ambisone GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johanna Metker seit 11.12.2025 | Geschäftsführer |
Roland Martin Dr. Quinten seit 12.11.2024 | Prokura |
René Otto seit 12.11.2024 | Prokura |
Christopher Büchel seit 12.4.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft AG | 0.00% |
VHV Holding AG | 0.00% |
Mecklenburgische Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit | 0.00% |
DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und HUK Versicherungsverein a.G., Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn | 0.00% |
ROLAND Assistance GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Roland AssistancePartner GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Nachdem sich im Jahr 2022 bei den Konsumentenpreisen in der Eurozone unterjährig zweistellige Steigerungsraten ergaben und die Inflation bei 8,4% lag, nahm die Inflationsdynamik im Verlauf des Jahres 2023 ab, so dass die Inflation im Jahre 2023 auf 5,5% sank. Für 2024 wird mit einem weiteren Rückgang der Inflation gerechnet. Das globale Wachstum wird für 2023 bei 3,0% erwartet und entwickelte sich somit besser als im Konsens zu Beginn des Jahres angenommen. Zwar wird für Deutschland ein leicht negatives Wachstum erwartet, insgesamt wird für die Eurozone allerdings für 2023 ein moderates Wachstum von 0,5% projiziert. Ein scharfer Rückgang des Wirtschaftswachstums ist somit ausgeblieben, auch wenn die Wachstumsraten global und in der Eurozone im Vorjahresvergleich rückläufig waren. In den USA wird für 2023 sogar mit einem leichten Anstieg des Wachstums im Vorjahresvergleich gerechnet, wobei für 2024 geringeres Wachstum projiziert wird. Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft erbringt überwiegend Dienstleistungen für die operativen Geschäftseinheiten Automotive & Technik, Gesundheit & Mobilität sowie Schaden & Schutzbrief der ROLAND Assistance GmbH. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Frontoffice-Tätigkeiten. Geschäftsentwicklung Gegenüber dem Vorjahr war im Geschäftsjahr ein deutlicher Umsatzrückgang zu verzeichnen (-4,9 Prozent). Die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen sanken von 12.070,0 Tsd. € im Vorjahr auf 11.369,0 Tsd. €. Neben den Dienstleistungs-Erlösen werden unter den Umsätzen weitere Erlöse in Höhe von 211,3 Tsd. € (Vj.: 103,4 €) ausgewiesen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen um 2,9 Prozent von 1.496,3 Tsd. € auf 1.539,6 Tsd. €. ROLAND AssistancePartner beschäftigte im Durchschnitt 210 festangestellte Mitarbeiter (Vj.: 252). Die Personalaufwendungen sanken um 833,9 Tsd. € auf 8.505,5 Tsd. €. Die Personalkostenquote bezogen auf die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen sank von 77,4 Prozent im Vorjahr auf 74,8 Prozent. Im Berichtsjahr blieb der Fachkräftemangel weiterhin ein Thema, dass den Fokus der Unternehmensführung erfordert. Aufgrund der weiterhin gegebenen Fluktuation von Mitarbeitenden wurden im Geschäftsjahr verstärkt externe Dienstleister beauftragt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 162,8 Tsd. € von 1.369,7 Tsd. € auf 1.532,5 Tsd. €. Das Geschäftsjahr 2023 schließt nach Steuern mit einem Jahresüberschuss von 42,4 Tsd. € (Vj.: 8,6 Tsd. €) ab. Vermögenslage und Finanzlage Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (Anlagenquote) sank von 7,6 Prozent auf 6,3 Prozent. Der wesentliche Grund hierfür ist ein Zuwachs des Umlaufvermögens und damit auch der Bilanzsumme aufgrund gestiegener Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Aktiv-Passiv- Mehrung). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die im Berichtsjahr wie im Vorjahr nahezu ausschließlich an die ROLAND Assistance GmbH fakturierte Dienstleistungen betreffen, stiegen um 8,3 Prozent auf 1.580,1 Tsd. €. Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft erbringt überwiegend Dienstleistungen für die operativen Geschäftseinheiten Automotive & Technik, Gesundheit & Mobilität sowie Schaden & Schutzbrief der ROLAND Assistance GmbH. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Frontoffice-Tätigkeiten. Geschäftsentwicklung Gegenüber dem Vorjahr war im Geschäftsjahr ein deutlicher Umsatzrückgang zu verzeichnen (-4,9 Prozent). Die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen sanken von 12.070,0 Tsd.€ im Vorjahr auf 11.369,0 Tsd. €. Neben den Dienstleistungs-Erlösen werden unter den Umsätzen weitere Erlöse in Höhe von 211,3 Tsd. € (Vj.: 103,4 €) ausgewiesen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen um 2,9 Prozent von 1.496,3 Tsd. € auf 1.539,6 Tsd. €. ROLAND AssistancePartner beschäftigte im Durchschnitt 210 festangestellte Mitarbeiter (Vj.: 252). Die Personalaufwendungen sanken um 833,9 Tsd.€ auf 8.505,5 Tsd.€. Die Personalkostenquote bezogen auf die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen sank von 77,4 Prozent im Vorjahr auf 74,8 Prozent. Im Berichtsjahr blieb der Fachkräftemangel weiterhin ein Thema, dass den Fokus der Unternehmensführung erfordert. Aufgrund der weiterhin gegebenen Fluktuation von Mitarbeitenden wurden im Geschäftsjahr verstärkt externe Dienstleister beauftragt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 162,8 Tsd. € von 1.369,7 Tsd. € auf 1.532,5 Tsd. €. Das Geschäftsjahr 2023 schließt nach Steuern mit einem Jahresüberschuss von 42,4 Tsd. € (Vj.: 8,6 Tsd. €) ab. Vermögenslage und Finanzlage Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (Anlagenquote) sank von 7,6 Prozent auf 6,3 Prozent. Der wesentliche Grund hierfür ist ein Zuwachs des Umlaufvermögens und damit auch der Bilanzsumme aufgrund gestiegener Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Aktiv-Passiv- Minderung). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die im Berichtsjahr wie im Vorjahr nahezu ausschließlich an die ROLAND Assistance GmbH fakturierte Dienstleistungen betreffen, stiegen um 8,3 Prozent auf 1.580,1 Tsd. €. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen im Vorjahr nahezu ausschließlich Lieferungen und Leistungen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestanden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 173.177,80 €. Diese betrafen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG. Das Eigenkapital stieg infolge der oben beschriebenen, insgesamt leicht positiven, Entwicklung zum 31.12.2023 in Höhe des Jahresüberschusses um 42,4 Tsd.€. Die Eigenkapitalquote sank als Folge der gestiegenen Bilanzsumme von 55,7 Prozent im Vorjahr auf 50,9 Prozent im Berichtsjahr. Die notwendige Liquidität war in 2023 jederzeit gegeben. Risiko- und Chancenbericht Risikosituation von ROLAND AssistancePartner Grundsätzlich hat ROLAND AssistancePartner einen Dienstleistungsvertrag mit der Muttergesellschaft ROLAND Assistance, die mit jedem Kunden einen individuellen Dienstleistungsvertrag hat. In diesem Zusammenhang werden gegenüber den Kunden auch Dienstleistungen durch ROLAND AssistancePartner erbracht. Das Entgelt für diese Dienstleistungen ist im Wesentlichen von der Fallanzahl (Regulierungsvorgänge und Anzahl Telefonate), der Qualität der Betreuung (und damit der benötigten fachlichen Qualifikation) und der Tiefe der übernommenen Wertschöpfungsprozesse abhängig. Die dargestellten finanziellen Beziehungen legen bei ROLAND Assistance folgende Kategorisierung der Risiken nahe, denen ROLAND AssistancePartner indirekt ebenfalls ausgesetzt ist:
Des Weiteren werden die operationellen und sonstigen Risiken unterschieden. Umsatz- und Stornorisiko Das Umsatzrisiko entsteht im Wesentlichen dadurch, dass die geplanten Vorgänge und zu regulierenden Schadenfälle ausbleiben und die damit verbundenen Umsätze nicht realisiert werden, so dass die Kosten für das entsprechend vorgehaltene Personal nicht mehr gedeckt werden können. Das Umsatzrisiko wird auch durch die Abhängigkeit des Vorgangsvolumens von den Witterungsverhältnissen sowie von etwaigen allgemeinen Bewegungseinschränkungen bestimmt. Beispielsweise steigt in der Geschäftseinheit Automotive und Technik die Anzahl zu regulierender Schadenfälle im Falle eines Wintereinbruchs. Andererseits reduziert sich das Volumen bei Einschränkungen der allgemeinen Mobilität. Das Stornorisiko entsteht dadurch, dass ein Großkunde bei der Muttergesellschaft ROLAND Assistance kündigt und der zugehörige Fixkostenanteil nicht in gleicher Geschwindigkeit reduziert werden kann. Insgesamt weist ROLAND AssistancePartner eine andauernd starke Abhängigkeit von den Großkundenentwicklungen bei der Muttergesellschaft ROLAND Assistance auf. Unterscheidet man die Umsätze der ROLAND Assistance im Geschäftsjahr 2023 nach den einzelnen Kunden, so entfallen 38 Prozent (Vj.: 39 Prozent) des gesamten Umsatzes auf die drei größten Kunden (Gesamtanzahl gruppenexterne Kunden: 73; Vj.: 75). Auf das gruppeninterne Geschäft mit ROLAND Rechtsschutz und ROLAND Schutzbrief entfallen 24 Prozent (Vj.: 22 Prozent) des gesamten Umsatzes. Die Analyse der Risiken erfolgt in den monatlichen Sitzungen der Geschäftsführung und wird durch das Controlling vorgenommen. Anhand regelmäßiger Hochrechnungen überprüft das Controlling, ob die Geschäftsentwicklung planmäßig verläuft oder signifikante Abweichungen eingetreten sind. Dem Umsatz- und Stornorisiko begegnet ROLAND AssistancePartner gemeinsam mit der Muttergesellschaft durch folgende Maßnahmen:
Das Risiko der Kündigung seitens eines Kunden der ROLAND Assistance hängt unter anderem auch von dessen Zufriedenheit mit der von ROLAND AssistancePartner erbrachten Dienstleistung ab. Deshalb sind alle Maßnahmen zur Optimierung der Servicequalität der Geschäftsprozesse von besonderer Bedeutung für die Minimierung des Stornorisikos (vgl. Abschnitt "Operationelle und sonstige Risiken"). Ausfall- und Liquiditätsrisiko Das Ausfall- und Liquiditätsrisiko besteht für ROLAND AssistancePartner im Wesentlichen mittelbar darin, dass Kunden offene Forderungen gegenüber ROLAND Assistance nicht oder erst nach Fälligkeitsdatum begleichen. Mit dem Ausfall eines Kunden bleiben darüber hinaus die geplanten Umsätze aus. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen bestehen in Höhe von rund 1,58 Mio. € (Vj. 1,46 Mio. €) ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen und entfallen hauptsächlich auf die 100%-Gesellschafterin ROLAND Assistance GmbH. Der Liquiditätsgrad 1 (Verhältnis der flüssigen Mittel zum kurzfristigen Fremdkapital) ist im Geschäftsjahr 2023 von 5,1 Prozent auf 11,4 Prozent gestiegen. Die Steigerung ist auf einen Anstieg des Guthabens bei Kreditinstituten zurückzuführen. Die ebenfalls gestiegenen Forderungen werden für diese Kennzahl nicht berücksichtigt. Dem Ausfall- und Liquiditätsrisiko begegnet ROLAND AssistancePartner gemeinsam mit der Muttergesellschaft durch folgende Maßnahmen:
Operationelle und sonstige Risiken Die Durchführung sämtlicher Geschäftsprozesse ist mit operationellen Risiken verbunden. Operationelle Risiken beschreiben die Gefahr von Verlusten aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen und ausgelagerten Prozessen sowie aus mitarbeiter- und systembedingten oder externen Vorfällen. Zu den sonstigen Risiken zählen im Wesentlichen das strategische Risiko und das Reputationsrisiko. Das strategische Risiko ist das Risiko, welches sich aus strategischen Geschäftsentscheidungen ergibt. Dazu zählt auch das Risiko, dass Entscheidungen nicht oder nicht rechtzeitig an ein geändertes Wirtschaftsumfeld angepasst werden. Das Reputationsrisiko ist das Risiko, das sich aus einer möglichen Beschädigung des Rufes des Unternehmens infolge einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit (z.B. bei Kunden, Geschäftspartnern, Gesellschaftern, Behörden) ergibt. Die Maßnahmen von ROLAND AssistancePartner zur Minimierung der operationellen und der sonstigen Risiken sind teilweise bereits in den vorher dargestellten Risikokategorien aufgeführt. Darüber hinaus begegnet ROLAND AssistancePartner den Risiken durch folgende Maßnahmen:
Gesamtbild der Risikolage Insgesamt sind vor dem Hintergrund der Eigenmittelausstattung derzeit keine Entwicklungen zu erkennen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von ROLAND AssistancePartner nachhaltig beeinträchtigen könnten. Zudem ergeben sich bei positiver Abweichung der Unternehmensentwicklung von den dargelegten Risiken auch neue Chancen für die Gesellschaft. Prognosebericht 1 Der im Vorjahresbericht prognostizierte leichte Umsatzrückgang ist im Geschäftsjahr 2023 eingetreten. Allerdings ist das Ergebnis dank des betriebswirtschaftlichen Kostenmanagements mit einem Gewinn im mittleren fünfstelligen Bereich positiver ausgefallen als von uns erwartet. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Stabilisierung auf dem derzeitigen Umsatzniveau bei weiterhin gegebenem Kostendruck. Wir rechnen mit einem ausgeglichenen Ergebnis zum Jahresende 2024.
Köln, den 08. Februar 2024 Die Geschäftsführung Büchel Tiedtke Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Bei der Bewertung und dem Ausweis der Vermögens- und Schuldposten wurden die Vorschriften des HGB und die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung beachtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sie werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen ein und 15 Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Forderungen und liquide Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden in Höhe ihres Erfüllungsbetrages ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe des auf das Folgejahr entfallenden Anteils an den Aufwendungen gebildet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages bewertet, der nach kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Ertragsteuersatzes von 32,45 Prozent, eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wäre in der Bilanz als passive latente Steuer anzusetzen. Im Falle einer Steuerentlastung wird der Entlastungsbetrag nur so weit angesetzt, als ihm eine passive latente Steuer in gleicher Höhe gegenübersteht. Im Geschäftsjahr ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern, der nicht bilanziert ist. Dieser resultiert aus den sonstigen Rückstellungen. Die Kosten für die von der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG erbrachten Dienstleistungen werden in der GuV-Position "Materialaufwand" als Aufwand für bezogene Leistungen ausgewiesen. 2. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem folgenden Anlagespiegel dargestellt:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Überstunden in Höhe von 150,2 Tsd. € (Vj. 163,8 Tsd. €), für ausstehende Rechnungen in Höhe von 135,7 Tsd.€ (Vj. 171,3 Tsd. €), für Zeitpersonal in Höhe von 141,3 Tsd. € (Vj. 80,8 Tsd. €) sowie für Sonderzahlungen in Höhe von 129,4 Tsd. € (Vj. 152,9 Tsd. €). Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt 11.580,3 Tsd. € betreffen ganz überwiegend mit 11.369,0 Tsd. € Umsätze aus dem Dienstleistungsvertrag mit der ROLAND Assistance GmbH. 3. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:
4. Sonstige Angaben Alleiniger Anteilseigner der Roland AssistancePartner GmbH, Dresden, ist die ROLAND Assistance GmbH, Köln. Der Konzernabschluss wird von der AXA S.A., Paris, für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufgestellt. Der Konzernabschluss der AXA S.A., Paris, wird bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde in Paris (Autorites des Marches Financiers) unter RCS (Registre du Commerce et de Societes) 572 093 920 hinterlegt. Der Konzernabschluss der AXA S.A. wird durch die AXA Konzern AG, Köln, in englischer Sprache bei der das Unternehmensregister führenden Stelle offengelegt. Auf die Einbeziehung der Roland AssistancePartner GmbH in den Konsolidierungskreis der AXA S.A., Paris, wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Die Gesellschaft ist eine mittlere Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Die ROLAND AssistancePartner GmbH ist beim Amtsgericht Dresden unter der Nummer HRB 26040 in das Handelsregister der Stadt Dresden eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Dresden. Die Gesellschaft ist Teil einer Unternehmensgruppe, deren oberste Muttergesellschaft mit Sitz in Frankreich den französischen Umsetzungsregelungen zur globalen Mindestbesteuerung (OECD Pillar 2) ab dem Wirtschaftsjahr 2024 unterliegt. Darüber hinaus unterliegt die Gesellschaft in Deutschland ab dem Wirtschaftsjahr 2024 dem Mindeststeuergesetz und hat insbesondere die Regelungen zur nationalen Ergänzungssteuer zu beachten. Die Gesellschaft macht für die Wirtschaftsjahre bis 2026 aufgrund einer hinreichenden Steuerbelastung vom CbCR-Safe-Harbour Gebrauch und erwartet auch darüber hinaus keine steuerlichen Auswirkungen aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes. Die postalische Anschrift lautet: Ammonstraße 35, 01067 Dresden. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Der Geschäftsführung gehören bzw. gehörten die folgenden Personen an: Andreas Tiedtke, Hauptgeschäftsführer der ROLAND Assistance GmbH (bis 12.04.2023 und seit 11.01.2024) Tobias von Mäßenhausen, Vorstand der ROLAND-Rechtsschutz-Versicherungs-AG (bis 11.01.2024) Joachim Schabacker, Leiter Vertrieb der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG (bis 12.04.2023) Christopher Büchel, Geschäftsführer der ROLAND Assistance GmbH (seit 12.04.2023) Die Geschäftsführer wurden im Geschäftsjahr von Konzernunternehmen vergütet. Nur in dem Umfang, in dem sie für die Gesellschaft tätig geworden sind, ist es im Rahmen der allgemeinen Konzernumlage zu einer Belastung unserer Gesellschaft gekommen. Aufgrund der Aufgaben, die die Geschäftsführer bei den anderen Konzerngesellschaften haben, ist diese anteilige Vergütung mitunter gering. Da sich bei der Gesellschaft die individuelle Vergütung der anderen Geschäftsführer errechnen ließe, wurde eine Nennung aufgrund § 286 Abs. 4 HGB nicht vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 210 (Vj. 252) Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen) beschäftigt. Die angefallenen Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 10.080,25 €. Für bestehende Leasing-/Mietverträge sind in den nächsten Jahren insgesamt 1.128.000,00 € (netto) zu leisten. Hierbei handelt es sich um den Mietvertrag für die selbst genutzte Geschäftsimmobilie. Der Vertrag wurde mit Wirkung ab 1. Mai 2023 verlängert. Er ist grundsätzlich während der Laufzeit nicht kündbar, für eine Teilfläche besteht ein Sonderkündigungsrecht. Die Vertragslaufzeit beträgt fünf Jahre. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 449.644,64 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 08. Februar 2024 Die Geschäftsführung Büchel Tiedtke BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Roland AssistancePartner GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Roland AssistancePartner GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Roland AssistancePartner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 22. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Frank Trauschke, Wirtschaftsprüfer ppa. Marina Haag, Wirtschaftsprüferin Die Feststellung des Jahresabschlusses 2023 erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 12. April 2024. Die Gesellschafterversammlung beschloss, den Bilanzgewinn in Höhe von 449.644,64 € auf neue Rechnung vorzutragen. |
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