjahr 2007 stets eingehalten. Kundenforderungen Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die Kredite sind nach Branchen breit gestreut. Im Kreditgeschäft beschränken wir uns auf das eigene Geschäftsgebiet. Auswärtige Kredite resultieren aus der Mittelhergabe an ehemalige ortsansässige Kunden. Die durch die Generalversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2007 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen. Akute Risiken im Kreditgeschäft wurden in voller Höhe durch Einzelwertberichtigungen abgeschirmt. Latente Risiken sind in ausreichendem Umfang abgedeckt. Der Anteil der zehn höchsten Kreditengagements ist noch hoch. Im Rahmen unserer Geschäftsstrategie beabsichtigen wir diese Größenstruktur in den kommenden Jahren entsprechend anzupassen. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Der Anteil der Wertpapieranlagen am Bilanzvolumen beträgt 16,6%. Durch Abläufe wurden Wertpapiere in Höhe von TEUR 816 fällig. Durch Wertpapierzukäufe in Höhe von TEUR 1.993 erhöhte sich der Wertpapierbestand um TEUR 1.170. Der überwiegende Teil des Wertpapierbestandes sind festverzinsliche Anleihen und Schuldverschreibungen. Durch das Halten der Wertpapiere im Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2007 Abschreibungen in Höhe von TEUR 180 vermieden. Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen Im Aktivbereich ist weiterhin die Tendenz zu langfristigen Zinsbindungen gegeben, während die Anlagedauer im Passivbereich immer kurzfristiger wird. Der Zinsrohertrag wird durch die flache bzw. teilweise inverse Zinsstruktur wesentlich negativ beeinflusst. Hohe Abrufrisiken bestehen nicht. Zinsänderungsrisiko Das Zinsänderungsrisiko wird anhand der dynamischen Zinselastizitätsbilanz beurteilt. Die laufende Auswertung ergibt bei der Simulation verschiedener Szenarien für das Geschäftsjahr 2008 und die Folgejahre ein hohes Zinsänderungsrisiko. Sonstige Risiken Wie jedes Unternehmen muss auch unsere Bank so genannten operativen Risiken begegnen. Diese können beispielsweise durch System- und kommunikationsfehler, technische Fehler bei Buchungen, Fehler durch Mitarbeiter, Rechtsrisiken etc. entstehen. Um diese Risiken möglichst gering zu halten, sind wir bemüht den Qualitätsstandard unserer Mitarbeiter ständig zu verbessern. Hierfür haben wir im laufenden Geschäftsjahr ca. 40 Schulungstage vorgesehen. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und durch Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR übernommen. 3. Finanz- und Liquiditätslage Die Zahlungsbereitschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr immer gewährleistet. Die Auslastung des Grundsatzes II bewegte sich in 2007 immer im vorgegebenen Bereich. Liquiditätsreserven waren durch den genossenschaftlichen Finanzverbund immer gegeben. Eine wesentliche Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft in den nächsten zwei Jahren sehen wir nicht. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV-Posten 1abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Unser Betriebsergebnis vor Bewertung kann bei weitem nicht zufrieden stellen. Das Betriebsergebnis liegt deutlich unter dem Durchschnitt vergleichbarer Banken. Ursachen hierfür sind die dramatisch verringerte Zinsspanne und die hohen Personal- und Verwaltungsaufwendungen, die jedoch wiederum im Geschäftsjahr geringfügig reduziert werden konnten. Im Vorjahr war das Betriebsergebnis vor Bewertung wesentlich durch den Auszahlungsanspruch des Körperschaftsteuerguthabens über TEUR 199 beeinflusst. Die unzureichende Ertragslage soll durch ein konsequentes Kostenmanagement und eine Ausweitung des Geschäftsvolumens unter strikter Beachtung der Risiken verbessert werden. Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung für 2008 wird die Ertragslage nicht unwesentlich durch eine weiterhin rückläufige Zinsspanne belastet, so dass wiederum nur ein unzureichendes Jahresergebnis zu erwarten ist. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Raiffeisenbank Nattheim eG verfügt über eine angemessene Eigenkapitalausstattung. Die Finanzlage ist geordnet. Die Ertragslage war im Jahr 2007 bei weitem nicht zufriedenstellend. Mit dem erzielten Betriebsergebnis ist eine Stärkung des Haftenden Eigenkapitals nicht möglich gewesen. Für latente Risiken besteht eine ausreichende Absicherung. Eine weitgehende Absicherung bei gegebenem nachhaltigen Kapitaldienst hat bei neuen Kreditengagements weiterhin Priorität. Durch eine ausreichende räumliche Situation, moderne technische Ausstattung und gut ausgebildete Mitarbeiter haben wir gute Voraussetzungen und Chancen unsere Mitglieder und Kunden auch künftig hervorragend zu beraten und zu betreuen. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresNach Schluss des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Vorgänge eingetreten. IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)Die voraussichtliche Entwicklung der Raiffeisenbank Nattheim eG wird in den nächsten zwei Jahren von folgenden Prämissen begleitet sein: Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der Kreditgenossenschaften wird nach unseren Einschätzungen auch in den kommenden Jahren von dem verstärkten Wettbewerb und sich weiter entwickelnden Kundenansprüchen, dem weiter steigenden Margendruck und den wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen geprägt. Wir rechnen in den nächsten Jahren mit einem anhaltenden konjunkturellen Aufschwung, allerdings mit etwas weniger Dynamik als in 2007. Für die kommenden Geschäftsjahre 2008 und 2009 erwarten wir bei den derzeitigen Konjunkturprognosen, die von einem Wachstum von 2,2 - 2,5% ausgehen, ein moderates Wachstum unseres bilanziellen Kundengeschäfts. Dabei setzen wir auf qualitatives Wachstum sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft. Eine weiterhin vorsichtige Kreditvergabepolitik in Übereinstimmung mit der Kreditrisikostrategie und der Risikotragfähigkeit unserer Bank zur Begrenzung der Adressausfallrisiken. Stärkung der Rücklagen und der internen Reserven, um im Hinblick auf die kommenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben (z.B. Basel II) ein angemessenes Eigenkapital vorzuhalten. Langfristig eine Verbesserung der Ertragslage, damit die Cost income Ratio vergleichbarer Banken erreicht werden kann. Diese geschäftspolitischen Vorgaben und Erwartungen werden sich auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wie folgt auswirken: Vermögenslage: Die Entwicklung des wirtschaftlichen Eigenkapitals soll in Zukunft mit der geplanten Ausweitung des Geschäftsvolumens Schritt halten. Die bestehende Eigenkapitalsstruktur und -ausstattung wird beibehalten, so dass die Vermögenslage unter Berücksichtigung der Abschirmung der Risiken im Kreditgeschäft, sowie der ungesicherten Kredite mit erhöht latenten Risiken, als weiterhin geordnet bezeichnet werden kann. Ertragslage Für die Ertragslage ist auch in den kommenden zwei Jahren die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. Wir rechnen wegen der aktuellen flachen Zinsstruktur mit einem weiter fallenden Zinsüberschuss. Die Stabilisierung des zuletzt rückläufigen Zinsüberschusses steht im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Durch den hohen Wettbewerbsdruck gehen wir, trotz der erwarteten Steigerungen im Kredit- und Einlagengeschäft, in den nächsten zwei Jahren von einem leicht sinkenden Zinsergebnis aus. Im Kredit- und Einlagengeschäft gehen wir in 2008 und 2009 von etwa gleichen Steigerungsraten aus. Mit marktgerechten Konditionen, attraktiven Produkten und einer ganzheitlichen Beratung wollen wir unser Kundeneinlagen weiter stärken. Bei den Sach- und Personalaufwendungen erwarten wir einen Rückgang. Dadurch wird sich in den kommenden zwei Jahren das Betriebsergebnis vor Bewertung trotz zurückgehendem Zinsüberschuss voraussichtlich leicht verbessern. Chancen für die Ertragslage bestehen bei einer deutlich besseren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, was zu einer positiven Geschäftsentwicklung führen könnte. Weitere Chancen können aus einer deutlich steileren Zinsstrukturkurve als von uns prognostiziert entstehen. Risiken für die Ertragslage bestehen bei einer deutlich schlechteren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, die zu einer rückläufigen Geschäftsentwicklung führen könnte. Weitere hohe Risiken können durch weiteres Abfallen der Zinsstrukturkurve entstehen. Insgesamt erwarten wir, dass sich das Ergebnis in den nächsten beiden Jahren leicht verbessert, aber bei weitem noch nicht zufriedenstellend ist. Finanzlage: Die Bank wird auch künftig jederzeit in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit nachzukommen. In Anbetracht der vorhandenen Liquiditätsreserven und der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund ist mit nachhaltigen Störungen der Zahlungsfähigkeit aus heutiger Sicht nicht zu rechnen. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 60.898,62 wie folgt zu verwenden:
Nattheim, 30. Mai 2008 Raiffeisenbank Nattheim eG Der Vorstand Bestandteile Jahresabschluss 1. Jahresbilanz (Formblatt 1) 2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform) 3. Anhang 1. Jahresbilanz zum 31.12.2007Aktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2007 bis 31.12.2007
AnhangA. Allgemeine AngabenHinsichtlich der allgemeinen Gliederungsvorschriften ergaben sich keine Änderungen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Sie werden zinsanteilig aufgelöst. Bonitätsrisiken und dem allgemeinen latenten Risiko wird durch Einzelwertberichtigungen bzw. durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich besteht eine Vorsorge für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340f HGB. Das Wahlrecht gemäß § 340f Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen. Die wie Umlaufvermögen behandelten Wertpapiere haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere sind zulässigerweise zu den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Einlösungskursen bewertet. Die entsprechend IDW RH BFA 1.003 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten werden, soweit sie lediglich ein Zinsänderungs- und Emittentenrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bzw. einheitliche Verbindlichkeit bilanziert und bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Das unter Aktivposten 13 ausgewiesene Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 Abs. 5 KStG ist mit dem Barwert bewertet. Unterschiedsbeträge zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag haben wir in den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Die Währungsumrechnung erfolgt entsprechend § 340h HGB bei Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten zum Kassakurs am Bilanzstichtag. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2007(volle EUR)
D. Erläuterungen zur BilanzIn den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 1.506.804 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
In den anderen Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) sind ausschließlich Bausparguthaben enthalten. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 552.864 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 500.000 fällig. In folgenden Posten sind enthalten:
Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, sind in folgendem Umfang vorhanden:
Abschreibungen auf den Nennwert wurden vorgenommen. Darüber hinaus sind Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB deshalb unterblieben, da die Finanzinstrumente dem Anlagevermögen zugeordnet sind und von einer voraussichtlich nicht dauernden Wertminderung ausgegangen wird. In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 672.070 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 43.067 enthalten. In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" ist folgender wesentlicher Einzelbetrag enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 23 (Vorjahr EUR 58) enthalten. In dem folgenden Posten ist ein Vermögensgegenstand für den eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 16.702 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 7.707.344 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" ist folgender wesentlicher Einzelbetrag enthalten:
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 18.108 (Vorjahr EUR 22.970) enthalten. In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 15.202 enthalten. Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den Sonstigen betrieblichen Erträgen (G+V-Posten 8) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten:
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 24.904 enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige AngabenAuf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats auf EUR 2.754. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstandes EUR 172.811, für Mitglieder des Aufsichtsrates EUR 413.327. Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantievebund) in Höhe von EUR 64.000. Die Zahl der 2007 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Mitgliederbewegung
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Württembergischer Genossenschaftsverband Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V. Heilbronner Straße 41 70191 Stuttgart Mitglieder des Vorstandes, ausgeübter Beruf
Mitglieder des Aufsichtsrates, ausgeübter Beruf, Arbeitgeber
Nattheim, 30. Mai 2008 Raiffeisenbank Nattheim eG Der Vorstand Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Raiffeisenbank Nattheim eG, Nattheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 18. Juni 2008 Württembergischer
Genossenschaftsverband
Dienstdorf, Wirtschaftsprüfer Böhringer, Verbandsprüfer Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 22. Juli 2008 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. Bericht des AufsichtsratesUnter Tagesordnungspunkt 3 erstatte ich Ihnen den Bericht des Aufsichtsrates. Wesentlicher Inhalt ist die Bekanntgabe des Prüfungsberichtes des Württembergischen Genossenschaftsverbandes Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V. Stuttgart vom 18. Juni 2008 sowie die Erklärung des Aufsichtsrates und Beschlussfassung der Generalversammlung hierzu. Der Aufsichtsrat ist seinen Pflichten auch im vergangenen Geschäftsjahr 2007 umfassend nachgekommen. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Der Württembergische Genossenschaftsverband hat festgestellt, dass der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt hat. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag zur Gewinnverwendung geprüft und für in Ordnung befunden. Wesentliche Positionen der Bilanz sowie des Lageberichts wurden in der Prüfungsschlusssitzung am 18. Juni 2008 diskutiert und vom zuständigen Prüfer des Württembergischen Genossenschaftsverbandes, Herrn Böhringer, erläutert. Beanstandungen bezüglich des Jahresabschlusses und Gewinn- und Verlustrechnung wurden nicht festgestellt. Der Jahresabschluss hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Württembergischen Genossenschaftsverbandes erhalten. Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns in vollem Umfang zu. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2007 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Geschäftsjahr 2007. Unser Dank gilt allen Mitarbeitern für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit.
Nattheim, 22. Juli 2008 Der Aufsichtsrat : Rolf Häußler, Vorsitzender |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen