Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
GSZ Gabelstaplerzentrum GmbH
Untere Breite 10, 72144 Dußlingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Max Haneder seit 16.9.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GSZ Gabelstaplerzentrum GmbHDußlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023GSZ Gabelstaplerzentrum GmbH, Dußlingen1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die GSZ Gabelstaplerzentrum GmbH mit Sitz in Dusslingen wurde im Jahr 2021 gegründet. Gegenstand des Unternehmens sind der Ein- und Verkauf von gebrauchten und neuen Flurförderzeugen, die Reparatur (Service) und Instandhaltung von Flurförderzeugen sowie die Vermietung von Flurförderzeugen. Hauptmarken im Neugerätebereich sind EP Equipment, HELI und Sany, im Gebrauchtgerätebereich werden vornehmlich Geräte der Marken Linde, Still und Jungheinrich gehandelt. Zum 31.12.2023 beschäftigte die Gesellschaft ca. 28 Mitarbeiter. Wesentliche Alleinstellungsmerkmale der Gesellschaft sind schnelle Reaktionszeiten im Service, eine Spezialisierung auf Sonderumbauten nach Kundenwunsch, das Angebot proaktiver Wartungs- und Flottenmanagement-Tools sowie der Vertrieb von Neugeräten etablierter Marken aus Fernost (EP Equipment, HELI, Sany) als preislich attraktive Alternative. 1.2 Geschäftsverlauf 1.2.1 Gesamtwirtschaftliche & Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich nach Informationen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 weiter abgeschwächt. In den Ersten drei Quartalen des Jahres 2023 stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als umfassender Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das gesamte Jahr 2023 zeigt jedoch einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um -0,3% (kalenderbereinigt -0,1%) zum Vorjahr. Gründe waren die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Auf der Verwendungsseite des BIP waren im 4. Quartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorjahresquartal Abschwächungen bei den Bauinvestitionen um -1,7% und den Investitionen in Ausrüstungsgegenstände (Maschinen, Geräte, Fahrzeuge) sogar um -3,5% zu verzeichnen. Die Wirtschaftsleistung wurde im vierten Quartal 2023 von 46,2 Mio. Erwerbstätigen erbracht. Das waren 216.000 Personen oder 0,5% mehrmals ein Jahr zuvor. Die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer sind insgesamt gegenüber dem Jahr 2022 ebenfalls gestiegen, nämlich um 5,7%. Netto fiel der Anstieg mit 7,8% noch deutlicher aus, wozu vor allem Zahlungen von abgabenfreien Inflationsausgleichsprämien beigetragen haben. Die Arbeitslosenquote ist im Jahr 2023 von 5,4% auf 5,7% gestiegen. 1.2.2 Einschätzung der Unternehmensleitung Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr 2022 gekennzeichnet vom Ukrainekrieg (Inflation, ansteigende Preise) und aller damit einhergehenden organisatorischen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Produktivität. Zu Beginn sahen wir uns mit großen Herausforderungen konfrontiert, u.a. die Preise für gebrauchte und neue Flurförderzeuge stiegen rasant, sowie die langen Lieferzeiten zwangen uns zu strategischen Anpassungen im Vertrieb. Das Geschäftsjahr 2023 war finanziell gesehen ein sehr gutes Jahr. Schlecht war hingegen die trotzdem noch sehr langen Lieferzeiten im Bereich Beschaffung Flurförderfahrzeuge und Ersatzteile, sowie die reduzierte Nachfrage nach gebrauchten Geräten. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse und detaillierte Kennzahlen heran. Es erfolgt ein laufender Abgleich, mit unseren Unternehmensplänen, Forecasts und Budgets. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden anlassbezogen ermittelt. 2 Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 gut entwickelt. 2.1 Ertragslage Die Gesamtleistung mit 17.011.542,37 EUR (Vorjahr: 16.969.354,19 EUR) ist leicht gestiegen. Die Umsatz- sowie Auftragsentwicklung an den einzelnen Standorten hat sich positiv entwickelt. Die Auftragslage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. Unser EBIT betrug im Geschäftsjahr 982.042,03 EUR (Vorjahr: 690.734,27 EUR) während der Umsatz pro Mitarbeiter in 2023 567.051 EUR (Vorjahr: 565.645 EUR) betrug und sich somit gesteigert hat. Wir haben ein Jahresergebnis vor Steuern von 828.971,52 EUR (Vorjahr: 635.315,37 EUR) erzielt, wobei die Umsatzrentabilität bei 3,45 % (Vorjahr: 2,66 %) lag. 2.2 Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Wir erwarten, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Neu investiert wurde vor allem in Ausbildungs- und Fortbildungsprogramme, Strategieberatung und digitale Arbeitsweisen. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne weitere Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 8.331.150,12 EUR (Vorjahr: 8.813.345,23 EUR).Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von 12,76 % (Vorjahr: 5,41 %) gekennzeichnet. 2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Umsatz- und Gewinnentwicklung des Jahres 2023 verlief insgesamt gesehen sehr gut. Wir konnten unsere Prognosen und Ziele aus dem Vorjahr übertreffen. 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: § EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) § Umsatzerlöse pro Mitarbeitenden am Umsatz § Umsatzrentabilität Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse pro Mitarbeitenden, Umsatzrentabilität und EBIT heran. Wir orientieren uns bei der Gesamtleistung pro Mitarbeitenden an einer Gesamtleistung i. H. v. rd. 575.000 EUR pro Mitarbeitenden. Für die Umsatzrentabilität haben wir einen Zielwert von rd. 5,0 %. Unser Ziel ist ein EBIT i. H. v. rd. 560.000 EUR zu erreichen. 3 Prognosebericht Die Umsatzentwicklung der ersten 3 Monate des Jahres 2024 verlief gut. Nach wie vor werden die Weltwirtschaft und auch die deutsche Wirtschaft durch den Ukrainekrieg beeinflusst. Wir erwarten deshalb für das Geschäftsjahr 2024 bei gleichbleibenden bis leicht rückläufigen Umsatzerlösen ein rückläufiges Ergebnis zum Bilanzjahr 2023 und somit eine sinkende Umsatzrentabilität. Die Gesamtleistung pro Mitarbeitenden dürfte ebenfalls leicht rückläufig sein. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Das Zusammenwachsen der Standorte, die zunehmend standortübergreifende Projektbearbeitung, Stärkung und Ausbau von vorhandenen Kernkompetenzen, die gezielte Personalentwicklung und verstärkte digitale Bearbeitung sind weiterhin Schwerpunktthemen. Bis zum Jahresende 2024 streben wir eine Anzahl von über 30 Mitarbeitenden an. 4 Chancen- und Risikobericht 4.1 Chancen Die Gesellschaft sieht wesentliche Chancen in der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung der Intralogistik. Die Nachfrage nach automatisierten Lösungen und Flottenmanagementsystemen bietet Wachstumspotenzial. Eine weitere Chance liegt im Trend zur Elektrifizierung, insbesondere durch die leistungsfähige und flexible LithiumIonen-Technologie, die die Gesellschaft mit ihren Hauptmarken im Neugerätebereich bedient. Zudem bietet der Ausbau des Servicegeschäfts, einschließlich proaktiver Wartungskonzepte und Sonderumbauten, Potenzial zur Kundenbindung und Ertragssteigerung. 4.2 Risiken Als wesentliche Risiken werden der branchenweite Fachkräftemangel, insbesondere im Servicebereich, sowie geopolitische Unsicherheiten und mögliche Störungen globaler Lieferketten gesehen. Verschärfte regulatorische Anforderungen (z.B. im Bereich Nachhaltigkeit oder Lieferketten) könnten ebenfalls zu Belastungen führen. Die konjunkturelle Entwicklung stellt ein generelles Risiko dar. Diesen Risiken wird durch eine vorausschauende Personalplanung, Diversifizierung der Lieferanten (soweit möglich) und kontinuierliche Marktbeobachtung begegnet. 4.3 Gesamtaussage zur Risikolage Die Geschäftsleitung schätzt die Risikolage als beherrschbar ein. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken. 5 Bestehende Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften Es bestehen Zweigniederlassungen in: Neu-Ulm
Dußlingen, den 25. März 2025 Erich Janusch Max Haneder BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023GSZ Gabelstaplerzentrum GmbH, DußlingenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Sitz der Gesellschaft ist in Dußlingen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 786371 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte lineare Abschreibungen bewertet. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr als Abgang behandelt. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko werden durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmetgoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Das Anlagevermögen hat sich wie folgt entwickelt:
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEuro 19,2 (Vorjahr: TEuro 19,2). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 3,2 (Vorjahr: TEuro 3,9) und aus Steuern in Höhe von TEuro 126,6 (Vorjahr: TEuro 193,4) enthalten.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEuro 1.175,0 durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 6.647,55 (Vorjahr: TEuro 5,5) enthalten. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 30 Arbeitnehmer beschäftigt. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing und Mietkaufverträgen in Höhe von TEuro 550,1. In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen von EUR 0,00 (Vorjahr: TEuro 1.000) enthalten Unterschrift der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr: - Erich Janusch - Max Haneder
Dußlingen, den 25. März 2025 Erich Janusch Max Haneder sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GSZ Gabelstaplerzentrum GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GSZ Gabelstaplerzentrum GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GSZ Gabelstaplerzentrum GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und [der für die Überwachung Verantwortlichen] für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 30. Mai 2025 HWS GmbH & Co. KG Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer Stefan Rapp, Wirtschaftsprüfer |
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