Huber Metalltechnik GmbH
Leutenhofen 6, 87448 Waltenhofen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Huber seit 13.1.2023 | Geschäftsführer |
Lisa Huber seit 13.1.2023 | Geschäftsführer |
Jonas Haslinger seit 12.1.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Huber Metalltechnik GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Huber Metalltechnik GmbHWaltenhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Jahresabschluss zum 31.12.2023Huber Metalltechnik GmbHInhalt 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Forschung und Entwicklung 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung 2.2.2 Ertragslage 2.2.3 Vermögens- und Finanzlage 2.2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren 3 Zweigniederlassungsbericht 4 Prognosebericht 5 Chancen- und Risikobericht 6 Sonstige Angaben 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Huber Metalltechnik GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Waltenhofen. Gemäß unserem Motto "wir bringen Metall in Form" fertigen wir mit über 150 Mitarbeitern qualitativ hochwertige Produkte aus Aluminium, Stahl, Edelstahl und Sondermaterialien. Wir verstehen uns als Entwicklungspartner und bringen unser Know-how gerne bereits während des Entwicklungsprozesses mit ein. Durch unsere vielseitigen Produktionsmöglichkeiten können wir höchst flexibel auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen. 1.2 Forschung und EntwicklungWir verstehen uns als Entwicklungspartner unserer Kunden. Eine eigene Forschung und Entwicklung werden in diesem Sinne von uns nicht betrieben. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenIm Jahr 2023 erlebte die deutsche Wirtschaft eine langsame Erholung von den Herausforderungen der Vorjahre. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte weitgehend, was teils auf die anhaltende Unsicherheit durch die geopolitischen Spannungen, insbesondere den Krieg in der Ukraine, und die hohen Energiepreise zurückzuführen war. Die Inflation blieb weiterhin auf einem erhöhten Niveau, was die Kaufkraft der Verbraucher belastete und die Produktionskosten für Unternehmen steigern konnte. Insbesondere der deutsche Mittelstand, der als Rückgrat der deutschen Wirtschaft gilt, stand 2023 vor großen Herausforderungen. Viele mittelständische Unternehmen, besonders in den produzierenden Sektoren wie der Metallindustrie, litten unter gestörten Lieferketten, hohen Rohstoffkosten und der Unsicherheit durch die energiepolitische Lage. Gleichzeitig musste der Mittelstand verstärkt in die Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht zu werden. Die Metallbranche, als wichtiger Bestandteil des deutschen Mittelstands, zeigte teils resilienten Charakter. Einige Unternehmen konnten trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ihre Position durch Innovationen und Anpassungen an neue Märkte behaupten. Die Nachfrage nach Maschinenbau und Automobilkomponenten blieb trotz des rückläufigen Wirtschaftswachstums stabil, jedoch waren Investitionen in energieeffiziente Technologien und alternative Produktionsmethoden notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage2.2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesamtleistung im Vergleich zu 2022 um 14,1% gesteigert werden. Die Gesamtleistung hat sich gleichermaßen mit den üblichen saisonalen Schwankungen auf alle 4 Quartale verteilt. Der Rohertrag (vor sonstigen betrieblichen Erträgen) konnte im Vergleich zum Vorjahr um 1.571 TEUR bzw. 16,1% gesteigert werden (im Vorjahr: 1.345 TEUR bzw. 16,0 %). Hauptgrund hierfür ist die gestiegene Gesamtleistung. Die Personalkosten (exkl. Leiharbeitnehmer) zeigen insgesamt einen Anstieg um 1.147 TEUR. Die Abschreibungen haben sich durch getätigte Investitionen um 46 TEUR zum Vorjahr erhöht. Im Berichtsjahr konnte ein Jahresüberschuss von 685 TEUR verzeichnet werden. Dies entspricht einer Steigerung von 147 TEUR im Vergleich zum Vorjahr und ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Beschaffungskosten zurückzuführen. 2.2.1.1 Auftragseingang Der Auftragseingang konnte im Vergleich zu den Vorjahren gesteigert werden. Insgesamt ist sowohl die Anzahl der Aufträge gestiegen, als auch Menge pro Auftrag leicht gestiegen. Für 2024 gehen wir v.a. durch die Prognosen der Stammkundschaft von einem stagnierenden Auftragseingang und Umsatz aus. 2.2.1.2 Personalentwicklung Die Zahl der eigenen Mitarbeiter lag am Ende des Berichtjahres bei 170 (Vorjahr 154) und somit über dem Vorjahresniveau. Der Personalaufwand stieg um 1.147 TEUR auf 7.407 TEUR. Ursächlich war eine Lohnanpassung, sowie zahlreiche Neueinstellungen. In 2023 wurden zur Bewältigung von Auftragsspitzen, sowie zum Aufbau weiterer Kapazitäten Leiharbeitnehmer eingesetzt. 2.2.1.3 Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf rund 596 TEUR. Wir investierten vor allem in die Modernisierung des Fuhrparks und der Arbeitsplätze sowie in den Ausbau und die Modernisierung der EDV. Die Investitionsstrategie für 2024 fokussiert sich weiterhin auf die Erweiterung und Ergänzung der Fertigungsmöglichkeiten, sowie den altersbedingten Austausch einzelner Maschinen. 2.2.1.4 Finanzierungsmaßnahmen bzw. - vorhaben Die getätigten Investitionen wurden eigenfinanziert. Bei den für 2024 anstehenden Investitionsvorhaben streben wir wiederum eine Mischung aus Eigen- und Fremdfinanzierung an. 2.2.1.5 Umweltschutz und Nachhaltigkeit Wir sind uns unserer Verantwortung bzgl. Klimawandel und Gesellschaft bewusst. Als wesentlichen Beitrag verfolgen wir eine konsequente Schonung aller notwendigen Ressourcen, sowie stete Verbesserung des Umweltschutzes in allen Betriebsbereichen. Schwerpunkt waren in 2023 der weitere Ausbau an ressourcenschonenden Anlagen. Die Vermeidung und Trennung von Müll, sowie die bessere Nutzung der eingesetzten Energien wird ebenfalls weiter vorangetrieben. Für 2024 ist die weitere Elektrifizierung des Fuhrparks sowie die Konzeption eines Energiemanagements zur besseren Ressourcennutzung geplant. 2.2.1.6 Produktion und Logistik Die Auslastung im gesamten Geschäftsjahr war gleichbleibend gut. Teilweise kam es durch die angespannte Materialbeschaffungssituation in einzelnen Branchen zu Auftragsverschiebungen und dadurch notwendige kurzfristige Eingriffe in die Produktionsplanung. 2.2.2 Ertragslage Durch die Steigerung der Umsatzerlöse und des Rohertrags konnten wir 2023 den positiven Trend von 2022 fortführend und den erzielten Ertrag weiter steigern. V.a. Durch die Ende 2022 getätigten Investitionen haben sich die Abschreibungen um 46 TEUR erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um 40 TEUR gesteigert. V.a. Aufgrund von fälligen Instandhaltungsmaßnahmen und Reparaturen, sowie von gestiegenen Kosten der Warenabgabe sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 190 TEUR höher als im Vorjahr ausgefallen. In Verbindung mit fortgeführten Optimierungsprojekten und einer sich stabilisierenden Marktlage, wurden die Ziele für 2023 erreicht. So hat sich für 2023 das Betriebsergebnis um 147 TEUR gesteigert bzw. liegt ein Jahresüberschuss von 685 TEUR vor. 2.2.3 Vermögens- und Finanzlage Die Struktur der Bilanz zeigt folgende Entwicklung:
Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote konnte von 68 auf 72% der Bilanzsumme gesteigert werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutionen konnten auf 1.131 TEUR reduziert werden (Vorjahr 1.658 TEUR). Es wurden keine weiteren Verbindlichkeiten eingegangen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 448 TEUR (Vorjahr: 300 TEUR), sonstigen Verbindlichkeiten 263 TEUR (Vorjahr: 62 TEUR). Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 596 TEUR getätigt. Diese wurden aus dem laufenden Cashflow bzw. aus den Erlösen aus dem Verkauf von Anlagevermögen finanziert. 2.2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Blick des Unternehmens auf: Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen zur Wertschöpfung der Mitarbeiter, die Umsatzrendite und der Cashflow herangezogen. Die Gesamtleistung je Euro Personalkosten beträgt 2,56 Euro (im Vorjahr 2,68 Euro). Die gestiegenen Energiepreise sowie weiter schwankenden Rohmaterialkosten konnten in 2023 ohne weitere Preisanpassungen kompensiert werden. Die gute Auftragslage, fortgeführte Optimierungen in allen Unternehmensbereichen, sowie die Stabilisierung der Beschaffungskosten haben zu einem positiven Betriebsergebnis in Höhe von 685 TEUR geführt. Gesamtaussage: Trotz der Herausforderungen in 2023 war die Huber Metalltechnik GmbH durchgehend solide finanziert und liquide. Das Unternehmen konnte alle fälligen Verbindlichkeiten begleichen und die Lieferantenrechnungen immer skontieren. 3 ZweigniederlassungsberichtEine Zweigniederlassung wird nicht betrieben. 4 PrognoseberichtUnser Unternehmen ist, was Produktionsprogramm, Flexibilität und Technisierungsgrad unserer Fertigung angeht, gut aufgestellt. Zum weiteren Aufbau von Kapazitäten und dem Ausbau von Qualität und Flexibilität werden im ersten Quartal einige Produktionsbereiche weiter modernisiert. In 2024 soll die Zertifizierung unseres Qualitätsmanagements nach ISO 9001:2015 erfolgen. Die Auftragslage bzw. Prognosen unserer Kunden für 2024 sind grundsätzlich zuversichtlich. Für 2024 wird mit einer konstanten Auslastung und gleichbleibenden Volumen ausgegangen. Die Verfügbarkeit und Preisdynamik des Rohmaterials werden sich vermutlich weiter normalisieren. Wir erwarten ein gleichbleibendes Auftragsvolumen sowie eine Umsatzrendite im einstelligen Prozentbereich. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung kann gesagt werden, dass sich in der ersten Jahreshälfte der positive Trend aus 2023 fortgesetzt hat. Die zweite Jahreshälfte ist bislang von einem Auftragsrückgang und damit Reduktion der Gesamtleistung geprägt. 5 Chancen- und RisikoberichtIm Rahmen unserer nationalen und internationalen Aktivitäten sind wir infolge der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Mögliche Risiken resultieren im Wesentlichen aus Konjunkturwellen und Einflüssen in den für das Unternehmen relevanten Märkten. Die aktuelle Verunsicherung bzgl. gesamtwirtschaftlicher Entwicklung, schwankenden Preisen für Energie und Material erschweren die Prognosen zusätzlich. Durch die solide Finanzierung des Unternehmens, sowie der allgemeinen Auftragslage sind aus heutiger Sicht in der Gesamtbewertung der Marktsituation keine konkreten Risiken erkennbar. Risiken in der Personalbeschaffung wird durch entsprechende HR-Maßnahmen entgegengewirkt. Durch einen stetigen Ausbau sowie der Anpassung unserer IT-Sicherheit wird das Risiko durch Angriffe auf die IT-Infrastruktur minimiert. Die durch den Klimawandel gestiegenen Risiken bzgl. Unwetterereignissen werden regelmäßig geprüft. Durch die geographische Lage sind hier glücklicherweise keine direkten Gefahren vorhanden. Im Rahmen unseres Risikomanagements werden die Risiken regelmäßig nach festgelegten Kriterien geprüft sodass ggf. entsprechende Maßnahmen kurzfristig eingeleitet werden können. Wir verfügen über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Chancen für die weitere Geschäftsentwicklung liegen im Aufbau und weiteren Ausbau bislang noch nicht oder nicht ausreichend abgedeckter Marktsegmente und der Akquise von Neukunden. Sowie einer weiteren Steigerung von Effizienz, Produktivität und Prozesssicherheit. 6 Sonstige AngabenAm 12. Januar 2023 wurde Herr Hans Huber als Geschäftsführer abberufen und Frau Lisa Tauscher und Herr Paul Huber zu jeweils einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt.
Waltenhofen, 07.10.2024 Geschäftsleitung Haslinger Jonas Paul Huber Lisa Tauscher BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten, Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst (§ 255 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Bestandsrisiken der Waren, die sich aus der Lagerdauer und einer geminderten Verwertbarkeit ergaben, wurden bei der Bewertung durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken sind durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Grundlage hierfür ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Pensionsrückstellungen betragen 428.650,00 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen und Personalkosten gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen gebildet. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Berichtsjahr ergeben sich aktive latente Steuern aus der Bewertung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR -46 (Vj. TEUR -50) und passive latente Steuern aus der Bewertung des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 97 (Vj. TEUR 104). Es besteht somit ein Überhang an passiven latenten Steuern von TEUR 51 (Vj TEUR 54). Der Ermittlung der latenten Steuern liegt ein Ertragssteuersatz von 30 % zugrunde, der Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer umfasst. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern und Geschäftsführern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 2.754 (Vj. TEUR 2.771) Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 3.867,00 EUR.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:
Der Ertrag aus der Aufzinsung der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 1.559,40 wurde mit dem Aufwand aus der Verzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 9.288,00 verrechnet.
Die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit dem Organträger Johannes Huber. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen.
Aktive latente Steuern werden nicht aktiviert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Zinsaufwendungen sind Zinsen für die Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 9 sowie damit verrechnete Zinserträge mit TEUR 2 aus der Aufzinsung der Rückdeckungsversicherung enthalten. In den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind Kfz-Steuern enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Gesellschaft hat bezüglich der Verpflichtung zur Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB gebrauch gemacht. Die Befreiung wurde auch für frühere Geschäftsführer in Anspruch genommen. Nachtragsberichterstattung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht bekannt. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 684.662,26 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 7.515.752,96 EUR, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden 0,00 EUR eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 7.515.752,96 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Waltenhofen, den 16. Januar 2025 Jonas Haslinger Paul Huber Lisa Tauscher sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSDer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. §§ 325 ff. HGB. An die Huber Metalltechnik GmbH, Waltenhofen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Huber Metalltechnik GmbH, Waltenhofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Huber Metalltechnik GmbH, Waltenhofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden oder Irrtümern) ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten, den 9. Dezember 2024 DR.
ESTERS & PROF. DR. JOOS & SEIFERT GmbH & Co.
KG
gez. Dr. Esters, Wirtschaftsprüfer |
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