Allgemeine Gebäudereinigung
Kallfass GmbH Maschinen plus Automation
Otto-von-Guericke-Straße 4, 38855 Wernigerode, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Link seit 11.1.2019 | Prokura |
Hans Haist seit 11.1.2019 | Geschäftsführer |
Volker Kallfass seit 11.1.2019 | Geschäftsführer |
Ernst Friedrich Kallfaß seit 17.7.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kallfass GmbH Maschinen plus AutomationWernigerodeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDas Geschäftsjahr 2023 im Überblick Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unser Kerngeschäft, die Entwicklung, Konstruktion, industrielle Herstellung, und den Vertrieb von Anlagen, Geräten und Bauteilen aller Art im Bereich der Förder- und Stapeltechnik weiterentwickelt. Auch unsere weiteren Geschäftsfelder, insbesondere die fachliche technische und betriebswirtschaftliche Beratung (Consulting) und die ingenieurmäßige Betreuung (Engineering) unserer Kunden in der Holzindustrie konnte weiter ausgebaut werden. Die fortschreitende Automatisierung der Holz- und Sägeindustrie unterstützt unser Geschäftsmodell, da wir den Technisierungsgrad unserer Kunden durch unsere Anlagen regelmäßig steigern. Dies führt regelmäßig zu Kostensenkungen bei unseren Kunden. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Vermögenslage zum 31. Dezember 2023 ist geprägt durch die unfertigen Leistungen in Höhe von T€ 21.926 sowie durch die liquiden Mittel von T€ 8.561. Die Finanzierung dieser kurzfristigen Vermögenspositionen erfolgt im Wesentlichen über Kundenanzahlungen (T€ 26.029) und dem Eigenkapital. Basis für eine weitere stabile Finanzierung ist unsere Ausstattung mit Eigenkapital (T€ 13.914). Weitere eigenkapitalähnliche Mittel stehen in Form von langfristigen Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern zur Verfügung. Das Gesamtkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt T€ 43.286. Setzt man die Kundenanzahlungen, die auf unfertige Leistungen entfallen vom Gesamtkapital ab, ergibt sich ein wirtschaftliches Gesamtkapital von T€ 17.257. Die nachfolgende Übersicht zeigt die Eigenkapitalstruktur unserer Gesellschaft:
Die Ertragslage zeigt ein erfreuliches Bild. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von T€ 2.320 abgeschlossen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.557) verbessert. Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 610 reduziert. Der Exportanteil des Umsatzes hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Finanzlage wird im Folgenden als Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft dargestellt. Dabei wird aufgezeigt, wie sich die der Finanzmittelfonds bzw. die Zahlungsmittel (Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Finanzmittelfonds (T€ 9.990) setzt sich zusammen aus Kassenbeständen, Guthaben bei Kreditinstituten und kurzfristig gehaltenen Wertpapieren. Bankverbindlichkeiten haben wir keine.
Personal Der Personalbestand von 126 Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern ist am Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Die Fluktuation während des Geschäftsjahres war sehr gering. Mit einem Durchschnittsalter von ca. 45 Jahren bei gewerblichen und ca. 40 Jahren bei angestellten Mitarbeitern ergibt sich eine gesunde Altersstruktur. Die Zusammensetzung des Personalbestandes im Geschäftsjahr und die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr werden nachfolgend dargestellt:
Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 340 (Vorjahr T€ 338). Dabei handelt es sich unter anderem mit T€ 24 um Software, Maschinen und Werkzeuge, um T€ 23 für Betriebs- und Geschäftsausstattung, um T€ 128 für Kraftfahrzeuge, um T€ 165 für PC/CAD/Büroausstattung sowie um zahlreiche geringwertige Wirtschaftsgüter. Ausblick 2024 und 2025 mit Risiken und Chancen Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 ist mit € 45 Mio. deutlich höher als im Vorjahr. Im Auftragsbestand sind ungefähr gleich viel inländische wie ausländische Auftragsbestände. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2022 lag bei EUR 36,0 Mio. In den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres 2024 hat sich die Auftragslage konstant entwickelt, d.h. es ist im laufenden Geschäftsjahr in etwa der gleiche Wert wie im Vorjahr zu erwarten. In den ersten Monaten des Jahres 2024 sind Aufträge im Wert von über € 20,0 Mio. eingegangen. Der weiter steigende Wettbewerbsdruck führt zu steigenden Anforderungen an die Qualität der Erzeugnisse und impliziert den Zwang zur Einsparung bei den eingesetzten Ressourcen, sowohl bei uns als auch bei den Kunden. Dies führt dazu, dass auch weiterhin am bestehenden Anlagen- und Maschinenprogramm ständige Anpassungen und Veränderungen vieler Details vorgenommen werden müssen. Da unsere Anlagen bei den Kunden in der Regel zu Effizienzsteigerungen führen, ist der weiter fortschreitende Prozess der integrierten Automatisierung unserer Anlagen und den zugehörigen Fertigungsprozessen für uns positiv. Nach Ermittlungen führender Wirtschaftsforschungsinstitute lag das prognostizierte Wachstum in Deutschland im Jahr 2023 bei -0,3 %. Für die Jahre 2024 und 2025 werden Wachstumsraten in Höhe von rund -0,3 % bzw. -0,9 % erwartet. Aus allgemeinen konjunkturellen Daten lässt sich jedoch für unsere Auftragsentwicklung nichts Zuverlässiges ableiten, da einzelne Großaufträge für das jeweilige Jahresergebnis entscheidend sein können. Dies hat zur Folge, dass eine kontinuierliche Entwicklung nicht planbar ist. Bestandsgefährdende Risiken bestehen aber hierdurch nicht. Auf Grund der noch vorhandenen Auftragslage und den bestehenden Auftragseingängen sind alle Mitarbeiter voll beschäftigt und gut ausgelastet. Die aktuelle Wirtschaftsentwicklung führt dazu, dass die traditionellen Hersteller von Sägewerksanlagen wieder stärker am Wirtschaftmarkt teilnehmen. Dies hat zur Folge, dass die Nachfrage nach Sortierwerken entsprechend zunimmt. Auf Grund der ständigen Entwicklung der letzten Jahre hat sich das Unternehmen eine entsprechend gute Marktposition erarbeitet. Das Angebotssortiment wurde entsprechend angepasst. Da wir historisch von der Holzweiterverarbeitung kommen, ist eine verstärkte Hereinholung von Aufträgen aus diesem Bereich möglich (insbesondere Hobelwerke/Leimholzanlagen), neben unserer traditionell internationalen Ausrichtung. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine Gesamtleistung von ca. € 35 Mio. erwartet. Das Jahresergebnis 2024 wird auf Grund gestiegener Preise und trotz höherer Gesamtleistung vermutlich etwa wie in dem Vorjahr liegen. Die Investitionen liegen in 2024 mit schätzungsweise rund € 0,3 Mio etwa gleich wie das Vorjahresniveau. Bei dem Unternehmen hat es auf Grund der Pandemie keinerlei Beeinträchtigungen bei Kundenaufträgen, Kieferketten bzw. Mitarbeiterausfall gegeben. Die Entwicklung nach 2024 (d.h. 2025) wird weiter positiv beurteilt. Eine nennenswerte Veränderung des Personalbestandes ist nicht geplant. In der Fertigung wird das höhere Fertigungsvolumen teilweise durch die Hinzuziehung von Unterlieferanten und durch Erweiterung der Produktionsflächen abgearbeitet. Sämtliche Aussagen betreffen sowohl den Fertigungsbereich am Firmensitz in Wernigerode als auch unseren Entwicklungsbereich und die Fertigung in unserem Betrieb in Klosterreichenbach.
Baiersbronn, 18. Oktober 2024 Dipl. Ing. Ernst Kallfass, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Kallfass GmbH Maschinen plus Automation im Handelsregister Stendal unter der Registernummer HRB 104356 eingetragen. Der Firmensitz ist mit Wernigerode angegeben. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie ergänzend nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- Bewertungs- und Ausweismethoden Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte nach den geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren, ausgewiesen. Bei den Sachanlagen werden die Zugänge zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungskostenminderungen sind abgesetzt. Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht. Die Abschreibungen werden - in Kontinuität zum Vorjahr - unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der degressiven bzw. linearen Methode unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Die im Berichtsjahr zugegangenen geringwertigen Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG hat die Gesellschaft in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Geleistete Anzahlungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Finanzanlagen kommen die Nominalwerte zum Ansatz. Die Vorräte werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder den niedrigeren, den Gegenständen am Bilanzstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Bei den Vorräten handelt es sich im Wesentlichen um langfristige Fertigungsaufträge, die entsprechend dem Fertigstellungsgrad zu Herstellungskosten bewertet wurden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich angemessener Abwertungen bilanziert. Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit kleiner als ein Jahr sind mit dem Stichtagskurs angesetzt. Bei Laufzeiten größer ein Jahr wurde gegebenenfalls der niedrigere Anschaffungswert beibehalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten mit T€ 553 Forderungen gegen Gesellschafter. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 444. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Berechnung der Pensionsrückstellung ist im Geschäftsjahr entsprechend der Sterbetafeln nach Heubeck 2018G mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82% erfolgt. Dabei kam die Barwertmethode zum Ansatz. Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Bei der Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 5.939 Euro und ist für die Ausschüttung gesperrt. Weitere ausschüttungsgesperrte Beträge bestehen nicht. Bei den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Im Einzelnen wurden Rückstellungen gebildet für Prämienzahlungen (T€ 286), Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 235), Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Kosten für Urlaubsverpflichtungen sowie für öffentlich-rechtliche Verpflichtungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und steuerliche Betriebsprüfungen. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit den Stichtagskursen bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Stichtagskurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeiten Spiegel dargestellt:
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von T€ 15,8. III. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt gem. § 285 Nr. 7 HGB 35 Angestellte und 68 Arbeiter beschäftigt. Darüber hinaus waren durchschnittlich 8 Aushilfen und 5 Auszubildende angestellt. Der Anteil der weiblichen Mitarbeiterinnen an der Gesamtmitarbeiterzahl beträgt rund 8 %. Im Geschäftsjahr 2023 waren Herr Dipl.-Ing. Ernst Kallfass, Herr Volker Kallfass, Kaufmann sowie Herr Hans Haist, Kaufmann als Geschäftsführer bestellt. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt. Herr Ernst Kallfass ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 verzichtet. Die finanziellen Verpflichtungen aus Pachtverträgen gliedern sich wie folgt: Jahr 2023 T€ 396 (Pachtvertrag) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.
Klosterreichenbach, den 18. Oktober 2024 Dipl. Ing. Ernst Kallfass sonstige Berichtsbestandteile
Die Geschäftsführung Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss werden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Kallfass GmbH Maschinen plus Automation, Wernigerode Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kallfass GmbH, Wernigerode, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kallfass GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sinzheim, den 18. November 2024 L E G A T U S GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Blazek, Wirtschaftsprüfer Walterspacher, Wirtschaftsprüfer |
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