Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 93378
Vorher
SCUR-Alpha 1161 GmbH
Eingetragen
3.3.2020
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Import und Vertrieb von Schutzkleidung und -zubehör sowie sämtliche damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Zahir Dehnadi
seit 2.5.2021
Geschäftsführer
Iaad Kweider
seit 2.5.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Zahir DehnadiEazy Venture UG (haftungsbeschränkt)
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MikadoLue Capital UG (haftungsbeschränkt)
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

MikadoLue Capital UG (haftungsbeschränkt)
Germany
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EnLiPa GmbH (vormals: SCUR-Alpha 1161 GmbH)

Monheim am Rhein (vormals: München)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 28.02.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 28. Februar bis 31. Dezember 2020

EnLiPa GmbH, Monheim am Rhein

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Grundlagen

Die EnLiPa GmbH wurde im Februar 2020 gegründet und am 3. März 2020 im Handelsregister München eingetragen. Die Firmenzentrale befindet sich in Monheim am Rhein.

Das Handelsunternehmen besetzt seit Gründung erfolgreich den Markt des Medizinbedarfs im Marktsegment persönliche Schutzausrüstung und medizinische Einwegartikel. Die EnLiPa GmbH beliefert Gesundheitsdienstleister mit OP-Materialien und Schutzausrüstung in höchster Qualität für eine zuverlässige Patientenversorgung und zum Schutz der Ärzte- und Pflegeteams.

Dieses Marktsegment ist durch die Corona-Pandemie sowohl im Hinblick auf den Bedarf als auch im Hinblick auf die Anbietersituation gewachsen und zeichnet sich durch eine hohe Nachfrage- und auch Angebotsdynamik aus. Die Nachfrageseite besteht aus dem klinischen Sektor, dem öffentlichen Sektor und dem Einzelhandelssektor. In allen drei Sektoren ist die Nachfrage seit Corona stark angestiegen, und die EnLiPa GmbH hat sich erfolgreich in allen drei Sektoren etabliert. Das Kernsegment ist dabei das Geschäft mit Krankenhäusern, welches auch Pandemieunabhängig gegeben ist durch die Ausstattung der OP-Säle mit Verbrauchsmaterialien.

EnLiPa's Geschäftsmodell zeichnet sich im Vergleich zum Wettbewerb dadurch ab, dass ein volles Sortiment über alle relevanten Kategorien angeboten wird: Masken, Handschuhe, OP-Tücher, Kanülen & Spritzen, Schnelltests, OP-Mäntel und Kopfhauben. Häufig spezialisiert sich der Wettbewerb auf wenige Produktkategorien, wie zum Beispiel ausschließlich Masken oder Tests.

Zur Beschaffung der Produkte hält EnLiPa ein eigenes Einkaufsteam in den Produktionsmärkten vor, welches zum einen neue Produktionsstätten scoutet, zum anderen auch die Produktion und die Logistik nach Deutschland überwacht. Dies bietet den Kunden einen deutlichen Mehrwert, da so eine hohe Qualität und eine starke Liefertreue sichergestellt sind.

Ziele des Unternehmens

Die Vision der EnLiPa GmbH als deutsches mittelständische Unternehmen ist es, sich im Klinikbereich in Europa im Produktsegment OP-Einwegmaterialien und Schutzausrüstung als Top 5-Anbieter zu etablieren. Dazu agieren wir nach unseren Firmenwerten: Gesundheit - Schutz - Verlässlichkeit - Innovation. Im Fokus steht dabei immer der Kunde und der Endverbraucher: das medizinische Fachpersonal und die Patienten.

Unser Ansatz ist mit langfristiger Ausrichtung und wir arbeiten aktiv an kontinuierlicher Verbesserung im Sinne der Weiterentwicklung medizinischer Produkte, Reduzierung von Abfällen und Verbesserung von Prozessen, um Effizienzpotentiale für unsere Kunden zu erkennen.

Neben einer tiefen Produktexpertise verfügen wir auch über Expertise bei der Beschaffung und der Logistik - seit über 10 Jahren haben wir eigene Beschaffungsteams vor Ort bei unseren Produzenten in Asien und Europa sowie Logistikexperten. Das stellt eine effiziente und verlässliche Lieferkette sicher.

Forschung und Entwicklung

Die EnLiPa GmbH unternimmt viele Anstrengungen, um in dem dynamischen Marktumfeld die besten Produktlösungen für die Kunden im Sortiment zu haben. Für die Optimierung des Produktangebots arbeitet das Unternehmen zusammen mit den Produzenten an neuen Lösungen, die für den deutschen und europäischen Absatzmarkt relevant sind. Dabei können es individuelle Lösungen für einzelne Kunden sein oder auch Produktentwicklungen, die für eine Region oder ein Land entwickelt wurden. Diese Kompetenz der Produktentwicklung ist ein weiterer Vorteil der EnLiPa GmbH gegenüber vielen Wettbewerbern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft, Branchenentwicklung

Beding durch die Pandemie ist die deutsche Wirtschaft im Jahresdurchschnitt 2020 etwas eingebrochen. Die Unterstützungsmaßnahmen der Regierung haben dazu geführt, dass sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur um 4,9 % gegenüber dem Vorjahr verringert hat. Nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück.

Damit lag die deutsche Wirtschaft im Trend der Lage der Weltwirtschaft im Jahr 2020, die im Zuge der Corona-Pandemie vor allem im zweiten Quartal 2020 eine beispiellose Rezession erlitten hat. Die Gegenbewegung im dritten Quartal 2020 wurde vielfach im letzten Quartal des Jahres 2020 aufgrund erneuter Lockdowns wieder abgeflacht.

Die Medizinbranche, insbesondere das Marktsegment FFP2-Masken und Handschuhe, hat im Jahr 2020 geboomt. Schutzmasken gab es schon immer, besonders im medizinischen Bereich. Die Ausweitung der Erforderlichkeit von Masken bei der Arbeit generell und im gesamten öffentlichen Leben hat eine bis dahin nicht denkbare Menge an Maskenbedarf mit sich gebracht. Im europaweiten Vergleich belegt Deutschland als bevölkerungsreichstes Land der EU den ersten Rangunter den Abnehmern von FFP2-Masken und OP-Masken aus dem chinesischen Markt. Importe von FFP2-Masken bzw. OP-Masken nach Deutschland erreichen im Vergleich zu den übrigen EU-Staaten den größten Umfang. Deutschland hat bereits im I. Quartal 2020 je Einwohner mit € 53,00 an Ausgaben für Masken zusammen mit Belgien nach Luxemburg den zweiten Rang im Pro-Kopf-Vergleich. Allerdings hat Deutschland ein Vielfaches der Einwohner der anderen Staaten.

Statistiken des Statistischen Bundesamts belegen Importe von FFP2-Masken im Jahr 2020 in einem Volumen von ca. sechs Milliarden Euro. Der überwiegende Teil wurde aus China importiert.

Die durch die Pandemie gestiegene Nachfrage hat sowohl die Einkaufs- als auch die Verkaufspreise stark erhöht, was sich zum Ende des Jahres 2020 langsam wieder nivelliert hat. Ein erhöhter Bedarf besteht weiterhin.

2.2 Entwicklung der Gesellschaft

Die EnLiPa GmbH hat ihr operatives Geschäft erst im Laufe des Jahres 2020 mit einem sehr guten Rohertrag gestartet.

Im Rumpfgeschäftsjahr 2020 konnte die EnLiPa GmbH mit Ihrem starken Netzwerk nach Asien zugelassene Medizin- und PSA-Artikel nach Deutschland importieren und somit zahlreiche neue Kunden als auch Ausschreibungen gewinnen.

Durch die vielen neuen Kunden aus Deutschland und auch europaweit als auch große internationale Firmen hat die EnLiPa GmbH es geschafft, sich in kurzer Zeit als Newcomer zu etablieren und zu positionieren. Die EnLiPa GmbH ist zuversichtlich mit einigen Kunden lange Verträge abschließen zu können, um diese auch nach einer Pandemie mit Medizin- und PSA-Produkten versorgen zu können.

Die Anzahl der angebotenen Artikel wurde stetig erhöht. Zusätzlich wurde das Angebotsportfolio um die Kategorien wie Handschuhe, OP-Tücher, Kanülen & Spritzen, Schnelltests, OP-Mäntel und Kopfhauben erweitert.

Die Geschäftsführung stellt fest, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Rumpfgeschäftsjahr 2020 eine sehr zufriedenstellende Entwicklung genommen hat.

2.2.1 Ertragslage

Der Rohertrag hat im Rumpfgeschäftsjahr 2020 rd. T€ 7.800 betragen.

Nach dem Materialaufwand als wesentlichstem Aufwandsposten sind Kosten für einen Rechtsstreit einschließlich von Rechts- und Beratungskosten mit rd. € 1 Mio. angefallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben im Berichtsjahr insgesamt T€ 1.969 betragen.

Nach Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.879.

2.2.2 Vermögens- und Finanzlage

Aufgrund der weiterhin positiven Umsatzentwicklung ist die Vermögens- und Finanzlage nachhaltig gefestigt. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend finanzielle Mittel und eine solide Eigenkapitalbasis. Die EnLiPa GmbH ist ausschließlich eigenkapitalfinanziert.

Die Bilanzsumme beträgt T€ 8.367.

Zum 31. Dezember 2020 bestehen Kassen- und Bankguthaben in Höhe von T€ 1.167.

Die Passivseite der Bilanz stellt sich wie folgt dar:

31.12.2020
T€
28.02.2020
T€
Veränderung
T€
Eigenkapital 3.904,00 25,00 3.879,00
Rückstellungen 3.015,00 0,00 3.015,00
Verbindlichkeiten 1.448,00 0,00 1.448,00
  8.367,00 25,00 8.342,00

Die Erhöhung des Eigenkapitals resultiert aus dem im Rumpfgeschäftsjahr 2020 erzielten Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.879; die Eigenkapitalquote beträgt 46,7 %.

Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Erhöhung entspricht dem Anstieg des Geschäftsvolumens.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognose

Die Erwartung für das Jahr 2021 ist von einer anhaltenden Nachfrage nach den Handelswaren der Gesellschaft geprägt, so dass sich trotz fallender Einkaufs- und Verkaufspreise, die sich auf den Rohertrag auswirken, ein Wachstum zeigen wird. Die zum Berichtszeitpunkt vorliegenden Zahlen bestätigen diese Erwartungen.

Für das Geschäftsjahr 2021 prognostizieren wir nach derzeitigem Stand leicht steigende Umsatzerlöse sowie ein leicht höheres Jahresergebnis.

3.2 Risiken

Zur Erfassung bestehender und künftiger Risiken nutzt die Gesellschaft wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme. Diese beinhalten die Anwendung einheitlicher Richtlinien, den Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung des Personals sowie laufende Kontrollen und Prüfungen. Durch die Gesamtheit der Maßnahmen wird die Geschäftsleitung in die Lage versetzt, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Es bestehen die üblichen allgemeinen Markt- und Wettbewerbsrisiken.

Marktrisiken

Da die weitere Entwicklung der Pandemie unvorhersehbar ist und allmählich in der gesamten Medizin- und PSA-Branche wahrgenommen wird, ergeben sich sowohl Chancen wie auch Risiken eines erwachenden Marktes und sich allmählich entwickelnder Konkurrenz.

Operative Risiken

Controlling-Maßnahmen im Unternehmen überwachen die gesamten operativen Risiken im Unternehmen. Ein besonderes Risikopotential ist nicht zu erkennen.

Technologische Risiken

Alle technologischen Anwendungen sind an Dienstleister ausgelagert, so dass hier keine Risiken absehbar sind.

3.3 Chancen

Der kontinuierliche Anstieg am Bedarf von Medizin- und PSA-Artikel am Gesamthandelsvolumen sowohl in Deutschland wie auch weltweit und auch das wachsende Kundenpotential vor dem Hintergrund, dass viele Kliniken im Stich gelassen werden von Ihren langbewährten Partnern, bieten deutliche Chancen für unser Unternehmen. Darüber hinaus wird sich durch die Skalierbarkeit unseres Geschäfts, der getätigte Ausbau der angebotenen Medizin- als auch PSA-Artikel positiv auf den zukünftigen Geschäftsverlauf auswirken.

 

Monheim am Rhein, den 10. Februar 2022

EnLiPa GmbH

Die Geschäftsführung

Zahir Dehnadi

Iaad Kweider

Dr. Matthias Reiser

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
28.2.2020
EUR
A. Anlagevermögen 14.593,00 0,00
I. Sachanlagen 14.593,00 0,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.593,00 0,00
B. Umlaufvermögen 8.352.320,76 25.000,00
I. Vorräte 2.372.230,53 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.813.469,57 25.000,00
1. eingeforderte noch ausstehende Kapitaleinlagen 0,00 25.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.813.469,57 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.166.620,66 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.366.913,76 25.000,00

Passiva

   
31.12.2020
EUR
28.2.2020
EUR
A. Eigenkapital 3.904.416,56 25.000,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Jahresüberschuss 3.879.416,56 0,00
B. Rückstellungen 3.015.005,78 0,00
C. Verbindlichkeiten 1.447.491,42 0,00
1. sonstige Verbindlichkeiten 1.447.491,42 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.447.491,42 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.366.913,76 25.000,00

Gewinn- und Verlustrechnung

28.2.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 7.813.780,99
2. Personalaufwand 201.546,53
a) Löhne und Gehälter 177.825,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 23.720,81
3. Abschreibungen 5.177,37
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.177,37
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.968.951,58
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 55.666,95
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.612,95
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.749.076,00
7. Ergebnis nach Steuern 3.879.416,56
8. Jahresüberschuss 3.879.416,56

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 28. Februar bis 31. Dezember 2020

EnLiPa GmbH, Monheim am Rhein

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 der EnLiPa GmbH, Monheim am Rhein, die im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 93378 eingetragen ist, wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 bis 256 a HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB und des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2020 gemäß §§ 267 Abs. 2 HGB die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungssätze entsprechen den voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen.

Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die erkennbaren Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags umgerechnet.

III. Angabenzur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag € 25.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für einen Rechtsstreit, Anwaltskosten, Provisionen, Beraterhonorar und Jahresabschlusskosten.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert.

IV. Angabenzur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für einen Rechtsstreit, Rechts- und Beratungskosten, Provisionen und Fremdleistungen. Sie enthalten in Höhe von T€ 876 Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von T€ 38, die in 2021 fällig werden.

2. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Daniel James Barker, London/UK, als nahestehende Person hat im Rumpfgeschäftsjahr 2020 für das Erbringen von Dienstleistungen T€ 44 erhalten.

3. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt des Rumpfgeschäftsjahres 2020 wurde ein Angestellter beschäftigt.

4. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung wahrgenommen durch

Herrn Zahir Dehnadi, Kaufmann, Aachen

Herrn Iaad Kweider, Kaufmann, Köln

Herrn Dr. Matthias Reiser, Kaufmann, München

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsmöglichkeit des § 288 HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss von € 3.879.416,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)

Mit Einziehungsbeschluss und Ausscheidensvereinbarung aus 2021 sind vier der sechs Gesellschafter gegen Abfindung aus der Gesellschaft ausgeschieden.

Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

 

Monheim am Rhein, den 10. Februar 2021

EnLiPa GmbH

Die Geschäftsführung

Zahir Dehnadi

Iaad Kweider

Dr. Matthias Reiser

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 28.02.2020
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2020
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung - 19.770,37 - 19.770,37
aufgelaufene Abschreibungen
Stand 28.02.2020
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2020
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung - 5.177,37 - 5.177,37
Restbuchwert
Stand 31.12.2020
Stand 28.02.2020
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.593,00 -

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.02.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

EnLiPa GmbH, Monheim am Rhein

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EnLiPa GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EnLiPa GmbH, Monheim am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 28. Februar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EnLiPa GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 28. Februar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse,

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 28. Februar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführer sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Geschäftsführer dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den Geschäftsführern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den Geschäftsführern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den Geschäftsführern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den Geschäftsführern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den Geschäftsführern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 10. Februar 2022

FIDARIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stephan Lindermann, Wirtschaftsprüfer

Wolfgang Mertens, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder der Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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